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Thema: Proteste und Unruhen rund um den Globus

  1. #1
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Proteste und Unruhen rund um den Globus

    Es brodelt in der halben Welt – Ein Aufruf zur Revolution schlägt Wellen




    “Dieses System funktioniert nicht, der Wandel ist nicht radikal genug.” Der Komiker Russell Brand hat die Probleme im Westen – schreiende soziale Ungleichheit, Lähmung der politischen Kaste, wachsende kriminelle Energie im Finanzsystem und in großen Firmen – in seinem Interview bei “Newsnight” in der BBC in dieser Woche klar benannt – und zu einer Revolution aufgerufen. Seitdem schlägt ihm Hohn und Spott entgegen. Der britische “Mirror” zum Beispiel hat ihn als “trivialen Mann” bezeichnet. Im “New Statesman” hält Russell Brand dagegen, er habe noch nie gewählt, er sei von der politischen Klasse völlig desillusioniert: “I have never voted. Like most people I am utterly disenchanted by politics. Like most people I regard politicians as frauds and liars and the current political system as nothing more than a bureaucratic means for furthering the augmentation and advantages of economic elites.” Aber es gibt auch Sympathien für den Mann, der ausgesprochen hat, was die halbe Welt – gemessen an Demonstrationen von Griechenland über Brasilien, Russland, China, Indien bis nach Spanien und Italien – denkt. Zum Beispiel Ambrose Evans-Pritchard, der im Telegraph offen zugibt, Brand habe mehr Recht als Unrecht. Pritchard´s Kommentar zu den wachsenden sozialen Spannungen auf dem Globus: “Russell Brand is more right than wrong. Pre-revolutionary grievances are simmering in half the world, openly in France and Italy, less openly in Russia and China.The Gini Coefficient measuring income inequality has been rising for 25 years almost everywhere, thanks to the deformed structure of globalisation. Companies can hold down wages in the West by threatening to decamp to the East. “Labour arbitrage” boosts the profit share of GDP and eats into the share of workers.That is how Volkswagen extracted pay cuts at German plants in 2005. The German reforms now being exported to Club Med are why Germany’s Gini index has soared and why German life expectancy is falling for the poor.”
    Hier kommt das 10minütige Interview, in dem Russell Brand sich wortgewandt und mit vielen berechtigten Hinweisen gegen die hochnäsigen Einwände des Moderators Jeremy Paxman durchsetzt. Paxman ist ein richtig arrogantes Arschloch in dem Interview und macht sich damit zum Repräsentanten des Systems, das Brand umwälzen möchte. Die Schwäche in Brands Darstellungen ist der fehlende Hinweise, wie die Revolution aussehen könnte.

    NEWSNIGHT: Paxman vs Brand - full interview

    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #2
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    Studie: Weltweite Protest-Welle wegen wachsender Armut

    Bürger-Proteste und Unruhen weiten sich aus, sagt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Grund dafür sei die wachsende Armut der Bürger durch Misswirtschaft und Korruption. Die Euro-Krise und der derzeitige Zustand der EU verstärken die Entwicklung.


    Bürgerproteste gegen soziale Ungleichheit, wie hier in Griechenland, werden weltweit zunehmen. Zu diesem
    Schluss kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. (Foto: dpa)


    Ob in der Türkei, Brasilien, dem arabischen Raum, Asien oder Europa: Nach Einschätzung der Bertelsmann-Stiftung wird die Welle von Bürgerprotesten in der Welt noch lange nicht abebben. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung hervor.


    Nach Einschätzung der Autoren gibt es in vielen Regionen der Welt ungeachtet des Wirtschaftswachstums immer noch ein „hohes Maß an Armut und sozialer Ausgrenzung“. In den meisten Staaten profitierten davon nur kleine Eliten. Vielerorts werde politische Macht missbraucht, und zwar nicht nur in autoritären Ländern. Solange demokratische Entwicklungen trotz höheren Wirtschaftswachstums unterentwickelt blieben, Reformen von den Eliten verweigert würden und die Kluft zwischen Arm und Reich tief bleibe, werde sich kaum etwas an den ständigen Unruhen ändern.


    Die Bertelsmann-Stiftung ermittelt seit 2003 einen so genannten Transformationsindex (BTI). Dabei untersucht sie, wie sich 129 Länder in Hinblick auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft entwickeln. Ihr aktueller Befund fällt bescheiden aus: „Der BTI 2014 kann trotz der politischen Umbrüche im arabischen Raum keine positive Transformationsbilanz ziehen.“ Vielmehr sei ein Anwachsen gesellschaftlicher Polarisierung feststellbar, auch ein wachsender Einfluss religiöser Dogmen auf Staaten und ihre Institutionen. Gleichzeitig fehle es immer häufiger in Staaten an einem „effektiven Konfliktmanagement“.


    Die wachsende Protestwelle geht nach dem Befund der Stiftung oft einher mit einer politischen Destabilisierung. Das werde vor allem in den arabischen Ländern deutlich. Fortschritte bei Demokratisierung und sozialer Marktwirtschaft gab es in Ländern wie Uruguay, Polen, Slowakei, Ghana, Birma und Taiwan. Dagegen stuft die Stiftung Russland unter Präsident Wladimir Putin inzwischen als „Autokratie“ ein. Besonders kritisch sehen die Autoren die Entwicklung in Staaten wie Syrien, Mali oder Sri Lanka.


    Die Stiftung ermittelte in 59 von 75 untersuchten Demokratien in den letzten acht Jahren teils erhebliche Rückschritte bei demokratischen Standards wie fairen Wahlen, Pressefreiheit, Rechtssicherheit oder staatlicher Gewaltenteilung. „Dazu zählen in Europa etwa Albanien, Bulgarien, Rumänien und Ungarn“, heißt es in dem Bericht. In einigen europäischen Staaten seien die Rückschritte so massiv, dass diese mittlerweile nicht mehr demokratischen Grundstandards genügten. Als Grund dafür nennen die Autoren unter anderem die Euro-Krise und den derzeitigen Zustand der EU.


    „Die Mitgliedschaft in der EU hat bisher längst nicht überall die erhoffte Schubkraft für bevölkerungsweite Wohlstandsgewinne und einen schnelleren ökonomischen Aufholprozess entfaltet.“


    Tatsächlich breitet sich auch in Europa eine Protestwelleaus. In Griechenland wehren sich die Bürger zunehmend gegen die massenhafte Verarmung durch die Sparpolitik der EU (mehr hier).

    In Italien weitete sich ein anfänglicher Bauernprotest zu einer Bürgerbewegung gegen Misswirtschaft und Korruption aus (hier).

    Auch in Spanien demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Folgen der Sparpolitik und die Korruption der spanischen Regierung (hier).

    Und in Frankreich bahnt sich die Wut der Bürger gegen die Steuerpolitik von Präsident Hollande ihren Weg (hier)


    Der Vorstandschef der Bertelsmann Stiftung, Aart De Geus, zog daraus das Fazit: „Wir brauchen einen neuen, einen besseren und konstruktiven Dialog mit Protestbewegungen.“ Demokratische Entscheidungsmechanismen allein reichten nicht aus, um einen sinnvollen Konsens über neue Zielsetzungen bei der Umgestaltung von Gesellschaften zu erreichen.

    Als „Silberstreif“ bezeichnet die Stiftung das wachsende zivilgesellschaftliche Engagement in vielen Staaten. „Gegen Misswirtschaft, Willkür und Korruption nimmt der Widerstand einer besser vernetzten und selbstbewussteren Zivilgesellschaft zu“, stellte sie fest.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...hsender-armut/

    Der geplante Ruiien unser Gesellschaft durch die Finanzmaffia geht weiter!

    Statt echte Hilfe zu leisten weirden Hilfsgelder für überhöhte Zinszahlungen, Boniifikationszahlungen,
    Banken Verluste abgedeckt und ein Haufen unnötiger EU-Politiker überbezahlt!

    Arbeiter, Angestellte sowie Klein- und Mittelbetriebe werden abgezockt und systematisch
    in den Ruien getrieben!

    Duch Angst und Panik machen rüste der Staat die Exekutive auf, zentrale Überwachung wird ausgebaut, einschneiden von Grundrechten durch Gesetzesänderungen, ......

    Das um den Geldadel zu scützen, die Kosten tragen wieder WIR!

    Was ist das Ziel?
    Die Zerstöhrung aller Demokratischen Strukuren?
    Die Einführung einer N W O - Wirtschaftsdiktatur?

    LG


  3. #3
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    Violence as thousands march in Rome against austerity

    Italien, Frankreich, usw.

    http://rt.com/news/rome-austerity-protests-march-172/



    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #4
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    Zehntausende Georgier protestieren gegen Putin

    Ein neuer Maidan?

    "Stoppt Putin": Mit dieser Forderung sind in Georgien 30.000 Anhänger der Opposition auf die Straße gegangen. Sie kritisieren Russlands Versuch, die abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien noch enger an sich zu binden.




    შეჩერება პუტინი = Stopp Putin auf Georgisch!
    Woher diese Tafeln und Transparente??

    Für westliche Propagandaschlacht??
    weiter:http://www.tagesspiegel.de/politik/t.../10985944.html
    und: http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1003206.html

    Auch in der Ukraine kamen die ersten Hassparolen vom "Spiegel"!

    Tatsächlich haben nur proeuropäische Minister die Regierung verlassen weil man gegen Sie Korruptionsermittlungen durchführt.
    Diese haben auch die Demo mit einer Handvoll Leuten zum Fotootinig organisiert.


    Eine Meldund von der SZ:

    Die georgische Regierung hat auf einen Schlag wichtige Wegbereiter für eine engere Anbindung des Kaukasus-Staats an Europa und die Nato verloren. Nachdem Premier Irakli Garibaschwili am Dienstag den Verteidigungsminister Irakli Alasania entlassen hatte, trat der Minister für Euro-Atlantische Integration, Alexi Petriaschwili, aus Protest zurück.
    Diese haben auch die Demo mit einer Handvoll Leuten zum Fotootinig organisiert.
    weiter: http://www.sueddeutsche.de/politik/g...flis-1.2206017


    Premier Irakli Garibaschwili hatte wieder begonnen Handelsbeziehungen mit Russland aufzunehmen, eine gute Partnerschaft zu Russland ist Ihm wichtiger als die NATOt, was die Euromarionetten entlarfte und diese unter Korruptionsverdacht stellt.

    ....dass selbe Spiel wie in der Ukraine! Fortsetzung folgt sicher!


    შეჩერება ობამას (Stop Obama) würde Ihnen mehr helfen!
    LG

  5. #5
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    Venezuela Präsident Maduro: „Staatsstreich vereitelt, der den Stempel Washingtons trägt“

    Zum zweiten Mal wurde ein Putsch in Venezuela verhindert.
    Indizien, geheime Videoaufnahmen lieferten die Beweise.




    Quelle: antikriegTV

    LG

  6. #6
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    CIA prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland und EU

    Es wäre wirklich schön, wenn diese Entwicklung nicht so logisch klänge.

    Washington Post: CIA prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland und EU

    Die renommierte Zeitung zitierte den ehemaligen Direktor des amerikanischen Geheimdienstes CIA Michael V. Hayden mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei.

    Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen. Doch mit dem Jahr 2020 hat sich Hayden noch reichlich viel Zeit gelassen, etwa weil die sprichwörtliche Geduldigkeit der Deutschen dabei berücksichtigt wurde?

    Seit geraumer Zeit erkennen wir bereits Anzeichen für das bevorstehende Unheil. Und wir erkennen gleichzeitig, dass der geduldige Deutsche seiner Geduld eigentlich schon längst ein Ende gesetzt hat. In Brand gesteckte Autos, Anschläge auf die Polizei, Gewaltorgien bei Demonstrationen, die allgemein steigende Gewaltbereitschaft sind in


    Deutschland bereits an der Tagesordnung. Übermäßiger Alkoholmissbrauch, gesteuerte Bildungs- und Beschäftigungsdefizite sowie kriminelle Vereinigungen und Kleinstorganisationen unterstützen diesen unheilvollen Weg, den Deutschland eingeschlagen hat. Die durch die Lobbyisten gesteuerten Klientel-Politiker halten es hingegen mit den drei Affen: Nichts hören, nichts sehen und nicht darüber reden.



    Was lange gärt, wird endlich Wut. Genau diese Wut ist es, die Deutschlands Straßen in absehbarer Zeit die Truppen der Bundeswehr bescheren wird, deren Aufgabe es sein wird, die Polizei zu schützen und zu unterstützen, vielleicht sogar sehr bald die “Spreu vom Weizen” zu trennen.
    Rechte gegen Linke, Muslime gegen Christen und Juden, Arme gegen Reiche, Migranten gegen Einheimische lassen das ehemalige Land der Dichter und Denker armselig erscheinen. Und die Armseligkeit des Staates hat einen Namen: “Ungerechtigkeit”.


    Der zu erwartende Bürgerkrieg soll aber ebenso weitere Ballungszentren Europas betreffen, während die EU auf eine harte Probe gestellt werde und in Teilen zerbreche. Bereits heute können wir feststellen, dass europäische Teile während der Wirtschaftskrise weit nach rechts abgedriftet sind. Ausgerechnet das bislang so liberale Holland hat ein solchen Weg eingeschlagen, während auch Österreich, Belgien, Italien und Großbritannien bereits mit dem Rechtsextremismus sympathisieren und zu einer harten Belastungsprobe der europäischen Einigung werden.


    Vor all diesen Hintergründen dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass es in den USA ein breites Klientel dafür gibt, das sich eigentlich gegen ein zu starkes Europa gewandt hat. Entweder Europäer lernen aus der Geschichte oder Europa wird in einem Bürgerkrieg versinken der jegliche Vorstellungskraft übersteigt.


    CIA Prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland



    Anruf beim Meldeamt!

    Quelle: http://krisenfrei.de/

    LG

  7. #7
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    AW: Proteste und Unruhen rund um den Globus

    „Russische Pipeline stoppen“: Experten sehen USA hinter Protesten in Mazedonien

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20...#ixzz3abZX2iYN



    Zehntausende Gegner und Anhänger der mazedonischen Regierung haben mit einem Tag Abstand in Skopje demonstriert. Experten sprechen von einer hohen Popularität von Premierminister Gruevski. Laut ihnen hat der „Westen“, allen voran die USA, die Anti-Regierungsaktionen dirigiert, um den Bau der russischen Gaspipeline durch Mazedonien zu verhindern.




    Russisches Außenamt: Westen plant „bunte Revolution“ in Mazedonien

    Die Situation in Mazedonien habe sich zugespitzt, nachdem die Regierung in Skopje damit begonnen habe, eine Annäherung mit Russland und China in Erwägung zu ziehen, sagte der serbische Politikwissenschaftler Dusan Prorokovic zu Sputnik. Er verwies darauf, dass bei der Oppositionsdemo in Skopje Diplomaten aus den USA und der EU zugegen waren. Ähnlich war es bei den Euro-Maidan-Protesten in der Ukraine zugegangen, als EU-Politiker und US-Senatoren das Camp der ukrainischen Opposition in Kiew besucht und den Regierungsgegnern Mut zugesprochen hatten. Zwei Monate später kam es in der Ukraine zu einem Umsturz.

    Auch viele andere Experten sehen hinter den Protesten in Mazedonien die Vorbereitung eines gewaltlosen Regimewechsels mit dem Ziel, die für die USA und Westeuropa unliebsame Regierung in Skopje, die Russland-Sanktionen ablehnt und das russische Pipelineprojekt Turkish Stream unterstützt hat, loszuwerden.

    Mazedonien: 90.000 Regierungs-Anhänger demonstrieren in Skopje

    „Der Westen hat unter US-Führung ein Projekt zur Destabilisierung Mazedoniens begonnen. Das Ziel: den Bau von Turkish Stream durch Mazedonien zu verhindern“, sagte Slobodan Nikolic, Vorsitzender der „Russischen Partei“, in einem Sputnik-Gespräch. Damit lasse sich auch der Angriff der Kosovo-Terroristen auf Mazedoniens drittgrößte Stadt Kumanovo erklären. „Denn der Bau von Turkish Stream würde die Wirtschaftssanktionen gegen Russland und die Finanzierung des Ukraine-Krieges sinnlos machen.“ Der Einwohner von Skopje Ivan Babanovski urteilte, dass US-Vizepräsident Joe Biden „persönlich ein Interesse daran hat, amerikanisches Erdgas nach Europa zu bringen“. Nach Ansicht des ehemaligen jugoslawischen Sicherheitsbeamten sollte sich Ministerpräsident Gruevski um die eigene Sicherheit kümmern — „eingedenk des Schicksals von Saddam Hussein und Muammar Gaddafi.“
    Für den mazedonische Medienpropaganda-Analysten Vladimir Pandovski sind die Proteste in Skopje nichts weiter als eine „Inszenierung“ — die Teilnehmer seien massiv durch soziale Netzwerke angeworben worden. Nach seinen Angaben weiß Regierungschef Nikola Gruevski einen Großteil der Bevölkerung hinter sich und hat einen klaren „Aktionsplan“.

    Dass der Regierungschef populär ist, weiß auch Slobodan Tomic. Der prominente mazedonische TV-Journalist vergleicht Gruevski mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin: Beide sind in ihren Ländern zunehmend populär, beide werden von westlichen Medien gebasht. Tomic hält eine bunte Revolution in Mazedonien für unmöglich.

    Die Antiregierungsaktionen laufen nach dem klassischen Szenario des Westens und richten sich gegen die Politiker, die Turkish Stream unterstützten, sagte Srdja Trifkovic, Chefredakteur des Magazins Chronicles, zu RT. Seiner Meinung nach stecken Washington und Brüssel hinter der Krise in Mazedonien. Der Anlass für deren Einmischung war der Wunsch des mazedonischen Ministerpräsidenten Gruevski, sein Land für Turkish Stream zu eröffnen. Durch diese Pipeline, die das geplatzte Projekt South Stream ersetzen soll, soll Erdgas aus Russland abseits des instabilen Transitlandes Ukraine nach Südeuropa strömen.

    Politikwissenschaftler Georgi Engergart von der Russischen Wissenschaftsakademie pflichtet bei: „Die USA und die EU haben enorme Anstrengungen unternommen, um South Stream zu blockieren. Nun versuchen sie auch die Transitoption Mazedonien auszuschalten, um – wie sie selbst glauben – Russland wirtschaftlich vom Balkan zu verdrängen.“ Der Experte ist sicher: Ein Machtantritt von Oppositionschef Zaev würde die Pläne für den Transit russischen Gases durch Mazedonien durchkreuzen.
    LG

  8. #8
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    AW: Proteste und Unruhen rund um den Globus

    Chaos in Calais: Verkehr im Eurotunnel gesperrt


    Im nordfranzösischen Calais haben Migranten während einer Protestaktion von Fährangestellten versucht, über die Grenze nach Großbritannien zu gelangen. Sondereinsatzkräfte der Polizei waren vor Ort. Durch Blockaden während der Protestaktion geriet der Verkehr ins Stocken.

    Schätzungsweise 3000 Migranten leben in Calais in Lagern in Autobahnnähe. Hilfsorganisationen klagen über katastrophale Bedingungen. Die Flüchtlinge versuchen regelmäßig, sich nach Großbritannien zu schmuggeln. Laut Medienber…

    LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2015/06/23/cha...


    ...wie lange wird das Schengen Abkommen noch beibehalten?
    Er wurde immer viel gepriesene und uns als ultimative Freiheit verkauft!


    LG

  9. #9
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    AW: Proteste und Unruhen rund um den Globus

    Proteste in Armenien: Kreml hofft auf Beilegung ohne Verletzung des Gesetzes


    Nach den Ausschreitungen in Armenien ruft Russland den Nachbarstaat dazu auf, im Rahmen des Gesetzes eine Lösung zu finden.




    Bürgerwut wegen Strompreisen: Armenische Polizei treibt Demonstranten auseinander

    „Armenien ist unser engster Partner, wir haben historische Verbindungen zu Armenien und zum armenischen Volk“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag. „Wir verfolgen aufmerksam, was dort vorgeht, und hoffen, dass diese Situation schnellstmöglich in strikter Übereinstimmung mit Gesetz geregelt wird.“ Das Gesetz dürfe nicht verletzt werden, betonte der Sprecher.



    In Armeniens Hauptstadt Jerewan dauern seit Freitag Proteste gegen die geplante Erhöhung der Strompreise an. Am Dienstagmorgen löste die Polizei die Demo aus. Mehr als 200 Menschen, darunter auch Medienvertreter, wurden festgenommen. Mindestens 25 Demonstranten wurden verletzt. Am selben Tag bat der Polizeichef des Kaukasus-Staates um Entschuldigung für die Gewaltanwendung. Am Nachmittag versammelten sich wieder mehrere Tausend Demonstranten im Zentrum der Hauptstadt. Auch in den Großstädten Gjumri du Wanazor kam es zu Protestaktionen.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20...#ixzz3dvbntWcD
    LG

  10. #10
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    AW: Proteste und Unruhen rund um den Globus

    US-Botschafter auf frischer Tat ertappt

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...B0E6E10937AA85

    Richard Miles, Washingtons jüngster »Interims«-Botschafter in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan in Zentralasien, ist auf frischer Tat ertappt worden: Er wurde bei einem Treffen mit Nurbek Toktakunov gefilmt, dem Leiter der Bischkeker NGO Precedent. Toktakunov hatte unmittelbar zuvor eine Demonstration gegen den Plan der Regierung für ein landesweites Referendum über verschiedene Verfassungsänderungen angeführt. Das Video wurde auf YouTube gepostet und löste in der kirgisischen Presse einen Sturm der Entrüstung aus.






    Zu sehen ist Toktakunov zunächst bei der Demonstration gegen die Regierung und anschließend bei der Ankunft vor seinem Büro. Fast zur gleichen Zeit hält ein weißer SUV mit amerikanischem Botschafts-Kennzeichen ebenfalls vor dem Büro; ihr entsteigt niemand anderes als der berüchtigte Richard Monroe Miles. Der Autor des YouTube-Videos fragt auf Kirgisisch: »Warum trifft sich der amerikanische Botschafter mit einem ganz normalen NGO-Aktivisten? Vielleicht wollte Toktakunov vor den Amerikanern Rechenschaft über seine Arbeit ablegen – für die Organisation der Protestkundgebung?«

    Nurbek Toktakunov ist bei NGOs, die mit Unterstützung aus Washington Farbenrevolutionen durchführen, kein unbeschriebenes Blatt. Er unterhält Verbindungen zum Kirgisischen Menschenrechtskomitee (KCHR), einer Gruppierung von circa 1000 kirgisischen Polit-Aktivisten in Kirgisistan selbst und im Ausland. 2013 arbeitete er mit der New Yorker NGO Committee to Protect Journalists (CPJ) zusammen.

    Das CPJ ist, höflich formuliert, ein Produkt der US-Mainstream-Medien. Zu seinen finanziellen Unterstützern zählen einige notorische Wall-Street-Player wie Goldman Sachs, JPMorgan Chase, die wegen Geldwäsche verurteilte HSBC North America, American Express und die Blackstone Group. Im Vorstand des CPJ sitzen fast ausschließlich Mainstream-Journalisten, die Washingtons Linie vertreten, beispielsweise Christiane Amanpour von CNN und Tom Brokaw, Moderator von NBC Nightly News und Mitglied des Council on Foreign Relations. Ihre Kampagnen sind in bemerkenswerter Weise koordiniert und richten sich gegen Regierungen, die von Washingtoner »Menschenrechts«-NGOs für Regimewechsel ins Visier genommen werden. Solche NGOs sind neben anderen das National Endowment for Democracy, Soros‘ Open Society Foundations und das Freedom House.

    Es überrascht nicht, dass das National Endowment for Democracy (NED), Washingtons privatisierte CIA für Regimewechsel, als die es ihr Gründer Carl Gershman einst beschrieb, in Kirgisistan besonders eifrig aktiv ist. Im Jahresbericht von 2013 werden verschiedene Projekte in Kirgisistan aufgelistet, die mit amerikanischen Steuergeldern in Millionenhöhe unterstützt werden. Ein typisches Beispiel ist ein Zuschuss vom NED-Ableger National Democratic Institute for International Affairs, dessen Vorsitzende Madeleine Albright ist, unter Bill Clinton US-Außenministerin.


    Das NDI zahlte einen Zuschuss in Höhe von 550 000 Dollar – in dem armen Land ein gewaltiger Betrag – für ein Projekt »Stärkung der politischen Führungsqualität von Frauen sowie öffentliche Kontrolle und Beobachtung politischer Entwicklungen«. Das Ziel wurde formuliert als »demokratische Entwicklung nationaler Parteien, von Parlament und Bürgerschaft in Kirgisistan…«. Und weiter: »Das NDI wird zukünftig junge Parteiaktivistinnen ausbilden, das Frauenforum im Parlament und den Frauen-Debattierclub unterstützen und der Koalition für Demokratie und Zivilgesellschaft einen Zuschuss für die Beobachtung des Parlaments gewähren…«

    Darüber hinaus lud das NED ausgewählte politische Aktivisten aus Kirgisistan zu einem Spezialtraining nach Washington ein. Im März dieses Jahres meldete das NED, Frau Saadat Baigazieva, »Jugend-Koordinatorin beim feministischen Kollektiv SQ in Bischkek, einer Organisation, die sich der Stärkung der Frauenrechte, der Förderung der gesellschaftlichen Inklusion und der Bekämpfung aller Formen der Unterdrückung wie Sexismus, Homophobie und Xenophobie in Kirgisistan widmet«, halte sich für das Spring Fellows Program 2015 des NED in Washington auf.

    Wer ist Richard Monroe Miles?

    Besonders beunruhigend ist jedoch, mit wem sich Nurbek Toktakunov nach seiner Demonstration in Bischkek traf. Richard Miles ist kein Allerwelts-Karrierediplomat des US State Department, sondern er gehört zu den erfahrensten »Farben-Revolutionären« in Washington. Anfang der 1990er Jahre war er als Botschafter in Aserbaidschan eine der Schlüsselfiguren des CIA-Putsches, der den US-»freundlicheren« Heidar Alijew ins Amt brachte – was der umstrittenen Übernahme der Ölvorkommen von Baku durch britische und amerikanische Ölkonzerne den Weg ebnete.

    Miles war in Belgrad, unmittelbar vor der Farbenrevolution von 2000, mit der Milošević gestürzt wurde. Und er zog die Fäden beim Putsch vom November 2003 in Georgien, der Micheil Saakaschwili mit einem NATO-freundlichen Programm zum Präsidenten machte. Saakaschwili räumte damals bei einem Presseinterview ein, er sei auf Einladung des National Democratic Institute des NED in Belgrad gewesen, wo er sich mit der US-finanzierten und von Miles gesteuerten Organisation Otpor getroffen habe, heute ein globales Farbenrevolutions-Trainingszentrum namens »CANVAS«.

    Bemerkenswert ist weiterhin, dass das US-Außenministerium Miles aus dem Ruhestand zurückrief, um den Posten als »Interims«-Botschafter zu übernehmen, eine Form der Ernennung, mit der eine möglicherweise peinliche Untersuchung und Bestätigung durch den US-Kongress umgangen wird. Miles ist immerhin 78 Jahre alt – ein Zeichen dafür, dass Washington verzweifelt nach schlagkräftigen Putsch-Machern sucht.

    Kaum war Miles in diesem Frühjahr in Bischkek eingetroffen, da berichteten kirgisische Nachrichtenagenturen, zwei Frachtflugzeuge hätten insgesamt 150 Tonnen (sic!) offiziell als »diplomatische Post« an die US-Botschaft deklarierte Waren ins Land gebracht. Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine ukrainische Maschine, sie kam aus Abu Dhabi. Das ist eine Menge diplomatische Post für einen entlegenen kleinen Außenposten des US State Department.

    Im November 2013 hatte auch die US-Botschaft in Kiew »diplomatische Fracht« erhalten, die von Transportflugzeugen der US Air Force geliefert wurde. Das russische Nachrichten-Netzwerk Vesti.ru zitierte damals den ehemaligen ukrainischen Sicherheitschef Alexander Yakimenko mit dem Kommentar, zur Fracht hätten Kisten mit 60 Millionen Dollar in kleinen Scheinen gehört, die Ende 2013 während der regierungsfeindlichen Proteste an Demonstranten auf dem Kiewer Maidan-Platz verteilt worden seien.


    Die Frage drängt sich auf: Was könnte für Victoria Nulands State Department so wichtig sein, dass ein alt gewordener Richard Miles aus dem Ruhestand geholt wird, um in Kirgisistan einen neuen Versuch einer Farbenrevolution zu starten?

    Warum Kirgisistan?

    Das fruchtbare Fergana-Tal in Kirgisistan liegt an der historischen und jetzt wieder aktuellen Handelsroute der Seidenstraße nach Kasachstan, Russland und weiter nach Europa. Sie verbindet die alte chinesische Hauptstadt Xian mit dem Westen über den Wushao-Ling-Pass nach Wuwei und weiter nach Kashgar. Von dort führt die Route nördlich des Aralsees und des Kaspischen Meeres zu den Häfen am Schwarzen Meer. In der Zeit des Kalten Krieges war Kirgisistan Teil der Sowjetunion. Die Bevölkerung setzt sich aus Kirgisen und Usbeken zusammen. Der größte Teil der amerikanischen NED-Gelder fließt in den usbekischen Teil des Landes, wo versucht wird, ethnische Konflikte zu schüren.


    Am 23. Dezember 2014 wurde Kirgisistan zusammen mit Armenien offiziell in die Eurasische Wirtschaftsunion von Russland, Kasachstan und Weißrussland aufgenommen, einer wirtschaftlichen Formation, die Washington – wie dort unmissverständlich klar gemacht wird – mit allen Mitteln zerstören will. Im November 2013 wurde die Entscheidung des demokratisch gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch für den Beitritt zur Eurasischen Wirtschaftsunion zum Auslöser der US-finanzierten Demonstrationen auf dem Maidan-Platz, die die aktuell regierende zusammengewürfelte Truppe aus Neonazis und Gangstern in Kiew ans Ruder brachte.


    Kirgisistan ist ein strategisch wichtiges Land im aufstrebenden Wirtschaftsraum Eurasien, den Russland und China derzeit als multipolares Gegengewicht entwickeln. Ich bezeichne es als Neuausrichtung der Welt, eine wirklich souveräne und unabhängige Alternative zu der bankrotten Neuen Weltordnung von George H.W. Bush, David Rockefeller, George Soros und Freunden.

    Möglicherweise hat sich der alte Dick Miles jedoch mit dem offiziellen Treffen mit seinem kirgisischen NGO-Freund Nurbek Toktakunov ganz gehörig in den Fuß geschossen und damit die Aussichten für eine weitere Kerbe in seinem Farbenrevolutions-Schießeisen selbst sabotiert, bevor er sich endgültig in den Ruhestand verabschiedet.
    LG

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