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Thema: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

  1. #1
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    Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

    Die Luft um den türkischen Premier Erdoğan wird immer dünner: Im Zuge der Korruptionsaffäre treten verschiedene Seilschaften gegeneinander an. Die alten kemalistischen Eliten wittern ebenso Morgenluft wie eine islamisch-religiöse Bewegung oder das Militär. Das Chaos im Land wird von einer dramatischen Schulden-Krise verschärft. Der Wirtschaft droht der Absturz – mit unabsehbaren Folgen für den einstigen Tiger-Staat vom Bosporus.



    Am Mittwoch erhob der Staatsanwalt von Istanbul schwere Anschuldigungen gegen die Regierung von Premier Recep Tayyip Erdoğan: Er sei in den Ermittlungen behindert worden, indem ihm über Nacht Beweismittel abhanden und Verhöre verschleppt worden waren. Muammer Akkaş rief in einem spektakulären Statement alle Vertreter des Justizapparates zu höchster Wachsamkeit auf.


    Erdoğan kann sich nach dem Rücktritt mehrerer Minister (hier) und eine großen Kabinettsumbildung (hier) keineswegs sicher sein, dass die Affäre nun beendet ist. Erdoğan selbst bestätigte Gerüchten, dass auch Erdoğans Sohn Bilal knapp vor der Verhaftung gestanden haben soll – und dieser nur durch das Eingreifen seines Vaters entgangen sei. Er sagte vor Vertretern seiner Partei: „Sie wollen meinen Sohn, aber sie meinen mich!“


    Doch das Klima der Verdächtigungen und Denunziationen in der Türkei zeigt, wie gespalten das Land ist.
    Die alten kemalistischen Eliten, die durch Erdoğans AKP-Leute ersetzt wurden, hoffen, den verhassten Premier loszuwerden. Denn Erdoğan hat sich in den vergangenen Jahren nach übereinstimmender Beurteilung zu einem Autokraten entwickelt, der mit seinen großen Wahlerfolgen ein absolutistisches Regime erreichtet habe.


    Erdoğan habe, so sagen seine Anhänger, vor allem gegen das Militär und gegen den sogenannten „tiefen Staat“ vorgehen müssen, um nicht durch einen Putsch aus dem Amt getrieben zu werden.


    Seit mehreren Jahren hat Erdoğan jedoch offenbar die Unterstützung seiner wichtigsten Förderer verloren: Der Anhänger der islamischen Bewegung des in Pennsylvania residierenden Predigers Fethullah Gülen. Der Bewegung, die überall auf der Welt Bildungsarbeit betreibt, werden von ihren Gegnern religiös-totalitäre Absichten unterstellt. Die Bewegung behauptet von sich, ein neues Modell der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie gefunden zu haben. Die Deutsche Stiftung für Wissenschaft und Politik hat der Bewegung in einer aktuellen Studie allerdings ein überraschend gutes Zeugnis ausgestellt.


    Das Problem der Bewegung: Sie agiert im Nebel, legt ihre Strukturen und Finanzen nicht offen, öffnet sich kaum für Außenstehende und tritt in der Regel intransparent und sektiererisch auf. In der Türkei gilt sie als heimliche Elite, die Erdoğans Aufstieg erst möglich gemacht hat. Nun sind seine Fans nicht mehr mit Erdoğans Kurs einverstanden.


    Einer der Gründe könnte sein, dass die Gülen-Bewegung aus den USA heraus gesteuert wird. Dies hat ihr den Vorwurf eingetragen, den Erdoğan erst dieser Tage in harschen Worten erneuerte: Seine Feinde seien Agenten der Amerikaner, arbeiten sogar mit dem Mossad zusammen. Erdoğan sagte, man werde den Agenten „die Hände abhacken“, wenn sie den Staat in der Türkei gefährden. Gülen selbst antwortete nicht minder brutal und sagte in einer Videobotschaft, über die das offizielle Organ der Bewegung, die Zaman, berichtet: „Diejenigen, die den Dieb nicht sehen, sondern diejenigen verfolgen, die versuchen, den Dieb zu fangen – lass Gott Feuer auf ihre Häuser bringen.“


    Das Verhältnis der Gülen-Bewegung zu Erdoğan ist seit mehr als drei Jahren brüchig, wie aus den entsprechenden Email-Analysen des privaten US-Geheimdienst Stratfor hervorgeht, den Wikileaks veröffentlicht hat.


    Erdoğan hat in den vergangenen Wochen die Amerikaner immer wieder überrascht – und verärgert: So will er Raketen bei den Chinesen kaufen, was das US-Rüstungsunternehmen Lockheed und das italienisch-französische Konsortium Eurosam um die lukrativen Aufträge bringen würde. Der US-Kongress beschloss daraufhin, den Türken die Verwendung von US-Militärgeldern für diesen Ankauf zu verbieten. Ohne die Fördergelder aus Washington ist der Ankauf der 4 Milliarden Dollar teuren Waffensysteme für die Türkei kaum zu stemmen, Die westlichen Rüstungskonzerne versuchen nun, bis 31. Januar noch einmal neue Angebote vorzulegen, um den für die Nato äußerst peinlichen China-Deal doch noch in letzter Minute zu kippen, berichtet die Hürriyet.


    Im Zuge der Korruptions-Affäre waren die Amerikaner auch erbost zu erfahren, dass die Türkei offenbar einen regen Gold-Handel mit dem Iran betrieben hätten – trotz des Embargos. Die Türken argumentieren, dass der Handel legal gewesen sei und verweisen darauf, dass mit dem Ende des Embargos auch der Handel mit dem Iran wieder intensiviert werden könne.


    Welche Rolle die international gut vernetzte Gülen-Elite spielt, ist unklar. Laut Stratfor hatten FBI und CIA die Bewegung in den USA ausführlich untersucht, ohne jedoch die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Gülen zu erkennen. Ob Gülen mit den Geheimdiensten zusammenarbeitet, ist nicht bekannt. In die Strategie der Geheimdienste, international aktiv an der Destabilisierung mitzuwirken, würde eine solche Zusammenarbeit passen. Beobachter zweifeln jedoch daran, dass die USA aktuell ein großes Interesse an einer Destabilisierung des Nato-Staats haben könnte.


    Allerdings hat Erdoğan mit seiner unzweideutig antisemitischen Propaganda gegen die „Zins-Mafia“ für erhebliche Irritationen in der internationalen Finanzwelt gesorgt. Die Türkei ist hoch verschuldet, insbesondere die Privathaushalte wurden in geradezu dramatischer Weise in Schulden für Konsumgüter getrieben. Erdoğan erneuerte seine Attacken gegen die „Zins-Mafia“, indem er die Ermittlungen gegen die Halkbank als Angriff eben dieser Mafia gegen ein letztes, unabhängiges Bollwerk deutete. Das ist ziemlich geheuchelt: Die hohe Verschuldung vor allem der jungen Türken ist unter den Augen Erdoğans geschehen (mehr hier).


    Die Gülen-Bewegung ihrerseits ist nicht einheitlich organisiert: Sie fürchtet nach wie vor einen Militärputsch. Dann könnte der religiösen Bewegung ein ähnliches Schicksal drohen wie den ägyptischen Muslimbrüdern, die zu Weihnachten als Terror-Organisation eingestuft wurden und damit mit ihrer völligen Zerschlagung rechnen müssen. Daher versuchen die Gülens nun, den Staatspräsidenten Abdullah Gül als ausgewogenen, rechtsstaatlichen Staatsmann aufzubauen, der als Nachfolger Erdoğans das Ruder in der Türkei übernehmen könnte.


    Doch gerade das Erbe der Muslimbrüder zeigt, wie brandgefährlich die Lage für die neuen türkischen Eliten ist: Auch dort hat ein islamisches Regime ein Volk in die Schuldenfalle getrieben, aus der das Land auf absehbare Zeit nicht herauskommen wird (mehr dazu hier).


    Die säkularen Kräfte in der Türkei werden sich jedoch weder hinter Erdoğan noch hinter Gül stellen: Spätestens seit dem brutalen Polizei-Einsatz gegen die Gezi-Park-Proteste warten sie eher auf eine Gelegenheit, den Kampf gegen ein ihrer Meinung nach repressives, religiöses System aufzunehmen.


    All diese innenpolitischen Ranküne laufen vor dem Hintergrund einer gigantischen Schulden-Blase ab, die in der Türkei aufgepumpt wurde – nicht zuletzt im Immobilienbereich. Die türkische Wirtschaft hat längst ihre Dynamik verloren und muss nun fürchten, dass ein rasanter Wertverfall der Lira das Land auch ins wirtschaftliche Chaos stürzt (hier).

    Viele ausländische Banken und Unternehmen haben sich in einer beispiellosen Form des Raubtierkapitalismus über die Assets hergemacht. Alle „Investitionen“ sind kreditfinanziert, das Wachstum wird 2014 deutlich hinter den Spitzenwerten der vergangenen Jahre zurückbleiben.

    Die Kombination aus innenpolitischem Chaos und Platzen einer Blase wird allerdings nicht nur für Erdoğan verheerende Folgen haben: Die Türkei läuft Gefahr, ins wirtschaftliche und politische Mittelalter zurückgestoßen zu werden. Der Unmut der Bevölkerung wird sich auf der Straße Luft verschaffen und könnte so die Rückkehr zu einem Polizeistaat beschleunigen.


    Der Tiger am Bosporus ist angeschossen.


    Der Regierungschef kämpft um sein Überleben.


    Den Preis werden jedoch die Bürger bezahlen – in Form von deutlich schlechteren Lebensbedingungen.


    Diese Krise wird alle treffen.


    Sie unterscheidet nicht zwischen Religiösen und Säkularen.
    Sie schaut nur auf die nackten Zahlen.


    Diese sprechen gegen die Türkei – mit unabsehbaren Folgen für den Nahen Osten und die Balance an der Schnittstelle zwischen Asien uns Europa.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-um-die-macht/

    Auch zu lesen auf: http://www.politaia.org/politik/korr...ehr-gebraucht/

    ja ja die CIA wieder als Handlanger, wenn ein Natostaat Raketen in China kaufen will drückt er
    bei der Finanzmaffia und Rüstungsindustrie auf den Zündknopf!
    Türkische Lira und Türkische Börse fällt dramatisch
    Die nächste Kriese kommt schleller als der Aufschwung.
    LG

  2. #2
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    Sanktionen: Türkei will mehr Obst und Gemüse an Russland liefern

    Der türkische Premier Erdogan will die türkischen Lebensmittel-Exporte nach Russland steigern. Erdogan kann sich damit an den Amerikanern rächen, die er seinerzeit beschuldigt hatte, hinter den Unruhen in der Türkei zu stecken. Misslicher Nebeneffekt für den Westen: Die Türkei ist Nato-Mitglied und müsste eigentlich mit den USA mitziehen.


    Die Türkei und Ägypten sollen vom russischen Einfuhrverbot für Lebensmittel aus der Europäischen Union und den USA profitieren. “Die Nachfrage aus Russland nach türkischen Produkten hat angezogen, seit die Beschränkungen im Handel mit den USA und der EU gelten”, sagte der Chef des türkischen Außenhandelsverbands, Mehmet Büyükeksi, der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. In der kommenden Woche werde eine russische Delegation in der Türkei erwartet. Präsident Wladimir Putin und sein ägyptischer Kollege Abdel Fattah al-Sissi vereinbarten zudem engere Handelsbeziehungen im Lebensmittelbereich. Ägypten werde seine Agrarexporte nach Russland in naher Zukunft um 30 Prozent erhöhen, sagte Putin nach einem Treffen mit Sissi in Sotschi.


    Russland hat als Reaktion auf Wirtschaftssanktionen der EU und der USA wegen der Ukraine-Krise ein Importverbot für Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte aus dem Westen verhängt. Auch Norwegen, Kanada und Australien sind davon betroffen. Für die wegfallenden Importe sollen Schwellenländer wie die Türkei und Ägypten, aber auch Brasilien einspringen. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministers Nikolai Fjodorow kann allein Ägypten künftig etwa die Hälfte der bisher aus den USA und den EU-Staaten importierten Mengen an Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Orangen liefern. Zudem hätten russische Behörden in den vergangenen Tagen etwa 100 brasilianischen Lebensmittelhändlern Einfuhrgenehmigungen erteilt.


    Der türkische Außenhandelsverband arbeitet bereits eng mit den Behörden zusammen, um Exporte nach Russland weiter zu erleichtern. Besonders die Nachfrage nach Geflügel und Meeresfrüchten dürfte deutlich steigen, doch könne die Türkei auch mehr Obst und Gemüse nach Russland liefern, erklärte Büyükeksi weiter.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...sland-liefern/

    Eine "Schelle vom NATO Partner! Wer ist der Nächste was von der
    "Achse der Macht"ausbricht? Frankreich? Italien? Ungarn? Österreich?....

    LG
    und:
    https://www.openpetition.de/petition...us-deutschland

  3. #3
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    Masseflucht vor IS: USA fordern von Türkei Schließung der Grenze zu Syrien

    Angesichts der Massenflucht vor dem „Islamischen Staat“ aus Syrien in die Türkei haben die USA die Regierung in Ankara aufgerufen, die Grenze dicht zu machen, um ein Eindringen von Terroristen und Ölschmuggel zu verhindern.



    „Die Türkei soll ihre Grenze zu Syrien schließen sowie den Übertritt von ausländischen Söldnern und den Schmuggel von Ölprodukten stoppen“, forderte US-Außenminister John Kerry nach Angaben des TV-Senders CNN Turk.


    Der Vormarsch der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien hatte eine Flüchtlingswelle ausgelöst: Allein am vergangenen Samstag sind mehr als 70.000 syrische Kurden laut UN-Angaben über die türkische Grenze geflüchtet. Die Grenze zwischen Syrien und der Türkei ist 900 km lang. Nach Angaben der Regierung in Ankara befinden sich die IS-Milizen nur noch zehn Kilometer von der türkischen Grenze entfernt.
    Quelle: de.ria.ru/politics/20140922/269609929.html
    und: ORF.at (es sind bereits 200.000 Flüchtlinge)



    Kurden flüchten vor dem Feind IS-Milizen zum Feind Türkei!
    Die Türkei lässt die Männer nicht mehr zurück um gegen IS zu kämpfen!
    IS verkauft der Türkei Öl um den 1/2 Preis, natürlich drückt das den Ölpreis!
    Das nimmt die Türkei schön in die Zange!

    Alles durch die Friedenspolitik der US-NATOt,
    mit massiver nachschulung der CIA entstanden!


    BITTE mitmachen: https://www.openpetition.de/petition...us-deutschland

    LG


  4. #4
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    Gehackte Geheimdokumente: Türkei liefert Waffen an Terroristen!

    19.01.2015:Hilfsgüter für Syrien erweisen sich als Waffenschmuggel.
    Hacker veröffentlichen nun Geheimdokumente des Militärs.





    ...ein ZDF Bericht?!
    Na da ist es schon so wie in den USA oder in der Ukraine, Ermitter verhaftet Banditen frei!?


    LG

  5. #5
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    Nato-Staat Türkei will russische Waffen kaufen

    Nato-Staat Türkei will russische Waffen kaufen

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Das Nato-Land Türkei hat offenbar ein großes Interesse daran, ein russisches Luftabwehrsystem zu kaufen. Die Nato-Führung dürfte dies als Provokation deuten. Denn Rüstungsaufträge darf die Türkei ihrer Ansicht nach nur an westliche Firmen vergeben.







    Nach Aussagen des stellvertretenden Leiters des russischen Rüstungskonzerns Rosoboronexport, Sergej Goreslawski, hat die Türkei ein großes Interesse daran, ein Flugabwehrsystem aus Russland zu erwerben.


    In Frage kommen Exportversionen der Antey-2500 und S-300. Goreslawski, der sich aktuell auf der Rüstungsmesse IDEF 2015 in Istanbul befindet, ist der Ansicht, dass Russland und die Türkei im militärisch-technologischen Bereich weiterhin kooperieren sollten. Die Türkei ist in diesem Zusammenhang an einem Technologietransfer interessiert, berichtet Tass. Doch die Nato wird alles daran setzen, dass die Türkei auch künftige Rüstungsaufträge an westliche – vor allem US-amerikanische – Konzerne vergibt.


    Die russischen S-300-Systeme wurden schon in der früheren Sowjetunion zur Abwehr und Bekämpfung gegnerischer Marschflugkörper und Kampfflugzeuge eingesetzt. Die weiterentwickelten Versionen sind im Stande auch ballistische Raketen und Tarnkappen-Flugzeuge abzuwehren. Es gibt insgesamt drei Arten von S.300 Systemen, die in ihren Eigenschaften spezifiziert sind (S-300 W, S-300 P, S-300 F).


    Die Antey-2500 beruht auf der S-300-Technologie. Es ist mit einer Leistungssteigerung des S-300 W ausgestattet. Die Radare sind modernisiert.

    ...da wird es wieder ein paar "Demonstrationen" geben.

    LG

  6. #6
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    AW: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

    "Türkische Luftangriffe helfen der IS-Terrormiliz"


    • PKK-Führer appelliert an die USA, die Kurden weiter zu unterstützen.





    Die türkische Luftwaffe bombardiert vor allem Stellungen der PKK in Nordirak - die IS-Terrormiliz bleibt von Angriffen
    weitgehend© APAweb / AP Photo, Emrah Gurel


    Istanbul. Der Anti-IS-Koalition droht nach Ansicht der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) das Aus, falls die Türkei ihre Luftangriffe gegen PKK-Stellungen im Nordirak weiterführen sollte. "Wir kämpfen alle an der gleichen Front gegen den IS", sagte der operative PKK-Führer Cemil Bayik der ARD bei einem Treffen im nordirakischen Kandil-Gebirge.

    Die PKK sei der wichtigste Unterstützer der syrischen Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewesen und habe entscheidend dazu beigetragen, diese in Syrien zurückzudrängen. "Wenn die Vereinigten Staaten jetzt wegschauen, wenn PKK-Einheiten schwere Schläge erleiden - wie kann da der Kampf gegen den IS noch erfolgreich sein?", fragte Bayik. Nur wenn die Kurden Hilfe der Koalition bekämen, könnten der IS, die Jihadistische Al-Nusra-Front und andere Gruppen geschwächt werden.

    Zugleich bestritt der PKK-Mitbegründer Angaben der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, wonach im Nordirak bisher 390 Mitglieder der Arbeiterpartei LKurdistans durch türkische Luftangriffe getötet und rund 400 weitere verletzt worden seien. Insgesamt seien nur sieben PKK-Kämpfer ums Leben gekommen und neun verletzt worden, sagte Bayik. Allerdings sei die Zahl der getöteten Zivilisten erheblich. Zur Gesamtzahl der Opfer machte er keine Angaben.

    Dass die Türkei der Anti-IS-Koalition beigetreten sei, habe hauptsächlich einen Grund: Sie wolle in Syrien eine Pufferzone zwischen der Grenzstadt Kobane und dem viel weiter westlich im Grenzgebiet zur Türkei gelegenen Afrin einrichten, "damit die Kurden sich dort nicht zusammenschließen können".
    weiter: http://www.wienerzeitung.at/nachrich...rrormiliz.html
    Erdogan: Putin wird Syriens Präsident Assad fallenlassen


    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan glaubt nicht, dass Russlands Präsident Wladimir Putin an Syriens Machthaber festhalten wird. Er ist sogar der Ansicht, dass Putin von seiner bisherigen Position abweichen und Baschar al-Assad aufgeben könnte. Bislang lehnt Russland eine Lösung ab, die Assad ausklammert. weiter: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-fallenlassen/
    ...was wird hier wieder ausgebrütet?

    LG

  7. #7
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

    Der Erdogan ist ein Lügner vor dem Herrn soviel steht fest, denn Putin muss an Assad festhalten um weiterhin einen Stützpunkt im Mittelmeer zu haben. Die einzige andere Möglichkeit wäre der Übertritt der Türkei in ein Bündniss mit Putin und dies wird nie geschehen, vorher wird Erdogan entmachtet. Die Nato und vorallem die USA können einer solchen Entwicklung nicht tatenlos zusehen dazu ist die strategische Lage der Türkei zum Nahem Osten und Russland viel zu wichtig. Erdogan rasselt derzeit nur mit diversen Drohungen und Sprüchen um die Nato zu zwingen seinem katastrophalem Angriff auf die Stellungen der PKK weiterhin still hinzunehmen. Aber Er überspannt derzeit den Bogen für mich zumindest extrem und so gebe ich Ihm als Machthaber der Türkei nicht mehr allzu lange. Die USA benötigt einen sicheren Verbündeten in der Region und keinen Machtgeilen Pascha vom Stile Erdogans, der im Stillen wohl vorhat den IS soweit zu stärken um die Lage in der Region komplett zu eskalieren, dann kann Er sich als Retter aufspielen, wenn Er den Irak und Syrien wieder ins moslemische Reich Türkei heimholt (Wir dürfen nicht vergessen bis vor kurzem war Syrien ebenso wie grosse Teile des Irak dem Staatsgebiet der Türkei zugehörend!!!). Für ein Land wie die Türkei gehören alle ehemalig besetzten Gebiete wie der Balkan oder grosse Teile von Österreich auch weiterhin der Türkei, Erdogan hatte vor Jahren zu Beginn seiner Karierre als Politiker genau diese Forderungen zu seinem Hauptleitbild gemacht und Er hat diese Gedanken so wie ich die Lage derzeit einschätze nie aufgegeben!

  8. #8
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    AW: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Der Erdogan ist ein Lügner vor dem Herrn soviel steht fest, denn Putin muss an Assad festhalten um weiterhin einen Stützpunkt im Mittelmeer zu haben. Die einzige andere Möglichkeit wäre der Übertritt der Türkei in ein Bündniss mit Putin und dies wird nie geschehen, vorher wird Erdogan entmachtet. Die Nato und vorallem die USA können einer solchen Entwicklung nicht tatenlos zusehen dazu ist die strategische Lage der Türkei zum Nahem Osten und Russland viel zu wichtig. Erdogan rasselt derzeit nur mit diversen Drohungen und Sprüchen um die Nato zu zwingen seinem katastrophalem Angriff auf die Stellungen der PKK weiterhin still hinzunehmen. Aber Er überspannt derzeit den Bogen für mich zumindest extrem und so gebe ich Ihm als Machthaber der Türkei nicht mehr allzu lange. Die USA benötigt einen sicheren Verbündeten in der Region und keinen Machtgeilen Pascha vom Stile Erdogans, der im Stillen wohl vorhat den IS soweit zu stärken um die Lage in der Region komplett zu eskalieren, dann kann Er sich als Retter aufspielen, wenn Er den Irak und Syrien wieder ins moslemische Reich Türkei heimholt (Wir dürfen nicht vergessen bis vor kurzem war Syrien ebenso wie grosse Teile des Irak dem Staatsgebiet der Türkei zugehörend!!!). Für ein Land wie die Türkei gehören alle ehemalig besetzten Gebiete wie der Balkan oder grosse Teile von Österreich auch weiterhin der Türkei, Erdogan hatte vor Jahren zu Beginn seiner Karierre als Politiker genau diese Forderungen zu seinem Hauptleitbild gemacht und Er hat diese Gedanken so wie ich die Lage derzeit einschätze nie aufgegeben!
    Hallo Aaljager,

    ...Erdogan ist und war schon immer ein Alptraum für seine Verbündeten, seine Macht wird er sicher nicht mehr lange behalten,
    nicht nur die Kurden hassen ihm wie die Pest, auch andere Gruppierungen wollen seinen Kopf. Die Weltpolitik sieht er als großen Bazar an und
    pokert sehr hoch und macht seine Geschäfte mit Freund und Feind, er ist eine falsche und hinterlistige Schlange.
    Die IS Unterstützung konnte man ihm auch nachweisen, als Tausch hat er der USA-NATO erlaubt die Luftwaffenbasis Incirlik zu nutzen.
    Auf Druck der US-Regierung ist er vom Pipeline Projekt mit Russland zurückgetreten. Großbritannien und die USA drohten ihm schon mit dem Ausschuss
    aus der NATO.

    ...und in der Türkei sh.: http://epochtimes.de/ Krieg in der Türkei?

    LG
    Krieg in der Türkei? - Mehrere Tote bei Anschlägen: Kurdenpartei ruft zu Waffenstillstand auf


    / Montag, 10. August 2015 11:12 http://epochtimes.de/

    In der türkischen Metropole Istanbul kam es am Wochenende zu mehreren Anschlägen. Es gab Tote und Verletzte. Seitdem der türkische Präsident Kurdenstellungen im Irak und in Syrien bombardieren lässt kommt es zu Ausschreitungen.



    Trotz Friedensappellen der Oppositionen stehen die Zeichen in der Türkei auf Eskalation. In Istanbul wurden am Wochenende bei vier Anschlägen mindestens vier Menschen getötet und es gab zahlreiche Verletzte.

    In einem Vorort von Istanbul wurden bei einem Bombenanschlag auf eine Polizeistation drei Polizisten getötet und zehn Menschen verletzt, berichtet die Nachrichtenagentur Dogan. Die Bombe war im Stadtteil Sultanbeyli explodiert und hatte ein Feuer verursacht, das Teile der Polizeiwache zum Einsturz brachte. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, blieb zunächst unklar.

    Unterdessen wurde auf einem Militärposten südlich von Mardin ein Polizist getötet.
    Am Montagmorgen kam es dann zu weiteren Übergriffen. Vor dem amerikanischen Konsulat gab es einen Schusswechsel zwischen der Polizei und Bewaffneten. Verletzt wurde niemand.

    Darüber hinaus griffen Unbekannte im Zentrum von Istanbul das Hauptquartier der regierenden AKP, Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, an. Bei diesem Anschlag wurde sieben Personen verletzt.

    Keine Deeskalation in Sicht

    Der Co-Vorsitzende der Demokratischen Partei der Völker (HDP), Selahattin Demirtas, appellierte am Wochenende bei einer Friedenskundgebung in Istanbul an die Vernunft der Kriegsparteien. Der kurdische Politiker forderte einen sofortigen Waffenstillstand und die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen, berichtet die Neue Züricher Zeitung.

    Eine Deeskalation der Situation ist aber nicht in Sicht. Weder die PKK noch die AKP sind zu Gesprächen bereit.
    Unterdessen setzt die Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan alles daran die HDP und die PKK, die in der Türkei als Terrororganisation gilt, in Verbindung zu bringen. Der amtierende Regierungschef Ahmet Davutoglu sagte, dass "die HDP alle Strukturen beseitigen soll, welche die Bevölkerung bedrohten".

    Laut Experten fürchtet der türkische Präsident und seine Partei den Aufschwung der HDP, was der wahre Grund für die Angriffe auf die Kurden sei.
    Der Politikwissenschaftler Prof. Michael Werz sagte unlängst im ZDF Heute Journal, dass Erdoğan wohl noch eine Rechnung mit der pro-kurdischen Partei offen habe. Sie kosteten ihn bei der letzten nationalen Wahl die Mehrheit im türkischen Parlament. Die HDP kam auf 6 Millionen türkische Wähler.

    Die Wahl sei ein politisches Misstrauensvotum an Erdoğan gewesen, so Werz. Erdoğan stehe unter Druck. Seine Regierung sei nur eine Übergangsregierung in der Türkei. Den von ihm angezettelten Krieg gegen die Kurden nutze Erdoğan, um seinen Gegnern, vor allem der im Parlament mit 13,1 Prozent repräsentierten kurdischen Partei HDP, nun zu schaden, erklärt der Politikwissenschaftler.
    Sein Ziel seien Neuwahlen, welche ihm dann wieder die absolute Mehrheit bringen könnten. (so)
    LG

  9. #9
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    AW: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht





    Ist ja immer lustig mitzulesen..wie gewisse leute sich für experten in sachen "türkei angelegenheiten" halten.

    auf der strasse nennt man solche leute medien-opfer....aber ich drücks mal politisch korreckt aus.

    "Durch medien benachteiligte."


    mfg

  10. #10
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    Renommee: 1888

    AW: Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht






    gerade bekam ich ein renommee kommentar(oder so ähnlich)


    "doch die Regierung macht keine unterschiede zw. PKK und Kurden..."


    -Deswegen sind dann tausende kurden freiwillig zur türkischen millitär gegangen???

    -Deswegen machen kurden in der türkei demonstrationen gegen die PKK (terrorgruppe)

    -Deswegen geben 80 % der Wahlberechtigten kurden ihre stimmen an die AKP??

    -Viele(fast alle) jammern hier rum ..ach wie verlogen die medien doch seien, aber ausgerechnet bei der türkei angelegenheiten

    sagen sie die wahrheit??? und viele nehmen diese nachrichten dann für voll und verbreiten sie dann auch noch?? (für mich ist das

    einfach nur heuchelei)

    -Haben sie sich jemals mal die mühe gemacht..euch selbst ein bild von der türkei zu machen? Ich kann euch aus jedem teil der

    Türkei(wo kurden leben) Videos posten...wo kurden mit türkischen flaggen umherstolzieren zufrieden sind und schreien "Ihr

    werdet dieses land niemals teilen"


    Bitte hören sie auf weiter werkzeuge der zionisten zu sein.

    Die ISIS ..die PKK die DAES..die el nusra.und was weiss ich wie sie alle heissen....sind alle made by america/europa/israel...es geht darum...das man da wo moslems leben..alles zerstört. so das es niemals einigheit gibt...niemals fortschritte gibt...immer wieder die infrastrukturen zerstört werden.

    Wissen sie warum es diese ganzen terror organisationen gibt??? weil man der türkei steine in den weg legen will??

    jetzt werden sicherlich einige(typisch deutsche) überhebliche ..besserwissende sagen..ach quatsch wer ist denn die türkei?? warum sollten die sich soviel mühe machen??

    Dann guckt euch mal die vergangenen 1000 jahre an. dann werden sie selber darauf kommen.

    Um gross ISrael wiederstandlos gründen zu können. muss der Iran und die Türkei geschwächt werden..geteilt werden..zustände müssen geschaffen werden..um es so aussehen zu lassen wie in syrien wie in irak..wie in libanon..wie in ägypten..also überall wo der westen die Demokratie gebracht hat.



    PS: mit dem video über herrn friedman, wollte ich niemanden beleidigen!!!!!!....ich wollte nur verdeutlichen welche Türkei vor euch steht(also für die die aus unergründlichen gründen uns türken bis zum geht nicht mehr hassen, und es auch immer und überall ins lächerliche ziehen...so nach dem motto .."was .die türken?? tzzz..hahahah" so eine haltung haben die meisten) egal...ich hoffe das sich neimand persöhnlich angesprochen fühlt... ansonsten wünsche ich euch allen noch einen schönen abend


    mfg

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