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Thema: China

  1. #81
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    AW: China

    Gegen US-Dominanz: China und Iran beschließen enge Partnerschaft


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten


    China und der Iran erweitern ihre bereits engen wirtschaftlichen Beziehungen auch in den politischen Raum. Washington verfolgt die Entwicklung mit Argwohn. Schon früh haben Vordenker gewarnt, dass eine Allianz zwischen Peking und Teheran zu einer Bedrohung der US-Interessen werden könnte.


    Der iranische Präsident Hassan Ruhani und der chinesischen Staatschef Xi Jinping am Samstag in Teheran. (Foto: dpa)


    Der Iran und China haben bei einem Treffen der Präsidenten beider Länder in Teheran eine „neue Ära“ der Zusammenarbeit besiegelt. Im Beisein des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping wurden insgesamt 17 Verträge unterzeichnet. Dabei geht es unter anderem um den Bau von zwei Kernkraftwerken im Südiran sowie die langfristige Lieferung iranischen Öls nach China.

    „Dieses Gipfeltreffen hat besonders nach der Umsetzung des Atomabkommens eine historische Bedeutung und ist der Beginn einer neuen bilateralen Ära“, sagte Ruhani. Neben den Verträgen über die Wirtschaftsbeziehungen wollen beide Länder auch politisch enger zusammenarbeiten. Besonders im Kampf gegen den Terrorismus in der Region solle den direkt davon bedrohten Ländern geholfen werden, sagte Ruhani.

    Der Iran ist der größte Handelspartner und wichtigste Öllieferant Chinas. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres importierte China 24,36 Millionen Tonnen an iranischem Rohöl.China investiert massiv in die iranische Energiestruktur. So sind derzeit 480 chinesische Ingenieure am Ölprojekt Nord-Azedagan an der iranisch-irakischen Grenze tätig, berichtet der chinesische Sender CCTV News.

    US-Militärstrategen werden sich durch die Annäherung in ihrer Überzeugung bestätigt sehen, dass eine Partnerschaft zwischen dem Iran und China für die USA nachteilig ist. Amerikas neue Militär-Strategie hebt die Staaten China, Iran, Nordkorea und Russland als aggressiv und bedrohlich hervor, die die globale Stabilität beeinträchtigen, berichtete schon vor geraumer Zeit der Guardian.

    Die US-Denkfabrik RAND, die enge Beziehungen zum Pentagon pflegt, empfahl bereits 2012, dass die USA eine Kooperation zwischen China und Iran verhindern müssen. Aus dieser Partnerschaft gehe nicht nur eine militärische, sondern auch eine energiepolitische Herausforderung für die USA hervor.

    Die Intensivierung der Beziehungen zwischen dem Iran und China könnte nicht nur den chinesischen Einfluss auf die Energieinfrastruktur im Nahen Osten erweitern, sondern auch die militärische und strategische Position Chinas im Südchinesischen Meer stärken. In der Vergangenheit ist es dort immer wieder zu Zwischenfällen zwischen den USA und China gekommen. Im Südchinesischen Meer befinden sich zahlreiche US-Kriegsschiffe und Spionage-Flugzeuge. In den Gewässern gibt es einen Territorial-Konflikt zwischen China und seinen Nachbarländern. Die USA ergreifen Partei für die Nachbarländer der Chinesen.
    Xi bezeichnete seine Gespräche mit Präsident Ruhani als sehr erfolgreich. China werde weiterhin der führende Handelspartner des Irans sein. In Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen würden Peking und Teheran auch politisch in der Region zusammenarbeiten, sagt Xi. Diese Kooperation werde nicht nur den Interessen beider Länder dienen, sondern auch den Frieden in der Region sichern, sagte Xi über einen persischen Übersetzer.

    Nach 14 Jahren ist Xi ist der erste chinesische Staatschef, der den Iran besucht. China ist seit mehreren Jahren Irans führender Handelspartner. Das Handelsvolumen soll mit den neuen Verträgen sogar die Marke von 52 Milliarden Euro von 2014 überschreiten. Ruhani sprach sogar von insgesamt 555 Milliarden Dollar innerhalb der nächsten zehn Jahre.
    Xi hat am Samstag auch Gespräche mit dem obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, geführt. Der chinesische Staatschef wollte in Teheran auch im jüngsten Streit zwischen dem Iran und Saudi-Arabien vermitteln. Bis jetzt hat er sich zu dem Thema jedoch noch nicht öffentlich geäußert.

    Der Iran betrachtet China als einen loyalen Partner, der laut Ruhani auch in schlechten Zeiten während der Sanktion wegen des Atomkonflikts zu dem Land gehalten habe und daher auch nach dem Atomabkommen erster Handelspartner bleiben solle.
    LG

  2. #82
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    AW: China

    Inselstreit: China warnt USA

    Nicht nur im Südchinesischen Meer gibt es Konflikte, auch im Ostchinesischen Meer existieren solche. Äußerungen des Kommandeurs des US Pacific Commands bezüglich der Diaoyu-Inseln sorgen erneut für politische Verstimmungen zwischen China und den USA.


    Von Marco Maier https://www.contra-magazin.com/2016/...ina-warnt-usa/

    Weil der Kommandeur des US Pacific Commands, Harry Harris, bei einer Veranstaltung eines Think Tanks sagte, dass "wenn sie angegriffen werden", die USA die Diaoyu-Inseln (jap.: Senkaku-Inseln) "selbstverständlich verteidigen" forderte Peking Washington auf, "in Worten und Handlungen in Bezug auf die Diaoyu-Inseln" vorsichtig zu sein.

    Am Freitag antwortete das chinesische Verteidigungsministerium schriftlich in der Tageszeitung China Daily: "China hat die Bekanntmachung des betreffenden Berichts zur Kenntnis genommen" und fügte hinzu, dass das chinesische Militär entschlossen sei, den regionalen Frieden und die Stabilität der Region zu sichern. Man hoffe, dass die amerikanische Seite greifbare Anstrengungen zur Wahrung des Friedens und der Stabilität in der Region unternimmt und das Gesamtbild der chinesisch-amerikanischen Beziehungen im Auge behält.

    Auch wenn die Amerikaner bisher vor allem stark darin waren, in mit China strittigen Fragen große Töne zu spucken, während danach kaum irgendwelche Taten folgten, so führen die US-Vorstöße in der Region immer wieder zu diplomatischen Verstimmungen. Am Donnerstagabend erklärte Ministeriumssprecher Yang Yujun: "Solche Äußerungen überraschen mich, da ihnen das historische Verständnis völlig abgeht." Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer sollten von China und den ASEAN-Staaten gewahrt werden. "Wir brauchen keine Länder außerhalb der Region, die mit dem Finger zeigen oder irgendwelche unwissenden Bemerkungen machen", so Yang.

    Washington versucht seit Jahren die Spannungen infolge von Grenzstreitigkeiten zwischen den (süd-)ostasiatischen Staaten für die eigenen Zwecke zu nutzen und die Länder gegeneinander auszuspielen. Insbesondere China gilt hierbei als Hauptgegner der USA, so dass dort immer wieder Reibungspunkte entstehen, die zu diplomatischen Verstimmungen zwischen beiden Ländern führen.
    LG

  3. #83
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    AW: China

    Abkehr vom Kommunismus? Chinas Staatschef promotet jetzt Konfuzius

    Konfuzius statt Kommunismus: Chinas Staatschef Xi Jinping hat wieder eine Aktion jenseits der Partei-Ideologie unternommen: Er verordnete den 250 Mitgliedern der Zentralen Politkommission einen Vortrag über konfuzianischen Patriotismus. Nur eine Aktion von vielen, die China-Beobachter hellhörig macht.



    Am 30. Dezember hielt Professor Chen Lai von der Tsinghua Universität in Peking einen Vortrag vor den 250 mächtigsten Menschen Chinas. Thema: Wie man sein Land liebt und diesem dient. Das Seminar handelte vom Patriotismus der chinesischen Nation und dessen Geschichte.
    "Frieden, Offenheit und Gewaltverzicht"

    Frieden, Offenheit und Gewaltverzicht kennzeichneten laut dem Professor Chinas Patriotismus in alten Zeiten. Staatchef Xi Jinping lobte im Anschluss den Vortrag und betonte, um chinesischen Patriotismus heutzutage zu leben, müsse man die eigene Kultur und Geschichte respektieren und deren Botschafter sein.
    Wer ist Professor Chen?

    Professor Chen leitet ein berühmtes Institut zur Erforschung der Traditionellen Kultur Chinas, das erst 2009 an der Pekinger Tsinghua Uni wiedereröffnet wurde, nachdem es in der Kulturrevolution geschlossen worden war. Zuvor hatte es 80 Jahre lang unter einigen bekannten Persönlichkeiten bestanden.
    Warum Xi ausgerechnet diesen Experten einlud, beleuchtete Wu Zuolai, ein heute in den USA tätiger Kunsthistoriker, im Interview mit EPOCH TIMES.

    Wu sagt, dass die Xi-Regierung das moderne China nun „durch einige traditionelle Methoden“ zu regieren plane. Zum Beispiel mangele es derzeit sehr an traditioneller Erziehung zur Moral. Im heutigen China rede man nicht mehr von Aufrichtigkeit, moralischen Schranken und Rechtsstaatlichkeit, weshalb es innerhalb der KP lauter korrupte Beamte und Funktionäre gebe – auch das Justizsystem sei deshalb marode.

    Noch dazu sei das KP-System ein fremdes, aus Europa importiertes System. Die Ideologie des Kommunismus und Marxismus sei in China schon zerbrochen und keiner glaube mehr an sie, weshalb die traditionelle Kultur als Leitkultur die einzig tragfähige sei.
    Xi wolle mit seiner Rückbesinnung auf alte Werte den Moralverfall auffangen, an dem die KP Schuld ist.

    Konfuzius-Interview schon im Juli
    Sein Auftritt vor den Regierenden war nicht das erste Mal, dass Professor Chen als Lehrmeister in Erscheinung trat: Ende Juli veröffentlichte die Disziplinar-Kontrollabteilung bereits ein exklusives Interview mit ihm. Darin erklärte er, wie man den Konfuzianismus politisch und für Regierungszwecke nutzen könne. Konfuzius appellierte stets für eine Verbesserung der Moral – sowohl als Grundlage eines harmonischen Zusammenlebens in der gesamten Gesellschaft, als auch bei den Regierenden.

    Das Volk durch Strafen zu regieren, sei nicht optimal, wie Konfuzius betonte. Viel besser sei es, mit Moral zu regieren. Das heutige China könnte laut Chen eine praktische Kombination aus beidem wählen und Konfuzianismus und Rechtsstaatlichkeit kombinieren.
    Chen sagte, dass heutzutage viele Probleme – inklusive der Korruption – hauptsächlich daran liegen, dass die traditionelle Kultur ignoriert würde. Chinas traditionelle Kultur besaß ein eigenes Aufsichtssystem zur Kontrolle der Machthaber, und das Beamtensystem war das langlebigste und stabilste der Weltgeschichte. Davon sollte man lernen.

    Trendwende Richtung Demokratisierung

    Fazit: Chen sagte auf einer Staatswebsite Dinge, die früher in der Öffentlich verboten waren – für Chinesen hoch interessant. Da die Disziplinar-Abteilung den Auftrag hat, die KP zu kontrollieren, zeigt das Interview, dass das Regime keinen anderen Weg sieht, als zur traditionellen Kultur zurückzukehren.

    In Chinas Medienlandschaft ist ein deutlicher Trend ablesbar: Dass immer mehr Experten und Meinungsträger ähnlich reden, zeigt einen nahenden politischen Wandel. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit werden immer deutlicher gefordert, das System als diktatorisch kritisiert: Man müsse die Macht des Systems beschränken und transformieren, so die Stimmen.
    Quelle: http://www.epochtimes.de/china/polit...-a1303498.html
    Da steckt mehr als nur eine Abkehr vom altem KP-Apparat dahinter, es ist ein Umbau des System im Gange!
    Der Kommunismus ist zerbrochen, der Kapitalismus befindet sich ebenfalls im Endstadium!
    "Konfuzianismus"! Eine Mischung aus kapitalistischer Marktwirtschaft, optimiert mit alten harmonischen Werten aus der Konfuzius Lehren, einer gerechten Aufteilung der Wirtschaftsleistung auf die breite Masse und um Großkapitalisten zu vermeiden.
    (http://www.epochtimes.de/themen/shen...-a1136810.html)


    LG

  4. #84
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    AW: China

    Wie im Goldrausch: China kauft Weltmarken auf und greift nach globaler Vorherrschaft

    Chinesische Investoren übernehmen die norwegische Opera Software ASA, den Entwickler des Opera-Browsers, teilt die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ mit.

    Ausgehandelt haben den Deal im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar der Vermögensverwalter Golden Brick Silk Road, die Softwareentwickler Beijing Kunlun Tech Co., der Hersteller von Anti-Virus-Software Qihoo 360 und der Investmentfond Yonglian Investment Co.


    Die Opera-Aktien seien im vergangenen Jahr um 47 Prozent eingestürzt, hätten sich zu Beginn dieses Monats vor dem Hintergrund einer möglichen Übernahme durch die chinesischen Investoren jedoch wieder aufgerappelt. Vor genau einer Woche hätten die Wertpapiere des norwegischen Softwareentwicklers an der Osloer Börse um 5,4 Prozent zugelegt. Die chinesischen Interessenten hätten dabei 56 Prozent über dem Durchschnittspreis der letzten 30 Tage für die Anteilscheine geboten – für das ganze Aktienpaket.

    China erobere weiterhin aktiv die weltweiten Online-Märkte. Sein größtes Hindernis auf dem Vormarsch sei die Dominanz westlicher Hightech-Riesen.

    Die Übernahme Operas sei ein erfolgreicher Versuch, das Monopol der heutigen Online-Trendsetter zu erschüttern und die eigene Kontrolle über das Cyberspace auszuweiten, meint der Experte für Informationstechnologie und ehemalige Mitarbeiter der Föderalen Agentur für Regierungskommunikation und Information, Oberstleutnant a.D. Andrej Massalowitsch: „Es ist anzunehmen, dass China eine Übernahme-Offensive startet, mit dem Ziel einer globalen Überlegenheit in diesem Sektor. Und als einer der Top-Browser passt Opera sicherlich gut ins Portfolio.

    Wichtig ist den Chinesen weniger das Produkt an sich, sondern zwei weitere Komponenten. Erstens: die Zielgruppe. Mit dem Tool können Millionen und Abermillionen aktiver User auf der ganzen Welt erreicht werden.
    Zweitens ist jeder Browser nur ein Rahmen für eine Vielzahl an Anwendungen. Jede Anwendung hat ihre Aufgaben. Und diese sind nicht immer harmlos, dienen nicht nur Werbezwecken. Es geht dabei um eine ganze Reihe von, sagen wir, Lesezeichen, die auf Ihrem Computer im Hintergrund bestimmte Aktionen durchführen – von der Überwachung Ihrer Aktivitäten bis hin zur Ausspähung Ihrer beruflichen Geheimnisse“, sagt der Kommunikationsexperte.

    Der Vorstand des norwegischen Softwarespezialisten begründe den Deal mit der Möglichkeit, einen Zugang zum Benutzerstamm der beiden chinesischen Software-Firmen Kunlun und Qihoo zu erhalten. Zudem gehe es um finanzielle und andere Unterstützung vonseiten des chinesischen Konsortiums, die eine Weiterentwicklung des Firmenpotentials ermöglichen werde.

    Der Experte vom Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladislaw Below, betont, dass chinesische Firmen nach der Übernahme in der Regel die Brand-Identity des akquirierten Unternehmens erhalten: „In der Praxis ziehen die chinesischen Investoren es vor, das Management und alle übrigen Bedingungen unverändert zu belassen. In Europa machen sie es jedenfalls so, anders als in einer Reihe afrikanischer Branchen.

    In Europa schließen sie nicht die Fabriken der übernommenen Unternehmen und streichen auch nicht ihren Produktionsumfang zusammen, weil sie strategisch investieren. Diese Tendenz wird sich nur verstärken, weil chinesische Investoren in den Sektoren und Industrien Aktiva aufkaufen, die es ihnen ermöglichen, ihre Marktposition zu stärken – anders übrigens als die Amerikaner, die gleich nach der Fusion damit beginnen, die Produktionsvolumina der übernommenen Firma zu steuern und sie an der eigenen Produktion auszurichten.“



    Verlangsamung von Wirtschaftswachstum in China ist gesund – Experte
    Gegenwind: Wie China die EU-Wirtschaft ausbremst
    Wall Street Journal: US-Hedgefonds beginnen neue Runde im Anti-Yuan-Krieg
    Wirtschaftsprobleme in der Welt lassen Russland und China noch enger zusammenrücken

    Zugang zu Märkten und Wachstum durch Zukauf seien die Kernmotive der Chinesen bei den Übernahmen namhafter Global Player. Der Januar dieses Jahres markiere dabei ein Rekordhoch: Angekündigt seien 82 Fusionen, Übernahmen und Aufkäufe ausländischer Konkurrenten durch chinesische Firmen im Gesamtwert von 73 Milliarden US-Dollar – bei 55 Deals für 6,2 Milliarden Dollar im gleichen Monat des Vorjahres, schreibt die Nachrichtenagentur.

    Die größten Deals dieses Jahres: die US-amerikanische General Electric habe ihre Haushaltgeräte-Sparte an die chinesische Haier verkauft. Die Dalian Wanda Corporation habe die Hollywood-Filmstudios Legendary Entertainment erworben – für einen in der Geschichte chinesischer Aufkäufe von Filmproduzenten beispiellosen Betrag von 3,5 Milliarden US-Dollar. Für Aufruhr in der gesamten chinesischen Wirtschaft sorgte der Megadeal des Staatsriesen ChemChina bei der Übernahme der schweizerischen Syngenta – einem der Weltmarktführer bei Pflanzenschutz und Nutzpflanzenzüchtung.

    Kosten der Transaktion: 43 Milliarden Dollar – das Zweieinhalbfache der Übernahme des kanadischen Öl- und Gasförderers Nexen durch die chinesische CNOOC für 17,7 Milliarden Dollar im Jahr 2012. von: http://de.sputniknews.com/wirtschaft...eltmarken.html
    Die Strategie scheint aufzugehen!
    Weg mit den US$, solange man noch etwas dafür bekommt!
    Die Dummen sind die Verkäufer, sie haben praktisch ihr Vermögen gegen nichts eingetauscht!

    An den Börsen ging es heute minimal aufwärts aber nur, weil China heute wegen des Neujahrstag geschlossen war.

    LG

  5. #85
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    Erster Güterzug aus China im Iran eingetroffen

    Ein historisches Ereignis kann ich vermelden. Der erste Güterzug, der China mit dem Iran über die antike Seidenstrasse verbindet, ist in der iranischen Hauptstadt Teheran eingetroffen, nach einer Reise von über 10'000 Kilometer. Das hat der Chef der iranischen Eisenbahn verkündet. Der Zug bestand aus einer Fracht von 32 Container gefüllt mit Waren aus der chinesischen Provinz Zhejiang. Die Reise dauerte 14 Tage und ging von China aus durch die zentralasiatischen Länder Kasachstan und Turkmenistan bis in den Iran.

    Pläne für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es auch

    "Die Ankunft dieses Zuges in weniger als 14 Tagen ist beispielos", sagte Mohsen Pourseyyed Aqai, Direktor der Eisenbahn der Islamischen Republik Iran. "Das ist ein wichtiger Schritt für die Wiederbelebung der Seidenstrasse und der Zug fuhr 700 Kilometer pro Tag, was 30 Tage einspart, im Vergleich zur bisherigen Reisedauer für diese Strecke", fügte er hinzu.

    Die Absicht ist, jeden Monat einen Zug planmässig fahren zu lassen, aber die Frequenz kann bei Bedarf erhöht werden.

    Die Einsparung von 30 Tagen bezieht sich auf die bisherige Schiffsroute, wobei die Fracht im Hafen von Schanghai geladen wird und im iranischen Hafen von Bandar Abbas ankommt. Der Zug war auch schneller als der Transit mit Lastwagen, welche die selbe Route über Land nehmen.
    Liebe Grüße
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  6. #86
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    AW: China

    Chinas geheime Goldreserven: Enorme Importe und Fördermengen – offiziell kaum Anstieg

    von: http://www.epochtimes.de/china/wirts...-a1307757.html
    Chinas Goldimporte haben sich seit 2010 versiebenfacht. Dies geht aus den neuesten Daten aus Hongkong hervor. Trotzdem ist die offiziell zugegebene Goldreserve nur wenig gewachsen. Wie groß ist sie wirklich?



    Seit wenigen Wochen veröffentlicht China auf Wunsch des IWF Zahlen zu seinen Goldreserven. Zuletzt hatte China im Frühling 2009 seine Reserve bei 1.054 Tonnen angegeben. Diese Zahl wurde damals schon für untertrieben gehalten. Bloomberg Intelligence schätzte damals 3.500 Tonnen. Nun, Ende 2015 sprachen die Chinesen von 1.700 Tonnen und vor kurzem von 1.787 Tonnen. Es kamen also 87 Tonnen im Dezember dazu. Doch dürften im Hintergrund noch größere Goldeinkäufe laufen, schätzt der CNN-Bericht.

    Goldimporte nach China werden über Hongkong abgewickelt – und von dort gibt es Zahlen.

    CNN berichtet, dass sich die Goldimporte über Hongkong seit 2010 versiebenfacht haben. Von nur mehr als 100 Tonnen Gold im Jahr 2010 stiegen die Importe auf knapp 1.000 Tonnen im vergangenen Jahr. Im Vergleich dazu ist Chinas Inland-Goldreserve jedoch verhältnismäßig wenig gewachsen.

    Natürlich haben auch Chinas Privathaushalte einen riesigen Goldbedarf, denn von 1950 bis 2004 war diesen Goldbesitz nicht erlaubt. Sie machen jedoch nur einen Teil der Käufer aus. Die Regierung dürfte deshalb ein großer Abnehmer sein.
    Chinas gigantische Goldproduktion

    Seit 2014 ist China auch der größte Goldproduzent der Welt und 40 Prozent der Fördermenge wird von den Chinesen selbst verbraucht. Die Goldproduktion im Reich der Mitte stieg in den letzten 15 Jahren stetig an, verdreifachte sich nahezu. 2015 sank die Fördermenge erstmals wieder ein wenig, was Chinas Zentraler Verband der Goldförderer mit dem niedrigeren Goldpreis und den damit einhergehenden Betriebsschließungen von kleineren und mittleren Mienen erklärte.

    In einer Statistik des Verbands vom Februar heißt es: Im Jahr 2015 wurden insgesamt 450 Tonnen Gold gefördert (exakt 450,053 t). Im Vergleich zum Vorjahr waren dies 1,746 t weniger – eine Reduzierung von 0,39 Prozent.

    Zur Stabilisierung des Yuan


    Über Chinas steigende Goldreserven sagte Seniorberater Jeffrey Nichols von Rosland Capital gegenüber Sina.com:
    Dass China jetzt mehr Goldreserven anhäuft, sei nicht verwunderlich. Wahrscheinlich wolle die Zentralbank dadurch die Internationalisierung des Yuan vorantreiben. Um die Währung zu stärken, sei eine gewisse Menge an Goldreserven nötig. Deswegen habe China Dollarreserven und andere Devisen verkauft und damit Gold angekauft, welches die härteste Währung sei.

    Nichols vermutet, dass dieser Prozess noch weiter läuft und die Zentralbank in den kommenden Monaten Goldankäufe von je 10 bis 20 Tonnen bekanntgeben wird. Die Stabilisierung des Yuan ist eine langfristige Aufgabe für Chinas Zentralbank.

    Aktuell bildet die offiziell bekannte Goldreserve der chinesischen Zentralbank nur einen kleinen Anteil der Währungsreserve – 1,8 Prozent. Thomas Bachheimer vom Goldstandard Institut International schätzt Chinas tatsächliche Goldreserve zwischen 25.000 bis 40.000 Tonnen. Mehr dazu unter: "So bringt Chinas Gold den Dollar zur Strecke"

    Die USA besitzen laut CNN über 8000 Tonnen Gold, womit das Verhältnis von Goldreserve zu Währungsreserve bei über 70 Prozent liegt. (yz / rf)
    ... schöner Parkettboden, würde jedoch in Fischgrät verlegt besser kommen.

    LG
    Geändert von green energy (18.02.2016 um 23:53 Uhr)

  7. #87
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    Gegen die USA: China hilft russischen Unternehmen durch die Krise

    China und Russland treiben ihre Partnerschaft voran, um die Dominanz der USA in der Weltwirtschaft zu brechen. Um durch die aktuelle Rohstoff-Krise zu kommen, finanziert die Bank of China im großen Stil russische Unternehmen. Jüngster Profiteur ist Gazprom mit einem Milliarden-Kredit.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...rch-die-krise/
    Liebe Grüße
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  8. #88
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    China weiter auf europäischer Einkaufstour

    Chinesen kaufen Flughafen Frankfurt Hahn

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...rankfurt-hahn/
    Chinesen übernehmen Inter Mailand

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...inter-mailand/
    ... to be continued!

    LG
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  9. #89
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    Disneyland-Eröffnung in Shanghai: Mickey Maus ist gnadenlos, spricht Chinesisch und isst Nudeln

    Am heutigen 16. Juni 2016 hat das lang ersehnte Disneyland in Shanghai unter verregnetem Himmel seine Tore für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Eröffnung wurde live im Fernsehen übertragen. Trotz des grauen Wetters, welches die Farben des Disneyschlosses erblassen ließ, kamen viele Chinesen auch ohne Eintrittskarte, um einen Blick durch den Zaun auf die neue schöne Welt zu erhaschen, ein paar Disney-Produkte zu konsumieren, oder zumindest einige Bilder vom Ort des Geschehens zu machen.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...anghai-mickey/
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    AW: China

    "USA werden einen hohen Preis zahlen" - China bereit USA im Südchinesischen Meer zu konfrontieren

    Peking muss sich darauf vorbereiten, die USA „einen Preis zahlen zu lassen, den sie nicht ertragen können“, sollte Washington weiter im Südchinesischen Meer intervenieren. So der Leitartikel des bekannten staatlichen Nachrichten-Magazins "Global Times". Der Artikel erschien nur wenige Tage, bevor ein Gericht in Den Haag über den Territorialstreit zwischen China und den Philippinen entscheiden wird.

    Das militärische Aufrüsten der USA richte sich gegen die Lebensinteressen Chinas und stelle „eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit“ dar. Washington verlege zwei Flugzeugträgerkampfgruppen in die umstrittene Region, kritisierte das Magazin Global Times jeweils in seiner chinesischen und englischen Ausgabe.



    Mehr lesen:Südchinesisches Meer: Weitere Spannungen nach Zwischenfall auf Taiwanstraße

    Peking solle die Entwicklung seiner Fähigkeiten zur strategischen Abschreckung beschleunigen, um die Vereinigten Staaten einzudämmen, heißt es weiter im Bericht. Wörtlich wird im Artikel ausgesagt:

    „Auch wenn China kurzfristig mit den USA militärisch nicht mithalten kann, sollte es in der Lage sein, die USA einen Preis zahlen zu lassen, den es nicht ertragen kann, wenn sie im Streit um das Südchinesische Meer mit Gewalt eingreifen sollten.“
    China sei ein friedfertiges Land, das den Dialog über die umstrittene Region begrüße, schrieb die einflussreiche Zeitung, „aber es muss auf jede militärische Konfrontation vorbereitet sein“.

    Es wird angenommen, dass von der Global Times enge Beziehungen in die chinesische Regierung führen. Die Zeitung agiert unter dem Schirm der offiziellen Zeitung der Kommunistischen Partei Chinas, „Renmin Ribao“ (zu Deutsch: „Tageszeitung des Volkes“).

    Der Leitartikel vom Dienstag kam, zeitlich vermutlich abgestimmt, nur eine Woche vor der Entscheidung eines Internationalen Schiedsgerichts in Den Haag heraus. Das Gericht entscheidet über die Rechtmäßigkeit von Territorialansprüchen Chinas und der Philippinen im Südchinesischen Meer. Im Jahr 2013 reichten die Philippinen eine Beschwerde ein, da Peking ihrer Meinung nach die Spratly-Inseln unrechtmäßig besetzt hätte. Die Inseln sind derzeit von so großem Interesse, da sie inmitten strategisch wichtiger Schifffahrtsrouten zwischen West und Ost liegen.

    China betrachtet das am 12. Juli fällige Urteil als „eine Bedrohung für die Integrität und sowohl maritime als auch territoriale Souveränität Chinas“. Laut den Global Times ist „das Schiedsverfahren nichts anderes als eine Farce“. Peking will das Urteil nicht anerkennen.
    Die Spratly-Inseln umfassen mehr als 750 Inseln, Atolle oder Riffe. Das Inselfeld liegt zwischen den Staaten Vietnam, den Philippinen, Taiwan, Malaysia, Brunei und eben China. Alle genannten Staaten beanspruchen die Inseln mehr oder weniger für sich.

    China führt Militärmanöver durch




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    Außerdem kündigte Peking vor der Entscheidung in Den Haag ein maritimes Militärmanöver an. Dieses wird zwischen der Insel Hainan und den Paracel-Inseln (auf Chinesisch: Xisha) durchgeführt. Auch diese Region gilt als umstritten. Die Übungen haben am Mittwoch begonnen und werden noch bis zum kommenden Montag andauern. Involviert sind zwei chinesische Lenkraketen-Zerstörer und eine Fregatte.

    Das Manöver löst in der Region Ängste aus. Die Global Times bewertetet das Manöver als „Gegenmaßnahme“ zu US-Anstrengungen, die zum Ziel haben, „China militärisch und politisch unter Druck zu setzen“.

    In den vergangenen Jahren gewann Peking zahlreiche Inseln im Südchinesischen Meer zurück und baute auf diesen militärische Anlagen aus. Washington beschuldigt China eines „aggressiven Verhaltens“, das die freien Schifffahrtswege in internationalen Gewässern beeinträchtigen würde.
    Chinas Präsident Xi Jinping betonte wiederholt, Peking habe keine Pläne, jemanden anzugreifen. Aber es werde an seiner Politik der aktiven Verteidigung festhalten. weiter: http://www.globale-evolution.de/newr...7857&noquote=1

    LG

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