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Thema: Die Energie - Lobby

  1. #1
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Die Energie - Lobby

    DAS SPIEL MIT DEM ÖL


    Förderkonzerne zermalmen Kanadas Urwälder, um aus Teersand Öl zu gewinnen. Doch wie weit darf die Industrie in dem Spagat zwischen Wohlstand und Zerstörung gehen?
    Bis 2020 dürfte Kanada zu einer der größten Energiemächte der Welt aufsteigen. Die konventionellen Vorkommen des Landes an Energierohstoffen gehen zwar allmählich zur Neige, aber es wird auf seine unkonventionellen Vorkommen zurückgreifen können. Denn Kanada verfügt über riesige Lagerstätten an Ölsanden und Schiefergas.
    Goldgräberstimmung liegt in der Luft. Genau wie schon einige Jahrhunderte zuvor zieht es Menschen aus 70 Nationen in den hohen Norden Kanadas. Genauer: nach Fort McMurray, eine Stadt, die das weltweit größte Energiegewinnungsprojekt beherbergt. Seitdem die Ölpreise explodiert sind, ist die Ölförderung aus sogenannten Teersanden wieder rentabel.
    Fast täglich werden zwei Millionen Barrel Öl gefördert, zurück bleiben giftige Abwässer. „Es ist ein Unternehmen epischen Ausmaßes, vergleichbar mit dem Bau der Pyramiden oder der Chinesischen Mauer. Nur noch größer“, bekräftigte 2006 der kanadische Premierminister Stephen Harper. Die verschlafene Kleinstadt in der Provinz Alberta wurde innerhalb von nur zehn Jahren zur neuen Boomtown Kanadas mit nunmehr 100.000 Einwohnern. Nur eine einzige Straße, der Highway 63, führt ganzjährig dorthin, wo ein Meer aus Teersand den zahlreichen Neuankömmlingen neue Jobs und Wohlstand verspricht. Die Löhne liegen hier mit über 100.000 kanadischen Dollar (71.500 Euro) pro Jahr weit über dem Durchschnitt. Doch was der Ölboom für die einen ist, bedeutet die größte Umweltverschmutzung für die anderen.
    Bohren, Schleudern, Abschöpfen: In teuren und aufwendigen Verfahren gewinnen Konzerne Öl aus Teersand. Die interaktive SZ-Grafik zeigt die verschiedenen Abbaumethoden und die Verarbeitung. Zur Grafik: HIER

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...wird-1.1828097

    Bereits im April haben wir Ihnen ein Video gezeigt, welches wir aus Kanada erhalten hatten.Es zeigt das Ausmaß einer Katastrophe.
    US-Staat Arkansas: Tausende Barrel Öl laufen aus Pipeline-Leck

    Der Öl-Konzern Exxon kämpfte gegen eine defekte Pipeline. In der Nähe von Mayflower mussten bereits 20 Häuser evakuiert und Abschnitte der Autobahn gesperrt werden .
    Bewohner wurden evakuiert, um Gesundheitsrisiken von Rohöldämpfen zu vermeiden und um Funken zu verhindern, die das auslaufende Öl jederzeit entzünden könnten.
    Es soll das ausgetretene Öl auch in den nahe gelegenen Conway-See gelaufen sein. Der Konzern hat bereits mehrere Unfälle dieser Art zu verzeichnen. Beim letzten Pipeline-Leck im Jahr 2011 verschmutzten 160.000 Liter Öl den Yellowstone-Fluss unterhalb des gleichnamigen Nationalparks. (sh. auch unsere Recherchen: Betreibt ExxonMobil im Jahr 2030 ca. 1.000 Erdöl- und Erdgasbohrungen in Deutschland? )
    Exxon Mobil, einer der weltgrößten Energiekonzerne, verfolgt in Deutschland verschiedene Fracking-Projekte.

    AMAZING Aerial Footage of Arkansas Exxon Oil Spill! (via @LeeCamp)


    Viele Informationen finden Sie hier: http://future.arte.tv/de/fort-mcmone...le-anchor-8301- Eine Produktion von TOXA und dem National Film Board Kanada in Zusammenarbeit mit ARTE.

    Im US-Bundesstaat Arkansas kam es über Ostern zu einem Leck in einer Ölpipeline. Nach Angaben des Konzerns Exxon-Mobile traten bisher mindestens 1.430 Kubikmeter Schweröl aus. Das entspricht einer Menge von 45 Tankwagen. Die tatsächliche Menge dürfte allerdings um ein Vielfaches höher liegen, da pro Tag über 10.000 Kubikmeter Öl durch die Pipeline fließen. Das Öl wird durch die 60 Jahre alte Pipeline aus Kanada nach Texas transportiert. Es handelt sich um Schweröl aus Teersanden, das schwerer zu pumpen ist und dadurch wahrscheinlich häufiger Unfälle verursachen wird als „normales“ Rohöl.

    In Arkansas fließt das Öl derweil durch Straßen und Vorgärten. Förderkonzerne zermalmen Kanadas Urwälder, um aus Teersand Öl zu gewinne
    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #2
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    Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten

    Nein, nein, nein, das ist alles gaaaaanz anders .......



    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  3. #3
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    EEG-Umlage auf Eigenstrom

    Ist ja auch zu blöd, wenn man den Strom selbst produziert, verdient weder Staat noch Energieunternehmen daran!
    Und dann wäre da noch der Super-GAU! In jedem Privathaushalt eine E-Cat-Anlage und somit Energie-Unabhängigkeit!
    Das geht ja gar nicht ...
    Also müssen da schon mal die Weichen gestellt werden, damit nichts aus dem Ruder läuft!

    Die deutschen Autobauer wehren sich gegen den Plan der Bundesregierung, für den selbst produzierten Strom der Unternehmen die Ökostrom-Umlage zu verlangen. Das wäre, als müsse jemand Mehrwertsteuer bezahlen, wenn er die Äpfel seines eigenen Baumes isst, kritisierte Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), beim Neujahrsempfang der Branche.

    Mit ihren eigenen Kraftwerken produzierten die Autobauer hocheffizient Strom und sicherten ihre Versorgung, hieß es von Wissmann. Für den zugekauften Strom zahlten die Unternehmen "fast ausnahmslos" die volle Umlage, hob der VDA-Präsident laut einer Mitteilung hervor.
    Die Eigenversorgung ist im Kommen. Daimler etwa hat in den vergangenen Jahren gleich an mehreren Standorten eigene Blockheizkraftwerke gebaut. VW hat sein Kraftwerk am Standort Baunatal für 65 Millionen Euro runderneuert.

    weiter hier: http://www.t-online.de/wirtschaft/en...gieplaene.html
    Liebe Grüße
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  4. #4
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    Max Planck-Ökonom: „Energiewende grenzt an Selbstmord“

    Alles ganz großer Quatsch!!!!!!!

    Wir waren auf dem richtigen Weg! Absolut! Auf absehbare Zeit hätte sich der Strompreis wieder gesenkt und letztendlich sogar verbilligt! Aber das will man nicht! Dafür gibt es diverse Gründe, aber den eigentlichen dramatisch relevanten Punkt setze ich zuletzt!

    1. Einnahmeverlust der Energieversorger! Nein, nicht die Firmen, sondern die Aktionäre und was dahinter steht.
    2. Einnahmeverlust des Staates, Rückgang/Wegfall von Steuern.
    3. Kontrolverlust über die Bürger bei totaler Eigenversorgung!!!!!!!
    Wenn jeder seinen eigenen Strom produziert, wo kämen wir denn dahin??? Das geht ja gar nicht!!!

    Und nun muss deswegen mit allen Mitteln soviel wie möglich Angst vor irgendetwas gemacht werden!!!

    Führende Wirtschaftsexperten üben harsche Kritik an der Energiepolitik von Bundessuperminister Sigmar Gabriel. Der Wirtschafts-Standort Deutschland werde nicht nur geschwächt, die Energiewende grenze sogar an „Selbstmord“ und sei ein „unfassbar teurer Irrweg“.

    Axel Börsch-Supan vom Max Planck-Institut für Sozialpolitik stellt der Wirtschafts- und Sozialpolitik von Sigmar Gabriel ein verheerendes Zeugnis aus:
    „Die große Koalition schwächt mit ihrer Politik den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das gilt insbesondere für die Energiewende, die an Selbstmord grenzt. Aber auch in der Beschäftigungs- und Sozialpolitik werden die Reformerfolge der Agenda 2010 verfrühstückt. Sozialleistungen müssen nun einmal aus dem Bruttoinlandsprodukt bezahlt werden. Dieser Grundsatz wird gerade mit Füßen getreten.”
    Ähnlich harte Worte kommen aus dem Ifo-Institut. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn bezeichnete die Energiewende in dem Blatt als einen „unfassbar teuren Irrweg“.
    Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, bezeichnet die Energiewende als „Planwirtschaft ohne Plan mit falschen Anreizen, die die Energiewende für die Wirtschaft und Bürger unnötig unerträglich teuer macht”.
    In Deutschland muss nach den Worten von EU-Energiekommissar Günther Oettinger der „Schweinsgalopp” beim Ausbau der Erneuerbaren Energien beendet werden. Oettinger will stattdessen die Braunkohle in der Lausitz und im Rheinland nutzen. Er plädiere „dafür, die modernen Braunkohlekraftwerke für die Grundlast in Betrieb zu halten” (mehr dazu – hier).
    Die Energiewende wird in Deutschland derzeit ein wenig chaotisch betrieben und wir müssen sie planbarer machen“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel (hier). Nach der Einigung von Bund und Ländern auf die Ausgestaltung der Energiewende dauert der Streit mit der EU-Kommission über Stromrabatte für die Industrie an.
    Sigmar Gabriel gelang nicht, einen Kompromiss mit dem zuständigen Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia in Brüssel zu erzielen. Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder stieß indes auf ein geteiltes Echo: Lob kam von der Ökostrom-Branche und Teilen der Industrie, Schelte von Verbraucherschützern und der Opposition. Große Verlierer sind nach Einschätzung von Experten die Verbraucher, die mit weiter steigenden Strompreisen rechnen müssen (mehr hier).

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...an-selbstmord/
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  5. #5
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    Umstieg Kiews auf US-Kernbrennstoff gefährdet Sicherheit Europas

    Der Umstieg der Ukraine auf einen anderen Kernbrennstofflieferanten gefährdet die Sicherheit der Europäer. Das stellte das russische Außenministerium in seinem Kommentar zu einem zwischen Kiew und der US-Firma Westinghouse am Dienstag unterzeichneten Vertrag fest.

    „Das von Kiew beschlossene Experiment unterhöhlt die Sicherheit und Gesundheit der Bürger der Ukraine und der Völker Europas… Es entsteht der Eindruck, dass die Kiewer Behörden keine Lehren aus der Tschernobyl-Tragödie gezogen haben“, schrieb das russische Außenministerium auf seiner Internetseite.


    „Die nukleare Sicherheit fällt politischen Ambitionen und möglicherweise auch anderen Interessen zum Opfer. Für die Folgen möglicher Havarien und Zwischenfälle werden die ukrainische Führung und der US-amerikanische Lieferant voll und ganz verantwortlich sein“, hieß es in dem Kommentar.


    Schritte zur Erschließung neuer Märkte für Kernbrennstoff seien im Prinzip ganz normal. Aber im Fall Westinghouse würden Erwägungen der nuklearen Sicherheit völlig ignoriert, betonte das Außenamt.





    Ukraine will mehr Kernbrennstoff aus USA beziehen

    Der ukrainische Konzern Energoatom und die US-Firma Westinghouse hatten am Dienstag in Brüssel ein Abkommen über die Versorgung der Ukraine mit Atombrennstoff unterzeichnet. Regierungschef Arseni Jazenjuk erklärte zuvor, dass mit Westinghouse auch ein Vertrag über weitere Lieferungen von Kernbrennstoff signiert werden soll.

    Vor einigen Jahren waren im tschechischen Atomkraftwerk Temelin einige US-Brennstäbe undicht geworden, worauf Prag auf Dienste von Westinghouse verzichtet hatte. 2012/2013 gab es bereits Probleme mit Westinghouse-Brennelementen im Südukrainischen Atomkraftwerk. Experten weisen darauf hin, dass US-Kernbrennstoff mit Druckwasserreaktoren vom Typ WWER nicht kompatibel ist.
    Quelle:http://de.sputniknews.com/wissen/20141230/300455945.html



    ...übrigens Westinghouse kennt das Problem und liefert trotzdem!
    In der Ukraine sind 15 AKWs, die schon lange nicht mehr den Internationalen Sicherheitsstandart entsprechen, wegen Vernachlässigung der Wartung und Geldmangel! Es fehlt an allen Ecken und Enden!

    Diese "Bombe" tick rascher als der Konflikt Russland - Ukraine - NATOt!
    LG

  6. #6
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    Ukraine: Störungen im AKW Saporoschja durch falsche Brennstäbe?

    In den letzten Tagen und Wochen häuften sich die Meldungen über Störungen im ukrainischen Atomkraftwerk Saporoschja. Grund dafür dürfte der Umstand sein, dass das nach sowjetischer Technik gebaute Kraftwerk nun mit Brennstäben aus US-Produktion ausgestattet wurde. Dadurch ergibt sich jedoch ein beträchtliches Risiko eines Autritts von Radioaktivität.



    Muss Europa erneut miterleben, wie ein ukrainisches Kernkraftwerk ganze Landstriche mit radioaktiver Strahlung verseucht? Nach dem GAU in Tschernobyl könnte nun das größte AKW Europas – jenes von Saporoschja – dafür sorgen, dass wieder tausende Menschen Opfer der gefährlichen Strahlung werden. Grund dafür ist der Umstand, dass die ukrainische Regierung keine russischen Brennstäbe mehr verwendet, sondern auf US-amerikanische Fabrikate von Westinghouse zurückgreift.


    Nun vermeldete ein russischer TV-Sender unter Berufung auf die ukrainische Katastrophenschutzbehörde, dass am 28. und 29. Dezember aus dem Reaktorblock 6 des Atomkraftwerks Radioaktivität ausgetreten sei. Dabei überschritten die gemessenen Werte nach Angaben des geleakten Dokuments das 16-Fache der normalen Dosis. Die Häufung der Probleme mit dem AKW während der letzten Wochen lassen darauf schließen, dass es zu ernsthaften Problemen kam.


    Angesichts der Größe der Anlage würde eine Kernschmelze dazu führen, dass potentiell weitaus mehr Radioaktivität entweichen könnte, als dies damals bei Tschernobyl der Fall war. Die politisch motivierten Experimente mit unpassenden Brennstäben sorgen dafür, dass Millionen Menschen aus rein politischen Gründen in Gefahr gebracht werden. Ist es das wirklich wert?
    Quelle: http://www.contra-magazin.com/2014/1...e-brennstaebe/

    ...Wert? Er wird nur nur noch in US$ und € gerechnet,
    nicht an Mensch und Umwelt!

    LG


  7. #7
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    Bericht: Strahlung an Europas größtem AKW extrem erhöht - Ukraine dementiert

    Im AKW Saporoschje in der Ukraine soll es einen Störfall geben. Nach Medienberichten wurde stark erhöhte Radioaktivität gemessen.




    An der Anlage sei ein Leck entdeckt worden, wie "Russia Today" online berichtete. Demnach sei die Strahlung am AKW 16 Mal höher als im Normalfall, berichteten das kremlnahe Portal und andere pro-russische Medien. Die ukrainische Seite dagegen wies die Berichte zurück: "Das Atomkraftwerk arbeitet normal, es gab keine Unfälle", teilte ein Offizieller des Energieministeriums mit.


    Erst am Wochenende hatte der Betreiber erneut einen der sechs Reaktorblöcke im AKW Saporoschje abgeschaltet. Dadurch solle der Reaktor vor Schäden geschützt werden, teilte der Staatskonzern Energoatom in Kiew am Sonntag mit. Dabei hieß es noch: Um das Kraftwerk sei keine erhöhte Strahlung gemessen worden.
    Der Grund für die Abschaltung sei eine Störung des Transformators, sagte Energieminister Wladimir Demtschischin in einem Bericht für Präsident Petro Poroschenko. "Dies ist ein technisches Problem, das in wenigen Tagen behoben sein wird", sagte der Minister.
    Kraftwerk stellt 22 Prozent der Stromversorgung in Ukraine

    Das AKW Saporoschje von 1984 ist mit einer Leistung von 6000 Megawatt das größte in Europa und stellt 22 Prozent der Stromversorgung der Ukraine. Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew hatte kürzlich vor Sicherheitsrisiken gewarnt, sollte die prowestliche Führung in Kiew russische Brennstäbe in den Reaktorblöcken durch US-amerikanische ersetzen.


    Trotz Warnungen aus Russland hat der ukrainische Atomkraftwerksbetreiber Energoatom einen Liefervertrag über Brennstoff mit dem US-Konzern Westinghouse abgeschlossen. Das teilte Westinghouse am Dienstag mit, nachdem der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk diesen Schritt in Kiew angekündigt hatte. Mit dem Material der US-Firma will die prowestliche Führung der Ex-Sowjetrepublik künftig ihre Atomkraftwerke bestücken.
    Das russische Außenministerium warnte vor einem «gefährlichen Experiment». Bislang beliefert Russland ukrainische Kraftwerke mit Brennstoff. Speziell die Produkte von Westinghouse würden Risiken bei der Verwendung in sowjetischen Reaktoren vom Typ WWER-1000 bergen.

    «Die Folgen möglicher Unfälle und Zwischenfälle und die Verantwortung dafür tragen die ukrainische Führung und der amerikanische Brennstofflieferant», kommentierte das Ministerium in Moskau.
    Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wi...d_4375644.html

    Und hier noch etwas genauer! (Englisch)

    Zaporozhye Nuclear Problem may be even Scarier!
    Zaporozhye Nuclear Problem kann noch erschreckender sein!


    weiter: http://www.opednews.com/articles/Zap...50102-762.html

    ...16,3 x höher als Normal in dieser Region!
    Leute entstaubt eure Geigerzähler!

    LG

  8. #8
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Oha Störfall und deutlich erhöhte Strahlungswerte des macht mir iwie Magenschmerzen. Hoffen, Wir mal es war nur ein Störfall genauere Daten werden Wir wohl derzeit eher weniger bekommen.

  9. #9
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Und wieder eines der wirklich traurigen Märchen:

    Biosprit für Europa – Tödlicher Feind der Orang-Utans


    Orang Utans – Diese faszinierenden Tiere sind vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, immer weiter zerstört wird.

    D
    ie Abholzung hat mehrere Gründe, zum Beispiel die Holzgewinnung, denn Tropenhölzer lassen sich gut verkaufen.
    Das größte Problem ist allerdings die steigende Nachfrage nach Palmöl: Dieses Öl ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung vieler Kosmetikprodukte und Lebensmittel, wie Margarine oder Schokolade. Aber auch der immer beliebter werdende Biokraftstoff für Autos wird aus Palmöl gewonnen. Aufgrund der steigenden Nachfrage werden die Palmölplantagen ständig vergrößert und dafür immer mehr Regenwald abgeholzt. Die Orang-Utans verlieren durch die Rodung ihren Lebensraum, werden getötet oder verschleppt.
    Orang-Utans leben in Südost-Asien, nämlich Sumatra und Borneo – sowohl im indonesischen, als auch malaiischen Teil.
    Weiterlesen


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  10. #10
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    Droht am 20. März ein doppelter Blackout? - ACHTUNG - Weder Scherz noch Satire! - Sonnenfinsternis am 20.03.2015

    ...ich fasse es sehr wohl als Scherz oder Satire auf, oder als eine bewusste Panikmache der Atomlobby.
    Wenn man nicht in der Lage ist eine Sonnenfinsternis zu überbrücken hätten wir jede Nacht Versorgungsprobleme!
    Am Freitag, dem 20.03.2015, findet eine partielle Sonnenfinsternis auf der Nordhalbkugel statt. "Im deutschsprachigen Raum dürfen wir uns auf eine "hochprozentige" Partielle Sonnenfinsternis freuen", schreibt das Portal Sonnenfinsternis-info.org.


    Warum sollte eine Sonnenfinsternis, die es in der Vergangenheit schon oft gab einen Blackout auslösen?

    Ganz einfach, weil der Ausbau der Fotovoltaik bereits so weit fortgeschritten ist, das wir in Deutschland mit einer Gesamtleistung von rund 38 Gigawatt die Solarenergie an sonnenreichen Tagen bereits mehr als die Hälfte der Verbrauchsspitzen zur Mittagszeit decken kann. Vor allem in Süddeutschland entwickele sich Solarenergie "zur tragenden Säule der Stromversorgung".

    Am 20. März hat diese "tragende Säule" allerdings ein kurzes "Tief", denn die Sonnenfinsternis wird in ganz Europa so viele Fotovoltaikanlagen schlagartig außer Betrieb setzen, daß unsere Netzbetreiber um die Stabilität der Stromversorgung fürchten. Sie bereiten sich bereits seit über einem Jahr auf diese Eklipse vor.


    Der Grad der Gefährdung hängt maßgeblich vom Wetter ab: Ist es an diesem Tag
    wolkig , wird es recht einfach sein, das Stromnetz stabil zu halten. Wenn wir am 20. März aber einen sehr sonnigen Tag haben werden, wird es stressig", sagte ein Mitarbeiter eines großen deutschen Energienetzbetreibers der "Welt".


    Die spannende Phase startet um 09:30 Uhr. Dann wird es in Deutschland dunkel und die Sonnenfinsternis raubt allen Solaranlagen urplötzlich das Licht. Dieser extreme Spannungsabfall muss ausgeglichen werden wenn es keinen europaweiten Blackout geben soll.

    Die Welt schreibt: "Nach Berechnungen des Oldenburger Instituts energy & meteo systems im Auftrag der Netzbetreiber könnte bei Beginn der Sonnenfinsternis gegen 9.30 Uhr deutscher Zeit Solarstromkapazität von bis zu zehn Gigawatt ausfallen. Wenn dies ein sonniger Tag ist, wäre das in etwa so, als würden zehn Atomkraftwerke gleichzeitig vom Netz gehen.

    Noch größer wird das Problem allerdings zweieinhalb Stunden später sein, wenn sich die Sonne gegen 12 Uhr wieder hinter dem Mond hervorschiebt. Weil die Sonne dann höher steht, könnten in ganz kurzer Zeit sogar bis zu 20 Gigawatt Solarleistung zurück ins Stromnetz drängen.
    Für die Stromnetzbetreiber ist das so, als würden 20 Atomkraftwerke innerhalb kürzester Zeit angeknipst: Ein Rein und Raus von Kilowattstunden in dieser Größenordnung und in diesem kurzen Zeitfenster ist ohne Vorbild im Management des europäischen Stromnetzes."

    Es ist kein sehr unrealistisches Szenario und wir werden es bald wissen, ob es die Stromversorger in Europa geschafft haben den erwarteten Domininoeffekt zu beherrschen oder das Wetter mit uns milde war. Eine Chance das vorher zu üben gibt es definitiv nicht!

    Mein Tip: etwas auf dieses und viele weitere Szenarien vorbereiten. Passiert nichts, ist nicht viel verloren. Knallt es aber, sind Sie auf die ersten Auswirkungen vorbereitet. Was ein großflächiger Blackout bewirken kann, hatte ich bereits mehrfach HIER beschrieben. Es ist dazu bereits alles gesagt und es liegt an Ihnen was Sie daraus machen oder nicht.



    LG

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