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Thema: Ungarns neuer Weg! Eine Lehrstunde gegen den IWF, Banken, Monsanto ...

  1. #71
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    Nigel Farage zu Viktor Orban: "Machen Sie es wie wir - Verlassen Sie die EU"

    Nicht die schlechteste Idee!!!



    Die EU macht Ungarns Regierung schwere Vorwürfe. Wegen vermeintlicher Verstöße gegen EU-Grundwerte hat das EU-Parlament nun den Weg für ein Strafverfahren frei gemacht. Ungarns Regierungschef Victor Orbán widerspricht den Vorwürfen ausdrücklich. Der britische EU-Parlamentarier Nigel Farage pflichtet ihm bei und rät Ungarn, die EU ebenso wie Großbritannien zu verlassen. Zu den gegen Ungarn erhobenen Vorwürfen zählen die Behinderung der freien Lehre und Wissenschaft sowie der Einschränkung der Versammlungsfreiheit. Des Weiteren ist von einer Schwächung der unabhängigen Justiz und der freien Presse die Rede sowie ein unzulässiges Vorgehen gegen Nichtregierungsorganisationen. Außerdem gebe es einen wachsenden Antisemitismus in dem osteuropäischen Land. Durch das Verfahren droht Ungarn im schlimmsten Fall ein Entzug des Stimmrechtes im EU-Ministerrat, denn ein solches Sanktionsverfahren wurde durch eine Zwei-Drittel-Mehrheit im EU-Parlament nun in die Wege geleitet. Seit Budapest die Grenze für Migranten schloss, steht die Orbán-Regierung heftig in der Kritik. Sie hatte dann im Oktober 2016 ein Bürger-Referendum über eine Migranten-Aufnahme nach EU-Quote abgehalten. Zwar hatten daran nur 45 Prozent der Wahlberechtigten statt der erforderlichen 50 Prozent teilgenommen, aber diese sprachen sich mit überwältigender Mehrheit von 95 Prozent gegen eine solche Aufnahme aus. Orbán fühlte sich in seiner Migrations-kritischen Politik bestätigt. Die EU wiederum erkennt das Referendum nicht an. Orbán widerspricht den Vorwürfen. Der EU-Bericht weise nicht nur zahlreiche Fehler auf, sondern zudem wolle der Staatenbund das ungarische Volk dafür verurteilen, dass es seine Heimat nicht zu einem Einwanderungsland machen will. Ungarn sei ein gastfreundliches Land und wolle nur die Grenzen schützen. Zum Antisemitismus-Vorwurf sagte der Regierungschef, dass dieser in Ungarn stetig abnehme, während dieser in Westeuropa zunehme. Darüber hinaus würde Brüssel Organisationen unterstützen, die anti-israelisch seien. Orbán selbst hatte gegen den Multi-Milliardär, Globalisierungsförderer- und Migrationsbefürworter mit jüdischen Wurzeln, George Soros, eine Kampagne ins Leben gerufen. Er warf ihm vor, sein Land mit "Migranten fluten" zu wollen, um dem Kontinent seine "christliche und nationale Identität" zu rauben. Seine Stiftung verlegte Soros erst kürzlich von Ungarn nach Berlin. In der EU betrachten viele das Vorgehen Orbáns gegen Soros als Ausdruck von Antisemitismus. Aber nicht alle in der EU stellen sich gegen den ungarischen Präsidenten. Ähnliche Ansichten wie er vertritt hat Nigel Farage: Gott sei Dank gibt es wenigstens einen europäischen Führer, Herr Orbán, der bereit ist für seine Nation, seine Kultur und sein Volk aufzustehen. Das Sanktionsverfahren nannte er einen Showprozess und warf dessen Unterstützern ein antidemokratisches Vorgehen vor. In dieser Union könnte man nicht unabhängig sein, erklärte Farage. Dann lud er Orbán ein, sich dem Brexit-Club zuzugesellen, nachdem nicht nur er, sondern sein Land beleidigt wurde.
    LG
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  2. #72
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    Außenminister Ungarns: Wir sind eine Anti-Migrations-Regierung, egal ob die EU es will oder nicht

    Die Kluft zwischen Ungarn und Brüssel wächst. Der Druck des EU-Establishments auf Budapest nimmt zu. Warnschüsse seitens der EU sind bereits erfolgt. RT-Moderatorin Sophie Schewardnadse sprach mit dem Außenminister Ungarns Péter Szijjártó über die Herausforderungen, die vor dem Land liegen.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/europa/76810-...ons-regierung/
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  3. #73
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    Der UN-Migrationspakt – ohne Ungarn…

    Ungarn möchte den Migrationspakt mit den UN nun doch nicht unterzeichnen. Dieser Pakt namens „Global Compact for Migration“ wird im Dezember unterzeichnet. Die MERKEL-Regierung will unterzeichnen. Orban aus Ungarn nun nicht. Der Regierungschef betonte, er werde für Ungarn nicht an den Verhandlungen oder Beratungen in Marokko, Marrakesch, teilnehmen. In der UN-Vollversammlung werde das Land sogar gegen die Annahme der Vereinbarung stimmen. Dies veröffentlichte nun der Blog „Journalistenwatch“.

    Gegen die Vernunft und die Interessen….
    Das Argument des ungarischen Außenministers lautet, die Vereinbarung würde gegen die Interessen Ungarns verstoßen und sei außerdem wider jede Vernunft. Denn die Migration sei nach diesem Abkommen als Menschenrecht zu betrachten. Eine Bewertung, die Ungarn nicht teilen möchte.

    Zudem wird derzeit verbreitet, diese Vereinbarung sei nicht gravierend, insofern sie rechtlich keine bindende Wirkung entfalten würde. Dies wiederum bewertet Ungarn anders. Demnach meint Ungarn, die Vereinbarung sei sehr wohl bindend. Insofern wäre hier auch für Deutschland die Frage angebracht, warum es bislang keine öffentliche Debatte über den Vorgang gibt und welche Bindungswirkung wir uns im Dezember wieder aufladen lassen.
    Bislang ist in den Leitmedien der Migrationspakt kaum erwähnt worden. Die Kanzlerin äußert sich dazu ebenso wenig wie ihr Außenminister Maas und der Widerhall selbst in den alternativen Medien bleibt erstaunlich gering. Sollte sich erweisen, dass die Verträge rechtlich bindend sind, dann wäre die wohl verheerende Flüchtlingspolitik für Deutschland rechtlich gar nicht mehr zu korrigieren. Das Ziel der Flüchtlingsbefürworter dürfte es also sein, in dieser Angelegenheit möglichst wenig öffentliche Debatten zu erzeugen.
    Deshalb betrachten wir es als unsere Pflicht, die Existenz des Migrationsabkommens heute und in den kommenden Wochen immer wieder vorzutragen. Kaum ein Dokument in jüngster Vergangenheit – ob Sie oder wir es nun für richtig erachten oder nicht -, dürfte derart nachhaltig wirken.

    Quelle: https://www.watergate.tv/aufgedeckt-...t-ohne-ungarn/
    Liebe Grüße
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  4. #74
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    Ungarn: Stärkung der Ehe, der Familie, der Nation zeigt Wirkung – durchschnittliche Geburtenrate steigt

    Leyman Stone vom Institut for Family Studies (IFS) geht in einem Artikel der Frage nach, wodurch in Ungarn die durchschnittliche Geburtenrate gestiegen ist.

    Ungarn erlebt nicht nur einen Anstieg, was die Fruchtbarkeit seiner Bürgerinnen betrifft, sondern dreht auch die demografische Entwicklung, die ganz Europa erfasst hat, ein Stück weit zurück. Das erklärt Leyman Stone, Forschungsstipendat am Institut for Family Studies (IFS) mit Sitz in Virgina/USA.
    Stones Untersuchung zeigt, dass zahlreiche Änderungen die in den letzten Jahren vom ungarnischen Parlament durchgesetzt wurden, eine positive Wirkung entfalten. Offenbar wird mehr und früher geheiratet und die durchschnittliche Geburtenrate steigt.
    Die positive Entwicklung liegt an einer Reihe von staatlichen Maßnahmen, wie einer neuen demokratischen Verfassung und weiteren Gesetzesänderungen die in Steuervorteilen, Barzuschüssen, Kreditsubventionen für Ehepaare und kinderreichen Familien mündet. „Dabei ist auffällig, dass die neue Verfassung die Ehe zwischen Mann und Frau und die Familie unter einen besonderen Schutz stellt und beides gezielt durch Gesetze finanziell gefördert wird. Ein Teil davon ist das im Jahr 2016 gestartete staatliche „Familienwohnungsbauprogramm” kurz CSOK“, berichtet Stone.
    Ziel aller Bemühungen war, die seit mehr als 30 Jahren sinkende Geburtenrate und den Demografiewandel in Ungarn aufzuhalten und umzukehren. Durch das CSOK erhalten Familien großzügige staatliche Subventionen für den Kauf oder den Bau neuer Häuser. Dabei orientieren sich die Subventionen am Familienstand des Paares und der Anzahl der Kinder. Besonders Ehepaare mit drei oder mehr Kindern profitieren enorm von der Förderung. Sie bekommen einen Zuschuss von 36.000 Dollar beim Kauf eines neuen Hauses.
    Zusätzlich zu dem Zuschuss gibt es einen großen Mehrwertsteuerabzug für das Haus und ein zinsgünstiges Darlehen für einen Teil des Eigenheimwertes. Diese Zins- und Steuervorteile sind wahrscheinlich weitere 15.000 bis 50.000 Dollar pro Familie wert, abhängig von dem Haus das sie kaufen und den Kreditbedingungen. Dies bedeutet, dass ein Ehepaar, das ein neues Haus mit mindestens drei Kindern kauft, eine Auszahlung zwischen 50.000 und 80.000 Dollar erhält. Bei zwei Kindern erhält das Ehepaar ungefähr 18.000 bis 35.000 Dollar. Das dritte Kind bringt also der Familie zwischen 15.000 und 62.000 Dollar zusätzlich.
    „Das ist eine Menge Geld“, merkt Stone an, wenn man bedenke, „dass das durchschnittliche Gehalt in Ungarn zwischen 11.000 bis 15.000 Dollar pro Jahr liegt“. Doch allein das CSOK-Programm habe nicht zu den Veränderungen geführt, heißt es in dem Artikel weiter. Laut Stone lag der Schlüssel „in der Betonung und Förderung der Ehe“. Der Grundstein hierfür wurde in der zum 1. Januar 2012 in Kraft getretenen neuen ungarischen Verfassung gelegt – Ungarns erster demokratisch erarbeiteter Rahmen für die Regierung seit der Einrichtung einer „provisorischen Verfassung“ durch die Kommunisten in 1949.
    Die neue Verfassung Ungarns besagt:
    Wir vertrauen auf die gemeinsam gestaltete Zukunft, auf das Engagement der jungen Generationen. Wir glauben, dass unsere Kinder und Kindeskinder mit ihrem Talent, ihrer Ausdauer und ihrer seelischen Kraft Ungarn wieder zu seiner würdigen Größe verhelfen.“
    Die Vergassung appeliert auch an die Verantwortung für zukünftige Generationen:
    Wir tragen die Verantwortung für unsere Nachfahren, deshalb beschützen wir die Lebensgrundlagen der folgenden Generationen durch den sorgfältigen Umgang mit unseren materiellen, geistigen und natürlichen Ressourcen.“
    Zudem erinnert die neue Verfassung an das historische nationale Erbe, die Sprache, die christliche Identität und die Werte der Gemeinschaft. Zudem heißt es in Artikel L der Verfassung, die heute wieder die Grundlage für die ungarische Regierung ist:
    Ungarn schützt die Institution der Ehe als eine aufgrund einer freiwilligen Entscheidung zwischen Mann und Frau zustande gekommene Lebensgemeinschaft sowie die Familie als Grundlage des Fortbestands der Nation.“
    Und betont dies an anderer Stelle erneut:
    Wir bekennen uns dazu, dass der wichtigste Rahmen unseres Zusammenlebens Familie und Nation, die grundlegenden Werte unserer Zusammengehörigkeit Treue, Glaube und Liebe sind.“
    Der Schutz der Familien wird nun durch ein Kardinalgesetz geregelt (Kardinalgesetz: erfordert 2/3 Mehrheit des Parlamentes zur Änderung).

    Stone sieht die Möglichkeit, dass die Verkündung einer Verfassung, die so direkt auf die Stärkung des nationalen Gefühls, dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Erbe, und die Förderung der Familie abzielt, eine eigene kulturelle Wirkung entfalten und sich auf die Kindererziehung und die Einstellung zur Ehe ausgewirkt hat. Er hält es für möglich, dass der ungarische Verfassungswechsel eine Art „kulturelles Signal“ zu einem Wertewandel war. Dieser Wandel führte möglicherweise zu steigenden Heiratsraten. „Denn die Ehe“, so Stone, „ist die entscheidende Kraft, die die Fruchtbarkeitsleistung bestimmt.“

    Durch die Gewährung von Zuschüssen für verheiratete Paare mit Kindern fördert das staatliche Programm CSOK das Kinderkriegen. Zudem gibt es Paaren auch die Finanzierung die sie brauchen, um ein Zuhause zu schaffen, vorausgesetzt sie sind bereit zu heiraten.

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a2695915.html
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  5. #75
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    Proteste in Ungarn: Ist das Soros Rache?

    Seit knapp zwei Wochen finden in Budapest die größten Proteste der vergangenen Jahre statt. Auslöser war das umstrittene Arbeitszeitgesetz, doch mittlerweile geht es um weit mehr. Die Regierung vermutet, dass der US-Milliardär George Soros hinter den Demonstrationen steckt.

    Am Freitag wurde in Ungarn das neue Arbeitszeitgesetz verabschiedet, das die maximal erlaubte Überstundenanzahl von 250 Stunden auf 400 Stunden pro Jahr erhöht. Die Demonstranten bezeichnen die neue Regelung als "Sklaverei-Gesetz" und fürchten um ihre Freiheitsrechte. Mittlerweile richten sich die Proteste direkt gegen den Premierminister Victor Orbán und viele Menschen skandieren in Budapest Parolen wie "Orbán verschwinde". Der ungarische Regierungschef weist darauf hin, dass die Überstunden auf freiwilliger Basis geleistet werden und verteidigt das neue Arbeitszeitgesetz: „Es ist ein gutes Gesetz, wir müssen es daran messen, wie es in der Praxis funktioniert“, sagte Orban im staatlichen Rundfunk. "Wir haben dasselbe hysterische Geschrei gehört, als wir den IWF aus Ungarn rauswarfen, als wir die Steuern senkten oder das Programm für öffentliche Arbeiten einführten."

    Die Rolle von George Soros
    "Diejenigen, die das Ende der Welt herbeischreien, sind diejenigen, die das Land ruinieren, und ihre Lügen sind grenzenlos", lässt Orbán den Demonstranten über einen Nachrichtensender übermitteln. Die ungarische Regierung ist sich sicher, dass die „aggressivsten Demonstranten von George Soros bezahlt werden“. Tatsächlich hat der US-Milliardär ungarischer Abstammung noch eine Rechnung mit seinem ehemaligen Zögling Victor Orbán offen. Im Sommer verbannte die ungarische Regierung die von Soros finanzierte Central European University aus dem Land, worauf diese nach Wien übersiedelte. Auch im Wahlkampf setzte Orbán auf eine breit angelegte „Stopp Soros“-Initiative und erklärte Soros zum „Staatsfeind Ungarns“. Damals kritisierte Orbán, dass Soros „aktiv Flüchtlingsbewegungen lenkt“ und damit „zum Untergang Europas beiträgt“. Soros selbst macht keinen Hehl daraus, dass er über seine Open-Society Foundation „die Demokratien in den ehemals kommunistischen Ländern Osteuropas fördern und eine offene Gesellschaft der nationslosen und gemischten Bevölkerungen etablieren“ will. Mehr als 13 Milliarden Dollar hat Soros über seine Stiftung gespendet um diverse Organisation zu unterstützen. Soros selbst kam an der Wall-Street über seinen Hedge-Fond „Quantum“ zu einem Vermögen von mittlerweile 23 Milliarden Dollar. Weltweite Bekanntheit erlangte er, als er 1992 gegen das englische Pfund wettete. Großbritannien hatte eingewilligt, dem Europäischen Währungssystem, einem Vorgänger des Euro, beizutreten, forderte aber einen festen Kurs von 2,7 D-Mark je Pfund. Angesichts der hohen Inflation hätte der Kurs aber niedriger liegen müssen. Das nahm George Soros zum Anlass, um Milliardenbeträge gegen das britische Pfund zu wetten. Die Bank of England stemmte sich mit Währungskäufen dagegen, konnte dem Druck aber nicht standhalten und kapitulierte. Soros verdiente durch diese Wette sechs Milliarden Dollar auf Kosten der britischen Steuerzahler und ließ sich als "Bezwinger der Bank of England feiern".

    Nicht nur in Ungarn wird Soros vorgeworfen Proteste zu finanzieren und Demonstrationen anzuzetteln. So erklärte der ehemalige Premierminister von Mazedonien Nikola Gruevski, dass er „das Opfer einer von Soros veranstalteten Hexenjagd“ geworden sei. Auch der serbische Präsident Aleksandar Vučić kritisierte, dass „die Proteste gegen die Regierung von George Soros und der CIA organisiert wurden.“ Das führte dazu, dass zum Beispiel in Russland sämtliche Soros-Organisationen verboten wurden. Doch in keinem Land war George Soros so aktiv wie in der Ukraine. Als die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte, beriet Soros die Regierung nicht nur, sondern sorgte auch dafür, dass zahlreiche seiner Mitarbeiter Top-Positionen in der Regierung besetzten. Die Open Society Foundation steht auch im Verdacht, den Umsturz in der Ukraine 2013 finanziert zu haben. Der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch berichtet, Soros-Mitarbeiter hätten der ländlichen Bevölkerung „50 Dollar pro Tag angeboten, um am Maidan zu demonstrieren.“ Aktivisten der Hacker-Vereinigung „CyberBerkt“ erklärten, dass Soros versprochen haben soll, seinen Einfluss auf die USA und die EU zu nutzen, um „die Ukraine finanziell und militärisch zu stärken“. Als einer der größten Halter von ukrainischen Staatsanleihen würde Soros davon direkt profitieren.

    Zusammenhang zwischen Maidan und Ungarn
    Bereits kurz nach dem Maidan warnte die ungarische Regierung, dass sich die Organisatoren nun in der Central European University in Ungarn treffen würden, um den nächsten Umsturz zu organisieren. Die ungarische Zeitung Magyar Idők kritisierte noch im Sommer, dass „diese Menschen versuchen die allgemeine Stimmung zu drücken und versuchen, die Gesellschaft Schritt für Schritt zu destabilisieren, indem sie die Regierung als den Verursacher allen Übels hinstellen“. Außerdem soll Einfluss auf die EU geltend gemacht werden, um Sanktionen gegen die ungarische Regierung zu erreichen. Tatsächlich zeigt sich am Budapester Kossuth tér-Platz vor dem Parlament ein ähnliches Bild wie am Kiewer Maidan. Zahlreiche Menschen mit identischen und professionell gestalteten Plakaten, die gegen die autoritäre Regierung und für eine freie Gesellschaft demonstrieren. Die Aktionen der Gelbwesten in Paris schauen hingegen ganz anders aus. Neben diesen großteils friedlichen Demonstranten gibt es auch radikale Gruppierungen, die die Proteste jederzeit eskalieren lassen können. Nach Angaben der Polizei wurden bereits mehr als 50 Menschen festgenommen und mindestens 14 Polizisten verletzt. Auffallend ist auch, dass die europäischen Mainstream-Medien die Proteste ausschließlich positiv sehen und das Bild von Orbán als Diktator inszenieren.

    Proteste für Orbán gefährlich?
    Im Moment demonstrieren 1000 bis 2000 Menschen vor dem Parlament in Budapest. Auf dem Land, wo Orbáns Fidesz-Partei die meiste Zustimmung findet, ist die Situation noch sehr ruhig. Trotzdem dürfte es die ungarische Regierung beunruhigen, dass die Opposition geschlossen hinter den Demonstrationen steht. Auch die rechte "Jobbik"-Partei, die Orbán aufgrund seiner strengen Flüchtlingspolitik stets die Treue gehalten hat, nimmt aktiv an den Protesten teil. Bisher genießt Orbán als gewählter Regierungschef das Vertrauen der Ungarn, was bei den Wahlen in diesem Jahr bestätigt wurde. Auch in Kiew war nicht die Mehrheit auf dem Maidan und trotzdem musste der gewählte Präsident Janukowitsch nach der Eskalation schließlich abdanken. Der Großteil der Ungarn wünscht sich, dass ihnen nicht ein ähnliches Schicksal blüht, denn die Ukraine konnte sich von dem laut Soros „erfolgreiche Maidan“ bis heute nicht erholen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/kommentar...arn-protesten/
    Nun, da habe ich mich doch gefragt, wie das eigentlich zu bewerten ist. Aber unabhängig von der "Freiwilligkeit"!
    Wenn man nur 30 Stunden die Woche arbeiten müsste, dann machen 1-2 Stunden Mehrarbeit eigentlich nichts aus.
    Aber daraus wurde dann eine "Gesamtüberraschung"!

    In nur zwei EU-Ländern ist die Wochenarbeitszeit höher als in Österreich

    Eurostat zufolge arbeiten die Briten in der EU am längsten, Österreich liegt auf Platz drei. Die Wirtschaftskammer sieht das anders Wien – Österreichs Vollzeitbeschäftigte liegen bei den geleisteten Wochenstunden im europäischen Spitzenfeld. Mit durchschnittlich 41,4 Arbeitsstunden pro Woche belegt Österreich Platz drei. Mehr arbeiten nur die Briten mit 42,3 Stunden und die Zyprioten mit 41,7 Stunden. Das ergibt eine Erhebung von Eurostat bezogen auf das Jahr 2016. Österreicher arbeiten demnach deutlich mehr als der durchschnittliche EU-Bürger. Mit 37,8 Arbeitsstunden bilden die Dänen das Schlusslicht. Blickt man über die EU-Grenzen hinaus, bringen es die Türken auf 49,4 Stunden, die Isländer immerhin noch auf 44,4 und die Schweizer auf 41,8, was ungefähr der Arbeitszeit in Österreich entspricht.



    foto: eurostat
    Abhängig von Branche Ausschlaggebend ist auch, in welcher Branche man arbeitet. Während Vollbeschäftigte im Bildungsbereich im EU-Schnitt 38,1 Wochenstunden arbeiten, sind es im Bergbausektor jede Woche vier Stunden mehr. Betrachtet nach Geschlechtern arbeiteten Männer im EU-Schnitt 41 Stunden pro Wochen, Frauen 39,3. WKO widerspricht Dass Österreichs Vollzeitbeschäftigte am drittlängsten arbeiten, ist für die Wirtschaftskammer nur die halbe Wahrheit. In den Vergleich müsse man die vielen Urlaubs- und Feiertage hierzulande einbeziehen. Dann sei Österreich bei der tatsächlichen Wochenarbeitszeit mit 39,6 Stunden genau im EU-Schnitt, sagt WKO-Sozialpolitiker Rolf Gleißner. Er bezieht sich dabei ebenfalls auf Eurostat-Daten, aber " auf jene, die das ganze Jahr betrachten". Außerdem sinke die Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten tendenziell. Das liege vor allem daran, dass 2007 in Österreich noch 367,5 Mio Überstunden geleistet wurden, 2016 nur mehr 254,4 Mio.
    Das Ranking in Zahlen Hinter dem Spitzentrio reihen sich folgende Staaten ein:
    Griechenland (41,2 Stunden)
    Polen und Portugal (je 41,1)
    Bulgarien (41,0)
    Slowenien (40,8)
    Tschechien (40,7)
    Rumänien und Slowakei (je 40,7)
    Ungarn und Malta (je 40,5)
    Deutschland, Lettland und Luxemburg (je 40,4)
    Estland und Kroatien (40,3)
    Spanien und Schweden (je 39,9)
    Litauen (39,7)
    Belgien (39,2)
    Irland und Finnland (je 39,1)
    Frankreich und Niederlande (je 39,0)
    Italien (38,8)
    Dänemark (37,8 Stunden)
    Zahl der arbeitenden Menschen
    Der Eurostat-Erhebung zufolge waren 221,1 Mio. Menschen im Jahr 2016 berufstätig – 188,4 Mio. Angestestellte (davon 178,2 Mio Vollzeitangestellte) und 32,7 Mio. Selbstständige. 45,3 Mio. Aus Sicht des Arbeitsmarktes waren beim Großteil der Haushalte alle Erwachsenen berufstätig.

    Quelle: derstandard.at/2000073003161/In-nur-zwei-EU-Laendern-ist-die-Wochenarbeitszeit-hoeher-als
    Deutsche arbeiten kürzer als der EU-Durchschnitt

    Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit in Deutschland ist 1,5 Stunden kürzer als in der EU. Besonders lange wird in Griechenland, Bulgarien und Polen gearbeitet.

    Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche liegt in Deutschland bei 34,9 Stunden. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegt.

    Damit arbeiteten Beschäftigte in Deutschland im vergangenen Jahr eineinhalb Stunden kürzer als der Durchschnitt der Europäischen Union: EU-weit liegt der Wert der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit den Angaben des Ministeriums zufolge bei 36,4 Stunden. Kürzer als in Deutschland werde nur in den Niederlanden und in Dänemark gearbeitet: Dort betrage die Wochenarbeitszeit im Mittel 31,8 beziehungsweise 33,8 Stunden. Länger als in Deutschland werde vor allem in Griechenland (40,7 Stunden), in Bulgarien (40,0 Stunden) und in Polen (39,4 Stunden) gearbeitet.

    Allerdings zeigen die Daten des Arbeitsministeriums auch: Die Produktivität der deutschen Arbeitnehmer lag 2017 rund 27 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Effizienter werde nur in Luxemburg, Irland und Dänemark gearbeitet. In anderen EU-Staaten, insbesondere in Osteuropa, sei die Arbeitsproduktivität zum Teil deutlich geringer.
    Verkürzte Arbeitszeiten nützten auch den Unternehmen

    In den Augen von Jessica Tatti, Abgeordnete der Linken, zeigen diese Daten, dass Beschäftigte mit mehr Freizeit produktiver sind. Verkürzte Arbeitszeiten nützten somit am Ende auch den Unternehmen: Überlange Arbeitszeiten "senken nicht nur die Arbeitsproduktivität, sondern erhöhen auch das Fehler- und Unfallrisiko und machen Beschäftigte auf Dauer krank", sagte die Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Das könne "weder im Interesse der Beschäftigten noch betrieblich sinnvoll" sein.

    Die Auswertung des Ministeriums basiert auf Zahlen des europäischen Statistikamtes Eurostat.

    Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-...itsministerium
    Der erste Artikel aus dem Januar, der zweite aus dem August, Quelle: Eurostat!

    Deutschland in 7 Monaten 5,5 Stunden weniger!?

    Soviel dann mal wieder zu Statistiken bzw. Qualitätspresse!

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    Viktor Orban im Interview mit oe24: „Verantwortung für das Land ist wichtiger als „gut“ zu sein

    Mit der Migration werde es erstmals ein gesamteuropäisches Thema geben, das die Europawahlen im nächsten Jahr dominiere, meint Ungarns Premierminister Viktor Orban im Gespräch mit oe24. Er wünsche sich dabei ein klares Bekenntnis zur christlichen Zivilisation.

    In einem ausführlichen Exklusiv-Interview mit der Publikation oe24 hat Ungarns Premierminister Viktor Orban sein Vorgehen in der Zeit der Flüchtlingskrise 2015 verteidigt. Als damals tausende Migranten illegal über Serbien eingereist wären und den Ostbahnhof in Budapest besetzt hätten, habe er mit deren Festsetzung und einem Ausreiseverbot die Regeln des Schengener Abkommens behaupten wollen.
    „Ungarn hält sich an seine Verfassung und internationale Abkommen und Verträge“, erklärte Orban. „Man darf Ungarn nicht ohne Überprüfung betreten und auch so nicht von Ungarn nach Österreich reisen. Hier standen Ungarns Vertrauenswürdigkeit sowie der Respekt vor der Rechtsstaatlichkeit auf dem Spiel. Wir wollten unseren westlichen Verbündeten zeigen, dass wir die Grenze schützen können.“

    Er verstehe die Reaktion jener, denen es in dieser Situation primär darum gegangen wäre, „gut“ und „human“ zu erscheinen. Die ungarische Reaktion sei demgegenüber jedoch von Verantwortung bestimmt gewesen. Man habe nichts zulassen wollen, was unumkehrbar gewesen wäre.
    Orban weiter:
    Glauben Sie mir, ich habe kein Herz aus Stein, aber mit Plüsch-Bären und Blümchen kann man keine Grenzen schützen. Die Migranten auf der anderen Seite stürmten die Grenze, bewarfen den Grenzschutz und attackierten die Polizei. Da muss man sich wehren. Das ist natürlich keine Wohlfühlarbeit, aber man muss das tun, wenn es die Sicherheit des Landes erfordert. Wer ein Land führen möchte, muss solche Entscheidungen treffen. Ich möchte ein Mensch sein, dessen Entscheidungen die Ungarn unterstützen und respektieren. Wenn ich nebenbei auch noch ein guter Mensch bin, ist das gut, aber an erster Stelle steht bei mir die Verantwortung für Ungarn.“
    Verantwortung für das Land wichtiger als „gut“ zu sein

    Für Österreichs heutigen Bundeskanzler und damaligen Außenminister Sebastian Kurz fand Orban lobende Worte. Dieser habe die Schließung der Balkan-Route befürwortet und an der Errichtung eines Visegrad-4-Grenzschutzes mitgewirkt. So habe man deutlich gemacht, dass man gemeinsam Europa beschütze.
    Die Österreicher könnten sich heute glücklich schätzen, einen jungen und trotzdem erfahrenen Bundeskanzler zu haben, der bereits als Außenminister hervorragende Arbeit geleistet habe. Genauso sei auch Österreichs EU-Ratspräsidentschaft akribisch organisiert gewesen.
    Wien und Budapest würden auch weiterhin in entscheidenden Bereichen mit einer Stimme sprechen – dazu gehöre insbesondere die Migrationsfrage:

    „Die österreichische Position und die ungarische Position sind ähnlich: Wir müssen die Hilfe nach Afrika bringen und nicht die Probleme nach Europa holen. Manche sagen, dass die Lösung darin besteht, die Migranten nach Europa zu holen bzw. zu lassen, weil sie denken, dass das gut für ihr Land sein wird. Die ungarische Position ist, dass wir das nicht wollen. Da besteht ein ideologischer Unterschied. Das ist weder eine Lösung für Afrika noch für Europa. In diesem Fall würde unsere Kultur, die wir hier in Europa seit 2000 Jahren pflegen, untergehen. Wir sagen, wir möchten den Afrikanern so helfen wie die Österreicher auch: Wir unterstützen gerne die Entwicklung Afrikas. Damit in Afrika die eigene Bevölkerung ein annehmbares Leben hat. Ungarn stellt beispielsweise 900 Stipendien für afrikanische Studenten aus staatlichen Mitteln zur Verfügung.“
    Nationale Sicherheit setze auch NGOs Grenzen

    Dass Österreich und Ungarn den UN-Migrationspakt nicht unterschrieben haben, habe beide zwar zu den „Bad Boys der globalen Politik“ gemacht. Dem Ausstieg seien jedoch noch weitere Länder gefolgt. „Als ich hörte, dass die USA aus den Verhandlungen ausgeschieden ist, las ich selber nach und bemerkte, dass aus diesem Dokument große Probleme entstehen könnten, weil hier die nationale Sicherheit betroffen sein könnte“, erklärte Orban. Anschließend habe er sich mit seiner Regierung beraten und man habe sich sofort für den Ausstieg entschieden.
    Orban wies auch Vorwürfe zurück, die Konfrontation seiner Regierung mit dem selbsternannten Philanthropen und Milliardär George Soros habe antisemitische Beweggründe. Der als Sohn einer jüdischen Familie in Ungarn geborene heutige Atheist Soros und die von ihm finanzierten NGOs hätten das gleiche Recht, sich am politischen Leben zu beteiligen, wie alle anderen. Man möchte jedoch Transparenz mit Blick auf die Geldflüsse und es gebe eine Grenze, wenn es um die nationale Sicherheit gehe.
    „Die Migration ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Wir hatten mit Soros friedliche Streitgespräche bis zu dem Punkt, wo seine Organisationen begonnen haben die Migranten zu finanzieren und sie ermutigt haben, rechtswidrig die ungarische Grenze zu überqueren. Das ist in Ungarn nicht akzeptabel. Wir haben Gesetze geschaffen, wonach ein solches Verhalten die nationale Sicherheit gefährdet. Unser Konflikt ist: Er möchte die Migranten nach Ungarn und Europa holen und ich lasse das nicht zu.“
    Soros verkörpere „hässliche Seite des Kapitalismus“

    Orban rechne nicht damit, dass Soros tatsächlich mit seiner Universität CEU Ungarn verlasse, die Ungarn entgegen den Darstellungen in der internationalen Presse „weder weggeschickt noch weggejagt“ habe.
    „Die CEU muss nur alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllen, wie alle anderen Universitäten in Ungarn auch. Ich bin übrigens überrascht über die internationale Presse, die schreibt, dass er Ungarn verlässt. Anscheinend kennen sie Soros sehr schlecht. Er geht aus keinem Land weg. Er bleibt. Überall. Sie werden sehen: der Unterricht an seiner Universität in Budapest wird weitergehen und sie werden dort Diplome überreichen. Ich kenne Soros. Er ist kein Mann, der einfach nur so Budapest verlässt.“
    Soros sei ein „talentierter und gefährlicher Mann“. Mit seinen Spekulationen, die sogar Länder in den Ruin treiben würden und die er ohne Rücksicht auf die Ersparnisse von Millionen von Menschen betreibe, verkörpere er „die hässliche Seite des Kapitalismus“.
    Diese wolle man in Ungarn nicht. Marktwirtschaft sei gut, wenn sie mit sozialer Verantwortung kombiniert werde. In diesem Sinne habe man das von den Sozialisten heruntergewirtschaftete Ungarn auch seit 2010 erneuert.
    Das taten wir in vier Schritten. Erstens: Wir haben die christliche Identität der Nation gestärkt mit einer neuen Verfassung. Zweitens: Wir streben erfolgreich seit 2010 die Vollbeschäftigung an. Drittens: „Re-Industrialisierung“ mit Hilfe ausländischer Firmen, so dass die Stärkung von ungarischen Klein- und Mittelbetrieben nicht in den Hintergrund gerät. Und Viertens: Aufbau und Stärkung von Mitteleuropa, wir wollten in die Visegrad-Staaten neues Leben einhauchen und das ist uns bisher auch ganz gut gelungen.“
    EU: Weg von Juncker, zurück zu Kohl

    Europa, so betonte Orban, habe nur dann eine Chance, wenn es wieder zu jenem würde, das Altkanzler Helmut Kohl vorgeschwebt habe und dem Ungarn einst beigetreten sei. Kohl habe Mitteleuropa respektiert. Er habe nicht gewollt, dass Brüssel sich zum „Reich“ stilisiere und in die Innenpolitik der Mitgliedsländer einmische. Als wir damals der EU beigetreten sind, hatten wir das Gefühl, trotzdem frei zu sein. Seitdem hat die EU einen anderen Weg eingeschlagen. Ich denke, das ist die falsche Richtung.“
    Anders als Jean-Claude Juncker es mit seiner Forderung nach einer „politischen Kommission“ begründet habe, sei es nicht die Aufgabe der Europäischen Kommission, die EU zu führen. Das sei die Aufgabe der Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat. Die letzten fünf Jahre seien eine Enttäuschung gewesen.
    Die bevorstehenden EU-Wahlen werden, so Orban, im Zeichen der Migration stehen. Damit werde es erstmals ein gemeinsames europäisches Thema geben, zu dem sich die europäischen Nationen äußern würden. Es gehe dabei um eine Richtungsentscheidung zwischen jenen, die meinen, aus einem Zusammenmischen der Kulturen des Christentums und des Islam würde etwas Neues und Gutes entstehen, und jenen, die einen solchen Versuch nicht aufgezwungen bekommen wollten.
    „Wenn wir keinen Respekt einfordern, gehen wir unter“

    Orban sieht für Europa nur dann eine Zukunft, wenn dieses seine Identität schützen und wertschätzen würde. Dazu wäre auch Klarheit erforderlich:
    „Es wäre für Europa gut, wenn Europa mit einer Stimme sagen würde: Europa gehört den Europäern und bleibt ein europäischer Kontinent. Wir haben eine Kultur. Wir haben unsere Religionen. Wir haben hier unsere Werte. Das ist eine Zivilisation. Man kann herkommen, zusammenleben, aber von unseren Werten wollen wir nichts zur Disposition stellen. Frauen und Männer genießen bei uns die gleichen Rechte. Für uns ist das Modell der Familie mit einem Mann und einer Frau wichtig. Für uns ist die Religionsfreiheit wichtig, wir wollen in Europa offen unsere eigene Religion ausüben können. Das betrifft vor allem die jüdische Religion. Wer hier leben möchte, sollte das akzeptieren – und darf kein Antisemit sein. Aber wenn wir nicht klar sagen, dass das unsere Erwartung ist, dann werden sie unsere Kultur nicht respektieren und unsere Kultur wird untergehen. Dann entsteht Chaos. Europa ist nur stabil und erfolgreich, wenn Europa europäisch bleibt. Das erwarte ich mir von der EU.“

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a2751427.html
    Liebe Grüße
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  7. #77
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    "Überflüssige staatliche Protzerei" Orbans neue Pracht-Residenz auf der Burg von Buda

    Ungarns Ministerpräsident Orban bezieht ein für Millionen renoviertes Karmeliterkloster hoch über Budapest. Seine Kritiker sprechen von Geltungssucht – und sehen noch andere Motive.

    Ungarns rechtsnationaler Ministerpräsident Viktor Orban bezieht mit Beginn des neuen Jahres eine neue Residenz auf der Burg von Buda. Das ehemalige Karmeliterkloster im historischen Burgviertel hoch über Budapest wurde für diesen Zweck aufwendig umgebaut. Offiziell beliefen sich die Ausgaben auf 21 Milliarden Forint, umgerechnet 65,6 Millionen Euro. Von einer eigens angebauten, großflächigen Terrasse schweift der Blick über die Donau und die ganze Stadt.
    Derzeit befinden sich Orbans Amtsräumlichkeiten im Parlamentsgebäude. "Es war immer schon das Ziel, dass die für eine Demokratie unhaltbare Situation ein Ende findet, dass (...) die Regierungsmacht von der gesetzgebenden Macht nicht räumlich getrennt ist", sagte Kanzleramtsminister Gergely Gulyas dem TV-Sender ATV.
    Kritiker sprechen von Geltungssucht

    Kritiker sprechen hingegen von der eitlen Geltungssucht eines von autokratischen Bestrebungen getriebenen Regierungschefs. "Die Burg von Buda wird zum Symbol überflüssiger staatlicher Protzerei", kritisierte die sozialistische Abgeordnete Ildiko Bango-Borbely im Oktober im Parlament. Regierungsgegner haben für den 7. Januar zu einer "Einweihungsparty" vor Orbans neuer Residenz aufgerufen.
    Die Burg von Buda mit ihren weitläufigen Palastanlagen diente vom Mittelalter bis zur Eroberung durch die Türken 1541 den ungarischen Königen als Residenz. Während der Herrschaft des rechtsautoritären Regenten und Hitler-Verbündeten Miklos Horthy war sie von 1920 bis 1944 das Machtzentrum des damaligen ungarischen Staates.

    Orbans Kritiker interpretieren den Umzug des Regierungschefs auf die Burg auch mit dessen mehr oder weniger versteckten Ambitionen, die Bilder- und Symbolwelt der Horthy-Zeit zu restaurieren. Auch auf dem Parlamentsvorplatz ließ Orban exakt jene Denkmäler wieder aufstellen, wie sie dort in der Zeit Horthys gestanden hatten.

    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/...-von-buda.html
    Mal wieder ein "prachtvoller" Artikel des Manipulations-Mainstreams!

    Wir kennen das gleiche ja schon von Erdogan und Putin!

    Nur komisch das über die westlichen (Werte)-Pracht-Paläste nie geschrieben wird.

    LG
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  8. #78
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    Neues Gesetz in Ungarn Orbán stellt Forschungseinrichtungen unter Regierungskontrolle

    Der Spiegel scheint mehr als einen Relotius zu haben!

    Die gekauften, polithörigen Lobby-Wissenschaftler sollen uns als Kritiker seriöser Wissensvermittlung verkauft werden!

    Das Parlament in Ungarn hat ein neues Forschungsgesetz gebilligt. Es verschafft der Regierung großen Einfluss auf die Ungarische Akademie der Wissenschaften.

    Ungarn stärkt den Einfluss der Politik auf die wissenschaftliche Forschung.

    Das ungarische Parlament billigte am Dienstag auf Initiative der rechtsnationalen Regierung von Viktor Orbán ein entsprechendes Gesetz. 131 der 199 Abgeordneten stimmten für die Vorlage, 53 dagegen. Forscher sehen darin einen Angriff auf die Freiheit von Wissenschaft und Forschung.

    Das Gesetz soll die fast 200 Jahre alte Ungarische Akademie der Wissenschaft (MTA) "reformieren" und sieht vor, das Netzwerk von Forschungseinrichtungen unter die Kontrolle der Regierung zu stellen. Ein neues Gremium, dessen Mitglieder durch die Regierung ernannt werden, soll künftig die Forschungsgelder verwalten. Auch Teile des Grundbesitzes und der allgemeinen Verwaltung der MTA sollen der Kontrolle dieses Gremiums unterliegen.

    Die MTA ist die älteste und größte wissenschaftliche Institution Ungarns und unterhält ein breites Netzwerk wissenschaftlicher Institute. Die Regierung des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hält die Einrichtung allerdings für ein ineffizientes Relikt aus kommunistischer Zeit.
    Kritische Wissenschaftler zum Schweigen bringen

    Die neu organisierte MTA werde mehr Forscher hervorbringen, "die auf effiziente Weise zur ungarischen Wirtschaft beitragen", argumentierte das Ministerium für Innovation und Technologie in Ungarn. Kritiker vermuten hinter dem Vorstoß hingegen die Absicht der Regierung Orbáns, kritische Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen.

    Die Maßnahme widerspreche "den europäischen Grundsätzen der Forschungsfinanzierung und bedroht die Freiheit der Wissenschaft", kritisierte der Direktor der Akademie, László Lovász. Er befürchte zudem, andere Regierungen in der EU, "die Einfluss auf Forscher ausüben wollen", könnten sich am Schritt Ungarns ein Beispiel nehmen.
    Regierungschef Orbán wird seit Jahren vorgeworfen, die Presse-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Ungarn zu untergraben und Schlüsselsektoren wie Justiz, Medien und Bildungseinrichtungen unter seine Kontrolle zu bringen. Das nun gebilligte Gesetz soll zum 1. September wirksam werden. Die bereits seit Längerem bekannten Pläne hatten in den vergangenen Wochen immer wieder Proteste von Betroffenen, anderen Bürgern sowie auch Wissenschaftlern aus dem Ausland ausgelöst.

    Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1275448.html
    LG
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  9. #79
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    Ungarn fordert Respekt von Deutschland: „Wir werden unsere Migrationspolitik nicht ändern“

    Ungarns Außenminister Peter Szijjarto kritisiert die Anklagen und Stigmatisierung durch Deutschland und fordert einen Neustart der Beziehungen. Zudem hofft er, dass der respektvolle Kurs von der Leyen bleibt.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a2996833.html
    Liebe Grüße
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