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Thema: EZB - Europäische Zentralbank

  1. #11
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Grüsse Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #12
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Die katastrophale Lage unserer Nation
    (Was Ihnen unsere Politiker nicht erzählen werden)


    Mit freundlicher Genehmigung von John W. Whitehead und des in Virginia ansässigen Rutherford Institute

    „Ebenso wenig, wie urplötzlich die Schwärze der Nacht einsetzt, genauso wenig etabliert sich die Unterdrückung von einem Augenblick zum nächsten. In beiden Fällen existiert ein Halbdunkel, in dessen Schatten sich alle Dinge nahezu unverändert vollziehen. Und es ist eben jenes Halbdunkel, über das wir uns als Verkünder von in der Luft liegenden Veränderungen bewusst werden müssen, um nicht ahnungslose Opfer der Dunkelheit zu werden.“ ― William O.

    Douglas, Richter am Obersten Bundesgericht (Supreme Court) der USA


    Es spielt überhaupt keine Rolle was Ihnen unsere Politiker darüber erzählen, wie großartig Amerika ist und wie wir, als Bürger, immerfort triumphieren werden. Tatsache ist, dass die Nation am Rande eines tiefen Kellersturzes steht.
    Trotz der katastrophalen Lage unserer Nation dürfen Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass keines der Probleme, die unser Land fest im Griff halten, unsere Lebensexistenzen plagen und unsere Freiheit aushebeln, durch unsere aus Wahlen hervorgehenden Volksvertreter auch nur auf irgendeine glaubwürdige, hoffnungsvolle und hilfreiche Weise adressiert würde.
    Und ganz gewiss nicht im Rahmen einer Rede an die Nation.
    Werden Sie sich über die folgenden Fakten bewusst:
    Unsere Regierung ist massiv verschuldet. Aktuell liegt dieser Schuldenberg irgendwo im Bereich von $18 Billionen. Mehr als ein Drittel unserer Staatsschulden wird ausländischen Bondhaltern geschuldet, namentlich China und Japan.
    Unser Bildungssystem ist miserabel. Trotz der Tatsache, dass wir mehr Geld als jede andere Nation auf der Welt für Bildung ausgeben ($115.000 pro Student), rangieren wir in globalen Effizienzerhebungen gerade einmal auf Platz 36 in der Welt. Insbesondere in den Bereichen der Naturwissenschaften hecheln wir den meisten unserer asiatischen Wettbewerber hinterher. Wir fahren trotz allem damit fort auf standardisierte Schul- und Lernprogramme wie Pflichtfächer zu insistieren, die Schüler und Studenten zu Testidioten anstelle von eigenständigen Denkern degradieren.
    Unsere Heimstätten gewähren uns nur wenig Schutz vor einem Eindringen von Behörden der Regierung. Diverse Polizeibehörden, schon jetzt dazu ermächtigt, die Türen unserer Häuser und privaten Heimstätten mit einem Rammbock aufzustoßen, falls gemutmaßt wird, dass wir etwas auf dem Kerbholz haben, sind nun mit Radargeräten ausgestattet, die es den Beamten erlauben durch die Wände unserer privaten Heimstätten zu blicken.
    Unsere Gefängnisse beheimaten die höchste Anzahl an Insassen in der ganzen Welt und befinden sich weiterhin im Wachstum. Hinzu kommt, dass unsere Gefängnisse zu puren Gelddruckmaschinen privater Konzerne geworden sind, die eine wachsende Anzahl von Insassen als billige Arbeitskräfte missbrauchen.
    Im Hinblick auf unser Land handelt es sich nicht mehr um eine repräsentative Republik. Die USA sind zu einer Konzernoligarchie verkommen. Eine jüngst publizierte Umfrage deutet darauf hin, dass unsere gewählten Volksvertreter – insbesondere diejenigen in Washington –nur noch die Interessen der Reichen und Mächtigen anstelle der Interessen durchschnittlicher Bürger vertreten.
    Wir leisten uns im Vergleich mit anderen westlichen Industrieländern das teuerste und am wenigsten effiziente Gesundheitssystem in der ganzen Welt.
    Auch die Luftverschmutzungswerte befinden sich für knapp die Hälfte unserer Bevölkerung auf einem gefährlich hohen Niveau, wodurch unsere Landsleute einem höheren Risiko eines vorzeitigen Ablebens, schwerem Asthma, Schwierigkeiten beim Atmen sowie der Zunahme von Herzproblemen ausgesetzt werden.
    Trotz befremdlich hoher Geldsummen, die in die Infrastruktur unserer Nation investiert werden, gibt es zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 63.000 Brücken – und somit eine von zehn Brücken im ganzen Land –, die dringend repariert werden müssten. Einige dieser Brücken werden pro Tag 250 Millionen mal durch Lastkraftwagen, Schulbusse, private Kraftfahrzeuge und andere Vehikel genutzt.
    Eine Mehrheit der Amerikaner weiß nichts oder kaum etwas über deren Bürgerrechte oder auf welche Weise unsere Regierung laut Verfassung zu operieren hat. Dies schließt Pädagogen und Politiker mit ein. Hier nur ein Beispiel: 27% unserer gewählten Volksvertreter sind nicht dazu in der Lage, auch nur ein Bürger- und Freiheitsrecht namentlich zu benennen, das durch den ersten Zusatzartikel unserer Landesverfassung garantiert wird, während 54% nicht wissen, dass die Landesverfassung allein dem Kongress die Macht verleiht, einen Krieg zu erklären.
    Nahezu eines von drei amerikanischen Kindern lebt in finanzieller Armut, was uns laut Statistik zu einem der am schlechtesten gestellten Staaten unter den Industrieländern der Welt macht.
    Patrouilliert durch Polizeikräfte, sind unsere Schulden landesweit zu kaum etwas anderem als Quasi-Gefängnissen verkommen, in denen unsere Kinder selbst im zarten Alter von 4 Jahren Handschellen angelegt werden, wenn sie sich nicht gesellschaftskonform verhalten. Des Weiteren werden Kinder Ganzkörperuntersuchungen, Inhaftierungen unterworfen und für kindisches Verhalten der Lehranstalt verwiesen.
    Wir sind als Bürger nicht mehr länger unschuldig, solange uns keine Straftat nachgewiesen wird. In unserem omnipräsenten Überwachungsstaat obliegt es nun uns allen, Beweise für unsere Unschuld zu liefern, so dass wir alle zu Verdächtigen avanciert sind, die ausspioniert, untersucht, gescannt, überwacht, verfolgt und bedroht werden. Alles steht auf dem Kopf, ganz so, als ob wir jederzeit damit rechnen müssen, irgendeiner Straftat oder gesellschaftlichen Fehlverhaltens verantwortlich gemacht zu werden.
    Eltern, die aus der Perspektive des Staates und dessen Behörden nicht mehr als die Personen wahrgenommen werden, die das unveräußerliche Recht haben, ihre Kinder auf eine Weise aufzuziehen, wie sie es für richtig erachten, werden zunehmend verhaftet, weil sie ihre Kinder allein und ohne Aufsicht auf den Spielplatz schicken oder allein vor dem Haus spielen lassen.
    In ähnlicher Weise werden Eltern, die einen Arztbericht anzweifeln oder eine zweite Meinung zum Gesundheitszustand ihrer Kinder einholen wollen, aufgrund von medizinischem Missbrauch ihrer Kinder belangt und verlieren – in einer wachsenden Anzahl von Fällen – das Aufsichts- und Erziehungsrecht zugunsten staatlicher Behörden für ihre Kinder.
    Auch privates Eigentum ist heute nicht mehr von Belang, wenn SWAT-Teams und andere Regierungsbehördenvertreter jederzeit in ihre private Heimstätte eindringen können, indem sie Türen aufbrechen, ihren Hund abknallen, Sie selbst verwunden oder gar erschießen, Ihre Möbeleinrichtung demolieren und ihre Familie terrorisieren. Gleichermaßen sind Sie nicht mehr Eigentümer ihres Hauses, wenn Regierungs- und Behördenvertreter Sie zu Strafzahlungen oder gar Festnahmen verdonnern, nur weil Sie Gemüse in ihrem Vorgarten anbauen, mit Ihren Freunden im Wohnzimmer beten, Solarmodule auf Ihrem Häuserdach installieren oder einfach nur Hühner in Ihrem Hinterhof halten.
    Gerichtsurteile unterminieren den vierten Zusatzartikel zu unserer Landesverfassung und rechtfertigen tief in unsere Privatsphäre eindringende Leibesvisitationen, die uns als Bürger machtlos gegenüber aggressiven Maßnahmen der Polizeikräfte machen, die gegen unseren Willen Blutproben nehmen, unter Zwangsandrohungen DNA-Proben nehmen und uns nicht gesetzeskonformen Leibesvisitationen unterziehen.
    Die Anzahl der Fälle ist drastisch am Wachsen, laut denen Individuen – egal ob Männer oder Frauen – etwas ausgesetzt wurden, was sich im Grunde genommen als durch die Regierung genehmigte Vergewaltigungen im Zuge von routinemäßigen Verkehrskontrollen durch Polizeikräfte bezeichnen lässt.
    Amerikaner sind nicht mehr länger dazu in der Lage, sich auf Gerichte zu verlassen, um Gerechtigkeit zu erfahren. Gerichte wurden einst einmal etabliert, um die Bürger vor Willkür des Staates und dessen Regierungsbehörden zu schützen. Doch schon seit einiger Zeit marschieren die Gerichte im Gleichschritt mit dem Polizeistaat, während die meisten Richter vordergründig damit beschäftigt sind, die durch die Staatsregierung vorgegebene Agenda umzusetzen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle mehr, wie ungerecht oder illegal deren Urteilsfindung ist.
    Amerikaner sind auch nicht mehr dazu in der Lage, sich vor Missbrauch durch die Polizei zu schützen. Es ist fast schon zu einer Normalität in unserem Land geworden, Menschen über Zwischenfälle sprechen zu hören, in deren Zuge Polizeikräfte unbewaffnete Bürger erst einmal über den Haufen schossen, um danach Fragen zu stellen. Was fast schon zu einer Gewohnheit in unserem Land geworden ist, sind Meldungen, laut denen in diese Fälle involvierte Polizeibeamte straffrei ausgehen und mit Nichtigkeiten davonkommen.
    Wenn es eine uneingeschränkte Maxime gibt, auf Basis derer unsere Bundesregierung zu operieren scheint, so findet sich diese in der einfachen Tatsache, dass der amerikanische Steuerzahler stets über den Tisch gezogen wird. Es ist schlichtweg wahr, egal ob Sie sich nun darüber unterhalten, dass wir Steuerzahler gezwungen werden, hochpreisige Waffensysteme zu finanzieren, deren Läufe sich in der Folge gegen uns richten, oder ob Sie sich über endlose Kriegsführung unserer Regierung unterhalten, die kaum etwas zur Sicherheit unserer Freiheit beiträgt.
    Ebenso verhält es sich im Fall von bis über alle Maßen aufgeblähten Regierungsbehörden wie der National Security Agency (NSA) mit deren Geheimbudgets, Geheimagenden sowie völlig intransparenten Aktivitäten. Um Salz in die Wunde zu streuen, kommen vor Gerichten angeklagten Politikern und offiziellen Regierungsvertretern, die Gesetzesübertretungen für schuldig befunden werden, gar großzügige Prozesshilfekostenzuschüsse zu, die natürlich ebenfalls durch die Steuerzahler bezahlt werden.
    Wir Amerikaner sind machtlos im Angesicht von militarisierten Polizeikräften. Kurz nach der Gründungszeit unseres Landes waren Regierungsoffizielle unter keinen Umständen dazu befugt, die private Heimstätte eines Bürgers ohne dessen ausdrücklicher Erlaubnis oder in Zuwiderhandlung gegen bestehende Gesetze zu betreten. Bürger durften sich Inhaftierungen widersetzen, wenn Polizeikräfte sie ohne angemessene Begründung oder nicht vorliegendem Haftbefehl abführen wollten.
    Sich heutzutage auf einen Disput mit einem Polizeibeamten einzulassen, der bis unter die Zähne mit militärischen Hightech-Waffen ausgerüstet ist, würde nichts anderem als Selbstmord gleichkommen. Darüber hinaus werden sich mehr und mehr Amerikaner bewusst über die Tatsache, dass ihre einst friedvollen Gemeinden – unter Berücksichtigung der sich fortsetzenden Transformation der Polizeikräfte in einen verlängerten Arm des US-Militärs – in militärische Außenposten verwandelt werden, in denen Panzer, schwere Waffen und andere Ausrüstung, die für den Einsatz auf Schlachtfeldern bestimmt sind, gehortet werden.
    Nun, dabei handelt es sich gewiss nicht um Probleme, die man einfach nur mit Geld bewerfen müsste, um sie zu beseitigen. Doch leider sehen es die meisten unserer Politiker auf eben jene Weise. Aus eben jenem Grund werden diese Probleme unsere Nation auch weiterhin plagen, solange wir Amerikaner nicht endlich unsere Augen im Hinblick auf die Tatsache öffnen, dass allein WIR es sind, die dazu in der Lage sind, diese Dinge gemeinsam zu ändern.
    Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben, sei gesagt, dass wir all unsere Aufmerksamkeit darauf fokussieren müssen, was um uns herum geschieht. Ich meine damit nicht, den heimischen Fernseher anzuschalten, der uns nicht viel mehr als die Propaganda unserer Regierung einhämmert. Richten Sie stattdessen Ihr Augenmerk auf die Dinge, die in Ihren lokalen Stadt- oder Gemeinderäten beschlossen werden. Richten Sie Ihr Augenmerk auf die Dinge, die Ihren Kindern durch Schuloffizielle gelehrt oder auch nicht gelehrt werden. Und richten Sie Ihr Augenmerk darauf, wem Ihre gewählten Volksvertreter verpflichtet sind und wem sie erlauben, sie zu beeinflussen.
    Schlussendlich sollten Sie einfach erkennen, dass es keinen Unterschied mehr macht, wem Sie im Zuge von Wahlen – ob Demokraten oder Republikanern – Ihre Stimme geben. Es spielt überhaupt keine Rolle mehr. Beginnen Sie endlich damit, von Ihrer eigenen Regierung einzufordern, für UNS Bürger tätig zu sein – anstatt umgekehrt.
    Während dieses über alle Maßen aufgeblähte Biest, das sich Washingtoner Regierung nennt, nicht auf Sie und Ihre Bedürfnisse hören wird, können Sie statt dessen jedoch großen Einfluss auf Ihre vor Ort aktiven Lokal-, Stadt- und Gemeinderegierungen nehmen. Daraus leitet sich ab, sich zum Beispiel mit anderen Bürgern (Freunden, Nachbarn) zusammenzuschließen, um Ihre Lokal-, Stadt- und Gemeinderegierungen dazu zu bewegen, sich endlich den durch die Bundesregierung vorgegebenen Programmen zu widersetzen, die nichts anderes im Sinn haben, als Sie über den Tisch zu ziehen.
    Alle gesellschaftlichen Zeichen weisen auf etwas sehr Hässliches hin, das sich in unserer absehbaren Zukunft ereignen wird. Es ist darum an der Zeit, spätestens jetzt zu handeln!
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #13
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    Hartz 6 als Sozialhilfe für Bankster:

    Das "EZB" Investitionsprogramm!

    € 60.000.000.000,00 im Monat, bis September 2016!
    Abwicklung nur über die "BANKEN-Maffia", direkte Vergabe wird durch EU-Gesetzgebung untersagt! ...überall zu hören, sehen, lesen.

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    Qelle: http://www.hartgeld.com/


    Treffend gesagt: "Hartz VI für alle"! ...wo schon Geld ist! ...zum zerschlagen der Mittelschicht! ...damit sie noch mehr einhamstern können! ...fürs Volk und Wirtschaft bleibt nur
    arbeiten und zahlen!
    LG
    Geändert von green energy (23.01.2015 um 03:16 Uhr)

  4. #14
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    JPMorgan: EZB wird Zinsen auf -3% senken

    Der Europäischen Zentralbank geht die Munition zur Krisenbekämpfung aus, weshalb die Zinsen noch in diesem Jahr auf minus 3 Prozent gesenkt werden, so eine Prognose von JPMorgan. Der Dollar wird auf Parität mit dem Euro gehen. In Frankreich bricht die Industrie aktuell Griechenland-mäßig zusammen.


    EZB, Frankfurt am Main, Germany” by JIP – Own work.
    Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.


    Europa befindet sich “auf der Straße der Deflation”, schreibt Bloomberg (via Zerohedge). Aus diesem Grund wird die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins noch in diesem Jahr auf -3 Prozent senken. Euro und Dollar werden im Zuge dessen auf 1:1 Parität gehen.

    Das Magazin beruft sich dabei auf eine Prognose von Anleihechef Robert Michele der US-Großbank JPMorgan. Die Financial Times meldet, dass der “EZB die Munition ausgeht” und nun neben einem Austritt einzelner Länder wie Griechenland aus der Eurozone nur noch der Weg der negativen Zinsen übrig bleibe.

    Die wirtschaftliche Kluft zwischen Europas führenden Wirtschaftsräumen im Februar vergrößert sich immer mehr, schreibt der britische Telegraph. Etwa in Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas, sei der Auftragseingang sogar noch stärker rückläufig als in Griechenland. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland ist extrem eingebrochen, so das Blatt.
    .
    Siehe auch:
    USA und EU kurz vor dem Wirtschaftskollaps?
    Eurokrise und Dollar-Anleihen: Sitzt China in der Falle?
    Nouriel Roubini: Einige Länder werden den Euro verlassen
    Dazu ein Video mit Prof. Franz Hörmann-Wien
    http://www.youtube.com/watch?v=Ilc9Q3obcmo&NR=1
    oder Andreas Popp
    http://www.youtube.com/watch?v=jeGnYEHj3Hw

    Quelle: http://www.gegenfrage.com/jpmorgan-e...s-zu-3-senken/



    LG

  5. #15
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    EU: noch mal 1,8 Mrd. an Ukraine

    ein Bericht von: http://www.mmnews.de/index.php/wirts...mrd-an-ukraine


    Die Europäische Kommission hat am Dienstag weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine freigegeben. Bereits in der vergangenen Woche hatte die EU ein neues Hilfsprogramm in Höhe von 1,8 Milliarden Euro für die Ukraine aufgelegt.


    Die Europäische Kommission hat am Dienstag weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine freigegeben. Dies sei die letzte Zahlung im Rahmen der ersten Makrofinanzhilfe für das wirtschaftlich angeschlagene Land in Höhe von insgesamt 610 Millionen Euro, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.


    Das Programm diene der Deckung des dringenden Finanzierungsbedarfs der Ukraine bei gleichzeitiger Unterstützung der wirtschaftlichen Stabilisierung und des Reformprogramms des Landes. "Die Ukraine unternimmt große Anstrengungen zur Reformierung ihrer Wirtschaft und Staatsführung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und sich den Vorschriften und Werten der EU anzunähern", erklärte Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis.


    "Wir wiederum unterstützen das Land in seinem Kampf um Unabhängigkeit und territoriale Integrität." Bereits in der vergangenen Woche hatte die EU ein neues Hilfsprogramm in Höhe von 1,8 Milliarden Euro für die Ukraine aufgelegt. Die erste Auszahlung der neuen Hilfen soll Mitte 2015 erfolgen.

    ...wieder Kredite an die Kriegsverbrecher!

    Da wird EU-Selbstzerstörungspolitik ausgeübt und keiner macht etwas!
    ...und Griechenland, Spanien, Portugal, wird weiter erpresst und stehen kurz vor dem Kollaps,
    dafür gehen unsere Steuergelder in ein Fass ohne Boden!!!

    Haben wir Politiker gewählt oder doch nur Marionetten der US-Finanzmaffia?

    LG

  6. #16
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    Warum lügt die EZB?


    Sie haben das sicher auch schon mehrmals gehört und gelesen:

    Der Negativzins der EZB soll die Banken dazu bringen, ihr Geld an Kreditnehmer zu verleihen, statt es bei der EZB zu parken.


    Klingt gut, nicht-wahr?

    Ist aber falsch.
    Erstunken und erlogen. Gequirlter Mist. Dummes Gewäsch. Ein Märchen, erzählt als fromme Lüge zum Schutz der Kinder, wie das Märchen vom Klapperstorch.
    Nun muss ich zugeben, dass es mir nicht gelungen ist, die EZB tatsächlich als Urheber dieser Aussage zu identifizieren. Womöglich handelt es sich dabei lediglich um die Annahme des Wirtschaftsredakteurs einer Zeitung oder eines Fernsehsenders, die - mangels besserer Erklärungsmöglichkeiten - von all seinen Kollegen anschließend übernommen und weiterverbreitet wurde. Doch da es von Seiten der EZB kein Dementi gibt, das auch nur mit dem halben Aufwand an Sendezeit und Druckerschwärze verbreitet wird, gehe ich davon aus, dass der EZB diese Aussage, so falsch sie auch ist, ganz gut in den Kram passt.
    Der Negativzins hat - weil die Aussage falsch ist - also einen anderen Zweck. Welchen, das werde ich nachstehend noch beantworten, doch zunächst ist es erforderlich, für ein bisschen Klarheit in Bezug auf die Rolle der Zentralbank bei der Geldschöpfung zu schaffen.

    Die Zentralbank kann nur "Zentralbankgeld" herstellen - und das auch nur, wenn eine Geschäftsbank dabei mitspielt.
    Die Geschäftsbank muss Zentralbankgeld nachfragen und dafür "Wertpapiere" entweder an die Zentralbank verkaufen - oder als Sicherheit für einen Kredit hinterlegen.
    Ist dies geschehen, nimmt die EZB die "Wertpapiere" in Besitz, bzw. in Verwahrung, und schreibt der Geschäftsbank den vereinbarten Betrag auf einem Girokonto bei der Zentralbank gut.
    So ist nun Zentralbankgeld entstanden, das als Guthaben der Geschäftsbank in den Büchern der Zentralbank steht.

    Dieses "Geld" kann den Buchungskreis der Zentralbank jedoch nicht verlassen. Es kann von Bank A zwar auf das Zentralbankkonto der Bank B überwiesen werden, aber es kann definitiv nicht an einen Kreditnehmer, der keine Bank ist, verliehen werden!
    Sämtliche Zentralbankguthaben aller Geschäftsbanken der Euro-Zone stehen stets in den Büchern der EZB.
    Es ist für die Erhebung des Negativzinses vollkommen gleichgültig, welche Bank dieses Geld gerade als ihr Guthaben bei der Zentralbank hält - denn sämtliche Zentralbankguthaben werden mit dem Negativzins belastet.
    Die einzige reale Chance, die eine Bank hat, den Negativzins zu vermeiden, besteht nicht etwa darin, Kredite zu vergeben, sondern ausschließlich in der Tilgung eigener Kredite bei der Zentralbank unter Rücknahme der abgetretenen Sicherheiten, oder im (Rück-) Kauf von Wertpapieren von der Zentralbank.
    Die andere Möglichkeit, nämlich von der Zentralbank "Bargeld" also Geldscheine und Münzen "zu kaufen" ist ohne Belang, weil die Handhabung von Bargeld für die Banken einfach zu umständlich und zeitaufwändig ist, um sich mehr davon zu beschaffen, als die Kundschaft benötigt.

    Wir stehen hier vor einem scheinbaren Paradoxon:
    Mario Draghi kauft Monat für Monat für 60 Milliarden Euro Anleihen von den Geschäftsbanken, schreibt diesen diese 60 Milliarden auf ihren Zentralbankkonten gut - und lässt diese Guthaben dann über den Negativzins schrumpfen.
    Die Banker verkaufen Anleihen an die EZB, nehmen das Geld und lassen es über den Negativzins von eben dieser EZB "entwerten".
    Für die Banker, so wie es aussieht, ein verdammt schlechtes Geschäft! Wir wissen jedoch, dass Banker nicht blöd sind. Sie würden sich auf solch ein beschissenes Geschäft niemals einlassen, sähen sie darin nicht die Gelegenheit, dick und fett Geld zu verdienen.
    Die Kreditvergabe an Unternehmen und Privatkunden kann das nicht sein, denn die würde auch ohne die monatlichen 60 Milliarden Euro zusätzlicher Liquidität funktionieren. Die Geschäftsbanken sind auf die Zentralbankmilliarden ja nicht angewiesen, wenn sie Kredite vergeben wollen. Sie erzeugen "ihr" Geld aus dem Nichts, und nur wenn der Fall eintreten sollte, dass die Kunden einer bestimmten Bank während eines Abrechnungszeitraumes mehr auf Konten anderer Institute überweisen als von anderen Instituten im gleichen Zeitraum an Überweisungen eingeht, dann muss für den kleinen Saldo unter Umständen für kurze Zeit (über Nacht) ein Kredit der Zentralbank in Anspruch genommen werden, zumeist helfen aber andere Institute, die ein bisschen zu viel eingenommen haben, auch gerne aus.
    Es gibt also keinen echten Anlass, das Kreditgeschäft durch EZB-Instrumente anzukurbeln. Weder das QE-Programm, noch die Negativ-Zinsen, die diesem ja entgegenwirken, können die Banken zu vermehrter Kreditvergabe animieren. Der geringfügige Anstieg der Kreditausreichungen an Unternehmen von 0.9% im November 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat zeigt eher dass weder dass QE-Programm noch die Negativzinsen die erhoffte Wirkung zeigen - und das Endziel, die Inflation auf den Zielwert von knapp 2% p.a. anzuheben liegt immer noch in weiter Ferne. (Sh. hier)

    Warum also holen sich die Geschäftsbanken monatlich 60 Milliarden Euro von der EZB?
    Nur um darauf Strafzinsen zu zahlen?
    Es gibt mehrere Erklärungen dafür, und jede davon hat ihre volle Berechtigung, allerdings können die Beweggründe von Bank zu Bank durchaus unterschiedlich sein. Es kommt auf die jeweilige Situation an, in der sich ein Institut gerade befindet.

    Strategie No. 1
    Weg mit den riskanten Papieren

    Hätte ich - als Banker - Anleihen im Bestand, die entweder schon teilweise abgeschrieben werden mussten oder deren "Entwertung" in Kürze droht, ich würde sie der EZB verkaufen und so meine Bilanz in Ordnung bringen.
    Es ist allemal besser, 1 Milliarde EZB-Guthaben in den Büchern stehen zu haben, die ich "NIEMALS" abschreiben muss, als 1 Milliarde Euro in portugiesischen Staatsanleihen, die in wenigen Monaten vielleicht nur noch eine halbe Milliarde wert sein werden.
    Solange die EZB einen Preis anbietet und bezahlt, der über meinen Erwartungen für die kurzfristige Kursentwicklung liegt, nehme ich doch die Euros rein und werfe die fragwürdigen Papiere raus.

    Strategie No. 2
    Neue Anleihen einkaufen

    Wenn die schlechten Papiere weg sind, kann man sich ja neue ins Depot legen. Man kann sogar - wegen der höheren Zinsen - wieder ein gewisses Risiko eingehen, in der begründeten Annahme, dass man auch diese Papiere bei Bedarf wieder beim Trödler Mario versilbern kann, bevor sie endgültig zu stinken anfangen.

    Strategie No. 3
    Andere spekulative Papiere kaufen

    Wenn hinreichend Liquidität angeboten wird, warum soll man da nicht auch ein bisschen am Börsenrad mitdrehen? Die eigene Finanzabteilung weiß doch am besten, wann und mit welchem Papier die größten Profite zu holen sind, und wenn's schief läuft, kann man die problematischen Papiere ja immer noch in einen bestehenden Fonds packen oder gleich einen neuen Fonds auflegen und seine Privatkunden damit beglücken. Alles kein Problem, alles "business as usual"…

    Strategie No. 4
    Währungsspekulation

    Bei dauerhaft niedrigen Zinsen und einem kontinuierlichen Wertverlust des Euros gegenüber anderen Währungen ist es doch praktisch und einträglich, Devisen von der EZB zu kaufen und mit diesen im Ausland auf Einkaufstour zu gehen. Damit ist das strafzinsenträchtige EZB-Guthaben geschmälert - und zugleich das Euro-Währungsrisiko in eine Dollar-Währungschance verwandelt. Solange bei der Fremdwährungsanlage kein grober Schnitzer passiert, erhöht sich jeder Zins- und Spekulationsgewinn automatisch um den nicht zu zahlenden Strafzins, der bei vergleichbarer Anlage in Euro fällig würde.

    Und was hat die EZB davon?
    In kaum noch zu überbietender Klarheit und Eindeutigkeit hat die EZB über den Ankauf von Staatsanleihen sich die Möglichkeit zur direkten Staatsfinanzierung geschaffen. Die zwischengeschalteten Banken sind ja noch nicht einmal als "anonyme Strohmänner" anzusehen, sondern schlicht "Erfüllungsgehilfen" einer ganz und gar politischen Zentralbank geworden, die, wie selbstverständlich, auch jede Menge schlechter Papiere zu einem unvorteilhaften Preis hereinnimmt und so - nach und nach - zum Hauptgläubiger all jener Staaten der Euro-Zone werden wird, die nicht "Deutschland" heißen.
    Mario Draghi nutzt dabei die Tatsache, dass eine Zentralbank nicht Pleite machen kann, völlig schamlos aus. Die hier genannte Strategie 1 der Geschäftsbanken, befreit den Markt von Anleihen zweifelhafter Werthaltigkeit, Strategie 2 versorgt die betroffenen Staaten kontinuierlich mit frischer Liquidität.
    Es entsteht nach außen (aber nur für Naivlinge) der Eindruck, die Euro-Zone stabilisiere sich; die Schuldner-Staaten, ausreichend mit Liquidität versorgt, hätten die Krise hinter sich gelassen und seien wieder kreditwürdig.
    Das ist natürlich Quatsch, denn die Währung wird von Monat zu Monat schwächer. Der einmal angestoßene Prozess
    1) Staat emittiert Anleihe / Bank kauft Anleihe / Staatschuld wächst.
    2)
    Bank verkauft Anleihe an EZB / Geldmenge wächst.
    3)
    Staat emittiert Anleihe / Bank kauft Anleihe / Staatschuld wächst.
    4)
    Bank verkauft Anleihe an EZB / Geldmenge wächst.
    5)
    Staat emittiert Anleihe / Bank kauft Anleihe / Staatschuld wächst.
    6)
    Bank verkauft Anleihe an EZB / Geldmenge wächst.
    7)
    Staat emittiert Anleihe / Bank kauft Anleihe / Staatschuld wächst.
    8)
    Bank verkauft Anleihe an EZB / Geldmenge wächst.

    9) ad libitum

    könnte in alle Ewigkeit weiterlaufen, gäbe es da nicht die grausame und unbarmherzige Realität. Der Staat verwendet die frischen Kredite nämlich nicht (bzw. kaum) für Investitionen, sondern deckt damit den Finanzierungsbedarf im Konsumbereich, auch - und gerade dann - wenn die Steuerquellen nicht sprudeln und die Arbeitslosigkeit ansteigt.

    Selbstverständlich können die Staaten mit Hilfe der Banken zunächst einmal Auslandsschulden abbauen, was bei stetem Wertverlust des Euros auch dringend notwendig ist.
    Selbstverständlich kommen die EuroKrisenstaaten auf diese Weise auch in den Genuss sehr niedriger Zinsen auf Euro-Anleihen, weil das Ausfallrisiko, das die Kurse in den Keller jagen würde, letztlich von der EZB getragen wird.
    Die EZB betreibt also nicht nur Staatsfinanzierung mit der Druckerpresse, sie betreibt auch noch Staatsfinanzierung fast zum Nulltarif, so dass - wie im Märchen vom Süßen Brei - eine unerschöpfliche Quelle sprudelt, die immerfort angezapft werden kann, ohne dass dafür etwas zu zahlen wäre. Werden alte Kredite fällig, nimmt man einfach neue auf, wieder praktisch zinsfrei, und wenn mehr Geld gebraucht wird, nimmt man eben mehr Kredit. Was soll's?

    Klar, wir sind noch nicht ganz so weit, doch das Spiel treibt in Riesenschritten auf genau diesen Zustand zu.
    Nebeneffekt: Durch den sinkenden Außenwert des Euro erreicht die Euro-Zone insgesamt, insbesondere aber Deutschland, im weltweiten Wettbewerb eine immer günstigere Position.

    Das Dumme daran ist nur,
    und hier wird deutlich, dass Mario Draghi nicht Initiator der wundersamen Geldvermehrung im Sinne des EZB-Auftrags ist, die Inflation bei 2 Prozent zu halten,sondern nur Mitspieler einer größeren Verschwörung,
    dass sämtliche Staaten, sobald sie an die Schuldenobergrenze anstoßen, unter das Austeritätsdiktat der EU fallen.
    Das ist offensichtlich gewollt. Verschuldung bis über beide Ohren - und dann die Übernahme der Staatsgewalt durch die Kommission, ohne jede Chance einer demokratischen Gegenwehr, wie es die Beispiele Zypern und Griechenland überzeugend gezeigt haben.
    Dabei ist die Schuldenobergrenze ja kein fixer Betrag. Sie fällt und steigt mit der Wirtschaftsleistung. Wo das BIP rückläufig ist - und das wird es auch EU-weit bald sein, alleine wegen der Situation der Weltwirtschaft, kann die Schuldenobergrenze plötzlich unter den erreichten Schuldenstand sinken, selbst wenn der Staatshaushalt ausgeglichen und keine Neuverschuldung erforderlich ist!
    Es ist ein Weg, die "Vereinigten Staaten von Europa" durch finanzielle Strangulation zu erzwingen, und je mehr Geld Draghi in sein nach oben offenes QE-Programm steckt, desto schneller kommen wir diesem Ziel näher, ohne dass dafür ein Plebiszit erforderlich wäre.
    Auch die mit der Strategie 3 verbundene Inflation an den Aktienbörsen, die sich dort durch steigende Preise und den Höhenflug der Indizes ausdrückt, ist eine durchaus gewollte Reaktion, hilft sie doch den in Aktien investierten Anlegern die Kaufkraft ihres Vermögens zu erhalten, weil der inflationär gestiegene Kurs bei Verkauf eben als Bargeld zur Verfügung steht, während der Geldsparer, mit keinen oder äußerst geringen Zinsen gesegnet, mit Erschrecken erkennen muss, wie schnell sein nominal unverändert gebliebenes Vermögen an Kaufkraft verliert. Dies wiederum soll auch noch die letzten Sparer an die Börsen treiben, damit sie - nahe den Höchstkursen - auch dann noch kaufen, wenn die großen Player schon wieder beginnen, sich mit Gewinn zurückzuziehen um auf ein neues Pferd zu setzen.
    Der zusätzliche Witz, über den leider kaum jemand lacht, ist dabei die Tatsache, dass steigende Börsenkurse dem staunenden Publikum immer noch als der Beleg für eine prosperierende Wirtschaft untergejubelt werden, und Lieschen Müller sowie Schmidtchen Schleicher sind überzeugt, dass alles gut werden wird, solange nur der DAX immer neue Rekordmarken erreicht.
    Letztlich freut sich die EZB aber auch, wenn ihr durch Auslandsinvestitionen Währungsreserven abgenommen werden.
    Erstens wird durch den Kauf von Devisen bei der EZB die umlaufende Euro-Geldmenge reduziert. Das hilft (ein bisschen) mit, die Deflation zu erhalten, und mit der Begründung, das Inflationsziel würde sonst verfehlt, immer noch mehr Milliarden an die Märkte auszuschütten.
    Zweitens ist der Rückfluss von Devisen in deren Heimatmärkte und Währungsräume dort ein Inflationstreiber, was wiederum den Export fördert. Schwierig? Einfach!
    Wenn die inländischen Produkte dort teurer werden, wächst doch die Chance, dort deutschöpäische Produkte im Wettbewerb noch günstiger anzubieten. Wir senken den Außenwert des Euro mit aller Kraft und erhalten uns mit der Deflation die niedrigen Löhne, während der Außenwert der Währungen unserer Handelspartner stabil(er) bleibt, deren Kaufkraft auf den Binnenmärkten aber inflationsbedingt sinkt.

    Es ist ein Krieg.
    Ein Währungskrieg, gegen die europäischen Staaten, die gegen ihren eigentlichen Wunsch und Willen unter eine Brüsseler Zentralregierung zusammengetrieben werden, weil ihnen sonst der Geldhahn abgedreht wird.
    Ein Währungskrieg gegen die Normalbürger Europas, weil ihnen der Wert ihrer Ersparnisse gestohlen wird, während die Kaufkraft der Großanleger über unterschiedliche Anlage-"Güter" erhalten wird. Zudem ermöglicht die weiterhin unzureichende Liquiditätsversorgung der Realwirtschaft ein stetig weiteres Absenken der Reallöhne zu Gunsten steigender Gewinne auf den Exportmärkten.
    Ein Währungskrieg aber auch gegen den Rest der Welt, weil alle erkennbaren Auswirkungen darauf hinzielen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschopäischen Unternehmen auf den Weltmärkten zu steigern.
    Und wie heißt es so schön:
    Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.

    Die Deutsche Bundesbank
    hat mir auf Anfrage mit Schreiben vom 17. Dezember 2015 übrigens bestätigt, dass sich die Geschäftsbanken durch Kreditvergabe an Nichtbanken nicht vom Negativzins befreien können. Ich zitiere:

    "Die von der Zentralbank bereitgestellte Liquidität kann - neben der Anlage bei der Zentralbank sowie der Haltung in Form von Bargeld - an andere Banken über den kurzfristigen Geldmarkt verliehen werden. Der Geldkreislauf in sich ist jedoch geschlossen. D.h. durch eine Weitergabe der Überschussliquidität an andere Banken (oder Kreditnehmer) entledigt sich die individuelle Bank zwar des Geldes, das System im weiteren Sinne hat die Liquidität jedoch nicht verloren. So kommt es, dass das Bankensystem in seiner Gesamtheit weiterhin Überschussliquidität bei negativen Zinsen bei den Zentralbanken hält." Quelle: http://www.egon-w-kreutzer.de/003/pad012016.html
    LG

  7. #17
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    Verdeckte Staatsfinanzierung in 19 Euro-Staaten

    Kurz und knapp dargestellt, ja so ist es! Betrug!

    Die EZB erlaubt den nationalen Notenbanken, in eigener Regie Wertpapiere zu kaufen. Das ist eine verdeckte Staatsfinanzierung der Krisenländer auf unsere Kosten.
    Würden wir nicht alle mal gern am Farbkopierer ein paar Euro-Scheine drucken – nur für den persönlichen Gebrauch? Wir tun es nicht, weil das zu Recht strafbar ist. Mit einer fatalen Ausnahme: Was Sie und ich nicht dürfen, ist – im übertragenen Sinne – gängige Praxis der nationalen Zentralbanken in den 19 Euro-Staaten.

    weiter hier: http://www.wiwo.de/politik/europa/de.../12947078.html
    Und wer geht jemals in den Knast?

    LG
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  8. #18
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    Erste Bank streikt gegen die Politik der EZB

    Die EthikBank aus Thüringen wird wegen der EZB-Politik der niedrigen Zinsen in den Streik treten. Banken würden durch diese Politik in risikoreiche Spekulationen getrieben. Die Ethikbank lehnt solche Geschäfte ab und vergibt Kredite streng nach ökologischen und ethischen Kriterien.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...litik-der-ezb/
    Liebe Grüße
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  9. #19
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    Es ist eine Falle, Herr Draghi, nicht der Weg aus der Krise


    Indem EZB-Präsident Mario Draghi Unmengen an billigem Geld in den Markt pumpt, geht er davon aus, dass aus Gründen fehlender Liquidität kein Wachstum zu verzeichnen ist. Mariana Mortágua von Portugals BE bringt es auf den Punkt. Mario Draghi hat keine Ahnung was er da macht und ist ideologisch verstockt.



    Mariana Mortagua vom linksliberalen Bloco Esquerda (BE) hat in der portugiesischen Tageszeitung Jornal de Noticias eine Kolumne. Jetzt äußerte sie sich zur Geldpolitik Mario Draghis und der Europäischen Zentralbank. So sollte es ihrer Meinung nach Aufgabe der Zentralbanken sein, alle Aspekte der Wirtschaft, einschließlich des Arbeitsmarkts und der Verteilung des Reichtums zu regeln. Doch die EZB hat in ihrer gesamten Geschichte nur eine Aufgabe erfüllt und zwar die Fixierung der Inflationsrate auf unter 2 Prozent. Um dies zu gewährleisten, musste nur der Leitzins ab und an etwas erhöht werden. Doch jetzt hat sich die Lage, und nicht nur in den Augen Mariana Mortaguas, umgekehrt.

    Die internationale Finanzkrise hat den Euroraum besonders hart getroffen und die großen Ungleichheiten zwischen den einzelnen Eurostaaten machten es den Spekulanten besonders leicht, die europäische Gemeinschaftswährung anzugreifen. So fährt die Abgeordnete des BE – die in den Untersuchungsausschüssen die kaltschnäuzigen und sonst so abgebrühten Bankster ins Schwitzen bringt – fort, indem sie die aktuelle Handlungsweise der EZB wie folgt beschreibt:

    „… die Volkswirtschaften der Eurostaaten erleben seit Beginn der Krise eine Stagnation und somit laufen sie ernsthaft das Risiko, eine Deflation zu erleben.“ Mariana erklärt weiterhin, dass Draghi jetzt versucht mit Zinssenkungen die Wirtschaft zu stimulieren und somit einen Preisverfall und Lohndumping zu verhindern. Aber die Deflation hat einen Nebeneffekt, der gerade für die schwachen Krisenstaaten pures Gift wäre. Sinkende Preise und Löhne heben den Wert des Geldes an. Nun, wer stark verschuldet ist, dessen Schulden gewinnen dadurch an Gewicht. Der verzweifelte Versuch von Super-Mario, eine Deflation in Euroland zu verhindern, indem er Milliarden zum Nullzins in die Wirtschaft pumpt, wird laut Super-Mariana aber nicht funktionieren.

    „Indem er ständig billiges Geld in das System pumpt, geht Mario Draghi davon aus, dass es sich beim fehlendem Wachstum um ein Liquiditätsproblem handelt. Das ist nicht wahr. Das Problem sind die Ökonomien die durch die Austeritätspolitik, Überschuldung und fehlende Investitionen (vor allem öffentliche) unterdrückt werden. Auf der anderen Seite haben die Banken inzwischen entwertete Papiere und sind nicht willens günstige Kredite zu vergeben. Sie gleichen lieber ihre Bilanzen aus und tätigen rentable Investitionen.“
    Selbst Leute die einst an das neoliberale Dogma glaubten, wie Oliver Blanchard (Ex-Chefökonom des IWF) und Larry Summers (Ex-Schatzmeister der USA), sind davon überzeugt, dass die EZB riskiert, eine weitere Spekulationsblase zu kreieren. Draghi ist in der von Keynes so benannten „Liquiditätsfalle“ gefangen und sieht nicht, dass die Lösung, viel mehr als in einer Frage der Liquidität, in der Kapazität liegt, haushaltstechnische Anreize zu geben und in der strategischen Umorientierung der Rolle des Bankensystems.

    Mario Draghi unterliegt aber seinem ideologischem Dogma und weigert sich rationell an das Problem heranzugehen. Aber das ist ja in dieser Chaos-EU nichts Neues. Anderswo nennt man so ein Verhalten Fundamentalismus, Extremismus, Fanatismus und sonstige Ismusse… Mein Fazit zu Mariana Mortáguas Beitrag?

    Diesen Weg muss die EU, müssen vor allem die Eurostaaten, verlassen und die unsinnigen Beschränkungen für öffentliche Investitionen abschaffen. Auch sollte inzwischen klar sein, dass private Banken nur die Weltwirtschaft destabilisieren, die Kapitalkonzentration promovieren und Milliarden Menschen ins Elend stürzen.

    Kein privater Banker – selbst die ehrlichen – arbeitet für das Wohl des Landes, des Volkes oder der Allgemeinheit. Banken gehören in staatliche Hände und Bankster hinter Gitter.
    Quelle: https://www.contra-magazin.com/2016/...aus-der-krise/

    LG

  10. #20
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    Frankreich: Notenbank attackiert Deutschland, unterstützt Draghi

    Geld drucken = Geld entwerten

    Der Chef der französischen Notenbank erteilt den deutschen Kritikern der EZB-Politik eine Lektion: Die Deutschen müssen lernen, wie die Franzosen zu denken. Stabilität heißt demnach, dass die Inflation steigen muss. Die Aufgabe der EZB sei es, für Inflation zu sorgen.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...tuetzt-draghi/
    Ist es nicht schön wie "da oben" alles reibungslos und schnell funktioniert ==> http://deutsche-wirtschafts-nachrich...tschen-sparer/

    LG
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