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Thema: Der russische Sündenbock

  1. #11
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    Propaganda

    Ich muss der "freien" Presse hier mal ein Lob aussprechen!

    Wofür?

    Das ich diesen Thread wahrscheinlich noch Monate (Jahre?) befüllen kann!!!!!!!

    Und nun noch etwas Kreatives!

    Da gibt es so ein Lied von Truckstop, das würde heute in etwa so anfangen: Der böse, böse Westen fängt gleich hinter Kiew an .......

    Und jetzt das Schlimmste: Es ist nicht gelogen!

    S&P straft Russland ab

    Russlands gerät wegen der Ukraine-Krise zunehmend unter Druck. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) stufte die Kreditwürdigkeit des Landes am Freitag herab - um eine Stufe auf "BBB-". Das (Shenzhen: 002421.SZ - Nachrichten) ist nur eine Stufe über dem sogenannten "Ramschbereich" (Non Investment Grade).
    Der Ausblick für das Rating ist negativ, was weitere Abstufungen erwarten lässt. Auslöser könnten etwa schärfere Sanktionen des Westens sein, schreibt die Agentur.
    Mitte März hatte die Agentur Russland mit einer Abstufung gedroht, als sie den Ausblick für das Rating auf negativ senkte. Den jetzigen Schritt begründen die Bonitätsprüfer vor allem mit dem krisenbedingt gewaltigen Kapitalabfluss aus Russland. In den ersten drei Monaten 2014 hätten Investoren insgesamt 51 Milliarden Dollar aus dem Land abgezogen. "Wir sehen das als Risiko für die Wachstumsaussichten Russlands."
    Die Kapitalabflüsse belasten den russischen Rubel, der gegen den Dollar in diesem Jahr fast zehn Prozent an Wert verloren hat. In den vergangenen Wochen musste Russland außerdem mehrfach Anleiheauktionen absagen, weil das Interesse der Käufer zu gering war.
    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag eingeräumt, dass der Konflikt zwischen Russland und dem Westen wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Er sprach bei einem Treffen mit Medienvertretern über die Gefahr, dass Kredite aufgrund von Herabstufungen teurer werden könnten. "Aber das ist nicht von entscheidender Bedeutung", fügte Putin hinzu.
    Russland kann von den Einnahmen aus Geschäften mit Öl und Gas zehren. Das Land verfügt über die dritthöchsten Devisenreserven der Welt: knapp 500 Milliarden Dollar. Die Verschuldung des Staates im Ausland ist vergleichsweise gering. Nur etwa ein Fünftel der russischen Staatsanleihen befindet sich in der Hand (Shenzhen: 300170.SZ - Nachrichten) internationaler Investoren. Der Haushalt ist fast ausgeglichen.


    Quelle: https://de.finance.yahoo.com/nachric...065300188.html
    Wer ist S&P??? Geht's denn noch lächerlicher???

    Russische Bomber über Europa
    Putins fliegende Provokateure


    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/s...vokateure.html
    Der Inhalt dieses Artikels ist völlig unwichtig!!!

    Es geht nur um die Überschrift, wo mit diesen Worten in unserem Kopf Bilder erzeugt werden, die eine Stimmung gegen Russland erzeugen! Und, wenn man sich die Umfrage dazu ansieht, erkennt man, dass es wirkt!

    Leute denkt nach und fallt nicht darauf rein!

    Liebe Grüße
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  2. #12
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    Putin in der Zwickmühle?

    In der Zwickmühle sitzen die kapitalistischen Schattenregierungen mit ihren selbst verursachten Schuldenbergen!



    Liebe Grüße
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  3. #13
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    Die Meldung des Tages !!!

    Und nun wissen wir was los ist!
    Der "American way of life" mit bunten FED-gedruckten, aber wertlosen Papierzettelchen (von manchen Petrodollars genannt) neigt sich unweigerlich dem Ende entgegen!
    Ich glaube, da kommt Panik auf.

    Total hat gekauft
    Russland liefert erstmals umstrittenes Arktis-Öl nach Europa


    Russland liefert offenbar erstmals Rohöl aus einer umstrittenen Förderanlage in der Arktis nach Europa. Greenpeace teilte mit, dass Aktivisten den russischen Tanker "Mikhail Ulyanov"gesichtet haben, der das erste arktische Öl nach Europa transportiert. Derzeit befindet sich das Schiff südlich des Polarkreises im Nordostatlantik. Geliefert wird das Rohöl an den französischen Konzern Total.
    Arktis-Öl für Europa

    Erste Foto- und Videoaufnahmen des Tankers aus einem Flugzeug identifizierten den Tanker. Die "Mikhail Ulyanov" befand sich auf Höhe des Polarkreises. Das Schiff ist auf dem Weg nach Rotterdam, wo das Öl für Total entladen werden soll. Die genaue Position des Tankers wird von Greenpeace auf einer externen Seite aktualisiert: http://bit.ly/Pw02hJ
    Das Öl, das der Tanker transportiert, stammt von der umstrittenen Gazprom-Plattform in der arktischen Petschorasee. Die Plattform gilt als technisch überholt und Gazprom hat keine ausreichenden Notfallpläne für einen eventuellen Öl-Unfall. Die schwierigen Wetterverhältnisse und die große Entfernung zu Rettungsmitteln im nächstgelegenen Hafen Murmansk machen die Plattform zu einem Sicherheitsrisiko für die Arktis.

    Greenpeace: Arktis-Förderung muss verboten werden

    Der Sprecher von Greenpeace, Jürgen Knirsch, fordert die Stilllegung der Plattform. "Das Fördern von Öl im arktischen Ozean schafft ein unvertretbar hohes Risiko für die Umwelt und unser Klima. Es muss verboten werden - egal ob in Russland, den USA, Kanada oder einem anderen arktischen Anrainerland."

    Arktisches Öl verstärkt europäische Energieabhängigkeit

    Der französische Ölkonzern Total hat sich vor wenigen Monaten offiziell aus der Arktis zurückgezogen. Als Grund für den Förderstopp nannte die Konzernleitung die unkalkulierbaren Risiken beim Bohren und Fördern von Öl im arktischen Ozean.

    Doch Greenpeace ist auch gegen den Handel mit arktischem Öl aus Russland. "Denn wenn wir uns weiterhin von russischen Ölfirmen abhängig machen, stärken wir die Position von Russlands Präsident Wladimir Putin. Um künftige Konflikte zu vermeiden, müssen wir verstärkt Erneuerbare Energien nutzen, unseren Bedarf an Erdöl senken und neue Mobilitätskonzepte entwickeln", sagt Knirsch.

    Aktivisten im vergangenen Jahr verhaftet

    Greenpeace-Aktivisten haben bereits zwei Mal gegen die umstrittene Gazprom-Förderplattform "Prirazlomnaya" in der Petschora See protestiert. Im vergangenen Herbst nahmen russische Behörden 28 Aktivisten und zwei Journalisten in der Petschorasee fest. 30 verbrachten daraufhin 70 Tage in russischen Gefängnissen.

    Die unabhängige Umweltschutzorganisation setzt sich seit Jahren für eine Schutzzone in der Arktis ein. Im Internet haben mehr als fünf Millionen Menschen sich auf www.savethearctic.org für den Schutz ausgesprochen.

    Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/bo...ch-europa.html
    Greenpeace? Um was alles haben die sich nicht gekümmert? Die kommen doch nur auf den Plan, wenn bestimmte Interessen das gerade mal wollen!

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  4. #14
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    Bericht über den deutschen Vormarsch im Osten

    Der 9. Mai ist einer der höchsten Feiertage in Russland, denn damit wird der Sieg über Nazideutschland gefeiert. Präsident Putin wird an diesem Tag in Sewastopol an der Militärparade dabei sein. Die deutschen Medien regen sich deshalb fürchterlich auf und nennen es eine "Provokation", weil die Krim "annektiert" wurde. Aus Brüssel heisst es darüber, dass er an einer Beilegung der Krise offenbar kein Interesse habe. Der nächste Empörungs-Skandal wird inszeniert.



    Das Orwellsche Neusprech nimmt immer grössere Ausmasse an. Die Krise in der Ukraine hat ja wohl nicht Russland sondern die USA und EU durch den von ihnen inszenierten Putsch verursacht. Dann die ständige Behauptung, bei den NATO-Spionen handelt es sich um harmlose OSZE-Beobachter und die Krim wurde annektiert. Ein Referendum und die Umsetzung des Volkswillen über die Vereinigung der Krim mit Russland ist keine Annektion.

    Die einzigen die kein Interesse an der Beilegung der Krise haben ist das faschistische Regime in Kiew, sonst würden sie die Genfer-Vereinbarung zur Abrüstung einhalten und nicht Panzer und Soldaten gegen die eigene Bevölkerung in die Ostukraine schicken.

    Warum soll Präsident Putin nicht auf der Krim die Siegesparade abnehmen? Schliesslich gab es die Schlacht um die Krim im II. Weltkrieg mit sehr hohen Verlusten auf beiden Seiten.

    Vom 8. April bis zum 12. Mai 1944 kämpfte die 17. Armee der deutschen Wehrmacht mit der 4. Ukrainischen Front der Sowjetunion. Sie endete mit einer der schwersten Niederlagen für die deutschen Truppen. Die 17. Armee verlor 100'000 Soldaten (davon 62.000 Gefangene) sowie sämtliche schwere Waffen und Ausrüstung. Die Verluste der Roten Armee beliefen sich offiziell auf 85'000 Soldaten. Die Schwarzmeerflotte bekam mit dieser Operation ihre Hauptbasis Sewastopol zurück.

    Hier die Tagesschau 1944-2014 - 70 Jahre Ostfeldzug:



    Gerade die deutschen Politiker, Medien und Militärs sollten was Russland betrifft ihre unverschämte Klappe halten und daran denken, wer den verbrecherischen Angriffskrieg der am 22. Juni 1941 begann und am 8./9. Mai 1945 endete geführt hat. Die Sowjetunion hat die meisten Toten des Zweiten Weltkrieges zu beklagen, nämlich insgesamt 26,6 Millionen Menschen, darunter 11,4 Millionen sowjetische Soldaten, von denen 8,4 Millionen durch Kampfhandlungen und 3 Millionen in deutscher Kriegsgefangenschaft starben. Die Mehrheit der Opfer – 15,2 Millionen Menschen – waren sowjetische Zivilisten!

    Dass die deutsche Bundesregierung am aggressivsten vorgeht und die deutschen Medien am meisten Dreck gegen Russland werfen, nach der unfassbaren Kriegsschuld, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Bei der Geschichte? Dazu kommt noch, wer hat denn die Wiedervereinigung ermöglicht und seine ganzen Besatzungssoldaten abgezogen? Nicht die Amerikaner, nicht die Briten oder Franzosen, nein es war die Sowjetunion. Die Russische Föderation hat Deutschland überhaupt nichts getan, das irgendeinen Grund liefern könnte, um Sanktionen oder militärische Drohungen zu rechtfertigen.

    Das man Leute die keinen Krieg mit Russland wollen und sich für Verständigung einsetzen als Putin-Versteher hinstellt ist immer noch besser als ein schwanzwedelnder Obama-Schosshund und rückgratloser Arschkriecher Washingtons zu sein. Die Deutschen sind so etwas von hörig, sind so gerne Untertanen und Nachäffer der Amerikaner, so wie ein Heroinsüchtiger der sich völlig erniedrigt um an den Stoff zu kommen. Jetzt hetzen die Amis die Deutschen gegen die eigenen Interessen in den nächsten Krieg und der Befehl wird ausgeführt. Voll bescheuert ist das!

    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot...marsch-im.html
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  5. #15
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    Russland will aus ISS-Nutzung aussteigen

    Mitten in der Ukraine-Krise hat Russland die US-Pläne zur Nutzung der Internationalen Raumstation (ISS) bis 2024 zurückgewiesen. Moskau sehe nur einen Bedarf bis zum Jahr 2020, erklärte der russische Vizeregierungschef Dmitri Rogosin laut der Nachrichtenagentur Interfax. "Nach 2020 wollen wir unsere finanziellen Ressourcen für in die Zukunft gerichtete Weltraumprojekte nutzen", sagte Rogosin den Angaben zufolge.

    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte Anfang Januar mitgeteilt, mit den internationalen Partnern eine Verlängerung der Nutzung der ISS um vier Jahre bis 2024 abgesprochen zu haben. Außer den USA und Russland sind elf europäische Länder sowie Kanada, Japan und Brasilien an der Station beteiligt. Technisch gesehen wäre die ISS, die etwa 350 Kilometer oberhalb der Erde kreist, laut Nasa sogar bis 2028 einsatzfähig.
    "Unsere amerikanischen Kollegen haben ein gewisses Interesse ausgedrückt, die Arbeit der ISS bis 2024 zu verlängern", sagte Rogosin laut Interfax. Die russische Weltraumforschung sei aber für "neue strategische Vorschläge" bereit. Der Vizeregierungschef merkte dabei an, dass die russische Raumfahrt "unabhängig" von der Nasa funktionieren könne. Umgekehrt sei dies nicht der Fall.

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/s...ussteigen.html
    Man könnte zwar vermuten, dass es mit der Ukraine im Zusammenhang steht, aber es gibt dafür keine Bestätigung.
    Ich denke eher, dass der westliche Mainstream etwas konstruiert, um Russland wieder schlecht dastehen zu lassen.

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  6. #16
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    Ruf nach harten Sanktionen gegen Putin

    Der Verein für gewählte Diktatoren legt noch weiter zu!

    Die Spitzenkandidaten der europäischen Parteien für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten sind im Rahmen einer europaweit übertragenen Livediskussion Rede und Antwort gestanden. Die Fragen reichten von der EU-Schuldenpolitik über das Thema der legalen Immigration bis hin zum drohenden Bürgerkrieg in der Ukraine. Große Klüfte zwischen den Kandidaten taten sich dabei jedoch nicht auf.

    Erstmals in der Geschichte des Europäischen Parlaments haben sich fünf Fraktionen auf Spitzenkandidaten geeinigt, die sich den Bürgern präsentieren. Im Rahmen der #tellEurope-Debatte, die in 30 Ländern live übertragen wurde, konnten sich die Bürger via Soziale Medien an der Diskussion beteiligen. Dabei kristallisierten sich Themenblöcke heraus, die von den Kandidaten in jeweils einer Minute zu beantworten waren.
    Sparpolitik vs. neue Schulden

    Angetreten waren Jean-Claude Juncker für die Europäische Volkspartei (EVP), Martin Schulz für die Sozialdemokraten (SPE), Guy Verhofstadt für die Liberalen, Franziska „Ska“ Keller von den Grünen und Alexis Tsipras, der Spitzenkandidat der linksradikalen griechischen SYRIZA.
    Und schon zu Beginn zeigte sich, dass alle für ein starkes Europa eintreten, wo die Themen Arbeitslosigkeit und Schuldenpolitik ganz oben stehen. Doch bei den Lösungsansätzen schieden sich dann die Geister: Während sich etwa Juncker für eine Konsolidierung der EU-Finanzen starkmachte, appellierte Tsipras für ein Ende der Sparpolitik und für nachhaltige Schulden.
    Die Diskussionsrunde

    Die fünf Spitzenkandidaten bei der EU-Wahl sind Jean-Claude Juncker (EVP), Martin Schulz (SPE), Guy Verhofstadt (Liberale), Ska Keller (Grüne) und Alexis Tsipras (Linke). Die beiden Rechtsfraktionen ECR und die europafeindliche EFD treten ohne eigenen Kandidaten an.

    Konkreter wurde es bei der Frage, nach Lösungen gegen die hohe Arbeitslosigkeit. Schulz forderte ein Mikrokreditprogramm für Länder, in denen besonders viele junge Menschen ohne Job sind. Dadurch sollten Unternehmen leichter zu Geld kommen. Keller von den Grünen sieht den Schlüssel in der Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Bildung oder im Gesundheitssystem. „Wir müssen bei der Nachfrage ansetzen“, erklärte Tsipras und brachte den Vergleich mit Deutschland in der Nachkriegszeit. Verhofstadt sieht eine Chance nur in einer neuen Wachstumsstrategie, die auch neue Schulden beinhaltet.


    APA/AP/Yves Logghe
    Alexis Tsipras, Ska Keller, Martin Schulz, Jean-Claude Juncker, Guy Verhofstadt (v. l. n. r.)

    „Müssen Finanzmärkte besser regulieren“

    Etwas emotionaler wurde es bei der Frage, ob die bisher gesetzten Maßnahmen gegen die Krise die Richtigen waren. Als positiven Weg lobte Verhofstadt die Bankenunion. Den Grünen geht diese Maßnahme jedoch nicht weit genug. „Wir müssen die Finanzmärkte besser regulieren“, forderte Keller und verwies auf die Milliarden Euro, die jedes Jahr durch Steuerhinterziehung verloren gehen. „Wir können den Leuten nicht sagen, dass wir ihre Löhne kürzen müssen, und gleichzeitig gehen Steuern verloren.“ „Jetzt müssen Banken gezwungen werden, Verantwortung für das Desaster, das sie angerichtet haben, zu übernehmen“, bestätigte auch Schulz.
    Verhofstadt wollte die Banken jedoch nicht als alleinige Sündenböcke darstellen und wandte sich direkt an Tsipras: „Es war die schlechte Politik in Ihrem Land, wo die staatlichen Banken die politischen Parteien finanzieren.“ Tsipras konterte damit, dass die „Medizin“ der EU den Patienten nur kränker gemacht habe. Doch das wollte Juncker so nicht stehen lassen. „Ich habe Tag und Nacht gearbeitet, um zu vermeiden, dass Griechenland die Euro-Zone verlassen muss“, wurde er ungewöhnlich emotional in der sonst sehr kontrollierten Runde. „Ich liebe Griechenland, und wir haben alles getan, damit Griechenland Mitglied bleiben kann.“
    Harter Kurs gegen Putin

    Beim Thema Außenpolitik und die Krise in der Ukraine vertraten die Spitzenkandidaten mehrheitlich einen harten Kurs gegenüber Russlands Präsidenten Wladimir Putin. „Wir müssen sehr ernsthafte persönliche Sanktionen gegen die Leute um Putin verhängen“, betonte Verhofstadt. Die Notwendigkeit von Sanktionen unterstrichen auch Schulz und Juncker. Im Falle einer Verschärfung der Strafmaßnahmen sollten zunächst die Finanzströme zwischen Russland und europäischen Finanzzentren ins Visier genommen werden, so Juncker. Keller, forderte, Waffenausfuhren von Europa nach Russland zu stoppen: „Das muss dringend aufhören.“
    Tsipras warnte hingegen vor einer Eskalation. „Europa nutzt wieder das Vokabular des Kalten Krieges (...), und das ist der falsche Weg.“ „Ich glaube, dass die Wunden, die Europa geteilt haben, nicht mit Sanktionen geheilt werden können.“ In der Ukraine dürften keine „Faschisten“ zum Zuge kommen, so der Grieche.
    Debatte über legale Einwanderungspolitik

    Neben der Ukraine-Krise war auch die Flüchtlingsproblematik eines der wichtigsten Themen des Abends. Alle Kandidaten waren sich einig, dass die EU eine gemeinsame und legale Einwanderungspolitik brauche und die Verantwortung nicht auf einzelne Mitgliedsländer abgeschoben werden könne. „Wir brauchen legale Wege, wie die Flüchtlinge nach Europa kommen können“, so Keller. Auch Schulz und Juncker sprachen sich für eine System der legalen Zuwanderung aus.

    „Es kann nur einer von uns sein“

    Auf die Frage, ob sich unter den Teilnehmern der Diskussionsrunde tatsächlich der nächste Kommissionspräsident befindet, oder ob die Staats- und Regierungschefs hinter verschlossenen Türen einen anderen Kandidaten bevorzugen, waren sich alle einig. „Es kann nur einer von uns sein“, versicherte Verhofstadt. „Es ist ein großer Sprung nach vorne, dass die Bürger nun einen Präsidenten wählen können“, so Keller, „es wäre ein schwerer Schlag, wenn jetzt ein anderer herausgegriffen würde.“
    Für Tsipras wäre das Ignorieren der Spitzenkandidaten eine „katastrophale politische Entscheidung“, auch Juncker ist sich sicher, dass der Europäische Rat das Ergebnis der EU-Wahl akzeptieren wird. „Sonst wird 2019 niemand mehr zur Wahl gehen.“ „Die Staatschefs haben die Freiheit zu tun, was sie wollen“, so Schulz, aber wenn sie „den Mut haben, einen anderen zu bestimmen, wird er im Parlament keine Mehrheit haben“.

    Quelle: http://orf.at/stories/2230139/2230140/

    Na wem kann man da wählen?

    Die haben es noch immer nicht begriffen, das jede Sanktion gegen Russland ein Kopfschuss für die Wirtschaft ist, der Putsch in der Ukrane zum Grab für Europa werden kann, das man Kriegsverbrechen bestraft und nicht fördert!




    LG

  7. #17
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    Nato wäre bei russischem Angriff nur bedingt abwehrbereit

    Warum sollten die baltischen Staaten geschützt werden?

    Weil man uns glauben machen will, dass der böse Russe sich diese einverleiben will? Was für ein Quatsch!

    Ich sehe da nur eine größere Absicht, WWIII zur Rettung des US-Amerikanischen Petrodollar-Imperiums!

    Angesichts der anhaltenden Auseinandersetzung mit Moskau werden in der Nato und in der Bundesregierung auch Szenarien einer russischen Aggression gegen die baltischen Staaten diskutiert. Einhelliges Ergebnis ist ein Lagebild, wonach das westliche Bündnis derzeit nicht in der Lage wäre, die baltischen Mitgliedstaaten mit konventionellen militärischen Mitteln zu schützen, wie es Artikel 5 des Nato-Vertrags vorsieht. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eingeweihte Kreise in der Nato und in der Bundesregierung.

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/s...ehrbereit.html
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  8. #18
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    Im Westen nichts Neues? Doch, es wird immer lächerlicher!

    Moskau zieht Truppen noch weiter von Ukraine ab – Westen soll genaue Distanz nennen

    Moskau zieht Truppen noch weiter von Ukraine ab.

    Wegen der anhaltenden Aufregung in westlichen Staaten bringt Russland seine Truppen noch weiter von der ukrainischen Grenze weg. Das Verteidigungsministerium in Moskau fordert vom Westen, eine genaue Distanz zu nennen, die für dessen Beruhigung erforderlich wäre. Obwohl die russischen Truppen sich auf eigenem Territorium befinden und keine außergewöhnlichen Aktivitäten betreiben, „hat unser Präsident dem Verteidigungsminister befohlen, die Truppen aus drei an die Ukraine angrenzenden Regionen abzuziehen. Ich bestätige, dass dieser Prozess schon begonnen hat“, teilte der russische Vize-Verteidigungsminister Anatoli Antonow am Dienstag dem Nachrichtensender BBC mit. „Können Sie mir bitte erklären, auf wie viel Kilometer unsere Panzer von der Grenze weggehen sollen, damit Sie zufrieden sind: fünf km, zehn km oder 100 km? Niemand hat uns bisher gesagt, wie viel Kilometer ausreichen würden.“

    Antonow sieht keine Sicherheitsprobleme zwischen Russland und osteuropäischen Staaten. Russland wolle nicht mit Panzern, „sondern mit Touristen nach Polen und ins Baltikum einrücken“; Besorgnisse, wenn es solche gebe, sollten am Verhandlungstisch geklärt werden.
    Präsident Wladimir Putin hatte am Montag die Truppen, die an einem Manöver in den südlichen Gebieten Rostow, Brjansk und Belgorod teilgenommen hatten, zurück in die Kasernen beordert.

    Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140520/268537358.html
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  9. #19
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    Lawrow: Westen sucht nach Anlass zu Druckausübung auf Russland

    Der Westen bemüht sich laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow verstärkt um die Suche nach einem Anlass, um den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten.

    „Erstens sind aber all diese Anlässe lächerlich und unbegründet. Zweitens haben Versuche einer Druckausübung auf Russland noch nie ein Ergebnis gezeitigt“, sagte Lawrow am Dienstag.
    Russland sei an einer Beilegung der Ukraine-Krise sowie an einer Zusammenarbeit mit all denjenigen interessiert, die das Gleiche wollen.
    Dabei müssten die Interessen des Volkes in der ganzen Ukraine, darunter auch die gesetzlichen Forderungen des Südostens, berücksichtigt werden, betonte der Minister. „Darüber haben wir gesprochen und werden es auch weiter tun.“

    Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140527/268598502.html
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  10. #20
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    Lächerlich

    Russische Marine darf nicht zur Kieler Woche kommen

    Die Ukraine-Krise wirkt sich jetzt auch auf die Kieler Woche aus: Das Verteidigungsministerium lädt die Russische Marine wieder aus.

    weiter hier: http://www.shz.de/schleswig-holstein...id6672916.html
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