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Thema: Mythos Nahrungsmittel

  1. #21
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Sali @Wachsam,

    dass erst lass ich mal so, ich will dich ja nicht von meinem überzeugen.
    Aber paar Rrgänzungen mach ich jetzt, damit mehr Klarheit ins
    ganze kommt. Da ist noch einiges unklar wie ich lese.

    Laut Definition ist Arthrose ein Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt.

    Man kann davon ausgehen, dass 80 bis 90 Prozent der über 65-Jährigen und 100 Prozent der über 75-Jährigen eine Arthrose haben.

    Dabei ist es ganz unterschiedlich, ob die Betroffenen stark, weniger oder überhaupt nicht darunter leiden.

    Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch, wie es bei dir zur Arthrose kommen konnte und weshalb ich noch keine habe, sind wir doch im etwa gleichen Alter.

    Eben, es liegt viel mit an deinen genannten Faktoren. Ich finde es übrigens toll, das du uns an deinen Fortschritten teil haben lässt.
    Ohhhh @Wachsam, aber das habe ich doch ganz gut erklärt.
    Auch dein Post von Prof.Dr.Wendt ist ziemlich am Anfang zu finden.

    Arthrose ist KEIN Verschleiss, sondern Säurefrass. Es gibt noch Zweifel?
    Warum sind so viele Patienten geheilt nach diesem Ernährungs-
    program wie ich es durchführe?

    Eiweisspeiererkrankung...wann ist der Speicher voll?
    Und wenn er voll ist, beginnt der Säurefrass. Also kommt es
    auf das an was man gegessen hat, wieviel etc. zudem die
    Konstitution wieder-das seelische (warum bist du sauer..).

    Arthrose etc. hat massiv zugenommen in den Jahren. Genau wie
    man einen herzinfarkpatient nach dem 2.Weltkrieg noch unter
    "Rarität" zählte, weiss jeder der dies liest, dass es heute ALLTAG
    ist. Und wenn du guckst zur Übersäuerung ist klar warum;
    Stress, Süssgetränke, Kaffee, Nikotin, Weissmehl und co. Zucker,
    Fertigessen- und Produkte und vieles mehr. Da wird doch so einiges
    klar oder?

    Wie ich bereits an andere Stelle erwähnte, hat es dich in deinem Leben gesundheitlich schon schwer gebeutelt und du versuchst daran etwas zu ändern, was natürlich wichtig und verständlich ist.
    Ich hatte vor 20 Jahren einen Unfall und die Schulmedizin mit ihren mordernen
    Diagnosegeräte hatte über ein Jahr NICHT erkannt, dass
    ein Teil vom Knieknochen weg gesplittert ist. In diesem Jahr hat er
    mir das Knorpelgewebe zerstört. Ich laufe also schon länger auf den Knochen
    daher habe ich im Knie so früh Arthrose Wachsam.
    Zudem hatte ich eine Low Carb gelebt (6 Wochen lang) und viel
    tierisches Eiweiss zu mir genommen. Resultat?
    heftige Arthrose im Knie. Ich hatte noch nie so einen schub!
    Es geht alles auf was ich neu gelernt habe und euch versuche zu vermitteln.
    Falls du mich meinst mit schwarz/weiss sehen, muss ich dich
    entäuschen. So sehe ich mich nun wirklich nicht.

    Wenn ich einen Beitrag verfasse musst du alles, was ich bis anhin
    erwähnte, zusammen nehmen. Die ergibt die Ganzheitliche Rechnung.
    Ich kann ja nicht in jedem Beitrag mich wiederholen.

    Die Schulmedizin ist auch hier einmal mehr im Irrglauben und
    bleibet dogmatisch darauf geharren. Klar, mit dem Rezept
    Basen Essen verdienen sie ja auch nichts.


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #22
    Redakteur Avatar von Angeni
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    P.s. @Wachsam

    Bruche Lipton habe ich mehrfach hier gepostet und du findest
    im YT Videos von ihm.
    "Der Geist formt die Materie" oder so ähnlich


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #23
    Wachsam
    Gast
    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Sali @Wachsam,

    dass erst lass ich mal so, ich will dich ja nicht von meinem überzeugen.
    Aber paar Rrgänzungen mach ich jetzt, damit mehr Klarheit ins
    ganze kommt. Da ist noch einiges unklar wie ich lese.
    Huhu Angeni,

    ist dir mal aufgefallen, dass wir beide ganz vom Thema weg sind?

    Ich habe eigentlich NUR einen Gedankengang geäußert, siehe Zitat und mich als Beispiel genommen.

    wenn ich ehrlich bin finde ich, dass auch hier an dieser Stelle wieder maßlos übertrieben wird!
    Ich habe mir leider nicht die Zeit nehmen können, die Vids zu schauen.
    Sicherlich gibt es Menschen die Weizen nicht vertragen, genauso wie es Menschen gibt die Rohkost nicht vertragen usw.
    ABER man kann doch nicht alles wieder über einen Kamm scheren, jedoch so wirkt das hier leider wieder.
    Es ging MIR dabei lediglich um den Weizen und nichts anderes! ;O)

    Jetzt sind wir bereits wieder bei "C" oder "D" gelandet. OK "A" wie Athrose "grins"

    Warum sind so viele Patienten geheilt nach diesem Ernährungs-
    program wie ich es durchführe?
    Ja, eine Umstellung der Ernährung hilft in jedem Fall, aber nein, sie wird in der Regel nicht heilen, sondern lindert die Beschwerden bis zur Beschwerdefreiheit.

    Wenn diese Menschen in alte Gewohnheiten fallen, kommen ja auch die Beschwerden zurück.

    Arthrose etc. hat massiv zugenommen in den Jahren.
    Ja,Arthrose hat zugenommen liegt aber auch mit an den Menschen, die immer älter werden.

    Beim Zuwachs von jüngeren Menschen eher oft am Bewegungsmangel.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	arthroseljuhk.jpg 
Hits:	30 
Größe:	13,3 KB 
ID:	3129
    Quelle

    Also kommt es
    auf das an was man gegessen hat, wieviel etc. zudem die
    Konstitution wieder-das seelische (warum bist du sauer..).
    Du kennst sicher auch den Spruch: Wer RASTET der ROSTET! Er beinhaltet auch sehr viel Wahrheitsgehalt.

    Ich hatte vor 20 Jahren einen Unfall und die Schulmedizin mit ihren mordernen
    Diagnosegeräte hatte über ein Jahr NICHT erkannt
    Habe ich doch bereits an andere Stelle gelesen, Angeni.

    Der Auslöser für deine Arthrose war aber nicht eine schlechte Ernährung oder Säurefrass, sondern die übersehene Verletzung.

    Die sekundären Arthrosen entstehen aufgrund einer Vorschädigung oder als Folge einer Erkrankung und können deshalb die verschiedensten Ursachen haben. Häufige Auslöser sind:

    •Übergewicht
    Verletzungen •Operationen, z. B. Meniskusentfernung
    •Fehlbelastungen durch falsche Haltung
    •Überbelastung in einigen Berufen, z. B. Fliesenleger
    •Fehlstellungen der Beine, z. B. X- und O-Beine
    •Stoffwechselstörungen
    •Entzündungsprozesse.
    Krankheitsverlauf in vier Stufen

    Eine Arthrose entwickelt sich, unabhängig vom betroffenen Gelenk, meist nach demselben Muster. Verletzungen an der Oberfläche des Gelenkknorpels führen dazu, dass der Knorpel weniger elastisch ist und mechanische Belastungen nicht mehr so gut abfedern kann. Einzelne Knorpelzellen sterben ab, das Knorpelgewebe wird dünner und die Oberfläche erscheint rau und faserig.

    Schädigungen des Knorpelgewebes verursachen zunächst keine Schmerzen. Der Grund: Knorpel enthält keine Nervenfasern, die ein Schmerzsignal erzeugen und weiterleiten könnten. Deshalb verläuft das "Vorstadium" praktisch ohne Beschwerden, obwohl man im Röntgenbild schon Veränderungen feststellen könnte.

    Im Stadium 1
    klagen die Betroffenen meist bei deutlicher Belastung des arthrotischen Gelenkes über Schmerzen. Auslöser dafür ist oft eine falsche Haltung, die betroffene einnehmen, um das Gelenk zu schonen. Dadurch kommt es zu schmerzhaften Muskelverspannungen. Meist wird in diesem Stadium noch nicht an eine Arthrose gedacht. Im Röntgenbild zeigt sich jedoch ein verschmälerter Gelenkspalt.

    Im Stadium 2
    schmerzen die Gelenke schon bei normalen Bewegungen. Treten die Beschwerden bei passiven Bewegungen auf, z. B. wenn der Arzt das Gelenk bewegt, deutet dies auf eine Schädigung im Gelenk hin. Schmerzen bei aktiven Bewegungen werden durch die Muskulatur verursacht. Verkürzte Muskulatur erhöht den Zug der Sehnen am Knochen und damit den Druck auf die Gelenke. Die Betroffenen leiden dann oft schon zu Beginn einer Bewegung unter Schmerzen, die dann wieder nachlassen, dem so genannten Anlaufschmerz. Gelangen außerdem kleine, abgesplitterte Knorpelteilchen in den Gelenkspalt, kann die Gelenkinnenhaut (Synovialis) gereizt werden und eine akute Entzündung verursachen Dabei werden Enzyme freigesetzt, die den Gelenkknorpel chemisch zerstören und die Entzündung verstärken.. Die Synovialis bildet daraufhin übermäßig viel Gelenkflüssigkeit, es kommt zum Gelenkerguss mit starken Schmerzen und Anschwellung des Gelenkes. Mediziner sprechen dann von einer aktivierten Arthrose.

    Im Stadium 3
    kommt es schon in Ruhe zu Schmerzen. Eine deutliche Bewegungseinschränkung des Gelenkes ist feststellbar. Durch den fehlenden Gelenkknorpel werden die Knochen teilweise so stark belastet, dass es zu einer Gegenreaktion kommt: Um dem hohen mechanischen Druck besser standhalten zu können, bildet der Körper neue Knochenmasse, die wulstartige Knochenvorsprünge in Form kleiner Zacken oder Sporne (Osteophyten) entstehen lassen. Dadurch kann sich die Gelenkfläche des Knochens verbreitern. Als Folge davon passen die Gelenkknochen nicht mehr richtig zusammen. Das Gelenk wird schwergängig und die Synovialis ständig gereizt. Das führt zu einer Schonhaltung. Die Muskulatur verkümmert noch mehr. Ein Teufelskreis beginnt. Ist der Knorpel vollständig abgerieben (Knochenglatze), kann das Gelenk sogar völlig versteifen.
    Falls du mich meinst mit schwarz/weiss sehen, muss ich dich
    entäuschen. So sehe ich mich nun wirklich nicht.
    Nein! Das habe ich für alle in den Raum geschmissen.

    Und wenn wir mal ehrlich sind, ertappen wir uns sicherlich auch ALLE mal dabei nur durch den Tunnel zu blicken.

    Die Schulmedizin ist auch hier einmal mehr im Irrglauben und
    bleibet dogmatisch darauf geharren. Klar, mit dem Rezept
    Basen Essen verdienen sie ja auch nichts.
    Ein Traum wäre, wenn sich beide die Hände reichen, dann wären wir wieder bei DER GOLDENEN MITTE!

    Und nun freue ich mich mit dir auf weitere positive Berichte bzgl deinem Knie.

    LGW

    Nachtrag

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    P.s.
    "Der Geist formt die Materie" oder so ähnlich
    LG Angeni
    Ich war hier ganz deiner Meinung. ;O)
    Geändert von Wachsam (03.09.2013 um 19:53 Uhr)

  4. #24
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Grins @Wachsam - alles ist gut

    Die Arthrose ist weil es für die Säure nur noch wenig Knorpel gab.
    =Wenn Knorpel weg, dann Arthrose. Man läuft auf den Felgen^^
    Bin soooo gespannt in 2 Jahren wenn ich neues Röntgebild habe!

    Sonst muss ich sagen, es ist schon toll diese Erfahrung durchleben
    zu dürfen. Hat nur ein haufen von Positiven.

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #25
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    Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an

    Autoimmunerkrankungen lassen viele Ärzte noch immer im Dunkeln tappen und Patienten mit vielen Fragezeichen zurück. Eine der häufigsten Störungen des Immunsystems resultiert in der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis. Für Betroffene hüllt sich der Alltag oftmals in einen nebeligen Schleier: Müdigkeit, Gewichtszunahme, Depression, Haarausfall und Unfruchtbarkeit sind nur einige Beschwerden aus dem Leidenskatalog von Hashimoto-Kranken. Vorreiter der Autoimmunforschung glauben nun, einen wichtigen Schlüssel zu den Ursachen von Hashimoto Thyreoiditis gefunden zu haben: Gluten.

    Hashimoto und Gluten
    Menschen mit autoimmunen Störungen haben eines gemeinsam: Darmprobleme. Denn im Darm, genauer gesagt im Dünndarm, sind 80 Prozent des Immunsystems lokalisiert. Je schwerer die Autoimmunerkrankung, desto ausgeprägter ist das sog. Leaky-Gut-Syndrom – eine durchlässige Darmwand, die unverträgliche Nahrungspartikel ungehindert aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf gelangen lässt. Ganzheitlich orientierte Mediziner wie Dr. Datis Kharrazian und Chris Kresser aus den USA ziehen nun die therapeutisch hoffnungsvolle Verbindung zwischen einer Glutenunverträglichkeit und der autoimmunen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis. Damit lenken sie die medizinische Aufmerksamkeit auf das Immunsystem, anstatt die Behandlung der Schilddrüse auf eine Hormonersatztherapie zu beschränken.

    Autoimmunität – Wenn der Körper sich selbst angreift
    Bevor wir uns dem Zusammenhang zwischen der chronischen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis und der Glutenunverträglichkeit zuwenden, wollen wir klären, was Autoimmunität überhaupt ist. Autoimmunität ist ein Prozess, bei dem unser Immunsystem körpereigenes Gewebe, also den eigenen Organismus angreift. Normalerweise besteht die Aufgabe des Immunsystems darin, uns vor Infektionen mit Bakterien, Viren und Parasiten zu schützen. Dazu produziert das Immunsystem Antikörper, die sich im Blut ansammeln und gegen die Eindringlinge vorgehen, bevor diese uns krank machen können.
    Autoimmunität wiederum lässt sich gut mit der Situation vergleichen, wenn nach einer Organtransplantation das fremde Gewebe vom Körper abgestossen wird. Das Gewebe eines jeden Menschen besteht aus individuellen Molekülen, die das Immunsystem als körpereigen erkennt und von fremden Zellen unterscheidet. Wenn ein gespendetes Organ dem Gewebe des Empfängers nicht genügend entspricht, schreitet das Immunsystem ein und zerstört das fremde Organ.
    Liegt Autoimmunität vor, spielen sich im Körper ähnliche Prozesse ab wie bei einer Organabstossung. Das körpereigene Gewebe wird vom Immunsystem nicht erkannt und stattdessen – als wäre es ein fremdes Gewebe – von selbst produzierten Antikörpern angegriffen und nach und nach zerstört.
    Typische Autoimmunkrankheiten sind die Multiple Sklerose (MS), die Rheumatoide Arthritis, der Lupus (Schmetterlingsflechte), die Vitiligo (Weissfleckenkrankheit), die Zöliakie und die Hashimoto Thyreoiditis.

    Hashimoto Thyreoiditis – Eine Autoimmunkrankheit
    Hashimoto Thyreoiditis ist also eine Autoimmunstörung, bei der das Immunsystem Antikörper gegen die eigene Schilddrüse richtet. Das Aufspüren dieser Antikörper ist dann auch ein wichtiger Diagnosemarker dieser Erkrankung. Das Schilddrüsengewebe wird durch den Antikörper-Angriff kontinuierlich zerstört. Die Folge ist sowohl eine chronische Entzündung als auch ein massiver Schilddrüsenhormonmangel, also eine Schilddrüsenunterfunktion.
    Die kleine, schmetterlingsartige Schilddrüse befindet sich im vorderen Hals und ist für diverse Stoffwechselvorgänge von grosser Bedeutung. Sie produziert die beiden Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (L-Thyroxin).
    Damit die Schilddrüse weiss, wann sie wie viel dieser Hormone produzieren muss, schüttet die Hypophyse (eine erbsengrosse Hormondrüse im Gehirn) das Schilddrüsen stimulierende Hormon TSH aus. Die im Blut zirkulierende TSH-Menge signalisiert der Schilddrüse, ob T3 und T4 gebildet werden müssen oder nicht. Je mehr TSH im Blut vorhanden ist, umso mehr Schilddrüsenhormone benötigt der Körper.
    Kann die Schilddrüse aber aufgrund einer Unterfunktion nicht mehr genügend Hormone bilden, dann steigt der TSH-Spiegel immer weiter. Eine Schilddrüsenunterfunktion wird daher nicht nur anhand niedriger T3- und T4-Werte, sondern auch anhand eines erhöhten TSH-Wertes diagnostiziert. Je höher der TSH-Spiegel über den Normwert steigt, umso stärker ausgeprägt ist die Schilddrüsenunterfunktion.
    T3 und T4 sind massgeblich für die Steuerung unseres Stoffwechsels zuständig. Ohne Schilddrüsenhormone wäre – bei Kindern – weder geistige noch körperliche Entwicklung möglich.
    Bei Erwachsenen behindert ein Schilddrüsenhormonmangel verschiedenste Körperfunktionen. So können sich der Herzschlag und die Hirnleistung verlangsamen ebenso wie die Energieverwertung aus der Nahrung. Zudem wirkt sich ein Mangel an Schilddrüsenhormonen negativ auf die Körpertemperatur, den weiblichen Zyklus und das Gewicht aus.
    Die Symptome einer Hashimoto Thyreoiditis sind entsprechend vielfältig: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, Reizdarmsyndrom, trockene Haut, sprödes Haar und brüchige Nägel, Heiserkeit, Vergesslichkeit, Gedächtnisverlust, Gereiztheit, Depression, PMS, starke Periode, Gewichtszunahme sowie Muskel- und Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden.
    Behandelt wird die Schilddrüsenunterfunktion in der Schulmedizin mit einer Hormonersatztherapie. Hashimoto-Patienten müssen ihr Leben lang künstliche Hormone in Tablettenform einnehmen, um weitere Komplikationen zu vermeiden (u. a. Kropf, Herzversagen, Koma).
    Immer lauter wird indes der Appell von integrativen Medizinern an Menschen mit Autoimmunstörungen, sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten untersuchen zu lassen. Vor allem das Getreideprotein Gluten steht unter Generalverdacht, bei Hashimoto-Patienten eine destruktive Immunreaktion gegen die Schilddrüse hervorzurufen.

    Gluten – Angriff auf das Immunsystem
    Gluten ist ein Proteingemisch aus Glutenin und Gliadin, das in Kombination mit Stärke Bestandteil der Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Emmer, Kamut und Einkorn ist. Weizen enthält mit etwa 50 Prozent am meisten Gluten.1 In Kombination mit Wasser ergibt Gluten eine zähe, klebrige Masse und wird daher auch Klebereiweiss genannt. Dieses Klebereiweiss bildet die ideale Grundlage für das Brotbacken. Für unseren Darm ist es jedoch ein Desaster! In unserem Verdauungstrakt bindet sich Gluten an die Dünndarmwand. Verdauungsbeschwerden und Immunstörungen sind nun vorprogrammiert.
    Für industrielle Backprozesse glutenreich gezüchtet, trägt vor allem der moderne Weizen dazu bei, dass immer mehr Menschen von einer Glutenunverträglichkeit betroffen sind, die wiederum mit diversen Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht wird. Insbesondere das Gliadin gilt als Hauptverursacher dieser Gesundheitsmisere.2

    "Jeder von uns ist mehr oder weniger glutenintolerant"
    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich bestimmte Gliadin-Komponenten an Darmrezeptoren binden und die dichten Verbindungen der Darmwand zerstören. Diese Verbindungen halten normalerweise die Dünndarmzellen zusammen und verhindern, dass Nahrungsteilchen über die Darmwand in den Blutkreislauf hindurchsickern können.
    Zerstört Gliadin die Verbindungen, wird die Darmwand durchlässig. Man spricht vom sog. Leaky-Gut-Syndrom. Unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile, aber auch Giftstoffe können jetzt ungehindert in den Blutkreislauf gelangen. Der Körper betrachtet die Eindringlinge als Angreifer. Und wie immer, wenn er sich angegriffen fühlt, fährt er auch jetzt sein übliches Abwehrprogramm ab und beantwortet den "Angriff" mit einer Immunreaktion. Die Immunreaktion – die bereits im Darm stattfindet – wird mit der Produktion von bestimmten Abwehrzellen (T-Zellen) gegen das bewegliche und an Gewebe gebundene Gliadin eingeleitet. In einer zweiten Immunreaktion entstehen Anti-Gliadin-Antikörper (AGA).
    Mit der Zeit führt diese Immunreaktion gegen Gluten zu erheblichen Entzündungsprozessen im Darm und zur gleichzeitig fortschreitenden Zerstörung der Dünndarmzotten. Wer unter chronischen Entzündungen leidet, sollte Gluten deshalb umgehend aus seiner Ernährung streichen. Mediziner wie Daniel Leffler von der Harvard Medical School warnen deshalb nicht nur Zöliakie-Kranke vor Gluten:
    Gluten ist für alle Menschen weitgehend unverdaulich. Jeder von uns ist mehr oder weniger glutenintolerant.
    Menschen mit erhöhten Anti-Gliadin-Antikörpern haben ein grösseres Risiko, an Lymphkrebs und Autoimmunstörungen zu erkranken, insbesondere aber an der autoimmunen Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis.

    Gluten erhöht Bedarf an Schilddrüsenhormonen
    Eine Studie aus Rom zeigt, dass Hashimoto-Patienten mit Glutenunverträglichkeit für einen TSH-Wert im Normbereich 49 Prozent mehr T4-Hormone benötigen als Patienten ohne Glutenunverträglichkeit.
    Nach einer elfmonatigen glutenfreien Ernährung war der T4-Bedarf der glutensensitiven Testpersonen für einen akzeptablen TSH-Wert weitgehend identisch mit demjenigen der Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr den Zusammenhang zwischen Gluten und autoimmunen Störungen.
    Zwar leiden Hashimoto-Patienten nicht automatisch an Zöliakie. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass bei den meisten Betroffenen zum gewissen Grad eine sog. Glutensensitivität vorliegt.

    Gluten erzeugt Überreaktion des Immunsystems
    Ob nun eine Glutensensitivität vorliegt oder eine ausgereifte Zöliakie, für Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto Thyreoiditis hat eine damit einhergehende übermässige Immunreaktion destruktive Folgen.
    Bei bestehender Autoimmunerkrankung ist das Immunsystem ohnehin übermässig aktiv. Mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln in der Ernährung befindet sich der glutensensitive Körper in einer dauerhaften Stresssituation. Die stetige Immunreaktion auf die unverträgliche Substanz Gliadin verschlimmert letztlich auch die Autoimmunerkrankung.
    Die Ausschüttung von Antikörpern gegen das Glutenprotein entlädt sich aber nicht nur im Darmtrakt und im Schilddrüsengewebe, sondern kann auch in anderen Teilen des Körpers Entzündungen hervorrufen, was die unterschiedlichen Symptome der Glutenunverträglichkeit erklärt.
    Während sich glutenbedingte Entzündungen bei manchen Menschen in den Gelenken bemerkbar machen, äussern sie sich bei anderen in Hautstörungen wie Ausschlag und Rosacea. Viele spüren die Entzündungserscheinungen auch im Gehirn, fühlen sich in ihrem Denken benebelt, leiden unter Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Gedächtnisverlust.3

    Gluten und die Schilddrüse – Die grosse molekulare Verwechslung

    Die doppelte Immunreaktion gegen das Gluten aus der Nahrung und gegen das Schilddrüsengewebe ist der molekularen Ähnlichkeit zwischen dem Proteinbaustein Gliadin und den Schilddrüsenzellen geschuldet.
    Wenn Gluten über die durchlässige Darmwand in den Blutkreislauf eintritt, interpretiert das Immunsystem dies als Angriff und schüttet Antikörper aus. Diese Antikörper wehren nun nicht nur das unverträgliche Glutenprotein Gliadin ab, sondern versetzen zugleich das ähnlich strukturierte Schilddrüsengewebe in einen Entzündungszustand, in dessen Folge Gewebe zerstört und die Hormonproduktion gedrosselt wird.
    Nehmen Menschen mit einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich, steht also postwendend die Schilddrüse unter Beschuss.

    Glutenunverträglichkeit – Bluttests sind nicht akkurat

    Schilddrüsenpatienten, die sich auf Glutenintoleranz testen lassen wollen, erhalten durch übliche Bluttests leider keine verlässlichen Ergebnisse.
    Antikörpertests zielen üblicherweise nur auf einen bestimmten Teil des Glutens ab, nämlich auf alpha-Gliadin. Unbeachtet bleiben diverse andere Glutenbestandteile wie omega-Gliadin, gamma-Gliadin, Weizenkeimagglutinin etc., die gleichermassen für eine Immunreaktion verantwortlich sein können. Bei weniger ausgeprägten Fällen von Glutenunverträglichkeit schlagen Bluttests erst recht fehl und verkennen dadurch bereits aktive Entzündungen im Körper.
    Dr. Kenneth Fine, medizinischer Leiter des innovativen Labors EnteroLab, hält Stuhlanalysen für wesentlich akkurater. Mit dieser speziell entwickelten Testmethode auf Glutenintoleranz werden Antikörper ermittelt, die im Darm produziert werden, noch bevor sie in die Blutbahn übergehen.
    Fine hat auf diese Weise herausgefunden, dass einer von drei US-Amerikanern glutenintolerant ist. – Ähnlich dürfte die Quote in Europa ausfallen. – Von 10 Personen hätten 8 wiederum die genetische Veranlagung für eine Glutenunverträglichkeit. So seien vor allem Menschen mit HLA-DQ-Genen von einer Gluten-Intoleranz bzw. von Zöliakie betroffen.
    Entsprechend können eine falsche Diagnose und verfehlte Ernährungsempfehlungen den Gesundheitszustand von Menschen mit Hashimoto schleichend verschlechtern. Macht man sich in diesem Zusammenhang bewusst, dass glutenhaltiges Getreide wie Weizen in der westlichen Welt Grundnahrungsmittel Nummer eins ist, haben wir es mit einer unterschwellig brodelnden Gesundheitskatastrophe zu tun. Nicht ohne Grund zählt Hashimoto Thyreoiditis zu den häufigsten Autoimmunkrankheiten. Als Hashimoto-Patient lohnt sich deshalb unbedingt ein glutenfreier Selbstversuch.

    Hashimoto Thyreoiditis – Wenn das Immunsystem streikt
    Eine weitere Schwierigkeit für den klinischen Nachweis einer Glutenunverträglichkeit bei Menschen mit Autoimmunkrankheiten ergibt sich, wenn das Immunsystem schon so geschwächt ist, dass es gar nicht mehr genug Antikörper erzeugen kann. Auch deshalb fallen Glutenintoleranz-Tests bei Hashimoto-Patienten fälschlicherweise oft negativ aus. Die Antikörperwerte können so niedrig sein, dass sie bei Tests gar nicht sichtbar werden, obwohl insgeheim gewebeschädigende Immunreaktionen ablaufen.
    Ganzheitlich betrachtet wird Menschen mit autoimmuner Schilddrüsenkrankheit daher empfohlen, Gluten in jedem Fall zu meiden – und zwar unabhängig davon, ob Tests eine aktive Antikörperreaktion zeigen oder nicht. Wer trotz bestätigter Autoimmunerkrankung glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich nimmt, zieht sein Immunsystem unnötig weiter in Mitleidenschaft.

    Hashimoto Thyroiditis – Glutenfreie Ernährung erforderlich

    Da sich sowohl eine Glutensensitivität als auch der direkte Zusammenhang zwischen Hashimoto und einer solchen Glutenunverträglichkeit durch übliche Bluttests schwer nachweisen lässt, stehen Schulmediziner einer glutenfreien Ernährung bei ausgeschlossener Zöliakie häufig kritisch gegenüber. (Zum Unterschied zwischen Glutensensitivität, Glutenunverträglichkeit, Glutenintoleranz und Zöliakie, siehe "Sechs Zeichen für Glutenunverträglichkeit". Neuere Studien sprechen jedoch eine andere Sprache. Zu offensichtlich ist die Verbindung zwischen Autoimmunerkrankungen (v. a. Hashimoto Thyreoiditis) und einer Glutenunverträglichkeit, als dass man sie ignorieren könnte. Autoimmunexperten wie Dr. Datis Kharrazian raten deshalb insbesondere Menschen mit chronischer Schilddrüsenentzündung zu einer strikten glutenfreien Ernährung als ersten und wichtigsten Schritt, um diese Immunstörung in den Griff zu bekommen. Denn Gluten wirkt bei den meisten Hashimoto-Patienten als starker Initiator für eine Immunreaktion, unabhängig von einer diagnostizierten Zöliakie-Erkrankung.
    Erfahrungen zeigen, dass sich die Hormonwerte und die Symptome einer Hashimoto Thyreoiditis bei der Mehrheit der Betroffenen durch eine glutenfreie Ernährung deutlich bessern. Entscheidend ist jedoch die Konsequenz. Ein bisschen glutenfrei leben ist für den Erfolg genauso unrealistisch wie ein bisschen schwanger sein.
    Die Immunreaktion, welche durch jeden Verzehr von Gluten ausgelöst wird, kann bis zu sechs Monate andauern. Schon der kleinste Bissen von glutenhaltigen Lebensmitteln bewirkt bei Betroffenen eine lang anhaltende Antikörper-Ausschüttung des Immunsystems gegen das Schilddrüsengewebe und andere Körperzellen. Das gelegentliche Stück Kuchen oder die Pasta beim Italiener machen den therapeutischen Erfolg einer glutenfreien Ernährung schnell zunichte.

    Glutenfrei leben im Alltag
    Nun mag die besorgte Frage aufkommen, ob es ohne Getreide wie Weizen und Co. nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Fakt ist, dass glutenhaltiges Getreide keine Nährstoffe enthält, die nicht auch über glutenfreie Nahrungsmittel zugeführt werden können. Naturreis, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth, Süsskartoffeln und Kartoffeln sind nahrhafte und ungefährliche Sättigungsalternativen zu den glutenhaltigen Getreidesorten.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #26
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    Sechs Zeichen für Glutenunverträglichkeit


    Medizinische Tests scheitern oft genug, wenn es um die Feststellung einer Glutensensitivität geht. Das Ergebnis ist nicht selten negativ, während die Betroffenen weiterhin an einer Fülle von Symptomen leiden und häufig zu Psychosomatikern abgestempelt werden. Leiden auch Sie an einer Glutenunverträglichkeit? Vielleicht ohne dass Sie es wissen? Wir stellen sechs weit verbreitete Symptome vor, die häufig mit einer Glutensensitivität einhergehen, aber gar nicht als solche erkannt werden und infolgedessen falsch oder gar nicht behandelt werden.
    Viele Menschen leiden an einer Glutenunverträglichkeit – und wissen es gar nicht.

    Symptome ohne Grund? – Ein Erfahrungsbericht

    Marika litt viele Jahre lang an Verdauungsbeschwerden und bekam die wenig hoffnungsvolle Diagnose Reizdarm, die auf einen Symptomenkomplex hinweist, für den die Schulmedizin weder Ursachen noch Heilmassnahmen kennt.
    Da Marika ausserdem so gut wie nie durchschlafen konnte, häufig von Migräneattacken heimgesucht wurde, mal hier und mal da Schmerzen verspürte, ohne dass je eine Ursache dafür gefunden worden wäre und sich infolge all dieser körperlichen Beeinträchtigungen eine gewisse Schwermut entwickelte, erhielt sie schliesslich nach einer langen Odyssee von Arzt zu Arzt vor einem knappen Jahr die Diagnose Fibromyalgie.
    Doch leider änderte auch das nichts an ihrem Befinden. Ihre Symptome waren nach wie vor da und die verordneten Medikamente (Antidepressiva, Schmerz- und Schlafmittel) wirkten kaum oder nur kurzfristig, brachten ihr im Gegenteil auch noch Nebenwirkungen ein. Wärmebehandlungen, Kälteanwendungen, Moorbäder, Akupressur, Hydrotherapie, Guaifenesin* u. a. – Marika hat alle bei Fibromyalgie empfohlenen Alternativen durch – ohne Erfolg.
    *Guaifenesin ist eigentlich ein schleimlösendes Hustenmittel, das aufgrund einer Theorie eines amerikanischen Arztes in manchen Fällen auch bei Fibromyalgie hilfreich sein soll.
    Vor einem halben Jahr dann las Marika in einem Artikel über die möglichen Anzeichen einer Glutenunverträglichkeit. Fasziniert erkannte sie sich selbst in all den aufgezählten Symptomen. Reizdarmähnliche Probleme könnten von einer Glutensensitivität ausgelöst werden, stand da. Ausserdem könne Gluten bei manchen Menschen zu Migräne, zu Depressionen, Schlafstörungen und vielen weiteren Symptomen mehr führen. Von Fibromyalgie war da jedoch nichts zu lesen. Oder doch? Ist Fibromyalgie nicht genau das, was dort beschrieben war? Eine Symptomsammlung ohne bekannte Ursache, die zudem noch bei jedem Betroffenen ganz individuell ausfallen kann?
    Sofort liess sich Marika seinerzeit einen Termin bei ihrem Arzt geben und bat diesen um einen Test auf Glutenintoleranz. Grosse Überzeugungskraft war dazu nötig, weil ihr Arzt zunächst keinen Anlass für einen solchen Test sah. Schliesslich liess er sich jedoch erweichen, und gespannt wartete Marika auf das Ergebnis – voller Hoffnung, endlich dem Spuk ein Ende setzen zu können und bald wieder normal und ohne Beschwerden leben zu dürfen. Dann die Enttäuschung: Negativ, keine Glutenintoleranz.
    Auf dem Nachhauseweg entschied sich Marika dennoch dazu, ihre Ernährung umzustellen. Schaden könne es ja nicht, dachte sie sich, wenn sie einfach einmal eine Zeitlang glutenfrei leben würde.
    Und in der Tat, schaden tat ihr die glutenfreie Ernährung wirklich nicht. Mehr noch: Marika fühlte sich bereits am dritten Tag mit glutenfreier Ernährung deutlich wohler. Ihr Reizdarm schien sich spürbar beruhigt zu haben. Sie schlief überdies nachts besser, und tagsüber fühlte sie sich geistig wacher und leistungsfähiger.
    Nach insgesamt vier Wochen hatte sich ihre Verdauung annähernd normalisiert. Und während sie normalerweise fast wöchentlich eine Migräneattacke erlitt, war das im letzten Monat mit der neuen Ernährung nur ein einziges Mal der Fall gewesen – und zwar mit überdies merklich geringerer Intensität. Schmerzen hatte sie nur noch selten und ihre Depression wich aufgrund der plötzlichen Genesung einem erfrischenden Hochgefühl.
    Jetzt ein halbes Jahr, nachdem Marika ihre Ernährung umgestellt hat, geht es ihr so gut wie nie zuvor. Migräne hat sie keine mehr. Verdauungsbeschwerden und Schmerzen scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben und ihre Stimmung ist die einer lebensbejahenden Frau.
    Produkte mit Weizen oder Gluten rührt Marika noch immer nicht an und dabei wird es auch bleiben. Zu gut sind ihr die undefinierbaren Schmerzen – mal in den Gelenken, dann wieder in der Muskulatur – in Erinnerung geblieben. Auch die Migräne, die schlaflosen Nächte und die Hoffnungslosigkeit nach jedem Arztbesuch lassen sich nicht so leicht vergessen.
    Wie kann es sein, dass Gluten – ein Proteinkomplex in manchen Getreidearten – zu all diesen Symptomen führt? Und wie kann es sein, dass der Glutenintoleranztest negativ ausfiel, wenn es doch eindeutig das Gluten war, das die Beschwerden verursachte?
    Was ist Gluten?

    Gluten ist eine Mischung aus verschiedenen Proteinen, die sich nicht nur im Weizen, sondern auch in vielen anderen Getreidearten befinden, z. B. im Dinkel, Roggen, Hafer und in der Gerste. Ebenfalls glutenhaltig sind etliche sog. Urgetreidearten wie Einkorn, Kamut und Emmer.
    Für das Getreidekorn ist das Gluten ein Speicherprotein, das im Laufe des Keimprozesses dem Keimling Nährstoffe bereitstellt. In der Backstube des Menschen sorgt das Gluten hingegen dafür, dass das Brot beim Backen schön zusammenhält. Es ist der Kleber. Daher gibt man in Brotrezepte mit glutenfreien Getreidearten oder Pseudogetreidearten regelmässig Bindemittel hinzu, welche die Klebereigenschaften des hier fehlenden Glutens übernehmen sollen.
    Zu den glutenfreien Getreidearten gehören die Hirse, der Teff (eine Hirseart) und der Reis sowie die Pseudogetreidearten Quinoa, Amaranth und Buchweizen.
    Gluten nun besteht aus zwei Gruppen, den sog. Prolaminen und den Glutelinen. Diese unterscheiden sich geringfügig in ihrer Struktur je nach Getreideart und bekommen dann gleich auch andere Namen.
    Die weizentypischen Gluteline werden Glutenin genannt.
    Die Prolamine heissen im Weizen Gliadin, im Hafer heissen sie Avenin und im Roggen Secalinin. Und auch diese Stoffe lassen sich jetzt noch weiter unterteilen: Denn es gibt nicht nur ein einziges Gliadin im Weizen, sondern viele verschiedene, nämlich das Alpha-, das Beta-, das Gamma- und das Omega-Gliadin.
    Tests für Glutenintoleranz oft sinnlos

    Bei den üblichen Tests für Glutenintoleranz wird lediglich nach einem einzigen "Stoff" gefahndet, nämlich nach Antikörpern gegen Gliadin in der alpha- oder beta-Variante. Das Gluten birgt aber viel mehr riskante Stoffe, wie z. B. das Weizenkeimagglutinin, das Gluteomorphin (auch Gliadorphin genannt, das erst bei der Verdauung von Gliadin entsteht), dann das Glutenin und auch das omega- oder gamma-Gliadin.
    Jede einzelne oder auch eine Kombination aus diesen Substanzen kann ebenfalls zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Infolgedessen ist es durchaus möglich, auch dann an einer Glutensensitivität zu leiden, wenn der übliche Glutenintoleranz-Test negativ ausfällt.
    Glutensensitivität, Glutenunverträglichkeit und Glutenintoleranz – Was ist der Unterschied?

    Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, was wohl der Unterschied zwischen Glutensensitivität und Glutenunverträglichkeit ist. Und was die Glutenintoleranz damit zu tun hat. Die gute Nachricht ist, dass alle drei Begriffe dieselbe Erscheinung bezeichnen können.
    Meist jedoch werden "Glutenunverträglichkeit" und "Glutenintoleranz" als Oberbegriffe für sämtliche Unverträglichkeitsreaktionen verwendet, die im Zusammenhang mit Gluten auftreten können. Hierzu zählen dann sowohl die Zöliakie als auch die Glutensensitivität.
    Während die Diagnose der Zöliakie – einer Autoimmunerkrankung – relativ sicher anhand einer Biopsie und bestimmter Blutmarker gestellt werden kann, verhält es sich bei der Glutensensitivität aufgrund oben erwähnter Schwierigkeiten in Bezug auf den Glutenintoleranz-Test nicht ganz so einfach.
    Die vielfältige Symptomatik der Glutensensitivität erleichtert die Diagnose auch nicht gerade. Während nämlich die Zöliakie-Symptome recht eindeutig sind (Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Nährstoffmangel), können bei einer Glutensensitivität auch solche Symptome auftreten, die man auf den ersten Blick nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit in Verbindung bringen würde.
    Zu den Symptomen der Glutensensitivität können zwar auch Verdauungsstörungen gehören, doch genauso Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, ein Gefühl des Benebeltseins, Konzentrationsstörungen, ADHS, ADS, Autismus-Symptome, Stimmungsschwankungen, Schwindel oder ein Übergewicht, das sich trotz aller Bemühungen einfach nicht mehr abbauen lässt.
    Beide Glutenunverträglichkeiten können überdies zu (weiteren) Autoimmunerkrankungen führen bzw. solche verstärken. Dazu gehören z. B. die Hashimoto Thyreoiditis (chronische Schilddrüsenentzündung) oder auch die Rheumatoide Arthritis.
    Weizenallergie

    Der Vollständigkeit halber sei noch die Weizenallergie erwähnt, die häufig Kleinkinder betrifft. Die allergische Reaktion richtet sich hier ausschliesslich gegen Eiweisse des Weizens, also nicht unbedingt auch gegen Eiweisse anderer Getreidearten. Eine generell glutenfreie Ernährung kann hier daher nicht in jedem Fall helfen, da Weizen neben Gluten auch noch andere Eiweisse enthält, die allergen wirken können.
    Die Symptome der Weizenallergie können jedoch – genau wie bei der Glutensensitivität – sehr unterschiedlich sein und bis hin zu Neurodermitis und Epilepsie reichen.
    Die Diagnose erfolgt über den Nachweis entsprechender IgE-Antikörper, die typisch für Allergien vom Soforttyp sind. Hier treten die Symptome meist innerhalb weniger Minuten nach dem Verzehr des entsprechenden Allergens (hier Weizen) auf. Bei der Glutensensitivität hingegen können Symptome auch zeitversetzt, also einige Tage später auftreten, was das Erkennen eines Zusammenhanges umso schwieriger macht – sowohl für den Patienten als auch für den Arzt.
    Glutensensitivität betrifft viele Menschen – Nur die wenigsten wissen davon

    Während nun eine Zöliakie und auch die Weizenallergie eher seltene Erscheinungen darstellen, betrifft die Glutensensitivität viele Menschen – und die meisten wissen gar nichts davon. Die Gründe dafür haben wir oben bereits genannt: Die Glutensensitivität äussert sich in Symptomen, die genauso zu vielen anderen Krankheiten gehören könnten und die ausserdem oft nicht – wie bei einer Allergie vom Soforttyp – direkt nach Glutenverzehr auftreten, sondern auch erst später.
    Da ferner die Symptome bei jedem Menschen andere Formen und Ausmasse annehmen können, ist es kaum möglich, allein anhand der Symptomatik hundertprozentig auf eine Glutensensitivität zu schliessen.
    Wir stellen Ihnen nun zunächst sechs häufige Symptome vor, die mit einer Glutensensitivität einhergehen können und geben dann Hinweise, wie Sie sicher gehen können, ob es sich bei Ihnen – falls Sie an diesen (oder auch anderen rätselhaften Symptomen) leiden – um eine Glutensensitivität handelt oder nicht.
    Manchmal halten sich die Symptome immer nur wenige Stunden. In manch anderen Fällen, bleiben die Symptome über viele Wochen hinweg bestehen und sind damit gar schon chronisch geworden.
    Sechs Gluten-Symptome

    1. Verdauungsbeschwerden

    Verdauungsbeschwerden gehören zu den häufigsten Symptomen einer Glutenunverträglichkeit. Hierzu gehören Blähungen, nicht abgehende Blähungen, Bauchkrämpfe ohne medizinischen Befund, Verstopfung, Durchfall oder beides abwechselnd. Häufig werden Menschen mit diesen Symptomen – wenn sich mit den üblichen Diagnosemethoden keine körperlichen Ursachen finden lassen – vom Arzt mit der Diagnose Reizdarmsyndrom bedacht.
    2. Migräne und Depressionen

    Während Verdauungsbeschwerden meist den Verdacht nahe legen, dass die Ernährung an deren Entstehung beteiligt sein könnte, ist das bei Kopfschmerzen und Migräne jedoch selten der Fall. Selbst manche Migräneexperten behaupten, dass ein Zusammenhang zwischen bestimmten Lebensmitteln und einer Kopfschmerzattacke nur auf Einbildung oder falschen Schlussfolgerungen der Patienten beruhe.
    Ob es nun Einbildung ist, dass eine Migräne häufig bei jenen Patienten auftritt, die zu Blutzuckerschwankungen bzw. einer entsprechend zuckerreichen Ernährung neigen, bei Patienten, die empfindlich auf histaminreiche Lebensmittel reagieren (reifer Käse, Wein, Räucherfisch etc.) oder bei Patienten, die Koffein nicht vertragen, mag ja – mangels wissenschaftlicher Beweise - bezweifelt werden können. Nicht bezweifelt werden kann jedoch der Zusammenhang zwischen Gluten und Kopfschmerz.
    Bereits mehrere Studien belegen hier, dass eine Glutenunverträglichkeit nicht nur ein Problem ist, das im Darm sein Unwesen treibt, sondern vielmehr eine Krankheit darstellt, die zu eindeutigen neurologischen Störungen einschliesslich Kopfschmerz führen kann.

    So schreibt beispielsweise Dr. Rodney Ford von der Kinderklinik für Gastroenterologie und Allergien in Christchurch, Neuseeland in seiner Arbeit "Das Gluten-Syndrom: Eine neurologische Krankheit", dass Gluten sowohl bei Zöliakie als auch bei einer Glutensensitivität das Nervensystem schädige und somit neurologische Symptome auslöse. In seiner Zusammenfassung gibt er folgendes an:
    Gluten kann aufgrund einer Kombination aus kreuzreagierenden Antikörpern, einer Serumkrankheit und direkter Toxizität neurologische Schäden verursachen. Diese Schäden können sich in einer Regulationsstörung des autonomen Nervensystems, in Zerebellären Ataxien (Bewegungsstörungen, die ihren Ursprung im Gehirn haben), in einer Hypotonie (niedriger Blutdruck), in Entwicklungs- und Lernstörungen (bei Kindern), in Depressionen sowie Migräne und Kopfschmerz zeigen.
    Dr. Ford weiter:
    Es ist sinnlos, mit Darmschäden und Nährstoffmängeln die Symptomvielfalt der glutensensitiven Menschen erklären zu wollen, wenn doch Gluten der ursächliche Schuldige an diesem Leid ist, das sich "Gluten-Syndrom" nennt.
    3. Kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen

    Auch Schwindel, Gleichgewichtsstörungen sowie Schwäche-, Kribbel- oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen weisen auf Störungen im Nervensystem hin und können daher auf eine Glutensensitivität hinweisen.
    4. Autoimmunerkrankungen

    Selbst Autoimmunerkrankungen – wie z. B. die chronische Schilddrüsenentzündung Hashimoto oder eine rheumatoide Arthritis – können ein Zeichen einer Glutensensitivität sein bzw. sich durch eine solche gravierend verschlechtern. Details zu den Zusammenhängen zwischen Autoimmunerkrankungen und Gluten erklären wir hier: Gluten heizt Autoimmunerkrankungen an.
    5. Fibromyalgie

    Fibromyalgie ist vermutlich keine Krankheit, sondern ein Symptomenkomplex mit unbekannter Ursache. Ähnlich wie beim Reizdarmsyndrom könnte auch die Fibromyalgiediagnose in manchen Fällen nichts weiter sein als eine Verlegenheitsdiagnose, weil sich eben keine Erklärung für die vorhandenen Symptome finden lässt.
    Doch ist es wirklich hilfreich, wenn man Ihnen sagt, Sie hätten Muskel- und Bindegewebsschmerzen? Nichts anderes bedeutet der Begriff "Fibromyalgie". "Fibro" heisst Bindegewebe, "Myo" steht für Muskeln und "Algia" bedeutet Schmerz.
    Wie aber würden Sie es finden, wenn Ihre Symptome – wie auch immer man sie nennen mag – nichts weiter als die Folgen einer unerkannten Glutensensitivität wären? Wenn sich Ihre Symptome merklich bessern würden, wenn Sie Ihre Ernährung umstellten? Wenn Sie in Wirklichkeit gar keine Antidepressiva, Muskelrelaxantien, Schmerzmittel etc. bräuchten, sondern aufgrund Ihrer Glutensensitivität viel eher eine glutenfreie Ernährung nötig hätten?
    In seiner Dissertationsarbeit aus dem Jahr 2005 an der medizinischen Fakultät der Universität München beschrieb Dr. med. Mario Krause ein Projekt mit Fibromyalgie-Patienten, die eine Eliminationsdiät durchführten und in regelmässigen Abständen über ihr Befinden berichteten.
    Krause schrieb, er sei zu einem solchen Projekt durch frühere Studien zum Chronic fatigue syndrome (CFS – Chronisches Müdigkeitssyndrom) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie durch die Arbeiten von Eneström motiviert worden. Letzterer habe eine vermehrte IgG-Antikörper-Ablagerung in der Haut von Fibromyalgie-Patienten nachweisen können, so dass man vermuten könne, die Fibromyalgie stehe mit Nahrungsmittelallergien in Verbindung oder werde von diesen zumindest verschlimmert.
    Die Schulmedizin hält von einer Verbindung zwischen IgG-Antikörpern und bestimmten chronischen Beschwerden dennoch nahezu gar nichts, ja, sie rät in den meisten Fällen sogar von diätetischen Einschränkungen ab, da diese sinnlos seien.
    An Krauses Projekt nun nahmen 68 Patienten teil, die durchschnittlich seit 10 Jahren an einer ärztlich diagnostizierten Fibromyalgie litten. Nach 8 Wochen, in denen sie jene Lebensmittel aus ihrem Speiseplan eliminierten, gegen die man bei ihnen IgG-Antikörper gefunden hatte (= Eliminationsdiät), klagten nur noch 25 % der Patienten an Muskelschmerzen. Zu Beginn der Studie waren es 66 % gewesen. Anfangs schliefen 63 % sehr schlecht, nach 8 Wochen Diät waren es nur noch 22 %. Gelenkschmerzen begleiteten 54 % der Patienten vor der Studie, nach 8 Wochen nur noch 29 %.
    Auch sämtliche andere Symptome besserten sich markant, ob Migräne, Depression, Reizblase, Wortfindungsstörungen, Rückenschmerzen, schmerzhafte Regelblutung, kribbelnde oder taube Füsse, Tinnitus, trockene Schleimhäute, geschwollene Hände, Füsse und Gesicht etc.
    Zwar führten die Patienten nicht ausschliesslich eine glutenfreie Diät durch, sondern eine Eliminationsdiät, was bedeutet, dass sie auch andere Lebensmittel mieden, die sich im IgG-Test für sie persönlich als problematisch entpuppt hatten. Da jedoch Gluten zu den häufigsten Allergenen zählt, lohnt es sich – insbesondere für Menschen, die keinen IgG-Test machen möchten/können – zunächst einmal mit einer glutenfreien und idealerweise auch einer milchfreien Ernährung zu beginnen.
    6. Ständige Müdigkeit

    Manche Menschen fühlen sich ständig wie zerschlagen, andere werden regelmässig nach dem Essen hundemüde und sind vorerst zu nichts mehr fähig. Häufig spricht man bei Menschen, deren Alltag von der ständigen Müdigkeit eingeschränkt wird, vom Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS).
    Doch bezeichnen viele Alternativmediziner auch dieses Syndrom – genau wie die Fibromyalgie (zu deren Symptomenkomplex ja auch die Müdigkeit gehören kann) – nicht als Krankheit. Schliesslich ist CFS (Chronisches Müdigkeitssyndrom) wieder nur die Bezeichnung für einen Zustand und bietet nicht den Hauch einer Ahnung in Bezug auf mögliche Ursachen.
    Die ständige Müdigkeit ist übrigens eines jener Symptome, das sich bei Vorliegen einer Glutensensitivität nach der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährungsweise am allerschnellsten verflüchtigen kann.
    In oben genanntem Projekt waren vor der Ernährungsumstellung 60 % der Patienten tagsüber chronisch müde und 42 % litten an Antriebsschwäche. Nach 8 Wochen bezeichneten sich nur noch 22 % als müde und nur noch 17 % als antriebsschwach.
    Leiden auch Sie an Glutensensitivität?

    Wenn eines oder sogar mehrere dieser Symptome bei Ihnen vorhanden sind oder zeitweise auftreten und Sie regelmässig glutenhaltige Lebensmittel zu sich nehmen, dann könnten Ihre Beschwerden tatsächlich im Gluten ihren Ursprung haben.
    Wie aber können Sie nun herausfinden, ob Sie an einer Glutensensitivität leiden?
    Schreiben Sie zunächst jedes einzelne Symptom auf, das Sie an sich beobachten können – sowohl sporadische als auch chronische Symptome. Schreiben Sie wirklich alle Ihre derzeitigen Symptome auf, auch solche, die Sie nicht mit Gluten in Verbindung bringen und die wir hier nicht aufgezählt haben. Schliessen Sie also nicht manche Symptome von vorn herein aus, weil sie andere Ursachen vermuten. Womöglich ist doch das Gluten daran schuld.
    Wenn Sie also beispielsweise Rückenschmerzen haben, dann schreiben Sie die Rückenbeschwerden auf Ihre Liste – auch wenn Sie zunächst der Meinung sein sollten, sie kämen nur von ihrer sitzenden Tätigkeit.
    Machen Sie die 60-Tage-Probe!

    Anschliessend streichen Sie für einen Zeitraum von 60 Tagen alle Produkte aus Ihrem Speiseplan, die Gluten enthalten. Streichen Sie nicht nur glutenhaltiges Brot und glutenhaltige Nudeln. Denken Sie auch daran, dass Gluten in vielen Fertigprodukten als Lebensmittelzusatz stecken kann, wie z. B. in vielen Süssigkeiten und sogar in Wurst. Lesen Sie also beim Einkauf sorgfältig die Zutatenlisten und fragen Sie auch im Restaurant, ob das von Ihnen bestellte Gericht glutenfrei ist.
    Ihnen ist beim Gedanken an die 60-Tage-Probe mulmig zumute? Sie bezweifeln, dass Sie das schaffen? Sie haben keine Lust, auf Ihre Frühstücksbrötchen zu verzichten. Und irgendwie glauben Sie auch nicht, dass Ihr "so gesundes" selbst gebackenes Vollkornbrot Ihnen schaden könnte?
    Alle diese zweifelnden Gedanken könnten ganz besonders auf eine Unverträglichkeit hinweisen. Oft sind wir nämlich gerade nach jenen Dingen süchtig, die uns besonders stark schaden und gegen die sich unser Körper schon lange verzweifelt wehrt.
    Machen Sie den Test! Es sind nur 60 Tage! Das schaffen Sie!
    Bleiben Ihre Symptome unverändert bestehen, haben Sie höchstwahrscheinlich keine Glutensensitivität oder aber Ihre Ernährung enthält doch noch Gluten – etwa in Fertigprodukten – das Ihnen entgangen ist.
    Verschwinden Ihre Symptome oder bessern Sie sich, dann sind Sie glutensensitiv und es lohnt sich, bei der glutenfreien Ernährung zu bleiben.
    Verschwinden Ihre Symptome zwar, aber Sie können es immer noch nicht so recht glauben, dass dies ein Verdienst der glutenfreien Ernährung war? Schliesslich könnte das auch Zufall sein, nicht wahr?
    Dann machen Sie nach der 60-Tage-Probe doch die Gegenprobe. Essen Sie jetzt am besten in jeder Mahlzeit irgendein glutenhaltiges Produkt. Meist zeigt Ihnen Ihr Körper schon nach dem ersten Glutentag, dass er lieber wieder glutenfrei ernährt werden möchte.

    Die glutenfreie Ernährung

    Eine glutenfreie Ernährung schliesst Weizen, Roggen, Gersten, Dinkel, Kamut, Hafer, Einkorn, Emmer und alle Produkte aus, die diese Getreide enthalten. Denken Sie daran, dass auch solche Fertigprodukte glutenhaltige Bestandteile enthalten können, bei denen man nicht gleich an Mehl und Getreide denkt, wie z. B. Fertigsuppen, Saucen, Salatdressings, Schokoriegel und vieles andere mehr.
    Glutenfrei sind hingegen Quinoa, Buchweizen, Hirse, Amaranth, Reis, Mais sowie natürlich auch Erdmandeln, Esskastanien, Teff und Nussmehle. Gerade aus Erdmandeln (auch Chufas genannt), Mandeln, Braunhirseflocken und Esskastanien lassen sich sehr köstliche und basenüberschüssige Mahlzeiten zaubern – wie unser untenstehendes Frühstücksrezept beweist.
    Basisches Kastanien-Frühstück

    Das basische Kastanien-Frühstück wird mit einer fruchtig-frischen Beeren-Sauce und knusprigen Erdmandelchips serviert.
    Zutaten pro Portion
    2 EL Kastanienmehl
    ca. 80 ml heisse Mandelmilch (z. B. aus Mandelmilchpulver und heissem Wasser)
    ½ EL Trockenfrüchte (Sultaninen oder klein geschnittene Feigen, Pflaumen etc.)
    200 g klein geschnittene frische Früchte der Saison
    1 EL Mandelmus (braun oder weiss)
    50 g Beeren (z. B. Heidelbeeren oder Brombeeren)
    2 Datteln entsteint
    Saft von ½ Orange
    Erdmandelflocken oder Erdmandelchips
    Zubereitung
    Kastanienmehl und Trockenfrüchte mit der heissen Mandelmilch aufgiessen und wenige Minuten quellen lassen. Anschliessend die klein geschnittenen Früchte und das Mandelmus darunter mischen. Aus den Beeren, den Datteln und dem O-Saft im Mixer eine Dessertsauce zubereiten und über die Kastanien-Früchte-Mischung giessen. Mit Erdmandelflocken oder –chips bestreuen. Nach Wunsch mit Zimt, Vanille oder Ingwer würzen. Das Frühstück wärmt, sättigt und liefert reichlich Nähr- und Vitalstoffe.

    Quellen







    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  7. #27
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    Hocher Glutengehalt kommt vorallem in den neueren Züchtungen vom Getreide vor. Also hier auch wieder - Getreide 50 Jahre und weiter zurück, war noch wesentlich gesünder UND verträglicher,
    als diese Sorten von heute.


    Gluten vernebelt die Sinne



    Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen - das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.

    Gluten vernebelt die Sinne

    Von der Schulmedizin ignoriert
    Über Altersdemenz, über die Alzheimer Krankheit und über Konzentrationsstörungen oder ADHS findet man reichlich Informationen. Über die vernebelten Sinne durch Gluten (sog. Brain Fog (zu dt. "Gehirnnebel")) erfährt man dagegen kaum etwas. Brain Fog hat nichts mit Alzheimer, nichts mit Demenz und auch nichts mit Depressionen oder geistigen Krankheiten zu tun. Bei Brain Fog handelt es sich um ein völlig eigenständiges Symptom, welches jedoch leider von der Schulmedizin nicht als Symptom anerkannt wird. Im Gegenteil: Die Schulmedizin ignoriert den Brain Fog grösstenteils, obwohl es sich dabei um ein heute weit verbreitetes Symptom handelt, sagt Dr. Lawrence Wilson, MD. Und so findet man über ein vernebeltes Gehirn und den damit verbundenen Mangel an geistiger Klarheit in der medizinischen Literatur kaum Hinweise.

    Wenn das Brötchen Verwirrung stiftet
    Betroffene verbringen möglicherweise viele Stunden ihres ganzen Lebens in einem geistigen Nebel zu und sind nicht in der Lage, sich zu konzentrieren, schnelle Schlüsse zu ziehen, Informationen richtig zu verarbeiten und in der Schule oder am Arbeitsplatz mitzuhalten. Ein solcher Zustand kann im Tagesverlauf immer wieder auftreten. Doch wer oder was ist der Grund für diese Zwischenfälle? Es könnte das Frühstücksbrötchen sein, das Sandwich zur Mittagszeit oder die Pasta zum Abendessen.

    Vernebelt Gluten das Gehirn?
    In all diesen Lebensmitteln steckt glutenhaltiges Getreide. Gluten ist ein Protein, das in den meisten Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer und Gerste enthalten ist. Laut Dr. Wilson kann genau dieses Gluten (bei empfindlichen Menschen) die beschriebenen Symptome auslösen. Es kommt zu bestimmten Reaktionen im Gehirn. Dort wird das sensible Gleichgewicht von Hormonen und anderen Botenstoffen immens gestört. Als Folge davon können verschiedene psychische Probleme entstehen, angefangen von Depressionen, Autismus bis hin zu Schizophrenie. Es kann sich aber auch einfach "nur" Brain Fog entwickeln. Und so steigt in diesem Fall nach jeder glutenhaltigen Mahlzeit der beschriebene "Nebel" auf und führt zu geistigen Einbrüchen. Brain Fog ist also das Ergebnis einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, nämlich einer Unverträglichkeit bzw. Überempfindlichkeit gegenüber Gluten.

    Gluten – Das Opium im Weizen
    Gluten ist schwer verdaulich. Oft wird es nicht vollständig in einzelne Aminosäuren zerlegt. Es bleiben unvollständig verdaute Gluten-Bruchstücke zurück. Diese Protein-Bruchstücke nennt man Peptide. Je nach Zustand der Darmschleimhaut können sie die Schleimhaut passieren und gelangen in die Blutbahn. Gluten-Peptide können nun körpereigene Stoffe (Endorphine) nachahmen, die im Gehirn wichtige Funktionen innehaben und am Schmerz- oder auch Glücksempfinden und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt sind. Man nennt die Gluten-Peptide auch opioide Peptide. Das Wort "opioid" stammt dabei von "Opium" ab und weist auf die benebelnde Wirkung dieser Peptide hin.

    Die Folgen einer Glutenunverträglichkeit
    Gluten-Peptide können ausserdem allergische Reaktionen auslösen. Diese können sich in Schwellungen und Entzündungen äussern. Im Gegensatz zu einem Insektenstich beispielsweise am Arm, dessen Schwellung leicht erkennbar und auch unmissverständlich spürbar ist, spürt man Schwellungen im Darm, die durch eine allergische Reaktion ausgelöst werden, nicht unbedingt.
    Noch schwieriger zu entdecken sind allergische Entzündungen, wenn sie im Gehirn stattfinden. Das Gehirngewebe hat nicht – wie etwa die Haut – die Möglichkeit, sich über Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen bemerkbar zu machen. Daher verlaufen allergische Entzündungen im Gehirn – beispielsweise aufgrund von Gluten-Peptiden – sehr subtil, wie etwa durch ein vernebeltes Gefühl im Kopf.

    Eisenmangel durch Glutenunverträglichkeit
    Eine Glutenunverträglichkeit hat also ihre Ursache im Darm, macht sich jedoch nicht unbedingt über Verdauungsbeschwerden bemerkbar, sondern oftmals sogar einfach „nur“ mit einer chronischen Müdigkeit und dem Gefühl, nicht leistungsfähig zu sein. Da in Verbindung mit einer Glutenunverträglichkeit gelegentlich auch eine Blutarmut eintrifft, glaubt man häufig, die ständige Müdigkeit käme von einem Eisenmangel. Die schlechte Eisenresorption ist jedoch nur die Folge der Glutenunverträglichkeit. Meidet man in diesem Fall das Gluten, wird Eisen wieder resorbiert und die Blutarmut verschwindet. Leider kann Gluten auch das Gegenteil einer Müdigkeit, nämlich eine chronische Nervosität auslösen. Selbst Haut- und Zahnprobleme können die Folgen einer Glutenunverträglichkeit sein.

    Ursachen der Glutenunverträglichkeit
    Die interessanteste Frage ist jetzt aber: Wie kann sich eine solche Glutenunverträglichkeit – an der bekanntlich nicht jeder leidet – überhaupt erst entwickeln?

    1. Magensäuremangel
    Eine mangelhafte Proteinverdauung kann auf einen Magensäuremangel hinweisen. Ein Magensäuremangel wiederum kann verschiedene Ursachen haben. Dazu zählt die regelmässige Einnahme von Medikamenten, welche die Magensäureproduktion hemmen. Andererseits kann ein Mangel an Zink und Vitamin B6 zu einem Magensäuremangel führen. Beide Mikronährstoffe haben Einfluss auf die Magensäureproduktion. Auch eine jahrelange chronische Übersäuerung des Gewebes (damit ist nicht Sodbrennen gemeint) aufgrund einer jahrelangen säureüberschüssigen Ernährungs- und Lebensweise kann die Magensäureproduktion irgendwann einmal erschöpfen. Ganzheitliche Massnahmen zur natürlichen Förderung einer gesunden und ausgeglichenen Magensäureproduktion finden Sie hier: Sodbrennen

    2. Beschädigte Darmschleimhaut

    Wenn nun im Magen ein Magensäuremangel herrschte, dann erreichen unvollständig verdaute Gluten-Partikel den Darm. Normalerweise sollten keine unvollständig verdauten Partikel die Darmschleimhaut passieren können. Dies geschieht nur dann, wenn die Darmschleimhaut geschädigt ist. Die wichtigsten Ursachen für eine geschädigte Darmschleimhaut sind eine gestörte Darmflora (z. B. aufgrund von Antibiotika, Abführmitteln oder anderen Medikamenten, aufgrund von Stress, aufgrund von ungesunder Nahrung etc.) und Lebens- bzw. Ernährungsgewohnheiten, die chronische Entzündungsprozesse fördern.

    3. Getreide eignet sich nicht als Grundnahrungsmittel
    Nun wartet Gluten nicht einfach ab, bis die in Punkt 1 und 2 beschriebenen Zustände irgendwann einmal eintreffen. Gluten ist direkt und höchstpersönlich daran beteiligt, dass Punkt 1 und 2 überhaupt erst entstehen. Glutenhaltige Getreide sind also an der Förderung einer chronischen Übersäuerung und an der Zerstörung der Darmflora beteiligt. In anderen Worten: Gluten schafft selbst die Voraussetzungen für eine Glutenunverträglichkeit.

    Klarer Kopf durch glutenfreie Ernährung
    Da bei einer einmal entwickelten Glutenüberempfindlichkeit schon der Verzehr von kleinen Glutenmengen ausreicht, um nebulöse Zustände (oder andere typische Symptome) zu verursachen, lohnt sich das Experiment "glutenfreie Ernährung" ganz ausserordentlich. Nur dann finden Sie heraus, ob auch bei Ihnen das Gluten für verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen und Brain Fog verantwortlich ist. Das Experiment sollte mindestens vier Wochen lang konsequent durchgeführt werden und eignet sich auch hervorragend für Kinder. Schon bald werden Sie klare Gedanken fassen können, Ihre Konzentrationsfähigkeit wird sich genauso verbessern wie Ihr Auffassungs- und Lernvermögen. Selbst die Stimmung kann sich deutlich heben und die Nebelschwaden werden sich endlich verziehen.

    Glutenfreie Ernährung – Die Praxis
    Gluten ist in den geläufigen Getreidearten enthalten: In Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, und damit in all jenen Nahrungsmitteln, die diese Getreide in irgendeiner Form enthalten. Das sind in der Hauptsache Back-, Konditor- und Teigwaren (Mehl, Brot, Nudeln, Kuchen, Kekse, süsse Teilchen etc.). Doch sind natürlich auch in sehr vielen Fertigprodukten (Suppen, Sossen, Desserts, Süssigkeiten etc.) glutenhaltige Mehle beispielsweise als Bindemittel enthalten und sollten gemieden bzw. mit glutenfreien Produkten ersetzt werden.
    Die glutenfreie Ernährung ist nicht schwer, erfordert nur in der ersten Zeit ein bisschen Umgewöhnung und Flexibilität:

    • Statt Mehl aus Weizen, wählen Sie Mehl aus Buchweizen, Mais oder Hirse. Beim Backen sollten Sie sich jedoch nach speziellen Rezepten für glutenfreie Kuchen, Brote etc. halten, da glutenfreies Mehl – gerade aufgrund des fehlenden Glutens – nicht über dessen Bindefähigkeit verfügt.


    • Statt Brot aus Weizen oder Roggen wählen Sie Mais-Vollwert-Brote, Hirse-Vollwert-Brote, Reis-Vollwert-Brote oder Buchweizen-Vollwert-Brote.


    • Statt Hartweizenpasta kommen Buchweizennudeln, Maisnudeln oder auch einmal Sojanudeln auf den Tisch. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich um 100prozentige glutenfreie Nudeln handelt und nicht etwa Hartweizen beigemischt wurde.


    • Statt Müsli aus Haferflocken gibt es zum Frühstück künftig glutenfreies Müsli, glutenfreie Flakes oder glutenfreies Knusperfrühstück.


    • Wenn Sie bisher glutenhaltige Sossenbinder oder Mehl zum Sossenbinden nahmen, dann können Sie jetzt Johannisbrotkernmehl zum Binden nehmen, welches nicht einmal aufgekocht werden muss und sich daher auch für kalte Dessertsaucen eignet.

    Achten Sie beim Einkauf auf das Symbol für Glutenfreiheit. Es handelt sich dabei um eine durchgestrichene Getreideähre. Besonders viele glutenfreie Produkte finden Sie im Reform- und Naturkost-(Online-)Handel.
    Gleichzeitig sollten Sie verstärkte Aufmerksamkeit Ihrer Darmgesundheit widmen, um die gestörte Darmflora wieder aufzubauen und den Darmschleimhäuten Gelegenheit zur Regeneration zu geben. Informationen dazu finden Sie hier: Wie funktioniert eine Darmreinigung


    Quelle:





    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #28
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Hier ein Ausschnitt von einem Selbstversuch vom Arzt, der das
    Buch "Weizenwampe" geschrieben hat.
    Wohlverstanden; durch das Leben selber kam er zum Weizen.
    Nicht etwa das er gesucht hätte über was er ein Buch schreiben
    konnte.








    LG Angeni
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    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  9. #29
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    Hier kauf ich Teigwaren und Brot ein.
    Der einzige Bäcker der ganzen Schweiz, der wirklich das
    GANZE Korn verwendet.

    Hier Daniel in einem Interview (ist aber Scheizerdeutsch)
    (@Martin wird sich freuen, gäll^^ - rrrrrrrrrr)

    http://www.bio-dinkel.ch/safedatafra...bio-dinkel.ch/


    LG Angeni
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  10. #30
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    Querverweis
    Glutamate MSG
    – Das Fast Food Ecstasy Rauschgift für das Hirn


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