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Thema: Alternative Energien

  1. #41
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Alternative Energien

    Coole Sache : )

    Die Solarziegel von Tesla sind auf dem Markt:
    Sie kosten weniger als ein normales Dach und haben eine unbegrenzte Garantie


    Alte und traditionelle Technologie mit moderner zu ersetzen kostet Mühe, auch wenn sie innovativ und revolutionär sind: Das ist bei Solarpaneelen der Fall die auch Jahre nach ihrer Einführung nicht den Erfolg gebracht haben, der erwartet worden war. Vor allem im privaten Bereich sind sehr wenige Personen davon überzeugt, Solarpaneele auf dem Dach zu installieren um die Stromrechnung zu senken. Das hat zwei Gründe- einen wirtschaftlichen und einen ästhetischen: Die Investition ist groß und man muss sich an den Anblick der unschönen Paneele auf dem Dach erstmal gewöhnen.

    Die Ziegel Solar Roof vereinen drei Elemente, die kein Produkt dieser Art bisher leisten kann: Schönheit,
    Erschwinglichkeit und Integration. Mit einem integrierten ultraresistenten Solarpanel.



    Das Funktionsprinzip der Ziegel ist leicht erklärt:


    Die Nylon-Basis absorbiert die Hitze, die durch die transparenten Ziegel strömt sodass sie die Luft in der Basis erwärmt.
    Der Nutzen von Luft anstatt von Wasser macht diese Ziegel so nachhaltig. Danach wird die warme Luft in einem Hitzeakkumulator gesammelt,
    der direkt die Heizung und Warmwasser-Versorgung speist.
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    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #42
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Alternative Energien

    Das Druckluft Auto, nur heiße luft? - Mfiles 032


    lg

  3. #43
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    AW: Alternative Energien

    Hallo green energy,
    Ich bin der Chris vom Yt Kanal M-Files.
    Habe Gerede gesehen das mein Beitrag hier im Board gelandet ist, somit habe ich dass Board auch erst gefunden. Da ich gerade noch Pause habe habe ich mich eben mit dem Handy reg. Um mitzuteilen das ich offen für jede Rückmeldungen bin, wenn ich Zuhause bin stelle ich mich vernimftig vor, dass ist auf dem Handy zu müßig, Also denke und bis dann, Chris

  4. #44
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Alternative Energien

    Windkraft für jedermann? Diese Anlage könnte Energieversorgung revolutionieren


    Die Energiewende ist eines der großen selbstgesteckten Ziele der Europäischen Union. Viele Unternehmen arbeiten an Lösungen auch für den privaten Gebrauch. Das Berliner Unternehmen Mowea hat mit seinem modularen Windrad nun auch eine gute Lösung für die Windkraft gefunden.


    Mowea – das sind im Kern die zwei Ingenieure Till Neumann und Andreas Amberger, die sich schon an der Berliner Technischen Universität mit Windkraft beschäftigt haben. Nach vielen Rechnungen und Erprobungen stand am Ende ein modulares Windrad für jedermann. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, der oft an Autobahnen betrachtet werden kann, sind diese Windräder klein und lassen sich an beliebigen Gebäuden anbringen. Weil sie modular entwickelt sind, lassen sie sich zu beliebig großen Gruppen zusammenschließen, die in Abhängigkeit von ihrer Größe mehr Strom liefern. Die Vision der beiden Ingenieure: Zusammen mit einer Solaranlage den Verbraucher nahezu unabhängig vom Stromnetz machen.
    WEITER: https://de.sputniknews.com/wissen/20...ative-energie/

    ...solche Anlagen baue ich schon seit 2 Jahren!

    LG

  5. #45
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Alternative Energien

    Grimms Märchenwald wird Opfer der Energiewende

    Es ist ein märchenhafter Wald voller knorriger, jahrhundertealter Baumriesen, seltener Tiere und sagenhafter Burgen. Die Heimat von Grimms Märchen beherbergt mit dem Urwald Sababurg das älteste Naturschutzgebiet des Landes und entlang der Weserhänge alte Laubbäume mit wertvollen Lebensräumen für geschützte Arten und einem einzigartigen Naturwaldreservat. Der Reinhardswald im Norden Hessens ist etwas ganz Besonderes, nicht nur weil er der größte im Land ist. Zu seinen Eigenschaften zählt auch: Er gehört der Allgemeinheit. Doch genau das könnte ihm zum Verhängnis werden, denn die Schwarz-Grüne Landesregierung plant mittendrin Industriegebiete.
    Hintergrund ist ihr ambitioniertes Ziel, zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie zu reservieren. Ausreichend Wind gibt es in Hessen aber – wenn überhaupt – nur in Höhenlagen. Weil die meist bewaldet sind, entstehen fast alle neuen Windkraftanlagen in Wäldern.
    Das Regierungspräsidium Kassel hat in den Höhenlagen des Reinhardswaldes sieben Windvorranggebiete ausgewiesen, auf denen jeweils bis zu 20 Windkraftanlagen (WKA) gebaut werden können. Für Naturschützer eine Katastrophe.
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    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

  6. #46
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    Extrem energiereiche Neutrino-Signale widersprechen Standardmodell der Teilchephysik

    Das ist alles nur "reden um den heissen Brei"!

    Zwei mit einer Ballonsonde eingefangene Teilchenspuren waren nicht nur um ein Vielfaches energiereicher als alle bislang registrierten Spuren, sie kamen offenbar auch von unten – also durch die Erde und widersprechen damit auch allen Vorhersagen des Standardmodells, bestätigen aber frühere Messungen mit dem Neurtrinodetektor IceCube. Stammen die Signale also von einem bislang gänzlich unbekannten Partikel oder Prozess?

    weiter hier: https://www.grenzwissenschaft-aktuel...hysik20181004/
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  7. #47
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    Frage Neuer Motor: Antrieb durch Informationen statt Benzin und Batterie?!



    Liebe Grüße
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  8. #48
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    AW: Alternative Energien

    Nikola Tre - Läutet der neue Wasserstoff-LKW die Automobilwende ein?

    Nikola Motor hat einen speziell für Europa entwickelten Brennstoffzellen-Lkw vorgestellt. Das US-amerikanische Start-up nimmt bereits Vorbestellungen für den Nikola Tre entgegen. Bereits im kommenden Frühjahr soll der erste Prototyp des Nikola Tre (Tre wie drei) bereitstehen. Auf der hauseigenen Messe "Nikola World" soll der Brennstoffzellen-Lkw in Phoenix / USA fahrbereit mit Trailer in Aktion zu sehen sein. Auch die Wasserstoffbetankung bei 700 bar wird auf der Veranstaltung gezeigt. Der Nikola Tre wurde speziell für europäische Kunden entwickelt und soll als 6x4 oder 6x2 in verschiedenen Konfigurationen und Grössen bereitstehen. Die Leistung des Brennstoffzellen-Lkw reicht von 368 bis 735 Kilowatt (500 bis 1.000 PS), die Reichweite soll zwischen 500 und 1.200 Kilometern liegen.


    Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element im Universum. Wenn man die Atome zählt, ist wahrscheinlich über 90% der Masse Wasserstoff. Nikola hat Nel ASA als einzigen Ausrüstungslieferanten ausgewählt, um das grösste Wasserstoffnetzwerk der Welt zu schaffen, das über 2.000 Meilen und 16 Stationen umfassen wird. Nikola hat bereits zwei der 16 Stationen gestartet und 14 weitere werden unmittelbar nach der Installation folgen. Leider ist der Haupt-Shareholder des Ausrüstungslieferanten ein korruptes Finanzunternehmen. Die Clearstream Banking S.A. ist mit rund 11% beteiligt.


    Die Clearstream-Affäre war ein politischer Skandal in Frankreich im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen von 2007: Der Name bezieht sich auf die luxemburgische Bank Clearstream Banking S.A., die sich inzwischen zu 100% im Besitz der Deutschen Börse befindet und im Verdacht steht vielen prominenten französischen Politikern und Unternehmen zur Steuerumgehung verholfen zu haben. Es wird auch angenommen, dass Clearstream französischen Privatpersonen und Unternehmen geholfen hat, Geld zu waschen, das aus Bestechungsgeldern im Zusammenhang mit dem Verkauf von sechs Fregatten der La Fayette-Klasse an die Republik China im Jahr 1991 entstand.

    Auch die UBS hat sich mit 19'864'323 Shares knapp 2% des "Wasserstoff-Kuchens" unter den Nagel gerissen. Die Skandale der UBS und die Verbindungen zur Clinton-Foundation sind bekannt.

    Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die eigentlich geniale Technologie überhaupt nicht neu ist und schon seit Jahrzehnten auf uns wartete. Dass innovative Technologien systematisch unterdrückt werden, ist ein offenes Geheimnis. Die herrschende Klasse handelt nie im Interesse des Allgemeinwohls, sondern einzig und allein für ihren Machterhalt. Technologien, die das milliardenschwere Ölgeschäft des OPEC-Kartells gefährden, hatten bislang keine Chance, auf den Markt zu gelangen. Ein gutes Beispiel ist die tragische Geschichte von Stanley Meyer, der in den 70er Jahren ein Wasserstoffauto entwickelte, es damit in die Schlagzeilen schaffte und dann kurz vor der Markteinführung vergiftet wurde.


    Zuerst wurden Wasserstoffautos pauschal als Verschwörungstheorie abgestempelt, dann hiess es, dass sie aufgrund der hohen Explosionsgefahr nicht marktfähig seien und jetzt werden plötzlich ökologische Bedenken vorgeschoben. An diesem Beispiel erkennen wir, wie sehr die Mainstreampresse und die Mainstreamwissenschaft von der Wirtschaftselite gesteuert wird. Die multinationalen Grosskonzerne der Raubtierkapitalisten erkaufen sich die Gunst der Medien mit überdimensionierten Werbeverträgen, damit diese genau so berichten, wie es ihren Geldgebern dient.

    Doch diverse Tüftler widerlegen das korrupte Mainstream Narrativ: Mit etwas technischem Wissen und einer Menge Phantasie hat der brasilianische Hobby-Erfinder Ricardo Azevedo in seiner Garage in São Paulo seine sogenannte Moto Power H2O gebaut, die mit einem Liter Wasser stolze 500 Kilometer schafft. Dafür hat er seine 23 Jahre alte Honda NX 200 in eine Art wasserbetriebenes Motorrad verwandelt. Die Maschine nutzt eine Autobatterie, um Strom zu produzieren. Mittels Elektrolyse entsteht eine Zündung, die die Energie bereitstellt, um das Motorrad anzutreiben. Azevedo: “Dieses Gerät spaltet die Wassermoleküle in Sauerstoff und Wasserstoff. Dabei entsteht mehr Wasserstoff, und ich nutze ihn, um den Motor des Motorrads anzutreiben.”
    Weitere Informationen und Videos hier
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #49
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    Brennstoffzellen-Zug im Regionalverkehr

    Weltweit zum ersten Mal werden Brennstoffzellen-Züge im öffentlichen Regionalverkehr eingesetzt. In Niedersachsen ersetzen die Zukunftszüge der Firma Alstom schmutzige Dieselloks.

    Mit dem Coradia iLint hat der französische Hersteller Alstom einen Brennstoffzellen-Zug entwickelt, der seit heute in Niedersachsen vom Verkehrsbetrieb Elbe-Weser (EVB) als Regionalbahn eingesetzt wird. Vorerst verbinden zwei dieser Brennstoffzellenzüge die Städte Bremervörde, Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude. Angetrieben wird die Bahn von E-Motoren, die ihren Strom allerdings nicht über Oberleitungen sondern über einen Batteriepuffer aus Brennstoffzellen beziehen. Bei dieser Technik entsteht durch die chemische Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff elektrischer Strom. Statt CO2 oder Stickoxide emittiert die Brennstoffzelle am Ende lediglich Wasser. Der dafür notwendige Vorrat an Wasserstoff befindet sich in einem Stahltank auf dem Dach des Zuges. Laut Alstom soll eine Tankfüllung gut 1.000 Kilometer Reichweite erlauben. Die Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h sei vergleichbar mit den Fahrleistungen klassischer Dieselloks. Bereits Ende 2017 haben die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und Alstom einen Auftrag über 14 Brennstoffzellen-Züge vereinbart, die ab 2021 im niedersächsischen Regionalverkehr regulär eingesetzt werden sollen. Bei den jetzt vom EVB in den Dienst gestellten Zügen handelt es sich noch um einen Pilotbetrieb. Im Hinblick auf den Klimaschutz stellt der Brennstoffzellenzug eine gute Alternative zur Diesellok dar, die vor allem dort zum Einsatz kommt, wo sich der Bau von Oberleitungen finanziell nicht lohnt. Allerdings ist der Betrieb des Coradia iLint vorläufig nicht klimaneutral, da Wasserstoff derzeit noch überwiegend aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Wenn jedoch in Zukunft der Strom von Offshore-Windanlagen für die energieintensive Elektrolyse von Wasserstoff genutzt wird, könnten Brennstoffzellen-Züge nicht nur lokal emissionsfrei sondern sogar klimafreundlich betrieben werden.

    Quelle: https://www.welt.de/motor/news/artic...alverkehr.html


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  10. #50
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    AW: Alternative Energien

    Iss zwar schon etwas älter...hat aber immer noch Potential.................Elektrische Energie Speichern...unbegrenzt.....
    ...Alleine die Sonne würde den Jahresbedarf mehrfach eines Haushalts decken..........aber es fehlt am Speicher.............

    Starke Batterie aus Kunststoff und Kochsalz

    Leistungsstarke und kostengünstige Stromspeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Auf dem Weg dorthin ist Forschern aus Jena ein wichtiger Schritt gelungen: Sie haben eine Redox-Flow-Batterie entwickelt, die mit Kunststoff und Kochsalz auskommt.




    Windkraftanlage von Dong Energy: Um das schwankende Aufkommen von Wind- und Solarenergie aufzufangen, sind mehr Energiespeicher notwendig. Jetzt haben Jenaer Forscher eine Redox-Flow-Batterie entwickelt, die auch mit kostengünstigen Materialien zu guten Ergebnissen kommt.
    Foto: Dong Energy

    Strom lässt sich bald komplett aus Erneuerbaren Energien erzeugen, technisch kein Problem. Zwei große Hürden aber gibt es: Der Mangel an Verteilnetzen und die viel zu geringe Kapazität an Stromspeichern, um die natürlichen Schwankungen von Wind und Sonne auszugleichen. Für den Sprung über die erste braucht es vor allem Geld, für den zweiten Erfindergeist. Denn die großen Batterien, die man bisher dafür nutzt, sind extrem teuer und umweltschädlich.
    Redox-Flow-Batterien heißen diese Geräte, die die Energie nicht in Feststoffen wie Metallen, sondern in Elektrolytlösungen speichern. Sie sind gelagert in zwei Tanks, die den Minus- und den Plus-Pol bilden und die durch eine spezielle Membran getrennt sind. Bislang bestehen die Elektrolytlösungen in der Regel aus in Schwefelsäure gelösten Vanadium-Ionen. Weil Schwefelsäure bekanntermaßen sehr aggressiv ist, halten die Batterien auch nicht sehr lange. Und Vanadium ist ein zwar auf der Erde sehr häufiges Element, das aber in einem teuren Prozess zu reinem Metall reduziert werden muss.

    Leistung fast so hoch wie bei herkömmlicher Technik


    Chemiker der Universität Jena haben nun eine Redox-Flow-Batterie entwickelt, in der weder Vanadium noch Schwefelsäure nötig ist. „Das Neuartige an unserem Batteriesystem ist, dass es deutlich günstiger hergestellt werden kann, aber dennoch fast die Kapazität und Leistung herkömmlicher, metall- und säurehaltiger Systeme erreicht“, sagt Dr. Martin Hager. Ihre Batterietechnik präsentieren die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature.
    Das Jenaer Forscherteam mit der neuen Batterie (v. l.): Prof. Ulrich S. Schubert, Tobias Janoschka und Dr. Martin Hager.
    Quelle: Anne Günther/FSU

    Das flüssige Speichermedium besteht in der neuen Erfindung aus Polymeren, die in einer einfachen Kochsalzlösung schwimmen. Diese neuartigen Kunststoffe ähnelten in ihrem Aufbau Plexiglas und Styropor, erklären die Wissenschaftler. Gegenüber diesen herkömmlichen Materialien hätten sie aber eben den Vorteil, dass sie Elektronen aufnehmen und abgeben können.
    Und weil die Kochsalzlösung wässrig und kaum aggressiv ist, können die Forscher eine einfache und billige Cellulose-Schicht als Membran zwischen den Elektrolyt-Tanks verwenden. „Diese auf Polymeren basierende Redox-Flow-Batterie eignet sich daher ideal als Energiespeicher für große Windkraft- und Solaranlagen“, meint Prof. Ulrich S. Schubert, Lehrstuhlinhaber für Organische und Makromolekulare Chemie an der Universität Jena.


    Lange haltbar und häufig wieder aufladbar

    Bis zu 10.000 Mal konnten die Jenaer nach eigenen Angaben ihre neuartige Batterien neu laden, und das ohne nennenswerten Verlust an Ladekapazität. Nun arbeiten sie vor allem daran, die Energiedichte zu erhöhen und damit noch stärkere und effizientere Systeme zu entwickeln. In ihrem eigenen Start-up JenaBatteries GmbH wollen sie dann marktreife Produkte anbieten – wann es so weit sein wird, ist allerdings offen.
    Der Elektrosportwagen Quantino, der im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, hat ebenfalls eine Redox-Flow-Batterie mit Salzlösung an Bord.

    Quelle: Nanoflowcell

    Mit einer ähnlichen Technik scheint das Liechtensteiner Unternehmen Nanoflowcell zu arbeiten. In dem Elektroauto Quantino, das Nanoflowcell im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt hat, ist eine Redox-Flow-Batterie enthalten, die ebenfalls mit einer Salzlösung arbeiten und dem Auto eine Reichweite von 1000 km ermöglichen soll.
    Quelle :https://www.ingenieur.de/technik/fac...toff-kochsalz/
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

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