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Thema: Natur & Umwelt

  1. #71
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Natur & Umwelt

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Rekordabholzung im Amazonas-Regenwald

    Weltweit gesehen ist der Schutz des Regenwaldes im Amazonasgebiet einer der wichtigsten Faktoren
    im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Die Entwicklung geht aber genau in die gegenteilige Richtung:
    Die Abholzung des Waldes verläuft immer rasanter und hat jetzt einen neuen Negativ-Rekord erreicht.
    https://tvthek.orf.at/topic/News/138...r5ZyQc-7btUYhw
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #72
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Natur & Umwelt

    Neue Analyse von US-Behörde bestätigt: Pro Tag laufen 17'000 Liter Öl in den Golf von Mexiko

    Golf von Mexiko: Seit Jahren laufen täglich 17'000 Liter Öl aus
    Seit 15 Jahren laufen täglich 17'000 Liter Öl in den Golf von Mexiko aus.
    Die Verschmutzung stammt von einer einzigen Plattform.

    In einer neuen Schätzung widerspricht die Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten «NOAA» den Angaben eines Bohrunternehmens und multipliziert das Öl, das täglich aus einer Bohrinsel in den Golf von Mexiko ausläuft, mit tausend. Trotzdem will US-Präsident Donald Trump die Sicherheitsauflagen für Ölbohrungen im Meer lockern.

    Konzern wollte sich aus Verantwortung stehlen
    Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko existiert seit beinahe 15 Jahren, seit der Hurrikan «Iwan» über die Region hinweggefegt ist. Die Folge waren riesige Erdrutsche unterhalb des Meeresspiegels, die zwanzig Kilometer vor der Küste Louisianas auch die Ölplattform 23051 zerstörten.
    Der damalige Besitzer der Ölplattform, «Taylor Energie», hielt die Verschmutzung gemäss Informationen der «Washington Post» während sechs Jahren geheim. Die Verunreinigungen wurden erst entdeckt, als Forscher, welche mit Satellitenbildern das Gebiet um die «Deepwater Horizon» überwachten, anhaltende Ölteppiche feststellten, die nicht mit der Katastrophe der «Deepwater Horizon» von 2010 in Verbindung zu stehen schienen.
    «Taylor Energie» schaffte es auch in der Folge nicht, das Austreten von weiterem Öl zu verhindern. Schliesslich musste sich das Unternehmen verantworten und ging einen Deal mit der US-Regierung ein. Es bezahlte 666,3 Millionen US-Dollar in einen Trust, der für die Reparatur der Schäden gedacht war.
    2015 deckte die Nachrichtenagentur AP auf, dass die Angaben von «Taylor Energie» über die Menge des ausgelaufenen Öls nicht stimmen. Die Firma musste die Menge ausgetretenen Öls deutlich nach oben korrigieren. Nur ein Jahr später verklagte «Taylor Energie» die US-Regierung und versuchte, Geld aus dem Trust zurückzuerhalten. Die Regierung habe gemeinsame Vereinbarungen verletzt, so die Begründung. Im Übrigen sei es nicht möglich, das Öl vollständig zu beseitigen. Ausserdem habe es sich beim Hurrikan um eine Naturkatastrophe gehandelt, welche die Firma nicht habe steuern können.
    Obwohl das Öl seit 15 Jahren Tag für Tag in den Golf von Mexiko fliesst, sieht «Taylor Energie» keinen Grund zur Besorgnis. Vielmehr kämpft der Konzern gegen einen Beschluss des Bundesgerichtshofs, der ihn verpflichtet, auch die restlichen Lecks abzudichten. Nur rund fünfzehn Liter Öl würden täglich in den riesigen Golf von Mexiko laufen, erklärt der Unternehmensleiter von «Taylor Energie» in der «New York Times». Und dieses Öl käme eher vom natürlichen Prozess der Sedimentation, als aus einem eventuellen Leck.

    Um den Faktor 1000 verschätzt
    Ein am 24. Juni veröffentlichter Bericht der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten widerspricht der Argumentation von «Taylor Energie». Demnach ist die Umweltverschmutzung durch das Öl der Ölplattform 23051 um ein Vielfaches grösser. Pro Tag würden bis zu 17'000 Liter aus der zerstörten Ölplattform auslaufen, analysiert die US-Behörde. Das sind mehr als tausend Mal so viel, als der Bohrunternehmer geschätzt hatte.
    Die französische Zeitung «Le Monde» zitiert aus dem Bericht der US-Behörde: «Obwohl es möglich ist, dass ölverseuchte Sedimente (...) zu der Freisetzung von Öl ins Wasser beitragen können, verhindern die chemische Beschaffenheit und das gemessene Ölvolumen, dass Sedimente die Hauptquelle für das Öl sind, das derzeit in der Meeresumwelt vorkommt.»

    Konzern blockt ab
    Die «New York Times» konfrontierte «Taylor Energie» mit den NOAA-Ergebnissen. «Taylor Energie», das seine Anteile an der betreffenden Plattform 2008 verkauft hatte, nahm Stellung und erklärte, man sei nicht in der Lage gewesen, die im Bericht veröffentlichten Daten zu überprüfen. Man wünsche sich aber «überprüfbare wissenschaftliche Daten über das Leck sowie eine wissenschaftlich und ökologisch sinnvolle Lösung.» Damit streue das Unternehmen Zweifel über die Objektivität der NOAA-Analysen, analysiert «Le Monde».

    Wie die «New York Times» schreibt, sind die Schätzungen der NOAA-Studien aber deutlich niedriger, als diejenigen, die vor rund einem Jahr von Experten des Bundesgerichtshofs vorgenommen wurden. Die Experten sprachen von zwischen 37'000 und 113'000 Liter Öl, die täglich aus den Lecks der Ölplattform auslaufen würden.

    Trump will Sicherheitsregeln lockern
    Die Untersuchungen der NOAA sind brandaktuell. Denn zurzeit versucht die Regierung von Donald Trump, eine wichtige Sicherheitsregel für Ölbohrungen im Meer rückgängig zu machen, die von der Obama-Regierung nach der Explosion der «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko 2010 eingeführt wurde. Bei der schlimmsten Ölkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten verloren elf Menschen ihr Leben, rund 4,9 Millionen Barrel Rohöl flossen ins Meer.
    https://www.infosperber.ch/Artikel/U...HHoUk10xRX6WgQ
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #73
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Natur & Umwelt

    Indien meldet sich ab

    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #74
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    Klimadebatte zerstört Umweltdebatte - BarCode mit Timm Koch, Jakob Winkler, Julia Szarvasy



    Beim Thema "Umweltschutz" denkt jeder nur noch an CO2-Emmissionen. Doch es gibt viele andere Umweltfaktoren, deren Beeinflussung durch uns Menschen unstrittig ist und unseren Fortbestand tatsächlich gefährden. Mit dem Buchautor Timm Koch und dem Graphiker Jakob Winkler sprechen Julia Szarvasy und Frank Höfer über die Themen, die bei der Klimadebatte bisher zu kurz gekommen sind in den öffentlichen Debatten. Webseiten von Jakob Winkler: http://fatimasfantastischereise.com www.weltohneerdoel.com Buch "Das Super Molekül" https://www.westendverlag.de/buch/das...
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #75
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    AW: Natur & Umwelt

    Staudämme und die Dimensionen der Gegenwart

    Die Dimensionen der Gegenwart beschreiben sehr gut die Problestellung der Zukunft. Bei dem Thema Staudämme sehen wir oft die Folgewirkung nicht und den wenigsten wird bekannt sein, daß es aufgrund dessen zur Absenkung der Deltas weltweit kommt. 90% der Menschheit wohnt allerdings an Flüssen, in Deltas und an Küsten. Aufgrund der Störung des Sedimenttransportes wirken Staudämme auf diese Regionen negativ.


    Sonnige Grüsse
    Angeni



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