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Die Wahrheit schlummert in jedem von uns...

The Black Lodge - Eine Geschichte... Teil 6

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Er konnte Dug bereits von Weitem sehen.
Man konnte diesen massigen Körper einfach nicht verstecken.
Dug war ein Bär von einem Mann.
Doch ein Blick in sein Gesicht machte jedem Menschen klar, dass sie es mit einem Liebe versprühenden Menschen zu tun haben.
Constantin freute sich. Er war obwohl er wusste was passieren würde, sehr verwirrt aufgrund dieses Schauspiels, welches sich um ihn herum abspielte.

Ein wichtiges Puzzlestück fehlte ihm allerdings noch.
Er wusste zwar was sie vorhatten, doch seine Visionen endeten immer kurz vor dem augenscheinlichen Ende eines Rituals.
Dieses Ritual könnte am vierten Tag seines Aufenthaltes stattgefunden haben oder auch am 13 Tag.
Zusätzlich beschäftigte ihn die Frage, warum alle so verschwiegen über das Kommende und „The Black Lodge“ waren.
Sie mussten doch eigentlich wissen, dass er in die Zukunft blicken konnte.
Aus diesem Gesichtspunkt heraus, wirkte die Geheimniskrämerei auf ihn skurril.

„Constantin“, rief Dug bevor er bei ihnen angekommen war.
Er hatte ein lilanes Hawaii Hemd an und trug hellbraune Shorts.
Constantin und Dug umarmten sich zur Begrüßung.
Rebecca und Kristin hielten sich absichtlich etwas im Hintergrund.
„Ich freue mich dich zu sehen alter Freund.
Ich weiß du bist momentan noch etwas verwirrt, weil du dir eigentlich sicher bist, dass du weißt was passieren wird, aber ich kenne dich viel zu gut um zu bemerken, dass du trotzdem irgendwie unsicher bist“, sagte Dug zu Constantin nachdem sie die Umarmung gelöst hatten.

„Du fällst ja direkt mit der Tür ins Haus“, sagte Constantin und lachte.
Dug begrüßte Kristin und Rebecca und alle vier setzten sich an den schön gedeckten Tisch. Constantin konnte sehen wie Francois Sipel in dem Moment in dem sie sich hingesetzt hatten einmal in die Hände geklatscht hatte und mahnend in Richtung Küche sah.

„Darf ich ihnen eine Cola oder ein alkoholisches Getränk anbieten“, fragte Francois, der zu ihnen an den Tisch gekommen war.
„Vier Cola Light würden uns vollkommen ausreichen“, sagte Dug und zwinkerte Francois zu.
Nicht einmal zwanzig Sekunden später kam Francois mit Getränken und Tellern angesprintet.
„Eine cremige Käsesuppe mit Knoblauchbaguette als Vorspeise“, sagte Francois, während er die Teller vor ihnen platzierte.

Das Essen schmeckt fantastisch.
Als Hauptgang servierte er ihnen einen leckeren Nudelauflauf. Es war ein Essen ganz nach dem Geschmack von Constantin.
Nachdem sie fertig gegessen hatten, zündeten sich alle in der Runde eine Zigarette an.
Die Stimmung war gut. Alle lächelten sich an und sie diskutierten über die Dinge, die in der Welt so passierten.

„Schatz, ich muss dich mal kurz entführen“, sagte Kristin und lächelte Constantin an.
„Okee“, antwortete Constantin und stand auf.
„Ich muss dir etwas zeigen“, flüsterte Kristin ihm ins Ohr.
„Denkt immer daran, wir können euch hören“, rief ihnen Dug nach, als sie Hand in Hand losliefen.

„Wohin willst du gehen und vor allem was willst du mir zeigen“, fragte Constantin Kristin und gab ihr einen Kuss.
Kristin grinste ihn nur an. Sie musste Constantin nicht auf seine Frage antworten.
Er vertraute ihr.

Plötzlich nachdem sie ca. fünf Minuten den Strand entlang gegangen waren, deutete Kristin auf den Boden und sagte zu Constantin: „Stell dich mal bitte genau da hin“. Sie deutete auf die Mitte einer Betonplatte, die im Sand eingelassen war.
Constantin beugte sich hinunter und schaute sich die Platte genauer an.
Das konnte nicht sein. Die Betonplatte hatte die Form eines Dreiecks.
Dann sah er, was in der Mitte der Betonplatte eingraviert war.
Das allsehende Auge. Das Zeichen der Illuminaten.

Was hatte dies alles zu bedeuten. Er hatte mit vielem gerechnet, nur nicht mit so etwas.
„Ist es das, was du mir zeigen wolltest“, fragte Constantin Kristin mit verdutzter Stimme.
„Nein Schatz. Du siehst gleich was ich dir zeigen will“, sagte sie und lächelte ihn an.
„Jetzt stell dich bitte in die Mitte des Dreiecks. Quasi direkt auf das Auge. Na los mach schon.“, fuhr sie fort.

Constantin positionierte seine Füße genau in der Mitte des Dreiecks.
„Sehr gut. Nun sieh nach oben in den Himmel. Breite deine Arme aus, mit den Handflächen nach oben und lasse etwas Energie durch dich fließen“, sagte sie.
„Ist ja jetzt nichts prinzipiell Neues für mich. Na gut ich mach mal mit“, sagte er und zwinkerte ihr zu.

Er breitete seine Arme aus und richtete dich Handflächen nach oben.
Sein Blick ging nun in Richtung Himmel.
„Let the energy flow“, rief Constantin.
Nur wenige Sekunden später konnte Constantin es fühlen.
Wellen voller Energie durchflossen ihn.

Der Energiefluss riss nicht ab. Er schloss die Augen, was er sonst nie dabei machte.
Er wollte es auch eigentlich nicht, doch irgendetwas befahl es ihm.
Als er einen Sekundenbruchteil später die Augen öffnete, erschrak er.
Von seinen Händen zum Himmel ging ein strahlend blauer Lichtstrahl.


to be continued...
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