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Die Wahrheit schlummert in jedem von uns...

The Black Lodge - Eine Geschichte...Teil 13

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Den restlichen Tag entspannte Constantin zusammen mit Kristin auf einer großen schwarzen Ledercouch.
Peter und James waren kurz nach ihrer Ankunft verschwunden und ließen sich nicht mehr blicken.
Sie waren so gut wie alleine im großen Wohnzimmer des Unterschlupfes.
Lediglich Gil, die für das leibliche Wohl verantwortlich war kam ab und an zu Constantin und Kristin und brachte ihnen Getränke und Snacks.
Vor der Zimmertüre des „Wohnzimmers“ stand ein Mann Namens Diego.
James hatte ihm Diego kurz nach seiner Ankunft als seinen persönlichen Leibwächter vorgestellt.
Diego war noch sehr jung.
Laut James hatte er schwarze Gürtel in verschiedenen Kampfsportarten und galt als einer der besten Personenschützer der Welt.

Irgendwann war Kristin eingeschlafen und lag mit dem Kopf auf Constantins Schoß.
Constantins Gedanken begannen zu kreisen.
Er dachte über all das nach, was er in den vergangenen Tagen erlebt hatte.
Einige entscheidende „Puzzlestücke“ waren zu seinem Gesamtkonstrukt dazu gekommen.
Das Bild wurde immer deutlicher.
Endlich konnte er auch Guy Fawkes und die Illuminaten in Verbindung zueinander bringen.
Aber ohne sein Erlebtes in den vergangenen Tagen und die langen Gespräche mit Peter hätte er diese Brücke womöglich nie schlagen können.

Gegen 18:00 Uhr servierte ihnen Gil das Abendessen.
Es gab Sushi.
Constantin und Kristin genossen diese Zeit zu zweit.
Nach dem Abendessen zogen sie eine Schlafcouch aus und schauten sich Inception auf einem der großen Fernseher an.
Constantin liebte diesen Film.
Man musste den Film allerdings aus einem anderen Kontext heraus betrachten, um die versteckten Botschaften dieses Filmes erkennen zu können.
Um auch Kristin glücklich zu stellen, schauten sie sich im Anschluss noch Pretty Woman an.
Constantin konnte diesen Film eigentlich nicht mehr ertragen, aber Kristin zu liebe ließ er es über sich ergehen.
Kurz vorm Ende des Filmes schlief Kristin ein.

Constantin konnte nicht schlafen.
Er stand auf und lief durch den Raum hin zu der hinteren Wand des Zimmers an der verschiedene Portraits von Menschen aufgehängt waren.
Er erkannte einige der Personen.
An einem Portrait blieb sein Blick allerdings haften und er blieb mit geöffnetem Mund vor dem Portrait stehen.
Da hing ein Portrait seines Vaters.

to be continued...

(Constantin Crusher)
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