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Thema: Bewahrheitete Verschwörungstheorien

  1. #101
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Jop...Hüben wie Drüben.... Coronaverarsche

    Nicht nur wir werden nach Strich und Faden verarscht + Ein Blick in die Corona-Statistik




    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #102
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Bewahrheitete Verschwörungstheorien : Die Neue Weltordnung

    Hier gibt es nichts zu sehen...bitte weitergehen.....
    Wieviele Jahre warnen wir hier schon davor?.....Wieviele Jahre waren wir "Verschwörungsspinner"?
    .....Nun.....Entschuldigungen sind fehl am Platz.....Aufmerksamkeit ist gefragt......:



    .....Der Topf mit dem Frosch erreicht bald 60°....jetzt spürt er es.....
    Geändert von Stone (05.07.2020 um 10:38 Uhr)
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #103
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    Die Realität der Verschwörung

    Die Behauptung, es gäbe eine globale Impfagenda, wird von Politik und Medien als Verschwörungstheorie abgetan — dabei ist sie wahr.

    Mit dem pauschal diffamierenden Gebrauch des Wortes „Verschwörungstheorie“ haben alle, die den politischen Status Quo verteidigen wollen, einen PR-Hit gelandet. Man braucht den Begriff nur gegen einen Gegner ins Feld führen — schon gilt er als gebrandmarkt, und für alle anderen erübrigt sich eine sachliche Auseinandersetzungen mit besagten Theorien. Es geht im Kern um eine nicht-öffentliche politische Agenda, über die alle Nicht-Eingeweihten zunächst nur spekulieren und zu der sie Indizien zusammentragen können. Man braucht nicht weit in der Geschichte zurückgehen, um ein Beispiel für eine solche Agenda zu finden. Die Forderung „Impfung für alle“ ist Realität. Das Mediengeklingel, mit dem dieser Plan in den Köpfen der Menschen verankert und mit dem „zögerliche“ Zeitgenossen bekehrt werden sollen, ist es auch. EU-Dokumente zeigen, was wirklich dahinter steckt.

    Die Verschwörungstheoretiker werden immer mehr und sie gefährden — so schallt es im Gleichklang aus Politik und „Qualitätsmedien“ — unsere tolerante und pluralistische Demokratie.
    Auf dem Vormarsch sind in Corona-Zeiten Verschwörungstheorien, die von einer Impfagenda und einem Zwang zu Immunitätsausweisen fabulieren. Dazu hätten sich — so die unsinnigen und wirren Theorien einer wachsenden Schar von Aluhutträgern — internationale Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), finanzstarke Philanthropen wie Bill Gates und die Impfstoffindustrie verschworen.
    Was steckt hinter solchen Aussagen?

    Sind das wirklich nur dumme Verschwörungstheorien oder gibt es tatsächlich so etwas wie eine Verschwörung, die ganz andere Interessen als unser aller Wohlergehen im Sinn hat?
    Wenn es nach unseren Medienvertretern aus Presse, Funk und Fernsehen geht, dann ist die Sache glasklar: Wer derartigen „Bullshit“ von sich gibt, kann nichts anderes als ein Verschwörungstheoretiker, ein Rechter, ein Nazi oder ein irgendwie gearteter Extremist sein. Vielleicht ist er aber auch ein schwerst psychisch Gestörter, der, sofern man ihn gewähren lässt, bald mit Gewalt gegen den Rechtsstaat oder gegen unschuldige Bürger vorgehen wird.
    Denn eines wird immer deutlicher: Wer im toleranten und pluralistischen Deutschland eine von der „veröffentlichten“ Meinung abweichende Meinung vertritt, ist ein „Outlaw“. Als solcher wird er zuerst ignoriert, anschließend verlacht und schließlich mit allen nur erdenklichen Mitteln der Propaganda bekämpft. Wissenschaftler und Mediziner wie Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Stephan Hockertz, Stefan Homburg und zuletzt sogar Hendrik Streeck, der mit seiner Heinsberg-Studie erstmals sinnvolle Daten generieren konnte, haben dies bereits am eigenen Leib erfahren.
    Diese kontinuierliche Einengung des Debattenraumes, wie es Rainer Mausfeld nennt, ging ziemlich lange gut. Doch in Zeiten von Corona wird es langsam eng für die Hüter der „Einheitsmeinungsfreiheit“. Denn aktuelle Dokumente der EU-Kommission zeigen:
    Eine Impfagenda ist Realität. So gibt es beispielsweise einen perfekt geplanten Impffahrplan, dessen Ziel routinemäßige „Impfungen für alle“ heißt.
    Ausgeheckt haben diesen Schlachtplan nicht unsere Volksvertreter, sondern eine illustre Gruppe von Damen und Herren der EU-Kommission und der WHO. An der Umsetzung des Plans sind zudem zahlreiche NGOs, private Stiftungen und international agierende Konzerne beteiligt. Alle diese Personen und Gruppen sind mit keinerlei Legitimation ausgestattet, irgendetwas für uns zu entscheiden.
    Wie dieser Impffahrplan aussieht und mit welchen Maßnahmen, Aktionen und Projekten er umgesetzt werden soll, lässt sich im Detail den nachfolgenden Dokumenten entnehmen:

    • „Final Flash report of the Plenary Meeting of the Health Security Committee“ — Plenartagung des Gesundheitssicherheitsausschusses vom Dezember 2019,
    • „Roadmap on Vaccination“ vom März 2019,
    • „Ten Actions towards vaccination for all“ — 10 Punkte Aktionsprogramm für „Impfungen für Alle“, beschlossen auf dem globalen Impfstoffgipfel im September 2019.

    Soviel vorab — alle drei Dokumente verfolgen das gleiche Ziel: die Durchimpfungsraten in der EU zu erhöhen. Wörtlich heißt es:
    „Es müssen ‚Impfungen für Alle und gegen Alles‘ ermöglicht werden.”
    Wer nach der Lektüre obiger Dokumente noch immer glaubt, eine globale Impfagenda wäre nichts anderes als eine Verschwörungstheorie dummer Aluhutträger beziehungsweise das Impfen diene ausschließlich dem Schutz unserer Gesundheit, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Doch was steht nun in diesen Dokumenten?

    Eines wird aus dem Inhalt klar und stimmt bedenklich: Die Impfstoffstrategie, die „Impfungen für alle“ ermöglichen will, läuft bereits auf Hochtouren, ohne dass der Normalbürger davon auch nur das Geringste mitbekommen hat. Laut dem Bericht der Plenartagung des Gesundheitssicherheitsausschusses vom Dezember 2019 votierten sämtliche Teilnehmer — 22 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und Serbien, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), die Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung (Chafea), das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO/Europa) sowie die Generaldirektionen ECHO, ENVIRONMENT und SANTE der Europäischen Kommission — für die weitere Umsetzung des sogenannten Impffahrplans.
    Dieser Plan sieht einige interessante Maßnahmen und Projekte vor.

    So läuft beispielsweise eine Ausschreibung für eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines gemeinsamen EU-Impfausweises, denn ein solcher soll laut „Roadmap on Vaccination“ schon 2022 für alle EU-Bürger verpflichtend werden.
    Wenn also Jens Spahn beim Immunitätsausweis einen Rückzieher macht, bedeutet dies nicht, dass er nicht kommen wird, denn schließlich hat EU-Recht Vorrang vor nationalem Recht. Und weil Spahn lediglich das umsetzt, was ihm die Einflüsterer der EU ins Ohr säuseln, sind seine Aussagen zum Immunitätsausweis nichts anderes als Beruhigungspillen für aufgebrachte Bürger.
    Damit zu gegebener Zeit auch ausreichend Impfstoff für uns alle zur Verfügung steht, läuft auch schon eine Ausschreibung für eine Machbarkeitsstudie zur physischen Bevorratung von Impfstoffen. Bedenklich stimmt mich persönlich die vom Directorate-General for Research and Innovation (GD RTD) im Juli 2019 veröffentlichte Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen, welche der zögerlichen Haltung gegenüber Impfstoffen entgegenwirken.
    Derartige Maßnahmen sind nicht nur hochgradig unethisch, sie grenzen meiner Meinung nach bereits an Manipulation.
    Doch das ist noch lange nicht alles. In Planung ist außerdem ein Europäisches Impfinformationsportal (EVIP), welches von ECDC mit Unterstützung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingerichtet werden soll. Das Portal — so heißt es — soll „objektive, transparente und aktualisierte Erkenntnisse über Impfungen und Impfstoffe, ihren Nutzen und ihre Sicherheit sowie den Pharmakovigilanzprozess bereitstellen“.
    Bei der Pharmakovigilanz geht es darum, unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu entdecken, zu dokumentieren und zu bewerten. Passt das nicht ganz hervorragend dazu, dass wir ganz neue Impfstoffe verabreicht bekommen sollen, die zudem nicht ausreichend getestet wurden? Jetzt machen auch die Forderungen des Top-Virologen Christian Drosten und seines Sponsors Bill Gates Sinn, die beide öffentlich für eine erleichterte Zulassung der neuen Impfstofftechnologie plädieren. Wer braucht noch teure klinische Studien, wenn er einen kostenlosen Feldversuch mit der ganzen Bevölkerung haben kann?
    Ein weiteres Gremium, das Impfungen europaweit forcieren soll, ist die Koalition für Impfungen: Laut Sitzungsdokument der Plenartagung handelt es sich dabei um 16 Mitglieder, die — unter der Führung des Ständigen Ausschusses der europäischen Ärzte (CPME), der Europäischen Föderation der Krankenschwestern und Krankenpfleger (EFN) und der Pharmazeutischen Gruppe der Europäischen Union (PGEU) — Verpflichtungen planen, dem Gesundheitssektor entsprechende Informationen über Impfungen zur Verfügung zu stellen. Dass es sich hierbei ausschließlich um europäische Organisationen handelt, während rein nationale Interessenvertreter fehlen, ist sicher nur reiner Zufall.
    Und dann gibt es auch noch die gemeinsame Aktion (JA) zur Impfung. Sie setzt laut Sitzungsbericht bereits eine große Anzahl von Schlüsselzielen des Impffahrplanes um: So entwickelt sie beispielsweise nachhaltige Mechanismen der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Interessengruppen, um die Umsetzung der weltweiten Impfpolitik zu erleichtern. Ziele dieser Impfpolitik sind die Verbesserung der Durchimpfungsrate in Europa sowie die Stärkung der nationalen Impfprogramme.
    Es gibt also — man höre und staune — tatsächlich so etwas wie eine weltweite Impfpolitik und nationale Impfprogramme, die demnächst wohl auf uns zukommen werden. Weshalb haben wir davon bisher weder von unseren Volksvertretern noch von unseren Qualitätsmedien etwas gehört? Schließlich betrifft dieser Impfwahn unser Grundrecht auf die Unversehrtheit unseres Körpers.
    Dass das Ganze sogar eine globale Angelegenheit werden soll, darauf weist auch das Vaccine Confidence Project hin. Im Rahmen einer Studie soll das Projekt weltweit die Stimmung in der Bevölkerung bezüglich der Corona-Pandemie einfangen und Einstellungen zu Impfungen generell und zu den neuen Covid-19-Impfungen im Besonderen abfragen. Die Aussage von Bill Gates im deutschen Fernsehen, er wolle sieben Milliarden Menschen impfen, macht vor diesem Hintergrund endlich Sinn.
    Das WHO-Regionalbüro für Europa, das im Rahmen der Plenartagung über den Stand der Aktivitäten, einschließlich des Überprüfungsprozesses des Europäischen Impfstoffaktionsplans, berichtete, kam zu dem Fazit, es müsse noch mehr Zeit für das Thema Impfungen aufgewendet werden, denn nur so ließe sich schließlich der in der „Roadmap on Vaccination“ für 2022 geplante EU-Impfausweis realisieren. Die Lektüre dieses Dokuments, das den gesamten Ablauf des Impfstofffahrplans im Detail darlegt, ist lohnenswert.
    Auch ein EU-weites Impfinformationssystem, in dem alle möglichen Daten gespeichert werden sollen, ist wohl geplant. Das ECDC hat 2016 eine Umfrage in der EU zu einem europaweiten System nach Vorbild des Systems der amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) gemacht. Das Dokument „Immunisation Information systems in the EU and EEA“ zeigt die Ergebnisse dieser Umfrage und das ganze Ausmaß dessen, was uns nun im Rahmen dieser politischen Corona-Krise aufoktroyiert werden soll. Ich empfehle allen die Lektüre dieses Dokuments, besonders interessant ist die Nummer 3.8. Use of IIS in practice. Das Dokument ist in der englischen Fassung hier erhältlich.
    In die gleiche Kerbe schlägt auch der Impfstoffgipfel vom 12. September 2019, zu dem 400 hochrangige Teilnehmer aus aller Welt geladen waren, darunter Nanette Cocero, die Präsidentin der Impfstoffgruppe von Pfizer Biopharmaceuticals; Seth Berkley, Leiter der GAVI Impfstoffallianz; Joe Carell, Geschäftsführer für globale Politik bei der Bill & Melinda Gates Stiftung; Jason Hirsch, Manager für öffentliche Ordnung bei Facebook, um nur einige der illustren Gäste zu nennen.
    Der Knaller aber ist der 10-Punkteplan für „Impfungen für alle“, der im Rahmen dieses Impfstoffgipfels beschlossen wurde und für dessen weitere Umsetzung sich auch Beteiligte der Plenartagung des Gesundheitsausschusses aussprachen. Die 10 Aktionen des Plans haben es in sich. Wörtlich steht dort:
    „Die hart erkämpften Erfolge bei Impfungen müssen nicht nur aufrechterhalten werden, sondern es muss danach gestrebt werden, mehr zu tun und besser zu werden.“
    Wie man besser werden will, zeigt die nachfolgende Übersetzung des Dokumentes „10 Actions towards vaccination for all“, das mit demokratischer Mitbestimmung so gut wie nichts mehr zu tun hat. Das englische Original gibt es hier.
    ZEHN AKTIONEN FÜR IMPFUNGEN FÜR ALLE.


    1. Eine globale politische Führung sowie das Engagement für Impfungen fördern. Den Aufbau einer wirksamen Zusammenarbeit sowie Partnerschaften — auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene mit Gesundheitsbehörden, Angehörigen der Gesundheitsberufe, der Zivilgesellschaft, Gemeinden, Wissenschaftlern und der Industrie — fördern, mit dem Ziel, alle Menschen weltweit durch anhaltend hohe Durchimpfungsraten zu schützen.
    2. Sicherstellen, dass alle Länder über nationale Impfstrategien verfügen und diese umsetzen. Sicherstellen, dass alle Länder ihre finanzielle Nachhaltigkeit im Einklang mit den Fortschritten auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung stärken und niemanden zurücklassen.
    3. Starke Überwachungssysteme für durch Impfungen vermeidbare Krankheiten aufbauen, insbesondere für solche Krankheiten, die weltweit eliminiert und ausgerottet werden sollen.
    4. Die Ursachen an der Wurzel bekämpfen, die Menschen zögern lassen, geimpft zu werden. Das Vertrauen in Impfungen stärken. Evidenzbasierte Interventionen planen und durchführen.
    5. Die Möglichkeiten der digitalen Technologien nutzen, um die Überwachung bei der Durchführung von Impfprogrammen zu stärken.
    6. Durch anhaltende Forschungsanstrengungen kontinuierlich sämtliche Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen sowie die Auswirkungen von Impfprogrammen zu erhalten.
    7. Fortsetzung der Bemühungen und verstärkte Investitionen, einschließlich neuer Finanzierungs- und Anreizmodelle, in Forschung, Entwicklung und Innovationen für neue oder verbesserte Impfstoffe und für Impfstoff-Verabreichungstechnologien.
    8. Die Risiken eines Impfstoffmangels verringern: Durch verbesserte Systeme zur Überwachung der Impfstoffverfügbarkeit, der Vorhersage, des Einkaufs, der Lieferung und Lagerung sowie durch die Zusammenarbeit mit Herstellern und allen Teilnehmern der Vertriebskette. Ziel: Die vorhandenen Herstellungskapazitäten optimal zu nutzen oder zu erhöhen.
    9. Befähigung der Angehörigen von Gesundheitsberufen sowie der Medien, die Öffentlichkeit wirksam, transparent und objektiv zu informieren. Falsche sowie irreführende Informationen zu bekämpfen, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit sozialen Medienplattformen und Technologieunternehmen.
    10. Anpassung und Integration von Impfungen in die globale Gesundheits- und Entwicklungsagenda durch eine erneuerte Impfagenda 2030.

    Von Verschwörungstheorien kann also mitnichten die Rede sein.

    Die Idee von weltweiten Impfungen gegen jede nur erdenkliche Infektionskrankheit ist nicht den kranken Hirnen von Verschwörungstheoretikern entsprungen, sondern den kranken Hirnen einer Gruppe von Menschen, von denen wir die meisten nicht einmal kennen. Dieses Szenario ist perfekt geplant und orchestriert, wie sämtliche Dokumente, die auch jeder Pressevertreter mit nur ein paar Klicks finden kann, eindrucksvoll bestätigen.
    Für mich stellt sich nun die Frage, wann unsere Volksvertreter und Medien geplant hatten, uns über die globale Impfpolitik der EU und den dazugehörigen Impffahrplan zu unterrichten?
    Wann hätten wir erfahren sollen, dass „Impfungen für alle und gegen alles“ auch für uns Europäer bald Realität werden sollen?
    Und wann wäre Herr Spahn damit herausgerückt, dass wir diese Impfungen auch bald in etwas ähnlichem wie einem EU-Impfausweis nachzuweisen hätten? Wann hätte uns das RKI gesagt, dass die Daten der Corona-App möglicherweise in ein europaweites Immunisierungsinformationssystem eingespeist werden? Das RKI hat nämlich für Deutschland an der oben erwähnten Umfrage des ECDC teilgenommen. Außerdem wäre interessant zu wissen, welche Konsequenzen diejenigen erwarten, die sich den geplanten routinemäßigen Impfungen und einem solchen Pass verweigern.
    Und wo bleiben die Nachrichten über derartige EU-Veranstaltungen, an denen — ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung — wichtige Entscheidungen getroffen werden, die unser aller Gesundheit, unsere körperliche Unversehrtheit und unsere Entscheidungsfreiheit betreffen? Liebe Journalisten, ihr habt kläglich versagt!
    Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der nichtgewählte Technokraten, milliardenschwere Privatpersonen und internationale Konzerne mit unlauteren Mitteln wie Propaganda und Manipulation auf unsere Kosten ihre eigenen Interessen durchboxen? Ich will das nicht!
    Worum geht es hier eigentlich, um unsere Gesundheit oder um finanzielle Interessen?

    Dazu müssen wir ein wenig spekulieren. Lassen sie uns also ein Gedankenexperiment wagen.
    Dass hinter dem Mantra, eine „Rückkehr zur Normalität“ sei erst dann wieder möglich, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gäbe, in Wahrheit finanzielle Interessen stehen, ist nicht abwegig. Die Pharmaindustrie bringt immer weniger Innovationen hervor und auslaufende Patente sorgen für Umsatzeinbußen durch Nachahmermedikamente, sogenannte Generika. Impfprogramme mit routinemäßigen Impfungen für die gesamte Weltbevölkerung wären also eine intelligente Lösung für dieses zunehmende Problem.
    Pharma- und Biotechfirmen weltweit stürzen sich gerade auf die Entwicklung von Impfstoffen, die EU finanziert zahlreiche Projekte hierzu und auch das Geld vieler Investoren fließt aktuell — wie die Aktienkurse zeigen — in Impfstoffentwickler und Hersteller von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten aller Art. Die WHO stellt sogar ein Dokument zur Verfügung, in der alle Covid-19-Impfkandidaten aufgeführt sind.
    Auch Bill Gates scheint dies zu wissen, denn der Mann, der gemeinsam mit der WHO das Jahrzehnt der Impfungen ausgerufen hat, hat vorsorglich schon einmal in zahlreiche Impfstofffirmen investiert. Auch beim globalen Impfstofffahrplan spielt Gates mit seiner Stiftung eine tragende Rolle, was angesichts seiner Investments nicht besonders vertrauenserweckend ist.
    Eine Firma, in die auch Mr. Gates Geld investiert hat, ist die deutsche CureVac AG. Die Firma, die einen RNA-Impfstoffes gegen SARS-CoV-2 entwickelt, ist zu 80 Prozent im Besitz des SAP-Gründers Dietmar Hopp. Hopp investiert mit seiner dievini Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG bereits seit 14 Jahren in private Biotechfirmen, bisher mit eher mäßigem Erfolg.
    Doch Corona könnte die Wende bringen: Sollte es der CureVac gelingen, ihren Impfstoff marktreif zu machen, dürften die globalen Impfstoffprogramme dafür sorgen, dass sich die Investitionen von Hopp und Gates endlich mit Zins und Zinseszins auszahlen.
    Und tatsächlich scheinen die Chancen nicht schlecht zu stehen, denn Hopp will die Firma laut einer Nachricht im Manager Magazin vom 15. Juni 2020 schon demnächst an die US-Börse Nasdaq bringen.
    Um aber von einem steigenden Aktienkurs zu profitieren, müssten die Aussichten auf den Verkauf von Millionen von Impfstoffdosen positiv sein. Was den Impfstoff angeht, der aktuell in einer Phase-1-Studie getestet wird und im Herbst in die Phase 2 eintreten soll, sind die Aussichten wohl nicht schlecht. Allerdings werden für die geplante Phase-2-Studie SARS-CoV-2-Infizierte benötigt, welche es laut den aktuellen Zahlen des RKI kaum mehr gibt. Eine interessante Lektüre ist in diesem Zusammenhang das Corona-Bulletin des RKI vom 18. Juni 2020.
    Könnte es vielleicht sein, dass wir deshalb ständig neue Hotspots brauchen? Wäre es möglich, dass unsere Regierung deshalb daran interessiert ist, dass SARS-CoV-2 weiterhin Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitet?
    Wird deshalb womöglich die unsinnige Maskenpflicht aufrechterhalten, obwohl doch jeder weiß, dass diese Art von Masken kein Virus aufhalten? Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist, dass der geplante Börsengang mit deutschen Steuergeldern subventioniert wird. Ja, der Bund legt für 23 Prozent an CureVac schlappe 300 Millionen Euro auf den Tisch, während die vom Lockdown betroffenen Kleinunternehmer und Freiberufler erst einmal in die Röhre schauen dürfen. Was wir auch wissen: Es gibt einen aktuellen Gesetzesentwurf „Entwurf eines Gesetzes zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie“, in dem überlegt wird, wie man auch nach dem Ende der Pandemie bestimmte Beschlüsse aufrechterhalten kann. Eines scheint also klar zu sein: Die Wahrheit und was uns als Wahrheit verkauft wird, haben leider nur wenig miteinander gemein.

    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/die...r-verschworung
    Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO?
    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (07.07.2020 um 15:55 Uhr)
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #104
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Coronavirus: Verschwörung Macht Theorie

    Mit dem Begriff der Verschwörungstheorie werden unausgesprochen die Grenzen des erlaubten Diskurses abgestecktDer Artikel problematisiert die Verwendung des Begriffs "Verschwörungstheorie" und seiner Derivate. Dieser Begriff steht beispielhaft für eine oberflächliche Behandlung komplexer Zusammenhänge. Seine Anwendung, wie hier beispielhaft im Zusammenhang der Corona-Pandemie gezeigt, unterscheidet häufig kaum zwischen fundierter, aber politisch unerwünschter Kritik und der Widergabe unentwickelter, konfuser Argumentationen. Der undifferenzierte Einsatz des Begriffs führt so zu Tabuisierungen im gesellschaftlichen Diskurs, die eine Aufklärung wichtiger Fragen blockieren.Die Zäsur der Corona-Pandemiesituation braucht viel Mut zu einem unverstellten Forschen wie Prüfen, will sie konstruktiv bewältigt werden. Wie es in Krisenlagen häufig ist, haben Schwachstellen und Fehler im System besonders gravierende Auswirkungen, sie können damit aber auch besonders klar wahrgenommen werden. Das Ereignis der Pandemie ist in seiner Einbettung in den Gesamtzusammenhang kompliziert und verschachtelt. Ein kompetenter Umgang mit ihm wird vermutlich immer lückenhaft bleiben und erfordert dennoch ein hohes Maß an Sorgfalt. Es wird dieses "Mehr" oder "Weniger" im Bemühen um Kompetenz sein, das wahrscheinlich darüber entscheiden wird, ob wir den weiter begangenen Weg irgendwann in der Rückschau als gut bewerten werden können.In den vergangenen Jahrzehnten ist ganz allgemein die Qualität in der gesellschaftlichen Behandlung von Problemen in erschreckendem Maße erodiert. Viele der öffentlich geführten Debatten sind Spiegel hiervon. Einer der Schlüssel, die das besonders gut aufzeigen können, ist der Umgang mit den Begriffen "Verschwörungstheorie" und Verschwörungstheoretiker". Kennzeichen ihres Gebrauchs ist eine miteinhergehende inhaltliche Verflachung, was bei komplexen Zusammenhängen schwerwiegende Auswirkungen hat.

    Vielfach selbstgerechte Haltung und pure Behauptungen bei den Demonstranten

    "Verschwörungstheoretiker" wurden beispielsweise die Teilnehmer an den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, die Anfang Mai begonnen haben, häufig tituliert, als "Verschwörungstheorien" ihre Äußerungen bezeichnet. In der Tat, so sieht es aus, haben sich viele von ihnen nicht gründlich mit der Situation auseinandergesetzt und so der Aufklärung, die sie repräsentieren wollten, einen Bärendienst erwiesen. Fundierte Forderungen und Kritik von anderen Menschen wird man nun viel leichter herabsetzen oder ignorieren können, indem alles in einen Topf geworfen wird.Bei den Aussagen der zusammengekommenen Menschen wurden vielfach vorschnelle Kategorisierungen und Simplifizierungen sichtbar, sowie ein Mangel an Bereitschaft, sich Sachverhalten von komplexeren Ausmaßen zu stellen. Demonstranten, die sich gebärdeten wie Freiheitskämpfer, während sie vielfach lediglich ihr Ego bedienten, waren zu erkennen an hitzigen Phrasen, die einer inhaltlichen Überprüfung nicht standhalten. Frappierend war hierbei oftmals die Weigerung, eine Gesundheitsgefährdung durch das Corona-Virus auch nur als Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Emotionales Unbehagen wurde unreflektiert manifestiert, als wäre es ein Faktengerüst. Dazu wurden durchaus auch Bilder von Sklaven, von der Occupy-Bewegung verwendete Guy-Fawkes-Masken und gelbe Judensterne missbraucht, um die eingenommenen Positionen emblematisch zu überhöhen.Schwerwiegende Anschuldigungen wie etwa zu einer Impfpflicht oder gegenüber Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Stiftung waren nicht sauber recherchiert. Die arrogante Vereinnahmung des Wahrheitsbegriffs diente der Blockade einer vertiefenden inhaltlichen Auseinandersetzung, dies mit durchaus ausgrenzender Wirkung: "Wer mir nicht folgt, ist dem System, den Herrschenden, … auf dem Leim gegangen." Als Subtext darf ruhig verstanden werden: Der hat es nicht begriffen, mit dem rede ich nicht. Oder, wie in Anspielung auf die US-Fernsehserie "Walking Dead" auf einem Plakat zu lesen war: "Sei kein Walking Depp".Diese selbstgerechte Haltung entlarvt bei den so Agierenden nach außen projizierte Ängste und Unsicherheiten, aber auch starke hedonistisch gefärbte Egoismen. Wären die Demonstranten besonnener gewesen, hätten sie das Feld purer Behauptungen verlassen und mehr Fragen gestellt. Denn zu einer sicheren Beurteilung der Situation fehlen in vielerlei Hinsicht noch Informationen. Wie die Dinge liefen, haben sich die Demonstranten der Mühe einer Annäherung an die Wahrheit in zweierlei Hinsicht entzogen. Zum einen betrifft dies, sich eigenen Emotionen bewusst zu stellen, das ist der Bereich der Innenschau. Zum anderen wurde der Aufwand einer sorgfältigen Prüfung der zur Verfügung stehenden Information über das äußere Geschehen nicht in ausreichendem Maße vollzogen. Das zu tun ist allerdings zwingend notwendig, bevor mittels Anklagen schwere Geschütze aufgefahren werden.Die Seite der Teilnehmenden, die sich in der beschriebenen Weise verhalten oder nicht verhalten haben, zeigt, dass psychische Faktoren die Grundlage jedweder menschlichen Äußerung bilden und daher Berücksichtigung erfahren müssen, wenn man eine Situation verstehen möchte. Was zunächst banal klingt, ist es in Wahrheit nicht. Denn unsere Kultur ist so sehr von der Ratio geprägt, dass unser Bewusstsein große Schwierigkeiten hat, mit den Seiten unserer Psyche umzugehen, die sich ihr zumindest teilweise entziehen. Diese sind der irrationale und der sensorische Bereich, aus dem Intuition und Empfinden sprechen. So sind wir geprägt von Einseitigkeiten, Unterdrückungen und Verdrängungen, was es erschwert, sich ein unvoreingenommenes Bild von einer Konfliktlage als Ganzes zu machen.
    Kollektive Konditionierung

    Das wird auch auf der anderen Seite deutlich, bei der Reaktion von außen auf die angesprochenen Demonstrationen. Der Begriff "Verschwörungstheorie" und seine Derivate werden von zahlreichen Medien wie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet, sobald ein gewisser Rahmen des Diskurses verlassen wird. Auffällig ist, dass es auch hierbei nicht um Inhaltlichkeit geht, sondern dass offenbar Maßstab für die Anwendung des Begriffs ist, ein unausgesprochen abgestecktes Feld verlassen zu haben, innerhalb dessen ein Diskurs erlaubt ist.Auch wenn es gemein klingen sollte, sieht es so aus, als spielten in ihrer Erregung nicht wirklich präzise argumentierende Menschen wie die Demonstranten hier die Rolle der nützlichen Idioten. Sie dienen zur kollektiven Konditionierung auf die Art - "Schaut her, so sieht ein Verschwörungstheoretiker aus!". Dabei machen sie natürlich, Emotion und Unmut sei es geschuldet, eine eher unglückliche Figur. Will man nun auf der Grundlage Beiträge eines anderen Menschen als Unmöglichkeiten markieren, reicht der simple Ruf "Verschwörungstheorie!", um dessen Äußerungen einen Makel zu verleihen.Darüber, wo die Grenzen eines erlaubten Diskurses sind und wer sie festlegt, wird nicht gesprochen. Das ist möglich, weil der Begriff "Verschwörungstheorie" auch dank der einsatzfleißigen Medien zu einem Codewort geworden ist, das jede weitere inhaltliche Auseinandersetzung abwürgt. Die entsprechend auf den Leim gegangenen Medien stehen somit für unzulässige Simplifizierungen und unreflektierte Kategorisierungen gleicher Art, wie sie die Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen einsetzen. So spiegeln sich beide Seiten in gewisser Weise wider. Beide Seiten besäßen damit auch für eine im Sinne der an Informationsabschottung Interessierten erfolgreiche Verwendung des Wortes eine Funktion. Passende Schablonen wären die einen, Multiplikatoren die anderen.
    Es gibt Verschwörungen

    Verlassen wir nun diese zwei Seiten und begeben uns zum Faktischen hin. Es gibt Verschwörungen. Es gab sie gestern und gibt sie auch heute. Wir haben von den Enthüllungen Edward Snowdens über den amerikanischen Geheimdienst NSA [National Security Agency] und kooperierende Partnerorganisationen erfahren, über die skandalöse Behandlung des NSU-Komplexes [gemeint sind die Aktivitäten der militanten rechtsradikalen Gruppierung Nationalsozialistischer Untergrund] seitens der ermittelnden Organe wurde ausführlich berichtet. Und wir haben Lobbyisten von einer Macht, dass sie Mitglieder von Regierungen zu Marionettenfiguren werden lassen.Das sind alles Verschwörungen, ebenso wie mafiöse und Korruptionsstrukturen es auch sind. Sie alle folgen bestimmten Mustern, die als Elemente beinhalten: Desinformation und Manipulation zur Vorteilsaneignung oder Verdunkelung kriminellen Handelns, physische oder psychische Gewaltausübung. Es tue also bitte niemand so, als gäbe es Verschwörungen nicht, als sei eine Befassung mit diesem Phänomen per se Unfug.Der Begriff der Verschwörungstheorie hat seit den Ereignissen des 11. Septembers 2001 eine öffentlich enorm wirksame Bedeutungseinengung erfahren, gleichzeitig wurde er von da an verstärkt eingesetzt, um kritisches Potential zu diskreditieren. Er genügte, um etwa den ehemaligen SPD-Staatssekretär Andreas von Bülow in die Ecke zu stellen, der Widersprüche in der offiziellen Darstellung der Hintergründe zur Attentat Serie in den USA identifizierte. Er genügte einige Jahre später auch, um den Schweizer Historiker Daniele Ganser mit seinen Untersuchungen geheimer Armeestrukturen in Europa als scheinbar obskure Figur zu brandmarken.Auch wenn die Analysen der beiden an bestimmten Punkten Fehleinschätzungen enthalten sollten, ist das kein Grund, die Arbeiten mit Verweis auf verschwörungstheoretische Tendenzen herabzuwürdigen. Viele Analysen liegen zunächst nicht ganz richtig, und eine an sie anschließende Debatte kann dazu dienen, die Inhalte nach und nach richtig einzujustieren. Wird ein Beitrag allerdings als verschwörungstheoretischer Natur gekennzeichnet, kappt das jede weitere Auseinandersetzung. Menschen, die mit diesem Begriff in Verbindung gebracht werden, sind aus einer breiter geführten Debatte ausgeschlossen, und das kommt faktisch einer Zensur ihrer Argumente gleich. Auf subtile Weise wirkt diese Zensur auch, weil an diesen Menschen ein Exempel statuiert wird, und Kollegen deswegen vielleicht lieber den Mund halten, um nicht in eine analoge Situation zu geraten.
    "Verschwörungstheoritiker" sind keine Theoretiker

    "Verschwörungstheoretiker", das kann bedeuten: ein Mensch, der Verschwörungen strategisch plant. Oder auch: ein Mensch, der sich auf akademische Weise mit dem Phänomen von Verschwörungen befasst. Bei uns bedeutet das Wort: ein Phantast, der eine Bedrohung durch Mächte oder Mächtige sehen will, wo keine ist. Ein Wirrkopf also, der nicht mehr auf dem Boden der Wirklichkeit steht. Es ist klar, dass niemand in diese Schublade gesteckt werden will. Das macht den Begriff zu einem strategisch wertvollen Instrument, will man unliebsame Diskussionen abstellen.Das Wort Theorie leitet sich ursprünglich aus dem altgriechischen theoréein ab, was mit "beobachten", "betrachten", "anschauen" übersetzt werden kann. Im wissenschaftlichen Sinne ist eine Theorie ein kausal schlüssiges Modell des Ausschnitts der Wirklichkeit, den es beschreibt. Allgemeiner wird "Theorie" auch als Kontrapunkt zur "Praxis" verwendet. Damit ist eine rein verbale oder begriffliche Befassung mit einem Thema im Gegensatz zu handfestem Tun gemeint. Aus etymologischer Sicht sind also die beiden ersteren der drei im vorigen Absatz genannten Bedeutungsmöglichkeiten passender, und weniger die dritte. Es scheint beinahe widersinnig, einen Menschen, der sich von der Betrachtung der Wirklichkeit zumindest teilweise abgewandt haben soll, Verschwörungstheoretiker zu nennen.Aus wissenschaftlicher Sicht kommt eine Theorie nach der Hypothesenbildung - während eine Hypothese auf teils noch nicht miteinander verknüpften schlüssigen Hinweisen aufbaut, liegt einer Theorie bereits ein umfassendes mathematisch oder anderweitig logisch verifiziertes Gerüst zugrunde. Einmal formuliert, kann eine Theorie von entsprechend geschulten Menschen unabhängig ihres Urhebers nachvollzogen werden.Ganz anders sieht es bei den genannten Demonstranten aus: Sie verknüpfen Faktenfragemente in einer Weise, die sich an den Kontext ihrer eigenen ungeklärten emotionalen Befindlichkeiten anlehnt. Sie in irgendeiner Form als "Theoretiker" zu bezeichnen, ist auch aus diesen Gründen nicht richtig. Verrückte sind sie trotzdem nicht. Sie haben lediglich die Sortierarbeit der auf verschiedenen Ebenen gelagerten Inhalte unvollständig vollzogen, wie es bei vielen anderen Menschen auch der Fall ist, bei denen die Auswirkungen dann andere sind.Eine der Wurzeln der akademischen Beschäftigung mit Verschwörungen liegt bei dem 1929 geborenen kanadischen Politologen Peter Dale Scott, der zahlreiche mit der US-Außenpolitik verknüpfte Ereignisse untersuchte. Er kreierte den Begriff der Tiefenpolitik [deep politics], um eine Dimension politischen Geschehens zu beschreiben, bei dem die Akteure sich konspirativ verhalten. Für Scott ist der Einbezug der tiefenpolitischen Komponente notwendig, um viele Ereignisse von historischer Bedeutung umfassend verstehen zu können.Hierbei spannt er den Bogen vom Attentat auf John F. Kennedy bis hin zu den Begebenheiten um den 11. September 2001 und deren Folgen. "Um eine ernsthafte 'Verschwörungstheorie' zu vermeiden, kannst du nichts Besseres bringen, als etwa '19 einsame Spinner haben zusammengearbeitet'", lautete im Jahr 2006 im Rahmen einer Vorlesung schnoddrig sein Resümee zu den Flugzeugattacken auf die New Yorker Twin Towers, das Pentagon und in Pennsylvania. Man sieht hier, dass Scott das Wort "Verschwörungstheorie" nicht in einem abwertenden Sinne gebraucht. Und so könnte man tatsächlich auch Persönlichkeiten wie von Bülow und Ganser als Verschwörungstheoretiker bezeichnen - dies aber eben nicht in despektierlicher und ausgrenzender Weise. In Abgrenzung zu ihnen gingen dann die Demonstranten bestenfalls etwa als Emotionalrhetoriker durch.
    Hypothesen zum noch ungeklärten Ursprung von Sars-CoV-2

    Im Zusammenhang der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen haben viele Medien bei der Verwendung des Begriffs "Verschwörungstheorie" übersehen, dass bei aller argumentativen Unausgegorenheit innerhalb der von den genannten Demonstranten geäußerten Kontexte dennoch Fragen anklingen, die einer Klärung bedürfen.Ganz weit vorne rangiert hier die Frage nach dem Ursprung des Covid 19 verursachenden Coronavirus. Sie ist deswegen von hoher Bedeutung, weil es möglich ist, dass sich aus ihrer Beantwortung - je nachdem, wie sie ausfällt - ganz unterschiedliche Anforderungen für eine Weiterbehandlung der durch die Pandemie verursachten Krisensituationen ergeben. Als Beispiel können drei von bestimmt noch mehreren möglichen Hypothesen angeführt werden, die nach Stand der öffentlich zugänglichen Information alle weder eindeutig verifiziert noch eindeutig widerlegt sind.
    • Erste Hypothese: Das Virus entstand durch natürliche Mutation und wurde durch eine Fledermausart auf den Menschen übertragen.
    • Zweite Hypothese: Das Virus entstand mittels genetischer Manipulation auf künstliche Weise in einem chinesischen Labor.
    • Dritte Hypothese ist: Das Virus wurde in einem militärischen Labor zur Forschung und Produktion von Biowaffen gezüchtet.

    Das Feld der öffentlichen Debatte ist scheinbar so abgesteckt, dass ernsthaft nur die erste Hypothese zugelassen ist. Wagt man es, die beiden anderen Hypothesen mit ins Spiel zu bringen, so läuft man Gefahr, als "Verschwörungstheoretiker" abgestraft zu werden. Man muss diese Hypothesen noch nicht einmal vertreten, es reicht schon, sie nur sauber ausschließen zu wollen. Wissenschaftlich ist es ein- und dasselbe, ob ich verifizieren oder falsifizieren will, ist man seriös, muss man das Ergebnis in jedem Fall anerkennen. Es ist also nur eine Frage der Herangehensweise, ob man von der einen oder anderen Seite ausgehend beginnt.Nun könnte man sagen, ja gut, aber man sollte sich doch nur mit Hypothesen beschäftigen, bei denen es Hinweise, eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie der Wirklichkeit entsprechen könnten. Das ist völlig richtig. Aus diesem Grund wurde auch keine Hypothese aufgeführt, zu deren Formulierung es keine Anhaltspunkte gibt.Ein renommierter Wissenschaftler aus dem Fachgebiet der Genetik äußert, dass eine spezifische Struktur des Erbmaterials im Virus auf genetische Manipulation hindeutet. Er kann mit seinem Spezialwissen diese Struktur auch lokalisieren und ihre Eigenheiten erklären. Nichts anderes hat der französische Nobelpreisträger für Medizin Luc Montagnier im vergangenen April getan, was auch durch die Medien ging. Diese Information ist ein starkes Argument für die Formulierung von Hypothese zwei. Mit ihr kann im wissenschaftlichen Sinne nur auf dreierlei Art umgegangen werden: Erstens, sie wird bestätigt. Zweitens, sie wird widerlegt. Drittens, es wird weitergeforscht, wenn ein eindeutiges erstens oder zweitens noch nicht möglich ist, so lange, bis eines möglich ist. Die Information auszuschließen, die Hypothese zu ignorieren, ist im Sinne der Wahrheitsfindung nicht zulässig. Eigentlich ist das ganz einfach. Kompliziert wird es erst durch eine Tabuisierung.Das zeigt gegenüber der zweiten noch deutlicher die dritte Hypothese, denn Sicherheitsfragen sind in hohem Maße tabuisiert. Es gibt auch hier Hinweise, die dazu führten, die Hypothese zu formulieren. Ein Beispiel sind Äußerungen des amerikanischen Biowaffenexperten Francis Boyle, der darauf aufmerksam machte, dass die in Wuhan eingesetzte Laborstruktur BSL 4 [biosafety lab level 4] auf Forschung im Biowaffensektor zugeschnitten sei und für zivile Forschung keinen Sinn mache. Außerdem sei in Wuhan - auch mit aus den USA stammenden Geldmitteln - an einer Modifizierung des SARS-Virus zu militärischen Zwecken gearbeitet worden.Diese Aussagen sind einfach im Internet zu recherchieren. Nun ist Boyle wegen vergangener unliebsamer Äußerungen zu US-eigenen Biokampfmitteln zwar bereits als Verschwörungstheoretiker klassifiziert. Aber inzwischen wissen wir auch, dass genau das unter Umständen ein ganz besonderes Qualitätsmerkmal sein kann.Eine Verifizierung oder Falsifizierung der für Hypothese drei vorgebrachten Argumente ist wahrscheinlich ungleich schwieriger als bei der zweiten Hypothese. Grund dafür ist die Geheimhaltungspolitik, mit der Sicherheitsfragen im Allgemeinen ummäntelt sind. Ein triftiger Grund, den Kopf in den Sand zu stecken und die Inhalte einfach zu ignorieren, ist das allerdings nicht, sondern das Problem muss dann auch ehrlich beim Namen genannt werden. Bestimmte Zusammenhänge lassen sich eventuell auch unter den gegebenen Umständen nachvollziehen, etwa inwiefern Boyles Einschätzung zur Laborform BSL 4 zutreffend ist. So erhielte man Hinweise, die zu einem klareren Bild verhelfen könnten.Wenn es - wie festgestellt - Verschwörungen gibt, besteht immer auch ein Interesse der Verschleierung seitens der mit ihnen verknüpften Akteure. Ob jene nun ganz gezielt die eingeengte Verwendung des Begriffs "Verschwörungstheorie" lancierten, oder ob sich dieser Sprachgebrauch als Folge allgemeinen Verlusts verbaler Sensibilität eingeschlichen hat, ist schwierig zu beurteilen. Selbstverständlich ist es nicht so, dass all die Menschen, die das Wort "Verschwörungstheorie" auf unachtsame Weise verwenden, dies mit einem Täuschungsansinnen tun.Doch unsere Gesellschaft baut in Politik und Wirtschaft hohem Maße auf macht- wie egobasierten Hierarchien auf. Zum Weiterkommen innerhalb dieser Strukturen müssen Ziele definiert und Faktoren, die ihre Erreichung beeinträchtigen könnten, möglichst eliminiert werden. In der Fixierung auf diese Ziele geht allzu oft die Sicht aufs Ganze verloren. Innezuhalten, um einen Sachverhalt unter einem veränderten Blickwinkel zu prüfen, wird zum Karrierenachteil. In dieser Situation stören unbequeme Fragen oder Umstände, die sie aufwerfen könnten. Da ist es praktisch, wenn man sie mittels eines gleich verfügbaren Etiketts aussondern kann. Längerfristig hat eine solche Einstellung allerdings eine Wertelabilität zur Folge. Aufklärung ist nur dann erwünscht, wenn sie auch entsprechend zielstützend ist. Das führt zu Lücken und Mängeln in der Beurteilung von Zusammenhängen.Die Gesamtlage zeigt, dass wir Fragen stellen müssen, weil die Information, die wir zunächst zur Verfügung haben, oft aus verschiedenen Gründen zunächst fragmentarisch ist und erst nach und nach zu einem Ganzen zusammengesetzt werden kann. Sie zeigt auch den Schaden, den Fehlinformationen oder die Verweigerung der Preisgabe von Information anrichten kann. Beides zwingt uns dann, durch Mutmaßungen die vorhandenen Leerstellen zu überbrücken. Dadurch stehen wir jedoch bereits mit einem Fuß in der Verschwörungstheoretikerfalle, aufgestellt von denjenigen, die den Begriff besonders gerne verwendet sehen. Dies können wir nur lösen, indem wir uns der Verantwortung zur Aufklärung stellen, generell und ganz besonders in der uns alle betreffenden Corona-Krise.
    Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Cor...e-4837623.html
    Liebe Grüße
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    wieso nicht alles sagen?



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