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Thema: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

  1. #1
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    USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    Aufruhr im Paradies

    Isoliert sollte niemand die auf Umsturz ausgerichteten Ereignisse in Thailand sehen. An zu vielen Stellen wird zeitgleich an verschiedenen Stellen des euro-asiatischen Kontinentes gezündelt, als dass an Zufall gedacht werden sollte. Die liebenswürdigen Thailänder legen sich gegen ihre mit großer Mehrheit der Wähler inthronisierte Regierung mächtig ins Zeug. Das Feriengesicht dieses Landes gerät mächtig ins Wanken. Phuket könnte demnächst Kriegsgebiet werden. Ist da etwas an uns vorbeigegangen oder liegt es daran, dass wir nicht gerne von weltpolitischen Ereignissen gestört werden wollen? Seit Jahren tobt mit tausenden von Toten und unter Beteiligung von amerikanischen Spezialstreitkräften der bislang blutigste Konflikt des letzten Jahrzehntes in dem Grenzgebiet zwischen Thailand und seinem Nachbarn Malaysia. Wenn nach dem Hintergrund gefragt wird, kann man schnell fündig werden. Im Zuge kolonialen Großmutes haben die Briten drei muslimische Provinzen, die weder ethnisch noch glaubensmäßig mit dem nördlichen Nachbarn Thailand was zu schaffen hatten, diesem Nachbarn zugeschlagen. Die ach so sanftmütigen Thailänder haben es sich von Anfang an nicht nehmen lassen, diese neu hinzugewonnenen Provinzen nach Strich und Faden zu unterdrücken. Der Konflikt hat einen Hintergrund, der eine andere Dimension durchscheinen lässt. Während die Chinesen derzeit im mittelamerikanischen Nicaragua anfangen, eine Alternative zum Panama-Kanal aus dem Boden zu heben, sind andere dabei in dem umkämpften südlichen Teil Thailands die Trasse für einen Durchstich zwischen dem indischen Ozean und der Straße von Malakka und dem südchinesischen Meer vollständig in den Griff zu bekommen. Hier wird nicht mehr oder weniger geplant als die Umgehung Singapurs nördlich der ebenso kleinen wie erfolgreichen Republik. Zu einer Zeit, in der versucht wird, Myanmar unter die Fittiche der NATO nach dem Modell Kolumbien zu nehmen, spielt sich in und um Thailand großes weltpolitisches Kino ab. Die USA haben bei Myanmar das gemacht, was sie schon längst hatten machen können und wegen der Aspirationen von Indien und China jetzt durchgezogen haben. Sie haben den Fuß in die Türe gesetzt. Seit langem wird in dieser Region China der Weg über Myanmar an den Indischen Ozean und Indien der Weg über Myanmar in Richtung Danang an das südchinesische Meer unterstellt. Auf der anderen Seite wird mit dem Schwerpunkt Kunming als der Hauptstadt der chinesischen Provinz Yünnan die wirtschaftliche Entwicklung in der Großregion zwischen Kunming, Bangkok und Singapur neu bestimmt. Große Autobahnachsen bilden den Infrastrukturhintergrund für die Großregion Mekong, die sich zu einem der dynamischsten Wirtschafträume weltweit entwickeln könnte. Und die Demonstranten, die sich auf Bangkoks Straßen aufhalten und nichts mehr zu fürchten scheinen als demokratische Wahlen? Wer in Thailand hinter die Fassade der Freundlichkeit blicken will, der stellt ein zutiefst zerrissenes Land fest. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden dem dominierenden Königshaus die Privilegien genommen und dieses versucht mit großem Erfolg, Thailand wieder-und nicht nur ökonomisch-in den Griff zu bekommen. Thailändischen Spitzenkandidaten für Wahlen sprechen unter vier Augen freimütig über das große Ringen zwischen dem ausgreifenden Königshaus und den noch wahlberechtigten Thailändern. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass östlich und nördlich von Bangkok in den armen Teilen Thailands jene Wähler zu finden sind, die die demokratische Mehrheit für die gegenwärtige Regierung bilden. Das soll sich nach dem Willen der Demonstranten und ihrer Hintermänner ändern.

    Quelle: http://german.irib.ir/component/k2/i...hr-im-paradies
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  2. #2
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    Krieg in Asien?

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  3. #3
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    Großbritannien gerät wegen CIA-Geheimgefängnis im Indischen Ozean immer stärker unter Druck

    Die britische Menschenrechtsgruppe Reprieve fordert das britische Außenministerium eindringlich auf, endlich in Bezug auf Vorwürfe Klarheit zu schaffen, eine von Großbritannien verwaltete Insel im Indischen Ozean, Diego Garcia, sei von der CIA als Geheimgefängnis genutzt worden. »Wir müssen unbedingt umgehend erfahren, ob Minister das Parlament im Zusammenhang mit CIA-Folterungen auf britischem Territorium irregeführt haben«, erklärte Cori Crider, Leiterin der Strategieabteilung der Rechtshilfeorganisation Reprieve in einem Schreiben an den britischen Außenminister William Hague. »Sollte die CIA ein geheimes Foltergefängnis auf Diego Garcia unterhalten haben, wären zahlreiche offizielle Erklärungen sowohl seitens dieser als auch seitens der früheren Regierung völlig falsch.«



    Dem Schreiben vorangegangen war ein Bericht des amerikanischen Geheimdienstausschusses des Senats, in dem es u.a. hieß, Großbritannien habe den USA gestattet, ein Geheimgefängnis auf Diego Garcia zu unterhalten, um dort Verdächtige ohne jede Rechenschaftspflicht unterzubringen. In dem Geheimgefängnis auf Diego Garcia sollen einige »extrem wichtige«

    Gefangene interniert worden sein, und es sei »in voller Zusammenarbeit und Kenntnis« der britischen Regierung betrieben worden, sagten amerikanische Regierungsvertreter, die mit dem Inhalt des bisher unveröffentlichten Senatsberichts vertraut sind. »Waren die Minister etwa am Steuer eingeschlafen? Oder wurden wir, wie der Bericht nahelegt, seit Jahren belogen?«, schrieb Crider weiter.


    Die Rechtshilfeorganisation vertritt auch Abd al-Hakim Balhadsch, einen früheren Kommandeur der libyschen Terrorgruppe Libysche Islamische Kampfgruppe und Widersacher des getöteten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, der in Malaysia verhaftet worden und Libyen angeblich im Rahmen einer gemeinsamen britisch-amerikanischen Geheimdienstoperation mit Zwischenstopp auf Diego Garcia übergeben worden war. »Der Außenminister muss dringend klarstellen, ob die CIA ein Geheimgefängnis auf Diego Garcia betrieben hat und ob unser Klient Abd al-Hakim Balhadsch sowie seine Frau Fatima Budchar dort gefangen gehalten wurden«, erklärte Crider.

    Balhadsch wurde 2011 zum Militärkommandeur von Tripolis ernannt, nachdem die Rebellen die Hauptstadt erobert und den bisherigen libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi vertrieben hatten. Inzwischen hatte sich die Libysche Islamische Kampfgruppe auch in »Libysche Islamische Bewegung« umbenannt. 2004 wurden Balhadsch, der damals noch Kommandeur der Libyschen Islamischen Kampfgruppe war, und seine Frau auf dem thailändischen Flughafen Bangkok von amerikanischen Geheimdienstoffizieren inhaftiert. Beide befanden sich auf dem Weg nach London, um dort um politisches Asyl nachzusuchen.


    Balhadsch wurde dann angeblich aufgrund eines britischen Hinweises nach Libyen zurückgebracht, wo er gefoltert und für fast sechs Jahre bis zum Sturz Gaddafis eingesperrt wurde. Balhadsch behauptet, Großbritannien habe den USA dabei geholfen, seine Überstellung zu organisieren. Er reichte Klage gegen die britische Regierung, den früheren für Terrorbekämpfung zuständigen Abteilungsleiter des britischen Geheimdienstes MI6, Mark Allen, und den damaligen Außenminister Jack Straw ein. »Während meines ersten Verhörs durch den Chef des libyschen Auslandsgeheimdienstes Mussa Kussa in einem Gefängnis außerhalb von Tripolis erfuhr ich zum ersten Mal, dass ich zeitweise an einem Ort namens Diego Garcia untergebracht worden war«, erklärte Balhadsch. »Mussa Kussa berichtete mir, er wisse davon, dass das Flugzeug auf einer Insel mit Namen ›Diego Garcia‹ im Indischen Ozean gelandet war.«

    Dennoch urteilte das britische Gericht, Balhadsch könne den MI6 nicht verklagen, da dies die »nationalen Interessen« gefährde, obwohl das Gericht durchaus zu dem Schluss gekommen war, dass Balhadsch »wohlbegründete Vorwürfe« gegen die Geheimdienstoffiziere vorgebracht habe.


    Allerdings könnte ein entsprechendes Verfahren »die internationalen Beziehungen dieses Landes in Gefahr bringen«, urteilte Peregrine Simon, Richter am britischen High Court. »Die Regierung muss jetzt die britische Rolle in dieser schmutzigen Affäre offenlegen«, sagte Polly Rossdale, stellvertretende Reprieve-Direktorin in der Sonntagsausgabe der britischen Zeitung The Observer.
    Seit Jahren beteuerte die britische Regierung immer wieder, es habe weder Gefangene auf Diego Garcia gegeben, noch habe sich dort jemals ein CIA-Geheimgefängnis befunden. 2008 wurde lediglich eingeräumt, zwei Überstellungsflüge mit Gefangenen an Bord seien 2002 auf Diego Garcia zwischengelandet, um dort aufzutanken. »Die amerikanische Regierung hat bestätigt, dass es keine weiteren Fälle gab, bei denen amerikanische Geheimdienstflüge nach dem 11. September 2001 in Großbritannien, unseren Überseegebieten oder den Kronkolonien mit einem Gefangenen an Bord gelandet seien«, erklärte der Staatssekretär des Außenministeriums David Lidington 2011 vor dem britischen Parlament. Die jüngsten Enthüllungen über »das Geheimgefängnis« bringen die britische Regierung in erhebliche Verlegenheit, da dies auch Fragen zum Verhältnis Großbritanniens zu den USA aufwirft.


    Über die Meldungen über das CIA-Geheimgefängnis hinaus stellte der amerikanische Senat auch fest, dass die CIA das amerikanische Justizministerium bewusst getäuscht hatte, um eine rechtliche Rechtfertigung für den Einsatz von Foltertechniken zu erhalten. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass die CIA ihre Angaben dazu »frisiert« hatte, wie viele Gefangene in »Geheimgefängnissen« in der ganzen Welt festgehalten wurden, und wie viele dabei so genannten »verschärften und erweiterten Verhörmethoden« unterzogen wurden, von denen viele als Folter betrachtet werden.

    Der Senats-Geheimdienstausschuss und die CIA haben sich in den vergangenen Wochen gegenseitig mit Vorwürfen der Ausspähung, der Einmischung und der Falschdarstellung überzogen. Dies war der bisherige Höhepunkt einer anhaltenden Auseinandersetzung zwischen dem Geheimdienst und dem Senatsausschuss, die mit dem Beginn der Senats-Untersuchung 2009 ihren Anfang nahm.

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...339E353A96A23E

    LG

  4. #4
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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    USA will stärkere Militärpräsenz im südchinesischen Meer
    Quelle
    : http://www.contra-magazin.com/2015/0...esischen-meer/

    Weil die Volksrepublik China inzwischen ihren Einfluss in Südostasien ausbaut und dies den US-Hegemonialplänen widerspricht, will Washington mit einer stärkeren Militärpräsenz in der Region aufwarten. Unterstützt wird das US-Militär dabei unter anderem von Japan, den Philippinen und Vietnam.



    Geht es nach den Vorstellungen der Strategen in Washington, darf es in anderen Teilen der Welt nur dann starke Regionalmächte geben, wenn diese – wie z.B. Deutschland, Großbritannien, Saudi Arabien oder Japan – entweder direkt unter US-Fuchtel stehen, oder zumindest als willfährige Erfüllungsgehilfen gelten. Die außenpolitischen und regionalpolitischen Ambitionen Chinas stehen diesem Hegemonialanspruch jedoch diametral entgegen. Deshalb will man nun etwas dagegen unternehmen.

    Am Montag solle auf Hawaii zusammen mit 23 vor allem asiatischen Staaten über mögliche gemeinsame Marineübungen gesprochen werden, sagte ein Sprecher der US-Marine. China sei zu der Konferenz nicht eingeladen. Das US-Verteidigungsministerium erwägt einem Regierungsvertreter zufolge zudem die Entsendung von Militärflugzeugen und -schiffen ins Südchinesische Meer. Offiziell geht es hierbei um die "Sicherung des freien Schiffverkehrs" für den "freien Welthandel". Als ob eine stärkere Präsenz der chinesischen Marine dies gefährden würde, zumal die Volksrepublik daran genauso interessiert ist.

    Die vordergründigen Befürchtungen amerikanischer und asiatischer Militärs, China würde durch die Ausweitung des Einflusses in der Region den Schiffs- und Luftverkehr dort einschränken, zeigen angesichts der wirtschaftspolitischen Tatsachen keine wirkliche Realitätsnähe. Vielmehr geht es den betreffenden Ländern um die Wahrung eigener Ansprüche und insbesondere den USA um die weitere Kontrolle der Region.

    Auf der Konferenz auf Hawaii solle darüber gesprochen werden, wie man Landungsoperationen besser koordinieren könne, sagte der Vertreter der US-Marine. Zunächst soll ein gemeinsames Manöver vorbereitet werden, hieß es. Eingeladen sind unter anderem Japan, die Philippinen und Vietnam, die eben selbst Seegebiete für sich haben wollen, die gleichzeitig auch von China beansprucht werden. Dadurch haben die USA auch entsprechende Verbündete gefunden, die sich um ihrer eigenen Ansprüche willen dem US-Hegemonialgedanken fügen.
    ...dazu passt auch der NZZ Bericht:



    Japans Regierung weitet Militäreinsätze aus


    Die japanische Regierung hat am Donnerstag mehrere Gesetze beschlossen, die ein grösseres militärisches Engagement im Ausland ermöglichen. Sie bedeuten einen Bruch mit der pazifistischen Aussenpolitik und sind deswegen heftig umstritten.
    weiter: http://www.nzz.ch/international/japa...aus-1.18542398

    ...nur ein Muskelspiel oder ein neuer Krisenherd?!
    China ist Militärisch eine Großmacht und noch ein unberechenbares Land.

    Es ist auf der einen Seite mit dem gemischten Sozial-Kapitalistischen System, sehr fortschrittlich und erfolgreich,
    auch ein zuverlässiger und entgegenkommender Handelspartner, diese Zonen wachsen auch ständig und immer mehr
    Landesteile werde Umstrukturiert. Hier gibt ist auch vergleichsweise eine "Annehmbare" Rechtsgrundlage.
    Die Alten KP-Bonzen haben hier nur sehr wenig zu melden und werden ausgetauscht, Korrupte werden hingerichtet.

    Außerhalb dieser Zonen ist es noch immer eine dunkle KP Diktatur, vielleicht ist es auch nicht anders möglich ein Volk
    mit 1,3 Milliarden Menschen auf einmal in das neue System zu integrieren ohne in einem Chaos zu versinken.
    Wenn China diese Stabilität nicht mehr halten könnte, gibt es keine Nation die mit diesen Flüchtlingsströmen fertig werden kann.
    Ihre Expansionen und Geopolitik machen sie mit Finanzmitteln und nicht dem Militär, die Aggression über den Inselstreit ist uralt
    und nur ein Muskelspiel Japan - China, geschossen wurde zuletzt mit Wasserwerfern.
    LG

  5. #5
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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    Thailand fordert sofortigen Abzug des US-Militärs von Phuket


    Thailand hat vom Pentagon gefordert, die amerikanischen Kampfjets und Soldaten, die auf der Insel Phuket stationiert sind, innerhalb von fünf Tagen abzuziehen.

    Damit lehnte der südostasiatische Staat die Bitte des US-Militärs um eine längere Präsenz ab, wie die Zeitung Bangkok Post am Sonntag unter Hinweis auf Militärkreise in Bangkok berichtet. Die US-Luftwaffe hatte in der Region die U-Boot-Jagd geübt.

    Nach dem Ende der Übungen Guardian Sea bat Washington das thailändische Militär wiederholt darum, den Flughafen Phuket weiter als Basis für Rettungseinsätze für die Flüchtlinge aus Myanmar (Birma) nutzen zu dürfen. Das thailändische Militär lehnte den Antrag der Amerikaner ab – offenbar aus der Befürchtung, dass die USA in Bangkoks Flüchtlings-Politik einmischen.


    Nun hat das Pentagon bis Freitag Zeit, um seine Flugzeuge von der Insel abzuziehen. Jährlich versuchen Tausende Muslime aus Bangladesch und Myanmar auf dem Seeweg illegal nach Malaysia, Thailand oder Indonesien zu gelangen. Die Ursache für ihre Flucht sind ethnische und religiöse Kontroversen mit der buddhistischen Stammbevölkerung.




    LG

  6. #6
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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    Hallo green energy,
    ich erinnere kurz, was alles so stattgefunden hat in Thailand.
    Thailand hat heute eine Militärregierung, zu deren Entstehung auch Deutschland mit beigetragen hat:

    22.05.2010
    Lukratives Geschäft mit dem Tod
    Nicht nur in Bangkok wird Aufstand mit deutschen Waffen bekämpft
    .... Bei den Bildern, die von den blutigen Auseinandersetzungen in Bangkok um die Welt gingen, ist bei näherer Betrachtung zu erkennen, dass auch dort Maschinenpistolen vom Typ MP5 sowie Sturmgewehre vom Typ HK33 der Firma Heckler & Koch gegen die Rothemden eingesetzt werden. Doch nicht nur in Thailand stehen Waffen aus Baden-Württemberg hoch im Kurs: Die Firma exportiert in 88 Staaten und ist die Nr. 1 unter den deutschen Rüstungsexporteuren.

    Aus Hamburg kommen die Fregatten und Korvetten, aus Bremen die U-Boote, aus München die Panzer und die High-Tech-Waffensysteme, mit der Schiffe und Panzer ausgerüstet werden, und aus Baden-Württemberg Gewehre und Kleinfeuerwaffen. Letzteres gerät selten ins Zentrum der Diskussion um das Verbot von Waffenexporten. Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt konnte sich deshalb die Firma Heckler & Koch aus dem schwäbischen Oberndorf zum "deutschen Meister im Rüstungsexport" (wikipedia) entwickeln....
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/147669

    Thailands Regierung könnte ein Interesse daran haben, dass der internationale Tourismus, vermutlich Einnahmequelle Nr.1 für Thailand,
    nicht belästigt wird von Militär, sei es zur See oder zur Luft oder mit Flüchtlingen.
    Zufälligerweise kenne ich Phuket gut und es gibt dort eine ganze Menge von sehr schönen Stränden. Ein berühmtes Ausflugsziel ist auch die James Bond Insel, dort wurde einmal ein Film gedreht.

    Die Miltärregierung hat inzwischen dort das ganze Kleingewerbe für illegal erklärt und schließlich auch abgeschafft:

    20.11.14
    Keine Schirme und Liegen – Militär säubert Strände
    http://www.welt.de/reise/Fern/articl...-Straende.html

    Man führt nur die frühere Politik fort.
    Schon damals, zu Zeiten des großen Tsunamis im Jahre 2004 entstand der Einduck:
    Eigentlich war man froh, daß die Fischerboote und Fischérhütten und die ganzen armen Leute endlich weg waren, und man überall schöne neue Touristenhotels hochziehen konnte.
    Siehe dazu evtl. auch den Telepolis-Artikel vom 26.12.2005

    Erinnern kann man vielleicht auch an die Verschwörungstheorie, die damals im Umlauf war (Ein pdf).
    Bemerkenswert daran ist übrigens, dass Joe Vialls kurz darauf, am 17. Juli 2005 plötzlich und unvermutet an einer Herzattacke verstarb.

    freundliche Grüße

  7. #7
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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    USA schicken Kriegsschiffe Richtung China

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Die USA wollen Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer entsenden. Diese sollen sich in der Gegend der Spratly-Inseln aufhalten, auf die China territoriale Ansprüche erhebt. Es droht eine Eskalation.


    Die USA sind bereit, Kriegsschiffe in die Zwölf-Seemeilen-Zone im Südchinesischen Meer zu entsenden, die von China beansprucht wird
    . Die US-Schiffe sollen in den kommenden zwei Wochen in See stechen, berichtet die Financial Times. Die Regierung in Washington macht mit diesem Schritt deutlich, dass sie die territorialen Ansprüche Chinas auf die Spratly-Inseln nicht anerkennt, da diese nicht im Einklang mit dem internationalen Seerecht sind. China hat seine maritimen Tätigkeiten im Südchinesischen Meer in den vergangenen Jahren hochgefahren. Es wurden Marine-Übungen durchgeführt, die den Zweck hatten, Pekings militärische Macht zu demonstrieren.

    In den vergangenen fünf Monaten operierten fünf chinesische Schiffe an der Küste vor Alaska und damit in der Nähe des US-Territoriums. US-Präsident Barack Obama hat mehrmals seine „Besorgnis“ über Chinas Aktivitäten im Südchinesischen Meer geäußert. Chinas Territorialansprüche gleichen dem stellvertretenden US-Außenminister Antony Blinken zufolge dem russischen Vorgehen im Osten der Ukraine. China gefährde damit Frieden und Stabilität, sagte Blinken bereits im Juni. Die Volksrepublik baut ihren Einfluss aus, indem im Südchinesischen Meer künstliche Inseln als Stützpunkte geschaffen werden. China beansprucht große Teile des Seegebietes für sich. Die Philippinien und Vietnam halten diese Auffassung für unrechtmäßig. Kritiker Chinas fürchten auch Einschränkungen im Schiffs- und Luftverkehr.
    LG

  8. #8
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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    Ist ein »mental instabiler« Obama auf Krieg mit China aus?

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...33554692AE1809 Michael Snyder
    Barack Obama hat einen mit Lenkwaffen ausgerüsteten Zerstörer in das Südchinesische Meer entsandt. Der US-Präsident will sehen, ob das amerikanische Kriegsschiff in den umstrittenen Gewässern von den Chinesen unter Beschuss genommen wird.



    Doch, doch, das ist genau das, was er getan hat. Zum Glück für uns haben die Chinesen entspannt reagiert und nicht wie angedroht auf eine derartige Provokation mit militärischen Mitteln reagiert. Sie haben sich stattdessen auf sehr aufgebrachte Aussagen beschränkt.

    Chinas Botschafter in den USA, Cui Tiankai, erklärte beispielsweise, Obamas Vorgehen stelle »eine sehr ernste Provokation dar, politisch wie militärisch«. Eine staatliche chinesische Zeitung erklärte, China habe »keine Angst, sich in der Region mit den USA auf einen Krieg einzulassen«.

    Warum in aller Welt provoziert Obama die Chinesen bloß dermaßen? Natürlich sind die Ansprüche der Chinesen im Südchinesischen Meer fragwürdig, aber derartige Dinge lassen sich doch auch auf anderem Weg lösen.

    Mein Freund Rick Wiles hat dieser Tage in einer seiner Radiosendungen die Theorie aufgestellt, derartige Handlungen würden belegen, dass Barack Obama »mental instabil« geworden sei. Ich kann dem nur zustimmen.

    Wenn man nicht sehr gute Gründe dafür hat, riskiert man keine militärischen Konfrontationen, die einen Dritten Weltkrieg auslösen könnten. Die Global Times ist eine staatliche chinesische Tageszeitung, die der Kommunistischen Partei sehr nahe steht.

    Nach Obamas Provokation im südchinesischen Meer veröffentlichte sie einen Leitartikel unter der Überschrift: »Die Show ist vorbei, der amerikanische Zerstörer kann wieder abziehen.« Hier der beunruhigendste Teil des Leitartikels:
    »Angesichts der Schikane seitens der USA sollte Peking taktvoll mit Washington umgehen und sich auf das Schlimmste einstellen. So kann man das Weiße Haus überzeugen, dass China zwar nicht willens ist, aber auch keine Angst davor hätte, sich in der Region mit den USA auf einen Krieg einzulassen, und dass es entschlossen ist, seine nationalen Interessen und seine Würde zu sichern.
    Peking sollte sich gegen die Schikane zur Wehr setzen. Zunächst einmal sollten wir die amerikanischen Kriegsschiffe beschatten.
    Wenn sie nicht nur passieren, sondern anhalten und weitere Handlungen vornehmen, ist es von unserer Seite aus notwendig, elektronische Interventionsmaßnahmen zu ergreifen und sogar Kriegsschiffe auszusenden, die amerikanischen Schiffe mit Feuerleitradar zu erfassen und sie zu überfliegen.«
    Eine weitere große chinesische Zeitung reagierte ebenfalls ausgesprochen wütend:
    »Chinas führende Militärzeitung, die People’s Liberation Army Daily, warf den USA in einem Leitartikel auf der Titelseite vor, in Ländern wie Afghanistan und dem Irak Chaos zu säen:
    Unumstößliche Fakten zeigen, dass die Vereinigten Staaten wieder und wieder zu Mitteln der Gewalt greifen und Kriege anzetteln, in Regionen, in denen Stabilität herrschte, Unruhe stiften und großen Schäden über die direkt betroffenen Länder bringen, schrieb die Zeitung, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete.«
    Die Regierung Obama bringt das nicht zur Einsicht. Wie CNNmeldet, ist bereits beschlossen worden, noch mehr Patrouillen in das Gebiet mit den umstrittenen Inselgruppen zu entsenden. Wie wird sich das wohl auf unsere anfälligen Beziehungen zu China auswirken?

    Die meisten Amerikaner glauben, ein heißer Krieg zwischen den USA und China sei nicht einmal im Ansatz realistisch, doch viele amerikanische Anführer sehen das anders. Hier beispielsweise die Meinung vom ehemaligen stellvertretenden CIA-Chef Michael Morell:
    »Die aktuell in der Region eingenommenen Positionen haben die Spannungen zwischen den führenden militärischen Weltmächten verschärft. Im Mai erklärte der ehemalige CIA-Vize Michael Morell, die Konfrontation spreche unbedingt für das Risiko, dass es in der Zukunft zu einem Krieg zwischen den USA und China kommen könnte
    Und George Soros, Barack Obamas guter Kumpel, warnt ebenfalls, die Gefahr eines Dritten Weltkriegs, in dem sich die USA und China gegenüberstehen, sei sehr real:
    »Der Milliardär und Großinvestor George Soros warnte dieses Jahr, die regierende Kommunistische Partei könne nach einem wirtschaftlichen Einbruch auf die Idee kommen, die Bevölkerung mit dem Schreckgespenst einer Bedrohung aus dem Ausland um sich zu scharen, um auf diese Weise zu verhindern, dass die Gesellschaft auseinanderbricht.
    Es besteht die reale Gefahr, dass sich China politisch und militärisch auf die Seite Russlands stellt. Dann wird die Gefahr eines Dritten Weltkriegs real, so Soros.«
    Geht Amerikas Verhältnis zu China in die Binsen, ist das natürlich sehr, sehr schlecht für die Weltwirtschaft. China spielt im Welthandel eine größere Rolle als jedes andere Land, die USA rangieren direkt dahinter auf dem zweiten Platz.

    Schon jetzt ist ein Rückgang im Welthandel zu beobachten, der mehr als nur etwas beunruhigend ist. Bislang ist 2015 der Welthandel um 8,4 Prozent zurückgegangen. Die amerikanischen Exporte fielen um elf Prozent und Chinas Einfuhren im September lagen atemberaubende 20,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

    Sollte es zu einem heißen Krieg zwischen den beiden großen Wirtschaftsmächten kommen, wie würde sich das erst auf die Wirtschaft auswirken?

    Unterdessen zündelt die Regierung Obama auch im Nahen Osten weiter. Am Dienstag erfuhren wir, dass Obama den Einsatz von Bodentruppen im Irak und in Syrien genehmigte. Das bedeutet, Amerikas Soldaten und Soldatinnen könnten sich in Syrien in Kampfgebieten wiederfinden, in denen derzeit die Russen operieren. Hier ein Auszug aus einer Meldung von NBC News:
    »Verteidigungsminister Ashton Carter erklärte am Dienstag, die USA würden mit direkten Handlungen am Boden gegen ISIS-Truppen im Irak und in Syrien beginnen. Ziel sei es, den Druck auf die Milizen zu erhöhen, nachdem bislang keine Fortschritte erzielt werden konnten.
    Wir werden nicht zögern, fähige Partner bei opportunistischen Angriffen auf den IS zu unterstützen oder derartige Missionen selbst durchzuführen, sei es durch Angriffe aus der Luft oder durch direkte Handlungen am Boden, erklärte Carter in einer Zeugenaussage vor dem Verteidigungsausschuss des Senats.«
    Auf Nachfragen räumte Carter ein, dass US-Soldaten »sich in Gefahrensituationen begeben werden, das steht außer Frage«.Sollte Obama nicht der Präsident werden, der alle Truppen nach Hause holt und alle Kriege beendet? Tatsächlich jedoch scheint seine Arroganz mit jedem neuen Tag immer weiterzuwachsen. Er droht, den gesamten Planeten in einen Dritten Weltkrieg zu stürzen.
    ...es scheint so als wolle er noch in seiner Amtszeit einen großen Krieg auslösen!

    LG

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    AW: USA - Das Fußfassen in Ostasien gegen China

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Ist ein »mental instabiler« Obama auf Krieg mit China aus?

    ...
    Barack Obama hat einen mit Lenkwaffen ausgerüsteten Zerstörer in das Südchinesische Meer entsandt. Der US-Präsident will sehen, ob das amerikanische Kriegsschiff in den umstrittenen Gewässern von den Chinesen unter Beschuss genommen wird.
    ...
    ...es scheint so als wolle er noch in seiner Amtszeit einen großen Krieg auslösen!

    LG
    ich will den präsidenten der US-regierung nicht unbedingt in schutz nehmen, aber er führt ja nur das aus, was seine engsten berater auf geheiß dritter ihm zuflüstern.

    lg
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  10. #10
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    Neue US-Militärbasen: Im Stillen Ozean geht das Gespenst des Dritten Weltkriegs um

    Die USA haben mit den Philippinen die Einrichtung neuer Stützpunkte vereinbart, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.


    © REUTERS/ Northrop Grumman Corp
    Gebietskonflikt im Südchinesischen Meer: US-Senator droht China mit Kampfflugzeugen

    China einerseits und die USA und die Philippinen andererseits spielen in Asien eine Schachpartie. Letztgenannten haben sich Japan und Taiwan angeschlossen. Russland stellt sich auf die Seite Chinas. Die zunehmenden Spannungen könnten zu einem globalen Konflikt führen, prognostizieren die Zeitschrift „National Interest“ und andere US-Medien. Die chinesische Zeitung „Renmin Ribao“ schrieb daraufhin, dass es gerade Washington sei, das die Spannungen erhöhe und eine Militärallianz in der Region aufbaue. Diese Rhetorik müsste man nicht so ernst nehmen, wenn Peking nicht einen neuen Flugplatz auf den umstrittenen Inseln geplant hätte. Offenbar sind es die äußeren Merkmale der näher rückenden Bedrohung. Die USA und die Philippinen initiierten ein Abkommen über Gebiete, die in US-Stützpunkte verwandelt werden sollen. Im April übten 8.000 US- und philippinische Soldaten elf Tage lang bei gemeinsamen Manövern die Vertreibung von Invasoren. Zugleich stellte Japan eine Radaranlage in Dienst, um chinesische Schiffe im Ostchinesischen Meer zu überwachen, wo Tokio und Peking um eine Inselgruppe streiten.
    Im Norden der Asien-Pazifik-Region ist die Lage ebenfalls eher angespannt. Laut US-Experten erhört dort Russland allmählich seine Präsenz. Zur Unterstützung seines strategischen Partners China plant Moskau den Bau eines Stützpunktes auf den Südkurilen-Inseln.

    © REUTERS/ Stringer
    „Washington Post“: Zwischen USA und China droht gefährlicher Konflikt

    Das Pentagon ist ebenfalls darüber beunruhigt, dass Russland und China gemeinsame Manöver planen. Die US-Zeitschrift „National Interest“ warnte, dass jeder Fehler bzw. jede Provokation unter solchen Bedingungen zu einem globalen Konflikt führen könnten.
    Gibt es Gründe für solche Alarm-Prognosen? Laut „Renmin Ribao“ sorgen die USA absichtlich für großes Aufsehen, um die asiatischen Länder von der Existenz einer „chinesischen Bedrohung“ zu überzeugen. Washington wolle damit drei Aufgaben lösen. Erstens kann die US-Armee die Militärpräsenz in der Asien-Pazifik-Region weiter ausbauen. Zudem helfen die USA den Philippinen bei dem von ihnen initiierten Prozess am Internationalen Schiedsgerichtshof in Den Haag um den Territorialstreit mit China. Die USA wollen die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erregen und „Mitgefühl“ für die Philippinen wecken. Damit könnte man die Tatsache verdecken, dass die Philippinen China bei Dingen provozieren, die mit der Souveränität und den Interessen des Landes zusammenhängen, sowie das Land daran hindern, die eigenen Rechte zu verteidigen. Darüber hinaus koordinieren die USA bei der Fragestellung nach der Sicherheit im Südchinesischen Meer die Handlungen ihrer Verbündeten und versuchen, eine Allianz zu bilden.
    Mehr zum Thema: Inselstreit: G7-Außenminister empören China
    Die Erwähnung des Internationalen Schiedsgerichtshofs durch die chinesische Zeitung zeigt, dass Peking darüber besorgt ist. Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte beim jüngsten Russland-Indien-China-Treffen in Moskau seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, dass beide Mächte gemeinsam „einer Internationalisierung der Streitigkeiten“ entgegenwirken sollten. Wie es in dem Kommuniqué nach dem Treffen hieß, sollen die Streitigkeiten im Südchinesischen Meer durch Verhandlungen zwischen den Teilnehmern gelöst werden.

    © AFP 2016/ Frederic Wallos
    „National Interest“: Pentagon bläst zum Wettstreit mit Russland und China

    Bedeutet das, dass China bei Konflikten im Südchinesischen Meer mit der Unterstützung Russlands rechnen kann? Dem Fernostexperten Alexander Issajew zufolge sollte man die Verstärkung der russischen Militärgruppierung auf den Südkurilen nicht mit den Ereignissen im Südchinesischen Meer in Zusammenhang bringen. Russland müsse sich um seine eigene Verteidigung kümmern, weil sich die militärpolitische Situation in Ostasien verschlechtere. Gemeint ist dabei auch die Zuspitzung auf der Korea-Halbinsel und die Stationierung von US-Raketenabwehrmitteln, die Russland und China bedrohen.
    Laut dem russischen China-Experten Alexander Larin hat sich die Position Russlands in Bezug auf das Südchinesische Meer prinzipiell nicht geändert. Russland wolle sich nicht in die Streitigkeiten hineinziehen lassen, sei jedoch wie China daran interessiert, dass die Vollmachten des Internationalen Schiedsgerichtshofs eingeschränkt werden, weil er nicht immer objektiv sei.

    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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