RSS-Feed anzeigen

Die Wahrheit schlummert in jedem von uns...

The Black Lodge - Eine Geschichte... Teil 5

Bewerten
Sie gingen eine lange Treppe hinunter, die zum Strand führte.
Niemand sprach ein Wort.
Constantin war durcheinander.
Er hatte diese Theorie die ganze Zeit im Kopf gehabt.
Er war die ganze Zeit auf der richtigen Spur gewesen.

Alles hatte angefangen, als Constantin acht Jahre alt war.
Damals war die erste Sache passiert, mit der er seine Eltern „geschockt“ hatte.
Sie hatten gemeinsam eine Familienspielshow im Fernsehen gesehen, die damals das erste Mal ausgestrahlt wurde.
Constantin hatte zwei Minuten nach Beginn der Fernsehsendung,
wie aus der Pistole geschossen, die Uhrzeit auf die Sekunde
genau vorhergesagt, in der eines der beiden Teams einen uneinholbaren Vorsprung haben würde.
Zusätzlich hatte er den genauen Punktestand am Ende des Duells vorausgesagt. Natürlich war alles damals so eingetreten und seine Mutter und sein Vater hatten im ersten Moment etwas ungläubig, aber erfreut reagiert.

Diese Situation in seiner Kindheit, war der Auslöser für ihn gewesen, sich mit übernatürlichen Dingen und der Kraft der Gedanken zu beschäftigen.
Fortan verschlang er jedes Buch, welches ihm in die Hände fiel.
Schnell war ihm klar gewesen, dass er seine Fähigkeiten weiter ausbauen musste.
Er wusste schon immer, dass er sich auf etwas „vorbereitete“.
Auf was genau er sich vorbereitete, dass erfuhr er erst während eines Trancezustandes vor sechs Monaten.
Sein Interesse für übernatürliche Dinge riss nie ab.
Eine Fähigkeit, die er schon früh an sich erkannt hatte, war es die Gedanken der Menschen sehen zu können.

Durch eine Bekannte hatte er dann im Jugendalter begonnen, bewusst Kontakte zur geistigen Welt herzustellen.
Es war ihm von Anfang an, als das normalste der Welt vorgekommen.
Nur konnte er nie wirklich mit irgendjemandem über all dies reden.
Er lebte immer mit dem Bewusstsein, dass er anders war als die anderen.

Sie gingen gerade die letzten Treppenstufen zum Strand hinunter, als Constantins Mutter Rebecca sagte: „Ich darf dir leider im Moment zu der ganzen Sache nicht mehr sagen, als Kristin dies eben getan hat.
Morgen Mittag wirst du auf jemanden treffen, der dir alles genau erklären wird.
Nur er hat die Befugnis, mit dir offen über alles zu reden.“
Sie lächelte Constantin an und fügte hinzu: „Komm wir machen uns einen schönen restlichen Tag bis zu meiner Abreise und lassen die Seele baumeln“.

„Los ziehen wir unsere Schuhe aus. Ich will den Sand zwischen meinen Fußzehen spüren“, sagte Kristin an der letzten Treppenstufe.
Alle drei zogen wie auf Kommando ihre Schuhe aus und setzten Vorsichtig die ersten Schritte im Sand. Constantin fühlte sich in dem Moment als er den Sand zwischen seinen Zehen spüren konnte eins mit der Natur.
Der Strand war in einer kleinen Bucht gelegen.
Er blickte die Treppenstufen hinauf, die sie gerade hinunter gegangen waren.
Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass das Haus direkt an der Klippe lag.
Genauso wie das Haus in seinen Träumen.
Er wusste was passieren würde. Er hatte es alles schon erlebt.

Außer dem Personal an der Bar, war niemand sonst außer ihnen dort.
Sie gingen auf die Bar zu. Vor der Bar waren Sonnenschirme und edle Sonnenliegen aufgebaut.
„Guten Tag Mr.Crusher. Wir haben sie erwartet. Es ist alles vorbeireitet für sie, ihre Mutter und ihre Freundin. Mein Name ist Francois Sipel.
Ich und mein Team stehen ihnen jederzeit zur Verfügung.
Wir werden alles tun um ihnen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Sollten sie spezielle Wünsche haben, dann teilen sie mir diese mit. Nichts ist unmöglich. Aber setzten sie sich erst einmal.
Wir haben eines ihrer Lieblingsgerichte vorbereitet“, sagte er und deutete auf einen edlen Holztisch, an dem vier Stühle standen.
Es war auch für vier Personen gedeckt.
Constantin war ein wenig verwirrt.
„Wer ist denn die vierte Person“, fragte er Kristin.
„Dug wird in wenigen Minuten zu uns treffen.
Er wird ebenso wie ich die gesamte Zeit deines Aufenthaltes hier bleiben“, antwortete ihm Kristin.

to be continued...

(Constantin Crusher)
Kategorien
Kategorielos

Kommentare