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Thema: Was wird aus Deutschland?

  1. #1
    Administrator Avatar von zwirni
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    Was wird aus Deutschland?

    Hallo,

    wie ihr wisst verändert sich Deutschland immer mehr. Von einem Demokratischen Rechtsstaat mit Grundgesetzt kann keine Rede mehr sein.
    Beispiele wie Harz4, Ausländer-Einbürgerung, GEZ, GEMA, STEUERN uvm. wo die Bürger 0 Mitspracherecht haben und nur noch zur Kasse gebeten werden, zeigt ganz deutlich die Veränderungen.

    Und die vielen Milliarden von Euro, Geld des deutschen Steuerzahlers, was einfach nur verschwendet wird in dieser, meiner Meinung nach, sinnlosen Aktion des Eurorettungsfonds...
    Wenn dieses Geld lieber dafür verwendet würde, es für den Deutschen Bürger einzusetzen, gäbe es keine Probleme in diesem Land und auch keinen Grund für Harz4...

    Es ist ein Wahnsinn was für Gesetze verabschiedet werden, ohne die Bürger miteinzubeziehen.

    Die Politiker vergessen wer sie gewählt hat und für wen sie eigentlich Politik machen müssten. Sie müssten eigentlich die Politik für das Deutsche Volk machen. Doch was tun sie?
    Eigentlich ist das was sie tun, meiner Meinung nach, Verrat am Deutschen Volk. Doch wer sollte sie dafür bestrafen?????

    Unsere Politiker bewegen sich derzeit soweit weg vom deutschen Volk, dass es zum Himmel schreit. Ihre sehr eigenartigen Statistiken und Zahlen, nach den sie angeblich gehen, sind soweit von der Realität entfernt, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
    Wann hat wirklich mal einer von ihnen mit zB. einer alleinerziehenden Mutter/Vater gesprochen und sich mal auflisten lassen, was sie für Einnahmen bzw. Ausgaben hat und wovon sie lebt, welche Probleme sie/wir haben????

    Unsere Politiker bekommen monatlich so viel Geld, haben so viele Vergünstigungen! Und das obwohl sie keine Gelder erwirtschaften! Sie haben vergessen, dass wir die Arbeiter ihr Geld mit verdienen müssen. Und das alles was sie haben uns zu verdanken haben... Uns dem Volk... Den großen, den Mittelständigen und kleinen Unternehmen. Den Arbeitern...
    Dies sollte ihnen mal wieder bewusst gemacht werden!
    Wie wollen diese es denn noch nachempfinden können, wie es einem "normalen" Arbeiter geht???
    Wie, wenn sie nicht mit normalen Bürgern sprechen.

    Sie brechen täglich das Grundgesetz mit ihren Verordnungen und Gesetzesentwürfen usw....
    Wie lange soll das noch so weiter gehen????

    Es stellt sich mir wirklich die Frage warum es so ist? Was wollen sie damit erreichen?
    Wo soll es mit Deutschland noch hin gehen?

    Hier noch ein sehr interessanter Blog der sich auch mit dem Thema Volksbetrug auseinander setzt.

    https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/

    und auch ein, so finde ich, guter Artlikel zur ewigen Kriegsschuld.

    https://volksbetrugpunktnet.wordpress.c ... eschichte/

    Wie ist eure Meinung... warum ist die Situation so?

    VG.
    Zwirni

  2. #2
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Hej Zwirni,

    also ersteinmal bin ich der Meinung, dass es nicht nur ein deutsches Phänomen ist, sondern eines, was Du ebenso in vielen (ich nehme mal die skandinavischen Länder aus) europäischen Staaten und auch der USA so finden kannst. Gerade in den USA gibt es inzwischen doch so viele verarmte Menschen und das in einem Land ohne soziales Auffangnetz.

    Vielleicht sind es sind die kapitalistischen Wirschaftssysteme, die in dieser Phase so extreme Auswirkungen auf die Politik zeigen.

    Durch diese ESM-Geschichte kann sowieso bald kein Staat mehr souverän entscheiden, sobald er sich unter den Rettungsschirm begibt. Diese ESM ist eine Finanzinstitution mit Bank-Lizenz. Nicht mehr lang, dann wird halb Europa von einer Bank regiert.

    Irgendwelche Werte, die wir in dieser Gesellschaft mal hatten, gibt es nicht mehr. Alles dreht sich einfach nur noch um Geld.

    Ja, wir sollten uns große Sorgen machen.

  3. #3
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Hallo Zwirni und Muddi, Ihr habt beide grundsätzlich Recht in Euren Posts, Deutschland befindet sich leider seid langem in einer antidemokratischen Spirale. Der Bürger verkommt immer mehr zur Melkkuh einiger weniger, immerhin befinden sich 90% des gesammten Kapitals der BRD in den Händen von ca. 5% der Bevölkerung. Und der Staat fördert dies weiterhin sehr grosszügig, leider wie ich immerwieder feststellen muss aber gleichzeitig werden durch die wenigen nicht nur Wir alle gemolken sondern quasi alle in Europa, der USA oder sonstwo. Egal wo man hinsieht die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer grösser und Dank der Verflechtung der Politiker Weltweit mit diesen Magnaten wird alles schön geredet und der normale Bürger darf zahlen. Ein wunderbares Bsp. für das Vorgehen der Politiker Weltweit ist Griechenland, immerhin sind weit grössere Geldmengen, durch wenige aus dem Land geflossen, als der Staat an Schulden besitzt!
    Und andere Länder wie Italien (ich schreibe nur Berlusconi!), Spanien (siehe Link: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/s ... 09422.html) und andere wo die Bsp. ebenso leicht zu finden sind, folgen dem Bsp. der Griechen. (Das ganze System ist nur noch )

    PS: Was den Begriff der Kriegsschuld angeht da Stimme ich absolut zu nach solanger Zeit sollte der Scheiss endlich aufhören, ich selber war im Förderverein um Ausschwitz zur Gedenkstätte zu machen. Und finde die NS Zeit war falsch bis Anschlag (und von vollkommen irrsinnigen geleitet), fühle mich allerdings def. nicht schuldig an den Verbrechen dieser Zeit, eher das Gegenteil. Denn ich habe inzwischen absolut die Schnauze voll, ständig den Zeigerfinger zu sehen, sobald man die Wahrheit schreibt.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Denn ich habe inzwischen absolut die Schnauze voll, ständig den Zeigerfinger zu sehen, sobald man die Wahrheit schreibt.
    das ist wohl der springende punkt.. wenn die wahrheit tatsächlich komplett rauskommt (selbst die hälfte würde reichen), dann rollen die köpfe von deinen erwähnten 5%.
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  5. #5
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Zitat Zitat von m.A.o
    Denn ich habe inzwischen absolut die Schnauze voll, ständig den Zeigerfinger zu sehen, sobald man die Wahrheit schreibt.
    das ist wohl der springende punkt.. wenn die wahrheit tatsächlich komplett rauskommt (selbst die hälfte würde reichen), dann rollen die köpfe von deinen erwähnten 5%.
    Tja und genau dort liegt das Problem, wer kontrolliert die sog. Massenmedien und damit Was, Wo und Wie veröffentlicht wird?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    ich weis nicht... aber passt das denn nicht irgendwie da rein... ich glaube die fragestellung des threads gilt nicht nur für D sondern für alle EU-staaten

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... nd-am-ende
    Zitat Zitat von Kommentar #71
    Ich erlaube mir, was zu wiederholen, weil es wichtig ist. man muss die Dinge RICHTIG einordnen:

    Vorsicht:
    Schaut das ganze Bild an, man muß die Entwicklung der letzten 200 Jahre sehen um zu kapieren, was jetzt vor sich geht!!

    Früher regierten die Kaiser. Seit 200 Jahren arbeiten die Finanzdiktatoren an der Machtübernahme. Sie haben die Kaiser gestürzt und überall Demokratien eingerichtet, die sie per Medien kontrollieren.

    In Britannien gibt es das Banksterprivatgeld seit Ende 17. Jhdts, die Queen hat in Wahrheit null zu reden, in den USA gibt es das Banksterprivatgeld seit 1913 und in Kontinentaleuropa will man es sich jetzt besorgen.

    Der Euro war nur ein Übergangsinstrument zur Ausblutung und Schwächung der Euro Nationen. Man schießt jetzt absichtlich den Euro an, um Rettungsgelder frei zu machen und die Staaten zu schwächen.

    Am 21.12.2012 ist der 100ste Jahrestag der Beschlussfassung über die Einführung des Banksterprivatgeldes in den USA ( FED Gründung, seither total privater Dollar, denn die FED gehört nicht dem US Staat, sondern mehreren PRIVATbanken!!!) Man macht jetzt esoterisches Weltuntergangsgekreische zum 21.12.2012. Angst einjagen. Absichtlich.
    ZB Planet Nibiru rauscht heran, Weltuntergang, Pandemiefakes etc. man wird die Europapolitiker ERPRESSEN zu diesem Datum den Euro zu PRIVATISIEREN, entweder den EURO selber oder die einzelnen EURO Nachfolgewährungen in den dann in Chaos verfallenen, in Bürgerkrieg zerfleischten Euro Einzel-Staaten.

    DAS ist die große Überschrift über das WAHRE Geschehen, was man lesen und gründlich verstehen sollte.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirts...chland-am-ende
    Geändert von lamdacore (14.09.2012 um 13:40 Uhr)
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  7. #7
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Die Misere, die momentan sehr viele Staaten auf unserem und anderen Kontinenenten betrifft, ist eigentlich relativ simpel
    aber im Detail sehr schwer erklärbar. Wie schon einige Vorposter erwähnt haben, betreffen diese, manchmal verfassungsbrüchige, Gesetze hauptsächlich
    Geldthemen....
    Nun, suchen wir mal nach der Ursache warum überall Geld fehlt und solche Gesetze oder Beschlüsse verfasst werden.
    Ich persönlich denke nicht, dass dies an der Faulheit oder des Unvermögens Arbeit zu leisten zu Lasten jeden eines Bürgers liegt.
    Es ist doch selbst jeder bestrebt, sein Leben lebenswert zu machen. An dem wirds nicht scheitern.
    Die Ursache eben der Krise, welche wir geade durchleben, ist meiner Meinung nach ganz einfach der Geld-ZINS !
    Seit Generationen hat das Geld (Schulden), das aus Geld (ebenfalls Schulden) entsteht, keinen Wert, keinen substantiellen realen Wert mehr.
    Denkt mal nach. Geld ist doch nur ein Schuldschein der für eine Leistung ! geboten wird. Eine reale Leistung. Wo ist die Leistung, wenn ich einen Schuldschein
    verborge und mehr Leistung zurückfordere ? .............
    Für viele ist das ganz normal, aber es ist FALSCH. Denn aus nichts (Zinsgeld) kann man nichts reales erschaffen .
    Und genau das ist der Grund, warum wir jetzt diesen Wandel und die Abpressung von mehr Leistung (Länger arbeiten mehr Steuern mehr Schulden etc.)
    erleben.


    LG
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  8. #8
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    Re: Was wird aus Deutschland?

    Ich denke aber schon, dass es der Artikel von MMnews näher bringt.
    Früher waren es Könige die geherrscht haben. Das Volk war eigentlich bettelarm. Gesundheits- oder Sozialsysteme gab es so ja nicht wirklich. Da war die Kluft zwischen arm und reich sogar noch grösser.
    Dann irgendwann kamen die Banken dazu, mit einem genialen System ihr Geld einfach zu vermehren. Sie fingen an sogar Königen und Staaten ihr Geld zu leihen. Dadurch bekamen sie die Macht, die sie heute haben. Das ist gerade mal 200 Jahre her.
    Aber durch Demokratisierung wurden die Leute freier und es ging dem Volk immer besser und besser. Plus mehr Freiheit.
    Ich denke, das soll nun langsam wieder zurückgenommen werden. Das Volk wird bettelarm und hat kaum Rechte.
    In 300 Jahren wird sich an Occupy oder den Euro sowieso kaum noch jemand erinnern.
    Geschichte wird schnell geschrieben.
    Dazu noch: Kriege wurden schon immer nur wegen Geld geführt. Warum sollte es heute anders sein? Könige wollten auch immer wachsen und mehr Geld haben. Heute sagen die Banken eben wann und wo Krieg geführt wird.
    Gruss Gwynfor
    ----------------
    http://befriediger.blog.de

  9. #9
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    Ohne Rücksicht auf die Mehrheit: Unser Grundgesetz soll weg

    Dazu mal ein paar Anmerkungen wofür eine "Kampagne" gut ist!?

    Oder sollte/n ich/wir einfach sagen, dass ich/wir eben nur zu blöd sind, um etwas zu Begreifen, so dass ich/wir medial kontrolliert gesteuert in die "richtige Richtung" geführt werde/n???

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Das Wort Kampagne (von französisch campagne ‚Ebene‘ aus lateinisch campus ‚(flaches) Feld‘) wurde im 17. Jahrhundert in der Bedeutung von „Feldzug
    Ein Feldzug früher auch Heerzug im militärischen Sinn ist eine groß angelegte Unternehmung mehrerer Operationen zum Erreichen eines größeren Zieles während eines Krieges.
    in die deutsche Sprache übernommen. Diese Feldzüge waren in früheren Jahrhunderten zeitlich befristete Aktionen. Heute findet sich diese Bedeutung noch im übertragenen Sinne in Zusammensetzungen wie Pressekampagne oder Wahlkampagne. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich innerhalb der Kaufmannssprache die weitere Bedeutungen von „Geschäftszeit“, „Saison“.[1]

    Heute wird der Begriff für unterschiedliche Sachzusammenhänge verwendet, auf die Merkmale einer zeitlichen Begrenzung sowie dem geplanten und koordinierten Zusammenwirken mehrerer Personen zutreffen.

    Politische Kampagne

    Parteien und Verbände

    Politische Kampagnen werden von Parteien meistens bei Wahlen und Abstimmungen geführt. Eine wichtige Rolle spielen Wahlkampagnen innerhalb eines Wahlkampfes. In Deutschland gab die SPD ihrer Wahlkampfzentrale der Bundestagswahl 1998 den Namen KAMPA.
    In der Schweiz werden Kampagnen bei Wahlen und noch öfter vor Abstimmungen geführt. Diese Kampagnen beinhalten Versammlungen, Veranstaltungen, Standaktionen, selten auch Umzüge. Die Kampagnen werden meistens mit Einbezug von Medien und immer mehr durch professioneller Marketing organisiert. Plakate, Zeitungsinserate, verteilte Informationsbroschüren oder Flyer sind ständige Begleiter der Kampagnen. Die politische Werbung ist in den elektronischen Medien (Radio und TV) der Schweiz untersagt, die öffentlich-rechtliche Medien sind von Gesetz her zur objektiven, unparteiischen und ausgewogenen Information der Bevölkerung auch anlässlich von Wahlen und Abstimmungen verpflichtet.
    Die Durchführungen politischer Kampagnen ist nicht nur Aufgabe politischer Parteien sowie ihrer Vereinigungen, Sonderorganisationen und Arbeitsgemeinschaften, sondern auch von Verbänden, Gewerkschaften usw. Solche Kampagnen werden oft von Lobbyisten (auch Politiker können Lobbyisten sein! ) organisiert und durchgeführt. Der Begriff der Kampagnen wird somit auch für Aktionen von Lobbygruppen, Interessensverbänden, Gewerkschaften und anderen Organisationen verwendet, die diese zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele ausführen.

    Zu unterscheiden sind dabei

    • die Aktionskampagne, die zu einem Thema politischen Druck aufbaut, um eine konkrete Entscheidung durchzusetzen bzw. zu verhindern);
    • die Informationskampagne, (durch die eine bestimmte politische Meinung zu einem Thema/Problem verbreitet werden soll; Regierungskampagnen versuchen das häufig);
    • die Imagekampagne, die das öffentliche Bild einer Organisation oder einer Person positiv beeinflussen, Bekanntheit, Verständnis und Akzeptanz verbessern soll.

    Besonders politische Kampagnen sind oft gegen etwas oder jemanden gerichtet; im Extremfall handelt es sich um eine Rufmordkampagne. In diesen Bereich fällt beispielsweise auch die Begriffsschöpfung „Schmutzkübelkampagne“.
    Medienkampagne

    Die eigentlichen Medienkampagnen werden meistens direkt von einzelnen Medien oder Medienschaffenden aus eigener Initiative mit bestimmter Zielsetzung ausgelöst. Diese können auf Recherchen der Medien oder auf externen Informationen basieren, welche den Medien zur Verfügung gestellt werden. Manchmal werden vertrauliche, amtliche oder geschäftliche Informationen durch Indiskretion „zugespielt“. Medienkampagnen können dem Interesse der Öffentlichkeit dienen, Gesetzwidrigkeiten und Unregelmäßigkeiten aufdecken oder aber im Interesse von einzelnen Personen oder Gruppen stehen, welche nicht direkt in Erscheinung treten. Diese Unterscheidung hängt auch vom Wahrheitsgehalt der publizierten Informationen ab, der während der Kampagne aber oft nicht sofort verifiziert werden kann. Medienkampagnen können manchmal unbewusst oder bewusst auch Desinformationen verwenden. Zum Beispiel belieferten sich die Geheimdienste im Kalten Krieg auf anonyme Weise mit falschen Informationen.[2] Eine Kampagne, welche Personen, Gruppen, Institutionen oder Ideen mit unfairen Mitteln und unlauteren Zielen diskreditieren will, nennt man Hetzkampagne oder Schmutzkampagne.[3]


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kampagne
    Ich will keine Vereinigten Staaten von Europa und ich brauche diese auch nicht!

    Es findet sich keine Partei, die in diesen unruhigen Zeiten die Wähler beruhigen kann. Weil “die Märkte” die Politik hinter sich herschleifen, kann kein klares Wort, kein konkretes Ziel formuliert werden. Dabei haben wir einen Anker, der uns in diesem politischen Sturm nicht davontreiben lässt: Das Grundgesetz.

    Wenn es um die Euro-Krise und die Märkte geht, wird uns als einzige Möglichkeit verkauft, mehr Europa zu wagen. Die Kampagne “Ich-will-Europa” soll uns emotional dafür öffnen, eine Art “Vereinigte Staaten von Europa” voranzutreiben. Paralell findet sich kein Politiker, der sich nicht eine Abstimmung über Europa wünscht, welches nur eine Abstimmung gegen das Grundgesetz sein kann. Welche Partei setzt sich noch für unser Grundgesetz ein? Dabei ist das Grundgesetz unsere Garantie auf Demokratie und das Ausloten von sozialer Gerechtigkeit. Selbst unser Bundespräsident Joachim Gauck zeigt sich bisher nicht gerade als Verteidiger unserer Grundrechte. Noch bevor der unsäglich undemokratische ESM-Vertrag in vieler Munde war, verschätzte sich Bundespräsident Gauck zum Thema ESM (“Bundespräsident Gauck plädiert für den ESM und damit gegen die Freiheit souveräner Staaten“):
    “Ich sehe nicht, dass die Bereitschaft der Regierung konterkariert werden wird vom Bundesverfassungsgericht”, so Gauck bei reuters.com am 17. April 2012 und wird dann sogar zynisch:
    Zugleich rief Gauck dazu auf, die Finanzkrise in Europa mit Courage anzugehen. Aus seiner Erfahrung in der DDR wisse er, “dass Angst uns kleine Augen macht und ein enges Herz”
    Der weitere Verlauf ist bekannt. Es muss jedoch noch erwähnt werden, dass das BVerG sich genötigt sah, den Bundespräsidenten in aller Öffentlichkeit zu bitten, diese Verträge vorerst nicht zu unterschreiben. Nicht Grundlos sprach Sarah Wagenknecht von einem “kalten Putsch” auf das Grundgesetz.
    Am 12. September wird das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung zum ESM und zum Fiskalpakt bekannt geben. Ich wiederhole mich: Leider ist nicht zu erwarten, dass beides einfach abgelehnt wird, sondern dass es zu der Empfehlung kommt, dass über eine weitere Abgabe von Souveränität das Volk abstimmen müsse, was aber nur über Artikel 146 erfolgen kann, welcher widerum die Ablösung unseres Grundgesetzes bedeutet. Dass ausgerechnet Joachim Gauck, das deutsche Staatsoberhaupt, nun Schirmherr der “Ich-will-Europa”-Kampagne ist, deren Ziel es offensichtlich ist, das Grundgesetz abzulösen, zeigt wie doppelzüngig und unklar unsere politischen Führer sind. Von Kanzlerin Merkel heißt es immer, sie würde schweigen. Eigentlich ist sie die einzige Politikerin, die unverblühmt sagt, was sie will. Als sie in der Sendung “Günther Jauch” zu Gast war, betonte sie, dass sie sich auch gegen die Mehrheit der Deutschen für mehr Europa einsetzen wird und hatte dabei wohl ihren Eid “zum Wohle des Deutschen Volkes” in der Garderobe vergessen. Aber auch als sie noch keine Kanzlerin war, hatte sie mitzuteilen:
    “Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten.” Rede zur 60-Jahr-Feier der CDU am 16. Juni 2000
    Die soziale Marktwirtschaft kann sicher ein paar Korrekturen gebrauchen, genauso unsere demokratischen Strukturen, aber daran grundsätzlich rütteln? Die Deutschen zumindest wollen dies nicht. So stellte Radio Utopie nach einer Umfrage der FAZ fest: 78 % der Deutschen haben viel Vertrauen in das Grundgesetz, 14 % in die Parteien (22. August 2012). Man kann nur hoffen, dass diese 78 % verstehen, was mit “Wir sind Europa” gemeint ist. Die kampagnenbegleitende Facebook-Seite jedenfalls wird mit kritischen Kommentaren geradezu überschüttet. Entsprechend kommentierte eine Userin heute ganz enttäuscht:
    “Ich dachte, dass diese Seite für Menschen gestaltet wurde, die sich für ein EUROPA angagieren wollen. Leider finde ich hier fast nur Beiträge von Nutzern, die EUROPA verachten und sogar mit dem Nationalsozialismus vergleichen. Echt schade, dass diese Seite schon so verbraucht ist….”
    Vielleicht ist es so: Mindestens ein dreiviertel unserer Gesellschaft mag Europa, genießt die europäische Kultur, ist tolerant und hilfsbereit, wünscht sich eine voneinander profitierende Wirtschaft. Vielleicht! Es wäre zu wünschen. Aber sicher ist: Die Deutschen haben viel Vertrauen in unser Grundgesetz.

    Quelle: http://denkland.wordpress.com/2012/0...setz-soll-weg/
    LG
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  10. #10
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    Umfrage: Mehrheit der Deutschen will keine politische Union in Europa

    Und es werden jeden Tag mehr .......
    Die Deutschen sehen die EU deutlich skeptischer als ihre Politiker. Auffallend an einer neuen Umfrage: Junge Wähler sind längst nicht mehr so begeistert von der Idee einer stärkeren Integration als es noch vor drei Jahren gewesen waren.


    Die Deutschen sind geteilter Meinung, wenn es um die Zukunft der EU geht. (Grafik: IP)

    Einer von Forsa durchgeführten Umfrage der Zeitschrift für Internationale Politik (IP) zufolge will die Mehrheit der Deutschen keine Umwandlung der EU in eine politische Union: Nur 20 Prozent der Befragten will einen europäischen Bundesstaat. 25 Prozent wollen die EU so belassen wir bisher, während 30 Prozent eine Rückkehr zu einer Wirtschaftsgemeinschaft wir der EWG wollen. 15 Prozent wollen eine Abschaffung der EU. Erstaunlich: Dieser Wert stieg im Vergleich zur Begfragung im Jahr 2009 um 5 Prozent.
    Wie die IP schreibt, verliert die EU bei den jüngeren Deutschen an Rückhalt. Anhänger der Partei Die Linke sind am deutlichsten für eine politische Union (44 Prozent), während die CDU/CSU-Anhänger mit 17 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt liegen.
    Die Piraten haben mit 29 Prozent die Nase bei jenen Parteien vorn, deren Anhänger die EU abschaffen wollen. Dramatisch ist der Zuwachs der EU-Gegner bei der FDP: Während 2009 nur 3 Prozent der Liberalen die EU ablehnten, sind es nun satte 17 Prozent.

    Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nac...2012/09/46705/

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