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Thema: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

  1. #621
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Ukrainische Donbass-Veteranen berauben Bauern - Behörden sehen tatenlos zu


    2014 führten die neuen ukrainischen Behörden eine Ordnung in dem Land ein, mit der gewisse revolutionäre Handlungsspielräume legitimiert wurden. Ihr „Schwert der Gerechtigkeit“ bestraft regelmäßig fragwürdige Politiker, Unternehmer und Beamte. Nicht verschont davon bleiben aber auch einfache Landwirte.



    Die Bauern können heute wie vor 100 Jahren kaum sicher sein, dass ihre mühsam gepflanzte Ernte nicht von einer Bande weggenommen wird. Ehemalige Mitglieder der Antiterroroperation und örtliche Kriminelle schmieden in den Regionen bewaffnete Einheiten und teilen dort das Land unter sich auf.

    Es geht um Milliarden

    Goldene Weizenfelder und tiefer Himmel über dem Kopf – so sieht die Landschaft um das Dorf Bereschinka im Gebiet Kirowograd in der zentralen Ukraine aus. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde die Idylle des ukrainischen Dorfes von einem Kampf um den Boden zerstört. Zunächst besetzten Plünderer Ende Mai das Büro des lokalen Agrarunternehmens. Die Bauern erkämpften sich das Gebäude zurück und vertrieben die Eindringlinge. Beim Rückzug schossen die Unternehmensplünderer auf die Landwirte, drei Menschen wurden verletzt. Es schien zunächst, als sei diese Sache damit erledigt.

    Doch einen Monat später versuchten rund 30 bewaffnete Personen mit Gewehren und in voller Ausrüstung erneut, die lokale Landwirtschaft an sich zu reißen. Diesmal bat der Eigentümer eine private Überwachungsfirma, die mit Freiwilligenbataillonen in Verbindung steht, um Hilfe. Die Kämpfer der Bataillone Donbass und Aidar hielten zusammen mit Landwirten die Plünderer fest, welche Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Borisfen waren.

    Die Polizei ignorierte zwei Stunden lang die Anrufe und kam erst, als alles schon vorbei war. Doch die Situation blieb angespannt, die Behörden schickten Polizei-Spezialeinheiten und Einheiten der Nationalgarde in das Dorf. Diese schlugen die Bauern und nahmen einige fest. Nur auf Druck der Einheimischen wurden die Dorfeinwohner wieder freigelassen. Der Besitzer des Unternehmens wurde in die Staatsanwaltschaft zum Verhör zitiert, er erlitt dabei einen Herzinfarkt.

    Kurze Zeit später wurden 25 von 31 festgenommenen Borisfen-Kämpfern gegen Hausarrest freigelassen. Wie Teilnehmer der feindlichen Übernahmen berichteten, hatte die Sicherheitsfirma ihnen jeweils 500 Griwnas pro Tag versprochen.

    Solche Fälle sind keine Seltenheit in der heutigen Ukraine. Das Problem der feindlichen Übernahme gab es auch früher, doch nach dem Machtwechsel 2014 bekamen die Ukrainer Hoffnungen auf Änderungen. Doch sie wurden enttäuscht.

    Im Oktober 2016 berichtete der Generalstaatsanwalt Juri Luzenko auf seiner Facebook-Seite von einer gemeinsamen Operation seiner Untergeordneten mit Mitarbeitern des Innenministeriums im Gebiet Dnepropetrowsk. 350 Sicherheitsbeamte führten einige Dutzend Durchsuchungen bei lokalen “Raidern” durch.

    Den Landwirten in dem Gebiet wurde das geraubte Eigentum im Wert von etwa acht Millionen Euro zurückgegeben, darunter Agrartechnik und Getreide. Der Gesamtwert des in den vergangenen Jahren geraubten Eigentums liegt bei dutzenden Millionen.

    Alles Mögliche für ihr Geld


    Jewgeni Turtschak, Veteran der 95. Brigade, beschreibt auf seiner Facebook-Seite Schemas, mit denen die “Agrar-Räuber” Geld verdienen. Der einfachste Weg – Wegnehmen bzw. umgekehrt, der Schutz des Feldes. Für solche Dienstleistungen zahlen Landwirte einen Teil der Ernte bzw. Geld.

    Tultschak zufolge handelt es sich ungefähr um 200.000 bis 400.000 Dollar. Doch vieles hängt auch vom Wert der Erzeugnisse ab, um die gekämpft wird.

    Laut einer Quelle hängt die Belohnung von der konkreten Arbeit ab. Falls man einfach nur eigene Präsenz zeigen soll, bekommt jeder Teilnehmer 100 bis 300 Dollar. Falls eine gewaltsame Einmischung bevorsteht (Prügelei, Schießerei), steigt der Preis auf 500 und mehr US-Dollar pro Tag. Wenn es um Eigentum im Wert von hunderttausenden Dollar geht, können bis zu einige Tausend Dollar für eine effektive Lösung der Frage gezahlt werden.

    Einige Banden setzen dabei auf Schemas wie aus den 1990er-Jahren. Die Einheit wird in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe kommt zum Bauern und bereitet Probleme, droht mit der Wegnahme des Grundstücks und der Ernte. Kurz danach taucht die zweite Gruppe auf, die die Probleme gegen eine gewisse Entlohnung löst. Im Ergebnis behält der Bauer sein Eigentum, und die Kämpfer verdienen Geld.

    Kämpfer um Getreide


    Es ist nicht verwunderlich, dass es so viele Kandidaten für den attraktiven Markt gibt. Manchmal sogar zu viele. So teilte sich das einheitliche Bataillon Donbass zunächst in zwei gleichnamige Bataillone der Nationalgarde und der ukrainischen Armee. Anschließend wurden auf ihrer Grundlage zwei Unternehmen, „Donbass Ochrana“ und „Donbass Besopasnost“, ins Leben gerufen.

    Beide Firmen wurden von Veteranen der „Antiterrororganisation“ gebildet. Neben Standard-Dienstleistungen wie Überwachung von Personen, Immobilien und Begleitung von Frachten kümmern sie sich um die Überwachung von Feldern und Ernten.

    Die Firma verspricht eine vollständige Begleitung von der Aussaat bis zum Transport der bereits eingebrachten Ernte zur Abgabestelle. Die Wächter übernehmen dabei die Kontrolle über den gesamten Verkehr zwischen dem Feld, Getreidespeicher und der Landwirtschaftsfirma, gründen einzelne Gruppen zum Patrouillieren der Gegend und richten spezielle Kontrollposten entlang des Objektes ein. Eine solche Firma sollte eigentlich angesichts der umfangreichen Bewaffnung nicht Sicherheitsfirma, sondern private Militärfirma genannt werden.

    Zu solchen Gruppierungen gehören gewöhnlich Veteranen des Donbass-Krieges. Im zivilen Leben können sie häufig keinen Platz für sich finden. Bei der absoluten Mehrheit der ehemaligen Militärs ist das posttraumatische Syndrom zu erkennen, was zu Alkohol- und Drogenproblemen, zu Konflikten führt. Der Staat hilft ihnen weder mit Jobs noch mit Rehabilitation. Im Ergebnis verdienen die Veteranen der Antiterroroperation in Sicherheitsfirmen bzw. kriminellen Strukturen ihr Brot.

    „Donbass Besopasnost“ ist eine der bekanntesten, jedoch nicht die einzige Firma dieser Art in der Ukraine. Es gibt dutzende solche Organisationen – die landesweit, regional begrenzt und verdeckt operieren.

    Abgeordneter und sein Team


    Angesichts der Spezifik kann ein und dieselbe Firma als Sicherheits- und Raider-Firma agieren. Die Firma Borisfen ist als private Sicherheitsfirma registriert. Doch ihre Kämpfer nahmen am Versuch einer feindlichen Übernahme von Agrarfirmen im Gebiet Kirowograd im Sommer des vergangenen Jahres teil.

    Es liegt auf der Hand, dass ein solches Geschäft nicht ohne hochrangige Schutzherren existieren kann. Borisfen soll vom Parlamentsabgeordneten Juri Berjosa kontrolliert werden. Diese Firma besteht aus Kämpfern des Freiwilligenregimentes Dnepr-1, das 2014 in Dnepropetrowsk ins Leben gerufen wurde. Dort sie ist auch als Sicherheitsfirma registriert.

    Borisfen stand mehrmals im Mittelpunkt von Skandalen. 2015 besetzten die Leute von Berjosa ein Feld der Firma Dobrobut, ernteten es komplett ab und brachten die Ernte weg. Die Polizei war nicht imstande, diese kriminellen Aktivitäten einzudämmen und zu untersuchen. 2016 gab es einen weiteren Versuch der Borisfen-Kämpfer, sich Agrarflächen unter den Nagel zu reißen. Als sie auf Widerstand stießen, kam der Abgeordnete persönlich vor Ort, um die Situation zu regeln.

    Doch wenn es nicht um Abgeordnete, sondern um einfache Kriminelle geht, reagiert die Polizei viel schneller. Im Mai des vergangenen Jahres versuchte eine Bande aus mehr als 40 Personen, ein Getreidelager in einem Dorf im Gebiet Winnizy zu übernehmen. Die Einheimischen leisteten Widerstand gegen die Eroberer, die anschließend das Feuer eröffneten. Es wurden sechs Menschen verletzt. Die Polizei nahm die Verantwortlichen fest. Bei ihnen wurden Pistolen und Karabiner beschlagnahmt.

    40 ist aber anscheinend nicht die Obergrenze. Im November 2017 ereignete sich ein eklatanter Vorfall im Gebiet Poltawa. Innenminister Arsen Awakow berichtete auf seiner Facebook-Seite von einem Versuch der Raider, ein Landwirtschaftsunternehmen gewaltsam zu übernehmen und von dort das Getreide wegzubringen. Ihm zufolge gab es etwa 50 Angreifer. Doch am nächsten Tag wurden weitere Details des Vorfalls bekannt – die Banditen waren mit 150 Kämpfern vor Ort. Trotz operativer Handlungen von Polizei und Spezialeinheiten konnten viele Teilnehmer des Angriffs flüchten.

    Anti-Raider-Stäbe als Hilfe


    Die Situation mit der feindlichen Übernahme von Agrarfirmen in der Ukraine ist katastrophal. Doch der Staat beeilt sich nicht, für Ordnung zu sorgen.

    Es gibt nur einen Gesetzentwurf, der die rechtliche Situation um den Besitz und die Nutzung der Ackerflächen etwas verbessert. Es wurde bereits seit langem über die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes gesprochen, doch erst in diesem Sommer kam der Entwurf durch die erste Lesung in der Obersten Rada (Parlament). Doch erst im Herbst kann er weiter behandelt werden. Angesichts der Tatsache, dass in der Ukraine in einem halben Jahr Präsidentschaftswahlen stattfinden, kann es wohl sein, dass es wichtigere Sachen als den Schutz der Landwirte geben wird.

    Das Justizministerium schloss sich der Lösung dieses Problems ebenfalls an und schuf spezielle Anti-Raider-Stäbe in jedem Gebiet. Sie sollen schnell auf die Azeigen von Landwirten reagieren und illegale Handlungen der Registratoren annullieren, die oft dem Besetzen von Unternehmen vorausgehen. Zum Stab gehören Vertreter der örtlichen Behörden, des Justizministeriums, der Staatsanwaltschaft und der Katasterämter.

    Die Schaffung dieser Stäbe ist an sich merkwürdig, weil es sich herausgestellt hat, dass die einzelnen Beamten die aktuellen Probleme im Rahmen ihrer Vollmachten nicht lösen können. Doch bei dieser Frage hätte man ein Auge zudrücken können, wären die Maßnahmen effektiv gewesen. Doch das ist nicht der Fall.

    Innerhalb von vier Monaten wurden 2017 von den Stäben nur 136 Anzeigen zu feindlichen Übernahmen bearbeitet. Noch weniger Strafverfahren wurden eingeleitet. Dabei handelt es sich um Tausende solcher Vorfälle in der Ukraine.

    In diesem Jahr verkündete die Polizeiführung, dass sie den Raub von Landwirtschaftserzeugnissen nicht zulassen werde. Den Landwirten wurden ein enges Zusammenwirken und schnelle Einsatzgruppen versprochen. Ob das klappt, wird man noch sehen. Früher endete alles mit den Versprechen.

    Das Problem liegt jedoch viel tiefer. Im Land entstehen private Militärfirmen bzw. einfach bewaffnete Banden, die für die Ordnung in bestimmten Gebieten gegen Entlohnung sorgen. Das Monopol für Gewalt hatte der ukrainische Staat 2014 verloren. Wenn die Behörden diese Praxis jetzt nicht stoppen, werden sie später auf Verhältnisse wie im Mittelalter stoßen.
    weiter: https://de.sputniknews.com/zeitungen...en-zu-raidern/

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  2. #622
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Ohne Ukraine: EU ist ein „unverwirklichtes Projekt“ – Poroschenko


    Ohne die Ukraine bleibt die EU laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko ein „unverwirklichtes Projekt”.



    „Ich will hervorheben, dass Europa uns braucht, weil die EU ohne uns ein unverwirklichtes, unvollendetes Projekt bleiben wird“, äußerte der Präsident in seiner Rede zum Unabhängigkeitstag der Ukraine.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Nato-Beitritt der Ukraine: Poroschenko nennt Voraussetzung


    Petro Poroschenko hatte im April ein Dekret zur Feier des Unabhängigkeitstages der Ukraine am 24. August unterzeichnet. Um diesen Tag zu zelebrieren, soll eine Militärparade stattfinden. Mehr als 4000 Soldaten und 250 Militärfahrzeuge nehmen laut dem Verteidigungsminister, Stepan Poltorak, daran teil.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Poroschenko beklagt sich über große Unterstützung für Putin – Experte erklärt, warum


    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...u-poroschenko/

    LG

  3. #623
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Trumps Berater: „Die USA können in der Ukraine Gas fördern“


    US-amerikanische Energieunternehmen können laut dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, daran interessiert sein, Erdgas in der Ukraine zu fördern.


    „Für US-amerikanische sowie andere ausländische Energieunternehmen kann eventuell anziehend sein, hier, in der Ukraine, Gas zu erkunden und zu fördern“, zitiert die Agentur „Ukrinform“ Bolton.

    Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Premier Wladimir Groisman sagte Bolton, die Entwicklung der Energiebranche ermögliche es Kiew, Brennstoff in solchen Mengen zu gewinnen, die für die „Deckung der eigenen Bedürfnisse“ ausreichen würden.

    Zuvor hatte Bolton gesagt, die Ukraine müsse Energiequellen diversifizieren und darauf vorbereitet sein, dass Moskau Gas in den für Kiew nötigen Mengen nicht an die Ukraine liefern werde. Dieses Problem werde nach der Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 besonders aktuell sein, so Bolton.

    Der US-Sicherheitsberater John Bolton war am Freitag zu einem Besuch in Kiew eingetroffen.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. Die Pipeline soll 2019 in Betrieb genommen werden.

    Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit des russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen. Lettland, Litauen und Polen haben gemeinsam ihren Unwillen über den Bau der neuen Pipeline geäußert.
    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...as-foerderung/

    LG

  4. #624
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Streit wegen Nord Stream 2 um Fortbestand ukrainischer Pipelines - Wer profitiert?



    Nach dem Treffen der Bundeskanzlerin mit dem russischen Präsidenten am vergangenen Wochenende verkündete die Bundesregierung, wie wichtig es sei, die ukrainischen Pipelines auch weiterhin trotz Nord Stream 2 für Gastransporte aus Russland zu nutzen. Eine Bedingung an die Ukraine hat Berlin jedoch: Reformen. Das verkündete Regierungssprecher Steffen Seibert in der Pressekonferenz am vergangenen Montag. Weder der ukrainische Staat noch der ukrainische Energieriese Naftogas haben sich um die angemessene Wartung der Pipelines gekümmert. Entsprechend befinden sich diese in einem Zustand, der dem Verfall nahe ist. Doch die Modernisierungskosten belaufen sich auf mehrere Milliarden US-Dollar, die die Ukraine bei ihrer gegenwärtigen Verschuldung unmöglich aufbringen kann. Wer die Gewinner und wer die Verlierer bei dieser Entwicklung sind, verrät RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

    LG

  5. #625
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Ukraine bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor – wegen Krimbrücke



    Die ukrainische Regierung hat wegen des Baus der Krim-Brücke neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, meldet der Pressedienst des ukrainischen Ministeriums „für okkupierte Territorien“.


    Das neue Paket von Sanktionen soll 19 Unternehmen treffen, die am Bau der Brücke über die Straße von Kertsch (Meerenge zwischen der Halbinsel Krim und dem russischen Festland – Anm.d.Red.) beteiligt gewesen waren. Laut dem Gesetzesvorschlag der ukrainischen Regierung sollen die Maßnahmen diese Unternehmen bei „wirtschaftlichen Beziehungen mit den Ländern der EU und den USA begrenzen oder diese unterbinden“.

    >>Andere Sputnik-Artikel: Ukrainischer Abgeordneter gesteht: Krim-Einwohner wollten bewusst Teil Russlands sein

    Der Entwurf soll auch dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine zur Prüfung vorgelegt werden.

    Erst in der vergangenen Woche hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Igor Mossijtschuk die Geheimdienste des Landes aufgefordert, die Krimbrücke „durch unsere Verbündeten im Kaukasus" zu vernichten. Welche Verbündete damit gemeint waren, präzisierte er nicht. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die Brücke durch Naturkatastrophen zerstört werden könnte.

    Die Regierung der Krim reagierte scharf auf Mossijtschuks Aufrufe und bezeichnete den ukrainischen Politiker als „ein wahrer Verbrecher, Extremist und Terrorist.“

    >>Andere Sputnik-Artikel: Kiew will „Verbündete“ bei Zerstörung von Krim-Brücke einsetzen – Halbinsel reagiert

    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...cke-forderung/

    LG

  6. #626
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Chef von Volksrepublik Donezk Sachartschenko nach Explosion im Zentrum von Donezk tot


    Eine Explosion hat sich im Zentrum von Donezk ereignet. Nach Angaben eines Vertreters von lokalen Sicherheitsstrukturen ist der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, tot.


    Den vorläufigen Meldungen zufolge ereignete sich die Explosion im Restaurant „Separ“ im Zentrum der Stadt.

    „DVR-Chef Alexander Sachartschenko ist bei einer Explosion im Café "Separ" getötet worden. Der Minister für Einkommen und Gebühren Timofeev ist verwundet“, erklärte ein Gesprächspartner gegenüber Sputnik vor Ort.

    >>Andere Sputnik-Artikel: Tricksen, trügen und erobern: Deutscher Transatlantiker löst so den Donbass-Konflikt

    Mittlerweile haben auch Mitglieder des Volksrates von Donezk den Tod von Sachartschenko bestätigt.

    Er sei bei einem „Terroranschlag“ getötet worden.

    Alexander Sachartschenko war am achten August 2014 zum Ministerpräsidenten der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (DVR) ernannt worden.
    Am zweiten November 2014 wurde er mit 75,5 Prozent zum Chef der DVR gewählt.

    Sachartschenko hatte an vielen Kämpfen in der Donbass-Region gegen ukrainische Militärs und bewaffnete Bataillone persönlich teilgenommen und war im Laufe des Konfliktes im Osten der Ukraine mindestens zwei Mal verwundet worden.

    >>Andere Sputnik-Artikel: Appell an Donezker Republikchef: Donbass vereinen und „Neurussland“ gründen
    weiterL https://de.sputniknews.com/panorama/...achartschenko/
    Tödlicher Anschlag auf Chef von Donezker Volksrepublik - erste Reaktionen


    Bei einem Bombenanschlag im Zentrum von Donezk ist der Chef der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), Alexander Sachartschenko, getötet worden. Laut Vertretern der DVR handelt es sich um einen Terrorangriff. Erste Reaktionen im Überblick.

    Erste Reaktionen sind mittlerweile aus verschiedenen Ländern gegeben worden:


    • Ein Vertreter der lokalen Sicherheitsstrukturen der selbsterklärten Republik bezeichnete die Explosion als einen Terrorangriff.
    • Auch das russische Außenministerium bezeichnete die Explosion als einen "Anschlag". Man könnte dabei durchaus davon ausgehen, dass hinter dem Angriff "das Kiewer Regime" stehen könnte.
    • Mitglied des Verteidigungsausschusses des russischen Parlamentes, Ivan Teterin, erklärte, hinter dem Anschlag könnte die ukrainische Regierung stehen, da Sachartschenko "für Kiew äußerst unbequem war. Höchstwahrscheinlich steckt Kiew dahinter".
    • Konstantin Kossatschow, russischer Politiker und Diplomat, betonte, dass der Mord an Sachartschenko "negative Auswirkungen auf die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen" haben werde.
    • Evgenij Serebrennikov, russischer Parlamentarier, erklärte, hinter dem Anschlag würden "extremistische Kräfte der Ukraine" stecken, die eine Destabilisierung der Situation im Osten der Ukraine provozieren wollten.
    • Der Chef des Donezker Volksrates hat mit Vergeltung gedroht: "Donezk wird sich für dieses Verbrechen rächen".
    • Der ukrainische Geheimdienst SBU hat jegliche Verantwortung für den Angriff auf Sachartschenko abgestritten. SBU erklärte, der Anschlag sei das Resultat interner Machtkämpfe in der Donezker Volksrepublik.
    • Natalja Poklonskaja, ehemalige Generalstaatsanwältin der Krim und jetzt Abgeordnete der russischen Duma schrieb auf ihrem Twitter, Sachartschenko sei "wie ein Held und ein treuer Sohn seines Volkes" gefallen.
    • Das russische Außenministerium fordert absolut unabhängige und unvoreingenommene Aufklärung des Anschlages — der Westen solle sich zudem an den Ermittlungen beteiligen.


    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...chenko-donezk/

    LG

  7. #627
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    Die Werte-Maske ist gefallen: Den Westen lässt der Terrorakt in Donezk unbeeindruckt

    Die Reaktion von OSZE, EU und Staaten des Normandie-Formats auf den Terroranschlag in Donezk zeigt einmal mehr, welche Seite sie im Ukraine-Krieg bedingungslos unterstützen und welche Werte sie in Wirklichkeit vertreten. Ein Blick in Abgründe der Doppelmoral.

    Was passiert, wenn irgendwo im Zentrum einer europäischen Großstadt eine Bombe in einer zivilen Einrichtung in die Luft geht, zwei Menschen tötet und noch mehr lebensgefährlich verletzt? Mit anderen Worten: wenn ein Terroranschlag passiert. Medien beginnen im Live-Ticker Modus zu berichten und Politiker ergreifen das Wort. Sie zeigen Empörung, sind entrüstet und bekunden Beileid und Unterstützung für die Betroffenen.
    Was passiert, wenn dieser Terroranschlag einer politischen Führungspersönlichkeit gilt? Wenn diese gar ein Präsident ist? Dann fordern sie schnellstmögliche, umfassende Aufklärung, verurteilen das Verbrechen auf das Schärfste und bekunden ihr Beileid allen Bürgen im jeweiligen Land. Sie sind dann sehr, sehr, sehr betroffen.

    Was hier beschrieben wird, hat sich in Donezk ereignet. Die bei dem Anschlag Getöteten sind Alexander Sachartschenko, der Chef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, und sein Leibwächter. Die Verwundeten sind Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung für einen bekannten verstorbenen Künstler, die als Ort für den Mordanschlag gewählt wurde. Darunter sind viele junge Menschen, manche von ihnen schweben noch immer in Lebensgefahr. Doch in den Medien hört man nichts – fast nichts. Medien berichten mit spürbarer Distanz. Politiker schweigen. Was stimmt da nicht?

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/75543...beieindrueckt/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #628
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Kiew bereitet drei Angriffe im Donbass vor – Donezker Volkswehr

    -Chef des Operativkommandos der Volksrepublik Donezk, Eduard Bassurin, hat in einem Interview für den Fernsehsender RT die Lage an der Trennlinie zwischen den Volksmilizen und den ukrainischen Streitkräften kommentiert.




    „Die ‚Faust‘ ist gebildet. Wir haben die Truppenstärke genannt, wie viele sich in dieser ‚Faust‘ befinden, wenn ich es so sagen darf. Wir haben die Pläne des Gegners offenbart, was sie erreichen wollen … Der Reihe nach ist es im Grunde genommen meine Richtung, unweit von Mariupol“, sagte Bassurin gegenüber RT.

    Der Gegner plane, drei Schläge zu verüben.


    „Zwei parallele (Schläge – Anm. d. Red.) im Süden auf Schirokoje und Kominternowo. Und ein Ablenkungsangriff, dafür ist die spezielle 128. Brigade der Gebirgsinfanterie ins Gebiet von Telmanowo verlegt worden, dieser Angriff wird nördlicher vorbereitet“, so der Vize-Chef des Operativkommandos.


    Die Operation soll ihm zufolge fünf Tage dauern. Dabei unterstrich Bassurin, dass nicht auszuschließen sei, dass diese Handlungen, da die Vorhaben enthüllt worden seien, höchstwahrscheinlich nicht vorgenommen würden. Man könne es aber nicht zu 100 Prozent sicher behaupten.
    WEITER: https://de.sputniknews.com/politik/2...kswehr-donezk/

    LG

  9. #629
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    Oleg Muzyka: Poroschenko braucht einen Krieg



    Oleg Muzyka ist Überlebender und somit Zeitzeuge der Ereignisse in Odessa. Am 2. Mai 2014 starben in Odessa bei Straßenschlachten und beim Brand des Gewerkschaftshauses nach offiziellen Angaben 48 Menschen, überwiegend Anti-Maidan-Aktivisten. Wer nicht im Gewerkschaftshaus verbrannte, wurde draußen von ukrainischen Faschisten niedergebrügelt. Oleg Muzyka war zu diesem Zeitpunkt in diesem Gewerkschaftshaus. Das Erlebte lässt ihn seit dem nicht mehr in Ruhe. Er kämpft um Aufklärung und möchte, dass die Informationsblockade seitens der Medien endlich durchbrochen wird. Die Brandstifter und Mörder dieses Verbrechens laufen immer noch frei herum. Am Internationalen Tag des Friedens am 21. September 2018 sprach Oleg Muzyka in Dresden und warnte deutlich vor der Kriegsgefahr, die von der derzeitigen Führung in der Ukraine mit Unterstützung der NATO ausgeht.

  10. #630
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    AW: Ukraine und die EU - Bürger- oder Soros-Wille ???

    Ungarn erstaunt über „ungewöhnliche“ Verlegung ukrainischer Truppen




    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat sich über die Verlegung der ukrainischen Truppen zur Grenze mit Ungarn erstaunt gezeigt.



    „Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass sie ihre Truppen zur Grenze eines Nato-Mitgliedstaates verlegen. Man muss sie fragen, worin der Sinn besteht, ich kenne die Antwort nicht“, sagte Szijjártó am Rande der UN-Vollversammlung.

    Zuvor war auf YouTube ein Video von rollenden ukrainischen Schützenpanzern und weiteren Militärfahrzeugen veröffentlicht worden, die sich laut Augenzeugen in Richtung Transkarpatien bewegten.

    Auf dem Video ist zu sehen, wie Streifenwagen eine Kolonne von Schützenpanzerwagen, Lastwagen und Krankenwagen mit ukrainischen Fahnen begleiten. Wie es hieß, kam die Kolonne aus Richtung Lwiw (Lemberg).

    Das Wehrkommando Transkarpatien bestätigte noch am selben Tag auf Anfrage der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian die Verlegung der Kriegstechnik in die Region. Dort soll sie am strategischen Training „Kasazkaja wolja 2018“ (dt. „Der Wille der Kosaken“) teilnehmen, das am Dienstag begonnen hat und am Samstag zu Ende gehen soll, hieß es.

    Die Spannungen in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn sind vor dem Hintergrund der Diskussionen um das ukrainische Bildungsgesetz entstanden, das für nationale Minderheiten die Bildungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache einschränkt. Wie die Regierungen mehrerer Länder, so von Ungarn und Rumänien, verlauten ließen, verletzt das Gesetz die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine.

    Ein weiterer Anlass für die Verschlechterung der Beziehungen war die angebliche Aushändigung ungarischer Pässe an ukrainische Bürger in Transkarpatien. Die Gesetzgebung der Ukraine untersagt eine doppelte Staatsbürgerschaft. Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin hatte in der vergangenen Woche mit der Ausweisung des ungarischen Konsuls gedroht. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...gung-erstaunt/
    Sie wollen nur eine Sprache! ...eine Mischung aus Polnisch-Russisch mit Wodka, das nennen sie dann "Ukrainisch"!
    Oder wollen sie doch den Bündnisfall auslösen? ...mehr NATO-Truppen nach Ungarn? ... um den "bösen Orban" zur Grenzöffnung überzeugen?

    LG

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