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Thema: BILDUNG

  1. #61
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    PISA-Schock: Jeder 5. Jugendliche kann praktisch nicht lesen!



    Liebe Grüße
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  2. #62
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    Wie die Digitalisierung unsere Kinder verblödet - Psychiater spricht Klartext! (Michael Winterhoff)



    Bildungspolitiker aufgepasst: Michael Winterhoff macht sich große Sorgen um unsere Kinder und Jugendlichen! In den digitalisierten Ländern können sich diese nicht mehr zu gesunden Erwachsenen entwickeln.
    Liebe Grüße
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  3. #63
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    Kommentar: Microsoft, Google, Apple und Co. aus Bildungseinrichtungen verbannen

    1. Digitale Souveränität

    Keine Frage, meine Forderung, Microsoft, Google, Apple und Co. aus Bildungseinrichtungen zu verbannen, ist radikal. Mindestens genauso radikal oder vielmehr eiskalt kalkuliert ist das Vorgehen der IT-Konzerne, wenn sie mit ihren Dienstleistungen und Produkten in die Bildungseinrichtungen drängen. Mit diversen Lockvogel-Angeboten werden die Entscheider geködert, um die Produkte möglichst früh an Schulen und Co. als eine Art trojanisches Pferd unterzubringen. Der Erfolg dieses zielgruppenorientierten Marketings gibt Microsoft recht. Seit Jahrzehnten schafft es keine Generation aus dem Kreislauf auszubrechen und sich von der Microsoft-Abhängigkeit loszusagen.
    Dieses Drogendealer-Modell von Microsoft und Co. funktioniert erschreckend effektiv. Schüler und Lehrer erhalten die Produkte bzw. Lizenzen zumeist kostenlos. Nach der Ausbildung bzw. später im Berufsleben zahlen sie dann die Lizenzkosten, weil sie bereits früh an die Nutzung herangeführt wurden. Schlimmer: Nur wenige schaffen es, sich aus der Abhängigkeit zu befreien und wagen einen Blick über den Tellerrand. Die Folgen sind bereits heute deutlich sichtbar: Die öffentliche Verwaltung in Europa wird immer abhängiger von Microsoft, viele Unternehmen sind es schon längst. Wir stehen kurz davor unsere digitale Souveränität endgültig zu verlieren, wenn wir nicht gegensteuern und die Ausbreitung der IT-Monokultur an ihrer Wurzel packen. Das bedeutet: Microsoft, Google, Apple und Co. aus Bildungseinrichtungen verbannen und den Fokus auf grundlegende Kompetenzvermittlung im IT-Bereich legen, anstatt auf Produktschulungen.
    2. Digitale Bildung: Zukunft unserer Gesellschaft

    Die wohl wichtigste Frage, die wir uns stellen sollten, lautet: Welches Wissen bzw. welche Kompetenzen wollen wir unserem Nachwuchs im IT-Bereich vermitteln? Das ist eine Grundsatzfrage, die zuerst beantwortet werden sollte, bevor das Budget von 5 Milliarden Euro aus dem DigitalPakt Schule allein in technische Ausrüstung investiert wird. Gegen ein funktionierendes WLAN, neue Notebooks und interaktive Lerntafeln ist grundsätzlich nichts einzuwenden, allerdings können diese Anschaffungen ihr Potenzial nur dann wirklich entfalten, wenn die Lehrkräfte entsprechend qualifiziert sind, um digitale Medien zu nutzen und digitale Kompetenzen zu vermitteln.
    Wir müssen endlich verstehen, dass eine zeitgemäße und wohlüberlegte Digitalbildung für die nächste Generation ein ganz entscheidender Faktor für die Zukunft unserer Gesellschaft ist. Es geht dabei nicht um weniger als die Bewahrung bzw. Zurückgewinnung unserer digitalen Souveränität. Wenn in einem Großteil der Schulen allerdings Produkte von Microsoft und Co. zum Einsatz kommen, dann geht das auf Kosten von Datenschutz, freiem Wettbewerb, Innovationsfähigkeit und Selbstbestimmung. Kurz gesagt: Wenn wir so weitermachen ist der vollständige Verlust der digitalen Souveränität nur noch eine Frage der Zeit.
    Gegensteuern ist angesagt. Die Frage ist nur, wie das in Anbetracht der erdrückenden Microsoft-Dominanz gelingen kann. Es steht hoffentlich außer Frage, dass Schulen bzw. Bildungseinrichtungen bei diesem »Befreiungsprozess« eine ganz entscheidende Rolle einnehmen. Persönlich würde ich mir das wie folgt vorstellen:

    • IT-Infrastruktur: Der DigitalPakt Schule sieht eine Förderungssumme von 5 Milliarden Euro vor. Mit dem Pakt will die Bundesregierung insbesondere für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Das Geld soll etwa in Computer, Server, Router, Lern- und Kommunikationsplattformen, interaktive Tafeln sowie schnelles Internet nebst WLAN fließen. Hierbei sollte von vornherein festgelegt werden, dass der Fokus bei der Anschaffung auf Produkten liegt, die keine unnötigen Abhängigkeiten zu Unternehmen wie Microsoft, Google, Apple und Co. erzeugen. Gerade von diesen Anbietern sollten wir uns lossagen, da sie für eine grundlegende Kompetenzvermittlung im IT-Bereich praktisch keine Rolle spielen.
    • Freie und quelloffene Software: Die Verwendung von freier und quelloffener Software (FLOSS) dient der Förderung von Chancengleichheit und Partizipation. Eine FLOSS-Lizenz ermöglicht es grundsätzlich, eine Software auf beliebig vielen Rechnern zu jedem Zweck zu nutzen – auch die Weitergabe an Schüler ist gestattet. So haben auch Kinder aus sozial schwächeren Familien die Möglichkeit, Unterrichtsaufgaben zu Hause zu lösen, ohne für die Bearbeitung auf (teure) Lizenzen proprietärer Software angewiesen zu sein. Die Einsparung an Lizenzkosten können Schulen direkt in die Administration und Weiterbildung von Lehrkräften investieren. Denn auch wenn die Nutzung von FLOSS-Software grundsätzlich ohne Lizenzgebühren möglich ist, ist auch hier eine Administration, Wartung und Weiterentwicklung notwendig. Das bedeutet auch: Ein Teil der eingesparten Lizenzkosten sollte direkt den FLOSS-Projekten in Form von Spenden und ähnlichem zugutekommen. Insgesamt ist die Idee hinter FLOSS im Übrigen wunderbar mit dem Konzept von modernen Schulen vereinbar, die Offenheit, Demokratie und Transparenz in den Vordergrund stellen.
    • Qualifizierte Lehrkräfte: Nach meiner Auffassung wird beim DigitalPakt Schule der Fokus zu sehr auf die Anschaffung neuer Infrastruktur gelegt. Mindestens genauso wichtig wie eine funktionierende Infrastruktur sind Lehrkräfte, die digitale Medien zu nutzen wissen und Medienkompetenz vermitteln können. Insbesondere vor dem Hintergrund, die Microsoft-Abhängigkeit aufzulösen, besteht hier ein erhöhter Schulungsbedarf.

    Die Schüler werden gegen diese Veränderungen bzw. Ideen wohl am wenigsten Widerstand leisten, denn diese sind offen für Alternativen und (noch) nicht indoktriniert. Es sind meist die Entscheidungsträger bzw. Lehrer, die selbst nur Microsoft-Produkte kennen und damit arbeiten wollen, was ihnen bekannt ist. Ziemlich paradox, wenn man bedenkt, dass damit eigentlich ein Verlust der eigenen Mündigkeit und Autonomie einhergeht. Die Idee von Schule wird damit sogar untergraben, die eigentlich das Ziel verfolgt, dass unser Nachwuchs zu mündigen Bürgern heranwächst, der in der Lage ist verantwortungsvolle Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Mit dem Fokus auf Microsoft sehe ich unseren Nachwuchs dieser Fähigkeit allerdings beraubt.
    In diesem Kontext möchte ich auf die Kampagne Public Money – Public Code der Free Software Foundation Europe (FSFE) hinweisen. Kern der Forderung ist:
    Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte auch der Code öffentlich sein!
    Die Gelder der Allgemeinheit sollten auch im Sinne der Allgemeinheit verwendet werden, ihr also zugutekommen – in Form von offener Software, die die Gesellschaft weiterbringt, im Gegensatz zu proprietärer Software, von der jeweils nur ein Unternehmen profitiert.
    3. Wir müssen aus dem Kreislauf ausbrechen

    Mit diversen Programmen und Lockvogel-Angeboten versucht Microsoft seine Dominanz und Einflussnahme im Bildungsbereich weiter zu festigen:

    • Office 356 Education: Microsoft bietet vielen Schulen eine »kostenlose« Lizenz von Office 365 Education in der Vertragsvariante A1 an. Allerdings ermöglichen erst umfassende Lizenzen wie A3 oder A5, die Software-Dienste zu konfigurieren. Angesichts von Abopreisen von bis zu 5,90 € pro Monat und Nutzer ist das für Schulen allerdings kaum erschwinglich. In der Lockvogelvariante A1 verstößt die Software aber gegen die DSGVO, wie Hessens Datenschutzbeauftragter bemängelt hat. Gratis bzw. kostenlos ist also selbst die Vertragsvariante A1 nicht – dort »bezahlen« die Schulen mit den Daten ihrer Schüler.
    • Education-Lizenzmodell: Für den Bildungsbereich bietet Microsoft unterschiedliche Lizenzmodelle an. Angefangen bei Lizenz-Vergünstigungen für die Nutzung von Windows 10 bis hin zur kostenlosen Nutzung im Rahmen der Lehrveranstaltung. Durch geringe oder keine Anschaffungskosten werden also gerade auch Vorbilder wie Lehrkräfte angelockt und eine Produktbindung angestrebt. Lehrkräfte werden dadurch praktisch zu Werbeträgern für die Softwareindustrie bzw. Microsoft.
    • Microsoft Azure Dev Tools for Teaching: Gleiches gilt für Universitäten, für die Microsoft bspw. das Programm Azure Dev Tools for Teaching (ehemals Microsoft Imagine, DreamSpark oder MSDN) anbietet. Das Programm soll Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit bieten, Server- und Desktopbetriebssysteme (Windows 10), Anwendungsserver und Entwicklertools im Rahmen von Lehrveranstaltungen kostenlos herunterzuladen und zu nutzen. Auch hierüber möchte man wiederum die Köpfe der Studierenden erobern und »missbraucht« Lehrende als Werbeträger.
    • […]

    Aber nicht nur im Bildungsbereich ist die Einflussnahme bzw. der Lobbyismus von Microsoft erdrückend, sondern auch auf den Staat bzw. die EU. Bereits 2017 haben EU-Experten vor einer Abhängigkeit von Microsoft gewarnt, die die digitale Souveränität Europas gefährdet. Die fatale Abhängigkeit von Microsoft verursacht laut dem Journalisten-Team Investigate Europe folgende Probleme:

    • Stetig steigende Kosten und Blockierung des technischen Fortschritts in den staatlichen Behörden
    • Systematische Untergrabung des europäischen Beschaffungs- und Wettbewerbsrechts
    • Erdrückender politischer Einfluss
    • Setzt die staatlichen IT-Systeme samt den Daten ihrer Bürger einem hohen technischen und politischen Sicherheitsrisiko aus

    Grund genug also, aus diesem Kreislauf bzw. Abhängigkeit auszubrechen. Den Grundstein dafür müssen wir nach meiner Auffassung im Bildungsbereich legen.

    4. Alternativen sind vorhanden

    Der Einsatz von Microsoft-Produkten wird oftmals als »alternativlos« dargestellt. Diese Annahme ist grundlegend falsch und wer versucht die Abhängigkeit von IT-Giganten wie Microsoft, Google und Co. als Naturgesetz darzustellen, dem unterstelle ich ein mangelndes Problembewusstsein. Ich sage: Es ist heute kein Problem mehr, eine Schule zu fast 100% mit Open-Source-Software zu betreiben – die Schulverwaltung mal ausgeklammert, da hier aufgrund jahrelanger Versäumnisse eine radikale Abkehr von proprietären Lösungen aktuell vermutlich nicht möglich ist.
    Angefangen bei der Verwaltung der Infrastruktur, über das Betriebssystem, bis hin zu Office-Anwendungen ist eigentlich alles notwendige für einen Microsoft-freien Digitalunterricht vorhanden. Ein paar Beispiele:

    • Schulnetz:
      • linuxmuster.net: Eine freie Lösung, die grundlegende Komponenten bzw. Dienste für eine IT-Infrastruktur wie DNS, DHCP, LDAP, Samba, RADIUS etc. bereitstellt.
      • debianedu Skolelinux: Eine Gesamtlösung für Server- und Desktopsysteme, die Dienste wie LDAP, E-Mail, LTSP und ein zentrales Backup standardmäßig mitbringt.
      • Nextcloud: Bereitstellung einer Cloud für Kalender, Adressbuch, Kollaboration, Fotogalerie, Musik- und Videowiedergabe, Aufgabenplaner, Dateiaustausch uvm.

    • Betriebssystem:

    • Office:
      • LibreOffice: Eine freie Zusammenstellung typischer Standardsoftware für Bürotätigkeiten wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation etc.
      • EGroupware: Bereitstellung von Funktionen wie E-Mail, Kalender, Aufgabenverwaltung, Projektmanagement, Dateimanager und Wiki.

    • Lernplattform:
      • Moodle: Eine (Lern-)Plattform, die kooperative Lehr- und Lernmethoden anbietet.


    Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Vielzahl weiterer Software wie Firefox, Thunderbird, Gimp, VirtualBox, Audacity, Eclipse, VLC uvm., die eine grundlegende Kompetenzvermittlung im IT-Bereich ermöglichen. Weitere Ideen und freie Software werden auf dem Blog Open Source Solutions for Schools vorgestellt. Digitalcourage hat sich dem Thema ebenfalls angenommen und zeigt auf, worauf zu achten ist, wenn digitale Werkzeuge im Schulkontext genutzt werden.
    Die Alternativen sind also vorhanden – gerade auch für Schulen. Das größte Hindernis sehe ich persönlich nicht im fehlenden Angebot, sondern eher darin, Entscheidungsträger und auch die Lehrkräfte davon zu überzeugen. Aufgrund der jahrelangen Microsoft-Indoktrination und aus einer natürlichen Bequemlichkeitshaltung heraus, wird eine solche Umstellung oder schon allein die Diskussion darüber vermutlich heftige Abwehrreaktionen hervorrufen.
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    5. Fazit: Aktiv werden!

    Es darf nicht sein, dass Unternehmen wie Microsoft einen derartigen Einfluss im Bildungsbereich ausüben und Gelegenheit erhalten, die Köpfe unserer Kinder zu erobern. Die Politik hat dieses Problem nun schon zu lange ignoriert bzw. einfach ausgesessen, obwohl die Aufsicht des Staates über das Schulwesen im Grundgesetz Art. 7 (1) verankert ist.
    Schulen sollten sich aktiv mit der Einflussnahme durch Microsoft und Co. auseinandersetzen. Das bedeutet: Die Interessen der Anbieter kritisch hinterfragen. Die Nutzung von Open-Source-Software hingegen sollte als Chance erfasst werden, die langfristig nicht nur ein Ausweg aus der Anbieter-Abhängigkeit sein wird, sondern im Grunde genommen die Grundlage für Chancengleichheit und Partizipation darstellt.
    Ein derartiger Wandel passiert allerdings nicht von heute auf morgen, sondern es bedarf Durchhaltevermögen und der Ausübung politischen Drucks. Daher lautet mein Appell an alle Eltern, aber auch Lehrkräfte, Schüler, Studenten und Entscheidungsträger: Informiert euch, welche Software bzw. Anbieter an den Schulen, Universitäten und Co. eingesetzt werden. Stoßt eine Diskussion darüber an, wie man sich aus dem Microsoft-Würgegriff befreien könnte. Jeder Einzelne ist also gefragt, um sich nicht weiter in die Abhängigkeit von Microsoft und Co. zu begeben – auch im Privatumfeld.
    Abseits von Bildungseinrichtungen sollte insbesondere die öffentliche Verwaltung Vorbild sein und mehr in die Loslösung von proprietärer Software investieren. Gerade öffentliche Institutionen haben nach meiner Auffassung eine besondere Verantwortung hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Nachvollziehbarkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten – mit Betriebssystemen wie Windows 10 kann dies nicht gewährleistet werden. Schlimmer: Windows 10, Office 365 und Co. stellen eine Gefahr für die digitale Souveränität dar.
    Auch wenn ich im Kommentar hauptsächlich Microsoft genannt habe, so möchte ich Google oder Apple keine Absolution erteilen. Diese beiden Anbieter sind für den Schulbetrieb genauso ungeeignet, da sie ebenso kein Interesse an der Bewahrung der digitalen Souveränität haben – von einer datenschutzkonformen Nutzung mal ganz zu schweigen.
    Wir sind alle gefordert: Politik und Gesellschaft! Es muss endlich ein Umdenken in der Digitalpolitik und insbesondere in der Digitalbildung unseres Nachwuchses stattfinden. Nur so werden irgendwann Schüler und Studenten mit Open-Source-Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt ankommen, die nicht von Microsoft und Co. indoktriniert sind. Diese Generation würde frischen Wind in die gelähmte öffentliche Verwaltung und von Microsoft dominierte Unternehmen bringen.

    Quelle: https://www.kuketz-blog.de/kommentar...gen-verbannen/
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  4. #64
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    AW: BILDUNG

    Es ist sehr Bedenklich was so in manchen Schulen vor sich geht............Es geht nicht das Lehrer denken sie könnten ihren Schützlingen IHRE politische Einstellung überstülpen......

    Albrecht (21) Erzieher aus Berlin: SO INDOKTRINIEREN SIE DIE KINDER





    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  5. #65
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    AW: BILDUNG

    Didaktik An den Schulen und Universitäten verschwinden die Inhalte. Bald könnte uns das Denken abhandenkommen.

    Womöglich erklärt das auch den Höhenflug von Deutschrap

    Nicht nur an Schulen und Universitäten gibt es die Didaktik, sondern überall dort, wo Wissen weitergegeben und Lernen gefördert wird. Sie hat eine lange Tradition, die von Comenius über Pestalozzi bis zu Wolfgang Klafki, einem der großen deutschen Didaktiker, reicht. Vor dem Hintergrund einer zunehmend empirisch orientierten Lehr-Lern-Forschung, deren Ursprünge im anglo-amerikanischen Raum zu finden sind, hat in jüngster Zeit auch der Begriff „Content“ Eingang in didaktische Handreichungen hierzulande gefunden. Er wird gleichgesetzt mit dem, was für die Didaktik eine Grundlage darstellt: Gegenstände, deren sinnvolle Auswahl für Lernen und Lehren etwa nach Klafki zu einer grundlegenden Bildung und zum Aufbau von Welt- und Selbstverständnis beiträgt.
    Inzwischen hat eine ökonomiebezogene Ausrichtung das didaktische Handeln an Schulen und Hochschulen durchdrungen. Mit der vermeintlich schicken Vokabel „Content“ verbindet sich aber eine fundamentale Umgestaltung des Bildungssystems und letztlich auch des gesellschaftlichen Lebens, die von der Öffentlichkeit bislang so gut wie nicht zur Kenntnis genommen wird.
    In der Didaktik geht es nämlich keinesfalls um die Auswahl eines beliebigen Gegenstandes, sondern um Inhalte, die – um noch einmal mit Klafki zu sprechen – ihren kategorialen, also exemplarischen Bildungsgehalt erst noch zu beweisen haben. Ein „Content“ hingegen liefert nicht viel mehr als ein anstrengungsloses Anwendungsfeld für von einem Gegenstand abgekoppelte Arbeitsmethoden und Lernstrategien. Sich auf einen Inhalt einzulassen, sich zu neuen Gedanken anregen zu lassen, so der Deutschdidaktiker Kaspar H. Spinner, spielt dann keine Rolle mehr, sondern wirkt sich hinderlich auf den Erwerb der Strategie aus.

    Schulen und Hochschulen haben in den vergangenen Jahren derlei losgelöste Wissensschläge, die verheerender wirken als Ohrfeigen, so der Dichter Botho Strauß, in einer fast wahnhaften Weise ausgeteilt. Inhalte muss man verstehen, um sich im Sinne von Welt- und Selbstverständnis zu ihnen verhalten zu können. Verstehen ist schwer. Es gibt dafür keine Rezepte mit wohlfeilen Anweisungen. Vor allem ist Verstehen etwas, das an Sprache gebunden ist (nicht an eine Technik, nicht an eine Strategie). Das Suchen und Finden einer solchen Sprache und das Ringen um die bestmögliche Darstellung von Erkenntnissen, die durch das Verstehen gewonnen werden, kann man Lernenden nicht abnehmen.
    Das Verstehen ist aber auch außerhalb der Schulen und Hochschulen aus der Mode gekommen. Dabei ist es nach Spinoza die Voraussetzung dafür, von sich selbst abzusehen und den Blick auf den Anderen zu wenden. Diese Art intellektueller Liebe müssten Schulen und Hochschulen eigentlich vermitteln. Doch sie bleiben merkwürdig kalte und empathiefreie Räume.

    weiter hier: https://www.freitag.de/autoren/der-f...-als-eine-ware
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  6. #66
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    Schulstreiks: Schüler geben nicht auf

    Warum heissen Schüler "Schüler"???

    Weil sie Meister sind und alles wissen???

    In Hamburg und Bayern sollen die Wahlen zur "Klimawahl" gemacht werden

    Wo sind die Demonstrationen, fragt ein Forent, angesichts der großzügigen Geschenke für einen verspäteten Kohleausstieg, der RWE und EPH (LEAG, Mibrag) das Abschalten unrentabler Anlagen vergoldet. Die Antwort ist einfach: Immer wieder Freitags auf den Straßen aller bewohnten Kontinente, so wie diese Woche.

    Auch am Freitag haben wieder Schüler die Schule Schule sein lassen und sind für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, für einen viel schnelleren Kohleausstieg und gegen Siemens Zusammenarbeit mit Adani auf die Straßen gegangen.
    Auch wenn Politiker wenig Einsicht zeigen, wie der jüngste Handel zwischen Bundes- und Landesregierungen zeigt, bleiben die Jugendlichen hartnäckig. Über Proteste wird auf Twitter unter anderem berichtet aus verschiedenen Städten Afrikas – dort meist sehr klein – aus dem britischen Oxford, dem schwedischen Falun, dem US-amerikaisichen Iowa City, Russlands Hauptstadt Moskau oder in Irlands Hauptsadt Dublin.
    Insgesamt waren laut einer Aufstellung auf der internationalen Seite der Bewegung in 1660 Städte in 149 Ländern Aktionen angemeldet. Unter anderem in Angola, Argentinien, Australien, Indien (dort immerhin in 181 Städten), Kamerun, Chile, Kanada, Finland, Indonesien, im Iran, Japan, Nigeria, Schweden, der Türkei und mit 344 die meisten in den USA. Mit 15.000 Teilnehmern besonders groß viel die Demo im Schweizer Lausanne aus, was daran gelegen haben dürfte, dass sich Greta Thunberg dort beteiligte.
    Hierzulande gab es in mindestens 30 Städten Demonstrationen, die größte mit 9.000 Teilnehmern vermutlich in Mainz. Daneben waren Schüler unter anderem in Hannover, Dortmund, Magdeburg, München und Frankfurt am Main auf der Straße.
    Ansonsten konzentrieren sich die Fridays-for-Future-Gruppen in Hamburg und Bayern auf die dort anstehenden Kommunal- bzw. Bürgerschaftswahlen, um sie zu "Klimawahlen" zu machen, das heißt, um das Thema Klimawandel möglichst weit oben in den Diskussionen und Wahlentscheidungen zusetzen. Bayern hat die Bewegung in immerhin 46 Städten Ortsgruppen. In Hamburg ist für den 21. Februar, zwei Tage vor den dortigen Wahlen eine größere Demo geplant.


    Quelle: https://www.heise.de/tp/news/Schulst...f-4641232.html
    LG
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  7. #67
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    SKANDAL in Österreichs Schulen!

    Zwangsweises „Flüchtlings-Rollenspiel“
    an Wiener Schule aufgeflogen






    Für Aufregung sorgt das Bekanntwerden dreister Vorgehensweisen, wie mit Schockmethoden Schüler zu einer undifferenzierten „Willkommenskultur“ erzogen werden sollen. Dazu bieten Organisationen wie die „Asylkoordination Österreich“ spezielle „Workshops“ für Schulen an, mit denen ein Solidarisierungseffekt mit sogenannten “Flüchtlingen” erzielt werden soll.

    „Workshops“ dieser Art werden in Wien zum Beispiel von der Magistratsabteilung 17 und der Arbeiterkammer gesponsert.



    „Flüchtlinge“ bösen Behörden ausgeliefert

    Arme verfolgte „Flüchtlinge“ kommen nach Österreich und werden hier von einer herzlosen Asylbürokratie schikaniert. Dies ist das Bild, das „Flüchtlingsorganisationen“ Jugendlichen offensichtlich vermitteln wollen. Zwangsweise, während der Unterrichtszeit, versteht sich. Und alle müssen bei entsprechenden Rollenspielen mitmachen.



    Schüler sollen “Angst und Verzweiflung” spüren



    Aufgeflogen sind die Praktiken der Asylindustrie und skrupelloser Lehrer laut oe24 durch den Bericht einer zwölfjährigen AHS-Schülerin in Wien-Währing, die ihre Erlebnisse zu Hause berichtete. Demnach sollen die Schüler völlig unvorbereitet und ohne Zustimmung der Eltern gleich nach Betreten der Schule als fiktive Migranten rüde behandelt und stundenlangen Schikanen ausgesetzt worden sein – gewiss ein Zerrbild der Wirklichkeit.
    Verharmlosend liest sich das auf der Seite der „Asylkoordination Österreich“ so: „Es (das Rollenspiel) veranschaulicht eindrucksvoll Erlebnisse von Menschen auf der Flucht und die damit verbundenen Emotionen wie Angst, Einsamkeit und Verzweiflung“.



    Asylantrag im ersten sicheren Land der “Flucht” stellen



    Zum Glück zwingt ja niemand die armen “Flüchtlinge”, sich den verheerenden Schikanen des österreichischen Asylsystems auszusetzen. Immerhin reisen ja alle durch etliche sichere Länder hierher, in denen sie ihren Asylantrag stellen hätten können – gemäß Genfer Konvention sogar stellen müssen. Österreich ist, genau genommen, für solche Leute gar nicht zuständig.



    ÖVP-Bildungsminister Faßmann schweigt wieder einmal


    Der umstrittene Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) schwieg bereits bei den totalitären Tendenzen der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die bei einer Verhinderung einer Lehrveranstaltung unter Anwendung von Gewalt seitens Linksextremisten mitgeholfen hat. Er sei nicht zuständig, wie er im Nationalrat dazu erklärte. Vermutlich ist er auch für diesen eigenartigen Umgang mit Schülern nicht zuständig und schweigt deshalb wieder. Aus diesem Grund hat der FPÖ-Abgeordnete Martin Graf bereits die Frage in den Raum gestellt, ob es dann überhaupt einen Minister braucht, wenn dieser für nichts zuständig ist.



    FPÖ-Bildungssprecher Brückl bringt parlamentarische Anfrage ein



    Ewig wird Faßmann nicht schweigen können, da der FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl den Fall ins Parlament bringt. Brückl wird an den Bildungsminister eine Anfrage stellen, um auch zu erfahren, in welchem Rechtsrahmen diese Veranstaltungen durchgeführt wurden, wer sie bezahlte, was das Bildungsministerium davon wusste und wie die Haltung des Ministers zu solchen linksgrünen Experimenten ist.



    Bildungsministerium hat nun reagiert



    Mit Verspätung gab es heute, Donnerstag, um 12.10 Uhr doch noch eine Reaktion seitens des Bildungsministeriums. In einer dürren, fünf Zeilen umfassenden Aussendung kündigte man Folgendes an (Rechtschreibfehler im Original):
    Seitens des Ministeriums wird sicher gestellt, dass dieses Projekt mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Hier scheint eine Grenze überschritten worden zu sein. Schülerinnen und Schüler zu verängstigen ist kein pädagogisches Konzept.
    Man darf gespannt sein, welche weiteren Maßnahmen folgen werden, um solch linksgrüne Projekte an öffentlichen Bildungseinrichtungen künftig zu verhindern.


    Quelle : https://www.unzensuriert.at/content/...le-aufgeflogen


    Jaja..."Es scheint eine Grenze übrschritten worden zu sein" ..................Das ist falsch! Sie ist überschritten worden!

    Was kommt als Nächstes ? ..."Wie denunziere ich meine Nachbarn"? So wie in Deutschland ?

    Die Verantwortlichen, die dieses unsägliche "Rollenspiel" genehmigt und gefördert haben sollten raschest aus ihren, unter anderem auch mit MEINEM Geld finanzierten, Ämtern entlassen werden!
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    So zerstört linke Ideologie unsere Grundschulen! – Helmut Seifen (AfD)



    Lehrer und Eltern wissen: Die Lage unserer Grundschulen ist katastrophal. Immer weniger Kinder können richtig lesen, schreiben und rechnen. Doch das Problem kommt nicht von ungefähr. Helmut Seifen, früher selbst Schulleiter, heute bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW, erklärt, mit welchen Methoden Linke einen systematischen Kampf gegen das Bildungssystem führen.
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