Seite 2 von 8 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 79

Thema: Ungarns neuer Weg! Eine Lehrstunde gegen den IWF, Banken, Monsanto ...

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.962
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Ungarn droht EU-Ausländern mit Enteignung

    Ungarischer Boden soll in ungarischer Hand bleiben, fordert Staatschef Viktor Orban. Ein entsprechendes Bodengesetz tritt ab 1. Mai in Kraft. Ausländischen Bauern droht eine Enteignung ohne Entschädigung.

    Das Bodengesetz, welches ab 1. Mai in Kraft tritt, bedroht vor allem österreichische Bauern. Die Pachtverträge, die oft auf Lebenszeit abgeschlossen und im Voraus bezahlt werden, verlieren dann ihre Gültigkeit. Eine entschädigungslose Enteignung droht.
    Eigentlich sollte das Gesetz erst im Jahr 2033 in Kraft treten, auf Druck der Jobbik-Partei gilt es bereits ab diesem Frühjahr.
    Bis zur Wende 1994 war es legal, als Ausländer ungarischen Boden zu erwerben – danach nicht mehr. Durch die Pachtverträge wurde dieses Verbot umgangen, so das Argument der ungarischen Regierung. Die Verträge seien illegal und werden für nichtig erklärt.
    Das heißt im Extremfall: Geld weg, Grund weg, Ernte weg.
    Gespräche zwischen dem österreichischen Agrarminister Andrä Rupprechter und seinem ungarischen Kollegen bleiben bisher ergebnislos.
    Rupprechter hat die Angelegenheit deswegen in die EU getragen. Der zuständige EU-Kommissar für Binnenmarkt Michel Barnier will das Bodengesetz überprüfen, sagt Rupprechter im ORF. Der Minister hofft, dass Ungarn keine Klage vorm Europäischen Gerichtshof riskieren will.
    Bei dem Konflikt zwischen österreichischen Bauern und Ungarn geht es aber nicht nur um Nutzungsverträge: Ausländer, die Flächen in einem Nationalpark erworben haben, könnten ihren Boden verlieren. Denn vor eineinhalb Jahren hat Ungarn bereits ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Eigentümer aufgefordert wurden, zu verkaufen. Wer dazu nicht bereit ist, soll enteignet werden. Die ersten Verfahren dazu laufen bereits, berichtet der Kurier.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...it-enteignung/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401
    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Liebe Grüße
    Meine Meinung dazu:
    Orban hat da irgendwie recht und Ungarn die sich auf Staatskosten bereicherten werden da auch nicht
    verschohnt.
    Österreichischen Bauern haben gutes Ackerland um einen Bruchteil vom Wert
    gepachtet oder gekauft mit einen Ungarn in der Firma der noch kräftig abkassierte.
    Und 200 Ösrerreicher 200.000 Hektar das sind 1000 Hektar pro Bauer, das ihat nichts mit
    In Österreich kostet 1 Hektar normales Ackerland kostet zwischen € 20.000-- und € 30.000.--
    in Ungarn kostet der Hektar derzeit € 5.000.--, dieser Preis hat sich aber schon vervierfacht!

    Also geht es da um Arme Bauern oder Grudstücksspekulanten?

    LG

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.962
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Ungarn: Anti-EU-Kurs steigert Orbans Popularität

    Die Wiederwahl der Orban-Regierung am Sonntag gilt als sicher. Die rechte Partei Jobbik kann zweitstärkste Kraft werden. Jobbik unterstützt den Anti-EU-Kurs der Regierung.

    Ungarns Regierungspartei Fidesz kann einer Umfrage zufolge mit einem klaren Sieg bei der Parlamentswahl am Sonntag rechnen. Die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban kam in der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Median wie vor einem Monat auf 36 Prozent. Die rechte Partei Jobbik konnte sich um einen Punkt verbessern auf nunmehr 15 Prozent. Sie liegt damit nur noch knapp hinter dem linken Oppositionsbündnis unter dem Sozialisten Attila Mesterhazy, das auf 18 Prozent von 23 Prozent im Februar absackte.

    Jobbik wird Chancen eingeräumt, zweitstärkste Kraft in dem EU-Mitgliedsland zu werden, denn die meisten noch unentschiedenen Wähler gaben an, voraussichtlich für die Rechten zu stimmen. Die Jobbik-Partei unterstützt den Anti-EU-Kurs der Orban-Regierung. Zwei ungarische Abgeordnete hatten im Februar EU-Flaggen aus dem Fenster des Parlaments-Gebäudes geworfen (mehr hier). Die konservative Fidesz dürfte damit genug Mandate erringen, um eine Regierung zu bilden.
    Orban brüstet sich damit, Ungarn vor einer Haushaltskrise ähnlich der in Griechenland bewahrt zu haben. Gegner werfen ihm jedoch vor, finanzpolitische Maßnahmen ergriffen zu haben, die insbesondere Banken und vielen ausländischen Unternehmen im Land schadeten. Auch seine Medienpolitik ist umstritten. Kritiker sehen darin den Versuch, die Pressefreiheit einzuschränken. Zudem hatte Orban vor Kurzem ein Bodengesetz beschlossen, dass EU-Ausländern mit Enteignung droht. Das sorgt vor allem für Streit mit Nachbarland Österreich (hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-popularitaet/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.962
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Medienkommentar: Parlamentswahlen in Ungarn 2014



    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.962
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Wahlsieg für Orban bei ungarischer Parlamentswahl

    Der rechtskonservative Premier Viktor Orban gewinnt mit seiner Fidesz-MPSZ-Partei die Parlamentswahlen in Ungarn mit 44,54 Prozent der Stimmen. Die Fidesz-MOSZ-Partei behält nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen knapp die Zwei-Drittel-Mehrheit. Die rechtsradikale Jobbik-Partei sieht sich als "stärkste, national-radikale Partei in der EU."

    Budapest. Die Partei des rechtskonservativen Premiers Viktor Orban hat die Ungarischen Parlamentswahlen wie erwartet klar gewonnen. Ob sich die Regierungspartei Fidesz-MPSZ auch über den Erhalt der Zwei-Drittel-Mehrheit freuen kann, war in der Nacht auf Montag noch unklar. Auf dem zweiten Platz landete das Linksbündnis, die rechtsradikale Jobbik erreicht mit gut 20 Prozent der Stimmen den dritten Platz.

    Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen kommt die Partei von Orban auf 44,54 Prozent der Stimmen und 133 der insgesamt 199 Parlamentsmandaten. Ihre Zwei-Drittel-Mehrheit hängt damit an einem einzigen Sitz und könnte nach Meinung von Experten mit Bekanntgabe es endgültigen Wahlergebnisses noch kippen.

    Das linke Wahlbündnis kam auf 25,99 Prozent und 38 Mandate, die rechtsradikale Jobbik-Partei auf 20,54 Prozent und 23 Mandate. Ganz knapp den Einzug ins Parlament sicherten sich auch die Grüne LMP mit 5,26 Prozent und fünf Mandaten.

    weiter hier: http://www.format.at/articles/1414/9...parlamentswahl
    Schöne Kommentare von gestern: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ttel-mehrheit/

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.962
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Orbán verweigert Juncker Ungarns Stimmen



    Im Wahlkampf hat Ungarns Ministerpräsident Orbán den EVP-Spitzenkandidaten Juncker widerwillig mitgetragen. Doch nach der Wahl kommt die Revanche für die Kritik des Luxemburgers am Budapester Rechtsschwenk.

    weiter hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/e...-12959228.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Sanktionen gegen Ungarn: USA verhängen Einreise-Verbot für Orban-Vertraute

    Nach Russland ist nun offenbar auch Ungarn ins Visier der Amerikaner geraten: Die USA haben gegen hohe Regierungsbeamte und Geschäftsleute Einreise-Verbote verhängt. Die Amerikaner werfen den Ungarn Korruption vor.



    Die Vereinigten Staaten werfen der ungarischen Regierung von Premier Viktor Orban Korruption vor und haben deswegen über mehrere Regierungsoffizielle und Geschäftsleute ein Einreiseverbot verhängt. Dies bestätigte der amerikanische Geschäftsträger in Budapest, André Goodfriend, am Freitagabend in einem Interview des staatlichen ungarischen Fernsehens. Der Diplomat nannte keine Namen.


    In ungarischen Medien tauchten Berichte auf, wonach Personen aus dem Umfeld von Ministerpräsident Viktor Orban und führende Beamte der Steuerbehörde von dem Einreiseverbot betroffen sein könnten. Die besagten Personen dementierten dies oder äußerten sich nicht dazu. Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto forderte Washington dazu auf, umgehend die Beweise vorzulegen, auf Grund derer es die Korruptionsvorwürfe erhoben hat.


    Goodfriend äußerte sich in dem Fernseh-Interview ungewöhnlich deutlich. «Es gibt hier Personen, genau gesagt: Personen des öffentlichen Lebens und Regierungsmitglieder, die von den USA als nicht dafür geeignet erachtet werden, in die USA einzureisen», sagte er. Nach den amerikanischen Gesetzen könne korrupten Regierungsvertretern und anderen Menschen, die die Interessen der USA verletzen, die Einreise verwehrt werden.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ban-vertraute/

    ...wann verhängt endlich die EU Einreiseverbot für die US-Kriegstreiber?

    LG

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Washingtons neues Feindbild: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán

    Ungarn und sein populistischer Ministerpräsident Viktor Orbán sind ins Fadenkreuz der Washingtoner politischen Elite geraten. Und welche Sünde hat er begangen? Er unterwirft sich nicht dem Diktat der Brüsseler EU-Kommission, wenn er versucht, eine nationale Identität für Ungarn zu definieren. Noch schlimmer ist aber, dass er die Beziehungen seines Landes zu Russland vertieft und sich Washington widersetzt, indem er eine Vereinbarung mit der Gazprom unterzeichnet, wonach die South-Stream-Gaspipeline zur EU über Ungarn geführt wird.



    Seit Orbán 1998 zum zweitjüngsten ungarischen Ministerpräsidenten gewählt wurde, hat er einen weiten politischen Weg hinter sich gebracht. Damals wurde Ungarn ungeachtet der Proteste aus Russland gemeinsam mit Polen und der Tschechischen Republik Mitglied von NATO und Europäischer Union. Als Ministerpräsident eines EU-Landes in wirtschaftlich weit besseren Zeiten senkte Orbán die Steuern, schaffte die Studiengebühren ab, erhöhte das Muttergeld und lockte deutsche Industriebetriebe mit billiger ungarischer Arbeitskraft ins Land.


    Einer seiner damaligen amerikanischen »Berater« war James Denton, der mit der Washingtoner Farbenrevolutionen-NGO Freedom House in Verbindung stand. Orbán schien der Darling der Neokonservativen in Washington zu sein; 2001 erhielt er den Freiheitspreis des neokonservativen American Enterprise Institute.

    2010 kehrte Orbán nach sechs Jahren Opposition ins Amt zurück, dieses Mal mit einer soliden Mehrheit für seine Partei Fidesz – Ungarische Bürgerunion. Fidesz erhielt mit 68 Prozent eine Supermehrheit im Parlament, sie verfügte nun über genügend Stimmen für eine Verfassungsänderung und die Verabschiedung neuer Gesetze, die sie auch nutzte. Ironischerweise warf Daniel Cohn-Bendit von den europäischen Grünen – während der Proteste von 1968 in Deutschland und Frankreich wegen seiner linksradikalen Haltung noch als der »rote Danny« bekannt – Orbán im Europaparlament vor, er wolle Ungarn so umgestalten, wie es Hugo Chávez in Venezuela vorgemacht hatte.

    Die Obama-Regierung und das Europäische Parlament attackieren ihn, weil er der Fidesz zu viel Macht einräume, genau das, was Obama in den USA mit der Demokratischen Partei versucht. Tatsächlich hält Orbán sich nicht an die etablierten Brüsseler Regeln für unterwürfige Europapolitiker. In der EU wurde Fidesz als ungarische Version des Vereinigten Russlands und Orbán als der Putin Ungarns verteufelt. Das war 2012.

    Jetzt wird es für die Atlantiker und ihre Anhänger in der EU beunruhigend. Orbán ignoriert die Forderung der EU, den Bau der wichtigen russischen Gaspipeline South Stream zu stoppen.

    Im vergangenen Januar gab die Regierung Orbán die Unterzeichnung eines Zehn-Milliarden-Dollar-Vertrags mit dem staatlichen russischen Atomenergiebetreiber Rosatom über die Modernisierung des einzigen ungarischen Kernkraftwerks in Paks bekannt, das während der Sowjetzeit mit russischer Technik errichtet worden war.

    Das weckte Unbehagen in Washington. Ähnlich war es, als Orbán im Sommer die Vereinigten Staaten dafür kritisierte, die durch ihre Banken und die laxe Aufsicht verursachte globale Finanzkrise nicht gelöst zu haben, und gleichzeitig China, die Türkei und Russland als bessere Vorbilder pries.


    In Worten, die ähnlich klingen wie etwas, das ich oft gesagt habe, betonte er, die westlichen Demokratien »werden in den nächsten Jahrzehnten möglicherweise nicht in der Lage sein, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten, und werden an Einfluss verlieren, wenn es ihnen nicht gelingt, sich selbst deutlich zu ändern«.

    Darüber hinaus gelang es Orbán, Ungarn nach Jahren aus den Fesseln des Internationalen Währungsfonds zu befreien. Im August 2013 erklärte das Wirtschaftsministerium, dank einer »disziplinierten Haushaltspolitik« habe man die noch ausstehenden Schulden von 2,2 Milliarden Dollar an den IWF zurückgezahlt.

    Damit war Schluss mit der vom IWF erzwungenen Privatisierung von Staatsbetrieben und ähnlichen Konditionalitäten. Der Chef der ungarischen Zentralbank verlangte vom IWF, die Büros in Budapest zu schließen. Zusätzlich folgte die Generalstaatsanwaltschaft dem Beispiel Islands und erhob Anklage gegen drei frühere Ministerpräsidenten, weil sie das Land in tiefe Verschuldung gestürzt hatten. Es ist ein Präzedenzfall, der in einigen Hauptstädten der EU, in Washington und an der Wall Street Angstschweiß verursachen könnte.


    Richtig schrillten die Alarmglocken, als Orbán und seine Fidesz-Partei gemeinsam mit dem Nachbarland Österreich grünes Licht für den Bau der russischen Pipeline South Stream gaben und damit die Behauptung der EU ignorierten, sie verstießen gegen EU-Regeln. Bei einem Treffen mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer am 6. November in München sagte Orbán: »Es lebe die österreichisch-ungarische Energiemonarchie!«

    Umgehend lösten die US-Eliten Alarm aus. Die New York Times brachte einen Leitartikel: »Gefährliches Abgleiten Ungarns«, in dem es hieß: »Die Regierung Viktor Orbán in Ungarn gleitet in Richtung Autoritarismus und entzieht sich den grundlegenden Werten der EU – und kommt damit durch.«

    Die Times ließ auch den wahren Grund für die Alarmstimmung in Washington und an der Wall Street erkennen: »Der jüngste Schritt, mit dem Ungarn seine Verachtung für die Europäische Union zum Ausdruck bringt, war am Montag die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Strecke für die russische South-Stream-Gaspipeline durch Ungarn freimacht.


    Das neue Gesetz missachtet eindeutig den Aufruf des Europäischen Parlaments vom September an die Mitgliedsländer, South Stream zu stoppen, und es verstößt gegen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die die Europäische Union und die Vereinigten Staaten wegen des Vorgehens in der Ukraine verhängt hatten.

    Anstatt lauwarme Worte über eine undemokratische Politik an Ungarn zu richten, sollte die EU-Kommission aktiv werden, Sanktionen gegen Ungarn zu verhängen. Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, sollte seine Macht nutzen, Navracsics zum Rücktritt zu zwingen.« Tibor Navracsics wurde soeben zum neuen EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport ernannt – ein Posten in Brüssel, der mit Gaspipelines herzlich wenig zu tun hat.

    Jetzt können wir darauf warten, dass das National Endowment for Democracy und die üblichen von der US-Regierung unterstützten NGOs einen Vorwand finden, Massenproteste gegen Fidesz und Orbán in Gang zu setzen – wegen des unentschuldbaren Verbrechens, Ungarns Energieversorgung von dem US-kreierten Wahnsinn in der Ukraine unabhängig zu machen.
    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...3A94D46386824D

    ...nicht nur Ungarn ist im Visier der US-Weltdiktatur:

    Video-Übersicht zur Europawahl:

    Diese EU-Länder sind besonders Europa-feindlich
    :so focus.de

    http://www.focus.de/politik/videos/v...d_3873768.html

    LG

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Ungarn: Demonstrationen gegen Viktor Orbán

    In Ungarn ist es erneut zu Demonstrationen gegen Regierungschef Victor Orbán gekommen. Es ist unklar, wer hinter den anhaltenden Protesten steckt. Orbán hatte die Parlamentswahl mit einer klaren Mehrheit gewonnen. Nun fordern die Demonstranten neue Parteien.


    Diese Ungarn haben nicht gegen Premier Viktor Orbán demonstriert, sondern das neue Jahr mit einem Bad im eisigen Plattensee begrüßt. (Foto: dpa)

    Tausende Ungarn haben am Freitag gegen die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán demonstriert. Die Redner beklagten den Abbau von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unter dem seit 2010 regierenden und im Vorjahr wiedergewählten Orbán . Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die neue Bürgerinitiative «MostMi!» (JetztWir!).


    «Wir bauen das Land neu auf, und dafür müssen wir die Fundamente legen», erklärte Zsolt Varady, einer der Initiatoren der Bürgerbewegung, in seiner Rede. «Es reicht nicht aus, alle vier Jahre zur Wahl zu gehen, denn die Politiker sind uns über den Kopf gewachsen.» Das Land brauche neue Parteien, die nicht in die Korruption der Vergangenheit verstrickt seien.


    Seit Ende Oktober ist Ungarn Schauplatz von regierungskritischen Protesten. Ausgelöst hatte dies Orbáns Absicht, das Surfen im Internet zu besteuern. Der Politiker hatte den Vorschlag daraufhin zurückgenommen. Doch neue Proteste entzündeten sich an Korruptionsskandalen und autoritären Ideen des Regierungschefs wie etwa verpflichtende Drogentests.


    Wer wirklich hinter den Demonstrationen gegen Orbán steckt, ist unklar. Orbán hatte die jüngsten Parlamentswahlen mit klarer Mehrheit gewonnen. Ungarn ist allerdings wegen seiner Annäherungsversuche an Russland seit einiger Zeit im Visier der Amerikaner.

    Die US-Regierung hat erst kürzlich Sanktionen gegen einige vertraute von Orbán verhängt. In einem Beitrag für das Project Syndicate hat der US Investor George Soros die Regierung Orbán ausdrücklich wegen ihrer positiven Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. Soros sieht die EU bereits im Krieg mit Russland.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-viktor-orban/


    ...ja wenn man sich gegen US-Interessen stellt, ist man in der EU auch nicht mehr sicher vor
    " US-Demokratisierung", auch wenn man die Wahlen mit absoluter Mehrheit gewinnt!

    LG

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Ungarns neuer Weg! Eine Lehrstunde gegen den IWF, Banken, Monsanto ...

    Ungarn erwägt den Austritt aus der EU

    Quelle: http://deruwa.blogspot.de/2015/06/un...er-eu.html?m=1



    Ungarns Parlamentspräsident László Kövér sagte am Donnerstag, dass sich die EU ähnlich wie die frühere Sowjetunion unter Stalin entwickle und man sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation machen müsse.



    In einem exklusiven Interview mit Echo TV am Donnerstag machte Ungarns Parlamentspräsident László Kövér einige interessante Bemerkungen über die Europäische Union. Er sagte, dass wenn die EU versuche Ungarn zu regulieren, sei es besser sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation zu machen.


    Oft glaube man in Brüssel, dass man den Mitgliedsstaaten verschiedene Verhaltensregeln vorschreiben könne, so wie es früher in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten der Fall war. „Falls dies tatsächlich die Zukunft der Europäischen Union ist, ist es wert darüber nachzudenken sich langsam aus der Organisation zurückzuziehen“, so der Parlamentspräsident. Als Beispiel erinnerte Kövér den Tavares-Bericht, in welchem Ungarn angeprangert beschuldigt wird die Menschenrechte zu verletzen und gegen andere Regeln zu verstoßen.


    Kövér fügte hinzu, dass er hoffe, dass dieses „Alptraumszenario der Europäischen Union“ nicht weiter Form annehme. „Das eigentliche Problem ist nicht die Europäische Union oder die NATO, sondern die Tatsache, dass die Euro-Atlantische Welt moralisch implodiert“, führte er weiter aus. „Einige informelle Finanzkonglomerate denken, dass sie tun können was sie wollen – sie können Werte über Nacht ändern wenn sie wollen, oder sie können andere Staaten abmahnen.“


    Bereits vor einigen Wochen hatte der Politiker Aufsehen erregt, indem er die Krise in der Ukraine als inszenierten „Zirkus“ bezeichnet hatte, um Russland endgültig von Europa abzuspalten. Seit 1999 ist Ungarn Mitglied der NATO und seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.


    Vorher forderte schon Gaudi-Nagy Tamás, Abgeordneter der christlich-konservativen Partei Jobbik die Ungarn auf, dem EU-Kolonialismus Widerstand zu leisten und die EU-Flagge von allen öffentlichen Gebäuden zu entfernen. Mit gutem Beispiel schritt er voran und schmiss die EU-Flagge aus dem Parlament. Der unabhängige Parlamentarier Balazs Lenhardt schloss sich kurzerhand an.


    Die beiden Flaggen landeten unten im Hof an ihrem rechtmäßigen Platz, nämlich in einem Müllcontainer.


    ...Eine große Mehrheit der Bürger in den Nettozahler Staaten sind mit dieser EU-Politik einverstanden!
    Die Bezeichnung der EU Staatengemeinschaft mit "EUdSSR" fällt immer öfter, auch bei unseren Volksvertretern! EU Recht steht vor nationalem Recht!
    Durch das diktatorische Aufzwingen von Verordnungen und Gesetzen, wird den Mitgliedsstaaten langsam aber sicher die Unabhängigkeit entzogen!

    Mit der
    unverantwortlichen Unterstützung vom Staatsstreich in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland, die sich nur unserer Wirtschaft schädigen!
    Das Säbelrasseln und Kriegsgeschrei der NATO und US-Army, was auch von der EU unterstütz wird, hat uns am Rande eines 3 Weltkrieg geführt!
    Die unverantwortliche Geldpolitik von der EZB mit dem IWF zusammen hat in Südeuropa eine Massenarbeitslosigkeit ausgelöst!

    Die US-hörige Politik in Brüssel hat damit ihre Selbstzerstörung eingeleitet!
    So eine Politik kann keiner mehr mitverantworten!

    LG


Seite 2 von 8 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •