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Thema: Mythos Nahrungsmittel

  1. #191
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Mythos Nahrungsmittel

    Yeahhhh - Und noch ein Mythos der sich verabschiedet!

    Kanada wirft Milch aus der Ernährungspyramide

    Die kanadische Regierung entwickelt neue Ernährungsrichtlinien. Ganz oben stehen Obst, Gemüse und pflanzliches Protein.
    Noch befinden sich die neuen Ernährungsrichtlinien der kanadischen Regierung im Entwurfsstadium, aber es sieht gut aus. Schon bald sollen dann Empfehlungen veröffentlicht werden, die ganz schön vegan klingen: Viel Gemüse, Obst, Vollkorn und pflanzliches Protein als Grundlage. Regelmäßig Wasser trinken. Ungesättigte statt gesättigten Fettsäuren zu sich nehmen. Möglichst unverarbeitete Lebensmittel essen, am besten selbstzubereitet und zusammen mit Freunden oder der Familie.
    Eine Verlagerung hin zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln wird den Kanadiern direkt empfohlen. So sollte der Anteil an ballaststoffreicher Nahrung erhöht werden und weniger Fleisch gegessen werden. Sahne, fettreicher Käse und Butter sollten durch Lebensmittel, die überwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten wie beispielsweise Nüsse, Samen und Avocado, ersetzt werden.

    Damit geht Kanada mit ziemlich gutem Beispiel voran. Das alte Modell der Ernährungspyramide haben viele Länder schon zugunsten solcher Tipps aufgegeben, aber immer noch kommen darin viel zu viele Tierprodukte vor – und das obwohl Fleisch, Milch und Eier alles andere als gesund sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt beispielsweise immer noch, täglich Milchprodukte zu essen, obwohl längst bekannt ist, dass Milch dem Körper eher Kalzium entzieht als ihn damit zu versorgen. Wird also auch hierzulande mal Zeit für einen neuen Entwurf.
    Quelle



    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #192
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Mythos Nahrungsmittel

    Die Entlarvung des Fett-Mythos

    Im Bereich der Ernährung wimmelt es von falschen Ratschlägen. Einige davon können durchaus lebensgefährlich sein.
    Der Kult ums Essen zieht eigenartige wissenschaftliche Propheten an (cc_Foto: Joshua Rappeneker)

    Der mit Abstand am meisten gelesene Artikel des Jahres 2017 im britischen Medizinjournal „The Lancet“ war die Veröffentlichung der Resultate der PURE-Studie. Diese bislang ehrgeizigste Ernährungsstudie untersuchte den bereits zehn Jahre andauernden Streit, was nun problematischer für die Gesundheit ist: Fett oder Kohlenhydrate?

    Als Teilnehmer fungierten insgesamt 135.335 gesunde Menschen im Alter zwischen 35 und 70 Jahren, die in 18 verschiedenen Ländern angeworben wurden. Ihre Ernährungsgewohnheiten wurden über einen Zeitraum von durchschnittlich sieben Jahren penibel aufgezeichnet. Die Sponsoren der Studie hatten weder Einfluss auf das Design noch auf die Auswertung.

    Die Resultate der Studie waren eindeutig: Die Gruppe mit dem höchsten Anteil an Kohlenhydraten hatte im Vergleich zu einem niedrigen Konsum von Kohlenhydraten ein um 28 Prozent höheres Gesamt-Sterberisiko. Genau umgekehrt verlief der Trend beim Fettkonsum: Ein hoher Fett-Konsum wirkte lebensverlängernd. Dies bezog sich sowohl auf die einfach- wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ebenso jedoch auch auf die viel geschmähten gesättigten Fettsäuren, die meist aus tierischen Produkten stammen. Ein hoher Anteil erwies sich sogar als speziell protektiv gegen Schlaganfälle.

    Die Resultate der PURE-Studie bedeuten eine neuerliche schwere Niederlage für die internationalen Ernährungs-Gesellschaften, die nach wie vor in ihren Richtlinien den Fettanteil auf weniger als 30 Prozent – den Anteil der gesättigten Fette auf weniger als 10 Prozent beschränken.

    Bereits davor hatten zahlreiche kleinere Studien angedeutet, dass die Politik der „Light-Welle“ mit der Verteufelung von Fett und der Aufwertung des Zucker-Anteils in Lebensmitteln, die seit den 1980er Jahren das Angebot der Supermärkte bestimmt, fatale Konsequenzen hat. Ausgehend von den USA eroberten denaturierte, hoch verarbeitete Lebensmittel den weltweiten Markt. Sie konnten extrem billig produziert werden und boten der Industrie eine hohe Gewinnspanne. Und mit Hilfe der Ernährungswissenschaften konnten sie nun sogar einen gesundheitlichen Bonus vorgaukeln.

    Der Industrie verpflichtet

    Kaum ein Bereich der Wissenschaft hat sich derart schamlos ihren Geldgebern angedient wie die Ernährungsexperten. Seit Jahrzehnten versteht sich ihre Elite als Handlanger der Nahrungsmittelindustrie. Manche ihrer Richtlinien zur "gesunden Ernährung" sind schlicht gemeingefährlich. Die katastrophalen Folgen ihrer Ratschläge sieht man am besten in den USA, wo die Kumpanei zwischen Wissenschaft, Industrie und gekaufter Politik am besten organisiert ist: im Land der Fetten.

    Innerhalb von 30 Jahren ist ein ganzes Land - von international halbwegs normalen Werten zur Mitte der 80er Jahre - gewaltig in die Breite gegangen. Jedes fünfte High-School-Kid passt nur noch in XXL-Klamotten und watschelt wie eine Ente vom Schulbus zur Haustür. Und wer sich gewichtsmäßig einmal auf der Überholspur befindet, kommt kaum noch herunter. Die Zahl der Amerikaner mit extremer Fettsucht – einem BMI (Body Maß Index) über 40 – hat sich vervierfacht. Immer mehr US-Krankenhäuser erwägen den Erwerb veterinärmedizinischer Untersuchungsgeräte oder fahren mit ihren Problempatienten gleich in den Zoo. Und dort wird der Zwei-Zentner-Mann dann per Kran in die Röhre des CT gehievt - sobald das kranke Rhinozeros mit der Untersuchung fertig ist.

    Kohlehydrate-Mast nach wissenschaftlichem Ratschlag (Foto: pixabay.com)

    In Gang gesetzt wurde dieser Trend mit einer weltweiten Kampagne gegen Fett. Besonders des Teufels war tierisches Fett und die in Butter oder Schweineschmalz vorherrschenden "gesättigten Fettsäuren". In den Ernährungsratgebern wurde empfohlen, großflächig auf Kohlenhydrat-reiche Nahrungsmittel auszuweichen und "herzgesunde" Margarine zu verwenden. Hätten die "Experten" etwas genauer recherchiert, wären sie auf die alten Rezepte der Landwirte gestoßen, die seit langem wussten, dass ihre Schweine und Ochsen am raschesten mit einer Kohlenhydrate-Mast zunehmen. Und so geschah es dann auch bei den Menschen.

    Millionen Todesfälle durch künstliches Fett

    Das "böse" tierische Fett wurde durch billige Pflanzenöle von Mais, Raps und Sonnenblume ersetzt. Dumm nur, dass dies flüssig und deshalb schwer zu verarbeiten war. Doch auch hier kam Hilfe von der Wissenschaft: Wird das Öl auf über 200 Grad erhitzt und dann unter hohem Druck mit Wasserstoff "beschossen", so werden die Fettsäuren gesättigt und damit gehärtet. Das bequeme daran ist, dass man diesen Prozess jederzeit stoppen und den Kunden die geeignete Konsistenz liefern kann. Leider entstehen dabei - als eine Art Betriebsunfall der Härtung - künstliche Fette, so genannte Transfette. Sie können vom Organismus nur schlecht abgebaut werden und verursachen Entzündungen in den Blutgefäßen mit allen dramatischen Folgen. Noch bis in die 90er Jahre bestand Margarine bis zu einem Drittel aus Transfetten. Erst in den letzten Jahren wurde der Anteil an Transfetten in der EU streng begrenzt. Doch der angerichtete Schaden ist nicht mehr gut zu machen: "Wahrscheinlich", so Walter Willett von der Harvard University in Boston, "sind weltweit Millionen von Menschen vorzeitig gestorben, weil unsere Nahrung zu viele Transfette enthält."

    Doch viele andere - ähnlich problematische - Ratschläge der Ernährungswissenschaft sind nach wie vor in Kraft. Etwa die lukrative Hetze gegen "gefährliches Cholesterin", mit der über den Verkauf entsprechender "Cholesterinsenker" Milliardenumsätze erzielt werden. Oder die Behauptung, dass Bauchfett besonders gefährlich wäre. Oder der Ratschlag, dass helles Fleisch (z.B. Geflügel) gesünder sei als rotes Fleisch (z.B. Rind).

    Immer häufiger zeigt es sich, dass die Studien, auf denen diese Aussagen basieren, gespickt mit Fehlern waren. Werden sie über gut gemachte Arbeiten wiederholt, kommen ganz andere Resultate raus. Wie beispielsweise die groß angelegte europäische Studie zum Zusammenhang von Ernährung und Krebs, die von der Epidemiologin Sabine Rohrmann und ihrem Team der Universität Zürich koordiniert wurde. In den Resultaten zeigte sich kein Unterschied, ob jemand mehr Geflügel- oder Rindfleisch konsumierte. Sehr wohl einen Nachteil hatten hingegen Personen mit einem dauerhaft hohen Konsum von verarbeiteten Fleischprodukten. Bei ihnen war sowohl das Risiko von Krebs als auch von Herzkrankheiten signifikant höher. Die Wissenschaftler raten deshalb dazu, im täglichen Schnitt nicht mehr als 20 Gramm verarbeitete Fleischprodukte (z.B. Hot Dogs, fertige Fleisch-Saucen, Hühner-Nuggets, Streichwurst, etc.) zu essen.

    Wie soll man nun aber essen, was ist wirklich gesund? Aus Studien mit Hundertjährigen weiß man, dass sie vor allem eines gemeinsam haben: Ihr Blutzuckerspiegel ist gering und sie haben verblüffend niedrige Insulinwerte. Es macht also Sinn, die Ernährung in diese Richtung auszuwählen und zu optimieren.
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    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  3. #193
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    Volle Regale im Supermarkt: Aber verhungert und vergiftet

    Das ist Lesefutter für das Wochenende, es erreichte uns von unserem Gastautor Karl J. Lindgreen, einem Deutschen, aus Schweden. Und wenn man das verdaut hat, wird sich viel Klarheit ausbreiten, was zu tun ist, damit wir zu unserem gesunden Leben zurückkehren können. Viel Erfolg!

    Stellen sie sich vor, dass sie im Supermarkt sind und einkaufen. Der Einkaufswagen ist voll und sie bringen alles nach Hause. Dort essen sie sich satt, aber sie haben bald wieder Hunger und ein unwohles Gefühl stellt sich ein. Das geht einige Wochen so und der Hunger wird größer, sie nehmen ab und fühlen sich immer kränker.
    Viele ihrer Nachbarn erkranken so stark, dass sie sterben. Ein Science-Fiction Film?! Könnte man meinen, aber es kann bald Wirklichkeit werden. Warum? Machen wir eine Reise durch den Körper und betrachten daraufhin unsere Lebensmittel.
    Das menschliche Genom

    Ende der 80er Jahre hatte man die DNA etwas verstanden und einige Gene daraus identifiziert. Man wurde neugierig und wollte wissen, wie viele Gene das menschliche Genom hatte. Ziel war es, alle Gene der menschlichen DNA zu identifizieren. Etwa tausend Wissenschaftler aus vierzig Ländern gingen an die Arbeit. Es dauerte etwa dreizehn Jahre und kostete über eine Milliarde Dollar. Dann hatte man eine riesige digitale Datenmenge zur menschlichen DNA. Aber wirklich schlauer als zuvor war man nicht. Warum?
    Als dieses Projekt begann, erwartete man aufgrund der Komplexität des menschlichen Körpers, weit über hunderttausend verschiedene menschliche Gene. Aber man wurde mit der ernüchternden Tatsache konfrontiert, dass sich die Zahl der Gene in menschlichen Chromosomen gerade einmal auf gut 20 000 belief und das, obwohl etwa 20% davon per Computer errechnet wurden!
    Das sind nur wenige mehr als beim Genom einer Maus. Wie konnte dies sein? Ist der Mensch so einfach wie eine Maus? Wie konnte ein so hoch entwickeltes Lebewesen mit solch komplexen Abläufen nur so wenige Gene besitzen?

    Die Antwort lautet: Die Komplexität des menschlichen Körpers entsteht durch die Gene der in uns lebenden Bakterien. Sie enthalten die vermisste größere Anzahl. Das sind etwa hundertmal so viele, wie die auf unseren menschlichen Chromosomen. Wir sind also ein Team. Die Bakterien sind es, die die Organe, Verdauung und Verhalten steuern und vieles mehr. Sie sind an allen wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Aber noch längst hat man nicht alle ihre Wirkungen erkannt.
    Wir Menschen sind nicht in erster Linie, wie wir dachten, Zelle mit Zellkern, von denen das Leben ausgeht, wir sind ein lebendiges Miteinander von Mikroben und Körperzellen, und ohne diese Bakterien ist der Mensch: tot!
    Was bedeutet dies? Es stellt unser bisher gültiges Menschenbild völlig auf den Kopf. Wir sind keine eigenständigen Wesen, die weitgehend unabhängig von der Umwelt leben. Wir sind in Wirklichkeit der lebendige Teil eines großen Ganzen, mit der gesamten Natur und mit der mikrobiellen Welt innig verwoben. Man nennt dies Mikrobiom.
    Jedoch bekämpft man seit etwa 120 Jahren diese Bakterien und nannte und nennt es noch heute Immunsystem. Damit hat es jedenfalls nur sehr wenig zu tun. Die Folgen sind klar:
    Unsere Nahrung: Voller Kampfstoffe

    Unsere Nahrung wird immer mehr mit „Kampfstoffen“ gegen Bakterien, also gegen uns selbst angereichert. Man nennt es Hygiene. Auch wenn man es schon seit über 15 Jahren besser wissen kann, bewegt sich hier in der industriellen Nahrung nichts!
    Die Liste ist sehr lang und kann hier nur einiges Weniges aufzeigen. Auf jeder Verpackung industrieller Nahrung finden wir diese Dinge. Angefangen hat es mit den Konserven, als man feststellte, dass man mit Abkochen Bakterien töten und das Lebensmittel sterilisieren kann. Es ging weiter:

    • Pasteurisieren und Homogenisieren von Milch und Milchprodukten. Rohmilchprodukte wurden verbannt, weil sie angeblich gefährlich sind. Die Massentierhaltung wurde gefördert und die Tiere verstümmelt: Kühen wurden die Hörner abgeschnitten (Verletzungsgefahr). Jedoch könnte heute jede laktoseintolerante Person natürlich belassene Milch von gesunden Kühen (Hörner dran!) trinken und es gibt kein Problem. Auch die enorme Steigerung der Milchproduktion durch „Kraftfutter“ und Chemie, lässt die Produkte krank werden.
    • Pestizide aus der Nahrung der Tiere oder direkt auf dem Gemüse, Emulgatoren, Farbstoffe, Rieselhilfen und vieles mehr werden den Lebensmitteln zugesetzt.
    • Konservierungsstoffe aller Art sollen Lebensmittel haltbarer machen, damit sie besser vermarktet werden können.
    • Trennmittel oder auch Säureregulatoren stören uns später im Magen und Darm.
    • Glutamat als Geschmacks-Verstärker kann zu vielen Störungen im Körper führen.
    • Antibiotika aus der Massentierhaltung (trotz Verbot ist der Verbrauch gestiegen) schadet uns ebenso. Dazu noch die Verabreichung durch die Medizin, als wären es Lutschbonbons, werden zu einer großen Gefahr für unser Mikrobiom werden.


    All diese Stoffe haben nicht im Mund einen Wirkungsstopp, sondern sind im Urin und Stuhl nachweisbar. Somit schädigen sie unsere Bakterien im Magen-Darm genauso wie sie es in den Lebensmitteln zur Konservierung und zu anderen Zwecken tun. Wundert es da noch, wenn es immer mehr Darmerkrankungen gibt? Immer mehr Allergien und andere Krankheiten? Der Körper wird durch die Schädigung des Mikrobioms aus dem Gleichgewicht gebracht. So wie wir es von einem Eingriff in die Natur auch kennen.
    Der falsche Schuldige

    So werden heute die Schuldigen in den Lebensmitteln selbst, also bei der Lactose oder den Gluten gesucht. Statt bei sich selbst zu suchen, wo man geschädigt wurde und weshalb die Krankheit ausbricht. Typisch Mensch kann man sagen, aber man könnte es ja besser wissen! Sicherlich hat z.B. Gluten auch einen Beitrag dazu getan, denn auch hier haben wir mit Überzüchtung eingegriffen.
    Denn in den letzten ca. 40 Jahren ist der Anteil der Gluten im Weizen auf das 10-fache gestiegen. Das verkraften viele Menschen nicht mehr. Denn durch die anderen Zusatzstoffe wurde das Mikrobiom auch schon angegriffen.
    Das sind dann irgendwann einmal zu viele Fronten und zu starke Angriffe auf das Mikrobiom. Jedoch kann man mit den falschen Schuldigen wieder ein neues Geschäfts Feld eröffnen und so teurere Produkte verkaufen. Es zahlt ja der Endverbraucher.
    Es schmeckt gut!

    Bei nur sehr wenigen Menschen ist es wichtig, welche Qualität gegessen wird. Die allermeisten fragen nur: Schmeckt es gut? Oder sagen als Empfehlung: Es schmeckt doch gut! Das ist dann ausreichend für die Bewertung eines Lebensmittels. Die Industrie weiß das und präpariert dann noch die Lebensmitten mit künstlich erzeugten Geschmacks Verstärkern und Aromen. Dass diese wiederum uns schaden können, liegt nun auf der Hand.
    Wie unwichtig wirklich gute Lebensmittel für die meisten Menschen sind, zeigt eine Umfrage (www.dgq.de/aktuelles/news/hauptsache-billig) der Deutschen Gesellschaft für Qualität vom Oktober 2014. Nur 33% entscheiden nach Qualität und die anderen 72% nur nach dem Preis. Wenn also billiges Essen so stark verlangt wird, wird es auch produziert.
    Im Kölner Stadtanzeiger vom 27./28. Februar 2016, S.13 kann man lesen, dass in Deutschland nur 10% des Einkommens für Essen ausgegeben wird. In armen Ländern sollen es bis zu 80% sein. Aber für die Krankenkasse ist der gesetzliche Beitrag bei 14,6%. Damit kann man sicherlich nicht mehr die Schäden der Fehl-Ernährung reparieren.
    Gute Ernährung ?

    Was ist dann gute Ernährung? Aus dem Obigen kann man sicherlich schlussfolgern, dass die Nahrung so naturnah wie möglich sein sollte. Dass wir viel verkraften, hat die Vergangenheit sicherlich gezeigt. Aber auch, dass es im Schnitt schon längst überstrapaziert ist. Die Krankheitskosten steigen immer mehr. Und immer mehr stellt sich nun das (neue) Krankheitsbild Bakterienarmut heraus.
    Die Nährstoffe in Obst und Gemüse sind in den letzten 50 Jahren bis auf 10% gesunken. Also müsste man zehnmal so viel Obst und Gemüse essen, um die Nährstoffe wieder zu bekommen. Dass dies aber andere Risiken birgt, ist sicher.
    Man sollte sich nicht von Trends wie vegan oder nur Rohkost oder ähnlichem verleiten lassen. Denn lange bevor der Ackerbau (Monokultur, die das Mikrobiom des Bodens zerstört) und die Viehzucht (Massentierhaltung mit viel Chemie) begannen, überlebte der Mensch unter wesentlich härteren Bedingungen als Jäger und Sammler. Er hatte absolut natürliche Produkte. Und heute noch gibt es neben Völkern, die fast nur vegetarisch leben, auch Völker, die fast ausschließlich von Fleisch leben. Beide sehr gesund. Alle diese gesunden Völker haben ein gesundes Mikrobiom. Und wie jeder Mensch ein sehr individuelles. Die Mischkost ist also die bessere Wahl, weil es schon schwierig ist, gute Nahrung in allen Bereichen zu finden. Die Umweltverschmutzung tut ihren Teil dazu.
    Es kommt also darauf an, wo die Früchte und Gemüse gewachsen sind. Auf welchem Boden. Und genauso kommt es darauf an, wo das Fleisch der Tiere gewachsen ist, das man isst: Woher kommt ihre Nahrung und wie war ihre Lebensweise?
    Des Weiteren kann man auf alte Techniken des Konservierens zurückgreifen: Trocknen und fermentieren. Letzteres erhöht den biologischen Wert der Nahrung erheblich. Denn mit der Fermentierung werden die Bakterien sehr stark vermehrt. Und unser Mikrobiom (Immunsystem) gestärkt und ins Gleichgewicht der Natur gebracht. Es gibt viel zu tun und so kann Nahrung Freude machen, statt krank und gar langsam aber sicher uns zu töten.

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/we...meistgelesen=1
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #194
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    AW: Mythos Nahrungsmittel

    Hallo,

    ganz gut finde ich MSM ( Schwefel ) gegen Schmerzen, dauert aber lange bis die Wirkung einsetzt.

    Mit der Umstellung der Ernährung hab ich auch "normal" Weizen komplett entfernt, nur noch Vollkorn z.B. Roggenvollkorn ohne Hefe und Co. als Sauerteig Variante oder Dinkelvollkorn, als Brot oder z.B. Nudel.

    Gruß

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