Seite 2 von 15 ErsteErste 12345612 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 141

Thema: China

  1. #11
    Super-Moderator Avatar von Stone
    Registriert seit
    12.08.2010
    Beiträge
    5.053
    Blog-Einträge
    1
    Mentioned
    225 Post(s)
    Follows
    1
    Following
    0
    Renommee: 326251

    Anders

    ....Ob in China das Leben nicht etwas anders läuft ? @Zeckenzange ........ Dort regiert Geld noch mehr deren Welt als hier bei uns .... Egal wer gibt ...Derjenige hat recht ... Und wenn Geld auch nur
    die Gestalt von Brot hat damit man überleben kann ...... Ich denke das die Proteste in Honkong nur ein klitzekleines Strohfeuer in einem Staat mit 2 Milliarden Einwohnern ist.... Das ist gleich erloschen....
    Ein Regimechange ist mMn in China nicht Möglich......
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #12
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    10.12.2013
    Beiträge
    101
    Mentioned
    13 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 13775
    In China läuft das Leben schon ein bisschen anders als bei uns, da muss ich Dir recht geben. Aber, ob die Amerikaner dieses Strohfeuer so einfach in Ruhe lassen bezweifle ich
    Die stecken kein Geld in Bewegungen von denen sie später nichts haben und Chancen werden nun mal genutzt.
    Ich hoffe, dass ich daneben liege mit meiner Meinung, denn es könnte zu etwas riesigem und nicht mehr beherrschbaren auswachsen.

    Gruß
    Zeckenzange

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    „Balkonjournalismus“ – oder: zwischen Mythos und Wirklichkeit



    Nach 25 Jahren!

    LG

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Aus Syrien zurückgekehrte Dschihadisten: bereits mehr als 150 Tote in China

    Die Gegenwart von chinesischen Dschihadisten in Syrien ist seit Oktober 2012 bezeugt [1], aber sie hat deutlich im Sommer 2014 zugenommen, sodass sie ein Chinatown selbst in Rakka, Hauptstadt des islamischen Emirats, haben.



    Die Gegenwart von chinesischen Dschihadisten in Syrien ist seit Oktober 2012 bezeugt [1], aber sie hat deutlich im Sommer 2014 zugenommen, sodass sie ein Chinatown selbst in Rakka, Hauptstadt des islamischen Emirats, haben.


    Vor allem aus der uighurischen Gemeinschaft stammend, kommen diese Kämpfer häufig über Kambodscha oder Indonesien und werden mit Hilfe der türkischen Geheimdienste (MIT) eingeschleust.


    In den letzten Monaten wurden mehrere islamistische Anschläge in China von aus Syrien zurückgekehrten Dschihadisten verübt.

    Platz des Himmlischen Friedens in Peking, am 28. Oktober 2013, 5 Tote und mehr als 40 Verwundete;
    Kunming-Station, 1. März 2014, 29 Tote und 143 Verwundete;
    Urumqi-Bahnhof, 30. April 2014, 2 Tote und 79 Verwundete;
    Markt in Urumqi, 22. Mai 2014, 31 Tote und viele Verletzte;
    Kargilik Polizei Hotel, 21. Juni 2014, 13 Tote und 3 Verletzte. Shache/Yarkant Polizei Hotel, 28. Juli 2014, 96 Tote und sehr viele Verletzte.


    Selbst wenn es in Europa und in den Vereinigten Staaten Befürchtungen gibt, sind es derzeit die einzigen bewährten Fälle von Kämpfern, die nach ihrer Rückkehr aus Syrien innerhalb von Dschihadisten-Organisationen Anschläge begangen haben [2].


    Das islamische Emirat scheint entwickelt worden zu sein, um am Ende in der Volksrepublik China zu kämpfen [3].




    Das irakische Verteidigungsministerium hat zwei Fotos von chinesischen Bürgern, Mitglieder des islamischen Emirats, veröffentlicht.


    Mitte Oktober 2014 hat Al-Kaida in der ersten Ausgabe ihres Magazins in englischer Sprache, Resurgence, einen Artikel über Ost-Turkestan, der frühere Name vom Xinjiang, veröffentlicht. Er behauptet, der Islam sei in China verboten, obwohl er eine der fünf offiziellen Religionen ist. Darüber hinaus rief der Artikel zu Aktionen gegen die Versorgungswege von China auf.


    Nach unseren Informationen wären mehr als tausend chinesische Dschihadisten zur Ausbildung in Pakistan. Sie sollten später nach Syrien geschickt werden, und dann nach China zurückkehren.


    Im Laufe ihrer Geschichte hat die Volksrepublik China 8 Mal ihr Veto im UN-Sicherheitsrat verwendet, worunter 4 Mal zum Schutz von Syrien gegen die Aggression des Westens und des Golfes.


    Die Volksrepublik China - die bisher nur auf pakistanischer Seite in der indisch-pakistanischen Konfrontation stand – hat beschlossen, sich Indien zu nähern und gemeinsam Anti-Terror-Übungen auszuführen [4].


    China und Russland haben die Shanghai Cooperation Organization zur Bekämpfung von Separatismus und Dschihadismus gegründet, als Reaktion auf die Aktionen der Al-Kaida im Fergana-Tal.


    Laut den chinesischen Medien wären in den letzten zwei Monaten 139 Personen verhaftet und 256 andere für ihre Verbindungen zu dschihadistischen Organisationen verurteilt worden.

    [1] „Heimkehr von Syrien-Dschihadisten nach China“, Voltaire Netzwerk, 8. Juli 2013.

    [2] Der Fall des Franzosen Mehdi Nemmouche, beschuldigt, drei Menschen am jüdischen Museum in Brüssel ermordet zu haben, ist anderer Art, weil seine Opfer nicht einfache Zivilisten waren, sondern zwei von ihnen waren Mossad-Agenten.
    [3] „Ein globaler Dschihad gegen die BRIC-Staaten?“, von Alfredo Jalife-Rahme, La Jornada (Mexiko), Voltaire Netzwerk, 26. Juli 2014. « Opération « Émirat islamique », objectif Chine », par Manlio Dinucci, Traduction Marie-Ange Patrizio, Il Manifesto (Italie), Réseau Voltaire, 21 septembre 2014. „Wer nimmt am "islamischen Emirat" teil?“, von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 22. September 2014.
    [4] “China’s counter-terror drills with India are really about its fears of Pakistan”, par Rajeev Sharma, First Post, 19 octobre 2014.

    Quelle: http://www.voltairenet.org/de

    Das Video in Englisch:

    Die nicht mehr zu zähmenden CIA-Saat gegen den Rest der Welt.

    LG

  5. #15
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.775
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 402256

    Ausrufezeichen

    Gegen den Dollar: China erlaubt Währungs-Swap mit Rubel

    Im Währungskrieg mit den USA hilft China der schwachen russischen Währung auf die Sprünge und versetzt dem US-Dollar einen weiteren Schlag. Ab Montag gelten neue Regeln zum Währungstausch zwischen Yuan und Rubel. Langfristig besteht die Möglichkeit, dass Russland und China eine gemeinsame Währung einführen, um den Dollar signifikant zu schwächen.
    China erlaubt ab Montag den Tausch der eigenen Währung Yuan mit dem russischen Rubel, Malaysias Ringgit und dem neuseeländischen Dollar. Damit bringt China den Yuan als Weltwährung voran und hilft Russland dabei, die Rubelkrise zu beenden. China will sich zudem gegen Wechselkursrisiken absichern, die durch hohe Schwankungen in den Schwellenländern entstehen.
    „Unternehmen erhalten dadurch bessere Handelsmöglichkeiten. Der Handel zwischen den Währungen wird effizienter“, sagt Ju Wang von der HSBC Holdings in Hong Kong. Der Preisverfall des Rubel infolge des niedrigen Ölpreises und der Wirtschafts-Sanktionen hat auch in den Schwellenländern zu enormen Währungsschwankungen geführt. Aber das werde China nicht aufhalten, so Wang einem Bericht von Bloomberg zufolge.
    Der Weg zur Weltwährung des Yuan ist aber nur eines von zwei Motiven, die China zu dem Währungs-Tausch veranlasst. Wie Zero-Hedge berichtet, ist China zu einem Bailout Russlands bereit. China und Russland wollen sich gegenseitig helfen, falls es zu einem Liquiditäts-Engpass kommen sollte.
    Zudem können Unternehmen bei Handels- und Währungsgeschäften den US-Dollar nun komplett umgehen. Das ist vor allem für russischen Unternehmen wichtig, denen im Zuge der Sanktionen der Zugang zum kompletten westlichen Handelsmarkt erschwert wurde.
    Zero Hedge schreibt über den chinesisch-russischen Währungs-Swap, „es ist keine Überraschung, dass gerade dieser zuletzt fehlende Schritt über Nacht angekündigt wird und ab Montag in Kraft tritt.“

    Die USA seien bemüht, den Ölpreis niedrig zu halten und der russischen Wirtschaft einen nachhaltigen Schaden zuzufügen. Die Nachteile dieser Strategie werden immer deutlicher: Auch die eigene Schieferöl-Industrie gerät in Gefahr. Zudem schweißen die USA Russland und China strategisch und geldpolitisch immer weiter zusammen.
    Der US-Finanzblog Zero Hedge hält aufgrund dieser Entwicklungen sogar eine gemeinsame Währung für Russland und China in Zukunft für möglich: „Eines Tages, so wie wir es bereits vorausgesagt haben, werden Russland und China eine gemeinsame Währung ausrufen. Diese wird gedeckt sein durch Chinas gigantische Gold-Reserven sowie Russlands Wirtschaftsgüter.“
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Chinas globale politische Wende

    Im Laufe der Jahre war ich mindestens ein Dutzend Mal in China. Dort habe ich mit Politikern aller Ebenen gesprochen und dabei eines gelernt: Wenn Peking seine Politik ändert, dann stets vorsichtig und wohlüberlegt. Und wenn ein neuer Konsens erreicht ist, wird er überall mit bemerkenswerter Effizienz umgesetzt. Das ist das Geheimnis des nun schon 30 Jahre währenden Wirtschaftswunders. Jetzt hat die chinesische Führung wieder eine politische Entscheidung getroffen, die unsere Welt in den nächsten zehn Jahren verändern wird.



    Am 29. November 2014, während Washington mit dem Versuch beschäftigt war, Putins Russland zu destabilisieren, fand in Peking ein kaum beachtetes, aber höchst bedeutungsvolles Treffen statt. Nämlich die Zentrale Konferenz über Arbeit in ausländischen Angelegenheiten. Dort hielt Xi Jingping, Chinas Präsident und Chef der zentralen Militärkommission, eine, wie es hieß, »wichtige Rede«.

    Beim sorgfältigen Lesen der offiziellen Erklärung des Außenministeriums bestätigt sich, dass diese Rede tatsächlich »wichtig« war. Die zentrale Führung Chinas vollzieht offiziell eine strategische Wende in den geopolitischen Prioritäten ihrer Außenpolitik.


    China betrachtet die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und auch zur EU nicht mehr als oberste Priorität. Vielmehr definiert die chinesische Führung auf ihrer sorgsam erwogenen geopolitischen Landkarte eine neue Gruppe von Ländern, die Priorität erhalten. Dazu zählen Russland und die übrigen BRICS-Staaten, Chinas asiatische Nachbarn sowie Afrika und andere Entwicklungsländer.

    Um die Veränderung in die richtige Perspektive zu rücken: Noch 2012 wurden die außenpolitischen Prioritäten Chinas in einem generellen Rahmen festgelegt. Da waren: Großmächte (hauptsächlich USA, EU, Japan und Russland), Peripherie (alle an China grenzenden Länder), Entwicklungsländer (alle Länder mit niedrigem Volkseinkommen, einschließlich China), multinationale Organisationen (UN, APEC, ASEAN, IWF, Weltbank usw.) sowie die staatliche Diplomatie, die weltweit festlegt, in welcher Situation sich China engagiert. Eindeutig ist man in China inzwischen der Ansicht, diese Interessen seien nicht mehr von Vorteil.

    In seiner Ansprache bei dem Treffen betonte Präsident Xi eine Subkategorie von Entwicklungsländern: »große Mächte auf dem Weg der Entwicklung (kuoda fazhanzhong de guojia)«. China wird »die Kooperation ausweiten und die Entwicklung unseres Landes« mit der dieser sich entwickelnden großen Mächte »verbinden«. Nach Ansicht chinesischer Intellektueller gelten diese Länder als besonders wichtige Partner »bei der Reform der internationalen Ordnung«. Dazu zählen Russland, Brasilien, Südafrika, Indien – Chinas BRICS-Partner – plus Indonesien und Mexiko. Auch dass sich China selbst nicht mehr als »Entwicklungsland« bezeichnet, ist ein Hinweis auf ein verändertes Selbstbild.


    Vize-Außenminister Liu Zhenmin verwies bei der Konferenz in Peking auf einen wichtigen Aspekt der neuen Politik, als er erklärte, das »Ungleichgewicht zwischen Asiens politischer Sicherheit und wirtschaftlicher Entwicklung« sei zum »vorrangigen Thema« geworden. Durch die von China vorgeschlagene »Gemeinschaft mit vereintem Ziel« soll dieses Ungleichgewicht behoben werden. Gemeint sind engere wirtschaftliche und diplomatische Verbindungen zu Südkorea, Japan, Indien, Indonesien sowie Vietnam und den Philippinen.

    Mit anderen Worten: Auch wenn die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten angesichts von Amerikas militärischer und finanzieller Macht weiterhin eine Priorität bleiben, können wir erwarten, dass sich China in Zukunft deutlicher gegen eine amerikanische Einmischung aussprechen wird. Das zeigte sich bereits im Oktober, als das offizielle Blatt China Daily während der Hongkonger »Regenschirm-Revolution« in einem Leitartikel fragte: »Warum betreibt Washington Farbenrevolutionen?« Namentlich wurde der Vizedirektor der staatlich finanzierten amerikanischen NGO National Endowment for Democracy als Beteiligter aufgeführt. Solche Direktheit wäre noch vor sechs Jahren undenkbar gewesen, als Washington versuchte, Peking im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 durch gewalttätige Proteste der Dalai-Lama-Bewegung in Tibet bloßzustellen.

    Offen weist China inzwischen die übliche westliche Kritik zur Lage der Menschenrechte zurück und legte kürzlich nach einem Treffen der Regierung von Kamerun mit dem Dalai Lama die diplomatischen Beziehungen auf Eis. Ebenso die Beziehungen zu Norwegen, nachdem die dortige Regierung den Dissidenten Liu Xiaobo anerkannte. Im letzten Jahr hat Peking die Kritik aus Washington über die historischen Ansprüche im Südchinesischen Meer zurückgewiesen.


    Die bedeutsamste Entwicklung ist aber wohl, dass China jetzt offen den Plan verfolgt, alternative Institutionen zum US-kontrollierten IWF und der Weltbank aufzubauen. Wenn dieser Plan gelingt, bedeutet er einen potenziell vernichtenden Schlag für die wirtschaftliche Macht der USA. Als Gegenmaßnahme gegen den amerikanischen Versuch, China durch die Gründung einer Transpazifischen Partnerschaft (TPP) zu isolieren, hat Peking eine eigene chinesische Vision einer Freihandelszone im asiatisch-pazifischen Raum (FTAAP) angekündigt, eine »umfassende« Handelsvereinbarung, bei der »es nur Gewinner gibt« und die wirklich eine asiatisch-pazifische Kooperation fördert.

    Vertiefung der Beziehungen zu Russland

    Gegenwärtig wird deutlich, dass China entschlossen ist, die Beziehungen zu Putins Russland zur neuen Priorität zu machen. Nach Jahrzehnten des Misstrauens nach dem chinesisch-sowjetischen Bruch 1960 arbeiten beide Länder nun in nie dagewesener Weise zusammen. Durch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern entsteht der einzige potenzielle »Herausforderer« einer zukünftigen globalen Vorherrschaft Amerikas, die der US-Stratege Zbigniew Brzeziński 1997 in seinem Buch Die einzige Weltmacht beschrieb.

    Zu einer Zeit, wo Putin von Wirtschaftssanktionen der NATO bedrängt wird, die seine Regierung zu Fall bringen sollen, unterzeichnet China nicht einen, sondern gleich mehrere gigantische Verträge mit den russischen staatlichen Unternehmen Gazprom und Rosneft über Energielieferungen, durch die Russland die zurzeit bedrohten Energieexporte nach Europa kompensieren könnte – für die russische Wirtschaft eine Frage des Überlebens.


    Während der APEC-Konferenz in Peking im vergangenen November wurde Obama durch China unmissverständlich diplomatisch abgewertet, als er für das offizielle Foto neben der Frau eines der asiatischen Präsidenten stehen musste, während Putin seinen Platz neben Xi einnahm. In der Politik, insbesondere der chinesischen, nehmen Symbole einen wichtigen Teil der Kommunikation ein.

    Bei der gleichen Gelegenheit eigneten sich Xi und Putin auf den Bau der Gaspipeline West Route von Sibirien nach China, zusätzlich zu der historisch bedeutsamen East Route Pipeline, auf die sich beide Länder bereits im Mai verständigt hatten. Wenn beide fertiggestellt sind, wird Russland darüber 40 Prozent des in China verbrauchten Erdgases liefern. Ebenfalls bei der Pekinger Konferenz kündigte der Chef des russischen Generalstabs signifikante neue Felder der Zusammenarbeit zwischen den russischen Streitkräften und der chinesischen Volksbefreiungsarmee an.

    Mitten in Washingtons Währungskrieg gegen den russischen Rubel zeigt sich China bereit, seinem russischen Partner im Notfall beizuspringen. Am 20. November, als der Rubel gegenüber dem Dollar dramatisch abstürzte, erklärte Außenminister Wang Yi, China werde nötigenfalls zu Hilfe kommen, er sei zuversichtlich, dass Russland die wirtschaftlichen Schwierigkeiten überwinden werde. Gleichzeitig sagte Handelsminister Gao Hucheng, die Ausweitung eines Währungsswaps zwischen beiden Ländern und der verstärkte Einsatz des Yuan im bilateralen Handel würden Russland am meisten helfen.

    Es gibt weitere Synergien zwischen Russland und China, darunter Putins Entschluss zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Präsidenten im kommenden Frühjahr und zur Verbesserung der Beziehungen zu Indien, einem langjährigen Verbündeten Russlands, mit dem China seit den 1950er Jahren sehr fragile Beziehungen unterhält.


    Außerdem hat Russland eine starke Position gegenüber Vietnam, die in die Zeit des Kalten Krieges und die Entwicklung vietnamesischer Ölvorkommen vor der Küste durch russische Ölgesellschaften zurückreicht.

    Beide Länder werden also bei einer Harmonisierung der geopolitischen Strategie Brzezińskis schlimmsten geopolitischen Albtraum Wirklichkeit werden lassen – hauptsächlich dank der törichten Politik der Washingtoner neokonservativen Kriegsfalken, Präsident Obamas und der sehr reichen Familien, die die Rechnungen bezahlen.

    All die genannten Schritte sind nicht ohne Gefahr, zeigen aber, dass China das geopolitische Spiel Washingtons wirklich genauso versteht wie die Strategie der neokonservativen US-Kriegsfalken und, genauso wie Putins Russland, nicht vorhat, vor einer empfundenen globalen Tyrannei Washingtons in die Knie zu gehen. Das Jahr 2015 entwickelt sich zu einem der entscheidendsten und interessantesten der neueren Geschichte.

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...che-wende.html


    LG

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Sensation in China: Geheimdienst-Chef Ma Jian verhaftet

    Xi schlug auf höchster Ebene zu:

    China hat seinen „Boss der Spione“ entmachtet. Diese Sensationsnachricht verbreitete heute die Staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ma Jian, der chinesische Vizeminister für Staatssicherheit wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen "ernster Verstöße gegen Disziplin und Gesetz" ermittelt, teilte die Disziplinar-Kontrollabteilung der Kommunistischen Partei Chinas mit.



    Mas Sturz ist der Bedeutsamste nach der Entmachtung des Ex-Stasi-Chefs Zhou Yongkang. Chinas Staatschef Xi Jinping macht damit klar, dass in Zukunft auch der Geheimdienst vor seiner „Anti-Korruptionskampagne“ zittern muss – dieser war bisher nahezu allmächtig und unantastbar. Auch für die internationale Geheimdienst-Community ist die Verhaftung Mas ein Schock, denn er war wegen seiner „langjährigen Erfahrung“ eine prominente Koryphäe.


    Wer ist Ma Jian?


    Ma Jian ist 56 Jahre alt und hat über 30 Jahre für die chinesische Stasi gearbeitet. Er war insgesamt 10 Jahre lang oberster Geheimdienstler und wurde „der Boss der Spione“ genannt. Er war zuständig für Chinas Spione und Spionage-Abwehr. Mehrfach gelangen ihm Verhaftungen von „feindlichen Agenten“, zum Beispiel des CIAs oder Nordkoreas.


    Seit 2006 war Ma Vizeminister für Staatsicherheit gewesen, seit 2007 unterstand sein Ressort der direkten Obhut des bereits gestürzten Stasi-Chefs Zhou Yongkang, der sein Vorgesetzter war. Ma gehörte somit zum festen Kreis um Zhou und war auch einer der ständigen Vertrauten des chinesischen Ex-Vizepräsidenten Zeng Qinghong. Auch Zeng, wird ob seiner Nähe zu Zhou, als einer der nächsten auf Xi Jinpings Abschuss-Liste gehandelt. (Hier mehr Hintergründe über den Mann mit den Spitznamen „Meister-Spion“ und „Mörder mit der schwarzen Maske“: )

    Die dunklen Geheimnisse von Zeng Qinghong

    Es gab bereits Gerüchte
    Vor Mas offiziellen Sturz gab es bereits Gerüchte einer Verhaftung: So berichtete die Hongkonger South China Morning Post am 12. Januar, dass gegen Ma ein „Shuanggui-Verfahren“ eingeleitet worden sei, jene parteiinternen, geheimen Verhöre, in denen Geständnisse mit Hilfe von Folter erpresst werden. Mehrere chinesische Auslandsmedien hatten berichtet, das Ma am 9. Januar verhaftet worden sei.


    Der Bericht der SCMP behauptete, Mas Sturz habe mit einem Korruptionsfall bei der Founder Group zu tun. Der CEO dieser Unternehmensgruppe, Li You, wurde gestürzt, weil er in den Korruptionsfall von Hu Jintaos Ex-Sekretär Ling Jihua verwickelt war. Über Ma Jian schrieb die SCMP, dass seine Verwandten durch Absprachen mit dem Founder Group-CEO große Gewinne bei Investment-Geschäften gemacht hätten.


    Jetzt ist keiner mehr sicher vor Xi“



    Das japanische Magazin „The Diplomat“ kommentierte den Sturz von Ma Jian schon am 13. Januar: Professor Kerry Brown, der Leiter des China-Forschungszentrums Sydney nannte Ma Jians Verhaftung „sehr besonders“, weil in China das Geheimdienstsystem das finanzstärkste und politisch am stärksten geschützte Staatsorgan ist.


    Laut Brown hat Chinas Stasi über 1 Million Mitarbeiter und sehr viel Macht. Im Jahr 2012 verfügte Chinas Innere Sicherheit, inklusive Polizei und bewaffneter Polizei über ein Budget von 110 Milliarden US-Dollar. Der Löwenanteil davon ging an die Stasi.


    Das nun der „Boss der Spione“ abgesägt wurde, ist ein deutliches Zeichen. Xi Jinping zeigt damit, dass seine "Anti-Korruptionskampagne" auch vor der höchsten Ebene des Geheimdienstes nicht Halt macht. Für die Chinesen ein klares Signal, dass in Zukunft noch größere „Tiger“ fallen werden. Zhou Yongkang wurde bereits ausgeschaltet, Zeng Qinghong wartet noch darauf. Xis Endziel ist jedoch die Verurteilgung seines 88-jährigen Amtsvorgängers Jiang Zemin, dessen Herrschaft von 1989 bis 2004 immense Schäden angerichtet hat. Jiang war als KP-Chef nicht nur König der Korruption, der Milliarden ins Ausland transferierte, sondern auch ein skrupelloser Menschenrechtsverbrecher.

    Auf sein Konto geht die Verfolgung der spirituellen Bewegung Falun Gong, welche die chinesische Gesellschaft schwer zerrüttet hat und seit 1999 bis heute unzählige Todesopfer forderte. Die Stasi spielte in der Verfolgung eine Hauptrolle, sie verfolgt im Inland wie im Ausland Falun Gong-Anhänger und andere Dissidenten.
    Quelle: http://www.epochtimes.de/Sensation-i...-a1215012.html

    Siehe auch: „Darum winkte Chinas Staatschef dem Staatsfeind Nr. 1“




    ...wann gibt es bei uns so Verhaftungen? CIA, NSA, SIS, MI6, DRM, Mossad, GID, usw... da gäbe es genügend Kandidaten!

    LG

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Chinas Industrie verlor 8,9 Prozent Wachstum im Jahr 2014

    Im Jahr 2014 ist das Gewinnwachstum der chinesischen Industrieunternehmen um 8,9 Prozent gesunken. Dies ist das Ergebnis einer offiziellen Gesamtjahres-Statistik, die am 27. Januar erschien. Chinas Industrieunternehmen verzeichneten 2014 demnach ein Wachstum von 3,3 Prozent. Im Jahr 2013 war die Industrie noch um 12,2 Prozent gewachsen. Insgesamt soll 2014 ein Gewinn von 6,47 Billionen Yuan erwirtschaftet worden sein (rund 924,28 Milliarden Euro).



    Besonders düster fielen die Dezember-Werte aus: Hier brach das Gewinnwachstum der Industrie um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein.


    Ausländische Unternehmen hatten Nase vorn
    Trotz des stagnierenden Trends gab es einige Unternehmen, die im Jahr 2014 weiterhin gute Wachstumsbilanzen hatten: Es waren vor allem ausländische Firmen. Das regierungstreue Wirtschaftsmagazin Caixin ermittelte, dass im Jahr 2014 Firmen, die ihren Sitz in Hongkong, Macao oder Taiwan hatten, in China rund 9,5 Prozent Gewinnwachstum verzeichneten. Chinesische Privatunternehmen brachten es dagegen nur auf 4,9 Prozent. Richtig schlecht erging es den staatlichen Unternehmen, die oft an Missmanagement und niedriger Arbeitsmoral leiden. Bei ihnen schrumpfte das Gewinnwachstum um 5,7 Prozent.


    Woran lag es?
    Der Leiter der Industrieabteilung von Chinas staatlichem Statistikamt, He Ping, nannte chinesischen Medien gegenüber drei Hauptgründe für die Entwicklung: 1. Eine Preissenkung bei Industrieprodukten, durch gesunkene Nachfrage. 2. Gesunkene Rohstoffpreise, nicht nur in China. In der Rohstoffbranche sind die Branchengewinne weltweit gesunken, was am niedrigen Öl-Preis liegt. 3. Die Produktionskosten sind gestiegen, weswegen sich die Gewinnmargen der Unternehmen verkleinert haben. Obwohl der Ölpreis niedriger ist und sich dadurch Produktionskosten verringern sollten, ist diese Kostensenkung noch nicht beim Endprodukt angekommen, denn das braucht Zeit.


    Rekordeinbruch im Dezember
    Warum büßte Chinas Industrie ausgerechnet im Dezember 8 Prozent ihres Wachstums ein?
    Die „Hongkonger Wirtschaftstageszeitung“ zitierte dazu den Leiter des Wertpapier-Forschungsinstitutes Min Sheng, Guan Qingyou: „Der Hauptgrund für den Gewinneinbruch ist, dass die Einnahmen der Unternehmen schrumpfen, während die Finanzierungskosten (Zinsen) steigen. Die Großhandelspreise sind wegen mangelnder Nachfrage stärker als bisher gesunken. Die Banken wollen im Gegenzug bei der schlechten Wirtschaftslage nicht noch mehr Risiken eingehen. Deshalb haben die Unternehmen Schwierigkeiten, Kredite zu bekommen.“
    Beobachter rechnen damit, dass sich auch im Jahr 2015 die Lage kaum verbessern wird. (yz/rf)
    Quelle: http://www.epochtimes.de/Chinas-Indu...-a1217369.html


    Der Konsumrausch im Westen ist vorbei, nur die Börsen und Waffenlobbys werden mit Geld geflutet.
    ...das geringe Wachstum hat auch seine Vorteile, vermeidet den innerer Kollaps und die Infrastruktur kann nachziehen.
    LG

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Milliarden-Deals mit Ukraine geplatzt: Maidan torpedierte Chinas Geopolitik

    Fand die Maidan-Revolution statt, um die Ukraine von China loszueisen? Dies ist die provokante These eines Artikels, der am 10. Februar auf Fortruss veröffentlicht wurde. Der Blog präsentierte den Artikel „Die Große Seidenstraße“, der schon im Dezember 2013 auf der russischen Website Newresume.org erschienen war – zu einem Zeitpunkt, als in Kiew schon zwei Wochen lang die Maidan-Proteste liefen.



    Dass der damalige ukrainische Präsident Janukowytsch das Assoziierungsabkommen mit der EU zwei Wochen vor der Unterzeichnung kippte, dürfte an der Rolle Chinas gelegen haben, so der Artikel – denn die Chinesen boten der klammen Ukraine massive Investitionen an (30 Milliarden US-Dollar), gegen die sich das EU-Abkommen mit seinen 600 Millionen Euro „Hilfe“ geradezu mickrig ausnahm. (Janukowytsch hatte das EU-Angebot noch am 28. Nov. 2013 als „demütigend“ bezeichnet. 160 Milliarden Euro benötige sein Land, um sich innerhalb der nächsten Jahre dem EU-Standard anzunähern.)

    Ukraine wäre Endstation von Chinas „neuer Seidenstraße“

    Zur zeitlichen Einordnung: Im September 2013 hatte Chinas Staatschef Xi Jinping bei einem Besuch in Kasachstan die Wiederbelebung der „Seidenstraße“ angekündigt – mit Milliarden-Investitionen in die Infrastruktur verschiedner Staaten wolle er „Verbindungsengpässe in Asien durchbrechen“ (selbstverständlich zugunsten Chinas, aber das sagte er nicht so laut). Chinas Seidenstraßen-Projekt stellt sich derzeit als Investition in Länder von Kirgisitan, Tadschikistan bis Turkmenistan dar. Oberflächlich unpolitisch und neutral – doch könnte aus dem wirtschaftlichen Einfluss Chinas in der Region, wäre er erst gestärkt, leicht ein starker politischer Faktor werden. Im Wettkampf um die Erschließung von neuen Märkten verfolgen viele Staaten derzeit eigene Seidenstraßen-Ambitionen in Zentralasien, inklusive der USA.
    Ukraine und Krim waren Puzzle-Teile der chinesischen Pläne: Auf der Krim sollte eine wirtschaftliche Entwicklungszone entstehen, zu der Sewastopol und Jewpatorija gehören sollten, wo laut der Zeitung "Nezavisimaya Gazeta" ein Tiefwasser-Hafen auf Chinas Kosten entstehen sollte. Außerdem wollten die Chinesen auf der Krim einen neuen Flughafen bauen, Werften, Ölraffinerien, ein Erdgas-Terminal, Bildungsstätten, Strand- und Erhohlungsgebiete. Und das alles ohne Russland. Chinas Ambitionen hätten deshalb auch russisch-ukrainische Wirtschaftspläne aus der Balance bringen können.

    Anfang Dezember 2013 unterzeichneten China und die Ukraine ein Memorandum zum geplanten Krim-Hafen „Sasky Distrikt“ und die chinesische Staatszeitung "Zhenmin Zhibao" freute sich, dass dieser Hafen die Handelsroute nach Europa bis zu 6000 Kilometer abkürzen würde. Für die Krim böte der geplante Güterverkehr ganz neue Perspektiven. Auch der Fischerei-Hafen Sewastopol sollte renoviert und mit einem Industriegebiet ausgebaut werden, Ende 2014 wollte man beginnen, innerhalb von zwei Jahren fix und fertig sein. 3 Milliarden US-Dollar würde China in den ersten Bauabschnitt stecken, in den zweiten sogar 7 Milliarden. Rund sechs Jahre nach Inbetriebnahme aller Anlagen sollte das Projekt Profite abwerfen.

    Chinas 30 Milliarden-Dollar Deal mit der Urkaine

    Möglicherweise waren es diese verlockenden Aussichten, welche Janukowytsch zur Absage des EU-Assoziierungsabkommens bewegten. Zumindest der Autor des Artikels hält den China-Besuch des ukrainischen Ex-Präsidenten für einen Wendepunkt in der ukrainisch-chinesischen Beziehungen. Das Seidenstraßen-Projekt, an dessen Ende die Ukraine als Tor zu Europa steht, ist auch für die Chinesen viel interessanter, als die von Putin vorgeschlagene Eurasische Wirtschaftsunion.
    hier werben powered by plista

    Insgesamt unterzeichnete Janukowytsch bei seinem China Besuch zusammen mit Staatschef Xi Jinping mehr als 24 Verträge zur Vertiefung der strategischen Partnerschaft, die finanzielle, industrielle und Energie-Geschäfte im Wert von über 30 Milliarden Dollar beinhalteten. 18 Milliarden Dollar an Krediten und Investitionen sollten schon 2014 fließen. Dagegen nahm sich das EU-Abkommen mit seiner „Vielleicht irgendwann“-Beitrittsoption und 600 Millionen Euro Hilfe lausig aus.
    Man garantierte „eine Verkaufs-Quote für ukrainische Produkte nach China“, welche „allen Sektoren der ukrainischen Industrie und Landwirtschaft ungeahnte Möglichkeiten erschließen“ würde: Im Jahr 2013 belief sich das jährliche Handelsvolumen zwischen der Ukraine und China auf 10 Milliarden Dollar – das zweitgrößte, gemessen an den 217 Ländern, mit denen die Ukraine Handel trieb und 8 Prozent des Gesamtvolumens. Die unterzeichneten Abkommen sollten dieses Handelsvolumen noch verdreifachen.

    Man plante außerdem eine chinesische 15 Milliarden-Dollar-Investition in sozialen Wohnungsbau, verteilt über 15 Jahre mit Verlängerungsoption. Wuhuan Engineering wollte eine Fabrik für synthetisches Gas bauen und damit 2000 neue und 100.000 Jobs in der ukrainischen Kohleindustrie schaffen.

    China verlor durch Krieg Interesse an Investitionen

    Die Fortruss-Chefredakteurin Kristina Rus wies daraufhin, dass mit der Maidan-Revolution genau die Regierung „entsorgt“ wurde, die Russland- und China-freundlich war. Chinas Interesse, in die Ukraine zu investieren wurde durch die Entwicklungen des vergangenen Jahres gründlich zunichte gemacht, ein Umstand, der den USA in die Hände spielt.

    Am 5. Dezember 2014 kam die Meldung, dass China den Hafen von Odessa nicht mehr anfährt. Die Ukraine sei als Transitland zu unsicher, korrupt und intransparent, hieß es.

    China verklagt die Ukraine außerdem vor dem Schiedsgerichtshof in London (Meldung vom Dezember), weil für 2014 versprochene und bereits bezahlte Getreidelieferungen im Wert von 1,5 Milliarden Dollar nicht erfolgten. Ukrainische Geschäftsleute lieferten nur einen Bruchteil der Ware und verhökerten das Getreide anderweitig. Auch die chinesischen Gelder landeten in privaten Taschen.

    Im Gegenzug unterstützte China Russlands Übernahme der Krim und nach Putins China-Besuch nahm Russland Verhandlungen über den geplanten Hafen wieder auf. Mit ihrer Sanktionspolitik gegenüber Russland verfolge die USA das größere Ziel, China zu schwächen. Denn das Putin-regierte Russland sei Chinas wichtigster Unterstützer, so die Einschätzung von Kristina Rus.
    Anmerkung: Dieser Artikel bezieht sich auf Informationen aus dem Blog Fortruss und stellt nicht in allen Punkten die Meinung der EPOCH TIMES Redaktion dar. Quelle: http://www.epochtimes.de/Milliarden-...-a1220648.html

    LG

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.257
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Wann übernimmt China Teile der USA?

    Die chinesischen Machthaber wissen, dass ihre ganzen US-Staatsanleihen de facto wertlos sind, da Washington alte Schulden ohnehin nur mit neuen Schulden begleichen kann und die Gesamtschuld immer weiter wächst, bis das Schuldenkonstrukt zusammenbricht. Nun gibt es ernsthafte Überlegungen, die ganzen Bonds in Realkapital anzulegen: und zwar in Grundstücke, Immobilien und Unternehmen in den USA.



    Die Volksrepublik China gilt angesichts des nach wie vor gewaltigen Überschusses in der Handelsbilanz als der größte ausländische Gläubiger der Vereinigten Staaten von Amerika. Insgesamt rund 1,24 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen befinden sich derzeit in chinesischem Besitz. Yu Qiao, Volkswirtschaftsprofessor an der Tsighua Universität in Peking präsentierte bereits im Jahr 2009 einen Plan, wie sich China gegen eine US-Zahlungsausfall absichern könnte.


    Inzwischen hat die Bank of China – die chinesische Zentralbank – diese Pläne aufgegriffen und erste Maßnahmen ausgearbeitet, wie die ganzen US-Staatspapiere schrittweise in reale Werte auf US-Boden umgewandelt werden können. Damit könnte die Volksrepublik dazu beitragen, die marode US-Infrastruktur zu modernisieren und so auch lukrative Investments zu machen. Angesichts der extrem niedrigen Zinsen wäre diese Umwandlung zudem noch deutlich lukrativer als bloß das Halten von Bonds.


    Für die US-Regierung würde dies jedoch angesichts des nach wie vor stark defizitären Staatshaushalts immense Probleme mit sich bringen. Immerhin kämen so im Laufe der Zeit US-Bonds im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar auf den Markt, wodurch sich die bisherige Praxis der schuldenfinanzierten Staatshaushalte nicht mehr so leicht durchführen ließe, sofern nicht die US-Notenbank weiterhin Unmengen davon aufkauft. Zudem verschlechtert dies die längerfristige Zahlungsbilanz der amerikanischen Volkswirtschaft, da die Gewinne dieser Investments größtenteils wieder nach China flössen.


    Andererseits ist dieser Schritt für Peking der einzig sinnvolle. Immerhin ist jedem logisch denkenden Menschen klar, dass dieser US-Schuldenexzess nicht mehr ewig so weitergehen kann. Die Umwandlung der Schuldscheine in reale Werte die auch nach einem Dollar-Kollaps noch einen Wert besitzen, ist somit absolut nachvollziehbar. Ganz nach dem Motto: "Wenn uns die Amerikaner schon so viel Geld schulden, dann gehen wir in den USA eben auf Einkaufstour und holen uns damit Sicherheiten."
    Quelle: http://www.contra-magazin.com/2015/0...teile-der-usa/

    LG

Seite 2 von 15 ErsteErste 12345612 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •