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Thema: Div. Berichte und Meldungen

  1. #61
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    AW: Div. Berichte und Meldungen

    „Wir sind nicht dumm“ – US-Nuklearkommandeur würde Trumps Befehle nicht zwingend ausführen


    Der Top-Nuklearkommandeur, Air Force General John Hyten, würde einem Befehl Präsident Donald Trumps zum Abschuss von Atomwaffen nicht Folge leisten, wenn dies seiner Ansicht nach illegal sei.


    Von Marco Maier


    Vor wenigen Monaten erst sagte der Kommandeur der Pazifikflotte der US Navy, Admiral Scott Swift, er würde dem Befehl eines Atomwaffeneinsatzes gegen China durch Präsident Trump Folge leisten. Immerhin gilt China als jenes Land, welches in absehbarer Zeit theoretisch eine ernsthafte militärische Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellen könnte.

    Nun kündigte jedoch der Kommandeur des U.S. Strategic Command (STRATCOM), Air Force General John Hyten, bei einer Ansprache am Halifax International Security Forum in Nova Scotia (Kanada) an, einen Atomschlag nicht durchführen zu wollen, wenn dies seiner Ansicht nach ungesetzlich sei. "Ich denke, einige Leute denken, wir seien dumm", sagte er auf eine Frage zu einem solchen Atomangriffsszenario. "Wir sind keine dummen Leute. Wir denken über diese Dinge viel nach. Wenn man eine solche Verantwortung trägt, wie kann man darüber nicht nachdenken?"

    Hyten erklärte den Prozess, der auf einen solchen Befehl folgen würde. Als Leiter von STRATCOM ist er die Aufsichtsperson für das US-Nukleararsenal. "Ich berate den Präsidenten, er wird mir sagen was zu tun ist", so Hyten. "Und wenn es illegal ist, raten sie was passieren wird. Ich werde sagen, 'Mr. President, das ist illegal'. Und raten sie, was er dann tun wird. Er wird fragen, 'Was wäre denn legal?'. Und wir werden dann mit Optionen ankommen, mit einer Mischung von Möglichkeiten um was auch immer die Situation ist zu antworten, und das ist, wie es funktioniert. Es ist nicht so kompliziert."

    Hyten betonte, dass er seit Jahrzehnten jährlich im Gesetz des bewaffneten Konfliktes trainiert werde, was auch speziellen Faktoren Rechnung trage, die Legalität zu bestimmen. Eben auch Dinge wie Verhältnismäßigkeit, unnötiges Leiden, Proportionalität und dergleichen. "Wenn man einen ungesetzlichen Befehl ausführt, geht man in den Knast. Man kann für den Rest seines Lebens ins Gefängnis kommen", so Hyten auch zur Begründung, warum er einen solchen Befehl Präsident Trumps unter Umständen nicht ausführen würde.
    WEITER: https://www.contra-magazin.com/2017/...nd-ausfuehren/
    LG

  2. #62
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    AW: Div. Berichte und Meldungen

    Völkermord? – Lebenslange Haft für Ratko Mladic – Ex-Polizeichef: „Bill Clinton ordnete Srebrenica-Gemetzel an 5.000 Muslimen an”

    Von Sonja Ozimek mit Textteilen von AFP22. November 2017http://www.epochtimes.de/politik/welt/voelkermord-lebenslange-haft-fuer-ratko-mladic-ex-polizeichef-bill-clinton-ordnete-srebrenica-gemetzel-an-5-000-muslimen-an-a2274682.html

    Ratko Mladic, ehemaliger General der bosnisch-serbischen Armee, ist vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es wird ihm Völkermord zur Last gelegt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein ganz anderes Bild.


    Das UN-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien in Den Haag hat den ehemaligen bosnisch-serbischen Militärchef Ratko Mladic zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Vorsitzende Richter Alphons Orie sprach den 74-Jährigen am Mittwoch wegen „Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ während des Bosnien-Krieges (1992 bis 1995) schuldig.

    „Wegen des Begehens von Kriegsverbrechen verurteilt die Kammer Herrn Ratko Mladic zu lebenslanger Haft“, erklärte Orie. Das Gericht habe den Ex-Militärchef in zehn von elf Anklagepunkten für schuldig befunden, darunter Völkermord. Orie sprach von „abscheulichen Verbrechen“. Die Vereinten Nationen in Genf würdigten das Urteil als „großen Sieg für die Gerechtigkeit“.

    Kurz vor dem Urteilsspruch war Mladic wegen seiner Zwischenrufe aus dem Gerichtssaal gebracht worden. „Sie lügen“, schrie der 74-Jährige am Mittwoch an Orie gewandt während der Urteilsverlesung.

    Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert, die Verteidigung Freispruch. Mladic wird insbesondere eine Verantwortung für das „Massaker“ im ostbosnischen Srebrenica zur Last gelegt. Bosnisch-serbische Einheiten haben – so die offiziellen Angaben – im Juli 1995 die UN-Schutzzone Srebrenica angegriffen und angeblich 8000 muslimische Männer und Jungen ermordet.

    Verantworten muss sich Mladic auch für die 44-monatige Belagerung von Sarajevo ab Mai 1992, bei der nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen etwa 10.000 Menschen getötet wurden. Er war Ende Mai 2011 in Lazarevo in Serbien festgenommen worden.

    Mladic will nun in Berufung gehen. „Dieses Urteil ist ungerecht und widerspricht den Tatsachen“, sagte Mladics Sohn Darko am Mittwoch in Den Haag. Sein Vater werde in Berufung gehen, „um zu beweisen, dass dieses Urteil falsch ist“. „Heute wurde Gerechtigkeit durch Kriegspropaganda ersetzt“, fügte er hinzu.
    Die Bundesregierung hat das Urteil gegen Mladic begrüßt. Der Richterspruch sei ein „wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der grausamen Verbrechen, die in den 1990er Jahren im ehemaligen Jugoslawien verübt wurden“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Bundesregierung werde sich weiterhin für die Stärkung des „Völkerrechts und des Völkerstrafrechts“ einsetzen.

    Was geschah wirklich in Srebrenica?


    Tatsächlich ist die Geschichte um den Krieg in Ex-Jugoslawien und dem angeblichen Massaker in Srebrenica viel komplexer als in der offiziellen Version dargestellt.

    2015 kommentierte der serbische Journalist und Schriftsteller Nikola Zivkovic die Ereignisse in 1995 wie folgt:

    „Das Gebiet um Srebrenica wurde im Juli 1995 Tag und Nacht von zahlreichen westlichen militärischen Beobachtern und von US-Satelliten überwacht. Es gibt bislang keine Zeugen, Beweise oder Fotos von Massenerschießungen solcher Dimension. Hätten sie stattgefunden, müßten sie stundenlang gedauert haben. Solch ein Ereignis geheimzuhalten und nicht zu fotografieren, wäre bei der Präsenz der vielen westlichen Militärs unmöglich gewesen.

    Naser Oric, der Kommandeur der muslimischen Streitkräfte in Srebrenica, muss sich vor dem Haager Tribunal verantworten. Seine Verbrechen werden von holländischen Uno-Blauhelmen bezeugt, die damals dort stationiert waren. „Die Überlebenden haben Zeugnis abgelegt über das, was sich im Lager der Mudschahedin abgespielt hat. Ihre Zeugnisse werden durch Fotografien bestätigt, die die Männer aus dem Hinrichtungskommando aufgenommen haben, als sie neben ihren serbischen Opfern posierten. Auf den Fotos (alle mit Datum versehen) kann man gefangene Serben sehen, die gefesselt am Boden liegen und noch leben. Die Männer aus dem Hinrichtungskommando fotografierten die Hinrichtungen nicht nur, sondern filmten sie auch und stellten damit Propagandamaterial für ausländische Geldgeber her. Eine Kopie des Bandes mit der rituellen Schlächterei wurde später als Geschenk an Präsident Alija Izetbegovic geschickt.“, berichtete im September 2001 das Magazin Slobodna Bosna aus Sarajevo. Die deutsche Frau eines Mudschahed war Augenzeugin mehrerer Exekutionen 1995 im Dorf Guca Gora bei Tuzla. Darüber berichtet sie in ihrem Buch.

    Eine weitere Frage bleibt: Warum wurden die Serben aus der Gegend um Srebrenica kaum erwähnt, die bis 1994 von Muslimen ermordet wurden? Sie sind alle identifiziert. Bei der serbischen Eroberung von Srebrenica sind viele Muslime von den Serben ermordet worden, die zuvor ihre Angehörigen massakriert aufgefunden hatten. Das ist natürlich keine Entschuldigung. Es gehört aber zur ganzen Wahrheit dazu. Warum wird in westlichen Medien die Anzahl der bosnisch-muslimischen Toten erhöht und die der Serben verringert?

    Am 2. August 2015 ist der 20. Jahrestag der Vertreibung von etwa 200.000 Serben aus ihren Häusern und Dörfern in der Krajina. Wie werden die westlichen Medien darüber berichten?”

    In der offiziellen Berichterstattung – über eine Region, in der seit Jahren ein Bürgerkrieg herrschte – wurden nur die Muslime als Opfer und die Serben als Täter dargestellt. Auch in Den Haag waren nur die Muslime die Opfer.

    Srebrenica war für die NATO von großer Bedeutung

    Srebrenica ist eine kleine Stadt im Osten der ehemaligen jugoslawischen Republik – und des heutigen von der NATO gegründeten Staates – Bosnien-Herzegowina. Die Region war eine bis Mitte der 1990er Jahre mehrheitlich von Moslems bewohnte Enklave in serbischem Siedlungsgebiet.
    Später wurde Srebrenica von der UN- und den NATO-Truppen besetzt. Danach wurden in der vom Bürgerkrieg zerrissenen Teilrepublik sogenannte Schutzzonen eingerichtet und die Serben wurden entmilitarisierte. Alle diese „Schutzzonen“ lagen in mehrheitlich von Serben bewohnten Gebieten und standen unter NATO-Kontrolle. Unter den Augen der NATO verübten die Muslime, die nicht “entmilitarisiert” wurden, sondern mit modernen Waffen ausgerüstet waren, Überfälle auf die umliegenden serbischen Dörfer. Die dortigen Bewohner wurden misshandelt und abgeschlachtet. Daran beteiligt war auch Naser Oric, ehemaliger militärischer Kommandeur der Armija Republike Bosne i Hercegovine in Srebrenica.
    Der in 2017 verstorbene Edward S. Herman war ein emeritierter Professor für Finanzwirtschaft an der Universität von Pennsylvania/USA und sagte im Interview mit „Zeitenschrift“.

    „Als das Srebrenica-„Massaker“ im Juli 1995 stattfand, tobte der Krieg in Bos*nien schon seit drei Jahren. Der Westen hatte sich früh auf die Seite der bosnischen Muslime gestellt und die Serben zu den Schurken erklärt. Besonders Deutschland, Österreich, der Vatikan und dann auch die USA folgten eigenen Interessen. Die Existenz eines blockfreien, sozialistischen Jugoslawien, das im Kalten Krieg eine nützliche Rolle spielte, lehnten sie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ab. Die Dämonisierung der Serben war sehr effektiv – nicht, weil ihr Fehlverhalten einzigartig gewesen wäre. Sie taten schreckliche Dinge, genau wie ihre ethnischen Rivalen in diesem Krieg. Man denke nur an den Kopf der bosnisch-muslimischen Streitkräfte in Srebrenica, Naser Oric. Er brüstete sich damals vor Bill Schiller vom Toronto Star damit, serbische Zivilisten ermordet zu haben. Er spielte Videos geköpfter Serben ab und behauptete, 114 in einer einzigen Aktion getötet zu haben.

    Doch der Blick wurde nur auf serbische Verbrechen gerichtet. Die Medien verloren bei der Berichterstattung über die Kämpfe in Bosnien jede Objektivität und spielten der Propaganda von NATO und bosnischen Muslimen in die Hände. Der damals in Bosnien stationierte US-Militär John Sray bezeichnete die laufenden Medienberichte als „unerschöpfliche Quelle der Missinformation“.“

    Belgrad wurde zum Ziel, „weil es sowohl Hauptstadt der Sozialistischen Bundesrepublik Jugoslawien als auch der serbischen Teilrepublik, Sitz der Opposition gegen die Zerschlagung der Bundesrepublik war.“ Deshalb seien Belgrad und ganz Serbien seit der ersten Hälfte des Jahres 1991 zum Bösen erklärt worden, so Herman.

    Die „Welt“ habe das Töten im damaligen Jugoslawien gefördert.
    „Indem sie parteiisch war, die Abspaltung Slowe*niens, Kroatiens und Bosniens von Jugoslawien antrieb, der isolierten serbischen Bevölkerung in diesen neuen politischen Gebilden aber nicht erlaubte, in Jugoslawien zu verbleiben oder sich mit Serbien zu vereinigen. Deutschland und die USA spielten die aggressivste Rolle. Sie bewaffneten auch die Muslime und erlaubten Dschihad-Kämpfern, nach Bosnien zu ziehen, um an deren Seite zu kämpfen. Der Westen verhinderte eine Verhandlungslösung und förderte einen Krieg der ethnischen Säuberung. Er belohnte die Sezessionisten, in dem er ihre völlige Kontrolle über den Staatsapparat in den alten Teilrepubliken zur Bedingung für die Anerkennung der Unabhängigkeit machte. So hatten die ethnischen Mehr- und Minderheiten keine andere Wahl, als den Konflikt in diesen Kategorien zu verstehen. Den bosnischen Muslimen wurde signalisiert, dass die NATO sie unterstützen und gar militärisch eingreifen würde, wenn sie ein Übereinkommen mit den bosnischen Serben ablehnten und den Kampf fortsetzten. Also kündigte ihr Führer Alija Izetbegovic, ermuntert von den USA, das Friedensabkommen von Lissabon auf, das sie mit den bosnischen Serben und Kroaten im März 1992 unterzeichnet hatten. Die Folge waren viele unnötige Tote und Flüchtlinge,“ so Herman weiter.

    „Mladic war in Srebrenica in einen Hinterhalt geraten“


    Über Naser Oric, der von 1992 bis 1995 militärischer Kommandeur der Armija Republike Bosne i Hercegovine in Srebrenica war, sagte Hermann: „Oric war ohne Zweifel direkt oder als Befehlshaber verantwortlich für den Mord an über tausend Serben. Aber danach hat keiner je gefragt, auch nicht, als General Philippe Morillon, der Kommandeur der UNO-Streitkräfte in Bosnien war, Orics vorangegangene Gräueltaten klar für die Reaktion der Serben im Juli 1995 verantwortlich machte. Getötete Serben zählen eben nicht. Das sieht man auch am Umgang mit den serbischen Opfern aus der Zeit der mit den Nazis verbündeten kroatischen Ustascha-Faschisten. Wann wird im Westen den Opfern von Jasenovac gedacht? Aber der Westen zelebriert alljährlich das Gedenken an den „Völkermord“ an den bosnischen Muslimen aus Srebrenica.“

    UN-Kommandeur Morillon sagte damals: „Ratko Mladic war in Srebrenica in einen Hinterhalt geraten – eine Falle. Er erwartete Widerstand, aber es gab keinen. Er hat nicht damit gerechnet, dass es dort zu einem Massaker kommen würde. Aber er unterschätzte den enormen Hass, der herrschte. Ich glaube nicht, dass er ein Massaker angeordnet hat. Aber ich weiß es nicht. Das ist nur meine persönliche Meinung.” Und: „Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen in Srebrenica Opfer von höheren Interessen – also Staatsinteressen – wurden.“

    „Wir wurden verraten“

    Auch in dem Dokumentarfilm „Srebrenica – Die Verratene Stadt“ wird der bosnische Nationalheld und Kriegskommandeur von Srebrenica, Naser Oric, als Mörder, Kriegsverbrecher und Kriegsprofiteur dargestellt. Was auch in den strengvertraulichen bosnischen Dokumenten bestätigt wird. Oric zerstörte zu Beginn des Krieges rund 50 serbische Dörfer um Srebrenica. Er hatte die serbischen Zivilisten zuerst angekettet und sie dann nach dem religiösen Ritual getötet oder an den Bäumen gekreuzigt. „Frauen, Kinder und alte Menschen wurden brutal getötet. Deshalb ist Srebrenica zu einer verhassten Enklave im serbischen Gebiet geworden“, heißt es in der Dokumentation.

    Naser Oric ist bereits im April 1995 mit einem UN-Hubschrauber aus Srebrenica nach Tuzla geflohen. Im Film wird gesagt, er und seine Mitarbeiter hätten viele Millionen mit dem Verkauf von humanitären Hilfen verdient und dass es in Srebrenica keinen Völkermord gab.

    Im Film sprechen auch aktuelle Anführer der bosnischen Muslime über die Verbrechen ihrer damaligen Führung – an der Spitze Alija Izetbegovic. Auch Hakija Meholjic der ehemalige Polizeichef und der zweite Mann in Srebrenica während des Krieges, kommt in der Dokumentation zu Wort.

    Meholjic erzählt von einem Treffen mit Izetbegovic in Sarajevo. Er sagt, dass Izetbegovic von ihnen gefordert hatte, etwa 5.000 Muslime von den serbischen „Tschetniks“ in Srebrenica töten zu lassen – dann könnte US-Präsident Bill Clinton eine militärische Intervention gegen bosnische Serben starten. Izetbegovic hatte ihnen damals angeboten, Srebrenica für die von den Serben mehrheitlich angesiedelte Industriestadt Vogosca in der Nähe von Sarajevo zu tauschen. Meholjic behauptet, damals nicht geglaubt zu haben, dass Srebrenica von Izetbegovic tatsächlich geopfert wird.

    „Wir wurden verraten, von Alija Izetbegovic und von der internationalen Gemeinschaft. Es gibt gute und schlechte Menschen. Alija Izetbegovic war ein schlechter Mensch. Er hat uns alle beerdigt. Unser ehemaliger Präsident hat auch die Verantwortung für das, was in Srebrenica passiert ist, mit ins Grab genommen“, sagt Meholjic.

    Der Dokumentarfilm umfasst alle Ereignisse in und um Srebrenica von 1992 bis 1995. Die wahrscheinlich wichtigste und bewiesene Aussage ist, dass Srebrenica zwar eine UN-Sicherheitszone war, von dort aus die Muslime die Serben aber immer wieder angegriffen haben. Die NATO hatte die Muslime mit Waffen versorgt und an der Seite der Muslime in Bosnien gekämpft.

    Srebrenica – Die Verratene Stadt – mit deutschen Untertiteln:



    Bill Clinton: „Stoßtrupp soll in Srebrenica 5.000 Muslime niedermetzeln – dann wird es eine Militärintervention geben“

    Auch die Historikerin Jelena Guskowa hat keine Beweise für einen Völkermord an Muslimen durch bosnische Serben gefunden. Guskowa leitet das Forschungszentrum für die gegenwärtige Balkan-Krise am Slawenkunde-Institut der Russischen Wissenschaftsakademie. Sie sagt:

    „Das Thema Srebrenica ist heute Gegenstand politischer Spekulationen, obwohl es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass es sich um eine durchgeplante Operation muslimischer Geheimdienste gehandelt hat.

    Srebrenica gilt derzeit als Synonym für Völkermord an Muslimen. Diesen Völkermord sollen serbische Militärkräfte im Juli 1995 begangen haben. Schon damals hatten Manipulationen mit den Opferzahlen begonnen. Im Jahr 2009 erklärte das Europaparlament den 11. Juli zum „europäischen Gedenktag für die Opfer des Völkermords von Srebrenica“, wo rund 8.000 Zivilisten von bosnischen Serben ermordet worden seien. Diese Opferzahl lässt sich aber durch keine Fakten bestätigen.

    Mittlerweile tauchen neue Unterlagen auf, die eine andere Version der Geschehnisse ermöglichen und die Zahl der Todesopfer korrigieren. Menschen, die damals dabei waren, greifen zu Wort, Geheimdienste einiger Länder legen ihre Daten offen, detaillierte analytische Berichte (die zum Teil von westlichen Forschern und Journalisten stammen) werden vorgelegt.

    Im Jahr 1999 zitierte der UN-Generalsekretär in seinem Bericht einige Bosnier aus Srebrenica mit den Worten, Präsident Izetbegovic habe ihnen gesagt, dass ein Nato-Einsatz nach seinen Angaben nur unter der Bedingung möglich sei, wenn die Serben in Srebrenica eindringen und „mindestens 5.000“ Bewohner töten würden.

    Das bestätigte Hakija Meholjic, Ex- Polizeichef von Srebrenica. In einem Interview mit dem Magazin „Dani“ sagte er, Izetbegovic habe sich an eine Delegation aus Srebrenica mit den Worten gewandt: „Bill Clinton hat mir im April 1993 vorgeschlagen: Ein Stoßtrupp soll in Srebrenica einmarschieren und 5.000 Muslime niedermetzeln – dann wird es eine Militärintervention geben“.

    Im Zeitraum zwischen 2003 und 2006 wurden 2.442 Tote in Massengräbern gefunden – diese Menschen sollen im Juli 1995 erschossen worden sein. 914 von ihnen stimmten aber im September 1996 bei den damaligen Wahlen ab.

    Experten des Jugoslawien-Tribunals nahmen die Massengräber unter die Lupe. Wenn man ihre gerichtsmedizinischen Befunde analysiert, stellt es sich heraus, dass die Todesursache in 92,4 Prozent der Fälle offiziell nicht festgestellt wurde.

    Weder unter UN-Kräften noch unter zahlreichen Journalisten gab es im Juli 1995 jemanden, der den „Völkermord“ in Srebrenica mit seinen eigenen Augen gesehen hatte.

    Unter EU-Druck beeilten sich die Serben, ihre Schuld einzugestehen. Das sollten sie aber nicht tun, solange nicht alle Umstände jener Ereignisse in Srebrenica geklärt und offengelegt sind. Sonst gilt dieses Geständnis als Bestätigung der Nato-Behauptung, wonach die Serben an allem schuld seien, was in den 1990er Jahren auf dem Balkan geschehen war. Dadurch rechtfertigt die Nato auch ihre Bombenangriffe im Jahr 1999”.

    Auch in der ARD-Dokumentation „Es begann mit einer Lüge“ wird deutlich, welche Lügenpropaganda vor und während des Krieges am Balkan verbreitet wurde. Deutschland wurde genau mit diesen Lügen 1999 in den Jugoslawien-Krieg geführt – wissentlich – von den eigenen Politikern.

    „Es begann mit einer Lüge“ – Doku über NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001‬‏


    ...schon hier wurden die Moslems als Feindbild aufgebaut!

    LG

  3. #63
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    Kommunikationsdirektor Pentagon und NATO-Pressesprecher ☛ Tausende im Einsatz für Kriegsmareting



    Ehemaliger Kommunikationsdirektor Pentagon und NATO-Pressesprecher plaudern aus dem Nähkästchen. Ganze Doku hier: http://bit.ly/2AzDGI9
    lg

  4. #64
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    Kriegslügen und Bilder der Täuschung - UN Tribunal zu Ex-Jugoslawien


    LG

  5. #65
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    Wie AVAAZ den Krieg gegen Syrien entscheidend mit angetrieben hat



    lg

  6. #66
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    Das große „Donnerwetter“ im Juni?

    Der Planet erstickt momentan im Qualm der unzähligen Schwelbrände, die überall angezettelt worden sind. Für sich alleine genommen ist keiner eine wirklich akute Bedrohung für den Weltfrieden, im Big Picture jedoch, könnte das völlig anders aussehen. Dabei sind nicht die Scharmützel Israels, der schwelende Bürgerkrieg in der Ukraine oder die dauernden Agressionen gegen Syrien wichtige Aspekte, wenngleich es in meinen Augen alles zum Pulverfass dazugehört welches in Kürze gezündet werden könnte.


    Streng genommen wurde in den vergangenen Jahren mit harten Bandagen daran gearbeitet Russland zu einer Eskalation zu zwingen. Dank eines – in meinen Augen – sehr weitsichtigen Präsidenten, verpuffte jedoch so ziemlich jeder Versuch nahezu erfolglos. An dieser Stelle möchte ich Putin keinesfalls verniedlichen, auch Russland ist ganz sicher keine Lupenreine Demokratie. Im Gegensatz zum westlichen Establishment, hat er seinen Weg aber nicht weltweit mit zivilen Leichen gepflastert.
    Es ist wesentlich schwieriger geworden mit zeitlichen Prognosen, seitdem sämtliche Regeln der Ethik, Vernunft und Gesetze ausgehebelt werden. Trotzdem halte ich den Juni für einen perfekten Zeitpunkt – in den Augen der Nomenklatura – um das Fass endgültig zum Überlaufen zu bringen. Im folgenden möchte ich erklären, wie ich zu dieser Annahme gelange.
    Wer das „Gute“ und wer das „Böse“ ist, wird in Washington nach Tageslaune entschieden – wie es scheint. Genau an dieser Stelle beginnt meine Analyse für den kommenden Monat. Für den 12. Juni ist der historische Gipfel zwischen Trump und Kim Jong-un in Singapur geplant. Gestern noch das Zentrum des Bösen und schon morgen möglicherweise ein „Buddy“ der USA?
    Sollte es dort zu einem Durchbruch reichen, wäre der Friedensnobelpreis für den nächsten „Serientäter“ vermutlich obligatorisch. Amerikanischen Präsidenten verleiht man das „Ding“ ja mittlerweile dafür, dass sie nicht so viele Menschen über den Jordan geschickt haben wie sie gekonnt hätten?
    Den Jubel der Klatschpresse und des Mainstreams wird man dann vermutlich noch im nächsten Sonnensystem hören, Trump als Heilsbringer für den Weltfrieden. Es wäre zumindest der perfekte Einstieg in den Rest meiner These, auch wenn es nicht zwingend notwendig wäre um den „Rest“ ans laufen zu bringen. Die wichtigsten Trigger in meinen Augen:
    Russland

    Am 17. Juni beginnt in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft und es könnte ein De-Ja-Vuè zu den olympischen Winterspielen geben. Alle Augen der Welt sind nach Osten gerichtet und nicht wenige werden onehin mit dem Finger darauf zeigen. Jedwede Reaktion aus Moskau, selbst wenn es der Selbstverteidigung oder dem Schutz Verbündeter dient, würde gegen Putin ausgelegt werden. Daher wird der Juni – meiner Ansicht nach – das höchste Mass an Feingefühl und strategischem Denken von ihm verlangen.
    Um der Situation genügend Potential zu verleihen, wäre auch eine innenpolitische Zuspitzung denkbar. Zwar hat Putin viele der sogenannten NGO’s und Verbände an die Leine genommen oder des Landes verwiesen, das wird aber keinesfalls die „Dienste“ daran gehindert haben im Verborgenen weiter an Revolten und Revolutionen zu stricken. Ob Blumen- oder Farbenrevolutionen, das ist mittlerweile fast eine Industrie die dort im Hintergrund werkelt. Zur richtigen Zeit aktiviert, kann es durchaus ein sehr nützliches Chaos erzeugen und wichtige Ressourcen binden.
    Die Ukraine

    Aus militärischer Sicht und mit Hinblick auf die taktischen Ziele im Hintergrund, wäre es nur konsequent die Lage vor oder zu Beginn der WM zu eskalieren. Jedwede russische militärische Reaktion würde unweigerlich zu einem Boykott der „Brot und Spiele“ führen. Nimmt man dem Plebs seinen Spass, nun das wäre ebenso eine perfekte Grundlage für alles weitere. Aus strategischer, politischer und wirtschaftlicher Sicht jedoch, kann Putin nicht einfach die Augen verschließen. Er wird handeln müssen. Zur Not wird halt noch ein bisschen an der Krim geschüttelt, die neue Brücke wäre da doch ein symbolträchtiges Ziel.

    Durch seine gute geostrategische Lage, wäre die Ost-Ukraine der perfekte Köder um die weiteren Trigger zu zünden.
    Syrien

    Als Verbündeter Russlands und einziger Marine-Stützpunkt im Mittelmeer, nach wie vor ein strategisch wichtiges Ziel. Auch im Hinblick auf den Iran und dortige Ziele nicht uninteressant. Es scheint mittlerweile ein leichtes den Regierungstruppen und Assad einen weiteren Giftgasangriff in die Schuhe zu schieben. Wer interessiert sich den heute schon noch für Fakten und Beweise, wo es soviel wichtigeres gibt, zum Beispiel die anstehende Weltmeisterschaft. Macron hat den Abzug ja bereits vorgespannt und angekündigt das man bereit sei bei jedwedem Einsatz von „Giftgas“ sofort wieder zuzuschlagen. Im Windschatten von WM, Krieg in der Ukraine und innenpolitischen Verwerfungen in Russland, ließen sich in Syrien durchaus Fakten schaffen, wie ich denke.
    Israel

    Nethanjahu der alte Schattenboxer, nutzt gerne jeden Nebel um seine Agenda in die Tat umzusetzen. Neben dem Iran, den Palästinensern und der Hisbollah gibt es da noch einiges Anderes was auf seiner „Bucket-List“ stehen dürfte. Zumindst beim Iran, wäre abermals Russland direkt involviert, als Bündnispartner. In der jübgeren Vergangenheit wurde ja akribisch darauf geachtet, dass die Glut nicht erlischt. Immer wieder, hier und da, ein Stück Kohle nachgelegt. Da es hierbei eher um einen weiteren Schauplatz handelt, will ich es dabei belassen. Vielleicht mag Babs ja noch einige Ihrer Thesen in den Kommentaren ergänzen.
    Der Iran

    Wie bereits eben beschrieben, rechne ich auch mit einer drastischen Verstimmung mit dem Iran. Ohne Sinn und Verstand wurde das Atomabkommen durch Trump über Bord geworfen und damit die Grundlage für die “härtesten Sanktionen der Geschichte” geschaffen. Was fast historisch fast immer in einem Krieg geendet hat. Seit jeher ist der Iran eines der Primärziele Washingtons. Einige der verbündeten Golfstaaten wären sicherlich nicht abgeneigt im Falle einer militärischen Auseinandersetzung mitzumischen.
    https://de.reuters.com/article/iran-usa-idDEKCN1IN0SZ
    Fazit: Auch wenn Russland ein erhebliches militärisches Potential hat, würden umfangreiche Brandherde das Land überfordern. In diesem Fall blieben nur wenige Optionen um die Lage kontrollierbar zu machen. Um welche es sich dabei handelt, braucht nicht besonders erwähnt zu werden. Ein bedeutender Punkt wäre noch der Standpunkt Chinas, die einem solchen Treiben sicherlich auch nicht kommentarlos zusehen würde. Das eine versinkende Hegemonialmacht versucht sich mit allen Mitteln über Wasser zu halten, ist natürlich nachvollziehbar, aber auf Sicht dürfte es nicht von Erfolg gekrönt sein. China hat in den vergangenen Jahren massive Fortschritte im Bereich der Binnenstruktur gemacht und steht damit nahe an der Schwelle der gesteckten Ziele.
    Da der Juni schon sehr nahe ist, wird sich bald zeigen in wie weit meine Überlegungen und Analysen zutreffend sind, auch wenn ich insgeheim hoffe auf dem Holzweg zu sein.



    Quelle: http://www.iknews.de/2018/05/22/das-...etter-im-juni/
    Aus den Kommentaren muss ich mal zwei rausziehen!

    Ein besonders heller Stern am Himmel!
    Wenn man nur einen Hammer als Werkzeug hat, hämmert man schon mal wild drauflos!

    Schwarzblut sagt: 22. Mai 2018 um 21:12 Uhr

    Ich habe schon letzte mal geschrieben, das es so etwas wie “ versiegelte Anklageschrift “ nicht gibt. Was mir nun ein Rechtsanwalt bestätigt hat. Im gesammten Rechtswesen gibt es so etwas nicht!

    Weder ein Oliver Janich, Alex Jones oder sonst wer, nichtmal Googel oder Wikipedia konnten mir erklären, was das sein soll.
    Wenn man nach googelt, erscheinen grundsätzlich nur Bloggs aus einer bestimmten Ecke dazu, aber auch die liefern keine Erklärung ab, was das sein soll.

    Erinnert stark an der Wortkreation des CIA “ Verschwörungstheorie “
    Egal, anderes Thema…
    https://en.wikipedia.org/wiki/Indictment

    https://definitions.uslegal.com/s/sealed-indictment/

    War gar nicht so schwer!

    Aber nun zum Thema (welches es nicht gibt ): Es sind einfach zu viele, um einen Sinn zu machen. Ausserdem fehlen auch die bekannten (bösen) Namen!

    Es scheint mir viel mehr um das folgende Thema zu gehen!

    https://www.welt.de/politik/ausland/...er-Kragen.html

    https://www.focus.de/politik/ausland...d_8491915.html

    https://www.huffingtonpost.de/entry/...b0779345d5c39b

    Und somit widerspreche ich dem zweiten "Fachmann"!

    Jean Paul sagt: 22. Mai 2018 um 15:09 Uhr
    Das Tribunal in den USA kommt! Und es wird in Guantanamo statt finden. Wir werden es erleben.
    Werden wir nicht!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  7. #67
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Div. Berichte und Meldungen

    Putin und Xi erklären: Niemand soll je wieder ohne UN-Mandat intervenieren



    Russland und China wollen militärische Aktionen anderer Staaten, die unter Umgehung der Organisation der Vereinten Nationen erfolgen, zukünftig gemeinsam verhindern. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die Präsidenten der beiden Länder, Wladimir Putin und Xi Jinping, bei ihrem Treffen in Peking angenommen haben.



    Der UN-Sicherheitsrat trage die Hauptverantwortung für den Weltfrieden und die Weltsicherheit, heißt es in der Erklärung.

    Russland und China wollen diese führende Rolle des Weltgremiums weiter stärken.

    Dabei werden beide Länder „Versuchen von Staaten entgegenwirken, militärische Aktionen in einem anderen Land ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats beziehungsweise ohne Zustimmung der Regierung des jeweiligen Landes durchzuführen“, so Putin und Xi in ihrer Stellungnahme.

    Putin beehrt China am Freitag mit einem Staatsbesuch. Beide Staaten unterzeichneten bereits ein Vertragspaket über zivile Atomkooperation – das größte in der Geschichte ihrer Beziehungen. Xi zeichnete Putin als ersten Staatschef mit dem Freundschaftsorden aus, der höchsten Staatsauszeichnung Chinas.
    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...en-verhindern/
    Die Länder mit der zweit- und drittgrößten Armee der Welt wollen die Interventionskriege stoppen!

    LG

  8. #68
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Div. Berichte und Meldungen

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Putin und Xi erklären: Niemand soll je wieder ohne UN-Mandat intervenieren




    Die Länder mit der zweit- und drittgrößten Armee der Welt wollen die Interventionskriege stoppen!

    LG
    Das gibt doch wieder so richtig Hoffnung!
    Bravo - weiter so.
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #69
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    Weil er Aufnahmen des US-Militärs machte: Polizei bedroht Friedensaktivisten

    Alexander* macht seit Jahren in seiner sächsischen Heimat Aufnahmen von US-Militärkonvois in der Region. Die deutschen Behörden finden das gar nicht gut - er bekommt mittlerweile Ärger von der Polizei. RT Deutsch sprach mit dem Aktivisten.

    Was hat Sie dazu bewegt, Videoaufnahmen der US-Militärkonvois in Ihrer Region zu machen?
    Ich wollte allen Menschen diese Videos zeigen, was hier auf deutschen Boden und anderen Ländern geschieht. Natürlich wollte ich zeigen, dass die Amerikaner ständig Kriegsgeräte Richtung russische Grenze transportieren und somit auch Russland provozieren! Die Menschen sollen alle darauf aufmerksam gemacht werden und nicht glauben, was andere Medien für Lügenmärchen erzählen. Nicht ohne Grund soll die Bevölkerung Vorräte sammeln für den Ernstfall. Nicht ohne Grund ertönen zur Probe die Sirenen im Mai einmal im Jahr. Der Klang dieses ein minütigen Signals erinnert uns, vor allem die älteren Menschen, an einem Fliegeralarm.

    Erhalten Sie aus Ihrem Umfeld Unterstützung bei Ihren Tätigkeiten oder agieren sie alleine?
    Ich erhalte natürlich auch Informationen von Freunden, die US-Militär-Fahrzeuge sichten und es mir sofort bekanntgeben. Natürlich ist es sehr schön, wenn die Leute einen mitunterstützen und mir auch gerne Informationen zusenden aus verschiedenen Orten.
    Wie reagieren die Zuschauer auf Ihre Videos?
    Die meisten Zuschauer reagieren erbost auf diese Videos und wollen auch die Amerikaner aus ihrem Land haben. Egal ob Deutschland oder andere Länder - fast nirgendwo ist bei den Bürgern das US-Militär erwünscht.

    Sind die Aktivitäten des US-Militärs in der Bevölkerung bekannt? Stoßen sie auf Unmut oder gar Protest?
    Ja, die Aktivitäten des US-Militärs sind bekannt, doch fast keinen interessiert es, was in Osteuropa geschieht. Fast alle sind geblendet durch die deutschen Medien und schauen weg. Protest gibt es hier leider keinen, da sich viele Menschen nicht dafür interessieren oder gar trauen. Denn viele haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren, wenn sie gegen diese Transporte demonstrieren!
    Hatten Sie aufgrund ihrer Aufnahmen Probleme mit Behörden?
    Ich hatte bisher eine Anzeige von der Polizei aufgrund des Paragraphen 109 StGB (u.a. "sicherheitsgefährdendes Abbilden" von Wehrmitteln) und wurde drei Mal des Platzes verwiesen, aufgrund der Aufnahmen des US-Militär Ablaufes.
    Was steckt Ihrer Meinung nach hinter den Drohungen der Polizei?
    Nicht ohne Grund sprechen mir die Beamten der Polizei ein Verbot der Aufnahmen des US-Militärs aus. Dies muss alles einen tiefgründigen Hintergrund haben. Es muss mehr als ein Manöver hinter der ganzen Sache stecken, das momentan im Baltikum abläuft.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/72204-...ensaktivisten/
    Liebe Grüße
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  10. #70
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    AW: Div. Berichte und Meldungen

    NATO-Bomben im Jugoslawien-Krieg: Verspätete Gerechtigkeit gegen den "Barmherzigen Engel"

    In Serbien haben Akademiker einen Verein gegründet, der für Betroffene des NATO-Bombardements im Jahr 1999 Entschädigung für Folgen des Einsatzes abgereicherten Urans einklagen soll. Ein Urteil aus Italien weckt dabei Hoffnung.

    von Marinko Učur, Belgrad


    Mussten tatsächlich seit den NATO-Bombenangriffen auf die ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien (SRJ) 19 Jahre vergehen, damit endlich die Frage nach der Haftung und Bestrafung derjenigen öffentlich gestellt wird, die ohne eine Genehmigung der Vereinten Nationen 78 Tage lang zivile und militärische Ziele in diesem Land angegriffen und dadurch Bürger dieses Landes ermordet haben?

    Das ist eine Frage, auf die Juristen, Politiker, Anwälte, vor allem aber jene Bürger eine Antwort suchen, die während der ungestraften NATO-Verbrechen ihre Familienangehörigen verloren haben oder auf eine andere Weise die Wirkung des "Barmherzigen Engels" durchlebt haben - wie das westliche Militärbündnis diese Militäroperation zynisch benannt hat. Im Zuge dieser wurden Schätzungen zufolge etwa 400.000 Projektile und einem NATO-Geständnis zufolge bis zu 30.000 Bomben mit abgereichertem Uran auf Jugoslawien abgefeuert. Durch die Bombenangriffe sind 2.500 Menschen, vor allem Zivilisten, ums Leben gekommen.

    Für dieses Verbrechen wurde natürlich noch niemand zur Rechenschaft gezogen. Einige unermüdliche Aktivisten haben jedoch ihre Absicht nicht aufgegeben, Gerechtigkeit vor den höchsten Instanzen und Regierungen jener Staaten zu suchen, die diese Militärkampagne geführt hatten. Immerhin hat diese Serbien um die 100 Milliarden US-Dollar an Schaden verursacht und das Land hat sich immer noch nicht davon erholt.

    Eine neue Generation bereits volljähriger Menschen ist herangewachsen, die sich kaum an diese Ereignisse, bei denen ihre Väter, Brüder, Verwandten und Freunde ums Leben kamen, erinnern können. Nur hier und da können Grund- und Mittelschüler in einigen Schulbüchern die Darstellung über ein unilaterales NATO-Verbrechen gegen ihr Land lesen, welches einer der Gründerstaaten der UNO war. Aber um es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, haben sich Einzelpersonen - Universitätsprofessoren, Juristen und Anwälte - bemüht und beschlossen, das Verbrechen beim richtigen Namen zu nennen und Gerechtigkeit zu fordern, sei es auch mit Verspätung.

    Keine Sammelklage, sondern konkrete Einzelfälle sollen vor Gericht kommen


    In diesem Zusammenhang wurde der Verein "Abgereichertes Uran" gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Verbindung zwischen dem abgereicherten Uran in den NATO-Bomben und den häufiger werdenden Krebserkrankungen in der Bevölkerung nachzuweisen.

    Der Präsident des Vereins, Universitätsprofessor Sreto Nogo, kündigt für diesen Herbst an, die ersten Einzelklagen serbischer Bürger gegen betreffende NATO-Mitgliedstaaten einzureichen. Nogo betont ausdrücklich, dass keine kollektiven, sondern nur einzelne Klagen eingeleitet werden, und dass die Kläger die an Krebs Erkrankten selbst sowie Familienmitglieder der erkrankten und mittlerweile verstorbenen Bürger sein werden, bei denen Krebs diagnostiziert wurde.
    Wir werden einige NATO-Mitgliedstaaten auf den Ersatz von materiellen und immateriellen Schäden verklagen, und bald werden wir offenlegen, welche Staaten das sein werden", so Professor Nogo gegenüber RT.
    Dabei fügte er hinzu, dass in den kommenden Monaten Arbeitsgruppen gegründet würden, die die Klagen verfassen sollen, und er betonte, dass hinter diesem "Projekt" die Rechtsanwaltskammer Serbiens und die Rechtsanwaltskammern der beiden größten serbischen Städte stehen, nämlich die von Belgrad und die von Niš. Es gebe mehrere Krebspatienten, sogar Babys, die an Krebs erkrankt seien.
    Wir erkennen keine 'höhere Gewalt' an, und als Intellektuelle haben wir kein Recht, darüber zu schweigen", unterstreicht Sreto Noto energisch.

    Diejenigen, die an einen positiven Ausgang dieses Verfahrens glauben, weisen auf ein Beispiel aus Italien hin, wo bereits ein Gericht einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem abgereicherten Uran und der Erkrankung von Soldaten bekräftigt hatte, die sich auf dem bombardierten Gebiet in der serbischen Provinzen Kosovo und Metochien aufgehalten hatten.

    Die italienische Regierung musste in weiterer Folge den an Krebs erkrankten Soldaten sowie den Familien der bereits verstorbenen nach einem rechtskräftigen Urteil Schadenersatz in Höhe von 200.000 bis 500.000 Euro auszahlen, und die Bürger Serbiens werden die gleiche Höhe an Entschädigung beantragen.

    Anspruchsgrundlage unterscheidet sich von italienischem Fall


    Es gibt aber auch solche, die nur mit zurückhaltendem Optimismus über den Ausgang dieses Prozesses sprechen, auf den schon zwei Jahrzehnte gewartet wird. Einer von ihnen ist der Belgrader Anwalt Dušan Bratić, der ebenfalls an diesem Prozess teilnimmt, aber in einer Aussage für RT betont:

    Die Einleitung von Gerichtsverfahren seitens der Opfer gegen NATO-Mitgliedstaaten, deren Luftwaffen während der Aggression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien Projektile mit abgereichertem Uran benutzt hatten, ist eine humane Idee, weshalb ich den Aufruf, zusammen mit anderen Kollegen pro bono potenzielle Kläger gegen die Bundesrepublik Deutschland zu vertreten, angenommen habe. Diese Idee wurde erst jüngst ins Leben gerufen und ihre Verwirklichung selbst ist ein umfangreiches und sehr anspruchsvolles Unterfangen. Um in diesem Fall erfolgreich zu sein, genügt es nämlich nicht, dass in der medizinischen Wissenschaft und Praxis ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den abgefeuerten Projektilen mit abgereichertem Uran und der jeweiligen Krankheit der Opfer festgestellt wird. Es muss nachgewiesen werden, dass die Luftwaffe des jeweiligen beklagten Staates zur fraglichen Zeit in der Zone, in der später diese Krankheit aufgetaucht ist, operiert und Projektile mit abgereichertem Uran abgefeuert hatte. Auch wenn das nicht ausgeschlossen ist, wird es nicht bei jedem Einzelfall eindeutig sein. Die Klagen werden also nur dann erhoben, wenn die Sachlage eine zuverlässige Grundlage dafür bietet. In diesem Fall wird der Entwurf des Klagebegehrens zusammen mit den vorhandenen Beweismitteln an die engagierten Kollegen im Angreiferstaat zur Einreichung und weiteren Vertretung zugestellt. Die infolge der Klagen der während ihrer Dienstzeit in Kosovo und Metochien aufgrund der Wirkung des abgereichteren Urans erkrankten Soldaten gefällten rechtskräftigen italienischen Gerichtsurteile stellen einen Ansporn dar, aber diese basieren auf einer anderen unerlaubten Handlung. Es ging dort darum, dass Italien verpflichtet wurde, die Schäden zu kompensieren, die dadurch entstanden, dass es Soldaten in den Kosovo geschickt hat und nicht dadurch, dass es Projektile mit abgereichertem Uran abgefeuert hat.
    Über das Verfahren äußerten sich auch Vertreter aus dem Bereich der Medizin. Dr. Danica Grujičić, Leiterin für Neuroonkologie am Klinikum Serbiens und Professorin an der Belgrader Medizinischen Fakultät, ist die prominenteste Persönlichkeit in diesem Fachbereich, die das abgereicherte Uran unmittelbar mit der erhöhten Zahl an Krebstoten in Verbindung bringt und Daten auslegt, wonach die Zahl der Erkrankten in Serbien um 2,4 Mal höher ist als der Weltdurchschnitt.

    Weiter warten auf konkrete Initiativen des serbischen Parlaments


    Die NATO und einige westliche Regierungen argumentieren, dass abgereichertes Uran keine nachteiligen Folgen nach sich ziehe, während Ärzte und andere Experten auf eine erhöhte Anzahl an bösartigen Tumoren hinweisen.

    Den verfügbaren Informationen zufolge wurde Munition mit abgereichertem Uran während des Krieges von 1999 in mindestens 112 Fällen verwendet, hauptsächlich auf dem Gebiet der Provinzen Kosovo und Metochien, in Peć, Prizren und Đakovica. Kleinere Mengen an Munition dieser Art wurden auch bei den Angriffen von US-Bombern in der Nähe von Vranje, Preševo und Bujanovac sowie nahe einem Ort in Montenegro verwendet. Bomben mit Uran wurden italienischen Behauptungen zufolge von amerikanischen A-10-Kampfflugzeugen und von Helikoptern des Typs Apache abgeworfen.

    Während eines vor kurzem abgehaltenen Symposiums über die Problematik des Bombardements von Niš mit abgereichertem Uran legte der italienische Pilot Domenico Leggiero fundierte Daten dar, die belegen sollen, dass

    bisher 350 italienische Soldaten an den Folgen des Einatmens von abgereichertem Uran im Kosovo und in Metochien gestorben und weitere 7.500 der damaligen Soldaten an Krebs erkrankt sind, weil sie diesem tödlichen chemischen Element ausgesetzt waren.
    Das offizielle Serbien hat immer noch keine staatliche Kommission gegründet, die sich mit diesem Thema befassen würde, obwohl deren Bildung im serbischen Parlament vor kurzem als realistische Möglichkeit und gleichzeitig als Zeichen einer Bereitschaft des Staates zur Suche nach Gerechtigkeit, und sei es auch einer verspäteten, angekündigt wurde.
    RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
    weiter: https://deutsch.rt.com/europa/72568-...en-folgen-von/

    LG

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