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Thema: Natur & Umwelt

  1. #81
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Natur & Umwelt

    Eisberg A-68A auf Kollisionskurs mit Pinguin-Insel
    Eisberg kommt bedrohlich nahe

    Der Eisberg A-68A bedroht die Pinguine-Population auf der Insel Südgeorgien im Südatlantik. Das Eis-Monster von der Größe des Saarlands könnte in naher Zukunft dort eintreffen. Südgeorgien gilt als wichtigstes Brutgebiet der Königspinguine, aber auch mehrere Millionen andere Pinguine und Robben leben auf der Insel, die formal zum Vereinigten Königreich zählt. Der Eisberg stellt eine Gefahr für die dort lebenden Tiere dar.

    Dieser ESA-Karte zeigt den Weg, den Eisberg A-68A genommen hat bis zum 8. November. © RTL, ESA

    Kollision immer wahrscheinlicher
    Der A68 hatte sich im Juli 2017 vom Schelfeis Larsen C in der Antarktis abgespalten. Der Tausende Milliarden Tonnen schwere und etwa 200 Meter dicke Koloss kommt jetzt in den Gewässern von Südgeorgien an. Die Chancen auf eine Kollision sind recht hoch.
    Die Entstehung von Eisbergen sei ein natürlicher Prozess, der durch die Erwärmung der Luft und der Ozeane jedoch beschleunigt werde, betonten die Wissenschaftler. Der Westen der Antarktis gehört demnach zu den Regionen der Welt, die sich besonders schnell erwärmen.

    Weiterlesen:
    https://www.rtl.de/cms/eisberg-a-68a...l-4645899.html
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #82
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    AW: Natur & Umwelt

    Frohe Weinachten! Die Natur wirds Richten!

    Wer guckt denn noch RTL??
    Solten wir etzt die Pinguine Retten?? hmmm.aber vorher einen PCR Test machen
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #83
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    AW: Natur & Umwelt

    Dir auch frohe Weihnachten @thcok
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  4. #84
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Natur & Umwelt

    Es schneit Plastik – auch in den Schweizer Bergen

    Neue Messungen zeigen, dass der Schnee in den Alpen bis hin zur Arktis substanzielle Mengen Mikroplastik enthält. Die Überreste von Plastikmüll werden in der Atmosphäre verbreitet.

    Wer eben noch in den Ferien am Meer gesessen hat und mit seinen Fingern durch den Sand geglitten ist, weiss es womöglich schon: Ein wesentlicher Teil der weltweiten Strände besteht mittlerweile aus Kunststoffabfall, der von UV-Strahlung, Wind und Wetter zu kleinsten Teilchen zerschmirgelt wurde.
    Skifahrer dagegen dürfte die Nachricht überraschen, dass auch die weisse Unterlage ihrer Winterträume nicht mehr in Reinform vom Himmel rieselt. Tatsächlich schneit es in den Alpen wie auch anderswo bereits Mikroplastik.
    Herausgefunden haben das Forscher des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven sowie des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos. Die Teams haben für ihre Studien sowohl Schneeproben aus der Arktis, als auch aus Bayern, Bremen, Helgoland und den Schweizer Alpen im Labor untersucht. Die höchste Mikroplastik-Konzentration barg tatsächlich der Schnee, den die Wissenschaftler an einer Landstrasse in Bayern gesammelt hatten. Er enthielt mehr als 150'000 Kunststoffpartikel pro Liter. In der Arktis waren es bis zu 14'400. In Davos lag der Wert bei rund 2700 Partikeln pro Liter.
    Je nach Region waren es unterschiedliche Arten von Kunststoff. An der Landstrasse wiesen die Wissenschaftler, die ihre Studie nun in der Zeitschrift «Science Advances» präsentierten, vor allem Kautschuk nach. Aus diesen bestehen etwa Autoreifen. In der Arktis und den Alpen waren es insbesondere Nitrilkautschuk, Acrylate und Lackteilchen. Nitrilkautschuk wird unter anderem für Schläuche und Dichtungen verwendet, weil er von Treibstoffen nicht angegriffen wird und grössere Temperaturschwankungen aushält.

    Über weite Strecken transportiert

    Das Bremerhavner Team hatte bereits 2016 ausführliche Untersuchungen an Eiskernproben aus dem nördlichen Polarkreis vorgenommen und zu ihrem Erstaunen auch dort Mikroplastik gefunden – zusätzlich zu den patches, zu Deutsch Müllflecken, die mit blossem Auge erkennbar im Eismeer herumschwimmen und von Strömungen in die Arktis getrieben werden.


    Damals konnten sich die Wissenschaftler noch nicht erklären, wie es zu den grossen Ansammlungen der mikroskopisch kleinen Partikel im Eis gekommen war. Inzwischen wurde das Rätsel jedoch gelöst. Südfranzösische Forscher haben vor wenigen Monaten entdeckt, dass die winzigen Plastikteilchen sich nicht nur durch Wasser und Wind verbreiten, sondern auch in die Atmosphäre aufsteigen, die den Mikromüll über weite Strecken transportiert wie Pollen oder Saharastaub – weshalb er sogar in entlegenen Regionen wie den Pyrenäen zu finden ist.

    Eine Atemmaske für Skifahrer?

    Die Studie aus Deutschland und der Schweiz zeigt nun eindrücklich, dass die Verteilung von Mikroplastik nicht nur regional, sondern global und in allen räumlichen Dimensionen erfolgt – und dass die zuvor rätselhaften Mikroplastikfunde im Eis in der Arktis das Ergebnis eines jahrzehntelangen Ablagerungsprozesses durch Schneefälle sind. Zudem übersteigen die Konzentrationen alle bisher gemessenen Werte, weil die Forscher erstmals auch extrem kleine Partikel messen konnten, die offenbar einen grossen Teil des Mikroplastiks ausmachen.
    Welche Konsequenzen die Allgegenwart der winzigen Kunststoffteilchen für die Ökosysteme und die menschliche Gesundheit hat, wird unterdessen noch erforscht. Vorsichtige Skifahrer könnten schon einmal darüber nachdenken, in der nächsten Saison nicht nur einen ordentlichen Helm zu tragen. Sondern auch eine feinporige Atemmaske.
    https://www.derbund.ch/wissen/natur/...story/28386960
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

  5. #85
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    AW: Natur & Umwelt

    Florida droht gigantische Umweltkatastrophe

    Ein See bereitet derzeit vielen Menschen in Florida große Sorgen. Denn er ist ein Abwasserbecken mit schadstoffbelastetem Wasser, in dessen Plastikverkleidung sich ein Leck befindet, das sich weiter vergrößert. Versuche, das Loch zu schließen, sind bislang gescheitert. Für das Gebiet südlich der Stadt Tampa wurde der Notstand ausgerufen.
    Das Wasser ist vor allem mit Phosphor und Stickstoff belastet. Umweltschützer warnen davor, dass das Eindringen des Wassers ins Meer eine Algenblüte zur Folge haben könnte, durch die Meereslebewesen ersticken würden. Bei einer Überschwemmung könnte Abwasser auch in Speicher laufen, in denen Phosphorgips gelagert wird. Phosphorgips gilt wegen seines Gehalts an Radon-Isotopen als radioaktiv.
    https://www.wetter.com/videos/nachri...527b5a401dae32
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #86
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    AW: Natur & Umwelt

    Schleim vor der türkischen Küste Marmarameer ist »jetzt ein totes Meer«

    Die Schleimplage im Marmarameer hat für irreversible Schäden gesorgt, berichten Meeresforscher. Die gräuliche Masse habe zahlreiche Tierarten verschwinden lassen – und es drohen neue Gefahren.

    Die Meeresschleimkatastrophe im türkischen Marmarameer hat deutliche Auswirkungen auf das Ökosystem des Binnenmeeres. »Insgesamt sind bereits 60 Prozent der Spezies verschwunden«, sagte der Hydrobiologe Levent Artuz der Deutschen Presse-Agentur. Im Mai dieses Jahres war die Schleimkatastrophe deutlich sichtbar im Marmarameer ausgebrochen. Der Schleim – der als »Meeresrotz« in ganz Europa Schlagzeilen machte – trieb an vielen Stellen an der Oberfläche, wurde an Küsten gespült und machte etwa Fischern zeitweise das Fischen unmöglich.

    Das Luftbild des Marmarameeres zeigt die Ausbreitung der Schleimschichten (Archivbild)
    Foto: YASIN AKGUL / AFP

    »Wir haben eine gelartige Struktur gesehen, die sich über das Meer ausbreitet, und sind noch nie zuvor auf eine so große Masse gestoßen«, berichtete im Frühsommer der Meeresforscher Barış Salihoğlu. Sein Kollege Mustafa Sarı von der Bandırma Onyedi Eylül Universität konnte bei Tauchgängen in bis zu 18 Meter Tiefe zeigen, dass das Phänomen auch unter Wasser massiv auftritt: »Leider geht die Bildung von Schleim weiter. Der Boden des Meeres ist mit Schleim bedeckt.« Die Sicht sei auf nur noch einen Meter gesunken. Korallen, Seesterne, Krabben und Muscheln seien von der zähen Masse bedeckt.

    Einzellige Kieselalgen und Dinoflagellaten, die bei sogenannten Blüten in großem Mengen auftreten, sind für die Probleme verantwortlich. Wenn die Algen absterben, dienen sie Bakterien als Nahrung. Außerdem entstehen bestimmte Kohlehydrate, sogenannte Exopolymere. Diese sorgen für den schleimigen Belag auf dem Wasser. Die Algen vermehren sich den Experten zufolge etwa durch höhere Temperaturen, unbehandeltes Abwasser, das direkt ins Meer abgelassen wird und geringe Fließgeschwindigkeit.

    Gefahr auch fürs Schwarze Meer

    Besonders für Organismen, die auf dem Meeresboden leben, hat das negative Folgen. Das Wachstum von Muscheln werde verlangsamt, weiche Korallen könnten von Schleim bedeckt nicht ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen, nämlich das Wasser zu filtern, sagte Ekin Akoglu, Meeresbiologe an der türkischen Odtü-Universität. Auf lange Sicht nehme durch den fehlenden Sauerstoff auch das Zooplankton im Wasser ab, von dem sich viele Fische ernähren.

    Auch wenn der Schleim seit August nicht mehr sichtbar an der Oberfläche treibe, sei die Katastrophe keineswegs vorüber, sagte Mustafa Sari. Die Schichten seien abgesunken und begännen, sich zu zersetzen. Bei der Zersetzung des Meeresschleims werde unter anderem Sauerstoff im Wasser verbraucht, was wiederum die Bildung von neuem Meeresschleim befördere.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...b-global-de-DE
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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