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Thema: EZB - Europäische Zentralbank

  1. #41
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    Florian Homm spricht Klartext: Kein Ende des endlosen Geldruckens in Europa


    LG

  2. #42
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    Banken in Europa nervös: Überraschend hohe Nachfrage bei EZB-Tender




    Bei den Banken in Europa macht sich eine gewisse Nervosität breit. Grund könnte die Lage in Italien sein.

    lg
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  3. #43
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    Bankenaufsicht schaut weg
    Die 1.000.000.000.000-Euro-Gefahr für Europa: Warum deckt ein Italiener die Gier-Banker?

    Europäische Banken haben die unvorstellbare Summe von mindestens 1000 Milliarden Euro an schlechten Krediten angesammelt. Eigentlich dürften sie damit keinen Stresstest bestehen - doch die Bankenaufsicht sieht es weniger kritisch.


    Wer den an die Finanzkrise angelehnten Film „The Big Short“ gesehen hat, konnte lernen, wie in der Phase ihres unvermeidlichen, aber noch nicht für jedermann sichtbaren Niedergangs, eine ganze Industrie und die ihr zuarbeitenden Institutionen, die sie eigentlich hätten kontrollieren sollen, den Bilanzbetrug zur Überlebensstrategie machte. Ganz großes Kino im wörtlichen Sinne.

    Wir werden heute nach meiner Meinung erneut Zeugen eines gigantischen Bilanzbetruges, der sich in den Banken der Eurozone abspielt. Sie haben die unvorstellbare Summe von mindestens 1000 Milliarden Euro an schlechten Krediten, sogenannten „non-performing loans“ (NPL) angesammelt. Das sind Kredite an Unternehmen und Konsumenten, auf die Zins- und Tilgung nicht mehr geleistet werden. Internationaler Währungsfonds, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Wirtschaftsprüfungsunternehmen und die europäische Bankaufsicht EBA haben alle diese Summe bestätigt.
    WEITER:http://www.focus.de/finanzen/experte...d_7699281.html


    Eine Billion Euro!!! Gibt es auch für uns so einen "Selbstbedienungsladen"?


    LG

  4. #44
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    EZB – die Insolvenzverschleppung und der Wahnsinn gehen weiter....

    http://www.mmnews.de/ - 29. Okt. 2017:


    EZB – die Insolvenzverschleppung und der Wahnsinn gehen weiter

    Bis zum heutigen Tag hat allein die EZB über 2.188.000.000.000 Euro (2,188 Billionen Euro) in die Märkte gepumpt und nun wird bekannt, dass kein Ende in Sicht ist.



    Von Matthias Weik und Marc Friedrich

    Der Wahnsinn der EZB geht weiter. Während manche von einer Zinswende faseln können wir diese nirgendwo keinesfalls erkennen. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.

    Um Klartext zu sprechen: Es gibt keine Zinswende und es wird auch in den nächsten Jahren keine geben! Markante Zinserhöhungen können wir uns alle abschminken.

    Der EZB-Chef Mario Draghi hat gestern verkündet, dass der Zins weiterhin bei 0 Prozent und der Negativzins für Bankeinlagen bei der EZB weiterhin bei minus 0,4 Prozent bleiben. Was ist das bitte für eine Zinswende?

    Obendrein wurde verkündet, wie von uns richtig vorhergesagt, dass das irrsinnige Aufkaufprogramm der EZB, welches eigentlich Ende dieses Jahres enden sollte, abermals verlängert wird.

    Zwar werden dann keine 60.000 Millionen Euro sondern nur noch 30 Milliarden Euro pro Monat, für weitere 9 Monate, gedruckt! Das sind jedoch immer noch 30.000 Millionen Euro pro Monat und insgesamt 270.000 Millionen zu viel. Das soll die Wende sein?

    Wir gehen davon aus, dass auch im September 2018 damit nicht Schluss ist und auch 2019 weiterhin Geld von der EZB Geld gedruckt wird und der Zins im Keller bleiben wird, da Draghi keinen Plan B zur Lösung der Krise hat außer dieses eine Notenbankexperiment welches an pure Verzweiflung grenzt. Die Party an den Märkten dürfte also bis dahin weiter gehen.

    Es bleibt spannend was die EZB noch aufkaufen will. Wir werden im September 2018 dann eine noch ratlosere EZB sehen, die weiterhin verzweifelt Zeit kaufen wird, welche die Politik abermals nicht nutzen wird.

    Bis zum heutigen Tag hat allein die EZB über 2.188.000.000.000 Euro (2,188 Billionen Euro) in die Märkte gepumpt und seit Donnerstag ist bekannt, dass kein Ende in Sicht ist.

    Der Wahnsinn wird sich bis September auf 2,55 Billionen auftürmen für im Notfall wir alle haften müssen. In Anbetracht der gigantischen Schuldenberge und der äußerst schwachen Wirtschaft insbesondere in Griechenland und Italien, aber auch in Frankreich, Portugal und Spanien werden wir auch in Zukunft keine markanten Zinserhöhungen sehen, da ansonsten eben diese Staaten relativ zügig erhebliche Refinanzierungsprobleme bekommen würden.

    Unbestreitbar ist der Euro viel zu stark für die Länder Südeuropas und viel zu schwach für Deutschland. Diese Tatsache wird auch Herr Draghi mit seinem unverantwortlichen Programm nicht verändern können. Im Zins- und Währungskorsett des Euros wird die Südschiene Europas niemals auf die Beine kommen.



    Gegenwärtig ist die Bilanzsumme der EZB, mit über 5 Billionen Euro, wovon 2,2 Billionen Euro auf die Wertpapierkäufe entfallen, höher als die der US-Notenbank FED. Die EZB ist mittlerweile zu einem wichtigen Marktteilnehmer geworden. Sie kauft Aktien und Anleihen von Unternehmen auf, welche auf eher tönernen Füßen stehen.

    Obendrein kauft sie Staatsanleihen von Ländern wie beispielsweise Griechenland auf, welche faktisch bankrott sind, oder Ländern wie Italien, welche wirtschaftlich gesehen mit dem Rücken zur Wand stehen. Längst betreibt die EZB monetäre Staatsfinanzierung welche offensichtlich verboten ist.

    Man kann es auch knallhart als Insolvenzverschleppung bezeichnen. Wenn Notenbanken auf globaler Ebene permanent in die Märkte eingreifen kann man nicht mehr von freier Marktwirtschaft sprechen sondern von Planwirtschaft. Fakt ist jedoch auch: mit der Notenbankpresse lassen sich nachhaltig keine Probleme lösen auch wenn eben dies auf globaler Ebene versucht wird.

    Ein Blick nach Japan zeigt auf, wie weit man diesen Irrsinn treiben kann. Mittlerweile hält die japanische Notenbank - Bank of Japan - 75 Prozent aller japanischen ETFs. Wo bitte soll die Reise hingehen? Werden Notenbanken bald die größten Anleihen-, Aktienbesitzer…

    Es ist überdeutlich, dass wir mittlerweile keine freien Märkte mehr haben, sondern dass ganz eindeutig eine Planwirtschaft der Notenbanken herrscht. Bekanntlicherweise hat Planwirtschaft noch nie funktioniert.

    Aber Herr Juncker hat jetzt eine Lösung präsentier wie wir den Euro und die EU retten können: Die Ausweitung des Euros in alle Länder - ja auch in Rumänien und Bulgarien. Folglich werden wir uns in Zukunft warm anziehen müssen.

    Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich haben die erfolgreichsten Wirtschaftsbücher der letzten Jahre verfasst. Viele ihrer Prognosen aus den Büchern und ihren Analysen sind eingetreten. “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“ und „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten waren die erfolgreichsten Wirtschaftsbücher 2013 & 2014. Auch „Kapitalfehler - Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ und das aktuelle Buch „Sonst knallt´s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ das sie gemeinsam mit Götz Werner (Gründer des Unternehmens dm-drogerie markt) geschrieben haben, schafften es auf Anhieb auf Platz 1 der manager magazin und Handelsblattbestsellerliste. Matthias Weik und Marc Friedrich sind Initiatoren von Deutschlands erstem offenem Sachwertfonds dem FRIEDRICH&WEIK WERTEFONDS.Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de, bei Facebook unter www.facebook.com/friedrichundweik/ und bei Twitter www.twitter.com/FRIEDRICH_WEIK

    http://www.mmnews.de/wirtschaft/3383...n-gehen-weiter



    .
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  5. #45
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    EZB-Präsident Mario Draghi (Jesuit) erwischt beim Lügen!

    "Wer die Regierung nicht liebt,
    gehört nicht mehr zum Volk.
    Basta"
    (Mario Draghi)


    Bernd Lucke - Draghi erwischt beim Lügen! 4 Millionen Jobs EZB Geldpolitik




    Fungiro Inko Am 15.12.2017 veröffentlicht



    .
    Geändert von future_is_now (15.12.2017 um 18:31 Uhr)
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  6. #46
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    Crash-Warnung: EZB-Anleihenkäufe sind größte Blase der Geschichte

    Hannich vertraulich am 19. Dez. 2017:

    Crash-Warnung: EZB-Anleihenkäufe sind größte Blase der Geschichte



    Liebe Leser,

    seit Jahren laufen schon massive Aufkaufprogramme für Anleihen in der Euro-Zone. Das hat sich als eine der stützen für den Aktienmarkt erwiesen, weil die EZB eben so immer weitere Liquidität für die Märkte zur Verfügung stellt. Aber dahinter steckt eine gefährliche Strategie. Und genau vor den massiven negativen Folgen dieser Strategie warnt jetzt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau.

    Erst kürzlich bezeichnete er die Anleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) als die größte Blase, die es am Kapitalmarkt jemals gegeben hat. Die Anleihenkäufe würden schon zu lange vorgenommen und es treten Gewöhnungseffekte auf, die Reformen verhindern.

    Diese EZB-Maßnahme drücke die Anleiherenditen künstlich nach unten und wenn diese Programme eingestellt werden, drohe ein plötzlicher Anstieg der Zinsen mit der Folge, dass die Anleihenkurse crashen. Diese EZB-Stützungsaktionen hätten zudem zu einer problematischen Umverteilung von Vermögen geführt, weil nur die Reichen von den steigenden Aktien- und Immobilienpreisen profitierten.

    Ich sehe es ähnlich: Dieses EZB-Anleihenkaufprogramm hat inzwischen schon in der Summe die zwei Billionengrenze überstiegen. Außer dass die Zinsen künstlich gedrückt und damit die Euro- Krisenländer wie Italien, Spanien, Griechenland und Portugal stabilisiert wurden, haben die Programme nicht viel gebracht. Und ob dies so bleibt, wenn sie enden, ist noch völlig ungewiss.

    Die aktuellen Spekulationsblasen werden platzen – mit massiven Folgen

    Was allerdings mit Sicherheit erreicht wurde, ist, dass die Aktien-, Anleihen- und Immobilienpreise massiv erhöht wurden und hier neue Blasen entstanden sind. Diese Blasen werden beim Anstieg der Zinsen platzen und dann zu einer Krise mit solchen Ausmaßen führen, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Was die EZB erreicht hat, ist nur den Kollaps zeitlich nach hinten zu verschieben – gelöst wurden die Probleme der schwachen Euroländer bis heute nicht. Nach wie vor passen die Länder im Euroverbund wirtschaftlich nicht zusammen.

    Eine erneute Krise wird diesen Verbund deshalb endgültig sprengen und den Euro kollabieren lassen. Für Sie heißt das, dass Sie gut daran tun, sich auch weiterhin aktiv auf eine weitere Eurokrise vorzubereiten. Das tun Sie, indem Sie Ihr Vermögen breit streuen und auch Anlageklasse wie Edelmetalle und Fremdwährungen mit dabei haben.

    Herzlichst Ihr,

    Günter Hannich



    .
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  7. #47
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    AW: EZB - Europäische Zentralbank

    So viel Geld schuldet die EZB Deutschland


    Die Europäische Union ist schon längst zur Transferunion avanciert. Rein über das Eurosystem (Target2) haben sich schon Unsummen angehäuft. "Exportmeister" zu sein hat auch Nachteile, weil mit Schuldscheinen "bezahlt" wird.

    Von Marco Maier


    Früher, vor Einführung des Euro (bzw. des Europäischen Währungssystems, EWS) und der Etablierung der Target2-Salden, mussten die Zentralbanken Verrechnungskonten untereinander führen und diese auch alle drei Monate wieder ausgleichen. Unter anderem durch die Übertragung von Gold, was übrigens mit ein Grund dafür ist, warum Deutschland offiziell zu den Top-Goldreserven-Ländern der Welt gehört. Inzwischen ist das bekanntlich nicht mehr der Fall. Stattdessen häufen sich die Forderungen der Bundesbank gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) immer weiter an.

    Wollen Sie wissen, wie viel Geld die EZB mittlerweile der Deutschen Bundesbank schuldet? Erschrecken Sie nicht: Es handelt sich hierbei mit Stichtag 28.02.2018 um sagenhafte 913.989.050.687,57 Euro, wie die EZB mitteilte. Also knappe 914 Milliarden Euro, bzw. beinahe eine ganze Billion (das entspricht übrigens in etwa der Hälfte der Staatsverschuldung der Bundesrepublik). Das ist das Resultat dessen, dass Deutschland mehr in die anderen Euro-Länder exportiert als importiert und von dort aus auch noch zusätzlich Kapitaltransfers stattfinden. Hauptschuldner in dem System sind unter anderem Italien, Spanien und Griechenland.

    Dabei ist das ganze System doch schon perfide: Verkauft ein deutsches Unternehmen Waren an ein anderes Euro-Land, zum Beispiel nach Italien, begleicht der Besteller diese Forderung per Banküberweisung. Seine Hausbank meldet der italienischen Zentralbank die Überweisung der Summe, diese gibt dies an die EZB weiter, welche die Deutsche Bundesbank informiert, während diese dann der Bank des deutschen Unternehmens die Summe anweist und diese dann den Betrag auf dem Konto des Unternehmens gutschreibt. Aber: Die Bundesbank muss das aus ihren eigenen Mitteln stemmen und hat nur Forderungen gegenüber der EZB und diese wiederum (in diesem Beispiel) gegenüber Italien.

    Die EZB jedoch, die laufend Staatsanleihen kauft, während sie selbst kaum Eigenkapital besitzt, steht jedoch unter Umständen vor dem Bankrott. Da muss nur eines der Länder in den Staatskonkurs gehen, schon wird es extremst eng. Nicht nur wegen dem Eigenkapital und den Staatsanleihen, sondern auch wegen den Target-Salden. Diese sind nämlich dann auch davon betroffen – und die Bundesbank muss dann enorme Abschreibungen vornehmen und als Miteigentümer zusätzlich noch unter Umständen mehr Eigenkapital an die EZB überweisen. Das kann so nicht funktionieren.

    Die deutsche Wirtschaft produziert und exportiert Güter und muss sie schlussendlich (via Bundesbank) dann auch noch selbst bezahlen. Das ist die Realität hinter diesem Pyramidenspiel Target2, bei dem die Deutschen dann schlussendlich die Haupt-Gelackmeierten sind. Die Transferunion ist also faktisch bereits vorhanden. Bezahlt wird halt nur später. weter: https://www.contra-magazin.com/2018/...b-deutschland/
    Wer sagt denn da noch, dass die EZB der Hüter vom Euro, Stabilität und europäischen Werten sind?

    LG

  8. #48
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    Italiens neue Regierung setzt den Euro aufs Spiel

    Weil sich in Rom tatsächlich eine neue Regierung anbahnt, reagieren jetzt auch die Finanzmärkte empfindlich. Denn allmählich wird offenbar, dass sie die EZB in eine gefährliche Bredouille manövriert.

    Die kollektive Ignoranz hat ein Ende. Lange Zeit haben Investoren, Spekulanten und Sparer die Augen vor dem verschlossen, was ganz offensichtlich auch auf sie zukommt. Sie haben nicht wahrhaben wollen, dass die neue Zeitrechnung, die in Italien gerade anbricht, immense und vor allem teure Risiken birgt.
    Sollte das neue Populisten-Bündnis in Rom tatsächlich die Macht bekommen, rückt der Euro-Austritt der drittgrößten Ökonomie der Währungsgemeinschaft endgültig auf die Agenda des Kontinents. Denn das Regierungsprogramm von Fünf Sterne und Lega ist eine Kampfansage an alles Europäische. Wie zum Beleg wurde am Dienstag auch noch bekannt, dass der ausgemachte Euro- und Deutschland-Kritiker Paolo Savona als Wirtschaftsminister im Gespräch ist. Der 1936 geborene Ökonom hält den Euro für ein „deutsches Gefängnis“.

    weiter hier: https://www.welt.de/wirtschaft/artic...ufs-Spiel.html
    Liebe Grüße
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  9. #49
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    Europas Politiker wollen mit EZB-Geld zu absoluten Herrschern werden

    Die Antwort der Euro-Politiker auf die Billionen-Schulden in den Haushalten sind neue Schulden. Die Folge: Die Rahmenbedingungen für die europäische Wirtschaft geraten aus den Fugen.

    Die Sprecher der neuen italienischen Koalition poltern nicht nur gegen Europa, sie haben auch sehr konkrete Ziele. Und diese stellen nicht nur die EU in Frage, sondern entlarven auch die Zauberkunststücke des EZB-Präsidenten Mario Draghi, auf die keine Regierung verzichten will. Schließlich genießen alle Finanzminister den wunderbaren, billigen Geldsegen aus Frankfurt.

    • Aus Rom kommt die Forderung, die Europäische Zentralbank möge dem Land 250 Mrd. Euro an Schulden erlassen.
    • In Rom wird angekündigt, dass das mühsam angehobene Rentenantrittsalter wieder gesenkt wird.

    Diese beiden Ziele haben eine Sprengkraft, die ganz Europa gefährdet.
    Einen Verlust von 250 Mrd. Euro kann sich die EZB nicht leisten.

    Sollte die EZB tatsächlich auf 250 Mrd. Euro verzichten, dann wäre die Zentralbank des Euro-Raums pleite und müsste von den Mitgliedsländern gerettet werden. Der Treppenwitz: Die EZB fordert bekanntlich ständig von allen Kommerzbanken und deren Kunden hohe Eigenkapitalpolster, damit diese Krisen überstehen können. Die EZB hat ein Eigenkapital von 7,7 Mrd. Euro und kann auf insgesamt 38,7 Mrd. zurückgreifen. In Rom ist man aber offenbar der Ansicht, dass diese Daten irrelevant sind. Schließlich könne die EZB nach Belieben Geld drucken, also wäre der Verzicht auf 250 Mrd. doch kein Problem.

    Mit der italienischen Buffonata rücken die Anleihen-Käufe der EZB insgesamt in den Mittelpunkt des Interesses. Von allen Euro-Staaten hatte die Zentralbank per Ende 2017 1.931 Mrd. übernommen, nachdem derzeit monatlich 30 Mrd. hinzukommen wird man wohl schon die 2.000-Marke überschritten haben. Somit würde der 250-Milliarden-Schnitt, den sich Italien wünscht, schon einen Verlust von 12,50 Prozent ergeben. Sollte Italien der geplante Coup gelingen, werden andere nicht zögern und Gleiches verlangen.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  10. #50
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    Heimlich durch die Hintertür: Draghis EZB will die ENTEIGNUNG

    Bald haften Sie mit Ihren Einlagen für die Banksünden in ganz Europa. Ob Sie wollen oder nicht – die gemeinsame Bankenhaftung hat bereits einen Namen. Die Bundesregierung ist angeblich „skeptisch“, so der „Focus“. Allerdings sind die Chancen darauf, das Projekt noch abzubrechen, wohl sehr gering.

    „Edi“ kommt

    Die Planungen werden nun immer massiver. Schon wird bekannt, dass der Name des Programms „Edis“ lauten soll. Für viele Sparer und für viele Regierungen eine wahre Freude. Für diejenigen, die davon profitieren. Für viele andere hingegen ein Graus – auch für Sie und uns alle hier. Edis lautet die nun vorgesehene gemeinsame Haftung, wenn ein Institut innerhalb der Eurozone in Konkurs geht.

    Dann zahlen „alle“ aus einem Topf. Der Topf ist noch nicht gut gefüllt. So haben die deutschen Banken in Form ihres Bankenverbands nur einen Bruchteil eingezahlt, wie auch die anderen Volkswirtschaften. Das wiederum bedeutet, dass es sogar zu einer Haftung durch die Steuerzahler kommen kann. Wenn die großen Banken stürzen, hilft kein schlecht gefüllter Topf mehr. Das Problem liegt auf der Hand: Dann zahlen Sie.
    Wie wahrscheinlich ist ein solcher Fall? Inzwischen sollen sich annähernd 1 Billion Euro „fauler Kredite“ getürmt haben. Das sind Kredite, die weitgehend sicher abgeschrieben werden müssen. Davon gibt es in Griechenland am meisten: Kredite, die seit mindestens 90 Tagen nicht mehr zurückbezahlt werden bzw. zumindest noch mit Zinsen belohnt werden. 47,2 % aller ausgegebenen Leihen in Griechenland sind in diesem Sinne marode. In Italien sind es ebenfalls stolze 14,5 %. In Zypern wiederum reicht die Höhe an 40 % heran.
    Die Haftung wird deshalb uns alle treffen, da die Banken, die dann keine Mittel mehr haben, sofort auf Edis verwiesen werden. Banken, die gut wirtschaften, müssen also künftig für die maroden Kredite mit höchster Sicherheit haften.

    Quelle: https://www.watergate.tv/heimlich-du...ie-enteignung/
    Gefahren einer europäischen Einlagensicherung

    In der EU wächst der Druck auf Deutschland, einem EU-weiten System zur Sicherung der Bankeinlagen zuzustimmen. Die Kommission hatte dafür bereits 2015 einen Legislativvorschlag präsentiert. Das EDIS (European Deposit Insurance Scheme) getaufte System sei „unverzichtbar“ für das Vertrauen in die Banken der Eurozone.

    weiter hier: https://www.theeuropean.de/bernd-luc...ken-durch-edis
    Am 8. November 2017 empfahl die EZB die Abschaffung der Einlagensicherung, um im Krisenfall einen Bail-inzu ermöglichen, der auch die Guthaben von Kleinvermögen umfasst.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung
    Zur Erinnerung: Bail-in = Zugriff auf Gläubiger der Bank = DU als Sparer!



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