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Thema: Interessante Fundstücke aus dem Netz

  1. #31
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    Hurra, eine Einladung in die ARD – und doch eine Absage

    Respekt!


    Ich habe so geantwortet:
    Vielen Dank für Ihre Anfrage. Nein. Aber lassen Sie mich bitte etwas weiter ausholen und begründen.
    Ich hatte meinen letzten Auftritt als Moderator in der ARD vor genau vier Jahren als meteorologischer Begleiter der Olympischen Winterspiele in Vancouver/Whistler. Das hat damals recht gut funktioniert http://www.sueddeutsche.de/sport/tv-...n-rein-1.58947 und es gab mündliche (natürlich unverbindliche) Verabredungen, dass ich auch dieses Jahr in Sotschi dabei sein würde.
    Als ich vor vier Jahren aus Kanada zurückkam, wurde ich verhaftet. Mit grosser kriminell anmutender Energie haben mich Staatsanwaltschaft und Gerichtsbarkeit in Mannheim mit allen Tricks verfolgt und versucht, zur Strecke zu bringen. Die Beweislage war so eindeutig zu meinen Gunsten, dass mich das Oberlandesgericht Karlsruhe nur fünf Wochen vor Prozessbeginn ohne irgendwelche Auflagen freiliess. Die Eindeutigkeit der Beweislage, die in den Medien völlig falsch widergegeben wurden, bringt mich dazu, die das Elend verursacht habende Lügnerin und Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel (aus ihrem Sendereinzugsbegebiet) zivil-, allenfalls auch noch strafrechtlich zu begleiten. Es ist meine Aufgabe, meine Familie, vor allem meine Kinder davor zu schützen, noch in Jahren lesen zu müssen, dass man “ja nicht wisse, wie es damals genau war” und dass es “nur ein Freispruch zweiter Klasse” war. Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug darum kämpfen, diesen Unsinn aus der Welt zu schaffen.
    Der SWR hat in seiner Berichterstattung wie fast alle Medien erst vor-, nach dem Urteil nachverurteilend die Zeit während und nach Mannheim begleitet. Sie (der Sender) haben von Anfang an klar für die Lügnerin und Falschbeschuldigerin Dinkel Partei ergriffen. Vor diesem Hintergrund ist es zynisch, wenn dieser Sender mich zu einer Sendung einlädt, die sich fragt, “wo Grenzen überschritten und Menschen verletzt” werden. Sie bezeichnen Klatsch als Gesellschaftsspiel. Es ist kein Spiel.
    Ihre Chefs können Ihnen beantworten, welche Wirkung Klatsch hat. Ich hätte ihnen gerne erzählt, welche lustigen Räubergeschichten die versammelten geldgierigen Bunte-Frauen erfunden haben, um einen beim Leser und Patricia Riekel speichelflusssteigernden Effekt zu erzeugen und so ein bisschen schöneren Reibach zu machen. Ihr oberster Chef hat in einem Gespräch Ende 2011 zwar keinen Zweifel gelassen, dass er durchaus den Freispruch zur Kenntnis genommen hat, aber auch: “Wir müssen uns vorstellen, welche Bilder die Leute vor Augen haben, wenn Sie im Fernsehen wären.”
    Sehen Sie, Frau Dierks, eine solche Wirkung hat Klatsch, wenn die eigenen Chefs geltungssüchtige Narzissmus-Beamte sind, die gerne wichtige Anliegen aus dem Hause Burda und Springer übertragen und 2010 und 2011 schon gespürt haben, was opportun ist und in vorauseilendem Gehorsam gehandelt haben im Sinne derer, die die Bilder gemalt haben, die für die Zuschauer so schröcklich wären. Um die Nibelungentreue ihrer Fernsehbeamten zu dokumentieren, hat die ARD über “Jauch” drei enge Springer-Freunde gegen meine Frau und mich in die Schlacht geworfen, um mich möglichst zu provozieren und irgendwie hinzubekommen, dass ich womöglich doch noch den berühmten Mannheimer Schalter umlege, den ich nun leider wirklich nicht habe.
    Nach 18 Jahren des Arbeitens für die ARD hat es der Sender nicht einmal hinbekommen, sich in irgendeiner Form für den Menschen zu interessieren, der Opfer einer Falschbeschuldigung wurde. Über diesen Erfolg kann sich Frau Dinkel in der Tat ins Fäustchen lachen: die Bonsai-Quislinge aus der ersten Reihe haben ihre Falschbeschuldigung wunschgemäss umgesetzt – kein Besuch, kein Brief, keine Solidarität. Was Klatsch nicht alles schafft, Frau Dierks. Da werden sogar Menschen verletzt.
    Diese Feigheit vor der Unschuld ist mitverantwortlich für meine heutige Situation. Manche Menschen denken: Welcher Arbeitgeber würde einen langjährigen Mitarbeiter fallenlassen, wenn da nichts dran wäre. Das ist zwar eine falsche Kombination, denn die Menschen kennen nicht wie ich die Voraussetzungen, die man haben muss, um in der ARD nach ganz oben zu kommen: Feigheit, Mittelmässigkeit, Verschlagenheit und eine sabbernde Lust, auch irgendwie zu den Grossen dazuzugehören, können nicht schaden – das heutige Programm der Mut- und Lustlosigkeit ist ein treues Abbild. Damit zusammenwächst, was zusammengehört, sind Bild und Bunte dabei, wenn Jauch einen Weinberg hat, Pilawa in Afrika ist und Hofer einen Käfer hat.
    Deswegen muss ich es als Demütigung empfinden, wenn ich nun zu irgendwelchen Motto-Talkshows eingeladen werde. Wahrscheinlich soll ich als nächstes noch Schweizer Kandidat für “Einer wird gewinnen” sein. Wenn Ihre Chefs wenigstens die Herzensbildung eines abgetauten Kühlschranks hätten, wüssten sie, was sie mit mir gemacht haben und sie hätten wenigstens die Gnade, mich in Ruhe zu lassen. Bis ans Ende aller Tage. Ich will von der ARD und ihren angeschlossenen Seifensendern nichts mehr hören, nie mehr.
    Vielleicht war das auch für Ihre Chefs ein bisschen lange und unverständlich. Um sicherzugehen, dass ich verstanden werde, möchte ich noch kurz zusammenfassen. Ich nehme Sie, Frau Dierks, ausdrücklich aus, die Sie mir eine freundliche Email geschrieben haben. Für Ihre Chefs möchte ich leicht abgewandelt eine amerikanische Diplomatin zitieren: Fuck the ARD.
    Herzlich
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #32
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    Das hier...

    ...verfolgt mich schon seit ein paar Jahren^^...viel Spaß



    Jeder der darüber diskutieren möchte ist hiermit recht herzlich eingeladen. Bitte per PM...im ernst ich würde mich freuen

    lg
    Geändert von Eutervogel (21.02.2014 um 03:06 Uhr)

  3. #33
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    Krieg? Wir sind doch die Guten!




    Kommentar: Krieg? Wir sind doch die Guten!

    Von Hagen Ernst - Am 07. Mrz. 2014





    Foto: USS Constellation Battle Group / Timothy Smith

    Während wir auf den III. Weltkrieg warten, zückt alle Welt die Waffen. Auch die Europäer, dessen Regierungen wohl nicht aus der Geschichte lernen wollen, können oder dürfen! Es ist beileibe kein Zufall, dass Deutschland, Frankreich oder Österreich fern ab der Heimat ihre Gewehre vorzeigen. Längst vergessen die Zeit, als es zumindest in einem Teil von Deutschland noch hiess, das keine Mutter mehr ihr Kind beweinen sollte. Vorbei ist längst die Zeit, dass Deutschland souverän handeln durfte, vorbei die Tage an denen europäische Staaten nebeneinander friedlich ihre Wirtschaft verbesserten. Nun führen sie miteinander, wenn auch nicht gegeneinander Kriege. Oder bezahlen diese.
    Der Blick in die Welt ist verängstigend. So gibt es Kriege, in Deutschland gern als bewaffnete Konflikte verharmlost, die seit 1948 andauern – bis heute! Das Heidelberger Institut errechnete für 2013 20 Kriege und 414 Konflikte weltweit! Im Jahresbericht ist eine Steigerung zu erkennen. 2014 startet nicht besser, das Beispiel Ukraine zeigt es uns. Einem demokratischen Staat, in dem die Bevölkerung aufeinander gehetzt wurde. Einem Land, in dem einst der Wille zur gemeinsamen Gestaltung wirkte, ist heute vielerorts Hass und Neid das Thema. Dabei können die Bewohner der ehemals sowjetrussischen Republik am wenigsten für die Entwicklung. Sie wurden Spielball der Mächte, die den Ton angeben wollen. Allen voran die Europäische Union, die mehr Einfluss und damit mehr wirtschaftliche Absatzkanäle sucht. Aber auch die USA, als „World-Sherif“, dürfen nicht fehlen. Diesmal jedoch nicht unter den Deckmantel des Aufbaus der Demokratie. Eine einheitliche Ausrede ist noch nicht wirklich gefunden, außer natürlich, dass Merkel und Herman Van Rompuy nicht müde werden zu betonen, dass sie für das Volk, für die Ukrainer, nur gutes wollen. Was genau das gute daran ist, wenn gewaltbereite Demonstranten auf Polizisten schießen, wurde noch nicht erklärt. Statt dessen darf die Opposition im deutschen Fernsehen sich darstellen und bekommt mehr Sendezeit als die deutsche Opposition im Bundestag. Schlimmer noch: Frau Merkel lädt die verurteilte Steuerhinterzieherin und Volksbetrügerin, die Ex Präsidentin der Ukraine, Tymoschenko, zur Reha nach Deutschland ein. Die Kosten trägt, wie immer der Steuerzahler. Also wir!
    Nun möge man meinen, die Verhaftung der Politikerin sei eine Inlands-, also eine rein ukrainische, Sache. Doch bereits während der Verhandlungen wussten die europäischen Staaten einzugreifen. Brauchte man doch Tymoschenko um Europa zu erweitern. Dabei geht es weniger um Land zum Leben, eher um wirtschaftliche Interessen.


    Die Ukraine war für Europa und Amerika zu russisch.


    Der USA geht es um militärische Vorteile. Wer die Zeitungen dieser Tage studiert kann es sogar manchmal herauslesen. Russlands Schwarzmeerflotte ist den amerikanischen Militär nicht geheuer. Wird die Ukraine zum Bündnispartner von USA und Europa hätte man den Feind des kalten Krieges umzingelt. Obwohl der kalte Krieg in Europa vorbei ist, Russland als einzige Kraft der Siegeralliierten des II. Weltkrieges sich aus Deutschland zurückzog, spielt das Militär den Ost-West-Konflikt weiter. Den amerikanischen Kriegstreibern helfen die europäischen Staaten, von Polen bis Frankreich gern und lassen amerikanische Waffensysteme in ihren Ländern aufbauen. Und das, obwohl von Russland keine Kriegsabsichten bekannt sind und sich Russland auch bisher keineswegs in diese Richtung bewegt hat.
    Daher mussten medienpolitische Hilfsmittel erschaffen werden: Jedes russische Gesetz wurde kritisch beäugt so lange bis man etwas daran zu bemängeln hatte. Dass auf Russlands Strassen sexuelle Handlungen verboten sind, wurde zum Homosexuellenhasser Putin aufgewertet. Dass Putins Regierung wissen will, welche staatlich geförderte Organisation auch vom Ausland finanziert wird, wurde als Eingriff in die Freiheit deklariert. Dabei spielt es keine Rolle, dass europäische Staaten zur Finanzkontrolle ähnliche Weisungen einsetzen. Dabei spielt es keine Rolle, dass Deutschland Staaten in denen Homosexualität verboten ist und mit dem Gang zum Galgen enden kann, regelmässig Gelder überweist. Wenn andere Staaten also das gleiche machen, wie Russland, ist es unserer Politik gleichgültig, ja sogar wenn man im Heimatland das selbe unternimmt.
    Da weiss man auch große Teile der bundesrepublikanischen Bevölkerung hinter sich. Und das nicht nur, weil Radio, Fernsehen und Zeitungen so fleißig gegen Deutschland und Russland oder gar gegen russisch-deutsche Freundschaften schreiben. Auch die Vorarbeit im Westen der Republik hat sich gelohnt. Für die Pro-Amerika erzogenen Menschen ist ein schlechtes Wort gegen die US-Tendenzen ein, neudeutsch, „US-bashing“. Dabei könnte den Vereinigten Staaten mal eine Ohrfeige gut tun. Und dazu bräuchte es keine Waffengewalt, sofern die Amerikaner keine Waffen nutzen.
    Europa könnte nämlich wirklich versuchen Frieden zu schaffen. Ein Deutsch-Russisches Bündnis war bisher immer ein Garant für Frieden, für Völkerverständigung und wirtschaftlichen Aufschwung in Europa. Gern wird dieser Aspekt aber übersehen. Und ob sich die US-Amerikaner über ein friedlebendes starkes Europa wirklich freuen?
    Nun kann es sein, dass die Merkel-Regierung doch insgeheim für Frieden kämpft. So lehnt sie jede Annäherung von russischer Seite ab, da man sich unsicher ist, wie die USA, aber auch Frankreich darauf reagieren würden. Würde Deutschland dann das Schicksal der Ukraine teilen?
    Oder ist es doch nur, mal wieder, falsch verstandene Bündnistreue, die Deutschland in einige Kriege verwickelte. Unsere mitteleuropäische Geschichte zeugt hiervon all zu deutlich. Bündnisse ohne gleichberechtigte und souveräne Partner sind Abhängigkeiten und keine Freundschaftsdienste.


    Muss sich deshalb die deutsche Regierung so zurückhalten?

    Man hat die großen Chancen verpasst, Russlands Hand anzunehmen. Jetzt sollte sich Deutschland auf seine Stärken besinnen und vermitteln. Im Sinne der europäischen Völker, was längst nicht im Sinne einer europäischen Staatengemeinschaft oder gar im Sinne der USA wären. Dennoch ist jetzt die Zeit für Deutschland zu beweisen, dass man souverän, unabhängig und friedlich reagieren kann. Dazu ist kein enger Schulterschluss mit Putin notwendig, sondern nur ein friedliches Verhältnis. Ein Verhältnis voller Respekt. Nach der Ukrainkrise kann man über Freundschaften nachdenken, wenn man sich nun für das ukrainische Volk und für den besten Weg der Ukraine einsetzt. Mit Russland! Mit Europa und dann vielleicht sogar mit Unterstützung der Amerikaner.
    Kein Putin dieser Welt wünschte sich diese Auseinandersetzung, erstrecht nicht nach den olympischen Winterspielen, in denen die Medien mehr von den schlechteren Seiten berichteten, als über die sportlichen Erfolge. So weiss nur wenige Wochen kaum einer mehr die Gewinner, wohl aber von falsch aufgebauten Toiletten. Da können die Brasilianer derzeit nur froh sein, dass die deutschen Medien noch nichts vom brasilianischen Despoten gehört haben. Ob dieser real existiert ist dabei zweitranig. Warum sollte es in Südamerika anders sein, wie im Osten Europas?
    Doch da unterscheidet die deutsche Presselandschaft gern zwischen Freund und Feind. Und das obwohl Deutschland keine Feinde mehr haben dürfte, trotz Feindstaatenklausel. Doch ohne Selbstbestimmung ist man im weltlichen Zank und Streit immer der Geber. Macht Deutschland nicht freiwillig mit, so wird das Land gezwungen. Man erinnere sich an die ersten Afghanistan oder Somalia-Einsätze der Bundeswehr. Immer an der Seite der USA, immer im Schulterschluß der NATO.

    War früher die UdSSR für den Ostteil Deutschlands das Bruderland ist für den Westteil die USA der große Freund von Übersee. Nun spottete die Ostdeutsche Bevölkerung oft, dass man sich die Familie nicht aussuchen könne, merkte aber schnell, dass sich Deutschland auch seine Freunde nicht aussuchen kann. Aktuell bemerkt Deutschlands lesende Bevölkerung dann auch, dass man somit immer wieder zum Wasserträger degradiert wird. Kein guter Boden für die Bundesrepublik um sich weiterzuentwickeln. Denn für eine Entwicklung braucht man eines: Freiheit. Entscheidungsfreiheit. Doch diese wird der Bundesrepublik nicht gewährt, da die eigene Regierung diese nicht einfordert.

    Diese Tatsache kann daran liegen, dass die Regierungen Deutschlands von SPD bis FDP, von CDU bis Grüne, die Bundesrepublik nicht als kräftig genug ansahen und ansehen, mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Doch solange keiner den Ton angibt, wird auch keiner den Deutschen diese Freiheit zugestehen. So hängt Müttchen Merkel am Rockzipfel Obamas und schaut sich die Strapse von Hollande an. Aber nur schauen, nicht anfassen, hört man da die Franzosen sagen, während Obama milde lächelt und mit dem Friedensnobelpreis am Revers seine Waffe nachlädt. Manchmal tätschelt auch der Obama die Merkel, wobei man nicht weiss, ob er nicht eigentlich nur den Kopf der Bundeskanzlerin hinunter drückt. So ist für Merkel die Sicht versperrt und USA wie Frankreich dürfen mit freundlicher Unterstützung der Briten gern Weltpolizei spielen. Natürlich nur im Namen des Guten, im Namen der Demokratie.
    Da werden Diktatoren hingerichtet, obwohl sie mehr für ihr Volk taten, als alle Demokratien zusammen. Kostenfreien Wasserzugang, kostenloser Strom, Grundwerte des modernen Lebens, von denen die Bewohner der reichen Länder wie Deutschland, Schweiz oder Norwegen nur träumen können, sind für die Volldemokraten nichts wert. Selbst wenn, aus der westlichen Welt Sicht, Diktatoren für Frieden und Meinungsfreiheit sorgten, für ein Nebeneinander der Religionen mit gleichen Rechten, findet man Gründe um diese Dikaturen niederzuschreiben, um sie danach niederzumetzeln. Ganz im Sinne des Kampfes für Demokratie.

    Wie diese Demokraten sich Demokratie vorstellen, bemerkt Mitteleuropa an der eigenen Haut. Grundrechte werden beschnitten, das Leben reglementiert. Das Volk hingegen wird nicht gefragt, sind doch die Beschränkungen der Freiheit nur zum Wohle des Volkes. Gern mit Hinweis auf die Bösen in der Welt, die uns den Rest Freiheit entziehen wollen. Böse, gar diabolisch, sind dann die Terroristen oder, vielleicht noch schlimmer, die Russen. Dass der Westen die Terrororganisationen mit Geld, Waffen und Ausbildung erst unterstützte, davon findet sich dann kein Wort mehr. Ohne diese Unterstützung nämlich, wäre so manche Terrororganisation immer noch ein kleines Häufchen in irgendeiner versprengten Bergkluft. Kaum ein Grund zur echten Sorge. Doch dank des Aufbaus und der paramilitärischen Ausbildung dreht sich die Welt ein wenig schneller und passt gleichzeitig in das vorangeschobene Weltbild. Alle sind schlecht, aber wir sind die Guten und müssen für Ordnung sorgen.
    Während im Heimatland kaum mehr die Ordnung aufrechtzuerhalten ist, Menschen vor Hunger sich beugen, Familien ohne Heizung und Strom leben müssen, schützen wir den Rest der Welt vor sich selbst. Dabei lassen wir es dann auch zu, dass in unseren Städten sich der Mob selber wegputzt. Am besten vor der Hamburger Roten Flora oder zum ersten Mai. Bekanntlich der revolutionäre erste Mai mit kapitalistischen Zuwanderungen. Und damit der Mitteleuropäer ein bisschen was von der Welt sehen kann, wird die Welt Heim geholt.
    Denn der Deutsche verreist weniger. Wohin zum einen, wenn überall auf der Welt geschossen wird. Aber auch wovon überhaupt, wenn Vater Staat tief in die Taschen der Bürger greift. Natürlich nur mit bester Absicht. Deshalb kommt die Welt in des Deutschen Zuhause. Aus aller Welt und so wahllos wie möglich. War man vor 20 Jahren noch der Auffassung, dass man die Menschen in der jeweiligen Heimat braucht, damit sie ihre Länder wieder aufbauen können, so scheint die Meinung sich heute gewandelt zu haben. Damit nicht ein Land besser ist, als das andere; so kommt es einem vor; wird kein Land mehr weiter-, sondern alle Länder nur noch abgewickelt. So wird Deutschland auf Griechenlands Niveau gebracht, Österreich auf Portugal und die Nordländer dürfen noch wählen zwischen Frankreich oder Rumäniens Status. Wer sich dagegen sträubt, ist noch die Schweiz. Das kleine rebellische Land, das sich noch als Nation versteht. Und das, obwohl – oder gerade weil – es aus verschiedenen Völkern besteht. So zeigen die Eidgenossen gern auf ihre Kreuzfahne und verweisen die europäischen Sterne gern des Landes. Hier könnte Deutschland, von Hause auch ein Mehrvölkerstaat lernen, wenn es denn dürfte.

    Doch so wie sich die Schweiz um ihr Volk, mal minder, mal besser, sorgt und kümmert und ihre Nation aufrecht erhält, ist das Alpenland der Stachel in Europas Fleisch. So wie es die Ukraine war. Allerdings braucht man die Schweiz – noch. Und noch ist sie wirtschaftlich zu stark und zu wenig abhängig. Dennoch wird nun der eine oder andere Hebel in Bewegung gesetzt, um die Schweiz zu schwächen. Wenn Europa nicht aufpasst, haben Frankreich, Deutschland, Österreich und Italien bald einen Krisenschauplatz in der Nachbarschaft. Diese Krise ist allerdings dann kein Schweizer Problem, sondern ein europäisches. Denn die Schweiz will nicht Europa, Europa will die Schweiz. Einige Parallelen, trotz unterschiedlicher ökonomischer Zwänge könnten einem im Vergleich zur Ukraine schon auffallen. Wenn man hinschaut. Bleibt die Frage, wer dann Putins und Janukowitsch Rolle übernimmt. Merkel als Putin?
    Man könnte denken, jetzt geht er zu weit. Doch wer hat vor fünf Jahren eine Vorahnung über die kommenden Verhältnisse in der Ukraine gehabt? Wie war es möglich, in wenigen Monaten eine starke Opposition aus unterschiedlichsten Lagern zu schaffen, die sich – vorerst – einig waren. Wie wurde es ermöglicht, dass Demonstranten aus weit entfernten Orten sich sammeln konnten? Wie kamen diese an Waffen? Wer bezahlte das alles? Und weitere Fragen, deren Antworten einem nicht gefallen können, könnten an dieser Stelle aufgeworfen werden. Ist diese Taktik nicht in jedem Land möglich?
    In der Bundesrepublik Deutschland muss jede Demonstration angemeldet sein und wird mit Begleitern aus dem Staatsdienst multipliziert. Jede große Demonstration wird wohlwollend, sofern von den richtigen Leuten organisiert, medial begleitet. Kleine Demonstrationen werden hingegen als lachhaft deklariert. Und größere, die nicht ins politisch korrekte, also politisch gewollte, Bild passen verschwiegen. Deshalb berichtet man zwar von Randale in Hamburg, von der Gewerkschaftsdemo in Frankfurt aber nicht von der Demonstration in München, Dresden oder Berlin. Selbst wenn sich hunderttausende im Ausland zu einem Marsch gegen die EU wird in Deutschland geschwiegen. Wir erinnern uns, das nur durch die neuen Medien die Staatssender der Bundesrepublik Deutschland dazu gezwungen wurden, aus Madrid und anderen Städten zu berichten. Warum aber waren Kameras dabei, als sich in der Ukraine die ersten Gegner der Regierung einfanden? Wann sind die Kameras auf die außerparlamentarische Opposition in der BRD gerichtet?

    Während Klitschko im deutschen Fernsehen lange Interviews halten durfte, wurde die innerdeutsche Politik vernachlässigt. Keine Nachfragen mehr zur Diätenerhöhung der Parlamentarier, keine Nachfrage zu Snowden und der Politik der NSA, nicht einmal Berichte über den weiteren Zuzug von Ausländern in die BRD. Keine Fragen zur Energiepolitik, zur Infrastruktur oder zu anderen großen Aufgaben Deutschlands. Das Kameralicht schien nach Kiew, während in Deutschland wieder Menschen in U-Bahnhöfen aus langer Weile verprügelt wurden. Selbst der Fall Sebastian Edathy wurde schnell abgearbeitet, um Friedrich sein Nein zum Gen-Mais verstummen zu lassen. Kritische Nachfragen zu Oppermann und Ziercke wurden schnell vergessen. Selbst der inszenierte NSU Prozess kam fast zum erliegen. Deutschland kam also Klitschkos Kampf außerhalb des Rings eher recht, sonst hätte der Deutsche sich noch mit selbst beschäftigen müssen. Kein guter Gedanke für die BRD-Regierung. So aber hatte man einen Fingerzeig. Wer nun aufmüpfig ist, will nur Chaos wie in der Ukraine nach Deutschland bringen.
    Stillschweigen hingegen, wer Klitschko und seine Mittreiber bezahlte. In einigen Schriften wurde angedeutet, dass auch deutsche, parteinahe Stiftungen Klitschkos Partei, als auch die anderen ukrainischen Oppositionsparteien inklusive ihrer Anführer unterstützten. Doch kann es sein, dass Deutschland eine durch und durch nationale Partei, denen man faschistoide Züge einst vorwarf, unterstützt? Seit Beginn der Proteste in der Ukraine 2013 bildet die „Swoboda“ gemeinsam mit der UDAR von Vitali Klitschko und der Allukrainischen Vereinigung „Vaterland“ von Julija Tymoschenko ein oppositionelles Dreierbündnis


    Offiziell gab es keine Finanzspritzen, dennoch wurde bekannt, dass man gerade die „Swoboda“, die auch mit der Front Nationale (Frankreich) zusammenarbeitet, materiell unterstützte. Wikipedia schreibt:
    „Im Mai 2013 stufte der Jüdische Weltkongress Swoboda als neonazistisch ein und forderte ein Verbot der Partei. Im selben Monat fand ein Besuch von Mandatsträgern der Swoboda bei der Fraktion der NPD im Sächsischen Landtag statt. In München hat die Partei im August 2013 einen Ableger gegründet.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Allukra...oboda%E2%80%9C)
    Eine Partei also, die mit einer Partei in Verbindung steht, die verboten werden soll, wird vom deutschen Steuerzahler, also uns, mitfinanziert? Ob das dem CDU-Wähler als Demokratiewahrung verkauft werden kann? Oder den SPD-Wähler? Was sagen eigentlich die Grünen-Wähler dazu, dass man notfalls auch mit Waffengewalt die gute Demokratie unterstützen möchte. Hier schliesst sich der Kreis. Denn während wir auf den III. Weltkrieg warten, zückt alle Welt die Waffen. Auch die Europäer, dessen Regierungen wohl nicht aus der Geschichte lernen wollen, können oder dürfen! Es ist beileibe kein Zufall, dass Deutschland, Frankreich oder Österreich fern ab der Heimat ihre Gewehre vorzeigen. Längst vergessen die Zeit, als es zumindest in einem Teil von Deutschland noch hiess, das keine Mutter mehr ihr Kind beweinen sollte. Vorbei ist längst die Zeit, dass Deutschland souverän handeln durfte, vorbei die Tage an denen europäische Staaten nebeneinander friedlich ihre Wirtschaft verbesserten. Nun führen sie miteinander, wenn auch nicht gegeneinander Kriege. Oder bezahlen diese.
    Quelle : http://www.neopresse.com/politik/dac...och-die-guten/
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  4. #34
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    Informationsgeld

    1
    Informationsgeld für die Neue Gesellschaft


    (Franz Hörmann)
    Welche Mechanismen sind es, die unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zurzeit so massiv
    bedrohen, dass immer rigider in die Freiheitsrechte der Bevölkerung eingegriffen wird und die
    Realwirtschaft die Bedürfnisse der Menschen (aufgrund von Überschuldung bzw. Illiquidität!) nicht
    mehr decken kann?

    1) Das verzinste Schuldgeldsystem
    2) Die (Preis)Konkurrenz der Unternehmen
    3) Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“
    4) Die Unmöglichkeit eine „Geldmenge zentral zu steuern“


    Ad 1) Das verzinste Schuldgeldsystem

    Der größte Teil des Geldes wird nicht von Zentralbanken sondern von Geschäftsbanken erzeugt und
    zwar im Rahmen ihrer Kreditvergabe. Geld, das von den Geschäftsbanken „verliehen“ wird, wird
    nämlich im Kredit selbst erst (als Schuld!) erzeugt, es war vorher nicht einmal vorhanden! Dieses Geld
    besitzt daher auch keinen realen Wert, die einzige „dingliche Sicherheit“ stellt die Sicherheit des
    Kreditnehmers (beim Hypothekenkredit z.B. sein Grundstück) dar, niemals jedoch leistet die Bank
    irgendeine Form von Sicherheit. Dieses „Kreditgeld“ verlangt die Bank, vermehrt um Zinsen, „wieder
    zurück“. Diese Geldschöpfung erfolgt einfach durch Eingabe eines Buchungssatzes in den Computer
    der Bank. Durch diese Buchung wird jedoch immer nur das Kreditkapital erzeugt, niemals Geld zur
    Bezahlung der Zinsen. Um Zinsen bezahlen zu können, müssen die Menschen, die nicht selbst Geld
    schöpfen können, diese Geldbeträge (zur Bezahlung ihrer Zinsen) anderen Menschen im
    Wirtschaftskreislauf abnehmen. Dies ist es, was in unserem politischen System dann sehr zynisch als
    „gesunder Wettbewerb“ bezeichnet wird.
    Es ist daher vollkommen klar, dass in Summe jene Menschen und Menschengruppen (wie z.B.
    realwirtschaftliche Unternehmen, Kommunen und Staaten), die nicht selbst „Geld schöpfen“ können,
    nach einiger Zeit (idR. 70-80 Jahre) hoffnungslos überschuldet sind, womit das Eigentum an den
    „Sicherheiten der Kreditnehmer“ dann in das Eigentum der Banken übergeht. Ein so konstruiertes
    Geldsystem kann daher zurecht als planmäßige Enteignung aller Nicht-Banken interpretiert werden –
    ein Raubzug quer durch die Realwirtschaft und die Bevölkerung.
    2
    Ad 2) Die Preiskonkurrenz der Unternehmen

    Unternehmen stehen heute im Wirtschaftssystem in einem (Preis)Wettbewerb. Der Grund dafür liegt
    primär, wie oben gezeigt, im verzinsten Schuldgeldsystem. Durch diesen Preiswettbewerb werden
    Unternehmen immer danach trachten die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren. Ein wesentlicher
    Beschleunigungsfaktor bei dieser Entwicklung ist in der zunehmenden Modernisierung bzw.
    Automatisierung zu sehen. Für konventionelle Produktions- und Dienstleistungsprozesse werden
    immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt (in Japan existieren sogar schon Roboter zur
    Altenpflege – wenngleich dies aufgrund der dann fehlenden menschlichen Wärme als
    menschenverachtend und zynisch betrachtet werden kann). Berufe im Wirtschaftssystem werden
    daher schon bald nicht mehr in der Lage sein, die Bevölkerung mit einem Einkommen bzw. mit
    Kaufkraft zu versorgen. Der Staat (Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Notstandshilfe etc.) wird hier,
    aufgrund seiner rapide wachsenden Verschuldung, ebenfalls in absehbarer Zeit versagen. Was von
    den Eigentümern der Unternehmen jedoch offenbar übersehen wird, ist der Umstand, dass ohne
    Kaufkraft der Bevölkerung auch ihre Produkte und Dienstleistungen nicht mehr verkäuflich sind, d.h.
    wir erleben steigende Überproduktion bei fehlender Kaufkraft, ein deutliches Zeichen dafür, dass
    schlicht die Verteilung der Outputs der Wirtschaft nicht mehr funktioniert. Bisher konnte die
    fehlende Kaufkraft durch steigende Verschuldung (Privatkredite) einigermaßen aufgefangen werden.
    Da aber nunmehr sämtliche Schulden, aufgrund des Exponentialverlaufs des Zinseszinssystems,
    extrem schnell ansteigen, geraten auch immer mehr Banken „in Schieflage“ und sind nicht mehr in
    der Lage Kredite zur Verfügung zu stellen.
    Solange sich die Unternehmen daher in einem (Preis)Wettbewerb mit einander befinden, werden
    Arbeitsplätze stets abgebaut werden, wodurch die Bezahlung der Einkommen von den
    Umsatzerlösen der Kunden auf die Steuerzahlungen der Bürger verlagert werden wird.
    3


    Ad 3) Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“

    Im heutigen Wirtschaftssystem gilt das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“, d.h. knappe Waren
    erzielen „am Markt“ stets höhere Preise als Waren, welche in ausreichender Menge oder sogar im
    Überfluss vorhanden sind. Bei dieser Spielregel handelt es sich jedoch um kein Naturgesetz, sondern
    eine willkürliche Bestimmung, welche automatisch dazu führt, dass immer weitere Verknappung (bis
    hin zur Verelendung jener, welche die betreffenden Waren dringend benötigen) zu immer höheren
    Gewinnen der rechtlichen Eigentümer der knappen bzw. verknappten Waren führt. Diese Eigentümer
    besitzen daher als Spekulanten ein massives Interesse an gezielter Verknappung, wodurch sich das
    Elend weiter ausbreitet und die rein rechnerischen Gewinne (denn durch den Zusammenbruch der
    Realwirtschaft wird dieses Rechengeld sich auch für die erfolgreichen Spekulanten kaum noch in
    Güter und Dienstleistungen umwandeln lassen!) weiterhin wachsen.
    Es ist in diesem Zusammenhang extrem wichtig zu verstehen, dass es sich bei dieser Spielregel des
    sog. freien Marktes lediglich um eine von den Marktteilnehmern frei gesetzte Norm handelt, welche
    jederzeit, im Konsens, auch wieder verändert werden kann. So kann jederzeit von den
    Marktteilnehmern auch das Ziel der globalen Überwindung von Knappheit festgelegt werden, wobei
    die Spielregel dann auch so verfeinert werden kann, dass jene Marktteilnehmer, welche zu diesem
    Ziel in Kooperation am meisten beitragen, auch die größten Belohnungen erhalten. Gewinne würden
    in diesem System (eines Nicht-Nullsummenspiels) nicht mehr zu Lasten der Verlierer gehen (wie dies
    in einem Nullsummenspiel der Fall ist), da Verlierer in einem Nicht-Nullsummenspiel nicht mehr
    existieren.
    Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“ setzt implizit also ein Nullsummenspiel voraus. Kreativität
    und Innovation als treibende Kräfte steigender Effizienz in Produktionsprozessen ermöglichen der
    Menschheit jedoch jederzeit ein Wirtschaftssystem in Form eines kooperativen Nicht-
    Nullsummenspiels, in welchem der steigende Mehr-Ertrag innovativer, laufend verbesserter
    Produktionsmethoden in gerechter Weise auf die gesamte Bevölkerung verteilt, der Innovator jedoch
    dennoch (z.B. in Form einer Prämie) für seine gemeinschaftsnützliche Leistung belohnt werden kann.


    4
    Ad 4) Die Unmöglichkeit eine „Geldmenge zentral zu steuern“

    Das heute durch die Banken bei der Kreditvergabe erzeugte Giralgeld (Kreditgeld) ist insofern
    anonym, als die Geldeinheiten (zunächst die Zahlen im Computer der Bank) über keine
    Seriennummern verfügen, d.h. ihr genauer Weg durch das Wirtschaftssystem nicht nachvollzogen
    bzw. überwacht werden kann. Genau aus diesem Grund sind auch Diebstahl, Erpressung,
    Bestechung, Geldwäsche und ähnliche Missbrauchsfälle kaum zu verhindern. Im Falle rein
    elektronischer Währungen (wie von den Vollgeld-Intiativen, Monetativen etc. vorgeschlagen) wäre es
    jedoch jederzeit möglich, nicht nur den Weg der Geldeinheiten durch die Wirtschaft zu beobachten
    sondern sogar diesen, auf Grundlage der geschlossenen Verträge, nur auf bestimmte Personen sowie
    vertragskonforme Gegenleistungen zu beschränken („funktionales Geld“ nach dem Prinzip
    „Schlüssel/Schloss“). Wenn heute die Geldmenge durch Kreditvergabe von den Geschäftsbanken
    laufend erweitert wird, so besteht dadurch stets die Gefahr, dass die Menge an Gütern und
    Dienstleistungen nicht im erforderlichen Ausmaß mitwächst, wodurch es zu einer Verminderung des
    Geldwerts (Inflation) kommen kann. Geld, das zunächst als Kredit erzeugt wird, zirkuliert nämlich
    solange im Wirtschaftssystem, bis der Kredit wieder zurückgezahlt (getilgt) wurde. Steigt die
    Nachfragemenge auf den heutigen freien Märkten merklich über die Angebotsmenge, so reagieren
    Unternehmer automatisch mit Preissteigerungen, da sie ja immer versuchen werden, die maximal
    möglichen Preise für sich zu lukrieren. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das der Bevölkerung
    rein für den Konsum zur Verfügung gestellt würde, könnte daher u.U. durch steigende Nachfrage in
    der Realwirtschaft Inflation auslösen und sich deshalb selbst entwerten. Auch die Beschleunigung der
    Umlaufgeschwindigkeit mittels Negativzinsen (nach Silvio Gesell, „Wörgeler Freigeld“) stellt nach wie
    vor ein Geldsystem als Nullsummenspiel dar, in welchem auch die Geldschöpfung und
    Geldvernichtung historisch nicht gelöst ist, da das Wörgeler Freigeld ursprünglich durch einen
    Schillingbetrag gedeckt war, es sich somit nur um Komplementärgeld handelte (eine zusätzliche
    Regionalwährung neben einer Hauptwährung, deren Funktionieren immer noch auf das
    Funktionieren der Hauptwährung angewiesen ist).


    5
    Ein demokratischer Lösungsvorschlag


    Da die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse menschliche Arbeitskraft mehr und
    mehr überflüssig macht, wird irgendeine Variante des bedingungslosen Grundeinkommens die
    einzige Möglichkeit sein, zunehmende Verelendung der Bevölkerung zu verhindern. Die dafür
    erforderlichen Geldbeträge können aber ganz offensichtlich weder durch Steuern noch durch weiter
    steigende Staatsschulden finanziert werden. Die bestehenden Geldschulden im System sollten den
    Schuldnern vollständig erlassen und die Gläubiger mit demokratisch geschöpftem „Vollgeld“
    (welches als funktionales Geld einer nachvollziehbaren, auf bestimmte Rechnungskreise
    beschränkten Verwendung unterliegt) entschädigt werden.
    Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, zu diesem Zweck dem Staat (d.h. der Gemeinschaft
    aller BürgerInnen) die Kompetenz zur Geldschöpfung konkret zu diesem Zweck (als ausgegliederter
    elektronischer Rechnungskreis, also als funktionales Geld) zu übertragen. Jede MitbürgerIn erhält
    (z.B. auf ihr/sein Sozialversicherungskonto) jenen Betrag gutgeschrieben, der es ihr/ihm ermöglicht,
    Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Kleidung, Miete, Energie,
    Fahrtkosten, Gesundheit etc.) zu erwerben.
    Die dafür erforderliche Geldschöpfung könnte durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ einer
    transparent überwachten, demokratischen Nationalbank (dNB) erfolgen. Die Preise für die in diesem
    Rechnungskreis zur Verfügung gestellten Güter und Dienstleistungen müssten dazu jedoch zunächst
    streng reguliert werden, d.h. es müsste sichergestellt werden, dass Verkäufer auf eine das Angebot
    übersteigende Nachfrage mittels Kapazitätsausweitung und nicht mit Preissteigerungen reagieren.
    Bei der Kapazitätsausweitung könnten die Anbieter dieser Güter und Dienstleistungen dann
    wiederum von Menschen unterstützt werden, die mit diesem funktionalen Geld über das Niveau der
    bedingungslosen Grundversorgung hinaus belohnt (bezahlt) würden. Das Festschreiben des Gewinns
    dieser Anbieter ist insofern gerechtfertigt, als sie einerseits selbst ja ebenfalls die bedingungslose
    Grundversorgung erhalten und andererseits auch exklusiv ihre Waren in diesem speziellen
    Rechnungskreis anbieten dürfen. Bei Bezahlung würde dieses funktionale Geld dann sofort wieder
    verschwinden, d.h. bezahlt würde nicht der Anbieter der Güter bzw. Dienstleistungen, sondern die
    dNB, womit das Geld wieder verschwindet. Die Anbieter der Güter und Dienstleistungen würden
    durch spezielle Prämien dieses funktionalen Geldes direkt von der dNB belohnt, auch diese Beträge
    würden unmittelbar bei Bezahlung an die dNB wieder vernichtet, sodass dieses Geldsystem einem
    Gutscheinsystem gleicht, in welchem Gutscheine bei Einlösung vernichtet und weder getauscht noch
    in anderer Form weitergegeben werden können. Der Buchungssatz der Geldverwendung (=
    Geldvernichtung) auf den Konten der dNB lautet dann „Aufwandsart an Kassa“ (jeweils am
    Sozialversicherungskonto der einzelnen BürgerIn).
    Da hier dann für jede einzelne Bürgerin/jeden einzelnen Bürger Geld individuell geschöpft und
    vernichtet wird und dieses Geld nicht weitergereicht wird, d.h. nicht in den Umlauf kommt, können
    die Verträge der BürgerInnen mit der dNB auch völlig individuell ausgestaltet und an jede einzelne
    Lebensphase angepasst werden. Das damit begründete Gesellschaftssystem wird daher, nach dem
    Kommunismus und dem Kapitalismus bzw. der sog. freien Marktwirtschaft, der „Kooperative
    Individualismus“ genannt. Kooperativ werden Güter und Dienstleistungen erstellt (wofür auch kein
    Geld mehr benötigt wird, denn jene Güter und Dienstleistungen, die wir alle benötigen, erstellen wir
    6
    auch alle in Kooperation, nach den Regeln der Nachhaltigkeit, Ressourcen-, Umwelt- und
    Arbeitskraftschonung. Geld (das aufgrund individueller Verträge geschöpft und verwendet d.h.
    wieder vernichtet wird), wird nur noch zur Verteilung der Güter und Dienstleistungen verwendet. Die
    Verteilungsregeln werden in Form elektronischer Verträge erstellt, welche unmittelbar auf die
    elektronischen Zahlungsmittel wirken und daher kann dieses funktionale Geld auch nie wieder
    missbraucht werden.
    Aus der Theorie der Bilanzanalyse sind folgende Zusammenhänge bekannt: Absolute
    Kennzahlenwerte (wie z.B. im Rahmen der „goldenen Bilanzregel“) stellen reinen Aberglauben dar.
    Unternehmensvergleiche auf der Basis von Bilanzkennzahlen sind nicht sinnvoll möglich, da die
    Unternehmen stets zu unterschiedlich sind, als auf der Grundlage von standardisierten (=
    einheitlichen) Kennzahlen verglichen zu werden. Einzig der Vergleich eines Unternehmens mit sich
    selbst (auf der Zeitachse) stellt einen sinnvollen Einsatz von Bilanzanalyse-Kennzahlen dar. Im
    „Kooperativen Individualismus“ wird diese Erkenntnis genutzt (die individuelle Geldschöpfung und
    die individuelle Preisfestsetzung generiert jeweils rein subjektive, nur für den Vergleich einer Person
    mit sich selbst geeignete, Maßzahlen. Anstatt den Gewinn eines Unternehmens zu maximieren wird
    im „Kooperativen Individualismus“ die Leistungsfähigkeit der kleinsten wirtschaftlichen Einheit, des
    Menschen, maximiert, jedoch nicht durch Zwang und Sanktionen, sondern aus der Begeisterung,
    welche der persönlichen, selbstbestimmten Entfaltung entstammt1.
    Dieses System könnte in einem zweiten Schritt auf Gutscheine umgestellt werden, welche auf
    Mengen und Qualitäten bestimmter Güter- und Dienstleistungskategorien und nicht mehr auf Preise
    ausgestellt sind. Dadurch wären Blasenbildungen, Spekulation, Korruption, Gelddiebstahl etc.
    schlagartig unmöglich.
    Dieses Geldsystem stellt also Geld als Wertmaßstab dar, nicht mehr Geld als Tauschmittel. Die
    Bedeutung von Geld liegt bei diesem Ansatz nicht mehr in der Simulation von Goldstücken, die wir in
    einem „Geldkreislauf“ pausenlos weitergeben – in diesem System kann zwangsläufig nur jeder auf
    Kosten anderer reicher werden, weil für die werterhöhende Buchung der gleiche Betrag auf einem
    anderen Konto wertmindernd gebucht werden muss – sondern nur noch in der Darstellung eines
    individuellen Wertmaßstabs, der nur in der Biografie der einzelnen Menschen vergleichbar ist, nicht
    mehr interpersonell, also nicht mehr zwischen den einzelnen Menschen. Meine 100 € sind mit
    Deinen 100 € nicht vergleichbar – sie sind nur mehr als meine 80 € von gestern und weniger als
    meine 120 € von gestern. Wenn die Menschen verstanden haben werden, dass sie sich aufgrund
    dieser relativen Wertmaßstäbe, die nur für ihre eigene Biografie bedeutsam sind, sich aber nicht
    mehr für einen Vergleich untereinander eignen, dann werden damit auch konsequent Neid und
    Konkurrenzdenken aus der Gesellschaft verschwinden. Durch die Interpretation von Geld als
    individueller Wertmaßstab und nicht mehr als Tauschmittel wird daher eine Gesellschaftsform der
    Kooperation möglich und wir können die Gesellschaft der Konkurrenz (um verknappte Ressourcen,
    die verknappt werden müssen, da im heutigen Denkparadigma ja nur durch die Verknappung ihr
    „Wert“ erhöht bzw. bewahrt werden kann) verlassen um die nächste Entwicklungsstufe intelligenter
    Zivilisationen zu erreichen. Durch diese Veränderung des Geldsystems gelingt es auch endlich, in der
    Ökonomie aus dem physikalischen Denken des 19. Jahrhunderts (Weitergabe physischer Goldstücke
    1 Die wahren Motivationswirkungen von Geld sind wissenschaftlich längst bekannt, siehe etwa

    7
    in einem Kreislauf entspricht der materialistischen Physik toter Materie) auszubrechen und die
    Erkenntnisse der Relativitäts- und Quantentheorie auf die Ökonomie zu übertragen: der individuelle
    Wertmaßstab besitzt nur noch subjektive, also relative, auf die einzelne Biografie begrenzte,
    Bedeutung, während die individuelle Geldschöpfung und –vernichtung auf den Sozialversicherungskonten
    dem Fluktuieren (Entstehen und Verschwinden) der virtuellen Teilchen im Vakuum nach den
    Erkenntnissen der Quantentheorie entspricht.
    Durch die individuellen Lebensverträge, die jederzeit verändert bzw. angepasst werden können, ist
    die individuelle Entfaltung des persönlichen Potentials gewährleistet, während wir im Bereich der
    Produktion geldlos (ressourcen- und arbeitskraftschonend, nachhaltig in geschlossenen Kreisläufen,
    immer nach der besten Technologie und Methode durch Kooperation statt Konkurrenz) zusammen
    arbeiten können. Durch die Trennung von Produktion (geldlos, kooperativ und nachhaltig, damit
    langlebige, hochqualitative Produkte möglich werden) und Verteilung (in welcher die individuelle
    Vielfalt der menschlichen Entwicklung in Form der individuellen, jederzeit änderbaren
    Lebensverträge sichergestellt wird) schaffen wir auch Einheit (durch Kooperation im
    Produktionsbereich) in der Vielfalt (Unterstützung der menschlichen Entwicklung im Verteilungsprozess).
    Dadurch wird sichergestellt, dass jene einzigartige Vielfalt menschlicher Fähigkeiten (im
    Verteilungsprozess) entwickelt wird, welche uns einen optimalen Mix in der produktiven Kooperation
    ermöglicht.
    Vermögende Menschen (z.B. Unternehmens- oder Grundeigentümer) können ihr Unternehmen bzw.
    ihr Grundvermögen zu Preisen, die einer standardisierten Bewertung entstammen, jederzeit an die
    Gesellschaft (konkret die „demokratische Nationalbank“ – dNB) verkaufen. Der Preis wird ihnen auf
    ihrem persönlichen Sozialversicherungskonto (bzw. wahlweise anteilig auch den
    Sozialversicherungskonten ihrer Kinder, Verwandten, begünstigten Personen etc.) gutgeschrieben.
    Dieses neue Geld kann jedoch nur noch für realwirtschaftliche Leistungen (Güter und
    Dienstleistungen) nach demokratischen Regeln ausgegeben werden. Durch die lediglich auf die
    individuellen Konten beschränkte Buchungstechnik entsteht somit ein Gesellschaftssystem, in
    welchem eine Umverteilung (egal von wem zu wem) schon rein technisch unmöglich ist.
    Vermögende Menschen („die Reichen“) werden dadurch geschützt, ihr Vermögen (ihre
    realwirtschaftliche Kaufkraft) wird bewahrt, sie werden diese Beträge aber nie wieder durch
    Spekulation oder Verzinsung vermehren können. Geldlose Menschen („die Armen“) werden
    hingegen (durch das individuell für sie geschöpfte Geld) sofort wesentlich besser gestellt (durch eine
    Variante des bedingungslosen Grundeinkommens, nämlich die hier vorgeschlagene individuelle
    Geldschöpfung durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ auf ihrem Sozialversicherungskonto)
    ohne dass diese Beträge anderen, vermögenden Menschen weggenommen oder, so wie heute,
    durch Banken in Form einer verzinsten Schuld neu geschöpft werden müssten. Eine Gesellschaft, in
    welcher auf technischer Grundlage jede Form von Umverteilung nachhaltig verhindert wird schützt
    daher sowohl „Reiche“ als auch „Arme“ und ermöglicht (v.a. auch durch die Tatsache, dass diese
    „Geldbeträge“ zwischen den Menschen nicht mehr vergleichbar sind, sondern nur auf der Zeitachse
    der persönlichen Biografie Bedeutung erlangen).
    Geld als Tauschmittel erzeugt eine Gesellschaft der Konkurrenz, der Verknappung und der (letztlich
    auch geopolitischen) Konflikte. Geld als individueller Wertmaßstab hingegen ermöglicht freie,
    persönliche Entfaltung (gestützt durch die persönlich adaptierbaren Lebensverträge) und die
    nachhaltige Kooperation im Produktionsbereich, d.h. eine friedliche, freie Gesellschaft der
    Kooperation und nicht der Konkurrenz. Ein Beispiel aus der Welt des Sports soll diese
    8
    Zusammenhänge noch einfacher verständlich machen. Bei den alpinen Abfahrtsläufen treten die
    Sportler gegeneinander an, es gibt nur einen Sieger (= Verknappung, Reduktion auf einen einzigen
    Goldpokal) und es werden die Zeiten der Sportler mit einander verglichen, jene/r mit der kürzesten
    Abfahrtszeit ist (der/die einzige) Sieger/in. Dies erzeugt unter den Sportlern eine feindliche
    Stimmung, die besten Tricks (z.B. das Material zu pflegen, zu trainieren, sich zu ernähren etc.)
    werden streng geheim gehalten, denn das sind „strategische Vorteile“ und es kann ja nur eine/r
    gewinnen! Für die Zuseher mindestens ebenso spannend und die Sportler wesentlich entspannter
    und angenehmer wäre hingegen eine Wettbewerbsform, in welcher die Zeiten der Sportler nicht mit
    einander verglichen werden, sondern jede/r Teilnehmer/in fährt grundsätzlich nur „gegen sich
    selbst“, d.h. jede/r kann Sieger werden, wenn er/sie seine/ihre persönliche Bestzeit übertrifft! Die
    eingeblendete Bestzeit ist dann die persönliche Bestmarke, nicht die absolut beste Zeit aller
    Bewerber/innen. In diesem Umfeld kann damit jede/r gewinnen, falls die persönliche Bestleistung
    übertroffen wird. Preise (Goldpokale) werden also nicht verknappt, sondern nach der individuellen
    Leistung verliehen. Die Sportler/innen werden in diesem Umfeld kooperieren, d.h. ihre besten
    Methoden einander gerne zur Verfügung stellen, weil ja der Sieg für jede/n möglich ist und nicht
    mehr zwangsläufig durch die Regel auf eine/n beschränkt ist. Für einen sportlichen Wettkampf
    bedeutet das, dass auch Breiten- (nicht nur Spitzen-)sportler plötzlich Sieger sein können, unter der
    Voraussetzung, dass sie sich persönlich (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) positiv weiter entwickeln.
    Im Rahmen einer arbeitsteiligen Gesellschaft (in welcher Geld nicht mehr in einem Umlauf zu Lasten
    anderer „erwirtschaftet“ oder als verzinste Schuld neu geschöpft werden muss, sondern für jede
    individuelle Leistung der einzelnen Menschen erzeugt und vernichtet wird) bedeutet es hingegen,
    dass alle gemeinsam mehr Wissen und höhere Fähigkeiten entwickeln können, weil es dann kein
    „strategischer Vorteil“ mehr sein wird, Spezialwissen vor anderen zu verbergen, denn von besseren
    Fähigkeiten unserer Mitmenschen profitieren wir alle in der geldlosen Produktion, weil dann
    nachhaltigere, langlebigere, ökologischere etc. Produkte und Dienstleistungen verfügbar werden, von
    deren Existenz wir alle gemeinsam profitieren, weil wir dieses Geld ja nur noch für realwirtschaftliche
    Produkte ausgeben können.
    In diesem neuen Gesellschaftssystem kann die Gesetzgebung durch regelbasierte Systeme mit
    grafischen Oberflächen (Entscheidungsdiagramme, Flussdiagramme, Ereignisgesteuerte
    Prozessketten, Swimlane-Diagramme etc.) schon heute weltweit als Industriestandards verwendeter
    Methoden erfolgen, welche es ermöglichen, dass jede Bürgerin/jeder Bürger die Gesetze versteht,
    ohne sich durch absatzlange Schachtelsätze mit Fremdwörtern, deren Interpretation dann auch noch
    unterschiedlich ausfallen kann, quälen zu müssen. Qualität der Gesetzgebung zeichnet sich zunächst
    durch Allgemeinverständlichkeit aus. Darüber hinaus ist die Transparenz ein Qualitätsmerkmal. Der
    gesamte Gesetzgebungsprozess ist als elektronischer Prozess online nachvollziehbar und einsehbar.
    Die individuellen Lebensverträge hingegen können, da sie ebenfalls im selben regelbasierten System
    verwaltet werden, schon aus technischen Gründen niemals gegen die demokratisch beschlossenen
    Gesetze verstoßen und auch das elektronische, individuell geschöpfte Vollgeld kann, als Teil
    desselben Systems, niemals mehr für andere als in den Lebensverträgen vorgesehene Zwecke
    verwendet (= vernichtet) werden. Informatiker sprechen hier von einem System „ohne
    Medienbruch“, d.h. anonyme Zahlungen, Erpressung und Bestechung können damit sofort und
    nachhaltig verhindert werden.
    Langfristig sollten die Ziele des neuen Wirtschaftssystems für Produktion und Verteilung daher
    getrennt werden: die Produktion sollte geldlos und stets nachhaltig in Form eines Kreislaufsystems,
    9
    in welchem Abfälle möglichst zu 100% wiederverwertet oder in unschädlicher Form der Natur
    zugeführt werden (Cradle2Cradle) sowie in Kooperation erfolgen. Jede Innovation sollte sofort allen
    Kooperationspartnern zugänglich gemacht werden, da nur so sichergestellt ist, dass Fortschritt
    stattfindet und die Produktionsmethoden laufend verbessert werden. Kreative Erfinder, welche ihre
    Ideen dem Gemeinwohl zur Verfügung stellen, können jederzeit mit speziellen Prämien in Form von
    Gütern und Dienstleistungen belohnt werden (individuelle Geldschöpfung). Stufenweise könnten
    solche Belohnungen jedoch (z.B. wahlweise) auch durch Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen,
    öffentliche Bekanntheit, Auszeichnungen etc. ersetzt werden, wodurch sich die materialistische
    Motivation ebenfalls in andere Bereiche weiterentwickeln könnte. Durch die Verwendung von Geld
    nur noch zu Verteilungszwecken sowie die Trennung der Bereiche „Produktion“ und „Verteilung“
    sind der freien Marktwirtschaft die Giftzähne gezogen und Geld (bzw. allgemein Zahlen) werden in
    Zukunft nie wieder zur Täuschung der Bevölkerung missbraucht werden können.
    Ein solches Wirtschaftssystem setzt auch ein grundlegend anderes Bildungssystem voraus, in
    welchem nicht mehr die Effizienz am Arbeitsplatz oberste Zielsetzung darstellt, sondern zunächst
    emotionale und soziale Kompetenz (die sog. Herzensbildung), da sie die Grundlage jeder
    Kommunikationsfähigkeit repräsentiert. Wissen und Fähigkeiten würden sich junge Menschen in
    diesem System direkt in der praktischen Anwendung zur Steigerung des Gemeinwohls auf möglichst
    kooperative, selbstbestimmte und sinnstiftende Art und Weise aneignen.
    Ein neues Geldsystem… ohne Umverteilung… ohne Zinsen, Schulden, Insolvenz und Enteignung, …
    ohne Forderungen und Verbindlichkeiten, Inkasso und Mahnwesen, … ohne Kreditaufnahme oder
    andere Vorfinanzierung vor Beginn der wirtschaftlichen Tätigkeit, … ohne Inflation und ohne Steuern,
    … das die persönliche, vielfältige Entfaltung (als Bestandteil des Verteilungssystems) und die
    friedliche und nachhaltige Kooperation (im Bereich der geldlosen Produktion) unterstützt und
    fördert… dieses System ist sowohl technisch als auch (massen)psychologisch umsetzbar und
    erklärbar. Im Rahmen einer neuen Form von Politik, in welcher nicht mehr die Interessen von
    Minderheiten gegen die Interessen einer Mehrheit durchgesetzt werden müssen, sondern nach dem
    Muster Dialog – Konsens – Kooperation alle Bevölkerungsgruppen, nach Definition ihrer
    gemeinsamen menschlichen Grundwerte, ihre berechtigten Interessen offenlegen um sofort die
    Vorteile der Synergieeffekte der Kooperation zu erkennen wird dieses System auch sofort friedlich
    und harmonisch umsetzbar!
    PHILOSOPHIE, PSYCHOLOGIE, TECHNOLOGIE UND POLITIK FÜR DIESE SYSTEMVERÄNDERUNG STEHEN
    BEREIT UND SIND JEDERZEIT EINSETZBAR. ALLES WAS JETZT NOCH FEHLT IST DIE INFORMATION
    ALLER TEILE DER BEVÖLKERUNG!
    10
    Links:
    Videos:
    Justiz entlarvt: Geldschöpfung unbekannt:

    Das neue System (vom Tausch in die Kooperation):

    Anleitung zum Abzocken
    http://www.youtube.com/watch?hl=de&v=CaVAc8XkWY8
    Wie Geld funktioniert (Teil 1)

    Wie Geld funktioniert (Teil 2)

    Wie Geld funktioniert (Teil 3)

    Goldschmied Fabian – warum überall Geld fehlt

    Positivemoney
    http://www.positivemoney.org.uk/
    Monetative
    http://www.monetative.org/
    Vollgeld (Verein monetäre Modernisierung)
    http://vollgeld.ch/
    Geld mit System (Website der unabhängigen Geldsystemkritiker)
    http://geldmitsystem.org/
    11
    Texte:
    Banken erfinden Geld aus Luft
    http://derstandard.at/1285200656759/...-Geld-aus-Luft
    Wie kommt Geld in die Welt?
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11637825.html
    Geld aus dem Nichts
    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36097/1.html
    Geldschöpfung – Werte aus dem Nichts schaffen
    http://theintelligence.de/index.php/...-schaffen.html
    Geld und Geldschöpfung – Einblicke in ein Enteignungssystem
    http://the-babyshambler.com/2011/10/...geldschopfung/
    Wie Banken Geld machen – Einblicke in ein Schneeballsystem
    http://le-bohemien.net/2011/09/09/wi...n-geld-machen/
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  5. #35
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    Russischer Staatssender fällt auf "Der Postillon"-Satire rein

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    Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/rus...113037615.html

    Um den "russischen Staatssender" mache ich mir weniger Sorgen, als um deutsche Schreiberlinge, denen nicht auffällt, dass "fielen" nicht mit "v" geschrieben wird!

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #36
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    Helft mir, ich bin völlig verwirrt

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt

    Samstag, 19. April 2014 , von Freeman um 20:00
    Vor einigen Wochen wurde uns allen im Westen erzählt, die Besetzung von Regierungsgebäuden in Kiew sei gut und rechtens. Es wurde uns von den Politikern und den Medien erzählt, es handelt sich um friedliche Demonstranten die sich für Demokratie einsetzen. Die Regierungen der USA und der EU-Länder warnten die damalige ukrainische Regierung, keine Gewalt gegen diese "friedlichen Demonstranten" anzuwenden, obwohl wir Berichte sahen, es handelt sich grösstenteils um maskierte Gewalttäter die Brandbomben gegen die Polizei warfen, mit Schlagstöcken gegen die Sicherheitskräfte vorgingen, Statuen zerstörten und Gebäude in Brand setzten. Keinen Monat später wird uns erzählt, Leute die Regierungsgebäude in der Ostukraine besetzen sind nicht für Demokratie, sondern es handelt sich um "Militante" und sogar um "Terroristen". Es wird uns gesagt, die neue "Regierung" in Kiew darf selbstverständlich gegen die Besetzer mit Gewalt vorgehen. Ja sogar mit Panzern und Soldaten. Warum war der Einsatz von Gewalt im Januar und Februar völlig unakzeptabel und jetzt ist er in Ordnung? Warum ist das was vorher falsch war jetzt plötzlich richtig?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!


    Als die Proteste gegen die ukrainische Regierung während des Winters in Kiew abliefen, kamen zahlreiche westliche Politiker zu Besuch und mischten sich unter die Demonstranten auf dem sogenannten Euromaidan. Alle waren sie da, aus Amerika die Senatoren John McCain und Chris Murphy, sowie die Vizeaussenministerin Victoria Nuland, die sogar Brötchen und Kekse verteilte, aus Deutschland Aussenminister Guido Westerwelle, aus Brüssel Catherine Ashton und vom Europaparlament Rebecca Harms “Die Grünen”, auch die Aussenminister von Polen und Schweden, Radosław Sikorski und Carl Bildt, bekundeten ihre Solidarität mit den Demonstranten, NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen rief dazu auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Aber es hat sehr viele Proteste gegen Regierungen der EU-Länder gegeben, wo zigtausende Menschen, teilweise Hunderttausende protestiert haben, in Athen, Rom, Madrid und Paris. Keine einzige dieser Demonstrationen wurde von den oben genannten oder überhaupt von Politikern besucht, keiner hat sich unter die Leute gemischt und Victoria Nuland hat auch keine Kekse verteilt. Wenn sie sich mit den Demonstrationen gegen die Regierung in Kiew solidarisierten und es als besonderen Ausdruck von "Demokratie" bezeichneten, warum nicht auch gegen Regierungen in Westeuropa?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Nach der Unabhängigkeitserklärung der Krim und dem Beschluss ein Referendum abzuhalten, verkündete US-Aussenminister John Kerry im TV am 2. März: "Man überfällt nicht ein anderes Land mit erfundenen Vorwand, um seine Interessen durchzusetzen." Hab ich da was verpasst? Haben die Amerikaner die Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden, was sie als Vorwand nutzten um das Land zu überfallen? Ausserdem kann ich mich irgendwie dunkel daran erinnern, die USA haben praktisch immer in den letzten 70 Jahren Länder mit erfundenen Vorwänden überfallen. Warum geht dann Obama her und bezeichnet das Resultat der demokratischen Abstimmung auf der Krim für einen Anschluss an Russland als viel viel schlimmer im Vergleich zum brutalen, verbrecherischen, mörderischen Angriffskrieg gegen den Irak, wodurch 1,4 Millionen Menschen getötet und 4 Millionen flüchten mussten?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Es wird uns von den sehr seriösen Politikern und glaubwürdigen Medienexperten erzählt, das Referendum auf der Krim ist ungültig, weil die Krim unter "militärischer Besatzung" durch die Russen stand. Das Russland schon seit über 200 Jahren auf der Krim Militär stationiert ist eine andere Sache. Das über 90 Prozent der Bevölkerung sich Russland anschliessen will auch. Vor 14 Tagen fanden in Afghanistan Präsidentschaftswahlen statt, aber das Land ist seit 13 Jahren militärisch besetzt, nämlich von den USA, NATO und vielen anderen Ländern aus der "Koalition der Willigen". Die Wahl in Afghanistan wird von den westlichen Politikern und Medien als grosser Sieg für die Demokratie bezeichnet. NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen nannte es "einen historischen Moment für Afghanistan". Warum wird die Wahl auf der Krim als illegal bezeichnet und die in Afghanistan wird gefeiert?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Was in Syrien abgeht ist auch für mich sehr verwirrend. Es wird uns gesagt, die radikalen islamistischen Terrorgruppen stellen die grösste Gefahr für uns alle dar, gefährden den Frieden, unsere Sicherheit und unseren "westlichen Lebensstil". Deshalb muss die Al-Kaida und ähnliche Gruppen vernichtet werden, deshalb fliegen Killerdrohnen über Afghanistan, Pakistan und Jemen herum, deshalb gibt es einen nie endenden Krieg gegen den Terror und das unsere Freiheiten und Rechte deshalb eingeschränkt werden müssen. Die selben Politiker erzählen uns aber, wir müssen den radikalen islamistischen Terrorgruppen Waffen und alles mögliche liefern, damit sie die Regierung in Syrien stürzen können, welche immer die Rechte der religiösen Minderheiten respektiert hat, einschliesslich Christen. Wenn Bomben durch Selbstmordattentäter in Syrien explodieren, unschuldige Menschen dabei sterben, gibt es keine Verurteilung durch unsere Politiker und Medien. Verurteilt wird nur die syrische Regierung, weil sie die Terroristen bekämpft.

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Jetzt kommen wir zur Homosexualität. Es wird uns erzählt, Russland ist ein Land, dass die Schwulen unterdrückt, weil das Parlament ein Gesetz verabschiedet hat, um Kinder vor Frühsexualität zu schützen. Die Politiker und Medien im Westen haben zum Boykott der Olympischen Spiele in Sochi deswegen aufgerufen. Die gleichen Politiker besuchen aber die Golfstaaten, machen dicke Waffengeschäfte mit den Scheichs und küssen die Füsse des Königs, wie den von Saudi-Arabien, wo Homosexuelle im Gefängnis landen oder sogar hingerichtet werden. Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle, selber ein bekennender Schwuler, besuchte sogar Saudi-Arabien 2012. Sicher ist doch die Einkerkerung und Exekution von Homosexuellen viel schlimmer als der Schutz von Kindern. Wenn die Politiker und Medien im Westen wirklich sich für Schwulenrechte einsetzen, warum wird Russland angegriffen? Warum gibt es keinen Boykottaufruf gegen die arabischen Golfstaaten?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Es wird uns von den westlichen Politikern und Medien erzählt, die ungarische Partei Jobbik sei eine rechtsextreme Partei und das wäre sehr gefährlich für die Demokratie in Ungarn. Sie selber bezeichnet sich als „werteorientierte, konservative, christliche und patriotische“ Partei. Bei der Parlamentswahl in Ungarn 2014 erreichte die Partei 20,5%, aber sie ist nicht in der Regierung. Die selben Politiker und Medien sind aber völlig begeistert, dass Ultranationalisten und Neonazis der "Swoboda" und "Rechten Sektor" in der neuen ukrainischen "Regierung" beteiligt sind. Sie haben auch eine Schlüsselrolle im illegalen und gewaltsamen Putsch des demokratisch gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch gespielt. Das ist nicht gefährlich für die ukrainische Demokratie. Warum wird die Jobbik in Ungarn verteufelt aber die Nazi-Parteien in der Ukraine nicht?

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Es wird uns erzählt, Russland ist eine aggressive und imperialistische Macht, deshalb müssen wir Angst haben und die NATO muss diese russische "Bedrohung" vehement begegnen. Wenn man sich aber die Weltkarte anschaut, dann sieht man fast nur NATO-Länder die nahe an der Grenze zu Russland sind oder angrenzen. Diese NATO-Länder haben in den letzten 20 Jahren zahlreiche Staaten angegriffen, bombardiert, besetzt und mit Krieg überzogen, wie Serbien, Libyen, Afghanistan, Irak. Ich sehe aber auf der Karte keine Länder neben der anderen Grossmacht USA liegen, die einer russischen Militärallianz angehören. Die Russische Föderation hat auch keine Länder angegriffen oder besetzt. Amerika ist auch nicht von russischen Militärbasen umgeben, Russland fährt auch nicht vor der Küste von Europa oder Nordamerika mit Flugzeugträgern herum, entsendet keine Kriegsschiffe in den Golf von Mexiko oder stellt Raketen an der Grenze zu den USA auf. Trotzdem wird uns gesagt, Russland wäre sehr gefährlich und bedrohe den Weltfrieden.

    Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

    Ich hör jetzt mal auf, sonst seid ihr noch verwirrter als ich, aber die Liste könnte endlos weitergehen, wie mit der NSA-Spionage, der Montagsdemos, dann Venezuela, Iran, Palästina und vielem mehr. Die Doppelmoral, Heuchelei, Tatsachenverdrehung und Kriegshetze des Westen ist nicht mehr auszuhalten. Wir werden von Psychopathen regiert und informiert, von Leuten wo jedes Wort das sie äussern eine Lüge ist. Die Lüge regiert die Welt und die grösste Lüge ist das Geld.
    Quelle : http://alles-schallundrauch.blogspot...-verwirrt.html
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  7. #37
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    Konzern- bzw. Staatsmedien und Politiker von schwarz bis grün, von NATO bis UNO führen die Völker hinter die Fichte. Dort holen wir die Menschen wieder ab. Gebt diese Informationen hier weiter. Es gibt kein Copyright für die Wahrheit.


    Reale Verschwörungen


    Kein Mensch hätte es geglaubt: Noch nie in der Geschichte seit Menschen Häuser bauen, war ein Hochhaus wegen eines Brandes zusammengestürzt. Noch nie. Am 11. 9. 2001 ereignete sich das gleich dreimal – am selben Tag und auch am selben Ort. Wer glaubt das? Erst mal keiner. Da müssen schon schwere Goebbels’sche Geschütze aufgefahren werden oder einer der Märchenonkels vom ZDF, Guido Knopp – was auf dasselbe hinausläuft. Beabsichtigte Wirkung beim Durchschnittsvolk: Das Merkel-TV hat es ja gesagt und die Leute von Tony Blair auch, also brechen Hochhäuser wegen Feuers zusammen und deshalb müssen wir Krieg führen. Die einen tippen sich an die Stirn und buchen die Guido-Knopp-Lüge unter dem ab was sie ist – bezahlte Propaganda, die anderen glauben bis heute und wissen nichts. Wie läuft diese Propagandalüge eigentlich ab? Zuerst schluckt das weltweite Volk unter dem tatsächlich schockierenden Eindruck eines einmaligen Anschlags alles ihm Vorgesetzte. Angesichts der Dramatik Tausender Toter will das Gehirn einfach nicht glauben, dass dieser entsetzliche – erstmals live erlebte - Massenmord von einer Regierung inszeniert worden sein konnte. Zu diesem Zeitpunkt - der geschickt inszenierten, solidarisierenden gemeinsamen Trauer mit Opfern und Tätern (!) - denkt ja noch niemand an die Millionen Toten der US-Kriege in Vietnam und anderswo. Die Rechnung der Täter scheint zunächst aufzugehen. Ihre Arroganz lässt sie glauben, alles perfekt inszeniert zu haben. Doch dann kommen Zweifel. Die Gesetze der Logik und Physik lassen sich nicht mit Bushs Großlügen in Übereinstimmung bringen. Der Zusammenbruch eines Hauses in freier Fallgeschwindigkeit ist wider alle physikalischen Gesetze; ein Treibstoff-Feuer als Ursache erst recht. Und all diese historisch und physikalisch einmaligen Vorkommnisse mehrfach und am gleichen Tag und am gleichen Ort! Langsam findet sich ein Beweis der Lüge zum anderen. Das Internet macht es möglich. Jahrelang wird von den Staatsmedien die breite Bewegung gegen die Lügen vollkommen totgeschwiegen, dann diffamiert und lächerlich gemacht. Von den Verschwörungspraktikern wird ein Begriff erfunden: Verschwörungstheoretiker. Doch die Lüge vom Terrorismus wird immer weniger geglaubt, Bush trägt maßgeblich durch sein Schmierentheater und seine Kriege selbst dazu bei. Im Jahre 2008 wird der Druck auf die Öffentlichkeit endlich so groß, dass man reagieren muss. Der Pseudohistoriker Guido Knopp, der die Geschichte aus Sicht der herrschenden „Sieger“ schreibt und - wie man bald sieht - nicht die historische Wahrheit, muss ran. In einer aufwendigen Dokumentation „beweist“ er auftragsgemäß, dass WTC 7 wegen eines Feuers komplett und zeitgleich an allen Ecken und in Fallgeschwindigkeit zusammengebrochen sein soll. Gerhard Wisnewski nimmt den Spuk auseinander. Doch die Massenmedien ignorieren alle Logik und folgen – wes Brot ich ess‘ des Lied ich sing – weiter der staatlich verordneten Lüge. In der Folge gilt offiziell ausgerechnet Bush’s Version vom Terror am 11. September. Deutsche elektronische Medien folgen der verordneten Propaganda und Knopp’s Lüge gilt als Wahrheit bis, ja bis der Todesstoss aus den eigenen Reihen kommt. Shapiro schnappt angesichts der wachsenden Millionen Menschen, die der Lüge nicht folgen und ihrer immer mehr prominenten Unterstützer (wie Jesse Ventura), über und macht die ganze Konstruktion vom Guido K. kaputt und erzählt mit schäumendem Maul, dass der Silverstein eine kontrollierte Sprengung vorhatte! Also wer jetzt noch an die offizielle US/UK/BBC/BRD/ZDF-Verschwörertheorie von den Düsentrieb-Arabern glaubt, der sollte einfach mal einen Sprengmeister anrufen und fragen wie lange er für die kontrollierte Sprengung einen Hochhauses braucht. Wenn Silverstein vom Angriff auf das WTC (Vormittag) überrascht wurde, wie kann er da nachmittags eine kontrollierte Sprengung machen wollen? Da helfen keine Ausflüchte: Silverstein wollte umgehend kontrolliert sprengen; (Originalton: „A controlled demolition would have minimized the damage caused by the building’s imminent collapse and potentially save lives.“) das geht nur vorbereitet! Glauben sie noch oder denken sie schon? Doch wir sollten nicht überheblich sein. Dem einfachen Volk wird das Denken absichtlich schwer gemacht. Zugetextet mit DSDS, Ribery, Veronika Ferres, brisant, Leute heute, X-Faktor und beschäftigt mit den täglichen Sorgen um den Arbeitsplatz, Pendlerpauschale, Krankenversicherung etc. wird es dann noch belogen - vom verbreitetsten Massenmedium, dem TV. Die Auflagen der Zeitungen gehen zurück. Massenblatt bleibt die BILD. Wer soll da die Wahrheit erkennen? Ringt man sich dann durch, trotz Krimi bei RTL Geschichte beim ZDF zu konsumieren, läuft man wieder in die Falle der Propagandamaschinerie. Das Wort Propaganda kommt Ihnen bei mir zu häufig vor? Mitnichten. Während sie diesen Artikel lesen läuft gerade auf irgendeinem Kanal – Propaganda und Verdummung! Ein einfaches Beispiel. So mancher wird sich der Tortur unterworfen haben und Guido Knopps „History“- Nacht der Verschwörungen verfolgt haben. Ich zeichne solches auf, denn bald verschwindet es wieder aus der Mediathek. Versuchen Sie mal Knopp‘s Lügenbericht über WTC 7 von 2008 in der ZDF Mediathek noch zu finden. In jener besagter Nacht der Verschwörungen wurde – und so funktioniert Propaganda – pseudooffen über verschiedene Verschwörungen berichtet. JFK, Barschel, Lady Di, Mondlandung, 11. September. Fazit für vermeintlich Dämliche: „Verschwörungstheorien irren meistens“. Interessant bzw. normal, dass das ZDF sich den staatstragenden SPIEGEL als Kronzeugen sucht. Dass man auch Wikipedia nicht glauben kann, zeigt dieser Beitrag: „Im Jahr 2008 produzierte das Magazin in Kooperation mit der BBC eine Dokumentation, die sich kritisch mit dem Einsturz von World Trade Center 7 am 11. September 2001 auseinandersetzt.“ Genau das macht Knopp nicht. Sondern er erzählt unkritisch die völlig unglaubwürdige Geschichte die Bush uns auftischen wollte noch einmal: Dinge die noch nie geschehen sind, sollen plötzlich gleich dreimal passiert sein, aber nicht in hundert Jahren an verschiedeneren Plätzen, sondern am selben Tag und am selben Ort!!!! Ein Tower (WTC 7) pulverisiert sich wegen des Einschlags von Trümmern und wegen eines Brandes. Guido, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. In jener Verschwörungsnacht zeigte das ZDF eindrucksvoll wie Propaganda funktioniert: Wirf alles in einen Topf und rühre um. Nimm nur die skurrilsten und unwichtigen und sprich nicht, über Verschwörungen die belegt sind.
    Die “Logik” des ZDF ist simpel. Es gibt keine Verschwörungen, denn man hat noch keine aufgedeckt. Eben das stimmt nicht. Aber gäbe es nur ARD und ZDF, dann wäre natürlich noch keine Verschwörung aufgedeckt. Guido Knopp würde weder eine Verschwörung erkennen wollen noch dürfen. Wenn das ZDF es sagt, gibt es also auch keine Verschwörungen. Es reicht hier nicht der Platz für all die aufgedeckten Verschwörungen, die der Guido K. gerne verschweigt. Recherchieren Sie „Golf von Tongking“. Das war eine astreine Verschwörung, um den Vietnamkrieg vom Zaun zu brechen. Verantwortet wurde diese Verschwörung vom Kriegsverbrecher Henry Kissinger - ja der, der gerade eben Ehrengast beim Geburtstag des Bundespräsidenten a. D. von Weizäcker ist. Zur Verschwörung gegen Vietnam und die Lüge vom Angriff im Golf von Tonking später auf dieser Seite mehr. Die Iran-Contra-Affäre ist Knopps Aufmerksamkeit ebenfalls entgangen. Schauen wir uns diese Verschwörung exemplarisch einmal an. Unter dem amerikanischen Präsidenten Reagan wurden illegal Waffengeschäfte mit dem feindlichen Iran (!) auch über Israel (!) gemacht, um mit dem iranischen Geld - ebenfalls illegal - den Kampf der reaktionären Contras gegen die sandinistische Regierung in Nikaragua, die den faschistischen Diktator Somoza davonjagte, zu unterstützen. Dies war ein Verstoß gegen amerikanisches Bundesrecht und Veruntreuung im grossen Stil. Die Verschwörer gegen die nikaraguanische Regierung (und Amerika ebenso) schmuggelten Kokain, das vor allem in L. A. landete, unter der Protektion – der CIA. Bis heute wird dies von den amerikanischen Regierungen heruntergespielt, obwohl die USA in Den Haag schuldig befunden wurden. Und nun wird es spannend: Obwohl es die Spatzen von den Dächern pfiffen, gingen Reagan und sein Stellvertreter Vizepräsident George W. Bush sen. straffrei aus. Reagan nahm - wie später Kohl - den "Blackout" für sich in Anspruch. (Was in Wahrheit bei einem Präsidenten mit der Befehlsgewalt über das größte Atomwaffenarsenal der Welt sicher zur Ablösung geführt hätte.) Der CIA-Chef Casey war plötzlich krank und wurde nicht verurteilt. Envoy für den Nahen Osten war zu jener Zeit –Achtung – Donald Rumsfeld. Verwickelt und verurteilt war auch Verteidigungsminister Caspar Weinberger und Sicherheitsberater Robert McFarlane. Sie wurden durch den selbst involvierten George W. Bush sen. bald begnadigt! Die junge Welt schreibt dazu am 23. 12. 2010, anlässlich des Plans von Kriegsminister vuz Guttenberg, einen Platz nach Reagen zu benennen:
    "In den 80er Jahren finanzierte die CIA unter Reagan rechtsextreme Paramilitärs in Nicaragua durch Waffenverkäufe an den Iran. Der Kongreß hatte ihm Geld zur weiteren Ausrüstung der »Contras« verweigert, nachdem ihr brutales Vorgehen gegen unbewaffnete Zivilisten in Nicaragua der US-Öffentlichkeit bekanntgeworden war. Die Zuständigkeit für die Finanzierung des verdeckten Krieges gegen die Anhänger der linken sandinistischen Regierung wurde daraufhin an die CIA übertragen, was als »Iran-Contra-Affäre« in die Geschichte einging. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verurteilte die USA 1986 zur Beendigung der Gewalt und Schadensersatz. Der Präsident sprach jedoch dem Gerichtshof die Zuständigkeit ab, und seine Regierung ignorierte das Urteil."
    Als Bauernopfer diente ein bis dahin völlig unbekannter Oberstleutnant Oliver North. Er hatte angeblich allein den Deal durchgezogen und versucht, das Belastungsmaterial und Beweise gegen Reagan und andere Verschwörer beiseite zu schaffen und blieb dennoch ein freier Mann. North landete zwar vor einem Untersuchungsausschuss des Kongresses, wurde 1988 offiziell angeklagt und veruteilt, weil feststand, dass er die Waffen illegal von dem syrischen Waffedealer Monzer Al Kassar kaufte, heimlich an den Iran lieferte und mit dem Profit die Contras in Nikaragua unterstuetzte. (Al Kassar soll auch in das Lockerbie Attentat verwickelt gewesen sein und ist bekannt dafuer, bis mindestans 2008 Drogen-Waffentauschgeschäfte mit den US-Geheimdiensten gemacht zu haben.) North gestand, den Untersuchungsausschuss des Senats belogen zu haben. Interessant war darüber hinaus sein Geständnis, die kriminellen Transaktionen mit Kenntnis des Direktors des CIA, Casey, abgewickelt zu haben. North erhielt, trotz der erdrückenden Beweise (Waffen, Drogen, Untreue, Schmuggel, Meineid etc.) eine symbolische Bewährungsstrafe. Selbst dieses Urteil wurde in zweiter Instanz kassiert und das Verfahren nicht wieder aufgenommen. In der Opferrolle übernahm er die Verantwortung und stellte sich in die Schusslinie vor Bush und Konsorten. Die US-Medien jubelten den Verschwörer zum Helden hoch und präsentierten ihn sogar in nationalistischen TV-Militärpropaganda-Schmachtfetzen wie „JAG“ die auch in Deutschland ausgestrahlt werden. Und so schliesst sich der Kreis: Oliver North ist heute Host (Gastgeber) im TV bei – Fox. Zusammenfassung: Gab es eine Verschwörung und Verurteilungen durch den internationalen Gerichtshof in Den Haag, durch die UNO und sogar amerikanische Gerichte? Wer war verwickelt und wurde nicht belangt? Wer wurde begnadigt? Wer wurde vorgeschoben? Was machten diese Leute am 11. September 2001 und was heute? Was hat Guido Knopp dazu gesagt? Warum hält er sich an Nebenschauplätzen wie dem Barschelmythos usw. fest anstatt an den wirklichen Themen?
    Fazit: Grosse Verschwörungen sind bewiesen. Es gab und gibt sie. Die Folgen waren und sind Kriege mit Millionen Toten. Viele Verschwörungen werden heute durch die Propagandamaschinerie verschleiert und - durch die Knopps dieser Welt - mit Nebelschwaden und Ablenkung überlagert. Doch man erkennt Verschwörungen an ihren Auswirkungen. Und man erkennt die Knopps, spätestens wenn sie von ihresgleichen wie Shapiro aufs Kreuz gelegt werden.
    Wozu das Ganze? Ich hatte oben bereits die Göring'schen Geschütze erwähnt. Eine historische Antwort:
    18. April 1946 Abend im Gefängnis. Görings Zelle:
    " ... Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg", sagte Göring achselzuckend. "Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. ... das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." (S. 270)
    Nürnberger Tagebuch / von G.M. Gilbert. Ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margaret Carroux ... - Fischer: Frankfurt a.M., 1962. - 455 S.


    Die meisten Menschen lassen sich mit dem Schein genauso gut abspeisen wie mit der Wirklichkeit.
    Machiavelli


    Eine andere Verschwörung ist die Geschichte der staatlich-geheimdienstlichen Organisation Gladio, s. SPIEGEL von 2005 auf deren Konto zahlreiche Attentate und Morde kommen. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Hinweise auf eine Verwicklung der Geheimdienst und der Gladio in das Attentat auf das Münchner Oktoberfest und die bis heute andauernde staatliche Vertuschung. Übrigens auch ein schönes Beispiel für die Haltlosigkeit der Verschwörungspraktiker-Behauptung, dass es keine Verschwörungen geben könne, da man das angesichts vielen Beteiligten nicht geheim halten könnte. Wer hat jemals darüber geplaudert, dass er bei Gladio war und der Anschlag von Bologna eine false flag Operation war?

    Auch der Afghanistan- und der Irak-Krieg gehen auf Verschwörungen zurück.
    Ron Paul, im Zusammenhang mit der Verfolgung des Wikileaks-Gründer Julian Assange im Dezember 2010 vor dem Repräsentantenhaus in Washington:
    "Die New York Times wurde 1971 vom Supreme Court freigesprochen wegen der Veröffentlichung der Pentagon Papiere. Daniel Ellsberg verachte nicht einen Tag im Gefängnis wegen seiner Rolle als Empfänger dieser geheimen Informationen.... Jedoch die Veröffentlichung dieser klassifizierten Informationen wurde von vielen als illegal betrachtet und die die uns in den Vietnamkrieg gelogen haben waren außer sich. Aber die aus den pentagon-papieren gewonnene Wahrheit enthüllte, dass Lügen über die Golf von Tonking-Angriff - eine traurige und tragische Episode in unserer Geschichte. Genau wie der Vietnamkrieg war der Irakkrieg auf Lügen aufgebaut. (Anmerkung: Die basierten nicht unwesentlich auf den Erfindungen eines vom deutschen BND bis 2010 bezahlten Spitzels. H.B.) Wir wurden niemals von Massenvernichtungswaffen oder Al Kaida in Irak bedroht, doch der Angriff auf den Irak beruhte auf dieser Falschinformation. Jede Information die die offizielle propaganda über den krieg im nahen Osten betreitet ist unwillkommen bei der Regeirung und den unterstützern des unnütigen Krieges. Nur einige wenige sind interessiert, die Zusammenhänge zwischen unserer Aussenpolitik und unserer Präsenz im Nahen Osten und der Terrorbedrohung zu verstehen. Die wahre Natur und das Ziel unserer Präsenz in so vielen muslimischen Ländern ist eine Bedrohung für unser Empire und jede Enthüllung dieser Wahrheit wird bei den Verantwortlichen höchst übel genommen."
    Auch die Enttarnung der CIA-Agentin Valerie Plame, die wusste, dass der Irak kein Uran in Niger kaufte und das dies eine weitere Lüge von Bush und Powell war, um 2003 den Krieg gegen Irak zu starten, war eine Verschwörung des Regierungslagers. Valerie Plame wurde von Dick Cheneys Umfeld aus Rache enttarnt und ihr Leben gefährdet. Der Täter, Lewis Libby, war ein Berater Cheneys und wurde pro forma zu Gefängnis verurteilt. Die Strafe wurde wie im Fall Oliver North nicht rechtskräftig, denn sie wurde von Bush einfach wieder aufgehoben.
    Die Ermordung der pakistanischen Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto wird inzwischen selbst von der pakistanischen Staatsanwaltschaft als Verschwörung verfolgt. Musharraf, ein enger Freund George W. Bushs im "Krieg gegen den Terror", war - durch Putsch an die Macht gekommen - Präsident Pakistans als seine Widersacherin Bemazir Bhutto 2007 ermordet wurde. Offiziell wurde verbreitet, es hätte sich um einen Selbstmordattentäter gehandelt und Bhutto hätte sich aufgrund der Bomben-Druckwelle einen Schädelbruch zugezogen. Um die These zu stützen, waren Scotland Yard Ermittler nach Pakistan geflogen worden und hatten die offizielle Regierungsversion bestätigt. Die "Süddeutsche" schreibt aber am 8. 2. 2008:
    "Wie die Ermittler von Scotland Yard zu ihrem Untersuchungsergebnis kamen, war zunächst unklar. Eine Autopsie Bhuttos hatte auf Wunsch ihrer Familie nicht stattgefunden. Andere mögliche Spuren und Beweise waren unmittelbar nach dem Anschlag durch Reinigungskräfte vernichtet worden."
    Das sieht doch genauso aus wie die Story von Oliver North in der Iran-Contra-Affäre oder all die verschwundenen Akten aus dem Bundeskanzleramt... (s. o.)





    Quelle : http://hinter-der-fichte.blogspot.de...hworungen.html
    Geändert von Stone (24.08.2014 um 21:30 Uhr)
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  8. #38
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    Verschwiegenes, Verharmlostes und Vertuschtes

    Die Presse als Instrument der Gehirnwäsche

    von Wolfgang Berger (www.business-reframing.de)
    und Mathias Funk (www.mahnwache-worms.de)



    Als pdf-Datei herunterladen: verschwiegenes-verharmlostes-vertuschtes.pdf




    Das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) zeigte einmal in einer Ausstellung („Making Things Public“), wie die öffentliche Meinung produziert wird: Ganz ähnlich wie andere Produkte auch. Viele Zahnräder drehten sich miteinander und offenbarten Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Letztlich führten sie zu den in der Öffentlichkeit kaum sichtbaren Produzenten: Wenige Familien produzieren die öffentliche Meinung der Welt.
    Kaum jemand kann sich ihr entziehen – am wenigsten die Politiker, die darauf angewiesen sind, sie zu berücksichtigen und sie deshalb nach allen Regeln der Kunst ermitteln und erforschen lassen. Die Meinungsforschung gibt deshalb in einer Demokratie die Richtung der Politik vor. Wer sich dieser Wegweisung widersetzt, wird schon von den Medien abgesetzt, denn er hätte keine Chance gewählt oder wiedergewählt zu werden.
    Die Presse gestaltet die Meinung der Bevölkerung mit verschiedenen Instrumenten: Verschweigen, Verunglimpfen, Verfälschen und Verharmlosen. Zu jedem dieser Instrumente einige Beispiele:
    Passagierflugzeuge als Anschlagsziele


    Seit 20 Jahren ist die Technik der Fernsteuerung von Flugzeugen ausgereift und einsatzbereit. Das Flugzeug wird den Piloten praktisch entwendet; sie können seinen Kurs und seine Flugmanöver nicht mehr beeinflussen; wie ein Modellflugzeug wird es von ganz woanders gesteuert.
    Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag am 11. September 2001 ist die Möglichkeit einer Fernsteuerung der Passagierflugzeuge, die in das Word Trade Centre geflogen sein sollen und es zum Einsturz gebracht haben sollen, nicht untersucht worden. Der Finanzjournalist Lars Schall hat eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen ausgewertet, die zeigen, dass eine dreistellige Zahl von US-Amerikanern ihr Vermögen durch diesen Anschlag innerhalb weniger Tage verhundertfachen konnte. Der frühere Leiter der Deutschen Bundesbank Ernst Welteke hat gesagt, dass solche erfolgreichen Spekulationen ohne ein bestimmtes Wissen und ohne Vorinformationen weder geplant noch ausgeführt werden können.
    Wenige Tage vor dem Terroranschlag ist bekannt geworden, dass im Pentagon – dem Verteidigungsministerium der USA – 2.300 Milliarden Dollar verschwunden sind. Einige Medien waren dabei, dieses Geheimnis aufzudecken und den möglicherweise größten Finanzskandal aller Zeiten an die Öffentlichkeit zu bringen. Verteidigungsminister Donald Henry Rumsfeld hat am Tag vor den Anschlägen öffentlich zugegeben, dass dieser Betrag „verschwunden“ ist. Nun ist bei dem Anschlag aber zufällig und ausgerechnet die Buchhaltung des Pentagon zerstört worden. Dort – dicht über dem Boden – soll ein Flugzeug hineingeflogen sein und sämtliche Unterlagen zerstört haben. Eine Aufklärung ist jetzt nicht mehr möglich. Abgesehen davon hatten die Medien danach anderes zu berichten.
    In der offiziellen Version zum Terroranschlag 9/11 wird erklärt, warum mehrere Flugzeuge innerhalb weniger Stunden unbemerkt in den am besten bewachten Flugraum der Welt eindringen konnten: Es haben Manöver stattgefunden. Alle Bewacher seien abgelenkt gewesen und die Sicherheitssysteme abgestellt, um die Manöver nicht zu stören.
    Im Jahre 1962 haben die Stabchefs der US-Streitkräfte die so genannte Operation Northwoods geplant und Präsident John F. Kennedy vorgeschlagen, den Plan auszuführen: Eine mit Amerikanern voll besetzte Linienmaschine sollte vom US-Militär abgeschossen werden. Gefälschte Beweise sollten darauf hinweisen, dass Kuba dieses Verbrechen mit Hilfe der Sowjetunion durchgeführt habe. Die Operation hatte das Ziel, bei der Bevölkerung Verständnis für einen vernichtenden atomaren Schlag gegen die Sowjetunion zu produzieren. Kennedy genehmigte die Operation nicht.
    Im Jahre 2006 hat die US-Außenpolitik das Prinzip der „Nuclear Primacy“ wieder belebt – der Fähigkeit einen atomaren Erstschlag so auszuführen, dass der Gegner zu einer Gegenreaktion nicht mehr in der Lage ist. In der Zeitschrift „Foreign Affairs“ – dem Sprachrohr der amerikanischen Außenpolitik – stand am 30. Mai 2014 ein Beitrag, der den Aufbau eines Raketenabwehrsystems auch in der Ukraine fordert, weil so die „Nuclear Primacy“ gesichert werden könne.


    Malaysias Justiz im Fokus


    Im Jahre 2014 sind zwei Passiermaschinen von Typ Boing der staatlichen Fluglinie Malaysias vom Kurs abgewichen. In beiden Fällen fanden alle Passagiere den Tod. Malaysia erleidet dadurch hohe Verluste, weil kaum noch Flüge mit dieser Gesellschaft gebucht werden. Wäre es eine private Gesellschaft, hätte sie Konkurs anmelden müssen. Warum gerade Malaysia? Malaysia ist der wirtschaftliche erfolgreichste islamische Staat mit dem höchsten Lebensstandard der breiten Bevölkerung.
    Der oberste Gerichtshof Malaysias hat George W. Bush und Tony Blair als Kriegsverbrecher verurteilt. Die Regierung bereitet eine Anklage gegen beide beim internationalen Gericht für Menschenrechte in Den Haag vor. Die internationale Kommission zur Verfolgung von Menschenrechten (War Crimes Commission) hat ihren Sitz in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Diese Kommission hat Israel der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen angeklagt.
    An Bord von Flug MH 370 der Malaysia Airlines, die am 8. März 2014 von Kuala Lumpur nach Peking fliegen sollte und dort nie angekommen ist, saßen 20 Mitarbeiter der US-Firma Freescale Semiconductor Ltd. Sie alle waren chinesische Softwareentwickler. Vier von ihnen hatten ein Patent entwickelt: Eine 1,9 x 2,0 mm große Drohne – kleiner als eine Fliege, die ferngesteuert wird, aufgrund ihrer Winzigkeit fast überall unbemerkt eindringen und Spionage betreiben kann. Sie kann auch Geräte und Fahrzeuge fernsteuern und Seuchen verbreiten.
    Drei Tage nach dem Verschwinden des Flugzeugs ist das Patent eingetragen worden. Patentinhaber sind zu je 20 % die vier Erfinder und die Firma Freescale Semiconductor Ltd. Die firmeninternen Verträge sehen vor, dass beim Tod eines dieser Inhaber seine Rechte an dem Patent zu gleichen Teilen auf die übrigen vier übergehen. Da alle vier Erfinder umgekommen sind, gehört das Patent jetzt der Firma allein.
    Diese Firma ist eine Tochtergesellschaft der Blackstone Group L. P., einer New Yorker Investmentgesellschaft, die Beteiligungen von ca. 160 Milliarden Dollar verwaltet. Ihr größter Anteilseigner ist der britische Investmentbanker Baron Nathaniel Charles Jacob Rothschild. Die Gefahr, dass diese hochbegabten Chinesen vielleicht gegenüber ihrem Heimatland noch loyal sind und in Peking die Geheimnisse der Mikrodrohne verraten, ist gebannt. Vielleicht ist damit sogar Chinas Griff nach der Weltmachtrolle aufgeschoben.


    Vom Verteidigungs- zum Angriffsbündnis


    Manöver während eines Anschlags scheinen eine Konstante zu sein. Im Juli 2014 führt die NATO gemeinsam mit den ukrainischen Streitkräften ein Manöver mit dem schönen Namen „Sea Breeze“ durch. Mit der „leichten Brise vom Meer“ sollten NATO-Soldaten ukrainischen Kräften Kenntnisse in elektronischer Kriegsführung vermitteln.
    Am 17. Juli 2014 haben bewaffnete ukrainische Kräfte den Kontrollturm des Flughafens Kiew gestürmt. Danach ist die Route des Flugs MH 17 der Malaysia Airlines, die das Land auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur überfliegen wollte, 200 km nach Norden – über das umkämpfte Gebiet in der Ostukraine – umgeleitet worden. Zugleich ist ein Ukrainischer Kampfjet vom Typ SU-25 mit 30 mm Kanonen an Bord im Steigflug aufgestiegen. In dem Augenblick, wo er die Boeing MH 17 erreicht, verschwindet diese vom Radar.
    Ein Fluglotse hat das alles über Facebook mitgeteilt. Der Account ist inzwischen gelöscht und der Fluglotse vom Erdboden verschwunden. Ob er mit dieser Bekanntmachung sein Todesurteil gesprochen hat oder ob er untergetaucht ist, um weiter zu leben, wissen wir nicht. Russland hat die Ukraine aufgefordert, die Flugbewegungen dieses Tages zu veröffentlichen. Die Ukraine kommt dieser Aufforderung nicht nach.
    Die fliegende Radarüberwachung der Ukraine durch die NATO aus großer Höhe ist lückenlos. Zudem ist zeitgleich mit der MH 17 der US-Spionagesatellit MASINT über die Ukraine geflogen, der Raketenabschüsse registriert und Flugbahnen zurückverfolgen kann. Noch am Tag des Abschusses des Flugzeugs hat der Westen Russland beschuldigt, hinter dem Abschuss zu stecken. Russland hat unmittelbar danach sämtliche verfügbaren Satellitenaufnahmen veröffentlicht. Die USA und die NATO haben für ihre Schuldzuweisungen keinerlei Beweis vorgelegt.
    Doch – zwei Beweise gab es:

    1. Satellitenbilder, die eine Raketen-Abschussrampe der Separatisten in der Ostukraine zeigen. Nachdem die genaue Analyse der Aufnahmen Kiewer Militärgerät gezeigt hat, wurden die Aufnahmen als geheim eingestuft und unter Verschluss gehalten.
    2. Ein vom ukrainischen Geheimdienst abgehörtes und mitgeschnittenes Gespräch von Separatisten mit einem russischen Oberst vom 17. Juli 2014. Darin rühmen sich die Separatisten, ein großes westliches Passagierflugzeug abgeschossen zu haben. Westliche IT-Freaks haben nun aber entdeckt, dass dieses Gespräch bereits einen Tag vor dem Flugzeugabsturz online gestellt war.

    Trotzdem erfüllt die Tragödie ihren Zweck: Die USA sind an einer Aggression gegen Russland interessiert – auch militärisch – und haben die NATO für ihre Ziele instrumentalisiert. Sie haben Sanktionen beschlossen, denen sich die Europäer zunächst nicht anschließen wollten, weil die europäische Industrie wegen der engen Verflechtung mit Russland darunter leidet. Nach dem Flugzeugabsturz, den unsere Presse mit „Es war Putins Rakete“ und der Spiegel mit „Stoppt Putin jetzt“ quittiert, trägt Europa die US-Sanktionen solidarisch mit.
    Der Flugschreiber ist längst ausgewertet. Die Ergebnisse werden totgeschwiegen und vielleicht erst dann veröffentlicht, wenn sich nur noch Historiker dafür interessieren. Unserer Presse ist das keine Meldung wert. Malaysia beschuldigt die Ukraine des Flugzeugabsturzes und begründet es mit Fakten. Unserer Presse ist das keine Meldung wert.


    Ein moralischer und politischer Gräuel


    Am 3. September 2014 erklärte US-Präsident Barak Obama, „russische Kampftruppen mit russischen Waffen in russischen Panzern“ seien in der Ostukraine eingesetzt. Unsere Medien berichteten gar von einer Invasion russischer Truppen. Aber alle Bilder, die gezeigt worden sind, um diese Invasion zu belegen, waren falsch. Der Westdeutsche Rundfunk hat am 29. August 2014 ein Bild veröffentlicht und die zentrale Botschaft mit der Überschrift „Russland auf dem Vormarsch?" bekräftigt. Das Bild zeigte russische Kampfpanzer und der Text zum Bild erläuterte: „Russische Kampfpanzer fahren am 19.8. [...] in die Ukraine." Eine brutale Fälschung. Das Bild stammt aus dem Jahre 2008 und zeigt den Rückzug russischer Kampfpanzer aus Georgien.
    Nach vielen Protesten hat sich der Westdeutsche Rundfunk kurz entschuldigt, es sei ein Versehen gewesen, und das Bild ausgetauscht. Auf dem neuen Bild sieht man einen russischen Soldaten aus einem Panzer schauen und dieser sollte sich in der Ostukraine befinden. Aber es ist wieder Kriegspropaganda. Das Bild entstand im März 2014 auf der Krim. Es gab erneut Proteste, so dass das Bild nochmals ausgetauscht werden musste, diesmal durch das Bild eines Fernsehsprechers im Studio.
    Harld Kujat, ehemaliger NATO-General und als Generalinspekteur der Bundeswehr deren ranghöchster Soldat, hat im Detail erläutert, dass sämtliche Beweise, die der Westen gegen Russland vorbringt – auch die von russischen Truppen auf ukrainischem Gebiet – gefälscht sind. Es gibt keinen Beweis für eine russische Militärpräsenz in der Ukraine. Unserer Presse ist auch das keine Meldung wert. Die NATO hat sich von einem Verteidigungsbündnis in ein Angriffbündnis verwandelt.
    Jetzt wird uns berichtet, dass der Sieben-Punkte-Plan, den Putin zur Lösung des Ukraine-Konfliktes vorgeschlagen hat, vom Westen abgelehnt worden ist. Warum? Weil er den Rückzug russischer Truppen aus der Ukraine nicht vorsieht. Wie aber sollen Truppen zurückgezogen werden, die gar nicht da sind? Dieser eine Satz dient der Programmierung unseres Unterbewusstseins, dem immer eingetrichtert wird: In der Ukraine sind russische Truppen.
    Weiter wird berichtet, die USA haben Russland aufgefordert, die Aggressionen zu beenden. Der tatsächliche Aggressor, der eine Regierung unterstützt, welche die eigene Bevölkerung bombardiert, massakriert und in eine humanitäre Katastrophe stürzt, beschuldigt das Land, das mit hunderten von LKW Hilfe schickt und eine Million Flüchtlinge aufgenommen hat, deren Häuser, Strom- und Wasserversorgung von ihrer eigenen, ukrainischen Regierung zerschossen worden sind, der Agression. Was ist das für eine Heuchelei?
    Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien entschieden. Wie hätten sie wohl reagiert, wenn England Schottland wegen seines Unabhängigkeitsstrebens in Schutt und Asche gebombt hätte? Die westliche Unterstützung für die ukrainische Regierung hat eines bewirkt: Dass aus dem Land nie mehr eine Einheit werden kann.


    Die globale Staatsstreichmaschine


    Seit 1953 haben die USA „für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte” insgesamt 40 Staatsstreiche inszeniert: Iran (1953), Guatemala (1954), Thailand (1957), Laos (1958-60), Kongo (1960), Turkei (1960, 1971 und 1980), Ecuador (1961 und 1963), Südvietnam (1963), Brasilien (1964), Dominikanische Republik (1963), Argentinien (1963), Honduras (1963 und 2009), Irak (1963 und 2003), Bolivien (1964, 1971 und 1980), Indonesien (1965), Ghana (1966), Griechenland (1967), Panama (1968 und 1989); Kambodscha (1970), Chile (1973), Bangladesh (1975), Pakistan (1977), Grenada (1983) Mauretanien (1984), Guinea (1984), Burkina Faso (1987), Paraguay (1989), Haiti (1991 und 2004), Russland (1993), Uganda (1996), Libyen (2011), Ukraine (2014).
    Ende 2013 haben 500.000 bis eine Million Menschen auf dem Majdan Nesaleschnosti in Kiew gegen die gewählte Regierung von Präsident Wiktor Janukowytsch demonstriert. Am 18. Februar 2014 wurden ca. 80 Demonstranten aus großer Entfernung durch gezielte, präzise Kopfschüsse hingerichtet. Die Schützen sollen Uniformen der Präsidentengarde getragen haben. Der Präsident musste deshalb fliehen, er wäre sonst gelyncht worden. Augenzeugen berichten, dass die Schützen nicht die passenden Schuhe zu den Uniformen trugen.
    Janukowytsch selbst kann kein Interesse an einem Umsturz gehabt haben. Es fällt aber auf, dass die neue ukrainische Regierung dieses Massaker nicht untersuchen lässt. Es wird einfach totgeschwiegen und vom Absturz von MH 17 quasi übertüncht. Der Westen lässt diese Vertuschung stillschweigend zu. Unsere Presse regt sich nicht darüber auf.
    In Odessa sind über 30 russischsprachige Demonstranten von einem Mob gejagt worden und haben sich in ein Gewerkschaftsgebäude geflüchtet. 25 Minuten Videoaufnahmen zeigen, wie junge Mädchen lustig die Molotowcocktails abfüllen, die in das Gebäude geworfen werden. Die Demonstranten versuchten vergeblich, aus dem angezündeten Gebäude zu entkommen und verbrennen bei lebendigem Leibe. Auch dieses Verbrechen wird einfach totgeschwiegen. Der Westen lässt auch hier die Vertuschung stillschweigend zu und unsere Presse legt keinen Finger in die Wunde.
    Neben der Einstimmung Europas auf die aggressive Gangart gegenüber Russland hat der Abschuss der MH 17 offenbar noch einen weiteren Zweck erfüllt: Über diese grauenvollen Verbrechen wird nicht mehr geredet. Eine neue Tragödie beansprucht unsere Aufmerksamkeit. Offenbar war es als „False Flag Action“ (eine Aktion, die anderen untergeschoben werden soll) geplant, ist aber schief gegangen. Die getürkten Beweise ließen sich doch nicht verwerten.
    Bei der berühmten Brutkasten-Lüge in Kuweit war das noch anders: Tränenüberströmt berichtete eine Augenzeugin davon, wie irakische Soldaten nach dem Überfall auf Kuwait Babys aus den Brutkästen gerissen und auf den Fußboden geworfen haben. Viele haben diesen schrecklichen Bericht in den Abendnachrichten gesehen und natürlich gutgeheißen, den grauenvollen Diktator zu stürzen, der das befiehlt oder zulässt.
    Als später herauskam, dass die „Augenzeugin“ die Tochter des Kuwaitischen Botschafters in Washington D. C. war, dass sie von einer PR-Agentur ein halbes Jahr lang auf diesen Auftritt vorbereitet und von einer Schauspielschule dafür trainiert worden ist, hat es kaum noch jemanden interessiert. Der Irak war bereits in die Steinzeit zurückgebombt. Es ist vorbei und nur noch für Historiker von Interesse.


    Obama stellt Russland auf eine Stufe mit dem IS und Ebola

    2011 begann der Aufstand gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi in Bengasi. Das ZDF zeigte uns Aufnahmen der demonstrierenden Massen, die mit Fahnen wedelten und mit wutverzerrten Gesichtern ihren Hass auf den Diktator herausschrien. Wer das sah, hatte Verständnis für die von der NATO erzwungene Flugverbotszone. Wer die üppigen sozialen Verhältnisse in Libyen kannte, hat sich gewundert. Aber wenige schauen hinter die Kulissen – weder in Libyen noch beim ZDF.
    Die geschwenkten Fahnen waren nämlich nicht von Libyen und auch nicht von dessen östlicher Provinz Bengasi, sondern von einem erbitterten Aufstand der schiitischen Bevölkerung von Bahrain gegen ihren Herrscher. Diese Aufständischen wurden von saudischen Leopard-Panzern mit brutalster Gewalt beschossen. Deutschland hatte die Panzer geliefert. Es gab sehr viele Todesopfer, worüber in der Presse kaum berichtet wurde. Die Fehlinformation ist vom ZDF nie korrigiert worden, was darauf hindeutet, dass die Zuschauer bewusst getäuscht werden sollten.
    Vor drei Jahren begann mit den ersten Großdemonstrationen auch der Aufstand der Syrer gegen Machthaber Baschar al-Assad. Im letzten Jahr zeigte uns die ARD, wie Assad Demonstranten von Reitern mit zwei Meter langen Holzknüppeln zusammenschlagen ließ, bis sie ohnmächtig und heftig blutend am Boden lagen. Eine genaue Analyse offenbart, dass die Aufnahmen fünf Jahre alt sind und die Niederschlagung von Demonstrationen gegen die von der amerikanischen Besatzung eingesetzte Regierung im Irak zeigen.
    Die Gehirnwäsche, die unsere mit steuergleichen Zwangsabgaben finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten betreiben, deutet auch auf das Motiv: Es geht nicht um das Volk von Irak, Libyen oder Syrien. Es geht um die Destabilisierung des gesamten nahen Ostens. So soll dem durch den zweiten Irakkrieg nicht geplanten gewachsenen Einfluss des Iran begegnet werden.
    Der sich so bezeichnende „Islamische Staat“, dessen siegreicher Feldzug gerade Angst und Schrecken verbreitet, ist genauso ein Kind westlicher Geheimdienste, wie seinerzeit die islamischen Milizen der Taliban in Afghanistan. Ohne eine gewaltige finanzielle Unterstützung kann ein derart wirksamer und effizienter Feldzug nicht geführt werden, ist die Logistik der Versorgung und Wartung modernster Waffen, die das erfordert, nicht zu bewältigen.
    Am 24. September erklärte Präsident Obama vor der UN-Vollversammlung in New York, dass Russland neben dem Islamischen Staat (ISIS), sowie dem Ebola-Virus zu einer der drei größten Bedrohungen gehöre, denen sich die Welt ausgesetzt sähe. Das ist eine Kriegerklärung von Barack Obama an Russland – nicht besser als die „Achse des Bösen“ von George W. Bush – und sie deutet darauf hin, dass mit Russland ähnlich verfahren werden soll wie mit dem Irak und mit Libyen. England plant, 6.000 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge nach Deutschland zu verlegen, weil auf der Insel kein Platz sein soll. Ist Deutschland als Ausgangspunkt eines Angriffs auf Russland ausersehen? Der angelsächsische Finanzimperialismus braucht jetzt einen Krieg für sein Überleben. Deutschland und Russland brauchen ihn nicht.
    Anne Williamson, eine renommierte Journalistin, die u.a. für das Wall Street Journal geschrieben hat, hat in einer Befragung vor dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten ausgesagt: „Was die US-Politik nach dem Kalten Krieg geschmiedet hat, ist ein moralischer, politischer und finanzieller Gräuel auf der Basis von Betrug, Diebstahl und Schwindel.“


    Vom mittellosen Mafiosi zum Milliardär


    Deutschland hat Michail Sergejewitsch Gorbatschow seine Wiedervereinigung zu verdanken und sogar die Erlaubnis, auch das Gebiet der ehemaligen DDR in die NATO zu integrieren. Die NATO wollte sich im Gegenzug nicht über die Oder-Neiße-Linie hinaus ausdehnen.
    Nachdem die Vereinigung vollzogen war, haben angelsächsische Stiftungen die Familien von Michail Chodorkowski und dem Alkoholiker Boris Jelzin finanziert, um neben Gorbatschow gleich die ganze Sowjetunion zu entsorgen. Westlichem Kapital sollte der Zugriff auf die weltweit größten Rohstoffvorkommen in Russland eröffnet werden. Die entsprechenden finanziellen Transaktionen wurden über die New Yorker Riggs Bank abgewickelt, die für die meisten amerikanischen Präsidenten die Bankgeschäfte erledigt hat und dessen Direktor Johnathan Bush ist – eine Onkel von George W. Bush.
    Die russischen Oligarchen, die im Zuge der Auflösung der Sowjetunion und der Privatisierung ihrer Bodenschätze und werthaltigen Industriekombinate plötzlich Milliardäre geworden sind, waren zuvor entweder kleine Bürokraten in einem großen Staatsapparat oder mittellose Mafiosi. Wladimir Putin hat dieses Spiel beendet, dem Finanzkrieg gegen russische Bodenschätze einen Riegel vorgeschoben und dadurch die angelsächsischen Kapitalmärkte gegen sich aufgebracht.
    Viele der Oligarchen haben sich jetzt dem Zugriff Putins entzogen, sich mit ihren Milliarden nach London abgesetzt, welches deshalb auch Londongrad genannt wird. Ihren gestohlenen Reichtum legen sie auf westlichen Kapitalmärkten an. Der größte russische Ölkonzern war Yukos, den sich Michail Chodorkowski nach der Wende genommen hat.
    Der Ständige Schiedshof in Den Haag hat am 28.07.2014 über die Klage der in der Steueroase Gibraltar ansässigen Holding Group Menatep Limited (GML) gegen die Russische Föderation entschieden: Russland ist verurteilt worden, wegen der faktischen Enteignung von Yukos 50 Milliarden Dollar an Leonid Newslin zu zahlen. Chodorkowski hatte ihm seine Geschäftsanteile übertragen, nachdem er sich im Zuge seiner Freilassung aus der Haft verpflichtet hatte, nicht gegen Russland zu klagen. Newslin hat sich nach Israel abgesetzt. Das Urteil ist vollstreckbar und russisches Eigentum kann daraufhin jetzt überall auf der Welt gepfändet werden.


    Voraussetzung für einen Blitzkrieg


    Im Mai 2014 ist mit dem Gesetzentwurf S. 2277 derRussian Aggression Prevention Act of 2014 in den US-Senat eingebracht worden. Es geht um Milliardeninvestitionen zur Destabilisierung Russlands nach dem erfolgreichen Vorbild der Ukraine. So soll es möglich sein, das Land in einem Blitzkrieg zu erobern und zu „befreien“. Unsere Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie unsere Zeitungen und Zeitschriften – offenbar fast alle Außenstellen der NATO-Pressestelle – klären uns darüber nicht auf.
    Zbigniew Brzeziński – neben Henry Kissinger die einflussreichste „graue Eminenz“ der USA – hat in seinem Buch „Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ dargelegt, dass die Ukraine geopolitischer Dreh- und Angelpunkt Eurasiens ist. Solange Russland hier Einfluss hat, über die Krim den Zugang zum Schwarzen Meer behält und seine reichen Bodenschätze nicht privatisiert, bestehe die Gefahr, dass hier eine beutende eurasische Großmacht heranwachse. Mit Arsenij Jazenjuk, dem ukrainischen Ministerpräsidenten, der sich an die Macht geputscht hat und durch einen Hitlergruß aufgefallen ist, wird das Land nun von einem „Einflussagenten“ der NATO regiert. Nachdem Jelzin in Russland nicht mehr zur Verfügung steht, ist nun wenigsten im Nachbarland das Spitzenpersonal linientreu.
    Ein Schüler Brzezińskis, Guido Goldman, leitet jetzt den German Marshall Fund und ein Schüler Goldmans, Jochen Bittner, hat an der Rede mitgearbeitet, die der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck im Januar 2014 auf der Münchener Sicherheitskonferenz gehalten hat. Eine stärkere Rolle Deutschlands in der Welt hat er angemahnt – auch militärisch. Darüber haben die Mainstream-Medien uns ausführlich informiert.
    Auch Robert Kagan, der Ehemann von Victoria Nuland, arbeitet für den German Marshall Fund. Frau Nuland, Sicherheitsberaterin von Vizepräsident Dick Cheney, ist durch ihren Spruch „fuck the EU“ berühmt geworden ist. Cheney hat Präsident George W. Bush während der 9/11-Anschläge im Präsidenten-Airbus auf einen Spazierflug geschickt und sich in den Kommando-Bunker unter dem Weißen Haus zurückgezogen. Was er da getrieben hat, ist nicht bekannt geworden. Noch nicht, denn wir leben in einer Zeit, in der es keine Geheimnisse mehr geben wird, in der nach und nach alles herauskommt.
    Ebenfalls im Januar 2014 haben sämtliche Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas sich in Kubas Hauptstadt Havanna zu einem Gipfel der CETAC getroffen – der Vereinigung lateinamerikanischer und karibischer Staaten. Sie haben ihre Region zu einer atomwaffenfreien Friedenszone erklärt. Hierüber haben unsere Mainstream-Medien mit keiner Zeile berichtet.
    Voraussetzung für Frieden


    Im Juli 2014 ist offensichtlich der Versuch gescheitert, mit einem Flugzeugabschuss einen Kriegsgrund gegen Russland zu schaffen. Den größten Frevel hat Russland nämlich am 15. Juli im brasilianischen Fortaleza begangen. Vielleicht musste der Abschuss deshalb schnell gehen und ist in der Hektik nicht sorgfältig vorbereitet worden:
    In Brasilien war ein Treffen der BRICS-Gruppe – der Staats- und Regierungschefs von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Argentinien und die Islamische Republik Iran waren als Beobachter eingeladen. Die hohen Damen und Herren haben eine Strategie beschlossen, den Dollar von seinem Thron als Weltleitwährung zu stürzen. Dieser ermöglicht es nämlich, die ganze Welt in eine Schuldknechtschaft zu stürzen und damit die Dominanz der USA zu erhalten und ihr gewaltiges Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren.
    Zwei Mal haben Machthaber die Weltleitwährung Dollar bereits bedroht: Der erste war Saddam Hussein, der für das irakische Öl Euro statt Dollar haben wollte. Unmittelbar nach dieser Forderung ist in Washington D. C. die Entscheidung zum erneuten Krieg gegen den Irak gefallen, der zum Sturz Husseins geführt hat. Als Hussein in einem sieben Jahre langen Zermürbungskrieg das Nachbarland Iran geschwächt und die Kurden im Norden seines Landes vergiftet hat, war er noch der gute Diktator – Kunde des Westens von Waffen und Giftgas. Aber die Dominanz des Dollar in Frage stellen: Da musste ein Exempel statuiert werden.
    Der zweite war Muammar al-Gaddafi. Mit russischen Ingenieuren hat er den größten unterirdischen Süßwassersee der Erde im Südosten Libyens erschlossen, mit dessen Wasser er den ganzen Norden Afrikas für tausend Jahre in einen blühenden Garten Eden verwandeln wollte – und das ohne einen einzigen Dollar Kredit von den internationalen Banken, der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfonds. Eine solche finanzielle Unabhängigkeit war gefährlich. Nach dem Sturz Gaddafis ist das weit fortgeschrittene Projekt eingestellt worden.
    Nach der alten Logik müssten die USA mit ihren Verbündeten nun die BRICS-Staaten in die Steinzeit zurückbomben. So wäre die Dominanz der Dollars als Weltleitwährung erhalten – und damit die Weltherrschaft der Finanzzentren in der City of London und der Wallstreet. So einfach wie in Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien geht das aber nicht. BRICS umfasst die Hälfte der Weltbevölkerung. Wir stehen an einem Wendepunkt.
    Adam Smith, der große Klassiker der Nationalökonomie, hat im 18. Jahrhundert gesagt: „Es gibt zwei Wege zur Versklavung einer Nation; der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung“. Die Montags-Mahnwachen für den Frieden in vielen Städten sind ein wunderbares Zeichen: Kein Volk der Welt will Krieg. Wenn wir korrekt informiert werden, wird die Strategie, uns mit falschen Informationen kriegsgeneigt zu machen, nicht aufgehen.
    Eine Finanzordnung, die keinen Krieg mehr braucht, um sich selbst zu erhalten (wie unser gegenwärtiges System) ist einfach. Auf www.business-reframing.de können Sie eine faszinierende vierstündige DVD bestellen, die umfassend erklärt, wie das funktioniert und wie ein Systemwechsel zu erreichen ist.
    „Der Krieg ist eine zu ernste Sache, um ihn den Generälen zu überlassen“, hat der französische Staatsmann Georges Clemenceau vor hundert Jahren gesagt. Es sieht fast so aus, als hätten viele Meinungsmacher heute die Lektionen aus der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs nicht gelernt. Wir sollten aber jetzt noch ergänzen: Das Finanzsystem ist eine zu ernste Sache, um es Banken und Hedgefonds zu überlassen. Und der Frieden ist eine zu wichtige Sache, um ihn der Politik zu überlassen. Jeder von uns ist dafür verantwortlich. Demonstrieren Sie mit – ab nächsten Montag in Ihrer Stadt. Die Leipziger haben so den Eisernen Vorhang eingerissen. Wir alle gemeinsam werden so ein mörderisches und ausbeuterisches System zu Fall bringen.

    Ihr Wolfgang Berger, Oktober 2014

    Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, Ökonom und Philosoph, hat in Deutschland, Ghana, Frankreich, Indien, Italien, Argentinien, den USA und dem Iran studiert, geforscht, gelehrt und als Industriemanager gearbeitet, am längsten bei der Schering AG, dort zuletzt als Personalchef. Er hat mehrere Bücher und zahlreiche Fachartikel veröffentlicht. Er leitet das Business Reframing Institut in Karlsruhe, mit dem er „Flow" in Unternehmen verankert (www.business-reframing.de) und ist wissenschaftlicher Beirat der Wissensmanufaktur. Weitere Veröffentlichungen von Wolfgang Berger: www.wissensmanufaktur.net/wolfgang-berger.
    Quelle : http://www.wissensmanufaktur.net/ver...es-vertuschtes
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  9. #39
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    ...weder verschwiegen, noch vertuscht, nicht verharmlost!
    Alle wissen davon! ...doch keiner macht etwas dagegen!


    Alle Kriege der US-NATO waren Angriffskriege! ...KRIEGSVERBECHEN!

    Die NATO Ost Erweiterung ist ein Wortbruch! ...Verlust jeder Glaubwürdigkeit!

    Der Umsturz in der Ukraine
    ist ein Putsch gegen eine gewählte Regierung, die Unterstützung des Regimes der Ukraine,
    duldet und verharmlost der NS-Aktivitäten, Waffenlieferungen an Kriegsverbrechern! ...das ist VOLKSVERHETZUNG, VÖLKERMORD, KRIEGSVERBECHEN!

    Die Sanktionen gegen Russland, Blockade der Wirtschaft, ohne nur einer rechtlichen Grundlage, einen Land Grundlos destabilisieren und in damit die Versorgung gefährdet! ...das sind schwerwiegende Verstöße gegen die MENSCHENRECHTE und gegen das VÖLKERRECHT!

    Die Lügen und Hetze der Mainstreams, Kriegsverbrechen Falschmeldungen, Hetzte betreiben! ... dafür gibt es laut Gesetz Haftstrafen bis zu 15 Jahren!

    Unsere EU-Politiker, die nur nach den Willen der USA agieren, gegen die Bevölkerung und das Land sind, was Europa nur Schaden zufügt,
    durch die Gesetzte der der EU alle Nationalen Rechte unterwirft, die Wirtschaft in einen Chaos stürzt, Kriegshetzte betreiben! Die politische Macht wird von der US-Finanzmaffia, Großindustrie durch Lobbyisten gesteuert! ...man müsste sie alle wegen HOCHVERRAT ANKLAGEN!

    Ebenso die deutsche Duldung und Unterstützung der Drohnen Angriffe auf Personen was nicht einmal die Möglichkeit bekommen haben sich vor einem Gericht zu verteidigen, Angriffe auf souveräne Staaten! Die Spionage durch CIA und NSA, die nicht nur gegen alle Post- und Fernmeldegesetze verstoßen, sondern auch der europäischen Wirtschaft schweren Schäden zugefügt!
    Den Deutschen Bürgern ist es anscheinend nicht klar das "WEGSCHAUEN" nicht vor Strafe schützt!
    Sie sind schon wegen der Duldung einer der HAUPTTÄTER!



    Wo bleiben hier die Anklagen! Die UN! Der IGH in Den Haag!
    Gibt es noch das Völkerrecht? die Menschenrechte? Souveräne Länder?
    Kann es wirklich nur mehr durch WK 3 gestoppt werden?

    LG

  10. #40
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    Klima: Knackpunkt für Warmisten und Eiszeitler ist jetzt erreicht



    Posted by Andreas van de Kamp on





    Frost Fair auf der Themse, 1683
    Wer erinnert sich an die Erwärmungspause ab 1998, als die Erdtemperatur nicht und nicht steigen wollte, obwohl sie es eigentlich hätte tun müssen? Nun, mittlerweile haben wir dieses Bild seit fast 20 Jahren, nur dass “das Klima” 2015/16 einen Bocksprung hingelegt hat. Natürlich könnte das jetzt weitere zwei Jahrzehnte so weiter gehen - dann wären beide Seiten “widerlegt”: die CO2-Warmisten, aber auch ihre Gegner, die eine Kleine Eiszeit erwarten. Hat eine der beiden Seiten recht, bricht der Ttrend heuer nach oben oder unten aus.
    Der Bocksprung der beiden vergangenen Jahre bestand darin, dass die aus dem All gemessene mittlere Erdtemperatur 2015 gewaltig nach oben ausriss und 2016 ebenso gewaltig wieder nach unten plumpste.



    Unter Klima-Conaisseuren wird derzeit das eher akademische Problem diskutiert, ob man mit dem Stand von heute noch von einer Erwärmungspause sprechen kann, oder ob man das Bild schon als sehr flachen Anstieg ohne statistische Signifikanz bezeichnen muss – siehe zum Beispiel diesen Beitrag auf der “klimaskeptischen” Seite wattsupwiththat.
    Die Beantwortung dieser politisch-symbolisch bedeutsamen Frage könnte sich freilich in ein paar Monaten erübrigt haben, nachdem die ersten Daten von 2017 eingetroffen sind (die letzten aktuellen Werte stammen aus dem Dezember 2016).



    Mal sehen, wie lange die aktuelle Niña läuft und wie tief sie die Temperaturen drückt.

    Danach wird sich zeigen, ob der Trendkanal gehalten hat und ein paar Monate später womöglich, ob’s dann weiter nach oben oder nach unten geht.
    Für die Anhänger der im Westen herrschenden Lehre vom unangefochtenen Klimatreiber CO2 ist die Antwort klar. Die sind sich sicher, dass der Ausbruch nach oben irgendwann einmal kommen muss, weil sich die Atmosphäre ja unerbittlich mit Kohlendiodid anreichert.
    Die Frage ist nur, wie lange die Ozeane die in ihnen gespeicherte Wärmeenergie noch halten können.
    Eine gegenteilige Position vertritt z.B. der usbekisch-russische Astrophysiker Khabibullo Abdussamatov von der berühmtesten russischen Sternwarte, dem Petersburger Pulkovo-Observatorium. Der Mann ist hierzulande kaum bekannt und das mag auch an Sprachbarrieren liegen (aber sicher nicht nur ).

    Abdussamatov, der sich eigentlich mit der Sonne und Zeiträumen von hunderten Millionen Jahren beschäftigt, geht davon aus, dass das Erdklima von von den Menschen unabhängigen physikalischen Prozessen bestimmt wird, deren primärer Treiber die Sonneneinstrahlung ist.



    Die Total Solar Irradiance (TSI), sagt er, bestimmt das Geschehen – aber nicht gleich, sondern mit einer Verzögerung von Jahrzehnten und über nachgeordnete Feedback-Effekte, die die TSI noch einmal verstärken – im prognostizierten Fall durch die Abschwächung des Golfstroms ab der Mitte des 21. Jahrhunderts.
    A. erwartet für den Rest des 21. Jahrhunderts jedenfalls eine neue Kleine Eiszeit,wie es sie in der frühen Neuzeit gegeben hat, als in den Wintern beispielsweise die Themse bei London zugefroren war (siehe Bild oben).
    Begonnen habe die neue Kaltperiode Ende 2015, wobei die TSI der Erde bereits seit 1990 zurückgehe – was bisher aber durch die thermische Trägheit der Meere kompensiert worden sei, meint A.


    Winter im Sonnensystem



    So ein Phänomen hat mit einer wirklichen Eiszeit, die alle 100.000 Jahre kommt, wenig gemeinsam.
    Von der Temperatur her gesehen, ist es eigentlich eine Taschenbuchausgabe, mit einer Abkühlung von durchschnittlich 1,5 Grad Celsius – wohingegen eine echte Eiszeit die Durchschnittstemperatur um ungefähr zehn Grad fallen lässt.

    Doch schon dieser scheinbar kleine Temperaturrückgang werde gravierende nachteilige Folgen für die Menschheit haben, warnt Abdussamatov.
    Die Regierungen sollten sich auf das solare Minimum im Jahr 2043 und die nachfolgende “überschießende” Tiefkühlphase ab 2060 vorbereiten. Erst im 22. Jahrhundert werde es in unserem Sonnensystem wieder einen “Frühling” von etwa 200 Jahren geben.
    Der Blickwinkel, aus dem solche Prognosen kommen, ist jener eines Solarphysikers, dem bewusst ist, dass die Sonnenaktivität einer Reihe von Zyklen unterliegt, die er zwar nicht zweifelsfrei erklären, aber beschreiben kann.

    Einer davon, ein 200-Jahre-Zyklus (“quasi bicentennial solar cycle”) werde für die anstehende Kleine Eiszeit verantwortlich sein, glaubt er. Das sei in den vergangenen 7.500 Jahren bereits 18 Mal passiert und werde jetzt wieder geschehen (8 Jahrtausende sind für solche Experten ein lächerlich kleiner Zeitraum).
    Treibhausgase, speziell CO2, spielen in Abdussamatovs Modell keine Rolle, jedenfalls nicht als eigenständiger Faktor.
    Der CO2-Gehalt allein der Ozeane sei 50 Mal höher als der in der Atmosphäre und wenn das Meer infolge von Erwärmung Wasserdampf und Kohlendioxid “ausatme”, habe das einen um Größenordnungen höheren Einfluss auf den Treibhauseffekt als die Verbrennung fossiler Energie.

    Kurz: der Mann würde mit solchen Ansichten im Westen nicht einmal Portier in einem Uni-Institut (ist halt ein Wissenschaftsleugner).
    A. vertraut in seiner Prognose darauf, dass sich auch diesmal wiederholt, was sich (nach seiner Analyse) bisher alle 200 Jahre abgespielt hat – ceteris paribus.
    Das freilich ist insoferne nicht gegeben, als sich seit der letzten LIA die Zahl der Menschen verachtfacht hat, die Verwendung fossiler Brennstoffe in Gebrauch gekommen und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 auf 400 ppm gestiegen ist (was nicht unbedingt “menschengemacht” sein muss).
    Insoferne sind die “restlichen Bedingungen” nicht gleich. Abdussamatov würde wohl darauf antworten: “Das ist formell richtig, aber der Faktor, der sich verändert hat, ist für den Gang der Dinge nicht relevant.”



    Dieser Text basiert auf einem Beitrag zu Don Easterbrooks Evidence Based Climate Science, der mir bisher noch nicht zur Verfügung gestanden ist. Er heißt:
    H.I. Abdussamatov, The New Little Ice Age Has Started. In: Easterbrook, pp. 307 – 327.
    Zur historischen Kleinen Eiszeit: Brian Fagan, The Little Ice Age. How Climate made History 1300 bis 1850. 2001 (?) bzw. zum “Maunder-Minimum” im 17. Jahrhundert, das Abdussamatov selbst als Vergleich heranzieht:
    Willie Wei-Hock Soon, Steven H. Yaskell, The Maunder Minimum and the Variable Sun-Earth Connection. 2003
    Bild: Thomas Wyke (scan from FT magazine, 2007-09-30) [Public domain], via Wikimedia Commons

    Quelle : http://staatsstreich.at/klima-knackp...-erreicht.html
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