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Thema: aktuelle Beobachtungsstationen

  1. #21
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Weltraumteleskop Kepler entdeckt bislang kleinste Exoplaneten in habitablen Zonen


    Künstlerische Darstellung des erdgroßen Planeten Kepler-62f, der seinen Stern innerhalb der habitablen - also lebensfreundlichen- Zone umkreist.
    | Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech


    Washington (USA) - Mit dem Weltraumteleskop "Kepler" haben NASA-Wissenschaftler zwei neue Planetensysteme entdeckt, die beide die jeweils kleinsten bislang von dem erfolgreichen Planetensucher entdeckten Planeten beherbergen, die zudem ihre Sterne innerhalb deren sogenannter habitabler Zonen umkreisen. Innerhalb dieser Abstandregionen könnte, aufgrund gemäßigter Temperaturen, Wasser - und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens - auf der Oberfläche dieser Welten existieren.


    Das System um den 1.200 Lichtjahre von der Erde entfernten K2-Zwergstern Kepler-62 beinhaltet insgesamt fünf Planeten (Kepler-62b-f). Zwei dieser Planeten, 62e und f, sind sogenannte Super-Erden, also erdartige Planeten von der mehrfachen (1,5-10 x) Masse unsere Erde. Kepler-69 wird von nur zwei Planeten umkreist: Die Super-Erde Kepler-69c und ihrem kleinen Bruder Kepler-69d.


    Das System um Kepler-69 im grafischen Vergleich mit unserem Sonnensystem (Illu. / Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen).
    | Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech

    Kepler-62f ist nur 40 Prozent größer als die Erde, besteht wahrscheinlich hauptsächlich aus Felsgestein und ist damit der bislang der Erde wohl am ähnlichste Planet, der einen fernen Stern innerhalb dessen habitabler Zone umkreist. Für diese Umrundung benötigt er 267 Tage. Kepler-62e umkreist seinen Stern einmal alle 122 Tage am inneren Rand der lebensfreundlichen "grünen Zone" und ist etwa 60 Prozent größer als die Erde.

    Ein weiterer Planet, Kepler-69c, ist 70 Prozent größer als die Erde und umkreist seinen sonnenähnlichen Stern im Sternbild Schwan (Cygnus), 2.700 Lichtjahre von der Erde entfernt, ebenfalls innerhalb dessen habitabler Zone. Bislang sind sich die NASA-Astronomen jedoch noch uneins über die Zusammensetzung dieses Planeten. Allerdings umkreist er seinen Stern einmal in 242 Tagen und gleicht auch von daher in etwa unserer Venus.


    Das System um Kepler-62 im grafischen Vergleich mit unserem Sonnensystem (Illu. / Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen).
    | Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech

    Auch die Frage, ob es auf den neu entdeckten Planeten Leben geben könnte, können die Wissenschaftler noch nicht beantworten. Sie sehen aber in der Tatsache ihrer Entdeckung alleine schon einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zur eindeutigen Entdeckung und Bestätigung der Existenz einer "zweiten Erde."

    "Die Entdeckung dieser felsigen Planeten innerhalb habitabler Zonen bringt uns der Entdeckung eines tatsächlich erdähnlichen Planeten ein gutes Stück näher", zeigt sich denn auch John Grunsfeld vom Science Mission Directorate am Hauptquartier der NASA von der Entdeckung fasziniert. "Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bevor wir ganz genau wissen, ob die Milchstraße Heimat vieler Planeten wie die Erde ist - oder ob wir eine wirkliche Seltenheit darstellen."

    Das Weltraumteleskop Kepler fahndet nach Exoplaneten, in dem es nach minimalen Helligkeitsschwankungen im Licht von mehr als 150.000 fernen Sternen in den Konstellationen Cygnus (Schwan) und Lyra (Leier) Ausschau hält. Stellen diese sich in regelmäßigen Abständen immer wieder ein, so handelt es sich um den Transit, also den Vorbeizug eines Planeten zwischen seinem Stern und dem Weltraumteleskop. Insgesamt werden mindestens drei solcher Transits benötigt, um die Existenz eines Planeten bestätigen zu können.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #22
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    Schwarze Löcher

    Die meisten Aussagen sind natürlich rein theoretisch, trotzdem hast Du einen guten Artikel zusammengestellt.
    Hauptproblem sind natürlich die energetischen Berechnungen nach E=mc², wonach die Masse gigantisch sein muss.
    Unter Einbeziehung der Rotationskraft als zusätzlichen Mutiplikator und der Formel Ed=mc²c1³ könnte aber die Masse auch deutlich geringer sein. Weitere Probleme sind die Gammaburst welche anscheinend wie ein Regulator wirken und verhindern das die Masse nicht so weit ansteigt, dass es seine eigene Galaxie verschlingt. Wir wissen genau so wenig was in dem schwarzen Loch, wie gespeichert wird. Anderseits scheinen sie auch Einsteins spezielle Relativitätstheorie zu bestätigen, das bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit, selbst Raum und Zeit ihre Funktion verlieren.
    Sehr interessant sind hier auch die Überlegung von Hawking, der davon ausgeht, dass nicht nur Masse und Energie gespeichert wird sondern auch Informationen, was wiederum erklären könnte weshalb das "Große Fressen" relativ wenig Einfluss auf den Rest der jeweiligen Galaxie hat. Die derzeit beste Erklärung ist sich das Schwarze Loch als eine Art schwarze Sonne vorzustellen, mit dem wesenlichen Unterschied, das sämtliche Energie über zwei Pole in den Gammaburst abgegeben werden, welche wahrscheinlich der hohen Dichte und den Druckverhältnissen geschuldet sind. Als Urlaubsziel sollte man es also ausschließen. Wenn wir davon ausgehen, dass es ein vorherrschendes Prinzip im Universum gibt, wie eine Sonne im Mittelpunkt eines Planetensystems, so sollten wir davon ausgehen, dass im Mittelpunkt einer Galaxie ein vergleichbares Phänomän vorherrscht. Da es anscheinend ein Größenlimit für Sterne gibt (Masse/Lebensdauer), scheint es die logische Weiterentwicklung eines Sterns zu sein. Das Problem ist das man nicht einfach hinfahren und nachsehen kann, genau wie bei bei unser Sonne, müssen wir uns mit Spekulation und Mathe weiterhelfen. Gruß Paul

  3. #23
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    Schwarze Löcher

    Schwarze Löcher, die Dunklen Sonnen

    Zum Thema Schwarze Löcher gibt es ja die wildesten Spekulationen, zu der ich vielleicht eine weitere hinzufügen kann.
    Allerdings sei auch gleich am Anfang darauf hingewiesen, dass nichts mit Dunkler Materie zu tun hat und sich durchaus mit klassischer Physik erklären lässt.
    Die größten Energiemengen entstehen bei der Kernfusion in einer Sonne.
    Hier werden zwei Wasserstoffatome zu Helium verschmolzen, bei gleichzeitiger Umwandlung von Materie in reine Energie und je nach Alter und Größe entstehen in einer Sonne aus leichten Elementen schwerere Elemente. Wie in der klassischen Physik üblich hat fast Alles einen Gegenspieler. (Aktion=Reaktion), was auch in diesem Fall gilt.
    Der klassische Gegenspieler zur Kernfusion, welche wir noch immer nicht beherrschen, ist die Kernspaltung, wie bei einer Atombombe was wir zwar einigermaßen können aber nicht so elegant wie unser Universum. Bei der Bombe wird wie der Name Kernspaltung schon vermuten lässt, schwere Elementen in leichtere Elemente umgewandelt, wobei wieder ein Teil der Masse direkt in Energie umgewandelt wird. Sicher ist eine Atombombe als Mittelpunkt einer Galaxie sicher nicht sehr schön aber es ist die treffendste Beschreibung.
    Allerding ist das Universum wie immer etwas cleverer, auch wenn uns Einstein auch hier helfen kann, da er sogar die Notwendigkeit erklärt. Was würde passieren wenn es nicht so wäre? Das „große Fressen“ würde dafür sorgen das ein Schwarzes Loch immer schwerer wird und mit jedem Happen unkontrollierbarer, denn die Geschwindigkeit der Masseaufnahme würde ständig zunehmen, was zwangsläufig zum Untergang der Galaxis führen würde.
    Da dies aber noch nicht beobachtet wurde, scheint dies nicht häufig vorzukommen.
    Also muss Das Schwarze Loch eine Möglichkeit finden, auf sein Gewicht zu achten und die Umwandlung von schweren Elementen in „Leichtere“ ist unter Abgabe von Energie die einfachste Möglichkeit und wäre meine logische Wahl wenn ich das gebaut hätte.
    Auch wenn man dort keinen Urlaub machen möchte, ist die Lösung prinzipiell elegant.
    Kommen wir also zu Einstein und Eleganz. Da es sich hier um ein dreidimensionales Ereignis geht, verwende ich nicht das bekannte E=mc² sondern die Weiterentwicklung für dynamische Energie, Ed=mc²c1³. Die Masse ist hierbei sicher der größte Unsicherheitsfaktor, denn nach E=mc² müsste die Masse gigantisch sein wo mit ich immer so meine Probleme habe. Weshalb ich es mal „rückwärts“ versucht habe, denn wir wissen ja oft mehr wie wir glauben.
    So lässt der Wert für die Geschwindigkeit mit der sich eine Galaxie durch das Universum bewegt relativ genau ermitteln, was uns Wert für c bzw. c² vorgibt bei der Rotationsgeschwindigkeit müssen wir etwas raten, wobei uns Einstein aber auch helfen kann, auch wenn es diesmal die spezielle Relativitätstheorie ist. Hier erklärt er uns, das eine Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit welche 300.000 km/s beträgt schon eine Verformung von Raum und Zeit einsetzt. Bleibt also nur noch zu klären wie weit man sich diesem Wert annähern muss. Wenn wir davon ausgehen, dass 3*10^5 km/s die Obergrenze der Geschwindigkeit ist so wäre in einem zweidimensionalen System der Verformungspunkt bei c²= oder >3*10^5 km/s, was einer Geschwindigkeit entspricht, welche durchaus von einigen hochenergetischen Teilchen erreicht wird aber von keinem größeren Objekt.
    Ausgehend von diesem Lösungsansatz sollten wir für c1³ den gleichen Wert annehmen.
    Wenn c1³>300.000 km/s ist haben wir auch eine Erklärung dafür weshalb der Energieaustritt bei einem Schwarzen Loch polar ist und sich auf zwei Punkte beschränkt, da ja die Rotationsgeschwindigkeit am Äquator eines Objektes am höchsten ist und erst zu den Polen hin abnimmt, sind die Pole der einzige Punkt, an dem Energie austreten kann.
    Das an den Polen sich die Energie als Gammaburst zeigt ist hierbei auch kein Zufall, denn Gammastrahlung ist auch ein wesentlicher Bestandteil bei eine Atomexplosion nur das es sich hierbei um einen gesteuerten Kernspaltungsprozess handelt und nicht um ein Ratespiel.
    Im Prinzip ist es wie eine Atombombe in einem Schnellkochtopf mit zwei Sicherheitsventilen.
    Nur sind in diesem Fall die Schwerkraft und die hohe Rotationsgeschwindigkeit der Topf der das Ganze zusammen hält. Die Masse ist hierbei immer noch ziemlich groß aber sicher viel geringer wie bei den Vermutungen nach E=mc², denn vieles spricht auch hier für die Geschwindigkeit als den dominierenden Faktor, denn die Masse fällt ja nicht einfach in ein Loch sondern fließt eher ab wie in einem Abfluss, was ein Zeichen für starke Rotationskräfte ist. Interessanter Weise können wir anscheinend sogar das Licht einfangen und die Zeit verbiegen ohne das wir irgendein physikalisches Gesetz verletzen oder irgendwelche Dunkle Materie oder anderer exotischer Energien benutzen.

    Mit freundlichem Gruß
    Ralf Paul

  4. #24
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    Alternative zum Urknall: Erzeugte ein hyperdimensionales Schwarzes Loch unser Universum?

    Statt in einem plötzlichen Ur-Knall aus einer sogenannten Singularität – einem winzigen Punkt also in dem Zeit und Raum in einem einzigen nicht wissenschaftlichen zu beschreibenden Zustand komprimiert sind, skizzieren kanadische Astrophysiker auf der Grundlage der Arbeit deutscher Kollegen aus dem ein gänzliches neues Szenario der Entstehung des Universums. Demnach entstand unser dreidimensionales Universum durch den Kollaps eines vierdimensionalen Sterns zu einem hyperdimensionalen Schwarzen Loch. Obwohl recht komplex, so könnte die Theorie zustände unseres dreidimensionalen Universums erklären, an denen die bisherige Urknall-Theorie scheitert.
    Wie die Forscher um Niayesh Afshordi vom Perimeter Institute for Theoretical Physics im kanadischen Waterloo vorab auf “arXiv.org” berichten, wäre unser Universum demnach sozusagen aus Trümmerteilen hervorgegangen, die herausgeschleudert wurden als ein vierdimensionaler Stern zu einem Schwarzen Loch kollabierte.
    Mit dem Urknall-Modell hingegen sei kaum zu erklären, wie ein derart uniformes Universum wie unser Kosmos entstanden sein soll, dessen Temperatur überall und in alle Richtungen annähernd homogen ist. Hauptproblem für die Urknall-Theorie ist, dass das Universum schlichtweg noch gar nicht genug Zeit gehabt hätte, um sich auf eine derart ausgewogenen Temperatur abzukühlen, erläutern die Forscher.
    Um dieses Paradoxon zu lösen, bedienen sich die meisten Kosmologen einer hypo-thetischen Energieform, die sogenannte Dunkle Energie, die das noch junge Universum mit Überlichtgeschwindigkeit aufgebläht haben soll, sodass sich ein zunächst relativ kleiner Flecken gleicher Temperatur gleichmäßig in die Weiten des heutigen Kosmos ausbreiten konnte.
    “Allerdings war der Urknall so chaotisch”, gibt Afshordi zu bedenken, “dass es völlig unklar ist, wo und wie dieser vergleichsweise kleine Fleck homogener Temperatur gewesen sein soll.”
    In ihrer aktuellen Arbeit berufen sich Afshordi und Kollegen auf das schon im Jahre 2000 von Wissenschaftlern um Gia Dvalo von der Ludwig-Maximilian-Universität in München vorgeschlagene Modell, nach dem unser dreidimensionales (3D) Universum lediglich eine Art Membrane sei, die durch ein Universum mit vier Raumdimensionen treibe.
    Anhand ihrer Untersuchungen stellten Afshordi und Kollegen fest, dass wenn ein solches 4D-Universum auch seine eigenen massereichen 4D-Sterne hätte, dass diese auch wie unsere 3D-Sterne am Ende ihres Lebens in einer Supernova-Explosion ihre äußeren Hüllen ins All schleudern, während ihre inneren Schichten zu 4D-Schwarzen Löchern kollabieren könnten – genau so, wie sich dieser Vorgang auch in unseren 3D-Universum abspielt
    “In unserem Universum wird ein Schwarzes Loch durch eine kugelförmige Oberfläche begrenzt – dem sogenannten ‘Ereignishorizont’. Während in einen dreidimensionalen Raummodell also ein zweidimensionales Objekt (eine Oberfläche) benötigt wird, um die Grenze eines Schwarzen Lochs zu erzeugen, benötigt es in dem skizzierten 4D-Universum ein dreidimensionales Objekt und damit einer Form die als “Hypersphäre” bezeichnet wird.
    Als die Forscher nun den Sternentod eines 4D-Sterns berechneten entdeckten sie, dass das bei diesem Vorgang herausgeschleuderte Material tatsächlich eine 3D-Membrane um den dreidimensionalen Ereignishorizont bilden und sich langsam ausbreiten würde.
    Die Autoren der Studie postulieren auf dieser Grundlage weiter, dass unser 3D-Universum genau eine solche Membrane sein könnte und dass die zuvor anhand der Berechnungen vorhergesagte Ausbreitung dieser Schicht der beobachtbaren Ausdehnung unseres Universum entsprechen könnte. “Astronomen haben die Ausdehnung unseres Universums gemessen und anhand dieser Beobachtung zurückgerechnet, dass das Universum in einem einzigen (punktuellen) Knall entstanden sein muss.” Dieses Bild, so erläutert Afshordi, “könnte aber auch nur eine Illusion sein”.
    Das neue Modell erkläre zugleich auch die Uniformität des Universum, da das uns umgebende 4D-Universum zum Zeitpunkt der Entstehung unseres 3D-Universums bereits unendlich lange existiert haben könnte und in Teilen dieses 4D-Univesums so zahlreiche Möglichkeiten für ein Temperaturgleichgewicht ergeben haben könnten, wie es dann von dem entstanden (unseren) 3D-Universum übernommen worden sein könnte.
    Zugleich offenbare aber auch das Modell von Afshordi und Kollegen einige Probleme, erläutert der Nature-Kommentar: “Erst in diesem Frühjahr veröffentlichte das europäische Weltraumobservatorium ‘Planck’ die bislang genaueste Karte der Temperaturunterschiede in der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung des frühen Universums und dieses Muster stimmt mit dem, anhand der Urknall-und Ausdehnungs-Theorie vorhergesagtem Muster nahezu überein.
    Afshordis Theorie des vierdimensionalen Schwarzen Lochs weicht von den Planck-Beobachtungen jedoch um 4 Prozent ab – ein Umstand, den die Forscher durch eine noch genauere Abstimmung ihres Modell jedoch schon bald beheben wollen.
    Trotz der Abweichung von den Beobachtungen lobt Dvali die Arbeit des Teams um Afshordi: “Die Vorstellung einer Singularität ist das Hauptproblem der modernen Kosmologie. (Afshordi und Kollegen) haben diese Geschichte nun neu geschrieben, sodass wir dieses Problem überhaupt nicht haben. (…)
    Auch wenn die Planck-Daten die Aufblähung des Universums stützen, so lassen sie doch auch die Frage offen, wie bzw. wodurch diese Aufblähung passiert sein soll. Die aktuelle Studie könnte zeigen, wie diese Ausdehnung (wenn auch nicht durch den Urknall), dann aber durch die Bewegung unseres Universums durch eine höherdimensionale Wirklichkeit ausgelöst wird.”

    Nassim Haramein Holofractographic Universe Theory


    Nassim Haramein | Einheitsfeld Theorie Teil 1



    Nassim Haramein zeigt in diesem Vortrag auf die Widersprüche der gegenwärtigen Wissenschaftstheorien und beschreibt auf einer einfachen Weise die Änderungen, die uns zu einer einheitlichen, umfassenden und fachübergreifenden Physik führen können.
    Seine Theorie vereinheitlicht die vier Naturkräfte, und liefert ein Verständnis für Existenz des Bewusstseins und die Evolution, die in der fundamentalen Struktur der Raum-Zeit verwurzelt sind.
    Nassim Haramein beschreibt die Parallelen zwischen seiner Einheitsfeld Theorie und den Erkenntnissen der alten Zivilisationen, heiliger Geometrie und modernen Entdeckungen.

    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



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  5. #25
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    4D vs. Urknall

    Ich finde ja auch das die Urknalltheorie noch längst nicht alle Fragen geklärt hat, aber die Physik zu verbiegen, kann auch keine Lösung sein. Leider zeigt sich auch hier, dass man nicht gut mit Raum und Dimensionen umgehen kann und den Unterschied zwischen einem dreidimensionallen Körper und einem System nicht kennt oder versteht.
    Wenn wir Einsteins Überlegungen folgen ist Raum eine Ausdrucksform von Energie genau wie die Masse und besteht demzufolge auch aus Energie. Wenn die Vierte Dimension durch die Zeit repräsentiert wird, wäre Zeit auch eine Ausdrucksform der Energie, was auf den ersten Blick logisch scheint.
    Allerdings ist Zeit ja eigendlich relativ und in erster Linie ein mathematisches Hilfsmittel zur Erklärung bestimmter Phänomäne. Wäre Zeit existent müsste sie entstehen, auf eine Weise die nicht gegen das erste Energieerhaltungsgesetz verstösst. Da wir mit Masse, Umlauf und Rotation aber schon die möglichen Energieebenen ausgeschöpft haben wüsste ich im Moment nicht wie. Mit Gott und DM habe ich es nicht so und die meisten Simulationen sind wie Murphys Gesetz.
    Wenn ich fest genug an etwas glaube, wird sich mein ganzes Handeln, auf die Erfüllung ausrichten.
    Die verwendeten Begriffe verweisen doch sehr stark auf Anleihen der Stringtheorie hin. (Brane, Superbrane)
    Allerdings das man die Oberfläche eines Schwarzes Lochs mit dem Ereignishorizont gleichsetzt finde ich dann schon entäuschend, da die Beiden ja nun gar nichts miteinander zu tun haben.
    Zu Erinnerung: Der Ereignishorizont ist der Point of no Return, bei dem die Schwerkraft so eine große Wirkung entfaltet, das nichts mehr entkommen kann.
    Schwarze Löcher halten ihr Gewicht, genauso wie andere Massereiche Objekte, denn eine Weiterenwicklung konnte bisher nicht beobachtet oder nachgewiesen werden.
    In erster Linie werden wieder Behauptungen aufgestellt, welche nicht so leicht zu überprüfen sind, aber mehr Fragen aufwerfen wie lösen, denn auch ein Vierdiemnsionaler Stern, welcher zu einem Schwarzen Loch kolabiert muss ja irgendwie irgendwann entstanden sein.
    Schwarze Löcher mit geringer Dichte ist wie der Unterschied zwischen Dunkler Materie und Dunkler Energie, also wenig sinnvoll, da die Physik auf Effektivität ausgelegt ist. Gruß Paul

  6. #26
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    Schwarzes Loch der Milchstraße ist explodiert
    Ausbruch vor zwei Millionen Jahren hinterließ glühende Gaswolken und Gammastrahlen-Blasen
    Im Moment ist das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie eher ruhig. Aber vor rund zwei Millionen Jahren brach es in einer gewaltigen Explosion aus, wie Astronomen herausgefunden haben. Die dabei freigesetzte Energie lässt noch heute eine Gaswolke in 200.000 Lichtjahren Entfernung glühen und schuf wahrscheinlich die beiden rätselhaften Gammastrahlen-Blasen der Milchstraße. Vor allem aber zeigt die Explosion, dass das Schwarze Loch immer wieder solche Aktivitätsschübe haben kann - auch heute noch, wie Astronomen im Fachmagazin "The Astrophysical Journal" berichten.
    "Aufwachen" des Schwarzen Lochs jederzeit möglich
    Seit 20 Jahren vermuten Astronomen bereits, dass Sagittarius A*, das Schwarze Loch im galaktischen Zentrum, früher aktiver gewesen sein muss als heute und sporadische Strahlenausbrüche verursachte. Jetzt scheint sich dies zu bestätigen. "Jetzt wissen wir, dass dieser schlafende Drache aufwachte und Feuer spie mit 100 Millionen Mal der Energie, die er heute hat", konstatiert Bland-Hawthorn. Diese Erkenntnis belege, dass solche Schwarzen Löcher "flackern" können und immer wieder von Ruhephasen in Phasen maximaler Aktivität wechseln.

    Könnte sich eine solche Explosion auch heute wieder ereignen? "ja, absolut!", sagt Bland-Hawthorn. Denn es gebe noch viele Sterne und Gaswolken, die in das Umfeld des Schwarzen Lochs geraten und dann unter enormer Energieabgabe eingesogen werden könnten. In kleinem Maßstab lässt sich das zurzeit beobachten, denn eine kleine Gaswolke, G2, getauft, wird gerade vom Schwarzen Loch zerfetzt.

    Ein aktives Schwarzes Loch im Herzen einer Galaxie
    © NASA
    Das massereiche Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße ist ein schlafender Riese: Es gibt kaum Strahlung ab und saugt auch kaum Materie auf. Dass das aber nicht immer so war, vermuten Astronomen schon seit einigen Jahren. Ein Indiz dafür sind zwei gewaltige, vom galaktischen Zentrum ausgehende Gammastrahlen-Blasen, die das Weltraumobservatorium Fermi im Jahr 2010 entdeckte. Schon damals deuteten Forscher die Form der Blasen und die Art der Emissionen als Folge eines Ereignissens, bei dem relativ schnell große Mengen Energie ausgestoßen worden sein müssen. Was aber dieses Ereignis war, blieb unbekannt.

    Glühender Gasschleier deutet auf kosmische Eruption hin
    Ein weiteres Indiz ist ein feiner Gasschleier, der die beiden kleinen Nachbargalaxien der Milchstraße, die Große und Kleine Magellansche Wolke, miteinander verbindet. "Seit 1996 wussten wir, dass dieser Magellansche Strom ein seltsames Glühen zeigt, aber verstanden die Ursache dafür nicht", erklärt Joss Bland-Hawthorn von der University of Sydney. "Erst in diesem Jahr dämmerte uns, dass dieses Glühen das Relikt eines gewaltigen Energieausstoßes sein muss, der vom Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße kam."

    Denn nähere Untersuchungen enthüllten, dass die Sterne der umgebenden Galaxien nicht genügend Energie produzieren, um das Gas zum Glühen zu bringen. "Ihre Energie ist hundertmal zu gering", so Bland-Hawthorn. Nach den Berechnungen der Forscher kommt dafür nur ein Energiestoß in Frage, der sich vor rund zwei Millionen Jahren ereignet hat. Zu einem ähnlichen Schluss waren auch Astronomen gekommen, die die Entstehung der Gammastrahlen-Blasen untersucht hatten. "Die einzige Erklärung ist, dass dieser von dem schlafenden Drachen im Herzen der Milchstraße erzeugt wurde - dem massereichen Schwarzen Loch."
    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



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  7. #27
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    Man ist was man isst!

    Diese Aussage gilt auch für ein schwarzes Loch.
    Die Art der Strahlung, hängt auch vom "Futter" ab. Der Gammaburst der für Viele unverständlich ist, ist eine Form der Selbsterhaltung. Würde ein schwarzes Loch nur Fressen, würde es sein Umfeld vernichten da die Masse immer weiter anwachsen würde. Um seine Funktion als Motor der Galaxie zu erfüllen, muss seine Masse sich aber in einem ausgewogenen Verhältnis zur "Restmasse"/Energie befinden.
    Da die Nahrungszufuhr aber nicht immer gleichmäßig ist sondern auch mal abweichen kann, wenn sich ein fetter Komet oder Kleinplanet verirrt, ist die Energiemenge etwas höher, wie es gesund ist.
    Wenn man sich überfrisst, muß man sich übergeben und die Gammaburst sind sozusagen Bullemie auf massereich, wenn man die Probleme des Universums mal vermenschelt.
    Die Art und Intensität der Strahlung hängt, von der Menge und der Art der zugeführten Masse ab.
    Allerdings wie schon erwähnt sind die meisten Probleme ja Hausgemacht, da man ja in den bestehenden Denkstruckturen verharrt und sich nicht bewegen will. Vielleicht ist es ja auch eine Frage des Geldes, denn wenn ich 50 Jahre Geld für Dunkle Materie bekomme weshalb soll ich mein Auskommen gefärden in dem ich an etwas Anderes glaube.
    Egal ob Glaube oder Faulheit, es ist an uns darauf hinzuweisen und auf Änderung zu hoffen. Gruß P.

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