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Die Wahrheit schlummert in jedem von uns...

Start the revolution of love.

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In diesen Zeiten stelle ich mir oft die Frage nach dem Warum.
Warum wehren sich die Menschen nicht?
Warum ergeben sie sich ihrem Schicksal?
Warum ziehen wir nicht alle endlich an einem Strang und lehnen uns gegen dieses System auf, welches uns versklavt und ausnutzt?!

Wir sollten endlich unseren Arsch hochbekommen und eine Revolution starten.
Eine Revolution der Liebe.
Lasst uns diese Erde zu einem friedlichen Ort ohne Missgunst und Gewalt machen.

Doch dafür ist es notwendig, dass wir alle unsere Bequemlichkeit überwinden.
Jedes Individuum auf dieser Erde, muss endlich realisieren, dass wir nur gemeinsam stark sind.
Denn was bringt es, wenn ich mich alle mit einer Fahne vor den Bundestag stellen würde?
Gar nichts.
Niemand würde mir Beachtung schenken.
Eher würden mich die Menschen mit verschmitztem Blick begutachten.

Es gab in den vergangenen Jahrzehnten nach der 68er Bewegung nicht mehr viel „brauchbares“, was die kritischen Menschen in Deutschland zustande gebracht haben.
Die Occupy Bewegung war ein netter Ansatzpunkt, aber leider ohne jedes Feuer.

Da war es wieder…die Fähnchenschwenk Mentalität.
Ich rang mehrere Monate mit mir, ob ich der Occupy Bewegung nicht doch eine Chance
geben sollte, aber ich war bereits nach der ersten „Großdemonstration“ der Occupy Anhänger bedient.
Es war direkt klar, dass die Bewegung genauso schnell wie sie aufgekommen war, auch
wieder verschwunden sein würde.

Wenn ich mir die Protestlandschaft aktuell ansehe, dann wird mir ganz anders.
Nur Fähnchenschwenker, die maximal in Zimmerlautstärke ihre Meinung kund tun.
So erreicht man einfach nichts.

In den 68ern gingen die Menschen mit eisernem Willen auf die Straße um einen Wechsel
herbeizuführen.

Lasst uns die 68er wieder aufleben lassen.

Start the revolution. Now.

(Constantin Crusher)
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Kommentare

  1. Avatar von zottel
    Hallo Constantin

    Wir sollten endlich unseren Arsch hochbekommen und eine Revolution starten.
    Eine Revolution der Liebe.
    Wie glaubst du, sieht eine Revolution der Liebe denn aus, also ganz praktisch gesehen?

    Da war es wieder…die Fähnchenschwenk Mentalität.
    Ich rang mehrere Monate mit mir, ob ich der Occupy Bewegung nicht doch eine Chance
    geben sollte, aber ich war bereits nach der ersten „Großdemonstration“ der Occupy Anhänger bedient.
    Du magst vielleicht bedient gewesen sein, doch viele dieser Menschen haben wenigstens etwas getan und zumindest einen Versuch gestartet! Das sie scheiterten, liegt nicht an jenen, die dort etwas versucht haben zu bewegen, sondern an jenen, die ihren Hintern nicht hochbekommen haben und nur zugeschaut.

    [QUOTEWenn ich mir die Protestlandschaft aktuell ansehe, dann wird mir ganz anders.
    Nur Fähnchenschwenker, die maximal in Zimmerlautstärke ihre Meinung kund tun.][/QUOTE]

    Fähnchen schwenken sollen sie also nicht und zu wenig laut sind all die Demonstranten auch. WIE kann es denn funktionieren? Was machst du anders, besser, dass du jene kritisierst?


    So erreicht man einfach nichts.
    Dann sag uns, sag den Menschen dort draußen WIE sie es machen sollen (ganz praktisch gesehen). Es gibt viele, die bereit sind für entsprechende Vorschläge.

    In den 68ern gingen die Menschen mit eisernem Willen auf die Straße um einen Wechsel
    herbeizuführen.

    Lasst uns die 68er wieder aufleben lassen.
    Vergangene Zeiten kehren nicht wieder, in ihnen zu schwelgen verändert hier und jetzt nichts in der Gegenwart.1968 gab es noch ganz andere Zustände, andere politische und soziale Schwerpunkte, weshalb es auch nichts bringt diese Zeiten heraufbeschwören zu wollen.Wir sollten uns mit unserem JETZTzustand arrangieren und konfrontieren. Menschen aus der 68-er Bewegung waren meist Studentenbewegungen (Menschen die in den 40-ern geboren wurden). Das sind die Rentner von heute!Die Probleme, um die es geht, sind verzwickter und schwerwiegender geworden, aber haben auch an Fülle zugenommen, der Berg an Müll ist sozusagen größer geworden, weil Probleme meist nie gelöst wurden, sondern aufgeschoben - sozusagen in die Zeit nach vorn geschoben, ins JETZT.Die Justiz (Polizei) ist gewaltbereiter gegenüber Demonstranten geworden. Der Arm der Justiz ist länger geworden, die Bewegungsmöglichkeiten für Bevölkerung/Demonstranten hingegen wurde seit den 68-ern extrem ein-geengt/geschränkt, besoners im jetzigen, letzten Jahrzehnt.

    Ich denke nicht, dass die Menschen, die heute demonstrieren keinen festen Willen hätten oder ihr Wille nicht so stark wäre gegenüber den Menschen die damals in den 60-ern demonstrierten.
    Im Gegenteil: wer heute demonstriert muss um einiges mutiger sein als die Leute von damals!
    Deshalb sollte man m.M.n. solche Menschen nicht noch kritisieren. Das ist meines Erachtens der falsche Weg mit dem Finger aud diejenigen zu zeigen, mit denen wir doch eigentlich auf gleicher Augenhöhe sein sollten.

    Liebe Grüße
    zottel
  2. Avatar von Constantin Crusher
    Zitat Zitat von zottel
    Hallo Constantin



    Wie glaubst du, sieht eine Revolution der Liebe denn aus, also ganz praktisch gesehen?

    Deshalb sollte man m.M.n. solche Menschen nicht noch kritisieren. Das ist meines Erachtens der falsche Weg mit dem Finger aud diejenigen zu zeigen, mit denen wir doch eigentlich auf gleicher Augenhöhe sein sollten.
    Hallo Zottel

    Das Beispiel mit den 68ern stand für den Willen etwas zu verändern, der in den damaligen Demonstrationen zu spüren war.
    Dieser Wille ist einfach bei den aktuellen Bewegungen nicht da.
    Man möchte nur ein bissche was verändern, aber bitte nicht zuviel, weil sonst könnte ja das eigene Konstrukt zusammenbrechen (Job).

    Also wie ich mir das ganze vorstelle...
    dauerhafter deutschlandweiter Generalstreik ---> Demonstrationen ---> Wirtschaft nimmt Schaden ---> Politikwechsel ---> Politik orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht mehr nur an der Wirtschaft.

    Resultierend müssten sich die Menschen natürlich der Situation anpassen.
    Stichwort Selbstversorgung ect.

    Liebe Grüße Constantin
  3. Avatar von zottel
    Hallo Constantin


    Also wie ich mir das ganze vorstelle...
    dauerhafter deutschlandweiter Generalstreik ---> Demonstrationen ---> Wirtschaft nimmt Schaden ---> Politikwechsel ---> Politik orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht mehr nur an der Wirtschaft.

    Resultierend müssten sich die Menschen natürlich der Situation anpassen.
    Stichwort Selbstversorgung ect.

    Da bekannt sein dürfte, dass die Masse der Bevölkerung nicht in der Lage ist, als Selbstversorger auftreten zu können, ist es leicht gesagt, so etwas zu "verlangen".
    Leider hat sich unser System so weit bis heute entwickelt, dass einheimische Versorgungsfirmen, heute nicht einmal mehr annähernd in der Lage wären unsere Bevölkerung ausreichend mit den nötigen Lebensmitteln zu versorgen. Einheimische Versorgungsfirmen wurden leider in den letzten Jahrzehnten so weit verdrängt und platt gemacht, dass sie nur noch einen Bruchteil der Versorgung übernehmen können, der Rest muss heutzutage deshalb importiert werden.

    Wie sollte von daher kurzfristig eine Selbstversorgung möglich sein? Das ist leider ein Wunschdenken und nicht von heute auf morgen umzusetzen. Das würde Jahre dauern, bis man dieses Defizit wieder ausgleichen könnte.

    Du denkst an deutschlandweite und dauerhafte Generalstreiks. So eine extreme Massenbewegung erfordert einen gewaltigen Organisationsaufwand und entsprechende Sponsoren. Nur wer würde so etwas sponsern? Diejenigen, die das Geld dazu hätten, sind m.M.n. kaum an solch eine Bürgerbewegung interessiert, das Gegenteil ist wohl eher der Fall.

    Insofern könnte ich mir das Entstehen solch eines extremen Bürgerprotestes nur vorstellen, wenn er aus sich selbst heraus - aus einer Notwendigkeit heraus - sich entwickelt. Das heißt: wenn sich der Bürger tatsächlich gezwungen sieht auf die Straße gehen zu müssen.
    Die Masse muss das aber nicht. Sie sehen keine Notwendigkeit darin, weil es für sie auch keine momentan gibt. Es geht ihnen ("zu") gut. Sie sind sogar zufrieden und es geht ihnen immer noch weit besser als anderen Menschen auf der Welt oder anderen europäischen Nachbarn.

    Doch solange man sich noch die Weihnachtsgans leisten kann und hier und da ein wenig über ist, um sich mal das ein oder andere auf seiner Wunschliste leisten zu können, ist leider alles okay für die meisten.

    Und genau diese Schläfrigkeit ist für diejenigen frustrierend, die vorausschauender denken und versuchen, etwas bewegen zu wollen, die erkannt haben, dass es im Leben nicht darum gehen kann, wer das neuste iPad als erstes besitzt, die bemerkt haben, dass die Abhängigkeit und UNterdrückung bereits zu weit voran geschritten ist - was eine Organisation solch einer Protestbewegung immer schwierger werden lässt, je mehr Zeit verstreicht.
    Und m.M.n. haben wir sogar diesen Zeitpunkt schon überschritten. Protestbewegungen hätte es schon weitaus früher immer wieder geben müssen, nur lehnte sich nie wirklich jemand gegen weitere Einengungen und negative Veränderungen auf.
    Und warum nicht? Weil der Staat es gelernt hat, bestimmte Bedürfnisse beim ürger zu wecken und zu forcieren und schließlich dafür zu sorgen, dass diese auch gedeckt werden.

    Diejenigen, die heute demonstrieren, sind nicht weniger willenstark als diejenigen, die damals auf die Straße gingen. Sie können nur als kleine Masse nichts ausrichten und das senkt nicht nur die Motivation, das schlaucht mit der Zeit und wird in der Konsequenz der Logik immer wieder scheitern, weil sie einfach nicht durchdringen zur breiten Masse bei der Bevölkerung.

    Das klingt zwar nicht gerade positiv und hoffnungsvoll, doch ohne Hoffnung ist es deshalb nicht.
    Die Wege werden m.M.n. nur andere sein, was die notwendigen Umstürze bringen wird. Und es kann durchaus sein, dass diese Wege für alle dann schlimmer sein werden, als hätte sich das Volk rechtzeitig vorher gemeinsam erhoben. Auch Völker machen gemeinschaftliche Erfahrungen und lernen daraus. Manchmal ist es leider so, dass die Erfahrungen sehr schmerzhaft sein werden.

    Meine persönliche Meinung ist: Solch eine Protestbewegung - wie sie tatsächlich nötig wäre für solch tiefgreifende Veränderungen -ist nicht zu organisieren und in Gang zu setzen.
    Dennoch denke ich, dass sie von sich heraus entstehen kann, was jedoch leider weitere negative Veränderungen herbei führen müsste, damit der Bürger die Notwendikeit des Handelns auch erkennt.
    Oder aber jedoch andere noch unbekannte oder bisher undenkbare Faktoren kommen ins Spiel, sodass der Mensch allgemein und somit auch Regierungen, gezwungen sind umzudenken, künftig anders zu handeln, neue Schwerpunkte und Ziele zu setzen etc.


    LG
    zottel