Seite 2 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 44

Thema: Zuwanderung

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401
    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Das ist der absolute Gipfel!

    Nun zeigt die EU (nicht all die Millionen Bürger, sondern die nicht legitimierten "Brüsseler Spitzen") ihr wahres Gesicht!



    Liebe Grüße

    P.S. http://www.welt.de/wirtschaft/energi...-Blackout.html
    Hi AreWe?

    Die in Brüssel können sich nur ein Eigentor schieße.
    Die EU povitiert wesentlich mehr als die Schweizer (wie bei allen Nettozahlern)
    Was wäre wenn die Schweiz darauf mit einen Transitstopp, oder das Steuerabkommen aufkündigt?

    Was mich am meisten stört sind die Diktator Töne in unserer ach so freien EU!!

    LG

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Schweiz: Aufstand gegen die EU-Umklammerung

    Die Schweiz probt den Aufstand gegen die EU-Umklammerung. Während die Europäische Union auf immer ungebremstere Zuwanderung (und das daraus resultierende Chaos) setzt, möchte die Schweiz wieder Herr im eigenen Hause werden. Aber das geht nun gar nicht. Nach dem Volksentscheid in der Schweiz über eine Begrenzung der Zuwanderung lässt die EU die Maske fallen und reagiert mit Drohungen und Erpressungsversuchen. Ganz nebenbei erfährt man dabei, dass die Schweiz von der EU längst als Eigentum betrachtet wird.

    Wie auf dieser Website bereits ausführlich dargestellt, ist der Abbau von sämtlichen Grenzen ein, wenn nicht das, Hauptproblem der Menschheit. Der Abbau von jeglichen Grenzen, seien sie national, ethnisch, sexuell, künstlerisch, kulinarisch, sprachlich, finanziell, wirtschaftlich oder anderer Art führt zur totalen Desorganisation auf allen Ebenen. Der Verlust von Schamgrenzen und Altersgrenzen (»Anti-Aging« etc.) kommt ebenso hinzu wie der totale Verlust der Privatsphäre und Vertraulichkeit, also der Grenzen des Individuums.

    Die Probleme der so genannten »Binnenwanderung« in der EU sprechen eine genauso deutliche Sprache wie die Finanzkrise. Denn diese wurde ebenfalls erst durch die Deregulierung der Finanzmärkte möglich. Jede Grenze des Menschen steht unter Beschuss. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU ist dafür ein weiteres eindrucksvolles Beispiel. Im Ergebnis haben wir es mit einem strukturellen Krieg gegen die gesamte Menschheit zu tun.

    Schweiz wurde von der EU annektiert

    Die ständige »Erweiterung« der EU passt da ins Bild. Wobei es nicht um Erweiterung geht, sondern um wahlloses Zusammenraffen – und zwar von so vielen Ländern wie möglich. So gelangen auch Mitgliedsstaaten in die Union, die weder kulturell noch wirtschaftlich hineinpassen, wie etwa Rumänien. Und deshalb wird auch verbissen um die Ukraine gekämpft. Halt gemacht wird nur vor islamischen Ländern – was auch der Grund ist, warum der Beitrittsprozess mit der Türkei nicht vorankommt. Wieder andere Länder wurden der EU mehr oder weniger heimlich einverleibt und wissen eigentlich noch gar nichts von ihrem Glück. Zum Beispiel die Schweiz.


    Diese wurde von der EU längst annektiert. Geografisch wird die Schweiz ohnehin von der Europäischen Union umklammert; auch die Schweizer Währung wurde schon fest an den Euro gebunden. Und ohne dass der Beitritt offiziell erklärt worden wäre, war die Schweiz der EU über verschiedene Abkommen bereits weitgehend beigetreten. Noch nie wurde das so deutlich wie anhand der neuen Zuwanderungsdiskussion.

    Am 9. Februar 2014 sprachen sich die Eidgenossen im Rahmen einer Volksabstimmung dafür aus, die Zuwanderung zu begrenzen. 50,3 Prozent der Teilnehmer stimmten für die entsprechende Initiative der nationalkonservativen Schweizer Volkspartei (SVP).

    Schweizer wollen wieder Grenzen haben

    Und siehe da: Plötzlich sahen europäische Politiker dadurch »die Freizügigkeit innerhalb der EU« bedroht. Wohlgemerkt: »innerhalb der EU«. Die Schweiz stelle »eine der Grundfreiheiten in der EU zur Disposition«, tönte beispielsweise der deutsche CDU-Europaabgeordnete Andreas Schwab. Dabei wusste bisher noch niemand, dass die Schweiz überhaupt dazu gehört. Sondern das erfahren die Schweizer und der Rest Europas bei dieser Gelegenheit nebenbei.


    Wobei sich nun herausstellt, dass die Schweizer einige Errungenschaften der EU gar nicht haben möchten, wie beispielsweise die ungebremste Zuwanderung und das daraus resultierende Chaos sowie die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung. Während das dem Rest der EU-Regierungen zumindest egal, wenn nicht sogar erwünscht ist, möchte die Schweiz in Zukunft keine ungebremste Zuwanderung haben.

    Bevölkerungsentwicklung der Schweiz
    Quelle: Überparteiliches Komitee gegen Masseneinwanderung
    »Die Schweiz steuert die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig«, soll künftig in der Bundesverfassung stehen. Für die Zuwanderung von Ausländern sollen Höchstgrenzen und Kontingente eingeführt werden. Kurz: Die Schweizer wollen wieder Herr im eigenen Haus werden. Und das ist natürlich ganz verboten: »Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen«, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok (CDU) zu dem Volksentscheid der Schweizer.

    »Wir werden deutlich machen, dass das Votum nicht ohne Konsequenzen bleiben wird«, drohte er den Schweizer Bürgern. Kollege Schwab will gleich die so genannte Guillotine-Klausel aktivieren, wonach bei Kündigung eines Vertrages (in diesem Fall über die Freizügigkeit) gleich alle anderen Verträge auch gekündigt werden (zum Beispiel über wirtschaftliche Zusammenarbeit). Auch der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn meinte, die Personenfreizügigkeit könne nicht ohne den privilegierten Zugang zum EU-Markt betrachtet werden: »Wenn das eine fällt, fällt natürlich auch das andere.«


    Entweder ist man für die EUdSSR oder dagegen...

    Soso. Und was ist mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker? In der UN-Charta verpflichten sich die Vereinten Nationen zu »freundschaftlichen, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhenden Beziehungen«.

    In weiteren grundlegenden UN-Verträgen heißt es: »Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.« Auf der anderen Seite steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker in direktem Widerspruch zum Expansionsdrang von USA und EU.


    Egal ob in der Ukraine, wo der West-Agent Klitschko gegen die russlandfreundliche Regierung kämpft, oder in Nordafrika, wo von außen eine ganze Kette von Umstürzen angezettelt wurde. Anhand der jüngsten Volksabstimmung in der Schweiz lässt die EU endgültig die Maske fallen. Zum einen stellt sich heraus, dass die Schweiz längst als EU-Staat angesehen wird. Zum anderen setzt es mehr oder weniger unterschwellige Drohungen und Erpressungsversuche.

    Zwischen der angeblich ach-so-demokratischen EU und der Schweiz herrscht plötzlich ein rauer Ton. Die Eidgenossen können daraus lernen: Entweder ist man für die EUdSSR oder dagegen.

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...28F45B12D50AAC

    LG

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.966
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Eine Nachbetrachtung zum Schweizer Volksentscheid: Was für die einen Freizügigkeit bedeutet, ist für die anderen der Verlust

    Hier noch gute Punkte, die in der allgemeinen Diskussion des Mainstream fehlen.

    Und was dem einen eine berufliche Chance und besseren Lohn bringt, wirkt beim andern als Druck auf seinen Lohn nach unten und der Mieten nach oben. Es ist schon deshalb gut, die Abstimmung in der Schweiz vom vergangenen Sonntag aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das kann man engagiert tun, wie das zum Beispiel der Regisseur Volker Lösch mit einem Aufruf „Wacht auf!“ [PDF - 265 KB] an die unterlegenen 49,7% im Tagesanzeiger und in der Berner Zeitung tut. Die Kommentare im Netz sind engagiert bis bedrückend; sie lassen ahnen, was in der Schweiz nach dem Volksentscheid los ist. Von Albrecht Müller

    Zur differenzierten Betrachtung folgen gleich noch einige Erwägungen – in Ergänzung zum Beitrag von Wolfgang Lieb vom Montag. Vorweg noch ein Hinweis für Nachdenkseiten-Leser im Umfeld von Basel: Volker Lösch inszeniert gerade und zufällig das passende Stück zum Thema: “biedermann und die brandstifter” von max frisch, mit 2 ausländern, die biedermann an den kragen wollen :“Wir lesen das stück als rechte angstphantasie. und mit einem sprechchor von migranten“, so der Regisseur in einer Mail an uns. Näheres dazu hier. Nun zu den Zwischentönen:
    Manche sorgen sich um den eigenen Arbeitsplatz, um die Höhe des Lohns und um bezahlbaren Wohnraum
    Man kann aus unterschiedlichen Motiven gegen einen unkontrollierten Zuzug sein, wie das in dem Volksentscheid der Eidgenossen sichtbar wurde: aus Fremdenfeindlichkeit, aus Sorge um den Zugriff der Zuwandernden auf Sozialleistungen, aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz, um die Höhe des Lohnes und der Miete. Ist diese Angst, nämlich um Arbeitsplatz, Lohn und die Verfügbarkeit einer bezahlbaren Wohnung zu haben, nicht legitim? Das betrifft Menschen und Familien, die am unteren Ende der Ausbildungs- und Lohnskala stehen, und oft auch schon, besonders in städtischen Ballungsräumen, solche aus dem so genannten Mittelstand. Deren Perspektive ist meist eine andere als jene von Menschen, die von diesen Alltagssorgen nicht umgetrieben werden.
    Ich beispielsweise habe nie in meinem Arbeitsleben davor Angst haben müssen, dass ein Ausländer mir einen meiner verschiedenen Arbeitsplätze wegnehmen könnte; die Manager von Industrie und Handel brauchen sich darum auch kaum Sorgen zu machen; auch die meisten Lehrer, Rechtsanwälte und andere Freiberufler müssen sich in der Regel keine Sorgen machen. Bei Hilfsarbeitern ist das anders. Sie konkurrieren sehr schnell um Arbeitsstellen mit den Zuwanderern. Und ihr Lohn wird anders als das Gehalt der Manager und der Lehrer in der Regel von zuwandernden Arbeitskräften gedrückt. Deshalb ist ihre Sorge berechtigt und alle, die sich diese Sorgen nicht machen müssen, haben kein Recht, diese Menschen in die rechtsradikale oder ausländerfeindliche Ecke zu bugsieren. In der Schweiz sind auch Fachkräfte verschiedener Berufsgruppen der Konkurrenz zuziehender Ausländer ausgesetzt. Und alle spüren die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt.
    Das kann man alles gut finden. Aber man sollte wenigstens einräumen, dass dies die einseitige Perspektive der Nachfrager nach Arbeitskräften und der Anbieter von Immobilien ist. In der öffentlichen Debatte beherrscht diese Perspektive der oberen Schicht und der oberen Mittelschicht die Meinungsbildung.
    Freizügigkeit hat in den Ohren der mobilen jüngeren Generation und der gut Verdienenden einen guten Klang. Bei anderen ist sie mit dem Verlassen der Heimat verbunden und wiederum bei anderen mit der Bedrohung dessen verbunden, worin sie ihre Heimat sehen.
    Der erste Aspekt: Freizügigkeit klingt gut. Das ist die eine Seite der Medaille. Bei jenen Menschen, die Arbeit in der Fremde suchen müssen, ist die andere Seite der Medaille aber mindestens ebenso gegenwärtig: sie müssen ihre Heimat verlassen, weil sie dort nicht mehr für ihren Unterhalt sorgen können. Das galt für die Millionen Gastarbeiter, die in den fünfziger und sechziger Jahren aus Italien, aus Griechenland, aus Spanien, aus Portugal, aus der Türkei und aus Jugoslawien in den Norden Europas zogen. Es galt und gilt für die Osteuropäer und Südosteuropäer, deren Arbeitsplätze mit der Wende nach 1990 ruiniert worden waren. Es gilt heute wiederum für die Griechen, Spanier und Portugiesen, deren Arbeitsplätze in einer Kombination von Fehlern der heimischen Wirtschaftspolitik und der Austeritätspolitik der Europäischen Union und Deutschlands dezimiert wurden.
    Ein zweiter Aspekt: Die Lebenswelt der Gut-Verdienenden und insbesondere der Jüngeren unter ihnen ist heute schon beachtlich international. Sie reisen viel herum, sie kennen und schätzen andere Kulturen, sie können die Sprache anderer Völker. Für sie ist Freizügigkeit ein großartiges Versprechen und ein Geschenk. Aber dieses Wohlfühlen eines Teils unseres Volkes, der Schweizer und anderer in der Internationalität gibt uns nicht das Recht, auf andere herab zu sehen, für die ihre Region oder sogar ihr Tal oder ihr Ort die ihnen vertraute und genehme Heimat ist. Wollen wir sie wirklich verurteilen, weil sie, geboren aus der anderen Lebensweise, Angst vor dem Fremden haben?
    Diese Anmerkungen sind nicht als Rechtfertigung für jene zu verstehen, die Ausländerfeindlichkeit säen und politisch missbrauchen.
    Die Rolle der Politik – Nachlässigkeit, Missachtung, Bequemlichkeit, jedenfalls oft direkt mitverantwortlich
    In der Debatte um den Volksentscheid in der Schweiz wird zu wenig beachtet, welche Rolle die Politik und das Versagen der Politik spielt. Sie ist mitverantwortlich für die Wanderungsbewegungen, deren Auswirkungen sich jetzt eine knappe Mehrheit der Schweizer entgegengestellt hat:

    • Man muss den Eindruck gewinnen, dass die Politik sich heute kaum mehr für die Nord-Süd-Problematik interessiert und auch nur annähernd ausreichend viel tut, um das Leben der Menschen in Afrika z.B. zu verbessern.
    • Konflikte wie in Syrien werden nicht zu lösen versucht sondern angeheizt. Mit der Folge immer neuer Flüchtlingsbewegungen.
    • Mit der Austeritätspolitik der Europäischen Union, des Internationalen Währungsfonds und der EZB werden die Krisen in den südeuropäischen Ländern auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung zu lösen versucht, noch dazu ohne Erfolg. Das ist die Ursache neuer Wanderungsbewegungen.
    • Schon bei der Vereinigung beider deutschen Staaten hat man auch nicht annähernd ausreichend darauf geachtet, Betriebe in Ostdeutschland zu sanieren und zu erhalten. Ganz andere Motive wie das Ausscheiden von Konkurrenz für westliche Unternehmen oder die Demonstration der Minderwertigkeit der DDR- Wirtschaftsweise spielten die größere Rolle. Die Folge war und ist eine Migration, an der wir bis hin zur Schweiz noch lange zu tragen haben werden.
    • Im Zuge der modisch gewordenen Privatisierungspolitik wurden auch reihenweise Bestände sozialen Wohnungsbaus verscherbelt. Diese Wohnungen fehlen in den Metropolen.
    • Immobilien und Wohnungen sind zum Anlage- und Spekulationsobjekt geworden. Damit wird der Wohnungsmarkt weiter verknappt. Auch diese Bewegung hat den Segen der politisch Verantwortlichen.
    • Usw. und so fort.

    Ausländerfeindlichkeit hat ihre Wurzeln nicht nur in der Bösartigkeit vieler Menschen. Sie ist auch die Folge politischer Versäumnisse und politischer Ideologien. Schöne Worte wie Freizügigkeit verkleistern die ideologischen Hintergründe.

    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=20701
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.966
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    EU setzt Verhandlungen mit der Schweiz aus

    Der Zwist zwischen EU und der Schweiz verschärft sich. Die Eidgenossen hatten am Sonntag ein Abkommen zur Öffnung ihres Arbeitsmarkts für Kroaten gestoppt. Brüssel reagierte umgehend und setzte Verhandlungen zu Austausch- und Forschungsprogrammen aus. Der Schweiz könnten damit EU-Gelder entgehen.

    Der Volksentscheid zur Begrenzung der Zuwanderung in der Schweiz belastet das Verhältnis zur Europäischen Union (EU). Die Regierung in Bern hatte ein geplantes Abkommen zur Öffnung ihres Arbeitsmarkts für Kroaten gestoppt. Nun folgt die Reaktion aus Brüssel: Demnach sollen die Verhandlungen über eine Beteiligung der Schweiz an dem Studenten-Austauschprogramm Erasmus Plus und dem milliardenschweren Forschungsprogramm Horizont 2020 vorläufig ausgesetzt werden, sagte ein Kommissionssprecher. Damit könnten der Schweiz EU-Gelder für Forschung und Bildung entgehen.
    Zwischen den beiden Programmen Erasmus plus sowie Horizon 2020 und der Freizügigkeit - in dem Fall für Studenten und Forscher - gebe es einen engen Zusammenhang, sagte der Sprecher weiter. Alle kommenden Verhandlungsrunden über eine Partizipation der Schweiz an den Programmen seien so lange verschoben worden, bis das Alpenland das Protokoll unterzeichne.
    Die Schweizer hatten am vergangenen Sonntag bei einem Referendum entschieden, die Zuwanderung aus der Europäischen Union zu begrenzen. Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga teilte daraufhin der kroatischen Außenministerin Vesna Pusic am darauffolgenden Wochenende mit, dass die neue Verfassungsbestimmung ab sofort den Abschluss völkerrechtlicher Verträge untersage, die unbegrenzte Zuwanderung bedeuten würden. Das fertig ausgehandeltes Protokoll hätte Kroatien aber nach zehn Jahren volle Freizügigkeit gewährt.
    Nach dem Volksentscheid hat die Regierung drei Jahre Zeit, den Beschluss umzusetzen. Noch in diesem Jahr soll dem Parlament ein entsprechender Gesetzesentwurf vorgelegt werden. Der rechtpopulistischen Schweizer Volkspartei (SVP) als Initiatorin der Volksinitiative dauern selbst die drei Jahre noch zu lange. In der Zeitung "Schweiz am Sonntag" warnte SVP-Präsident Toni Brunner vor einer "massiven Einwanderungswelle", da die EU schon bald damit beginne, die volle Freizügigkeit auf alle ihre östlichen Mitglieder auszuweiten.
    Der Chef der Sozialdemokratischen Partei, Christian Levrat, brachte einen weiteren Volksentscheid für den Fall ins Gespräch, dass die Schweiz wegen der Zuwanderungsinitiative die bilateralen Verträge mit der EU kündigen muss. Die Bevölkerung müsse wählen können, ob sie weiterhin die Zuwanderung begrenzen oder an den bilateralen Abkommen festhalten wolle, sagte Levrat der "SonntagsZeitung".
    Gefährdet sind insbesondere sieben Abkommen aus dem Jahr 1999. Sie regeln neben der Freizügigkeit die Teilnahme der Schweiz am EU-Binnenmarkt. Für diese gilt die "Guillotine-Klausel", nach der alle diese Abkommen ungültig werden könnten, wenn die Schweiz die Freizügigkeit aufkündigt.

    weiter hier: http://german.ruvr.ru/news/2014_02_1...weiz-aus-9467/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.966
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Mörgeli: «EU zeigt nun wahres Gesicht»

    Genau, Ruhe bewahren und über reale Alternativen nachdenken .......

    Für Schweizer Studenten ist der Auschluss aus dem Erasmus-Programm eine Hiobsbotschaft: Der Studentenverband ist schockiert. Hochschulen hoffen indes auf einen Plan B.

    Dass die Schweiz beim Studentenaustauschprogramm Erasmus und beim Forschungsprogramm Horizon 2010 von der EU als Drittstaat behandelt wird, erschüttert den Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS): «Wir sind schockiert von dieser Entscheidung, die den vorläufigen Tod für die internationale Dimension der Schweizer Hochschullandschaft bedeutet», schreibt der Verband in einer Mitteilung. Der Ausschluss der Schweiz aus dem Austauschprogramm würde einen enormen Rückschritt bedeuten. Darunter werde etwa die Qualität der Bildung leiden.
    Der Bundesrat wiederum äusserte sich zurückhaltender. Der Bundesrat nehme den Entscheid der EU zur Kenntnis, sagt Ruedi Christen, Informationschef des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung. «Für den Bundesrat ist klar: Das Abstimmungsergebnis wird umgesetzt.» Was Forschung und Ausbildung angehe, weise der Bundesrat weiterhin darauf hin, dass die Schweiz einen Spitzenplatz in Europa einnehme und damit zur guten Positionierung der europäischen Forschung insgesamt beitrage.
    Für schweizerische Studenten bedeutet der Entscheid, dass für sie im nächsten Jahr keine Austauschsemester über das Erasmus-Programm möglich sind. Über die Konsequenzen dieses Entscheids und mögliche Alternativen zu Erasmus will der Bundesrat in nächster Zeit beraten.
    Mörgeli spricht von Folterwerkzeugen
    SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli reagiert gelassen auf die Ankündigung der EU. «Die Schweiz wird jetzt wieder wie ein Drittstaat und nicht mehr wie ein EU-Mitglied behandelt.» Dass diese Tatsache, die man in Bundesbern schon lange vergessen habe, jetzt von der EU wieder unterstrichen werde, freue ihn sogar. Mörgeli geht davon aus, dass in Zukunft der Studentenaustausch zwischen der Schweiz und dem europäischen Ausland wieder mit bilateralen EU-Verträgen oder Abkommen mit einzelnen Staaten geregelt werde.
    «Die EU wird jetzt ausloten müssen, wer bisher mehr von Erasmus profitiert hat.» Da viel mehr EU-Bürger in der Schweiz studieren würden als umgekehrt, sei die Schweiz in einer guten Position. «Ausserdem sind die allermeisten europäischen Unis weniger gut als die Schweizer Hochschulen.» Der Ausschluss der Schweiz aus Erasmus zeige aber das «wahre Gesicht» der EU. Das zeige, dass sich die Schweiz nie einem Gebilde anschliessen dürfe, dass bereit sei, solche Folterwerkzeuge anzuwenden.

    weiter hier: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/18320381
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Zuwanderung

    Schweiz nimmt Asyl-Bewerbern Vermögenswerte über 1.000 Franken ab


    In der Schweiz müssen Flüchtlinge bei ihrer Einreise Vermögenswerte über 1000 Franken abgeben. Das Geld dient offiziell als Kostenbeitrag für Aufenthalt und Asylverfahren. Faktisch ist es eine Maßnahme zur Abschreckung.


    Was in Dänemark derzeit Gegenstand einer Parlamentsdebatte ist, wird in der Schweiz schon seit Jahren so gehandhabt: Flüchtlingen können bei ihrer Ankunft in der Schweiz zur Kostendeckung ihrer Asylverfahren alle Vermögenswerte im Wert von mehr als 1.000 Schweizer Franken (913 Euro) abgenommen werden. Das bestätigte das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) am Freitag. Demnach wird das von den Behörden eingezogene Geld wieder zurückerstattet, wenn jemand binnen sieben Monaten die Schweiz freiwillig wieder verlässt.

    Die entsprechenden Regelungen sehe das Schweizer Asylgesetz seit den 90er-Jahren vor, erklärte eine SEM-Sprecherin. In der Praxis müssten Asylsuchende aber mindestens 1500 Schweizer Franken in der Tasche haben, bevor Geld beschlagnahmt werde.
    Die Nachrichtensendung 10vor10 des Schweizer Fernsehsenders SRF hatte am Donnerstagabend über entsprechende Regelungen am Beispiel eines asylsuchenden Syrers berichtet, der die Maßnahmen als unfair bezeichnete. Ein Vertreter der Schweizerischen Flüchtlingshilfe kritisierte das Verfahren in der Sendung als unwürdig.

    Das Gesetz sieht außerdem vor, dass in der Schweiz arbeitende Asylbewerber zur bis zu zehn Prozent ihres Lohnes abgeben müssen, um die Kosten ihres Aufenthalts zu decken. Die Gesamtsumme dieser Sonderabgabe ist auf höchstens 15.000 Franken beschränkt.

    Die dänischen Abgeordneten debattieren seit Mittwoch über einen Gesetzentwurf, der den Behörden die Beschlagnahmung von Wertsachen einreisender Flüchtlinge erlauben soll. Vorgesehen ist, dass das Gepäck von Flüchtlingen durchsucht und Bargeld oder Wertsachen ab einem Wert von 10.000 Kronen (1340 Euro) eingezogen werden dürfen, um damit Unterbringung und Verpflegung der Asylsuchenden zu finanzieren.

    Die Verfechter des Gesetzes räumen ein, dass seine Umsetzung die Kassen der dänischen Einwanderungsbehörde nicht füllen werde. Ziel sei es jedoch, ein Signal zu senden und Asylsuchende davon abzuhalten, nach Dänemark zu kommen. Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen warnte, mit dem geplanten dänischen Gesetz würden Angst und Fremdenfeindlichkeit geschürt. Die UN-Organisation teilte am Freitag mit, sie habe bereits früher auch Vorbehalte gegen die Schweizer Regelungen geäußert.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...00-franken-ab/
    ...es ist doch eine ganz normale Sache, wer Hartz IV oder Mindestsicherung beantragt muss auch zuerst seine
    Reserven aufbrauchen!

    LG

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.966
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 529436

    Schweizer Volksentscheid über Abschiebe-Automatismus für kriminelle Ausländer

    Die Schweizer Bürger entscheiden am 28. Februar ein weiteres Mal, ob schwer straffällig gewordene Nichtschweizer unabhängig vom Strafmaß sofort ihr Aufenthaltsrecht verlieren und automatisch des Landes verwiesen werden können. Sollte sich bei diesem Volksentscheid die Mehrheit der rund fünf Millionen wahlberechtigten Eidgenossen für die sogenannte »Durchsetzungsinitiative« entscheiden, erhält die Schweiz das härteste Ausländergesetz in Europa und einen Abschiebe-Automatismus im unmittelbar anzuwendenden Schweizer Recht.

    weiter hier: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...uslaender.html
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #18
    Redakteur Avatar von Angeni
    Registriert seit
    31.12.2010
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    10.883
    Mentioned
    250 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 416772

    AW: Zuwanderung

    .... und die Abstimmung ist ausgezählt:

    Nun ist ausgezählt:
    Die Abschaffung der Heiratsstrafe scheitert knappmit 50,8% Nein
    Die Durchsetzungsinitiative wird mit 59% Nein abgeschmettert
    Die zweite Gotthardröhre mit 57% Ja angenommen
    Die Spekulationsstopp-Initiative mit 60% verworfen.



    Das sind die Schlussergebnisse:

    • 59% Nein zur Durchsetzungsinitiative
    • 57% Ja zur zweiten Gotthardröhre
    • 50,8% Nein zur Abschaffung der Heiratsstrafe
    • 60% Nein zur Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation

    Quelle


    Hätt ich mir die zeit eigentlich sparen können mit dem Urnengang


    LG Angeni








    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #19
    Moderator Avatar von Aaljager
    Registriert seit
    21.04.2012
    Beiträge
    1.268
    Mentioned
    129 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 102697

    AW: Zuwanderung

    Naja @Angeni Du musst dies eher so sehen dies ist gelebte Demokratie, nicht wie hier wo alles nur von Oben kommandieert wird!!
    Hier sollen 90% der Bevölkerung hinter der Politik der Kanzlerin stehen, also ich Frage mich dabei nur wieso kenne ich nur so wenige dieser 90%!

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Zuwanderung

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    .... und die Abstimmung ist ausgezählt:

    Nun ist ausgezählt:
    Die Abschaffung der Heiratsstrafe scheitert knappmit 50,8% Nein
    Die Durchsetzungsinitiative wird mit 59% Nein abgeschmettert
    Die zweite Gotthardröhre mit 57% Ja angenommen
    Die Spekulationsstopp-Initiative mit 60% verworfen.


    Das sind die Schlussergebnisse:

    • 59% Nein zur Durchsetzungsinitiative
    • 57% Ja zur zweiten Gotthardröhre
    • 50,8% Nein zur Abschaffung der Heiratsstrafe
    • 60% Nein zur Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation

    Quelle


    Hätt ich mir die zeit eigentlich sparen können mit dem Urnengang


    LG Angeni


    ...das passt ja absolut nicht mit den Umfrageergebnissen zusammen!

    Bist du sicher das hier alles ausgezählt wurde?

    LG




Seite 2 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •