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Thema: Das Ende der Lebensversicherungen

  1. #1
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    Das Ende der Lebensversicherungen

    Im Grunde genommen sind die betreibenden Gesellschaften auch nicht viel anders als Banken zu sehen. Da wird auch nichts erwirtschaftet, denn das wäre ja mit Arbeit verbunden. Also handelt man im Hintergrund mit genauso mit faulen Produkten, wie die Banken und hat sicherlich auch deswegen mit diversen Ausfällen zu kämpfen. Somit steht auch weniger Geld für die anstehenden Auszahlungen bereit. Um das zu kompensieren, wird das Geld der Einzahler von Neuverträgen benutzt. Quasi eine Umlage wie bei der Rente, wo Jung für Alt einzahlt. Das führt aber wieder dazu, dass dieses Geld nicht gewinnbringend angelegt werden kann. Und somit Gerät das ganze System in eine unumkehrbare Abwärtsspirale.
    Und um nach Aussen noch einen leichten Glanz zu vermitteln und wenigstens ein paar Euro einzusammeln, wird dann noch wie blöd Werbung für diese Produkte geschaltet, was auch wieder kostet.
    Ende!

    Diese Tabelle zeigt das Lebensversicherer-Drama

    Die Lebensversicherer schaffen es kaum noch, die garantierten Erträge zu erwirtschaften. Das Problem sind Altverträge, in denen Kunden hohe Zinsen versprochen wurden – unter völlig anderen Umständen.

    weiter hier: http://www.welt.de/finanzen/verbrauc...rer-Drama.html
    Liebe Grüße
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  2. #2
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    Regierung macht Kunden von Lebensversicherungen kaum Hoffnung

    Das Zinstief macht den Lebensversicherern zu schaffen, einige wollen ihren Kunden jetzt die Gewinnbeteiligung kürzen. Die Bundesregierung macht den Versicherten wenig Hoffnung, dass sich an der Misere etwas ändert. Betroffen sind auch Bauspar- und Pensionskassen.

    weiter hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-919917.html
    Die große Angst um die Lebensversicherung

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen...g/8727952.html
    Lebensversicherungen: Immer wieder Abschlüsse zum Nachteil des Kunden

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...es-kunden.html
    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (02.09.2013 um 22:00 Uhr)
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  3. #3
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    Regierung: Lebensversicherungen kommen mit niedrigem Zinsniveau klar

    Die Bundesregierung hat davor gewarnt, die Situation der mit dem niedrigen Zinsniveau kämpfenden deutschen Lebensversicherungen schlechtzureden. Von einer Notlage zu reden, sei aus Sicht der Regierung „zum einen abwegig, zum anderen verantwortungslos“, sagte der Vertreter der Bundesregierung am Montag Abend in einer Sitzung des Finanzausschusses. Der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion erinnerte daran, dass es in Deutschland 100 Millionen Lebensversicherungsverträge gebe. Er warnte davor, „Ängste zu schüren“. Bei den Banken gab es für so was damals von Merkel die garantierte (aber gelogene!) Sicherheit! Und nun ???
    Die Abgeordneten waren zusammengekommen, um sich über die Situation dieser privaten Säule der Altersversorgung der Bundebürger informieren zu lassen. Grund waren Zeitungsberichte, nach denen mehrere Lebensversicherungsunternehmen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Anträge gestellt hätten, um die Mindestzuführungspflicht zu Gunsten ihrer Versicherten zu reduzieren. Wenn die BaFin diese Anträge genehmigt, können die Versicherer Zahlungen an ihre Kunden aussetzen, müssen diese aber bei Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage nachholen.
    Nach Angaben der Regierung ist die in Zeitungsberichten genannte Zahl von zehn Unternehmen, die solche Anträge gestellt hätten, „schlichtweg falsch“. Es gebe nur ein Unternehmen, das solch einen Antrag gestellt habe. Dabei handele es sich um einen Einzelfall. Denn das Unternehmen betreibe kein Neugeschäft, sondern verwalte nur bestehende Lebensversicherungsverträge. Andere Anträge würden bei der BaFin nicht vorliegen. Es sei auch nicht bekannt, dass Unternehmen solche Anträge stellen wollten. Auf Grund von Fragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen teilte die Regierung mit, im vergangenen Jahr seien vier Anträge von Unternehmen angekündigt, aber nur ein Antrag sei von dem Unternehmen ohne Neugeschäft gestellt worden. Seit Beginn der Finanzkrise seien überhaupt nur vier Anträge gestellt worden. Sie hätten alle das Jahr 2008 betroffen. Die Anträge seien von der BaFin mit der Auflage genehmigt worden, die reduzierte Beteiligung der Versicherten später nachzuholen.
    Der Vertreter der Bundesregierung erklärte aber auch, es sei nicht zu bestreiten, dass die Erreichung ausreichender Renditen angesichts des niedrigen Zinsniveaus schwierig sei. 2012 sei die Umlaufrendite für Anleihen des Bundes erstmals unter den Garantiezins in der Lebensversicherung gefallen. Es gebe Unternehmen, die ihre stillen Reserven mobilisieren würden, indem sie Wertpapiere, deren Kurse aufgrund der niedrigen Zinsen stark gestiegen seien, verkaufen und damit die Kursgewinne realisieren würden. Die Lebensversicherungswirtschaft sei aber insgesamt so aufgestellt, dass sie auch über einen längeren Zeitraum mit dem niedrigen Zinsumfeld klarkommen könne.

    Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2...13_443/01.html
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  4. #4
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    Bausparkassen wollen offenbar Kunden loswerden

    Ich leg das mal hier mit ab, weil es sich um fast das selbe System handelt, eine Umlagefinanzierung!

    Das grosse Problem sind überall die Zinsen, deshalb geht auch alles in die Binsen!

    Viele Bausparer nutzen ihre Verträge wegen der hohen Zinsen als Geldanlage und haben ihre Einzahlungen drastisch reduziert. Das wollen die Anbieter nicht hinnehmen – und bedienen sich eines Tricks.

    Zahlreiche Bausparkassen versuchen nach Angaben von Verbraucherschützern derzeit, ihre Kunden aus alten Verträgen zu drängen. Die Unternehmen wollten nicht hinnehmen, dass die hoch verzinsten Verträge von Verbrauchern nur noch als Geldanlage genutzt würden, erklärte die Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen, Andrea Heyer. In vielen Fällen sei dies nicht zulässig. Allerdings müsse jeweils der Einzelfall genau geprüft werden.
    Bausparverträge bestehen aus zwei Phasen: Zunächst zahlen Kunden über mehrere Jahre hinweg Geld auf ihr Konto ein. Die Zinsen dafür sind zwar im Allgemeinen vergleichsweise niedrig, angesichts der aktuellen Minizinsen liegen sie aber oft über dem derzeitigen Durchschnitt.
    Die Bausparkassen bedienten sich nun eines Tricks, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen: Sie machen sich demnach zunutze, dass sie die Verträge kündigen können, wenn die beim Vertragsabschluss vereinbarte Sparsumme erreicht ist.
    Sparer drosseln Einzahlungen

    Damit dies früher der Fall ist, würden vereinbarte Boni schon vor ihrer Fälligkeit dem Sparguthaben zugerechnet, erklärte Finanzexpertin Heyer. "Ob die Bausparkasse aber mit dem vertraglich vereinbarten Bonus so umgehen kann, ist fraglich – zumindest wenn sich dies nicht eindeutig aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ergibt und anderen Aussagen der Bausparkasse widerspricht", erklärte die Verbraucherschützerin.
    Betroffen sind von den Kündigungen der Verbraucherzentrale zufolge vor allem Sparer, die ihre Einzahlungen gezielt gedrosselt oder ganz gestoppt haben, um von den vergleichsweise hohen Zinsen auf ihr bisheriges Guthaben länger zu profitieren.
    Dies sei aber möglich, denn es gebe keine Verpflichtung, die vereinbarten Sparraten auch einzuzahlen, erklärte Heyer. Teilweise werde Kunden auch die Kündigung angedroht, wenn sie ihre Beiträge nicht innerhalb weniger Wochen nachzahlten. Auch für diese Fälle riet die Finanzexpertin den betroffenen Kunden, die AGB genau zu prüfen.

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/verbrauc...loswerden.html
    Es wird der Tag kommen an dem auch der allerletzte begreift, dass Zinsen verboten werden müssen .......

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  5. #5
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    Wüstenrot kündigt 15.000 Kunden den Vertrag

    In Ergänzung zum vorherigen Posting:

    Bausparkassen unter Zinsdruck

    Immer mehr Altverträge mit hohen Zinsen werden von den Bausparkassen gekündigt. Der Grund: Die alten Tarife bringen Spitzen-Zinsen von vier bis fünf Prozent im Jahr - eine attraktive Geldanlage im Dauerzinstief. Die Bausparkasse Wüstenrot hat jetzt 15.000 Kunden den Vertrag gekündigt, weil ihr die Zinsen auf die Guthaben zu hoch sind.

    weiter hier: http://www.t-online.de/wirtschaft/ba...n-vertrag.html
    Zinsen, Umlagefinanzierung und wer weiss schon, ob nicht auch Derivate, etc. im Spiel sind .......

    Liebe Grüße
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  6. #6
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    Lebensversicherungen droht 90-Milliarden-Euro-Loch

    Die Letzten beissen die Hunde!
    Entweder die Dummen, die jetzt noch abschliessen oder die, die noch länger auf die Auszahlung warten müssen.

    Die Ratingagentur Moody's sieht schwarz für die deutschen Lebensversicherungen: Sollte das niedrige Zinsniveau an den Finanzmärkten anhalten, drohe ein gewaltiger Verlust. Der Dumme wäre der Kunde.

    Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article1...Euro-Loch.html
    Rien ne va plus! Nichts geht mehr!
    Ganz egal, alles zu spät!

    Aber genau so war es immer von oben geplant .......

    Liebe Grüße
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  7. #7
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    Versicherer entgehen Milliarden durch Niedrigzinsen

    A) Wo steht geschrieben, dass Zinsen (hier sind die Anlagen der Versicherungen gemeint!) für alle Zeiten garantiert sind?

    B) Das ist eine Lüge !!!

    Die niedrigen Leitzinsen belasten nicht nur die Sparer. Auch die Versicherungen leiden unter den Niedrigzinsen: Diese kosteten die Versicherer in den vergangenen Jahren Milliarden. Den Renditen schadet das aber kaum.

    weiter hier: http://www.handelsblatt.com/finanzen...n/8991532.html
    Liebe Grüße

    P.S. Ich kann es einfach nicht fassen, dass man immer noch versucht Leute mit Anzeigen, Werbung, etc. in Lebensversicherungen zu locken!
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  8. #8
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    Zinssenkung setzt Lebensversicherungen unter Druck

    Aber, aber, wir sind doch erst bei 0,25%!!! Das geht noch weiter bis Nullkommanull!!!

    Die Lebensversicherung gehört zu den Lieblingen der Deutschen, wenn es um Altersvorsorge geht. Das Zinstief bringt die Versicherer allerdings zunehmend in Schwierigkeiten. Nun wollen sie sich an die Umstände anpassen.

    weiter hier: http://www.handelsblatt.com/finanzen...k/9049506.html
    Liebe Grüße
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  9. #9
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    Lobby siegt in Brüssel: Risiken bei Lebens-Versicherungen steigen

    Das ist alles kein Zufall, das soll so sein! Glaubt es oder nicht!

    Die EU-Reform des Versicherungsrechts erhöht die Gewinn-Chancen der Versicherungs-Unternehmen. Bei den Lobbygruppen knallen die Sektkorken. Der Deal mit der EU ist gefährlich: Je geringer die Rücklagen, desto höher das Ausfallrisiko bei Lebensversicherungen.

    In der Nacht zu Donnerstag haben die Verhandlungsführer des Europaparlaments, der Mitgliedsländer und der EU-Kommission eine Einigung für die Reform der Europäischen Versicherungsregulierung gefunden. Die unter dem Namen Omnibus II bekannt gewordene Reform der Richtlinie Solvenvy II wurde in den vergangenen zehn Jahren ergebnislos zwischen den einzelnen politischen Akteuren und der Interessenvertretung der Versicherer verhandelt.
    Nun haben sich die Seiten geeinigt: Die Versicherungsbranche wird bei den Vorschriften zur Eigenkapitalhinterlegung entlastet. Versicherer müssen künftig nur noch 4,5 Prozent ihrer Anlagen als Eigenkapital hinterlegen. Das spart der Branche Milliarden. Die Risiken werden einfach ignoriert. Wenn der Wert der Anlagen um 4,5 Prozent sinkt, können die Versicherer ihren Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden nicht mehr nachkommen, sagte Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Grünen.
    Die Grünen stemmten sich gegen den Entwurf im Europaparlament. Für Giegold wurde das Paket den Parlamentariern zu sehr von der Lobby in die Feder diktiert:
    „Die jahrelange Lobbyarbeit hat sich für die Versicherungsindustrie gelohnt. Die Industrie hat drastisch niedrigere Eigenkapitalanforderungen und damit höhere ausschüttungsfähige Gewinne für langfristige Versicherungsprodukte durchgesetzt. Das Einigung zwischen dem Rat und dem Europäischen Parlament ignoriert die Ratschläge des Europäischen Rats für Systemrisiken (ESRB), die Meinung der vom Parlament angehörten Experten und die Fachkompetenz der Versicherungsaufseher von der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA).
    Die Versicherer sparen „unglaubliche 277 Milliarden Euro“, so Giegold. Der Anteil der Ersparnisse für die Anbieter von Lebensversicherungen betrage 264 Milliarden Euro.
    Die EU hat der Versicherungsbranche etliche Privilegien garantiert.
    Versicherungsunternehmen dürfen Verluste ignorieren, die aus Finanzkrise oder dem niedrigen Zinsumfeld resultieren. Sie können höhere Dividenden ausschütten, selbst wenn die Marktwerte nahelegen, dass sie ihre Verpflichtungen gegenüber den Versicherten nicht erfüllen können.
    Das sehen die Versicherer ganz anders.
    Nach Kalkulationen der deutschen Lebensversicherer müssen diese ab 2016 für ihre Bestände an Verträgen mit langlaufenden Garantien „16 Jahre lang jährlich zwischen drei und fünf Milliarden Euro aufbringen“, berichtet das VersicherungsJournal. Diesen Betrag nannte Felix Hufeld, Exekutivdirektor Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht, am Donnerstag auf einer Fachkonferenz in Bonn.
    Für die Lebensversicherer sei die Anstrengung für diese Eigenmittelverstärkung „immens“, sagte Axel Wehling, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft „Wir beim GDV gehen davon aus, dass diese Eigenmittelverstärkung und die Zinszusatzreserve in einem nationalen Umsetzungsgesetz miteinander verschränkt werden.“
    Solvency II erhöht Ausfallrisiko

    Die Wirtschaft wird langfristig nicht stärker wachsen und die Zinsen werden eher sinken, als steigen (mehr hier). Daher sei die Einigung bei Solvenvy II „verantwortungslos unvorsichtig“, so Giegold.
    Ohne diesen „Freibrief“ von der EU fiele es den Versicherern schwerer, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Vertreter von Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland haben diesen Deal für ihre jeweiligen Versicherer ausgehandelt. „Viele Regeln des angenommenen Solvency-II-Regelwerkes wurden auf die Versicherungsmärkte der großen Mitgliedsstaaten zugeschnitten“, sagte Giegold. Das sei eine „ungeheuerliche Verletzung der Prinzipien des Europäischen Binnenmarktes“.
    Der Staat mischt sich in die Angelegenheiten des Versicherungsmarktes ein, wenn er die Akteure aus der Pflicht entlässt, Rücklagen in angemessener Höhe zu bilden. Dadurch steigt die Gefahr, dass Versicherungsunternehmen in wirtschaftlich schlechteren Zeiten pleitegehen: „Gegen den Ratschlag des Europäischen Rates für Systemrisiken müssen die Versicherungsunternehmen in guten Zeiten keine Rücklagen bilden, um stabiler durch schlechte Zeichen zu kommen.“
    Das Paket sei zu „einseitig“ im Sinne der Versicherungswirtschaft. Der Rat der sei der engste Verbündet der Lobby gewesen, so Giegold. Einziger Trostpreis für die Grünen: Die Versicherer müssen mehr Transparenz erfüllen. Versicherungen, die die neuen langfristigen Garantiebewertungsmaßnahmen nutzen, müssen deren quantitative Auswirkungen offenlegen.

    Die Milliardenersparnisse, die die Versicherungswirtschaft durch Solvency II zugute kommen, werden in keiner Bilanz auftauchen.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ungen-steigen/
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    Aufsicht BaFin sieht deutsche Versicherer wackeln

    Durch die anhaltende Niedrigzinsphase geraten die deutschen Versicherer immer mehr unter Druck. Wenn sie jetzt noch nach den neuen Eigenkapitalregeln für die europäischen Unternehmen der Branche ihr Finanzpolster verstärken müssen, könnte das nach Ansicht der Finanzaufsicht BaFin für einige Assekuranzen das Aus bedeuten.

    "Ich bin nicht sicher, ob es alle Versicherer schaffen werden", sagte der oberste Versicherungsaufseher der Behörde, Felix Hufeld, auf einer Veranstaltung an der Universität Frankfurt/Main.
    Fünf bis zehn Unternehmen gefährdet

    Sie litten unter den niedrigen Zinsen und könnten daran scheitern, das nötige Eigenkapital für die Solvency-II-Regeln aufzubauen. "Es könnten fünf oder zehn sein - ich weiß es nicht", sagte der Experte.

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