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Thema: Das Ende der Lebensversicherungen

  1. #31
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    Lebensversicherer trudeln über dem Abgrund

    Können Sie sich daran erinnern, wie das als Kind war, einen Papierflieger zu falten und dann fliegen zu lassen? Meistens flog er nicht in die Richtung, die man wollte. Er trudelte durch die Luft, nahm Kurven die man nicht beabsichtigte, und meist stürzte er dann unkontrolliert ab. Der erste Moment in der Luft war immer der spannendste: Wie lange hält er sich? Wird das gefaltete Papier womöglich doch in die beabsichtigte Richtung fliegen? Und gelingt es vielleicht, den Flieger ausnahmsweise elegant auf der Luft gleiten zu lassen?

    Genau dort stehen die Lebensversicherer heute. Keiner kann sagen, ob es noch jemand vermag, das Geschäftsmodell fliegen zu lassen. Nur wenige haben eine leise Hoffnung, dass es gelingt, auf der bescheidenen Zinskurve zu gleiten. Alle starren gebannt auf das Trudeln der Branche. Wird es gelingen, einen kapitalen Absturz zu verhindern? Und wenn nicht, wer wird der erste sein?

    weiter hier: http://www.manager-magazin.de/finanz...a-1122587.html
    Liebe Grüße
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  2. #32
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    Allianz senkt Zinsen für Lebensversicherung

    Deutschlands größter Lebensversicherer Allianz streicht die Überschussbeteiligung seiner Lebens- und Rentenversicherung weiter zusammen.

    Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...sversicherung/
    http://www.experten.de/2016/12/06/zinssenkung-bei-der-axa-fuer-2017/

    https://www.experten.de/2016/12/06/e...uf-26-prozent/

    Usw.

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  3. #33
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    Niedrigzinsen machen Lebensversicherer schwer zu schaffen

    Es sind allerdings nicht nur die Zinsen, sondern auch die fehlenden Neu-Abschlüsse!
    Auch dieses Geld "fehlt" für fällige Auszahlungen.

    Das Zinstief reißt tiefe Löcher in der Kasse der Lebensversicherer. Vor allem trifft es deutsche Assekuranzen, wie aus einen Stresstest der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA hervorgeht. Europaweit drohen 160 Milliarden Euro Miese.

    Wenn es immer so weiter geht mit der Politik der Niedrigzinsen der EZB, müssen sich zirka 236 europäische Lebensversicherer auf 100 Milliarden Euro Belastungen einstellen. Außerdem kämen auf deutsche Unternehmen 27,8 Milliarden Euro an zusätzlichen Bürden zu, weil dessen Vermögenswerte den Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherern nicht nachkommt.

    Deutsche Lebensversicherer machen gerade die hohen Zinsen aus Altverträgen schwer zu schaffen. Rechnet man die Niedrigzinsen mit dem Absturz der Kurse der Wertpapiere zusammen, würde dieses die Bilanzen der Unternehmen in Europa mit 160 Milliarden Euro belasten.
    Am Stresstest nahmen 20 deutsche Lebensversicherer teil

    Laut der BAFIN nahmen 20 Lebensversicherer die den Markt mit 75 Prozent abdecken, am Stresstest teil. Dieser Test wurde von der EIOPA nach der Einführung der neuen Kapital und Aufsichtsregel Solvency II durchgeführt. Es zeigt die starke Verwundbarkeit in diesem makroökonomischen Umfeld.
    Versicherer spielen alles runter

    „Alles nur halb so wild“ meinen die Versicherer, da die Szenarien auf unwahrscheinlichen Annahmen beruhen, so die Aussage von Branchenverband GDV. Die Versicherer sind zwar abseits der Tests von EIOPA angemessen kapitalisiert , jedoch würde ohne die Einführung der neuen Kapital und Aufsichtsregel Solvency II, 32 von 236 Versicherern den Stresstest nicht bestehen.

    Quelle: https://www.contra-magazin.com/2016/...r-zu-schaffen/
    LG
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  4. #34
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    Allianz: Die Lebensversicherung hat keine Zukunft

    Die haben ja richtige Blitzbirnen bei der Allianz!

    Die klassische Lebensversicherung mit garantierten Zinsen stirbt nach Angaben von Allianz-Deutschland-Chef Manfred Knof langsam aus. „Wir haben solche Produkte noch im Regal, aber der Kunde kauft sie so gut wie nicht mehr“, sagte Knof der Rheinischen Post. In der privaten Altersvorsorge sei der Anteil der klassischen Rentenversicherung auf unter zehn Prozent gesunken, in der betrieblichen Altersvorsorge auf unter 25 Prozent.
    Die im Bundestag verabschiedete Reform der Betriebsrente ist aus Sicht von Knof dringend notwendig. „Was die Deutschen derzeit im Schnitt für die Altersvorsorge sparen, reicht nicht aus, um im Alter gut davon leben zu können“, sagte der Versicherungschef. Rentner bräuchten „idealerweise 60 bis 80 Prozent“ ihres letzten Nettoeinkommens. Derzeit verfügten die Bundesbürger aber nur über 35 bis 40 Prozent.
    Der Bundestag hatte am Donnerstag eine Stärkung der Betriebsrenten beschlossen, die diese Form der Altersvorsorge für Geringverdiener attraktiver machen und vermehrt in kleinen Betrieben ermöglichen soll. Dazu sollen Arbeitgeber von der bisherigen Haftung für Betriebsrenten entbunden werden. Bei Geringverdienern soll es staatliche Zuschüsse für die Beiträge geben.

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
    LG
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  5. #35
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    Riester-Vertrag in der Elternzeit weiterlaufen lassen

    Wer den Riester-Quatsch immer noch mitmacht , hat den Schuß nicht gehört!

    Es geht nur darum, mit den laufenden Beträgen, die Altverträge noch auszahlen zu können, bis dann alles zusammenbricht.

    Altersvorsorge ist auch für frischgebackene Eltern wichtig. Daher gilt: Wer einen Riester-Vertrag hat, sollte ihn auch während der bis zu dreijährigen Elternzeit durchhalten, rät die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften.

    Dann bekommen Eltern die jährliche Grundzulage von 154 Euro (175 Euro ab 2018) und die Kinderzulage von 300 Euro. Für bis Ende 2007 geborene Kinder gibt es 185 Euro. Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Eltern im ersten Jahr der Elternzeit noch den Mindesteigenbetrag einzahlen. Der Haken dabei: Auch wenn die Einkünfte zu Beginn der Elternzeit gering sind oder ausfallen, müssen Eltern vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlen, um die vollen Zulagen zu erhalten. Grundzulage sowie Kinderzulagen werden aber auf die Beiträge angerechnet. Ab dem zweiten Jahr sind dann aber nur noch 60 Euro pro Jahr oder 5 Euro monatlich als Sockelbetrag für die Zulagen erforderlich.

    Quelle: http://www.t-online.de/finanzen/geld...en-lassen.html
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  6. #36
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    Vorsicht wer eine Lebensversicherung (noch) hat

    Diese Meldung hat es in sich. "Lebensversicherer wollen Millionen Policen verkaufen". Mit der Ergo, Generali und AXA kündigen gleich drei grosse Gesellschaften an, sie wollen die Verpflichtungen aus den Verträgen loswerden. Finanzinvestoren wie amerikanische Hedgeffonds sollen sie übernehmen. Warum? Weil sie diese nicht mehr erfüllen können? Die Aussage eines Experten über die Lage in Deutschland dazu: "Dieses Beben in der Lebensversicherung gefährdet die Vorsorge von mindestens 10 Millionen Menschen."

    Seid ihr auch darunter?


    AXA steht wohl jetzt für die Axt mit der man die Lebensversicherungskunden abhackt.

    Vor vielen Jahren habe ich schon vor dem Abschluss einer Lebensversicherung, oder besser gesagt, ErLebensversicherung als Altersvorsorge gewarnt.

    Am 19. August 2010: "Alles was man an privater Vorsorge getroffen hat, wie die Einzahlungen in Pensionskassen, in Lebensversicherung und Aktienfonds ect. kann sich in Luft auflösen."

    Am 10. August 2012: "Das Kapital schmilzt aber dahin und beim Erreichen des Rentenalters wird man von der Kaufkraft her gesehen sehr wenig bekommen ... wenn diese Institutionen überhaupt noch flüssig sind und auszahlen können."

    Ich habe dazu geraten, wenn überhaupt sollte man nur den Todesfall versichern und keine Kapitalbildung damit erzielen wollen. Denn erstens gibt es bessere Modelle für die private Altersvorsorge und zweitens sind die Versicherungen durch die Politik der tiefen Zinsen (null bis negative Zinsen mittlerweile) der EZB in die Bredouille geraten.

    Am 13. Juni 2013 warnte ich, sie können wegen den Zentralbanken die versprochene Rendite nicht erwirtschaften:

    "Dazu kommt noch ihre Null-Zins-Politik, die einen riesen Schaden anrichtet. Die ganzen Pensionskassen, Rentenfonds, Lebensversicherungen und überhaupt alle die Sparkonten besitzen haben einen gigantischen Zinsverlust dadurch in den letzten Jahren erlitten. Man bekommt keine Rendite für sein angelegtes Geld."

    Jetzt ist es passiert und die Versicherungen steigen aus.

    Ich zitiere Axel Kleinlein aus dem unten verlinkten Interview:

    "In der Tat, das ist die Massenflucht! Mit dem geplanten Verkauf ziehen sich große Lebensversicherer millionenfach aus ihrer Verantwortung zurück und überlassen es irgendeinem Finanzinvestor, die Verträge weiterzuführen."

    Wer immer die Policen übernimmt wird nur das gesetzlich mindeste erfüllen.

    Dazu sagt Kleinlein: "Denn freiwillig wird wohl kein Investor Geld für die Kunden locker machen. Ob das ausreicht, das werden wir beobachten."

    Das heisst, man kann als Policenbesitzer wohl vergessen, mehr ausbezahlt zu bekommen als man eingezahlt hat. Es kann sogar weniger sein, also ein Verlustgeschäft!

    Zu was rät Kleinlein wenn man Kunde ist? "Er kann grundsätzlich drei Dinge tun: Der Kunde kann seinen Vertrag kündigen, ihn beitragsfrei stellen oder aber normal weiterlaufen lassen. Was am besten ist, das ist von der individuellen Situation abhängig."

    Das Interview mit ihm im "manager magazin" hier ...

    Ach ja, ihr wisst wer der ehemalige oberste Chef der Axa-Versicherung bis vor einem Jahr war. Henri de Castries, Vorsitzender der Bilderberger!

    So einfach ist das. Weg mit den Kunden und über Bord geschmissen. Sollen die Finanzhaie der Wall Street sie jetzt fressen!
    Liebe Grüße
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  7. #37
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    Andreas Popp: Lebensversicherungen vor der Pleite...



    Die Ereignisse überschlagen sich nach wie vor und beschleunigen sich systembedingt. Schon lange weist die Wissensmanufaktur auf die fragile Finanzarchitektur und deren Kollaps-Potential hin. Der seit Jahren verlaufende Zusammenbruch des Finanzwesens nähert sich zunehmend dem Zeitpunkt, an dem sich auch die erkenntnisresistentesten Menschen nicht mehr wegducken können. Die Grundlage für diese Verweigerungshaltung nennt man pluralistische Ignoranz, die man schwer kalkulieren kann. Unsere globale Welt wird nun per Machtsystem verändert und ein „zurück“ ist nicht mehr möglich. Neben den politischen Interessen scheint es uns wichtig, sich ebenfalls auf jene Dinge zu konzentrieren, die man beeinflussen kann. Das sollte aus unserer Sicht auch die finanzielle Vorbereitung auf eine bewegte Zukunft sein. In dieser Ausgabe geht es um das Thema „Lebensversicherung“, deren Schieflage von Tag zu Tag kritischer wird, auch wenn die aktuelle Berichterstattung nur schemenhaft darüber berichtet. Kurze Hinweise über die kritische Situation der Pensionskassen reichen da nicht aus. Es gibt mehr Lebensversicherungsverträge in Deutschland als Einwohner. Grund genug, dieses Thema im Bewusstsein zu halten. Nur mit eigenverantwortlichem Handeln lässt sich das Leben gestalten. Die tägliche Nachrichtenlage sollte uns nicht vergessen lassen, auch die vermeintlich nebensächlichen Dinge zu klären. Mehr zum Thema Kapitalvernichtende Lebensversicherung: http://www.wissensmanufaktur.net/kapi...
    Liebe Grüße
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  8. #38
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    BGH: Weniger Geld aus der Lebensversicherung verfassungsgemäß

    Die Zinsen sind schuld?

    Was ist mit den Gehältern bei den Versicherungen? Und den gebauten Prunkpalästen?
    Und noch vieles mehr .......

    Für langjährige Kunden von Lebensversicherungen fällt die Ausschüttung am Laufzeitende oft magerer aus als einmal erhofft. Die zugrunde liegende Regelung hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun bestätigt. Schlechte Nachrichten für Kunden mit laufenden Lebensversicherungen.

    Heute hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die Regelung zu den sogenannten Bewertungsreserven bestätigt. Damit erhalten Lebensversicherungskunden in der Niedrigzinsphase geringere Auszahlungen. Dagegen geklagt hat der Bund der Versicherten (BdV). (Az. IV ZR 201/17)
    Bei den Bewertungsreserven handelt es sich um Gewinne, die Versicherer erwirtschaften, indem sie die Kundengelder am Kapitalmarkt anlegen, größtenteils in festverzinslichen Papieren wie Staatsanleihen. Wird die Lebensversicherung fällig, steht dem Versicherten grundsätzlich sein Anteil an diesen Gewinnen zu. Diese Beteiligung an den Bewertungsreserven ist eine Komponente der Gesamtverzinsung – neben Garantiezins, laufendem Zinsüberschuss und Schlussüberschuss.

    Zinsflaute macht es Versicherern schwer

    Hintergrund des Streits ist die anhaltende Zinsflaute. Sie macht es Versicherern schwerer, die hohen Garantiezusagen der Vergangenheit einzuhalten. Ältere, höher verzinste Staatsanleihen in den Büchern sind in dieser Situation ein Stabilitätsanker.


    Um ausscheidenden Kunden ihren Anteil an den Bewertungsreserven auszahlen zu können, müssen die Unternehmen diese Anleihen aber am Markt zu Geld machen – zum Nachteil aller Versicherten mit neueren Verträgen, die noch länger auf eine solide finanzielle Aufstellung angewiesen sind.
    Im Zuge einer Reform 2014 hat der Gesetzgeber diese Ausschüttungen deshalb gedeckelt. Seither dürfen die Kursgewinne nur noch in einem Maß ausgezahlt werden, das die Garantiezusagen für alle übrigen Versicherten nicht gefährdet. Die Gewinne aus Immobilienanlagen und Aktiengeschäften sind von der Kappung nicht betroffen.
    BdV-Kritik: Verfassungswidrige "Enteignung"

    Der BdV kritisierte diese Einschnitte als verfassungswidrige "Enteignung". Im Fall eines Kunden der zum Ergo-Konzern gehörenden Victoria Lebensversicherung wollte er ein höchstrichterliches Urteil erstreiten. Der Mann hatte anstelle der einmal in Aussicht gestellten 2.821,35 Euro nur 148,95 Euro aus den Bewertungsreserven erhalten.
    Für den BdV ein Fall von vielen: "Es geht um Milliarden im zweistelligen Bereich, die den Versicherten vorenthalten werden sollen", sagte Vorstandssprecher Axel Kleinlein laut Mitteilung.
    In der Verhandlung am 13. Juni 2018 hatte sich bereits abgezeichnet, dass die Richter die Neuregelung tendenziell für verfassungsgemäß halten.

    Quelle: https://www.t-online.de/finanzen/gel...et-urteil.html
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    Lebensversicherer machen mit legalem Betrug am Bürger gigantische Profite

    1983 bestätigte das Landgericht Hamburg, dass Verträge der Lebensversicherungen legaler Betrug sind. Geändert hat dies jedoch nichts. Seit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ex- Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester die private Rente quasi als Plicht anordneten, wurden über 100 Millionen solcher Verträge verkauft. Die Riester-Rente bedeutete für Lebensversicherer den Beginn eines sensationellen Konjunkturprogramms, denn auch private Renten gehören dazu.

    Viele Kunden bezahlten viele Tausend Euro Abschlusskosten für einen einzelnen Vertrag. Konkret: Sie verpflichteten sich jahrelang, Geld in eine schlecht verzinste und zudem unsichere Altersvorsorge zu stecken. Denn Lebensversicherungen sind in erster Linie nur für den lohnend, der sie verkauft. Sie sind eine sichere Einnahmequelle für Versicherungsvertreter, Versicherungsmakler, Banken und Vermögensberatungen. Das eingezahlte Geld fehlt den Kunden jedoch real bei der späteren Alterssicherung.
    Für die Finanzkonzerne sind Renten- und Lebensversicherungen jedoch höchst lukrativ. Sie bemängeln zwar beständig, dass die Niedrigzinspolitik die Produkte uninteressant machen. Doch das gilt nur für die Kunden. Denn die Lebensversicherungsbranche hortet jedes Jahr mehr Kapitalanlagen und kassiert dafür hohe Zinsen bis zu über 4 Prozent. Wie ist das in Zeiten der Niedrigzinspolitik möglich?

    Die deutschen Lebensversicherer haben sich vom Niedrigszinsmarkt verabschiedet. Das brachte ihnen Zinseinnahmen von rund 47 Milliarden Euro pro Jahr ein. Zudem haben Versicherer noch andere, sichere Geldeinnahmen, wie Risikogewinne. Diese konnten sie einstreichen, in dem sie das Sterbealter ihrer Kunden auf dem Papier einfach extrem hoch ansetzten. Lebt der Kunden dann nicht so lange, was die Regel ist, kassiert die Versicherung den Risikogewinn. Je unrealistischer das Sterbealter, desto höher der Risikogewinn. Ähnlich ist es mit den Kostengewinnen. Kunden zahlen dafür wesentlich mehr, als tatsächlich anfällt. Die Kostengewinne bei Lebensversicherern belaufen sich jährlich auf rund eine Milliarde Euro.

    2016 erzielten die Versicherer sogar einen Überschuss von über 22 Milliarden Euro. Seit der Finanzkrise 2008 hat sich die Umsatzrendite mehr als verdoppelt. Die Kunden bleiben bei all den Gewinnen allerdings außen vor. Die versprochene und tatsächliche Verzinsung der Einzahlungen sinkt von Jahr zu Jahr. Selbst wenn Kunden den Vertrag bis zum Ende halten, sind Verluste wahrscheinlich. Wer den Vertrag vorzeitig kündigt, drohen Verluste mit Sicherheit. Denn dafür kassieren die Versicherer eine hohe Stornogebühr.

    Quelle: https://www.watergate.tv/lebensversi...ische-profite/
    https://www.watergate.tv/europas-ren...privatisieren/

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    Studie: Die Riester-Rente ist ein Riesen-Flop

    Die Riester-Rente war doch nie für die Bürger gedacht, sondern nur für die Versicherungen!

    Das muss doch mal langsam klar sein!

    Die Riester-Vorsorge ist ein Riesen-Flop. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/feuilleton...-a2635052.html
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