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Thema: Plastik - Gefahr für Mensch & Umwelt

  1. #1
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Plastik - Gefahr für Mensch & Umwelt

    Das Thema "Plastik" etwas detailierter zu behandeln und zu betrachten,
    scheint sich aufgrund brisanter Informationen sich zu lohnen.

    Wenn wir stilles Wasser in der PET Flasche kaufen und trinken, ist vielfach entweder
    der Waser scheusslich - oder man schmeckt den Plastik in Wasser, ja soger beinahe
    wie kleine Partikel darin schwimmen würden. Es kratzt leicht im Hals beim schlucken
    und hinterlässt ein ungutes (Bauch-) Gefühl.


    Kebbt das oder ähnliches noch wer von euch?

    Wäre toll wenn ihr eure Erfahrungen hier mit mir/uns teilt.


    Zum Thema und Gefahren hier dazu ein PDF - klicken und lesen


    Ab 30° Celsius zerfällt Plastik und verteilt giftige Bestandteile in die Umwelt




    Gefahr aus Plastikflaschen, Hier der Test zum Film Plastic Planet



    Jedenfalls habe ich überlegt, ob ich Wasser zum mitnehmen oder für meinen Sohn in die Firma
    wieder wir früher, in der Glasflasche kaufen soll.




    Liebe Grüsse
    Angeni
    Geändert von Angeni (16.11.2013 um 14:18 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #2
    Redakteur Avatar von Angeni
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    "Plastik ist eine Bedrohung"

    In seinem Film Plastic Planet zeigt Regisseur Werner Boote, wie gefährlich Kunststoff in Plastikflaschen oder Babyschnullern ist. Im Gespräch warnt er vor den gesundheitlichen Folgen.

    Plastik ist überall - und laut Werner Boote ist es gefährlich. In dem Dokumentarfilm Plastic Planet, der an diesem Donnerstag in den Kinos anläuft, zeigt der Wiener Regisseur nicht nur, wie groß die Abhängigkeit von Kunststoff geworden ist, sondern besucht auch Forscher, die von Risiken berichten. In der Fachwelt ist seine Warnung vor der Plastik-Bedrohung umstritten: So sieht das Bundesinstitut für Risikobewertung den Plastik-Bestandteil Bisphenol A als wenig gefährlich an, sofern die Grenzwerte eingehalten werden. Das Umweltbundesamt mahnt bei der Substanz jedoch zur Vorsicht. Boote will den Film daher als persönliche Suche verstanden wissen.

    SZ: Warum haben Sie Angst vor Plastik, Herr Boote?
    Boote: Weil um uns herum auf unserem Plastikplaneten sehr viele Kunststoffe sind, die uns und Tiere in unserer Umwelt krank machen können. Plastik verrottet nicht. So gelangt immer mehr Kunststoffmüll in die Weltmeere und wird dort zerrieben. Fische halten die Plastikteilchen für Plankton, fressen sie und verenden mit vollem Magen. An einigen Stellen in den Weltmeeren gibt es bereits 60-mal so viel Plastik wie Plankton.

    SZ: Wie kann Plastik dem Menschen gefährlich werden?
    Boote: Wenn man an Plastik riecht, daraus trinkt oder es berührt, können gefährliche Substanzen in unseren Körper eindringen und unseren Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Die Stoffe im Plastik können Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien auslösen.

    SZ: Das scheint nur wenigen Menschen ernsthaft Sorgen zu machen.
    Boote:
    Die Aufmerksamkeit der Konsumenten für Plastik ist so gering, weil das von der Kunststoffindustrie so gewollt ist. Wenn wir eine Cola kaufen, denken wir gar nicht mehr daran, dass wir eigentlich eine Cola und eine Plastikflasche kaufen. Wenn man dann aber wie ich einen Bluttest macht, findet man heraus, wie viel Plastik man bereits in seinem Körper hat.

    SZ: Wie viel war es bei Ihnen?
    Boote: So viel, dass ich laut Arzt Gefahr laufe, unfruchtbar zu werden oder ein Kind mit Fehlbildungen zu zeugen.

    SZ: Welcher Stoff wurde in Ihrem Blut gefunden?
    Boote: Bisphenol A. Das ist ein Stoff, den die Plastikindustrie verwendet, um Kunststoff zu strecken. Bisphenol A macht Plastik also billiger. Zugleich sieht es aber einem menschlichen Hormon sehr ähnlich. Das ist tückisch, denn so erkennt der Körper nicht, dass es sich um einen Fremdstoff handelt. Bei gesunden Erwachsenen sind die Probleme gering, aber bei Neugeborenen, Kindern, älteren und schwachen Menschen kann es Krankheiten auslösen.

    SZ: Die Wirkung von Bisphenol A ist umstritten, viele Forscher sagen, man könne die toxische Wirkung nicht beweisen.
    Boote: Seit 1992 gibt es unzählige unabhängige Studien über Gefährlichkeit von Bisphenol A, selbst in geringen Dosen. Trotzdem wird es sogar in Babyschnullern verwendet. Für den Film haben wir einige Schnuller analysieren lassen und in vielen hohe Mengen an Bisphenol A gefunden. Diesen Stoff in Produkte für Babys hineinzupacken, um damit Plastik billiger und somit mehr Profit zu machen, ist wohl das Ekelhafteste, was ich mir vorstellen kann.
    Im Video: Jährlich landen 6,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Weltmeeren. Die Politik hat dieses Problem bisher vernachlässigt. Das könnte sich ändern, denn der Wiener Regisseur Werner Boote geht jetzt unserer Welt aus Plastik mit seinem Dokumentarfilm "Plastic Planet" auf den Grund

    Quelle

    Dazu der Film:
    Plastic Planet - Die unsichtbare Gefahr

    Jeder einzelne kann einen kleinen Beitrag leisten. Ein erster Schritt wäre, weniger Plastiktüten
    und Plastikflaschen zu benutzen und auf Kosmetikprodukte wie Peelings und Zahncremes zu
    verzichten, die Inhaltsstoffe wie Polyethylen (PE) oder Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA)
    enthalten.




    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Das Thema "Plastik" etwas detailierter zu behandeln und zu betrachten,
    scheint sich aufgrund brisanter Informationen sich zu lohnen.

    Wenn wir stilles Wasser in der PET Flasche kaufen und trinken, ist vielfach entweder
    der Waser scheusslich - oder man schmeckt den Plastik in Wasser, ja soger beinahe
    wie kleine Partikel darin schwimmen würden. Es kratzt leicht im Hals beim schlucken
    und hinterlässt ein ungutes (Bauch-) Gefühl.


    Kebbt das oder ähnliches noch wer von euch?

    Wäre toll wenn ihr eure Erfahrungen hier mit mir/uns teilt.

    Also ich hab die Erfahrung gemacht beim Stillen Wasser von Lidl aus solchen PET-Flaschen, dass ich trotzdem ein klein wenig Sodbrennen bekomme, wenn ich viel Wasser trinke. Das empfand ich als merkwürdig. Wasser sollte den Magen doch in der hinsicht beruhigen. Und das tut es auch nach meiner Erfahrung mit dem selbstdestiliertem reihnen Wasser, was ich heute trinke.

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

  4. #4
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    Zitat Zitat von lamdacore Beitrag anzeigen
    Also ich hab die Erfahrung gemacht beim Stillen Wasser von Lidl aus solchen PET-Flaschen, dass ich trotzdem ein klein wenig Sodbrennen bekomme, wenn ich viel Wasser trinke. Das empfand ich als merkwürdig. Wasser sollte den Magen doch in der hinsicht beruhigen. Und das tut es auch nach meiner Erfahrung mit dem selbstdestiliertem reihnen Wasser, was ich heute trinke.
    Danke für deinen Erfahrungsaustausch @lamdacore

    ich denke das materiel "PET" kann in der Tat viel auslösen. Wir kaufen häufig
    die 7 deziliter Evian-Sport-Trinflasche und füllen die dann selber mit Hahneburger
    (Wasser ab Leitung) auf. Mit der Zeit und das ist noch relativ "gutes" Material, lösen
    sich daraus, wie ich bereits erwähnt habe, wie Nano-Partikel und ich merke dann
    den negativen Einfluss auf unsere Körpersystem.

    Lamdacore schrieb:
    selbstdestiliertem reihnen Wasser
    Magst du das mal näher erklären? Das wirft bestimmt bei einigen Fragen auf wie:
    Was ist der Unterschied von selber destielertem Wasser zum gekauften?
    Oder: "Ist das nicht "totes Wasser" ohne Mineralstoffe etc?


    Hat noch wer sonst der dies liest Erfahrungen zu PET Flaschen und negativen
    einflüssen? Oder ist jemand ganz anderer Meinung dazu? Teilt diese mit uns.

    Lieber Gruss
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #5
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Magst du das mal näher erklären? Das wirft bestimmt bei einigen Fragen auf wie:
    Was ist der Unterschied von selber destielertem Wasser zum gekauften?
    Oder: "Ist das nicht "totes Wasser" ohne Mineralstoffe etc?
    Bei zb Destiliertem Wasser aus dem Baumarkt weis man nie wie es hergestellt wird. Ob da zb Rückstände sind. Meist wird es chemisch getrennt von anderen Substanzen. Noch dazu weis man nicht wie es mit der Information im Wasser ausschaut. Es deutet vieles darauf hin das Wasser ein guter Informationsspeicher ist und dieses auch ein gewissen Einfluss auf Biosysteme haben kann. Zb. wurde ein Kresse-Experiment. gemacht mit normalem Wasser informierten Destiliertem Wasser und Wasser was zuvor in der Microwelle bestrahlt wurde. Die Kresse hat eindeutig am besten gewachsen und am längsten überlebt, bei dem reinem Wasser. Das schlechteste Wasser war das aus der Microwelle.

    Das Verfahren, was ich nutze zum Destilieren ist das normale Prinzip, wie in der Natur mit dem Kondensieren und wieder Abkühlen. Wie auf der Erde die Wolkenbildung und wieder herabregnen.
    Noch zusätzlich, da immer erzählt wird, Destiliertes Wasser darf man nicht trinken, da gefährlich, gehe ich auf die sichere Schiene und versuche das destilierte Wasser etwas geeigneter für Biosystem zu informieren. Das soll Quartzkristalle können die in der karaffe eingelegt werden können, aber auch das Einfrieren des Wassers und wieder abtauen soll eine Informationsveränderung im Wasser bewirken.
    Es klingt zunächst stimmig, wenn behauptet wird das destiliertes Wasser gefährlich sei, wenn es evtl. an den Informationsgehalt im Wasser liegen kann. Deswegen empfehle ich, selbst wenn man nicht daran glaubt, wie teilweise ich auch, eine und/oder mehrere dieser Methoden zur Informationsverbesserung in dem Wasser zu versuchen. Schaden tut es ja genausowenig, wenn man der Ansicht ist, das mit der Information sei alles quatsch.

    Wegen den Mineralien. Sicher, wenn ich in der Wüste bin und brache Wasser und bekomme kaum was zu Essen, also Notsituation. Dann benötigt man sicherlich zusätzliche Mineralien, wie sie auch in dem Mineralwasser sind. Heute bekommen wir aber diese Mineralien von überall her aus dem Essen oder anderen Getränken. Wir sind bereits gesättigt. Der wichtigere Aspekt aber finde ich, ist, dass das Wasser in dieser reinheit mehr im Körper genutzt werden kann zur Entschlackung bzw. zum Transport von Stoffen und Abfall. So fördert es besser den Körper zu reinigen.

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

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  6. #6
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    Das war jetzt also wirklich interessant zu lesen! Vielen dank dafür.

    Also könnte man auch sagen, dass die ganzen Mineralstoffe die so bunt geworben
    werden für Trinkwasser aus der Flasche, vorallem als Verkausargument gilt, als
    der tatsächlichen Gesundheit dient?

    Ich weiss das Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt unter sauer abzulisten ist,
    das stille Wasser ist basisch oder auch unter neutral einzustufen.
    Ich weiss auch das von Mineralstoffen organische (natürliche) und anorganische
    (künstliche) gibt. Was ist im Mineralwasser enthalten? Das würde aufschluss über
    vieles geben. Weiss das grad jemand?
    ---> klicken Für weitere Diskusionen zum Thema Wasser bitte hier hin folgen

    Aber ich weiche vom Thema ab...
    ...Plastik und Rückstände in Lebensmitteln.


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #7
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    Mikroplastik in Kosmetikprodukten: Bleiben Sie »natürlich« jung

    Neue Forschungsergebnisse zum Thema Plastik: So genanntes Mikroplastik, also kleine Plastikteilchen, ist nunmehr in Honig und Trinkwasser aufgetaucht. Die Mikroplastikteilchen werden verwendet, um in Pflegemitteln den Alterungsprozess zu bremsen. Bis zu zehn Prozent des Gesamtmaterials bestehen inzwischen aus diesem Plastik. Über den Müll oder schlicht die Luft gelangt es in Honig oder Trinkwasser.

    Plastik soll das Älterwerden verhindern. Dies hat die Chemieindustrie als Wundermittel für sich entdeckt und dabei Pflege- und Reinigungsprodukte entsprechend gestreckt und aufgearbeitet. Mikroplastik findet sich in Form kleiner Kugeln zunächst in Peeling-Cremes oder gar Zahnpaste – und inzwischen auch in der Umwelt.

    Mikroplastik: der unnatürliche Feind
    Dieses Mikroplastik ist in aller Regel aus Polyethylen und soll laut einem Bericht im NDR Reinigungsprodukte mit mechanischen Effekten ausstatten. Anwender reiben sich Zähne und Haut ein und werden sozusagen freigerubbelt. Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg geht inzwischen davon aus, dass dieses Plastik »überall in der Atmosphäre« zu finden ist. So erklärte es der Forscher Gerd Liebezeit und verweist auf den Weg von der Luft in Lebensmittel. 19 Honigsorten wiesen solche Plastikspuren nach, vier davon zudem die Kugeln.

    Regenwasser gilt demnach ebenso als kontaminiert, wobei dasselbe Plastikmaterial gefunden wurde, das auch in Kosmetika zum Einsatz kommt. Die Hersteller der Produkte selbst sollen inzwischen bereit sein, zu handeln. So erklärten sie es dem TV-Magazin des NDR gegenüber und wollen relativ »zeitnah« auf den Einsatz von Plastik verzichten. Nur: Eine Kennzeichnungspflicht können wir nicht entdecken. Zudem ist der tatsächliche »Peeling«-Effekt fragwürdig.

    Wer gezielt dem Alterungsprozess vorbeugen möchte, kann dies wie schon seit Jahrzehnten bekannt über Bewegung und die natürliche, gesunde Ernährung. Die Natur hält bereit, was wir brauchen. So finden sich alleine in essbaren Wildpflanzen wichtige Baustoffe für die gesunde Ernährung, aber auch sogar Heilmittel, die teils seit Jahrhunderten bekannt sind.

    Constanze von Eschbach gibt Einblick in Fundorte, ideale zeitliche Erntebedingungen, in die Heilwirkungen und schließlich auch die leckere Zubereitung von Wildpflanzen. Sie finden die wertvollen Stoffe direkt in der Natur, meist vor Ihrer Tür. Im Garten oder im Wald – dies dürfte den Alterungsprozess auf natürliche Weise eher hemmen als Plastik in Peeling-Produkten, die noch dazu in unsere Lebensmittel eingehen. Peeling bedeutet äußerliche Behandlung, Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen hingegen versorgt Ihren Körper mit den benötigten Nährstoffen.
    Quelle


    LG Angeni
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  8. #8
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    Plastik-Fische vor Müll-Inseln



    17.000 Fisch- und Tierarten koexistieren im Mittelmeer mit 300 Millionen Tonnen Müll, wie ein europäisches Forscherteam mitteilte. Noch schlimmer ist die Situation im Pazifik, wo gigantische Müll-Inseln entstehen. Auch russische Forscher schlagen Alarm: Plastik wird von Fischen gefressen, die dann wiederum von Menschen verzehrt werden.

    Leicht, wasserbeständig und keimresistent – seit einem Jahrhundert hat Plastik die Werkstoffe wie Eisen, Holz und Glas in vielen Bereichen abgelöst. Die ausgezeichnete Haltbarkeit und die Billigkeit der Polymere haben jedoch einen bösen Streich mit der Natur gespielt. Die Umwelt wird dadurch anscheinend geschützt, in Wirklichkeit aber ruiniert. Millionen Tonnen Flaschen, Tüten, Möbelstücke und Geräte aus Plastik haben das Land erobert und häufen sich nun auch im Weltmeer an.
    Selbst die biologisch abbaubaren Kunststoffe sind keine Rettung. Im Wasser zerfallen sie in kleinere Stücke, die dann von Fischen gefressen werden, wie der zuständige Programmleiter von WWF Russland, Konstantin Sgurowski, erklärt:
    „Es entsteht eine Art Plastik-Suspension. Fische, Vögel und Säugetiere, die im Meer leben, halten das für Futter und verschlucken es. Kürzlich wurde ein toter Walfisch vor der portugiesischen Küste gefunden, er hatte 17 Kilogramm Plastik im Magen. Das hat ihn getötet – von kleinen Fischen ganz zu schweigen, die ebenfalls Plastik fressen und vergiftet werden. Ist ein Fisch mit Abfällen verseucht (Blei und Quecksilber kommen auch vor), kann all dies auch in den menschlichen Organismus geraten“.
    Tausende freiwillige Helfer weltweit versuchen jährlich, die Küstengewässer von Abfällen zu befreien. Diese Bemühungen sind aber wie ein Tropfen im Meer – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Pazifik hat es am schwersten. Die Meeresströmungen bringen dorthin Müll aus der ganzen Welt. Im Ergebnis gibt es in manchen Meeresgebieten sechsmal so viel Plastik wie Plankton. Im Mittelmeer sei die Situation allerdings nicht so kläglich, sagt Walerij Syrjanow, Laborchef für Hydrodynamik am Institut für Wasser-Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften:
    „Im Pazifik gibt es wirklich sehr viele Plastik-Abfälle. Denn riesige Müll-Ströme aus Plastikflaschen und weiteren Abfällen konzentrieren sich in Konvergenzzonen, indem gigantische Müll-Inseln entstehen, die selbst aus dem All sichtbar sind. Im Mittelmeer ist das nicht der Fall: Die dortigen Länder sind zivilisiert und die Ausmaße des Müllabwurfs ins Meer sind geringer“.
    Der Versuch der Forscher, die internationale Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen, ist aber durchaus verständlich und gerechtfertigt. Denn zusammen mit See-speisen verzehrt der Mensch seine eigenen Abfälle. Wenn man keine Maßnahmen dagegen trifft, droht der Menschheit eine düstere Zukunft.
    Quelle

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  9. #9
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    Plastik über alles

    Fluch und Segen liegen nah beieinander bei einem Stoff, der unseren Alltag bestimmt, wie kaum ein anderer: Plastik!
    An dem Werkstoff scheiden sich die Geister -- verteufelt als Wohlstandsmüll, gelobt ob seiner großen Vielseitigkeit stellt
    Plastikmüll eine wachsende Gefahr für die Umwelt dar. Ist globales Umdenken vorstellbar?





    LG Angeni
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    AW: Plastik - Gefahr für Mensch & Umwelt

    Ich würde es mal so sagen:
    Könnte Plastik schweben, würde wohl kaum mehr ein Flugzeug fliegen...
    Unfassbar was am tiefsten Punkt der Erde gefunden wurde

    Plastik ist überall – sogar an Orten, an denen sich gar keine Menschen aufhalten. Japanische Wissenschaftler haben nun sogar am tiefsten Punkt der Erde eine Plastiktüte entdeckt. Aber wie kommt der Müll dorthin?
    Der tiefste Punkt der Erde liegt im Pazifischen Ozean: Der sogenannte Marianengraben ist an manchen Stellen bis zu 11.000 Meter tief. Genau dort machten Forscher der japanischen „ozeanische Forschungs- und Entwicklungsorganisation“ (JAMSTEC) einen traurigen Fund. In einer Tiefe von 10.898 Metern unter der Oberfläche entdeckten sie eine zerstückelte Plastiktüte.


    Der Marianengraben (Foto: Uwe Dedering [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], from Wikimedia Commons)

    Die Wissenschaftler waren dabei nicht selber vor Ort, sie hatten lediglich Filmaufnahmen und Datensätze aus einer Datenbank von mehr als 5000 Tauchgängen in der Tiefsee analysiert. Insgesamt identifizierten sie so 3425 Plastikteile in den tiefen Gewässern – etwa ein Drittel davon war Plastik größer als fünf Millimeter, der Rest war Mikroplastik.

    Plastik-Problem noch größer als gedacht

    Die Plastiktüte am tiefsten Punkt entdeckten die Experten in einer Aufnahme aus dem Jahr 1998. Sie gehen davon aus, dass die Tüte noch immer in den Meeren herumtreibt – inzwischen wird sie sich jedoch weiter in winzige Mikroplastik-Partikel zersetzt haben.

    Die Studie zeigt, dass Plastikmüll die tiefsten Teile des Ozeans erreicht hat, schreiben die Wissenschaftler in ihrer Studie. Sie gehen außerdem davon aus, dass das Problem noch viel größer ist, als ihre Berechnungen vermuten lassen: Die Aufnahmen aus den Datenbanken zeigen nämlich nur Bilder vom Meeresboden – die Plastikteile, die frei herumschwimmen, konnten sie also nicht mit einberechnen.

    Viel Einwegplastik am Meeresboden

    Aber wie kommt das Plastik überhaupt in den Marianengraben? Auffallend ist, dass ein großer Teil der gefundenen Partikel aus Einweg-Plastik stammen. „Es ist wahrscheinlich, dass Einwegplastik mit seinem hohen Auftrieb dazu neigt, von Küstenregionen aus über Meeresströmungen und andere physikalische Mechanismen große Strecken zurücklegen. Irgendwann setzen sie sich am Tiefsee-Boden ab und sammeln sich dort“, heißt es in der Studie von JAMSTEC
    .
    Welche Auswirkungen das Plastik auf das Ökosystem in der Tiefsee hat, ist noch unklar. Die Forscher sind sich jedoch sicher: Um das Problem nicht noch weiter zu vergrößern, muss die Produktion von Einwegplastik strenger reguliert und begrenzt werden. Außerdem muss der Müllfluss von den Küsten aus gestoppt werden. Sie fordern dafür vor allem internationale Standards für den Umgang mit Plastikmüll, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Was du selber tun kannst: Leben ohne Plastik: Diese 14 einfachen Tipps kann jeder umsetzen und Mikroplastik: Wo es sich versteckt und wie du es meiden kannst
    Quelle:Utopia.de

    Sonnige Grüsse
    Angeni



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