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Thema: Mythos Nahrungsmittel

  1. #11
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    Ähhhm.....ausser einem Youtubefilmchen hab ich noch nichts gesehen gegen das ich vernünftig dagegen Argumentiernen könnte....

    Wo sind die Studien ?...etc ?
    Grins @Stone, du brachst ja wohl kein YT Film um etwas dazu
    zu sagen. Sonst könntest ja nicht einfach schreiben:
    das glaubt ihr doch selber nicht.

    Also frei von der Leber. Studien kannst ja mal selber Googeln.
    Zum teil sind im Buch Quellen angegeben, sobal ich kann, poste
    ich die gerne.
    Hast du denn schon die Berichte gelesen oben, oder nur erst Video
    angesehen?


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #12
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    Weizengluten fördert Übergewicht


    Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. In eher seltenen Fällen steckt hinter dieser Entscheidung eine diagnostizierte Zöliakie. Häufiger ist es das allgemeine Unwohlsein, das Verbraucher nach dem Verzehr von Weizenprodukten verspüren. Das blähende und "verkleisternde" Gefühl im Verdauungstrakt, das vom Klebereiweiss Gluten ausgeht, ist nur ein Symptom für die zunehmende Glutenunverträglichkeit in den Industrienationen. Mehr als 200 klinisch bestätigte Zusammenhänge zwischen Gluten und gesundheitlichen Beschwerden stellen den modernen Weizen an den Pranger.

    Heutiger Weizen ist "chronisches Gift"
    Weizen ist eine der weltweit am meisten konsumierten Getreidesorten. Im Gegensatz zu unseren Vorfahren vor etwa 10.000 Jahren ist Weizen heutzutage jedoch kein wahres Naturprodukt mehr, sondern eine genetisch veränderte Mischung aus verschiedenen Zuchtformen. Diese genetische Modifikation zielt nicht auf die Gesundheit des Menschen ab, sondern in erster Linie auf höchstmögliche Erträge.
    Agrarwirtschaftlich gezüchtet, um möglichst schnell zu wachsen und Schädlinge abzuwehren als auch immer weiter an die mechanischen Gegebenheiten für industrielle Backprozesse angepasst, haben wir es inzwischen mit einem Getreide zu tun, das zu 50 Prozent aus Gluten besteht. Noch vor etwa 50 Jahren betrug der Glutenanteil von Weizen lediglich 5 Prozent. Je mehr von diesem Klebereiweiss im Getreide enthalten ist, desto besser lassen sich kommerzielle Backwaren herstellen. Von den chemischen Zusatzstoffen zur Verlängerung der Haltbarkeit dieser massenweise produzierten "Grundnahrungsmittel" ganz zu schweigen.
    Die gesundheitliche Gefahr dieses Weizens besteht darin, dass sich unser Verdauungssystem in einem so kurzen Zeitraum nicht angepasst hat. Der Kardiologe und Autor des Buchs Wheat Belly Dr. William Davis scheut sich nicht, modernen Weizen als "chronisches Gift" zu bezeichnen, das nicht nur Zöliakiekranken schadet, sondern uns alle betrifft. Gegner der modernen Getreidewirtschaft wie Davis machen Weizen verantwortlich für die Verfettung der westlichen Gesellschaft und für die umgreifenden degenerativen Krankheiten wie Diabetes, Darmkrankheiten, Herzkrankheiten, Hautkrankheiten, Arthritis, Depressionen und Demenz, welche auf weizen- bzw. glutenbedingtes Bauchfett zurückgeführt werden können.

    Gliadine – Neues Weizenprotein soll Unverträglichkeit verstärken
    Die Negativschlagzeilen über Weizen und Gluten häufen sich. Das hängt sowohl mit dem Anstieg der chronischen Darmentzündung Zöliakie zusammen als auch mit über 200 weiteren gesundheitlichen Beschwerden, die klinischen Untersuchungen zufolge auf den Konsum von Getreide zurückzuführen sein können. (Eine Liste von Erkrankungen, die möglichweise von Gluten verursacht werden, finden Sie hier: Wheat: 200 Clinically Confirmed Reasons Not To Eat It)
    Um das Augenmerk gezielt auf den scheinbaren Auslöser dieser Leiden zu richten, bevorzugen alternative Gesundheitsmedien zunehmend den Ausdruck Glutentoxizität anstelle von Glutenunverträglichkeit. Glutentoxizität, die autoimmune Reaktionen wie die Zöliakie hervorruft, geht hauptsächlich von den im Gluten enthaltenen Gliadinen (Prolaminen) aus.
    Gliadine sind nicht wasserlösliche Proteine, die aus der Verbindung mehrerer Aminosäuren hervorgehen. Zusammen mit dem Proteingemisch Glutelin bilden Gliadine das Grundgerüst von Weizengluten. Gliadine gelten als Hauptverursacher der Glutenunverträglichkeit bei Zöliakiekranken und sollten deshalb dringend gemieden werden. Da sich die allgemein schwere Verdaulichkeit von Gliadinen jedoch in Form von vielerlei Symptomen äussern kann (u.a. chronische Müdigkeit, psychische Störungen), betont Davis:
    Es geht hier nicht nur um Menschen mit Glutenunverträglichkeit und Zöliakie. Es betrifft uns alle. Gliadine sind für niemanden geeignet. Tatsächlich handelt es sich um ein Opiat! Dieser Stoff verbindet sich mit den Opioidrezeptoren in unserem Gehirn und regt bei den meisten Menschen den Appetit an,
    erklärte Davis.

    Weizenbauch – Bauchfett durch Weizengluten
    Jeder kennt den Begriff "Bierbauch", dass es sich dabei genauer gesagt um einen Weizenbauch handelt, mag vielen jedoch weniger bewusst sein. Ob Bierbauch oder Weizenbauch, beides meint nichts anderes als Bauchfett (Viszeralfett), das sich um die Organe des Bauchraums (z.B. Leber, Nieren) einlagert.
    Im Gegensatz zu Unterhautfett (subkutanes Fett) produziert Bauchfett ähnlich wie endokrine Drüsen Hormone und sendet pathogene Signale aus, die Entzündungsprozesse im Fettgewebe hervorrufen, Insulinresistenz fördern und das Sättigungsgefühl manipulieren. Die vom Bauchfett gesendeten Entzündungssignale sind der Beginn eines Teufelskreises, denn sie veranlassen den Körper dazu mehr Fett zu produzieren, um mögliche Krankheitserreger in den Fettzellen zu binden und vom Eindringen in die Organe abzuhalten.
    Moderner Weizen, der letztlich auch für viele Biere verwendet wird, trägt zu diesem gefährlichen Bauchfett bei, denn sein glykämischer Index übertrifft den eines Schokoriegels! Davis verweist in diesem Zusammenhang auf das Kohlenhydrat Amylopektin, welches als Hauptbestandteil der Weizenstärke den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lässt.

    Fünf Hinweise für glutenbedingtes Übergewicht
    Haben Sie einen "Bierbauch" oder leiden Sie insbesondere nach dem Essen von Weizenprodukten unter einem aufgeblähten Bauch trotz ausgeschlossener Zöliakie? Folgende fünf Begleiterscheinungen legen eine Glutenunverträglichkeit nahe:

    1. erhöhte Blutzuckerwerte
    2. Hautbeschwerden wie Akne, Ausschlag und Ekzeme
    3. Angstzustände, Depressionen, Energielosigkeit
    4. Darmstörungen, Pilzinfektionen
    5. vorzeitige Alterung (einschliesslich Demenz)

    Getreidefreie Ernährung als gesundheitliche Transformation?
    Vor dem Hintergrund der epidemieartigen Gewichtszunahme durch modernen Weizen in den Industrienationen und der vielen klinisch bestätigten gesundheitlichen Beschwerden, rät Davis zu einer weizenfreien Ernährung als transformative Lösung für diverse ernährungsbedingte Erkrankungen. So sollen Menschen, die sich von diesem Getreide verabschieden, nicht nur überflüssiges Gewicht verlieren, auch Verdauungsstörungen (z.B. RDS, Sodbrennen), Diabetes, Arthritis, Depressionen u.vm. könnten durch diese Ernährung geheilt werden.
    Biologisches Vollkorn-Weizenbrot betrachtet Davis hinsichtlich seines hohen Glutenanteils und glykämischen Index (GI) lediglich als geringeres Übel. Gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender CBS bezeichnete er den modernen Weizen als Kreation der Genforschung aus den 1960er und 1970er Jahren. Als Alternativen empfiehlt Davis "echte Nahrung", die von agrarwirtschaftlichen Interessen weitgehend verschont geblieben sind, allen voran biologisch erzeugtes Obst und Gemüse, gesunde Fette (z.B. Avocados, Oliven) sowie nur gelegentlich hochwertiges Fleisch (v.a. Wild).
    Was wäre, wenn wir unverträgliche Nahrungsmittel wie glutenhaltiges Getreide nicht durch besser verträgliches Getreide ersetzten, sondern komplett auf Getreide verzichten würden? Was dann passiert, ist keine Verbesserung unseres Gesundheitszustandes, sondern eine Transformation unserer Gesundheit,
    so Davis.
    Auch Dr. Jeffrey Fenyves und Dr. Stephen Fry vom Center for Digestive Wellness in Kingsport, Tennessee, empfehlen eine getreidefreie- bzw. gliadinfreie Ernährung, welche nicht nur auf Weizen sondern auch auf Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Kamut, Einkorn, Emmer, Hafer und Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen) verzichtet. Das betrifft die meisten konventionellen Back- und Teigwaren als auch verarbeitete Produkte mit versteckten Getreideanteilen (z.B. Bier, Fertiggerichte, Getreidekaffee).

    Glutenfreie Alternativen
    Insbesondere als überzeugte Vegetarier oder Veganer muss man sich nun nicht unbedingt zur Paleo-Ernährung (= eine Art Steinzeiternährung komplett ohne Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte) bekennen. Es gibt durchaus wertvolles, glutenfreies Getreide bzw. Pseudogetreide wie Reis, Hirse, Quinoa, Amarant, Buchweizen und Mais, die unsere Ernährung durch ihren nährstofflichen Beitrag sinnvoll bereichern können. Reformhäuser und gut sortierte Supermärkte führen inzwischen selbst glutenfreie Mehle und Backwaren. Diese Produkte sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Auch im Bio-Bereich handelt es sich zumeist um hochverarbeitete Industrieprodukte, deren ausgeklügelte Zusammensetzung die Klebereigenschaft von glutenhaltigem Getreide nachahmt und mit natürlicher Ernährung wenig zu tun haben.
    Traditionell gebackenes Sauerteigbrot aus Roggen wird in der Regel besser vertragen als andere Brotsorten. Gekeimtes Getreide hat wiederum den Vorteil, dass das schwer verdauliche Eiweiss mithilfe der durch den Keimprozess gebildeten Enzyme in leicht verwertbare Aminosäuren umgewandelt wird. Das bekannteste Brot aus gekeimtem Getreide ist das in Naturkostläden erhältliche Essenerbrot, welches bei niedrigen Temperaturen (ca. 100 Grad) gebacken wird und einen niedrigen glykämischen Index aufweist. Auch Hülsenfrüchte mit ihrem hochwertigen pflanzlichen Eiweiss und ihren B-Vitaminen lassen weniger verträgliches Getreide kaum vermissen.
    Quellen






    Quelle

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    Angeni



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  3. #13
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    Vorsicht Weizen!

    Als Nahrungsmittel ist Weizen von unserem Teller fast nicht mehr wegzudenken. Doch das einstige Wildgras hat in den Händen von Züchtern einen derartigen Wandel durchgemacht, dass es uns heute vielleicht mehr schadet als nützt.

    Von Dr.med. William Davis
    Was fällt Ihnen spontan ein zu dieser Beschreibung? Gesucht ist ein weit verbreitetes Lebensmittel, welches die meisten Leute täglich zu sich nehmen und das:

    •zu einer Steigerung der täglichen Kalorienzufuhr um 400 Einheiten führt
    •in seiner Wirkung auf das menschliche Hirn vergleichbar ist mit der Wirkung von Morphium
    •den Blutzuckerspiegel stärker anhebt als ein Schleckstängel
    •pro Jahr und Person in einer Menge von über sechzig Kilogramm verzehrt wird
    •in Verbindung gebracht wird mit der Zunahme von Diabetes Typus 1
    •die Resistenz von Insulin und Leptin fördert, was bekanntlich zu Fettleibigkeit führt
    •als einziges Grundnahrungsmittel eine spezifische Sterberate nachgewiesen bekommen hat

    Falls Sie vermuten, beim gesuchten Nahrungsmittel handle es sich um Zucker oder um den an Fruchtzucker reichen Maissirup, sind Sie auf der rechten Fährte. Doch die richtige Antwort lautet anders. Der wahre Schuldige heisst: Triticum aestivum, also moderner Weizen.

    Bitte beachten Sie, dass hier bewusst die Rede ist von «modernem Weizen». Ich würde behaupten, dass das Getreide, welches man uns heute verkauft, in so unterschiedlichen Erscheinungsformen wie Rosinenbrötchen, Vollkornbrot, Heidelbeer-Muffin, Pizzateig, -Ciabatta, Holzofenbrot und so weiter, nicht mehr Produkte desselben Weizens sind, mit dem unsere Grosseltern noch aufwuchsen. Das Korn ist nicht annähernd dasselbe.

    Der moderne Weizen ist das Produkt von Tausenden genetischer Veränderungen durch Züchtung und Kreuzung, von teils groben und gelegentlich unvorstellbaren technischen Eingriffen zu einer Zeit, als es noch nicht die Möglichkeiten der Genmanipulation gab. Was dabei herauskam, ist eine ungemein ertragsreiche, kurzstielige Pflanze von rund einem halben Meter Höhe, die ungefähr noch so viel gemein hat mit dem Weizen, den unsere Vorfahren sich schmecken liessen, wie der Schimpanse mit dem Menschen, zu dem doch immerhin eine Deckungsgleichheit von 99 Prozent der Gene besteht. Ich bin mir sicher, dass es Ihnen nicht schwerfällt, den Unterschied von einem Prozent zu erkennen.

    Den fürs Auge gut sichtbaren Unterschieden entsprechen die Unterschiede auf der biochemischen Struktur der beiden Pflanzen. Die Proteine des Gluten, des sogenannten Weizenklebers, unterscheiden sich beispielsweise erheblich von denen im Weizen vor, sagen wir, fünfzig Jahren. Dies scheint mir eine Erklärung dafür zu sein, warum wir in den vergangenen vierzig Jahren eine derart rasante Zunahme an Zöliakie zu verzeichnen haben. Die Zahl der mit einer Glutenallergie diagnostizierten Patienten hat sich in dem Zeitraum vervierfacht, und daneben gibt es einen markanten Anstieg an inneren Entzündungserkrankungen wie rheumatische Arthritis und Entzündungen der Darmschleimhaut. Wir Menschen haben uns in diesen paar Jahrzehnten kaum verändert, der Weizen, den wir konsumieren, jedoch ganz erheblich.

    Weizenwampe

    Wir alle kennen den Ausdruck «Bierbauch», und wir wissen, was wir uns darunter vorzustellen haben: eine hervorstehende Delle in Leibesmitte, die über den Gürtel hängt und gut sichtbar vom Bierkonsum ihres Eigners kündet. Doch vielleicht rührt der sogenannte Bierbauch weniger vom Alkoholkonsum als vom Verzehr der damit einhergehenden Bretzeln. Mir jedenfalls scheint das sehr wahrscheinlich. Eine Weizenwampe ist ein Gebilde, das sich aus der Mitte eines Menschen entwickelt, wenn dieser sich zu sehr dem Konsum von Weizenprodukten zuwendet, wenn man Cracker verzehrt, Brötchen, Waffeln, Kuchen, Gebäck, Nudeln, Spaghetti, Lasagne, Pizza und Frühstücksflocken.
    Als Delle oder eher flach, haarig oder kahl, gespannt oder schlapp, gibt es die Weizenwampe in so vielen Ausführungen, wie es Menschen gibt, die darunter leiden. Millionen von Menschen haben eine Weizenwampe; die im Stoffwechsel liegenden Gründe sind stets die gleichen: Weizen enthält Amylopektin, eine Form von Zucker, die unseren Blutzuckerspiegel auf ungeahnte Höhen jagt. Allein der Genuss von zwei Scheiben Vollkorntoast kann den Blutzuckerspiegel stärker in die Höhe treiben als der Genuss von zwei Esslöffeln reinem Zucker. Das führt zu einer gesteigerten Bildung von Bauchfett, jener Art von Fettablagerung um die inneren Organe, die den idealen Nährboden bilden für Entzündungen aller Art. Diese wiederum sind Wegbereiter für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und weitere Gesundheitsstörungen.

    Wer Weizen isst, ist dicker als Menschen, die keinen Weizen essen. Warum ist das so? Zu den Modifizierungen, welche der Weizen im Verlaufe der vergangenen fünfzig Jahre durchlief, gehört ein Umbau des weizenspezifischen Gliadin. Der Gehalt dieses Proteins wurde gesteigert, und es wurde in seiner Struktur so verändert, dass es zu einem starken Appetitanreger mutierte. Wer heute Weizen isst, will automatisch mehr davon – und mehr von allem, was damit einhergeht. Das resultiert in einem Überschuss durchschnittlich 400 Kalorien pro Tag, was eine Gewichtszunahme pro Jahr von nahezu 20 Kilogramm bedeutet. Dagegen kann man noch so lange trainieren und sich noch so viel anderes vom Mund fernhalten. Der Bauch schwillt an, und damit wachsen die Selbstvorwürfe wegen mangelnder Disziplin beim Essen und wegen mangelnder Bewegung.

    Das alles führt zur Schlussfolgerung, dass der übersteigerte Weizenkonsum nicht bloss ein Faktor unter vielen ist für die stete Zunahme von Fettleibigkeit und Diabetes bei uns, sondern der bestimmende Faktor überhaupt. Das ist der Hintergrund für die wachsende Beliebtheit von Wellnessurlauben und Schönheitsfarmen, von Diäten und Schönheitsoperationen, bei denen überflüssiges Fett abgesaugt wird. Selbst moderne Athleten wie Sprinter, Basketball- und Fussballspieler haben heute wesentlich mehr auf den Rippen als Sportler früherer Generationen. Und wenn Sie das nächste Mal in einem Flugzeug neben einem übergewichtigen Menschen zu sitzen kommen und Ihnen auf Ihrem Normsitz der Platz ausgeht, so wissen Sie jetzt, wem oder was Sie das zu verdanken haben: Es ist der moderne Weizen.

    Gewiss tragen überzuckerte Süssgetränke und eine sitzende Lebensweise das Ihre zur steten Verfettung unserer Gesellschaft bei. Doch für die überwältigende Mehrheit jener Menschen, die sich bewusst gesund ernähren und Junkfood aus dem Weg gehen, ist der wichtigste Auslöser für Übergewicht anderswo zu suchen: beim Weizen.

    Und dabei geht es beileibe nicht bloss um Übergewicht. Der moderne Weizen enthält auch Komponenten, die zu Diabetes, Herzproblemen, neurologischen Ausfällen, einschliesslich Demenz und Inkontinenz, führen und zu einer Vielzahl von Hautproblemen, darunter Akne und Wundbrand – alles verborgen in diesem kleinen, feinen Croissant oder in der Scheibe Vollkornbrot, die Sie sich zum Frühstück genehmigen.

    Obwohl die Gefahren einer Ernährungsweise, die schwergewichtig auf modernem Weizen basiert, offen zu Tage liegen, werden wir kontinuierlich mit Werbebotschaften eingedeckt, um noch mehr von dem Zeug zu essen. Die für Ernährungsfragen zuständige Regierungsstelle der USA, das Department of Health and Human Services, empfiehlt beispielsweise eine Ernährung, die zum grössten Teil aus Getreide besteht. Etliche nationale Vereinigungen, die sich der Prävention verschrieben haben, aber auch Produzentenverbände sekundieren der Staatsstelle und propagieren den Konsum von Vollkornprodukten.

    Kinder werden darauf eingeschworen, anstelle von Fastfood zum Vorteil für ihre Gesundheit doch Vollkornbrot zu verzehren. So richtig in Schwung kam diese Vorliebe durch eine Gesundheitsparole, die ab Mitte des letzten Jahrhunderts ausgegeben wurde und eine Verminderung der Einnahme von Cholesterin und tierischem Fett forderte. Kohlenhydrate, insbesondere solche, die wir uns durch «diese gesunden Vollkornprodukte» zuführen, gelten seitdem als Gesundheitsträger schlechthin. Ohne es zu wissen noch zu wollen, wird dabei der Konsum der Samen jenes hochgradig manipulierten, ertragsreichen Pflanzenzwergs gefördert, dessen problematische Seiten so gut wie unbekannt sind.


    Hungerfalle

    Die Botschaft, wir sollten mehr gesunde Vollkornprodukte essen, hat uns, so meine ich, in einen auswegslosen Zyklus von Sättigung und Hunger getrieben: Trotz einer erheblichen Steigerung der Zufuhr an Kalorien entkommen wir dem Hungergefühl kaum je und haben uns eine nie da gewesene Welle von Fettleibigkeit und Diabetes eingehandelt. Und ja, freilich ist auf dem Gebiet noch ein Zuwachs zu verzeichnen: Die Pharmaindustrie schreibt bei den Medikamenten gegen Diabetes zweistellige Wachstumsraten, vom wachsenden Absatz der Medikamente gegen Bluthochdruck, Cholesterin und Arthritis ganz zu schweigen.

    Ich bin daher der festen Überzeugung, dass ein umfassender Verzicht auf sämtliche Weizenprodukte eine gute Entscheidung ist, und zwar nicht bloss für Menschen, die an einer Gluten-allergie leiden, sondern für alle. Ich gebe diese Empfehlung aufgrund meiner Erfahrung als praktizierender Kardiologe mit mehreren tausend Patienten, die in meiner Präventionsklinik von mir direkt behandelt wurden oder die teilnahmen an einem Online-Programm zur Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Die Ergebnisse können mit Fug und Recht als erstaunlich bezeichnet werden. Innert sechs Monaten kommt es zu einer Gewichtsreduktion von 12 bis 25 Kilogramm, selbst eine Reduktion von 30 Kilogramm kann es geben. Hinzu kommen Fälle, bei denen sich eine Diabetes zurückbildete, aber auch Ödeme, Sinusitis, Asthma, Reflux und Reizdarm wurden zum Verschwinden gebracht. Statt von ihren Leiden berichten die Patienten von einem Zuwachs an Energie, von Stimmungsaufhellungen und von besserem Schlaf. Die Leute fühlen sich besser, sie sehen besser aus, verzehren weniger Kalorien, verspüren weniger Hunger und sehen sich in die Lage versetzt, die Medikamente, die ihnen verschrieben wurden, abzusetzen. Und das alles bloss, weil sie eine Komponente aus ihrem Speiseplan gestrichen haben, ironischerweise ein Nahrungsmittel, von dem man ihnen sagte, sie sollten mehr davon zu sich nehmen.


    Selbstversuch

    Mir scheint, es ist unabdingbar, dass wir Weizen unverzüglich beiseite lassen. Hier geht es um nichts Geringeres, als ein Dogma der konventionellen Ernährungsregeln auf den Kopf zu stellen. Es werden Gefechte auf uns zukommen mit einer Nahrungsmittelindustrie, die um ihre Pfründe kämpft. Diese Kreise werden vor Empörung aufheulen und sich an ihre Positionen im Markt klammern, ganz wie es bereits die Tabakindustrie mit ihrer Lobby durchspielte, als es darum ging, deren Griff auf die Konsumenten zu lockern.

    Sollte es Ihnen schwerfallen, mir die gesundheitlichen Vorteile einer weizenfreien Ernährungsweise abzunehmen, so möchte ich Sie einladen zu einem kleinen Experiment: Probieren Sie es doch für sich selber aus. Streichen Sie sämtliche Gerichte und Produkte, in denen Weizen vorkommt von Ihrem Speiseplan, und das tun Sie während vier Wochen. Einen Monat lang gibt es für Sie kein Brot, keine Croissants, keine Pizza, keine Brötchen, keinen Kuchen, keine Omeletten, keine Crêpe, keine Pasta, keine Frühstücksflocken. Aber auch auf alle Arten von Fertiggerichten, in denen sich Weizen verstecken könnte, werden Sie verzichten. Und vergessen Sie nicht, das Kleingedruckte auf den Verpackungen genau zu lesen, bevor Sie ein Fertiggericht kaufen, denn die Nahrungsmittelproduzenten lieben es, hier und dort ein wenig Weizen-Gliadin unterzubringen, um Ihren Appetit anzuregen.

    Sie werden auf vieles verzichten, das ist mir durchaus bewusst. Doch es gibt auch eine Menge richtige, nährstoffreiche Lebensmittel und Gerichte, die Sie sich gönnen dürfen. Auf Sie warten Gemüse, Früchte, Nüsse, Käse und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Soya-Produkte, Hülsenfrüchte, feines Öl wie zum Beispiel Olivenöl, Avocado und selbst schwarze Schokolade. Sollten Sie nach vier Wochen feststellen, dass Sie eine neue geistige Klarheit gewonnen haben, dass Sie besser schlafen, nicht länger an Gelenkschmerzen leiden und frei sind von Bauchgrimmen, derweil der Hosenbund sich zu lockern beginnt – nun ja, es liegt an Ihnen.
    Quelle

    Dr. William Davis lebt als praktizierender Arzt in Wisconsin, USA und ist der Autor von «Weizenwampe» (Goldmann Verlag, München 2013), das Mitte Januar als Taschenbuch erscheint. Seine Tipps zur Ernährung und weitere Erkenntnisse veröffentlicht er unter www.wheatbellyblog.com Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch: MF


    LG Angeni
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    Angeni



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  4. #14

  5. #15
    Wachsam
    Gast
    Guten Morgen Angeni,

    wenn ich ehrlich bin finde ich, dass auch hier an dieser Stelle wieder maßlos übertrieben wird!

    Ich habe mir leider nicht die Zeit nehmen können, die Vids zu schauen.

    Sicherlich gibt es Menschen die Weizen nicht vertragen, genauso wie es Menschen gibt die Rohkost nicht vertragen usw.

    ABER man kann doch nicht alles wieder über einen Kamm scheren, jedoch so wirkt das hier leider wieder.

    Ein paar Auszüge an Stone deinerseits:

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Du musst aber differenzieren (ganz wichtig!) Urgetreide, also das
    was vor 50 Jahren und länger zurück gewachsen ist, ist ok für uns.
    Alles was jünger ist, ist zu stark von Menschenhand verändert
    worden.
    Warum haben dann so viele alte Menschen Arthrose?

    Zudem gibt es wirklich gute Untersuche (ich mag den
    begriff Studie schon länger nicht mehr^^)
    Ich bin mir selbst das beste Beispiel, dass es nicht so sein muss.

    2. Weizen hat ähnlich süchtig machende Eigenschaften wie Opiate
    Kann ich jetzt so auf die Schnelle nicht beurteilen, da ich Weizenbrot (mit hohem Roggenanteil) noch nie für einen längeren Zeitraum weggelassen habe.

    3. Weizen verleitet Sie zu einer höheren Kalorienaufnahme
    Kann ich nichts von merken, da ich eher zu dünn als zu dick bin.

    4. Weizen erhöht Ihren Blutzucker sogar mehr als Zucker
    Ich hatte noch nie in meinem Leben Probleme mit dem Blutzucker.

    5. Exzessiver Weizenkonsum kann zu viszeralem Bauchfett führen
    Habe ja bereits erwähnt, das ich eher zu dünn als zu dick bin und ich bin ein guter Esser. (Stoffwechsel ist ok)

    6. Reizdarmsyndrom und saurer Reflux kann einen Zusammenhang
    mit Weizenverzehr haben
    Wen jemand eine Weizenunverträglichkeit aufweist, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

    7. Weizenverzehr führt zu vorzeitiger Alterung
    Sorry, aber das ist in meinen Augen mal absoluter Schwachsinn und liegt mehr an den Genen und wirklich unkontrolliertem/ungesunden Essen.

    Ich merke jedenfalls nix davon.

    8. Zu viel Weizen kann AKNE auslösen
    KANN, wie vieles was Akne auslösen kann, muss aber nicht und ist eher eine hormonelle und Veranlagungsgeschichte.

    9. Weizenverzehr erhöht das Risiko einer Herzerkrankung.
    Das liegt wohl mehr an der Menge des Konsums jeglicher Lebensmittel, wenn natürlich eine Unverträglichkeit vorhanden ist, sollte man natürlich darauf achten.

    10. Weizenverzehr führt zu einer höheren Säurebelastung des Körpers
    Ich habe bist dato keine Beschwerden, aber ich denke auch hier macht es wieder die Menge.

    11. Ein Zusammenhang zwischen Weizenverzehr und Gelenkverschleiß, inklusive Arthrose

    ......Falls Sie aber wie die meisten Menschen auch, Schwierigkeiten haben, für immer auf Brot, Brötchen, Kekse, Cerealien, etc. zu verzichten......
    Hier bekomme ich Haarausfall!

    Für wen ist diese Aussage bestimmt? Für alle oder für Menschen mit "Problemen"?

    Zusammenfassung und Wahl -- Soll der Weizen in der Ernährung ganz oder nur teilweise weggelassen werden?

    Möchten Sie einen gesünderen und besser aussehenden Körper?
    Dieser Satz könnte auch aus der Pharmalobby entsprungen sein!

    Mein Motto:

    Es kann nicht immer alles auf alle angewandt werden! Die goldene Mitte ist auch hier eher die besser Wahl.

    Und sollte jemand Probleme haben, muss man versuchen für sich herauszufinden was einem gut tut. Das geht natürlich leider nicht von heute auf morgen.

    Einen sonnigen guten Wochenstart und frohes schaffen euch allen.

    LGW

  6. #16
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Grins @Stone, du brachst ja wohl kein YT Film um etwas dazu
    zu sagen. Sonst könntest ja nicht einfach schreiben:
    das glaubt ihr doch selber nicht.

    Also frei von der Leber. Studien kannst ja mal selber Googeln.
    Zum teil sind im Buch Quellen angegeben, sobal ich kann, poste
    ich die gerne.
    Hast du denn schon die Berichte gelesen oben, oder nur erst Video
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    LG Angeni
    @Angeni ... Quellen kann ich selber googeln ? ...wegen einer Behauptung von irgendjemandem..... ok alles klar ... Ich behaupte jetzt einfach Äpfel sind ungesund ... Quellen kannste eh ergoogeln...
    ... so und das wars schon wieder für mich... erinnert mich alles iwie an Petra Raab ....
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  7. #17
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    Weizenbier?

    Vielleicht war hier bei dem Weizen mehr Weizenbier gemeint. Wenn du davon zuviel konsumiehrst, wirst du leicht dick und hast Blähungen.

    Sonst ist doch Weizen fast überall enthalten. In so gut wie allen Lebensmitteln. Also ich sehe dann auch mehr den Hafer als Gefahr, da viele darauf allergisch reagieren. Daher kommt ja auch der Spruch, daß einen der Hafer sticht.

    Die Hefe im Weizenbier ist aber wieder kerngesund.

    Wir müssen noch auf aktuellere Befunde warten. Meine Meinung.

  8. #18
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    @Angeni ... Quellen kann ich selber googeln ? ...wegen einer Behauptung von irgendjemandem..... ok alles klar ... Ich behaupte jetzt einfach Äpfel sind ungesund ... Quellen kannste eh ergoogeln...
    ... so und das wars schon wieder für mich... erinnert mich alles iwie an Petra Raab ....
    @Stone, bitte nicht so empfindlich.

    Hast die Texte gelesen die ich gepostet habe?
    So wie du schreibst hast du erst Videos gesehen. Daher-lese die
    Texte wenn fragen hast frag und bis dahin google auch selber mal.
    Zudem habe ich geschrieben ich lese im Buch und wenn ich soweit
    bin auf Seite blablabla, suche ich die erwähnten Studien.
    Zudem hats ind den bereits geposteten Texten ja weiterführende
    Quellen Stone.


    LG Angeni
    Geändert von Angeni (02.09.2013 um 22:26 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #19
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    Guten Morgen Angeni,

    wenn ich ehrlich bin finde ich, dass auch hier an dieser Stelle wieder maßlos übertrieben wird!

    Ich habe mir leider nicht die Zeit nehmen können, die Vids zu schauen.

    Sicherlich gibt es Menschen die Weizen nicht vertragen, genauso wie es Menschen gibt die Rohkost nicht vertragen usw.

    ABER man kann doch nicht alles wieder über einen Kamm scheren, jedoch so wirkt das hier leider wieder.
    Guets Mörgeli @Wachsam - du darfst nicht vergessen - meist wird hier bereits von einer Erkrankung geredet. Und wenn man solch extremen Ansichten hat (fals diese dann extrem sind), dann hat dieser Arzt ja genug Erfahrungen damit gemacht.

    ABER...im Buch hat es ein paar Dinge, die ich nicht machen werde, wie keine Kartoffeln essen (basisch). Also der Autor ist aus der seite aus Sicht vom Weizen, nicht ganz im Säuere/Basen Haushalt.
    Das ist sogar bei naturheilärzten/Schulmedizinern/Wissenschaft;
    siehst du nur die eine seite an, ist es EIN-SEITIG. Ganzheit ist der Schlüssel

    Und bedenka uaf in jedem Post den du von mir liest:
    die Menge macht es und das haben wir zusammen schon paar mal erwähnt.
    Nur...sieh dir an wo Weizen oder Zucker überall drin ist. Ich mag es sehr am Laufband an einer Kasse das Konsumverhalten von Mitbürgern zu durchforschen: Säure, Fett, Weizen, E-Soffe....lebendige Nahrung und tote Nahrung.

    Macht das mal und sieht euch das Verhältnis an! Lernt am Leben das um euch statt findet.



    Ein paar Auszüge an Stone deinerseits:



    Warum haben dann so viele alte Menschen Arthrose?



    Ich bin mir selbst das beste Beispiel, dass es nicht so sein muss.
    Ich glaube das sollte klar sein?
    Arthrose und Co ist eine Eisweisspeier Erkrankung und SPEICHERErkrankung sagt doch schon genug aus?
    Ganzheitlich heisst das:
    je nach Konstitution des Menschen hat wer früher oder später Arthrose, Diabetes, Schlaganfall, Arterienerkrankung etc. zudem kommt IMMER
    die Psychosomatik dazu.

    Kann ich jetzt so auf die Schnelle nicht beurteilen, da ich Weizenbrot (mit hohem Roggenanteil) noch nie für einen längeren Zeitraum weggelassen habe.

    Kann ich nichts von merken, da ich eher zu dünn als zu dick bin.
    Sieh oben: Konstitution


    Ich hatte noch nie in meinem Leben Probleme mit dem Blutzucker.
    Siehe Oben: Konstitution


    Habe ja bereits erwähnt, das ich eher zu dünn als zu dick bin und ich bin ein guter Esser. (Stoffwechsel ist ok)
    Auch Oben beantwortet


    Wen jemand eine Weizenunverträglichkeit aufweist, kann ich mir das sehr gut vorstellen.
    Da hat die Konstitution aufgehört, ein zuviel von iwas
    (Immer noch Psychosomati einbeziehen-IMMER!)

    Zudem bin ich Vertreter vom zweimal Jährlich gründlich entgiften
    und/oder Fasten.


    Sorry, aber das ist in meinen Augen mal absoluter Schwachsinn und liegt mehr an den Genen und wirklich unkontrolliertem/ungesunden Essen.

    Ich merke jedenfalls nix davon.
    Bin ich eben ganz anderer Meinung und das macht uns Menschen so menschlich und individuell


    Mein Motto:

    Es kann nicht immer alles auf alle angewandt werden! Die goldene Mitte ist auch hier eher die besser Wahl.

    Und sollte jemand Probleme haben, muss man versuchen für sich herauszufinden was einem gut tut. Das geht natürlich leider nicht von heute auf morgen.

    Einen sonnigen guten Wochenstart und frohes schaffen euch allen.

    LGW
    [/QUOTE]
    Ja und wie du darüber denkst ich auch wichtig! Also gut so Wachsam
    und lebe die goldene Mitte.

    Unserer Einstellung ist prägend und bedenkt immer:
    der Geist formt die Materie.
    5% genetisch vererbt, 1/3 Toxine, 1/3 Karma u.Psychosomatik,
    1/3 wie und was wir denken (Prägung/Moral etc.).


    LG und schöns Tägli
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #20
    Wachsam
    Gast
    Guten Morgen Angeni,

    erst mal lieben Dank für dein Feedback!

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Guets Mörgeli @Wachsam - du darfst nicht vergessen - meist wird hier bereits von einer Erkrankung geredet.
    Und ich denke genau daran liegt das Problem.

    Ein Mensch der beschwerdefrei ist, ist in der Regel nicht auf der Suche nach Besserung oder gar Heilung. ;O)

    Und so zieht sich das durch die gesamte Thematik.

    Wenn ich Kinder bekommen kann ohne mir Gedanken dazu machen zu müssen, google ich nicht nach künstlicher Befruchtung.

    Wenn ich keine Verdauungsprobleme habe, google ich nicht nach gesunder Ernährung, usw.


    Wie ich bereits an andere Stelle erwähnte, hat es dich in deinem Leben gesundheitlich schon schwer gebeutelt und du versuchst daran etwas zu ändern, was natürlich wichtig und verständlich ist.

    Ich sag doch immer wieder nur, dass man viele Dinge nicht auf alle und jeden anwenden kann, denn dem einen tut es gut und dem anderen eben nicht.

    Es gibt aber kein Allheilmittel und das herauszufinden ist natürlich Arbeit und erfordert Disziplin.

    Und wenn man mal so auf der Suche im Netz der Spinne bzgl. Ernährung unterwegs ist wird man sehr schnell feststellen, dass man am besten gar nichts mehr zu sich nimmt.

    Nur ein paar klitzekleines Beispiele:

    Salat und Rohkost wirklich gesund?

    Wer im WC nur wenig veränderte Rohkostanteile wiederfindet, sollte seinen Bauch als Komposthaufen betrachten und auf Rohkost verzichten.

    Erste Symptome für diese Unverträglichkeiten sind Blähungen. (Leiden sie unter Blähungen? Nein mein einziges Vergnügen!)

    Weniger bekannt ist dagegen, dass der so entstandene Reizdarm unter anderen massive Rückenbeschwerden der Lendenwirbelsäule, Hüft-und Kniegelenksbeschwerden - bis hin zu Bandscheibenvorfällen und Gelenkarthrosen verursachen kann.

    http://medizinkritisch.blogspot.de/2...ch-gesund.html
    Gelenkarthrose und viele weitere Beschwerden wenn ich Salat verzehre?

    Getreide und Verdauungsbeschwerden (ist ja gerade dein Thema)

    Alle anderen Menschen, die das Getreideeiweiß vertragen, tun dies möglicherweise nur scheinbar. Zwar leiden sie nach Getreideverzehr vielleicht nicht unter akuten Beschwerden, doch geben sich chronische Beschwerden der Verdauungsorgane wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Hämorrhoiden und chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn in den Arztpraxen die Klinke in die Hand.
    An diesen unterschiedlichen Symptomen ist natürlich – wie oben erwähnt – nicht nur das Getreide schuld. In Kombination mit den übrigen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, die heute wie selbstverständlich verzehrt werden (pasteurisierte Milchprodukte, Fertigprodukte aller Art, Genussmittel wie Koffein, Alkohol, Zucker etc.) sorgt die moderne Ernährung für eine permanente Reizung und Überlastung der Verdauungsorgane.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html
    Fleisch, Obst oder was auch sonst noch so durch unsere Innereien wandert, du wirst immer etwas finden, weshalb du es nicht essen sollst, Angeni.

    Macht das mal und sieht euch das Verhältnis an! Lernt am Leben das um euch statt findet.
    Eine Eigenschaft, die ich mir schon sehr lange zu Nutzen mache.

    Arthrose und Co ist eine Eisweisspeier Erkrankung und SPEICHERErkrankung sagt doch schon genug aus?
    Ganzheitlich heisst das:
    je nach Konstitution des Menschen hat wer früher oder später Arthrose, Diabetes, Schlaganfall, Arterienerkrankung etc. zudem kommt IMMER
    die Psychosomatik dazu.
    Laut Definition ist Arthrose ein Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt.

    Man kann davon ausgehen, dass 80 bis 90 Prozent der über 65-Jährigen und 100 Prozent der über 75-Jährigen eine Arthrose haben.

    Dabei ist es ganz unterschiedlich, ob die Betroffenen stark, weniger oder überhaupt nicht darunter leiden.

    Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch, wie es bei dir zur Arthrose kommen konnte und weshalb ich noch keine habe, sind wir doch im etwa gleichen Alter.

    Eben, es liegt viel mit an deinen genannten Faktoren. Ich finde es übrigens toll, das du uns an deinen Fortschritten teil haben lässt.

    Unserer Einstellung ist prägend und bedenkt immer
    der Geist formt die Materie.
    Hier sind wir uns also einig! ;o)

    5% genetisch vererbt, 1/3 Toxine, 1/3 Karma u.Psychosomatik,
    1/3 wie und was wir denken (Prägung/Moral etc.).
    Wo bitte finde ich dazu die Quelle und ihre Berechnung?

    Also gut so Wachsam und lebe die goldene Mitte.
    Schwarz Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Dem Grunde nach wissen wir beide doch worum es geht, nur nicht zu sehr auf eine Seite fallen, denn dann sieht man auf einmal gar nichts mehr.

    Noch was zum Schmunzeln:

    Was darf man eigentlich noch essen?

    Da wir nicht ewig leben, bin ich der Meinung, dass wir das Essen genießen sollten. Dabei sollte man aber beachten, dass man nicht jeden Müll essen muss, nur weil er gut aussieht. Einen Zitronenkuchen kann ich mir zu Hause auch alleine backen, und dann kann ich mir auch sicher sein das die Glasur kein Aluminium enthält. Oft ist es eh besser sich sein Essen selbst zu kochen, denn es ist in vielen Fällen günstiger und außerdem macht es auch Spaß. Nur eines, das sollte man nicht tun, sich durch irgendwelche Zeitungsartikel das Essen abgewöhnen, denn das führt noch schneller zum tot, als so ein leckeres Schnitzel vom Schwein .

    Vollständig
    LGW

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