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Thema: BILDUNG

  1. #41
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    AW: BILDUNG

    Immer mehr Konfuzius Institute in den USA werden wegen KPCh-Propaganda geschlossen – Wann wacht Deutschland auf?


    Die am Anfang begrüßten Konfuzius Institute aus China werden in zunehmender Zahl wegen ihrer prokommunistischen Propaganda, geschlossen.



    Die Universität von Jacksonville, Florida, hat jüngst die Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut, das seit 2014 eine Außenstelle an der Universität hatte, aufgekündigt. Die Universität reiht sich damit in die zunehmende Zahl von Lehranstalten und Universitäten ein, die sowohl in den USA als auch in anderen Ländern, die Zusammenarbeit mit den vom chinesischen Außenministerium betriebenen Instituten beendeten.

    „Nachdem die in den letzten vier Jahren gesponserten Kurse, Aktivitäten und Veranstaltungen überprüft und mit der Mission und den Zielen der Universität verglichen wurden, wurde festgestellt, dass sie nicht übereinstimmten“, sagte die Universität in einer Erklärung, laut einer Reuters Meldung in der Epoch Times (USA).
    US-Senator fordert andere Hochschulen zum Handeln auf

    „Ich begrüße die Entscheidung von @UofNorthFlorida, sein Konfuzius-Institut zu schließen. Es gibt eine wachsende und begründete Besorgnis über diese von der Kommunistischen Partei Chinas finanzierten Institute. Ich fordere andere Florida-Universitäten auf, diesem Beispiel zu folgen“, sagte Senator Rubio (Florida) auf Twitter.

    Zahlreiche andere Universitäten in Florida und den anderen US-Bundesstaaten arbeiten derzeit noch mit den Konfuzius Instituten zusammen. Doch bei vielen der Institute wachsen die Besorgnisse darüber, dass auf den Veranstaltungen, verpackt in den Sprachunterricht und die Darstellung der chinesischen Kultur, ein kommunistisches Propagandaprojekt der eigentliche Lehrinhalt ist.

    Immer mehr Institute werden geschlossen

    Viele renommierte Universitäten, wie die Pennsylvania State University oder die University of Chicago, arbeiten schon nicht mehr mit den Konfuzius Instituten zusammen. Im Nachbarland Kanada wurden schon 2013 erste Institute wegen der politischen Propagandafunktion geschlossen und Kooperationen von vornherein abgelehnt. Selbst im sehr sozialistisch ausgerichteten schwedischen Stockholm wurde das an der dortigen Universität befindliche Konfuzius Institut geschlossen.

    Nur in Deutschland scheint noch nicht angekommen zu sein, um was es den Konfuzius Instituten in Wirklichkeit geht. Oder sollten die deutschen Universitäten seit 1968 unwiderruflich unter kommunistischem Einfluss stehen? Wenn man sich die Karte der deutschen Konfuzius Institute ansieht, ist gut zu erkennen, dass gerade an den Standorten, wo die einflussreichsten deutschen Universitäten, in den Bereichen, Soziologie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften, sitzen auch die Konfuzius Institute platziert sind.

    weiter: https://www.epochtimes.de/politik/we...-a2604734.html
    Propagandafuntion? Soziales Verhalten ist noch lange keine kommunistische Propaganda!
    ...da scheinen einige nicht mehr den Durchblick zu haben!
    Die Version bei Wiki stimmt noch: https://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius
    LG

  2. #42
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    Homeschooling in Russland: Bereits 100.000 Kinder werden zu Hause unterrichtet

    Eines der wichtigsten Ziele der kommunistischen Oktoberrevolution 1917 in Russland war es, die Erziehungshoheit über die Kinder im Land den Eltern zu entreißen und sie dem Staat zu übertragen. Etwas mehr als 100 Jahre später erobern sich die Familien ihre natürlichen Rechte zurück mit "Homeschooling".

    Der US-amerikanische Blogger Dr. Steve Turley hat in einem vielbeachteten Beitrag für das Videoportal YouTube den zunehmenden Trend zum Hausschulwesen in der Russischen Föderation analysiert.
    Den Zahlen der US-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Homeschooling Legal Defense Association (HLDA) zufolge werden mittlerweile 100.000 Kinder in Russland – bei insgesamt 140 Millionen Einwohnern – in den eigenen vier Wänden unterrichtet, was europaweit dem zweiten Platz hinter dem Vereinigten Königreich gleichkommt.
    Turley führt den Aufstieg des Homeschoolings in der Russischen Föderation zum einen auf familienfreundliche Reformen der Regierung in Moskau zurück, zum anderen auf die zunehmende Zahl an Initiativen der russisch-orthodoxen Kirche in diese Richtung.
    In einer radikalen Abkehr von der Staatsideologie der zusammengebrochenen Sowjetunion heißt es im Gesetzesbestand der Russischen Föderation nun, dass die Erziehung „zuerst und zuvorderst die Verantwortung der Eltern“ darstellt. Explizit wird den Eltern die Rolle als primäre Erziehungsinstanz zugedacht, nicht dem Staat.
    Zudem hat sich der populäre orthodoxe Geistliche Dmitri Smirnow, der in Russland eine reichweitenstarke Talk-Radio-Sendung betreibt, für die Bildung und Erziehung im eigenen familiären Umfeld ausgesprochen. In seiner Show hatte er zudem eine Reihe von Eltern und Anbietern von Homeschooling-Dienstleistungen interviewt, die Erfahrungen austauschen und Tipps geben sollten, wie ein solcher Hausunterricht organisiert wird und welche Unterlagen dafür zur Verfügung stehen. In den USA, wo Homeschooling in den meisten Bundesstaaten als gleichberechtigte Option neben herkömmlichen öffentlichen und privaten Einrichtungen steht, ist die Herstellung von Lehrmitteln für diese Form von Bildung ein einträglicher Wirtschaftszweig.

    US-Anbieter für Hausschulbedarf übersetzt Materialien ins Russische

    Neben praktischen Gründen in einem Land mit geringer Bevölkerungsdichte und harten Wintern in vielen Landesteilen sind es vor allem religiöse Gründe, die russische Eltern für den Hausunterricht einnehmen. In westlichen Ländern, wo der Schulunterricht nach Meinung vor allem christlicher und konservativer Eltern zunehmend zum Spielfeld ideologischer Gesellschaftsexperimente wird, spielt dieser Faktor eine ähnlich große Rolle. Klassische und christliche Erziehung wird dort als notwendiger Gegenentwurf zu einer staatlichen Erziehung verstanden, die sich an progressiven, globalistischen und säkular-humanistischen Werten orientiert.
    Für den US-amerikanischen Anbieter von Heimschulbedarf, das christlich geprägte Unternehmen Classical Conversations, eröffnet sich mit Russland ein lukrativer neuer Markt. Der Zusammenschluss, der sich nach eigenen Angaben an den Inhalten des klassischen westlichen Bildungskanons orientiert, wie er die mittelalterlichen Universitäten und auch die Erziehung der US-Gründerväter geprägt hatte, übersetzte eine Reihe von Lehrmaterialien ins Russische. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.
    Auch in den USA selbst ist Homeschooling weiter im Vormarsch. Waren es im Jahr 2003 noch mehr als zwei Millionen Kinder in allen Bundesstaaten – insgesamt zählen die USA 325 Millionen Einwohner -, die in ihrem eigenen familiären Umfeld ihre Bildung genossen, ist diese Zahl bis 2012 auf mehr als drei Millionen angewachsen. Wie das Nationale Zentrum für Bildungsstatistik mitteilt, ist der Gesamtanteil der zu Hause beschulten Kinder in den USA allein im Laufe der 2000er Jahre von 1,7 auf drei Prozent angewachsen. Tendenz: weiter steigend.

    Tabuthema in Deutschland

    Obwohl auch das Grundgesetz in Deutschland Art. 6 Abs. 2 die Erziehung der Kinder als das „natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“ definiert und dem Staat im Bereich der Bildung in Art. 7 Abs. 1 lediglich ein „Aufsichtsrecht“ einräumt, sehen sämtliche Landesgesetze eine allgemeine Schulpflicht vor und bestimmt der Staat fast zur Gänze die Inhalte der Schulbildung.
    Auch Skandale wie jene um übergriffige Sexualerziehung oder andere ideologische Projekte und Meldungen über Gewalt, Mobbing, Schulversagen oder eine deutliche Zunahme psychischer Erkrankungen unter schulpflichtigen Jugendlichen haben bislang kein Umdenken bewirkt. Stattdessen gehen Schul- und Jugendämter weiterhin mit Zwangsmaßnahmen bis hin zum Kindesentzug gegen Eltern vor, wenn diese ihre Kinder mittels Homeschooling vor den Auswirkungen eines maroden Schulsystems zu bewahren versuchen.
    Als eine von wenigen Parteien in Deutschland hat die Alternative für Deutschland (AfD) im Land Sachsen-Anhalt das Thema aufgegriffen und sich dabei offenbar von School-Choice-Programmen in den USA inspirieren lassen.
    So sprach sich die AfD in ihrem Landtagswahlkampf 2016 dafür aus, die geltende Schulpflicht durch eine Bildungspflicht zu ersetzen:
    „Eltern ist grundsätzlich die Wahlfreiheit zwischen Schul- und Hausunterricht für ihre Kinder einzuräumen. Schulpflicht ist durch Unterrichtspflicht zu ersetzen. Voraussetzung für Hausunterricht ist, dass der Hausunterricht durch Privatlehrer gleiche Qualitätsstandards erfüllt wie Schulunterricht und dabei die gleichen Prüfungen abgelegt werden müssen.“


    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/we...-a2624635.html
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  3. #43
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    Frage Schule von morgen - Revolutioniert die Hirnforschung unsere Bildung? | Doku | ARTE



    Kann der Unterricht so umgestaltet werden, dass er wirksamer und individueller auf künftige Herausforderungen vorbereitet? Wissenschaftler aus aller Welt berichten von bahnbrechenden, dank moderner Bildgebungsverfahren möglich gewordenen Entdeckungen über die Funktionsweise des Gehirns. Wie lassen sich diese Erkenntnisse auf Lernmethoden übertragen? Seit Beginn der 2000er Jahre liefern neue Bildgebungsverfahren bahnbrechende Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns. Ein Grundmerkmal ist die Eigenschaft einzelner Synapsen, Nervenzellen und ganzer Gehirnareale, sich unter Auswertung von Lern- und Erfahrungsprozessen zu verändern. Um Kinder beim Erwerb von Wissen zu unterstützen, plädieren die Forscher der kognitiven Wissenschaften dafür, die Hauptfunktionen zur Beschleunigung und Erleichterung des Lernens zu stärken. Eine wichtige Funktion ist die Aufmerksamkeit. Forscher der Universität Oregon entwickelten Techniken, um diese bei Kindern zu trainieren. Ein weiterer Mechanismus heißt aktive Beteiligung: Ein Kind lernt besser, wenn es aktiv ist. Immer mehr Lehrer bauen Elemente des Erforschens, Entdeckens und Experimentierens in ihren Unterricht ein. Außerdem sind Irrtümer und Fehler unverzichtbare Bestandteile des Lernens. Das Erkennen von Fehlern löst eine Neuverknüpfung der neuronalen Netze aus. Am Ende des Prozesses steht die Festigung des Erlernten durch Wiederholung. Je häufiger eine Synapse beansprucht wird, umso stärker wird sie. Es empfiehlt sich also, das Unterrichtspensum zu portionieren. Die Dokumentation zeigt auch die Vorreiterrolle französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung von Bildgebungsverfahren zur Erforschung der Rechen- und Lesefunktionen des Gehirns. Seit 2016 werden neue Lernmethoden mit ausgewählten französischen Schul- und Vorschulklassen getestet. Erprobt wird etwa die Nutzung von Lernsoftwares und Tablets. Die ersten Ergebnisse sorgten für Überraschungen.
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  4. #44
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    Digitalpakt für Schulen Bundestag billigt Reform des Grundgesetzes

    Ein weitere "Pakt" mit dem Teufel!

    Wider besseres Wissen werden jetzt die Gehirne der Kinder verstrahlt!

    Der Bundestag hat eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen: Der Bund soll in Zukunft Schulen mit Digitaltechnik finanzieren können. Auch Wohnungsbau und Nahverkehr sollen profitieren.
    Der Bundestag hat die Änderung des Grundgesetzes beschlossen, die den Weg für mehr Bundesmittel bei der Bildung und dem öffentlichen Nahverkehr frei machen soll. Das Parlament billigte am Donnerstag mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit eine Reform der Verfassung, mit der das Kooperationsverbot in der Bildung weiter gelockert wird. In namentlicher Abstimmung votierten 580 Abgeordnete für das Gesetz, 87 dagegen. Es gab drei Enthaltungen.
    Die Grundgesetzänderung ist Voraussetzung für den Digitalpakt Schule, der ein Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro hat. Investiert werden soll in schnelles Internet, Tablets, aber auch Schulungen des Personals.


    weiter hier: https://www.t-online.de/digital/id_8...dgesetzes.html
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  5. #45
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    Schule ist fürn Arsch!

    „Bildung ist wichtig“ wird uns immer erzählt. Bildung würde Menschen aus der Armut helfen, wird uns immer erzählt. Doch wie sieht das in der Realität aus, dort wo der Staat diese „Bildung“ täglich organisiert und alle zwingt, daran teilzunehmen? In der Schule zeigt sich exemplarisch immer deutlicher die Absurdität der modernen Gesellschaft. Gerade am untersten Rand, den man jetzt mittlerweile Mittelschule nennt, damit es nicht mehr so nach VerliererInnen klingt, zeigt sich im besonderen Maß, was für eine trostlose Veranstaltung Bildung und Erziehung im Kapitalismus sind; übrigens für alle Beteiligten. Eine Gesellschaft, die darauf aufbaut, aus Geld mehr Geld zu machen, schert sich nicht um menschliche Bedürfnisse. Dies sieht man insbesondere auch daran, wie junge Menschen in der staatlichen Institution Schule, wo sie jahrelang den Großteil ihrer Zeit verbringen, behandelt werden. Im Folgenden wird darauf eingegangen, welche Schweinereien jeden Tag passieren, warum sie passieren und wie es denn auch anders sein könnte.
    Was ist Scheiße?
    Zunächst einmal möchteich also darauf eingehen, wie es aktuell in Schulen aussieht. Dabei lege ich einen besonderen Fokus auf Mittelschulen, da dort derAusschluss der unteren Klassen besonders sichtbar ist. Nach einem relativ sanften Einstieg (im Vergleich zu dem was danach kommt) in der Grundschule werden die Kinder nach vier Schuljahren aufgeteilt. Wer Glück hat, kommt aufs Gymnasium oder die Realschule. Alle anderen landen auf der Mittelschule. Ein Grundprinzip des Bildungssystems ist also das permanente Aussortieren, auch innerhalb der drei Schulformen. Jeden Tag wird bewertet, kategorisiert und eingeordnet. Fällt eine Schulaufgabe besonders gut aus, ist das in diesem Schulsystem kein Erfolg, weil der/die LehrerIn etwa den Inhalt gut rübergebracht hat, sodass alle ihn verstanden haben, sondern ein Problem. Die Aufgabe war dann wohl zu leicht, wenn alle es können. Hat der/die Lehrerin allen Kindern in der Klasse etwas beigebracht, hat er/sie etwas falsch gemacht, weil man dann die SchülerInnen nicht mehr in gut und schlecht einteilen kann. So weit, so absurd.
    In der Schule haben die LehrerInnen einen bestimmten Inhalt zu vermitteln, der vom Kultusministerium vorgegeben ist, genannt Lehrplan. Kinder, die dem Ganzen nicht so recht entsprechen können, werden aussortiert. Ganz im Sinne des bürgerlichen Liberalismus werden nämlich alle gleichbehandelt, ganz egal welche Voraussetzungen sie aus der Familie mitbringen. Bist du erst seit zwei Jahren in Deutschland, weil du aus Syrien geflohen bist, oder ist dein Papa Uni-Prof? Scheißegal, wir behandeln alle gleich, es soll ja gerecht zugehen in diesem Land. Diese „Gerechtigkeit“ sorgt für den nötigen Unterschied um dieKinder in der Hierarchie zu sortieren.
    Gleichzeitig gibt es eine dominierende Form der Wissensvermittlung: Frontalunterricht. Manche kommen damit gut klar und schreiben dann gute Noten. Andere bräuchten eigentlich andere Formen des Lernens und werden dann schlecht bewertet. Manche haben es gelernt, 45 Minuten lang ruhig zu sitzen und still zu sein. Andere können das nicht und müssen als Strafe sinnlose Dinge tun. Wer sich dann gegen die Lehrer wehrt, bekommt die nächst höhere Strafe oder wird aus dem Unterricht ausgeschlossen. Damit endet das Aussortieren aller Störer und Unangepassten dann: Diesen Kindern wird die Bildung komplett verwehrt, bis sie das Lern-Setting, in dem sie offensichtlich nicht zurecht kommen, dann wieder akzeptieren und schön die Fresse halten. Ein Krankheitsbild hat man für diese Störer auch schon lange gefunden: ADHS. Es soll also an den Kindern liegen, wenn sie in diesem System nicht klar kommen. Jahrelang hat man Kinder mit Ritalin vollgepumpt, um sie anpassungsfähig zu machen. Heute versuchen bürgerliche Pädagogen es mit anderen Mitteln, aber das Ziel bleibt das gleiche: Anstatt die Struktur zu kritisieren und zu ändern wird an den Kindern herumgedoktert, bis sie gebrochen sind und sich anpassen.
    Alles ist auf Zwang undAnpassung ausgerichtet. Wer sich fügt, wird belohnt, wer nicht, wird bestraft. Diese Art von „Bildung“ macht etwas mit den Kindern. Sie merken, dass sie in Konkurrenz zueinander gehalten werden und dafür belohnt werden sich anzupassen. Bei Bedarf werden dann andere verpetzt, um sich Vorteile zu verschaffen. Hierbei werden sehr junge Menschen schon bestens für das Leben im Kapitalismus vorbereitet. Immer auf der Suche nach dem Vorteil gegenüber Anderen lassen sich schon die Kinder gegeneinander ausspielen und verdrängen, wer ihr eigentlicher gemeinsamer Feind ist.
    Dieses Bildungssystem ist zutiefst bedürfnisfeindlich. Es gibt keine Beteiligung der Kinder, keine Bezugnahme auf ihre Interessen und ihre Lebenswelt. Sie verbringen Jahre damit, sich Wissen reinzupressen, was nichts mit ihnen zu tun hat und größtenteils nur dazu da ist, sie zu bewerten und einordnen zu können. Gleichzeitig gibt es immer zu wenig Personal, was dazu führt, dass man keine Zeit hat, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Alle noch so bemühten und lieben Lehrer haben keine Chance, diese Struktur zu durchbrechen. Die Schule ist nicht dazu geeignet, jungen Menschen etwas beizubringen. Wie im nächsten Teil erklärt wird, ist sie auch nicht dafür gemacht.
    Warum ist die Schule so?
    Überraschung: Es liegtam Kapitalismus. Dieses Wirtschaftssystem gibt dem Staat vor, wie ersich zu organisieren hat, um den Laden am Laufen zu halten. Das erzeugt in verschiedenen Aufgabenbereichen des Staates die problematischen Verhältnisse, die wir alle kennen und eines eint: die Bedürfnisse der Mehrheit spielen keine Rolle.
    Im Bereich der Bildung sorgt das für oben beschriebene Zustände. Das gerade in Deutschland besonders hartnäckige dreigliedrige Schulsystem hat seinen Ursprung darin. Der Staat organisiert die Bildung so, dass Menschen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus dabei herauskommen. Das macht er, weil das Kapital Menschen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus braucht. Es braucht Leute, die Firmen leiten, es braucht Leute, die fleißig die Knochenjobs machen und es braucht Leute, die gar keineArbeit bekommen, damit diejenigen, die zu niedrigen Löhnen arbeiten, immer noch Angst davor haben können, gar keine Arbeit zu haben. Gerade auf der Mittelschule finden sich dann logischerweise die Verlierer in dem Spiel. Das ist den Kindern übrigens schon in der fünften Klasse klar. Sie gehören wohl „zu den Dummen“ und bekommen später, wenn überhaupt, irgend einen Scheißjob. Was ihnen wohl nicht allen klar ist: Das ist auch so gedacht.
    Gleichzeitig spielt bei dem Ganzen auch ein Herrschaftsgedanke eine Rolle. Wer wird denn in diesem Bildungssystem, besonders von höherer Bildung, ausgeschlossen? Genau diejenigen, die eh schon arm sind. So werden systematisch die unteren Klassen dumm gehalten, während die Kinder von ordentlichen Bürgern i.d.R. auf dem Gymnasium landen. Der Teil der Gesellschaft, der eh schon ganz unten ist, am wenigstens Chancen bekommt und sozial ausgeschlossen wird, bekommt keine Möglichkeiten an höhere Bildung zu kommen. Und auch hier gilt: Das soll auch so sein.
    Also hören wir doch aufdamit, uns den Kopf zu zerbrechen, warum Menschen aus dem „Teufelskreislauf“ der Armut nicht rauskommen. Sie sollen es nicht. Einzelne Gegenbeispiele werden dann immer als Beweis dafür herangezogen, dass es doch möglich sei und sich die Kinder wohl nicht genug anstrengen, wenn sie es nicht schaffen. Nirgends gilt der Satz „die Ausnahme bestätigt die Regel“ besser. In der Gesellschaft des Kapitals ist es unmöglich, dass alle gleich viel von etwas abbekommen. Das widerspricht ihrem Wesen grundsätzlich. So ist es dann auch mit der Bildung. Da können bürgerliche Ideologen noch so oft das Gegenteil behaupten: In dieser Gesellschaft gibt es keinen Ausweg aus der Armut, auch nicht mit Bildung. Denn selbst wenn die unteren Klassen durch ein anderes Schulsystem mehr Bildung abbekommen würden, könnte man für diese Menschen noch lange keine gutbezahlten Arbeitsstellen herzaubern. Und das Grundproblem wird dadurch noch lange nicht gelöst.
    Wie könnte es sein?
    Zum Glück verhält es sich ja so, dass Systeme menschengemacht sind und sich daherverändern lassen. Die Kritik der heutigen Welt sollte schon immerauch ein Fenster in die neue Welt öffnen. Auf ihrer Grundlage lassen sich Ansätze des Besseren formulieren. Es muss nicht dabei bleiben, dass wir uns und unseren Kindern diesen Wahnsinn weiter antun. Es gibt genug Konzepte und Theorien, die zeigen, wie Bildungfunktionieren kann, die auf die Bedürfnisse der AdressatInnen eingeht und die Absicht hat, ihnen wirklich etwas beizubringen. So schwer ist das ja nicht, wenn man die Möglichkeiten dazu schafft. Bildung kann so organisiert werden, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben und die Unterschiede, die das Leben im Kapitalismus schafft, nach und nach nivelliert werden. So könnten alle Beteiligten (Lehrer- und SchülerInnen) irgendwann gerne in die Schule gehen und Spaß dabei haben, voneinander zu lernen. Man könnte den Kindern mit Liebe und Aufmerksamkeit begegnen, anstatt den Lehrplan durchbringen zu müssen und deshalb Zeit damit zu verschwenden, die Störer zu disziplinieren. Behandelt man Themen, die die jungen Menschen auch interessieren, haben sie weniger Grund das Ganze zu boykottieren. Außerdem kann man es durch die Umgestaltung der ganzen Gesellschaft hin zu einer gerechteren und lebensfreundlicheren schaffen, dass auch die Eltern genug Zeit haben, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen. Das ist es doch was den meisten fehlt: Sie bekommen zu wenig Aufmerksamkeit, weil alle damit beschäftigt sind, in diesem Scheißsystem irgendwie ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Das könnte man alles anders machen. Doch dazu ist es notwendig mit der Basis dieser Gesellschaft zu brechen und eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Tun wir es für uns und unsere Kinder!


    Quelle: www.autonomie-magazin.org/2018/12/13/schule-ist-fuern-arsch/
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  6. #46
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    Bildung ist nicht käuflich

    Weil Bildung eine so zentrale Rolle im Leben des Menschen spielt, ist der Wunsch weit verbreitet, sie für alle möglichst gut zu organisieren. Das Problem ist, dass es sich dabei um höchst individuelle und persönliche Prozesse handelt, bei denen zentrale Fernsteuerung oft mehr schadet als nutzt.
    Die Statistik-Illusion
    Anna geht auf ein Gymnasium in NRW und Alex auf eines in Thüringen. Unter Berücksichtigung aller Statistiken müsste Anna sehr viel schlechter dran sein als Alex: NRW belegte 2015 den letzten Platz bei Bildungsausgaben und den vorletzten beim Bildungsmonitor, Thüringen hingegen belegt in beiden Kategorien den zweiten Platz. Freilich kommt in diesen Zahlen nicht zum Ausdruck, dass Annas Akademiker-Eltern genug verdienen, um ihr hervorragende Nachhilfe zu bezahlen; dass sie auf einem der ältesten Gymnasien des Landes ist, wo die Lehrer hochmotiviert sind; dass sie zweisprachig aufgewachsen ist und ihre Großmutter früher Physiklehrerin war. Genauso wenig ist in der Statistik zu sehen, dass Alex der erste in seiner Familie ist, der aufs Gymnasium geht; dass viele seiner Lehrer ein Problem mit ihm haben, weil er etliche Piercings im Gesicht hat; dass er sich nachmittags noch um seine Geschwister kümmern muss und dass er Basketball aufgeben musste, seit seine Mutter das Auto verkauft hat.
    Das Problem mit Zahlen und Statistiken ist, dass sie nicht einmal ansatzweise konkrete Situationen darzustellen vermögen. Sie dienen natürlich der Orientierung, aber gerade an der so gern beschworenen Chancengleichheit vermögen sie nicht das Geringste zu ändern. Und die wie ein Totem verehrte Vergleichbarkeit wird dadurch erst recht nicht erfasst. Die Noten, die am Ende bei Anna und Alex auf dem Zeugnis stehen werden, hängen nur in sehr geringem Maße von der Ausgestaltung und finanziellen Ausstattung des jeweiligen Schulsystems ab. Schon die Noten von zwei Schülern aus unterschiedlichen Klassen an derselben Schule sind oft alles andere als vergleichbar – keineswegs nur in Fächern wie Deutsch oder Geschichte. Wenn die eine Mathelehrerin ihrem Beruf mit Herzblut nachgeht, während der andere sich vor allem wegen der attraktiven Arbeitszeiten für den Job entschieden hat, kann man nicht im Entferntesten davon reden, dass die Noten der 10a und der 10b vergleichbar seien.
    Bildungspolitischer Budenzauber
    Was macht eine gute Schule aus? Heerscharen von Politikern, Bildungsforschern, Pädagogen und Eltern haben sich den Kopf darüber zerbrochen. Das Ergebnis war eine Fülle an Experimenten, die hoch angepriesen wurden, von einer Nachfolge-Regierung dann wieder verschämt verscharrt wurden, nur um wenige Jahre später wieder als Innovation ausgebuddelt zu werden: Gesamtschulen, Kollegstufe, Ganztagsschulen, G8, G9, G8, G9, G8,5 … Der etwas undramatischere Lösungsansatz heißt in der Regel Geld. In die Richtung zielt ja auch die projektierte Grundgesetzänderung. Angestrebt wird eine „Investitionsoffensive für Schulen in Deutschland“, deshalb will man „die Möglichkeiten des Bundes zu einer aufgabenbezogenen Mitfinanzierung der Aufgabenwahrnehmung durch die Länder … erweitern“.
    Quellen: INSM Bildungsmonitor; Statistisches Bundesamt

    Wie das Totem der Vergleichbarkeit umgibt das Versprechen von mehr Investitionen auch eine magische Aura. Oder etwas banaler formuliert: wenn wieder mehr Geld für Bildung versprochen wird, erinnert das manchmal an den Besuch in einer Spielhölle. Und nochmal einen Euro eingeworfen – diesmal muss es klappen. Aber es klimpert nicht, und die Münze ist einfach weg. Man muss nur einmal die Bildungsausgaben der Bundesländer mit ihrem Abschneiden beim Bildungsmonitor vergleichen. Geld scheint weder positive noch negative Effekte zu haben. (So viel zum Thema Mess- und Vergleichbarkeit). Keiner wird sich gegen mehr Geld, neue Tablets oder eine Aufstockung des Betreuungsangebots sträuben. Die Frage ist nur: erreicht man so das erwünschte Ziel? Und daraus ergibt sich automatisch die davor liegende Frage: Was ist denn überhaupt das Ziel?
    Nicht Dienst nach Vorschrift, sondern Dienst nach Begeisterung
    Das Ziel müsste sein, dass Anna und Alex in ihrer jeweiligen Situation das Beste aus ihrem Leben machen können. Nun sind die beiden ebenso wie die anderen 11 Millionen Schüler in unserem Land sehr unterschiedliche Persönlichkeiten in sehr verschiedenen Umständen. Was sie brauchen, wie man sie am besten fördert, in welchem System sie sich am besten entfalten, kann kein Abgeordneter, kein Kultusminister und kein Schulamt beurteilen. Am ehesten können das noch diejenigen einschätzen, die sie wirklich kennen, also ihre Eltern, und diejenigen, die sie nicht nur kennen, sondern jahrelang dafür ausgebildet wurden, also ihre Lehrer und Schulleiter. An diesen Stellen entscheidet sich, wo die Reise für die jungen Leute hingeht. Die neuesten Tabletts nutzen nichts in der Hand schlechter Lehrer und die besten Turnhallen bringen nichts, wenn sich Pädagogen nicht für ihre Schüler interessieren.
    Die Antwort auf die Herausforderung, die jungen Menschen unseres Landes so gut wie möglich für ihr Leben vorzubereiten, ist leider nicht so einfach zu geben. Es ist nicht einfach getan mit Investitionen und Systemveränderungen, auch wenn beides nicht grundsätzlich falsch sein muss. Aber die Fixierung darauf lenkt ab vom Kernproblem. Der entscheidende Punkt muss sein, dass Lehrer und Pädagogen ihre Verantwortung erkennen und wahrnehmen. Je mehr sie dabei durch Politik und Bürokratie gegängelt werden, desto mehr verschwindet auch das persönliche Verantwortungsbewusstsein. Gerade diese Menschen sollten (und wollen oft) nicht Dienst nach Vorschrift machen, sondern Dienst nach Begeisterung.
    Verantwortung, wo sie hingehört
    Wenn man Bildung, anstatt sie noch mehr zu zentralisieren, viel stärker dezentral gestalten würde, könnte man die Möglichkeiten, jeder Schülerin individuell gerecht zu werden, deutlich erhöhen – und das ist die wahre Chancengleichheit. Schulen müssen möglichst viel Autonomie haben, um sich auf ihre Schüler einstellen zu können und im Zusammenwirken von Pädagogen, Eltern und Schülern die richtigen Methoden zu finden. Es muss Freiraum geben für Experimente und Innovation, Schulleitungen müssen selbst entscheiden können, wie sie finanzielle und personelle Ressourcen am besten einsetzen. Warum sollten wir bildungspolitischen Sprechern und Ministerialbürokraten mehr vertrauen als den Lehrern unserer Kinder?
    Es ist auch an der Zeit, sich vom Vergleichbarkeits-Totem zu lösen. Der Wechsel innerhalb derselben Schule in eine Parallelklasse kann dramatischer ablaufen als der zwischen zwei Bundesländern. Nicht nur Pädagogen sollten wir mehr zutrauen, sondern auch den Kindern und Jugendlichen – sie sind oft klüger und auch flexibler als wir meinen. Wir dürfen Bildung nicht als einen schematischen Vorgang denken, wo es nur darauf ankommt, die richtige Schablone zu finden, und sie mit viel Geld festzukleben. Bildung ist ein dynamischer Prozess, der besonders gut in der Kombination aus Freiheit und Verantwortung gedeiht. Die wenigen freien Schulen, die es gibt, zeigen in der Regel eindrucksvoll: dies ist das Umfeld, in dem Schüler und Lehrer gleichermaßen die erstaunlichsten Ergebnisse zeitigen können.

    Quelle: https://prometheusinstitut.de/bildun...cht-kaeuflich/
    Wollen kann man ja wollen, aber bezahlen ...?

    FDP will Schulbesuch im EU-Ausland – für alle, nicht nur für Gymnasiasten

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/de...-a2740790.html
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    Schluss mit Schulpflicht! Unsere Schulen produzieren planvoll willfährige Pflichterfüller und Untertanen.

    Die Psychologie hat hier gewaltig mitgeholfen dieses "Schul-System" zu errichten, von dem schon länger bekannt ist, dass es nur der herrschenden Klasse dient und die Bürger dumm arbeiten und sterben lässt!

    Und falls jemand behauptet dieses Schul-System wäre alternativlos, dann hat es bei ihm voll gewirkt!

    Seit 100 Jahren gilt in Deutschland Schulpflicht — doch was passiert, wenn Kinder nicht in die Schule gehen wollen? Sich dem Schulzwang zu entziehen ist strafbar, und das bringt viele junge Menschen in Not. Ein Appell für die Aufgabe der Schulpflicht.

    Wir leben in Zeiten, in denen Filme wie „Elternschule“ gelobt werden und der MDR seine Hörer fragt, ob Schulschwänzer weiterhin mit Jugendarrest bestraft werden sollen. Gewalt an jungen Menschen ist so normal geworden, dass kaum jemand sie mehr wahrnimmt. Dass auch die aktuell geltende Schulpflicht eine Form von Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist, mögen viele erst einmal für absurd halten.
    Es lohnt daher ein Blick in die Geschichte: Bevor 1919 die allgemeine Schulpflicht in Deutschland eingeführt wurde, hatte der „Hausherr“ einer Familie dafür zu sorgen, dass seine Kinder unterrichtet werden. Das kontrollierte allerdings niemand. Kinder aus besser gestellten Familien hatten eigene Hauslehrer oder wurden auf Privatschulen geschickt, Kinder vom Land gingen oft leer aus. Mit der Einführung der Schulpflicht beschnitt der Staat diese elterliche Bestimmungshoheit.
    Der Gedanke dahinter war jedoch weit davon entfernt, Kinder in ihren Belangen ernst zu nehmen, er lautete schlichtweg: Der eigene Wille des Kindes, wenn es denn „bestimmungsfähig“ wäre, könne überhaupt kein anderer sein, als in die Schule gehen zu wollen (1).
    Diese Überzeugung hat sich bis heute gehalten: Noch immer glaubt der Staat, als Vormund auftreten zu müssen für Kinder und Jugendliche, und rechtfertigt damit den Schulzwang. Formulieren kleine Menschen jedoch ihren eigenen Willen, der da lautet, nicht in die Schule gehen zu wollen, kommt der Staat in die Bredouille und verhängt Strafen.
    Dabei deutet vieles darauf hin, dass Kinder und Jugendliche mit der Bevormundung in Form der Schulpflicht eben nicht (mehr) einverstanden sind. Mittlerweile trauen sich sogar immer mehr, Schule zu „schwänzen“. Die alte Gehorsamskultur wie zu Zeiten der Weltkriege bröckelt — und heute, drei Generationen später, lassen sich junge Menschen zum Glück nicht mehr so einfach gefügig machen wie damals. Sie zeigen, was sie (nicht) wollen. Und ihr Wille kann durchaus ein anderer sein als der des Staates.
    Das heißt jedoch nicht zugleich, dass junge Menschen, die nicht so viel Lust auf Schule haben, nicht lernen wollen. Ich bin davon überzeugt und erlebe es jeden Tag, dass Kinder etwas lernen wollen über die Welt und über sich. Auch die, welche die Schule verweigern. Warum nicht jeder junge Mensch an fünf Tagen die Woche in der Schule sein möchte, dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Einer mag sein, sich gegen das schlechte Gefühl zu wehren, das Zwang und Anpassungsdruck in den meisten Menschen auslösen. Denn wenn ich zu etwas gezwungen werde, werde ich nicht gefragt und meine Bedürfnisse nicht gesehen. Sich dem zu verweigern kann also eine ganz gesunde Reaktion sein.
    Strafen bei Verweigerung

    Vorab: Ich bin Lehrerin und ich liebe meinen Beruf. Trotzdem möchte ich keinen Menschen, der nicht in meinem Unterricht sein möchte, dazu zwingen, dort zu sein. Genau das passiert jedoch täglich an deutschen Schulen — Lehrer/innen und Schulleitungen müssen Schüler und Schülerinnen ahnden, wenn diese sich der Schule gegenüber verweigern. Wenn das durch pädagogische Kniffe nicht gelingt, treten Rechtsabteilungen und Jugendämter mit Zwangsmaßnahmen auf den Plan.
    Schulabsentismus, das dauerhafte Fernbleiben vom Unterricht ohne belegbare Erkrankung, wird in Deutschland mindestens als Ordnungswidrigkeit, in einigen Ländern wie Hamburg sogar als Straftat geahndet. Den Eltern drohen Buß- und Zwangsgelder von bis zu 1.000 Euro, es kann sogar zu Sorgerechtsentzug, Gefängnisstrafen für die Eltern und Jugendarrest für die Schüler kommen. Das paradoxe Ziel dabei: eine Kindeswohlgefährdung zu vermeiden.
    Genau die geschieht jedoch, wenn Kinder von ihren Eltern getrennt oder in Jugendgefängnisse gesteckt werden. So stürzte kürzlich sogar ein fünfzehnjähriges Mädchen von ihrem Zimmer in den Tod, als Beamte sie zum Arrest abholen wollten.
    Der Staat greift rigoros in das Leben junger Menschen ein, häufig ohne abzuklären, ob wirklich eine Gefährdung für das Kind besteht. Hier äußert sogar der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, Bedenken:
    „Die offenkundig große Bandbreite in der Einschätzung der Jugendämter und Familiengerichte, was als Kindeswohlgefährdung anzusehen ist, ist beunruhigend“ (2).
    Die Schulpflicht und ihre rigide Durchsetzung seitens der zuständigen Ämter haben schon manche Familie in Verzweiflung getrieben. Es gibt Eltern, die sich gezwungen sehen auszuwandern, nur damit ihre schulverweigernden Kinder in Ruhe aufwachsen können, und sie selbst als Elternteile nicht ins Gefängnis wandern oder das Sorgerecht verlieren.
    Der 21-jährige Moritz Neubronner, dem ab der 2. Klasse die Schule nicht mehr guttat, der Bauchschmerzen und Kopfweh bekam vor jedem Schultag, „Das System hat einfach nicht gepasst“. Er bildete sich weitgehend selbst und nahm auch seine Schulabschlüsse selbst in die Hand — heute hat er sein Abitur in der Tasche. Nicht in die Schule gegangen zu sein, hat er nie bereut.
    Viele Kinder, die keine Chance zum „Ausstieg“ haben, leiden unter der psychischen Belastung, immerzu funktionieren zu müssen, was sich auch in Beschwerden wie Übelkeit, Bauch- und Kopfweh zeigen kann. In Anbetracht der drastischen Konsequenzen quälen sie sich zum Unterricht, obwohl es ihnen damit nicht gut geht. Sie lernen so, ihre Bedürfnisse zu verleugnen, den eigenen Willen und die eigenen Gefühle zu unterdrücken. Gesunde Selbstbestimmung sieht anders aus.
    Kinder haben keine Lobby

    Ämter sind natürlich in der Pflicht aktiv zu werden, wenn Eltern ihren Kindern den Gang zur Schule verbieten, wie dies bei manchen Sekten oder religiös motivierten Clans der Fall sein kann — „Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung”, so steht es im Paragraph 1 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Das Recht auf Bildung zu gewähren, heißt jedoch nicht, jeden dazu zu zwingen, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
    Was nun, wenn junge Menschen von sich aus den Schulbesuch verweigern? Wenn die Eltern sogar alles versuchen, damit ihr Schützling zur Schule geht — aber ohne Erfolg? Wenn Kinder sich zuhause an Heizkörper klammern, weil sie nicht in die Schule wollen? Kinder haben keine Lobby. Junge Menschen deswegen in ihrem Unwohlsein nicht ernst zu nehmen und weiterhin per Gesetz in die Schule zwingen, hat wenig mit Meinungsfreiheit, Toleranz und Mitgefühl zu tun.
    Dabei sind viele Schüler und Schülerinnen gar nicht per se gegen die Schule — ich auch nicht! Schulen können großartige Stätten des Lernens und der Begegnungen sein. Aber die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob ich in diese Stätten gehen möchte, sollten wir jedem zugestehen.
    Andere Gesetze für junge Menschen

    Junge Menschen in Deutschland haben diese Freiheit aktuell nicht. In Schulen gelten eigene Gesetze, die zum Teil sogar die Grundrechte der deutschen Verfassung aushebeln. Lehrkräfte dürfen beispielsweise im Verdachtsfall ohne Einverständnis der Schüler Taschen und Kleidung durchsuchen und kurzzeitig Handys wegnehmen. Im Fall von Schulverweigerung kann das Ordnungsamt zuhause klingeln, um Schüler/innen zur Schule oder der angeordneten Zwangsmaßnahme zu „begleiten“.
    Schüler/innen müssen sich mitunter schulärztlichen und schulpsychologischen Untersuchungen unterziehen. Auch das Briefgeheimnis wird Schüler/innen nicht immer zuerkannt — ich selbst kenne die Bloßstellung, wenn ein Lehrer einen Brief liest, der nicht für ihn bestimmt ist.
    In Paragraph 114 des Hamburger Schulgesetzes werden explizit das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, der Freiheit der Person und das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung für Schülerinnen und Schüler eingeschränkt (3). Ähnliche Bestimmungen finden sich auch in den anderen Ländergesetzen.
    Die Schulgesetze der Bundesländer sehen generell vor, dass jeder Mensch unter 18 Jahren mindestens neun Jahre lang täglich in der Schule auftauchen muss – die Schulpflicht ist eine Gebäudeanwesenheitspflicht. Unter welchen Umständen dies geschieht, ob er/sie dabei etwas lernt, wie es ihm/ihr dabei geht, ist erst einmal irrelevant. Genauso irrelevant ist, ob der Junge oder das Mädchen überhaupt dort — in der Schule — sein möchte. Eltern und Behörden sind angehalten, den Gang zur Schule auch gegen den Willen eines jungen Menschen zu erzwingen:
    „Kinder und Jugendliche, die (...) der Schulpflicht (…) nicht nachkommen, können der Schule oder der mit der Untersuchung beauftragten Stelle zwangsweise zugeführt werden“ (Hamburger Schulgesetz, Paragraph 41a).
    Hier wird deutlich: Im Schulsystem zählt die Stimme junger Menschen wenig, und Grenzüberschreitungen sind an der Tagesordnung. Das Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung kommt bei all dem viel zu kurz.
    Offene Fragen

    Wenn es wirklich darum geht, in Schulen „verantwortliche Staatsbürger“ auszubilden, stellt sich die Frage: Wie soll man sich selbstbestimmt und verantwortlich auf den Weg machen, wenn man mindestens neun Jahre zuvor fremdbestimmt durchs Leben gegangen ist? Wie sollen Toleranz und Mitgefühl in einem Individuum reifen, wenn ihm selbst diese nicht entgegengebracht wurden?
    Verantwortungsgefühl und Charakterstärke lassen sich nicht von oben aufoktroyieren. Dass ein System, das auf Zwang setzt, die ihm Anvertrauten zu Mündigkeit, Respekt und würdevollem Miteinander erziehen will, ist ein Widerspruch in sich. Wie soll ein Mensch sich formen, wenn er sich nicht verweigern darf?
    „Persönlichkeit (definiere) ich auch dadurch (...), dass man nein sagen kann, dass man sich verweigert, dass man in dieser Weise Haltung beweist“ — Roger Willemsen.
    Vertrauen ist gut — Kontrolle ist besser!?

    Doch nicht nur der Schulzwang, auch die in vielen Schulen allgegenwärtige Bewertung und Kontrolle sind keine Praktiken, die auf Vertrauen und Zugewandtheit fußen. Penibel dokumentieren viele staatliche Schulen jeden Fortschritt und Fehltritt junger Menschen in Klassenbüchern und Rückmeldebögen. In Feedback- und Lernentwicklungsgesprächen werden Persönlichkeiten geformt und dem System Schule passdienlich gemacht. Sogar die Wahl des Klassensprechers und des Schülerrats sind exakt im Hamburger Schulgesetz — in Paragraph 63 — vorgegeben.
    Noten und Zeugnisse zeigen, dass Schulen noch immer auf dem behavioristischen Ansatz „Belohnung und Strafe“ basieren. Doch was bei Hunden funktionieren mag — Strafe erhalten, Verhalten korrigiert, fürs Leben „gelernt“ — lässt sich nicht auf uns Menschen übertragen.
    Sicher gibt es mittlerweile Schulen, die viele dieser Praktiken entschärft haben oder darauf verzichten. Und doch bleiben unter dem Dekret des Schulzwangs Schüler und Schülerinnen dem Übergriff des Staates ausgeliefert.
    Dass unter diesen Umständen überhaupt jemand in der Lage ist, etwas zu lernen, ist ein Verdienst der Lehrer und Lehrerinnen, die trotz aller straffen Vorgaben ihren Schülern Gehör schenken, sie ernst nehmen in ihren Belangen, die authentisch sind und so Vertrauen schaffen.
    „Es ist ein Wunder, dass die Neugier die formale Schulbildung überlebt“ — Albert Einstein.
    Gehorsam ab Schulbeginn

    Ich erlebe aber auch Schüler und Schülerinnen, die selbst die Schulpflicht in Deutschland verteidigen. Hier hat das System ganze Arbeit geleistet. Denn wenn ich keine andere Chance habe, als mich anzupassen, dann solidarisiere ich mich irgendwann mit denen, die Gehorsam von mir verlangen.
    Arno Gruen schreibt hierzu treffend:
    „Mit dem Gehorsam geben wir unsere eigenen Gefühle und Wahrnehmungen auf. Wird ein Mensch im Lauf seiner Identitätsentwicklung einmal dazu gezwungen, verläuft seine Entwicklung nach völlig anderen Regeln (…): Das Festklammern an der Autorität wird dann zu einem Lebensgrundsatz. Obwohl man die Autorität hasst, identifiziert man sich doch mit ihr. Man kann gar nicht anders“ (4).
    Ohne Schulzwang

    In Ländern wie Österreich, Frankreich und Dänemark ist es kein Problem, wenn junge Menschen der Schule fernbleiben und zum Beispiel zuhause unterrichtet werden oder frei lernen wollen. Viele dieser Freilerner haben bestimmte Begabungen für sich entdeckt, und den meisten ist schon früh klar, was sie gut können, wo ihre Potentiale liegen und was ihnen Freude bereitet — sie vernetzen sich früh mit Gleichgesinnten, und die Wahl eines Berufs fällt ihnen später leicht.
    Die deutsche Schulpflicht birgt also auch die Gefahr, dass Potentiale verloren gehen beziehungsweise nie zur Geltung kommen, da sie irgendwo zwischen Religion und Mathe, vielen Jahren Schuldruck und Angepasstsein abhandengekommen sind.

    „Wir haben es hier mit einer grausamen Ironie zu tun: Im Namen der Bildung haben wir Kinder zunehmend der Zeit und Freiheit beraubt, die sie brauchen, um sich auf ihre ureigene Weise selbst zu bilden“ — Peter Gray.
    Autonomie?!

    In fast jedem Schulcurriculum deutscher Bundesländer heißt es, Schüler/innen sollen „Freude am Lernen“ und ein Interesse am eigenen Lernfortschritt entwickeln. Doch wie soll Freude und Interesse da sein, wenn Lernen Pflicht ist? Die „Lernzuwächse“ sind nicht freiwillig erworben, werden dazu permanent und ungefragt bewertet — „das ist, als würde man ohne sein Einverständnis zu einem Wettbewerb angemeldet und dann auch noch für sein schlechtes Abschneiden kritisiert“ (5).

    Wenn ein Land seine jungen Bürger zur Teilnahme an einem System zwingt, das von ihnen verlangt, jeden Tag zu vorgegebenen Zeiten an einem vorgegebenen Ort zu sein, um dort Dinge zu lernen, für die sie sich selbst nicht entschieden haben, stellt sich die Frage, inwiefern hier tatsächlich zu Mündigkeit und eigenständigem Denken befähigt wird.
    Die Rufe nach einer „gewissen Leidensbereitschaft“, die man Schülern und Schülerinnen antrainieren müsse, und die Forderung, es ihnen nicht zu bequem zu machen — schließlich werde später im Leben auch nicht alles Spaß machen, halte ich für den falschen Ansatz. Gesellschaften werden geformt von Menschen, und zwar aufbauend auf dem, was diese Menschen in jungen Jahren selbst erfahren haben. Die Frage lautet also nicht: Auf was für eine Gesellschaft müssen wir Schüler/innen vorbereiten, sondern: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
    Wenn es kleinen Menschen gut geht, wenn sie so sein dürfen, wie sie sind, werden aus ihnen sehr wahrscheinlich auch entspannte Erwachsene. Dazu brauchen Kinder sehr wohl unsere verantwortungsvolle Führung und Begleitung — aber das impliziert nicht, sie unter Androhung von Zwangsmaßnahmen zu etwas zu nötigen, was sie nicht wollen.
    Ausblick: Schulen als Orte des Lernens

    Es geht nicht um die Frage, ob wir Schulen abschaffen wollen. Aber ihre Rahmenbedingungen brauchen dringend ein Update.
    Ein erster Schritt könnte sein, die Schulpflicht zumindest für diejenigen aufzuheben, die aktiv von sich aus sagen, dass sie nicht — jeden Tag — zur Schule gehen wollen. So könnten sich neue Wege öffnen durch junge Menschen, die zeigen: Ich gehe meinen Weg, auch ohne Schulzwang. Vielleicht kommen diese jungen Menschen dann nur ein oder zweimal die Woche in die Schule, um sich mit ihren Lernbegleitern zu besprechen. Auch Eltern sind hier gefragt, ihre Lebensumstände zu hinterfragen und zu verändern, damit Schulen nicht zu „Verwahrstationen“ ihrer Kinder verkommen. Betriebe könnten sich öffnen, indem sie Eltern flexiblere Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder Gleitzeit zugestehen.
    Vielleicht werden aber auch Schulen in Zukunft so attraktiv sein, dass Kinder und Jugendliche gerne dort sind. Stellt euch vor, es wäre Schule, und alle wollen hin!
    Wie wäre es mit einer Angebotsschule, in der auf zwang- und gewaltfreie Art gelernt werden kann, und in der die persönlichen Grenzen von Schülerinnen und Schülern gewahrt werden? Hier können verbindliche Beziehungen entstehen, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Augenhöhe miteinander sind.
    Wie auch immer Schule sich entwickeln mag: Solange Gehorsam belohnt und Verweigern bestraft wird, werden es mündige junge Leute, die den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen, schwer haben.
    Lasst uns also aufhören, den Willen von jungen Menschen zu ignorieren. Lasst uns anfangen, Kinder und ihre Stimme ernst zu nehmen. Lasst uns vertrauensvoll begleiten, zur Seite stehen, schützen und bestärken, wenn Kinder lernen. Für eine Schule ohne Zwang und ein Lernen in Freiheit.


    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/sch...t-schulpflicht
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  8. #48
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    Unheilig - Winter

    Ein unendlich gutes Video!

    Es zeigt wie Kinder kaputtgemacht werden!

    Ihr kennt es alle: Ich will doch nur dein Bestes .......



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  9. #49
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