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Thema: Diverse Themen

  1. #41
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    Schweizer lehnen Steuerreform ab und riskieren Sanktionen

    Eigentlich wollte die Schweizer Regierung allgemein verpönte Steuerprivilegien für Holding-Firmen per Referendum abschaffen. Doch die Bevölkerung entschied sich anders. Nun drohen internationale Sanktionen.

    weiter hier: http://www.t-online.de/wirtschaft/id...-konflikt.html
    https://www.kopp-verlag.de/Bankster....ag&pi=B4359632

    Nach dem Lesen dieses Buches sieht man die Schweiz mit anderen Augen ...

    Aber eigentlich ist es nicht "die Schweiz", sondern wie überall die Verquickung von Politik und Industrie!

    LG
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  2. #42
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    Die Schweizer radikalisieren sich Ihr da oben, wir da unten

    Die gesellschaftlichen Gräben sind nicht immer so offensichtlich wie an einem Abstimmungssonntag. Sie reichen aber noch sehr viel tiefer. Der Vertrauensverlust in die Eliten führt dazu, dass sich die Menschen in Parallelwelten zurückziehen. Und dort radikalisieren sie sich.

    weiter hier: http://www.blick.ch/news/wirtschaft/...id6266282.html
    Liebe Grüße
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  3. #43
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    AW: Diverse Themen

    Dr. Daniele Ganser wird im Schweizer Staatsfernsehen als ein Verschwörungstheoretiker abgestempelt und damit hart attackiert.
    Historiker, die mit Fakten argumentieren, sind nicht erwünscht in dieser Sendung. Bewusst wurden andere Personen hierzu eingeladen,
    die alle gegen Dr. Ganser aussprechen. Das ist kein Meinungsäusserung mehr, das ist Rufmord, um das Publikum zu beeinflussen.

    Das ganze Video findet ihr bei Youtube und unter dem Statement dazu vom Dr. Ganser persönlich:


    Unfassbar! Schweizer Staats-TV gegen Dr. Daniele Ganser



    .... Und dann schrieb der Tagi (Tagesanzeiger) wenigstens das hier:

    Ganser-Arena: Moderator Projer machte sich unglaubwürdig
    Neutralität und Selbstkritik wären die Rezepte für eine taugliche Arena-Sendung gewesen.
    Weiterlesen




    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  4. #44
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    AW: Diverse Themen

    In den alten ISDN Telefonleitungen hörte man immer bei gewissen "Schlagwörtern" wie des leise knackste in der Telefonleitung und ich wusste - jetzt wird wieder mitgeschnitten....
    ... dann kam die Kopp Affaire und dann war es quasi offiziell

    Schweiz: Totalüberwachung ist en Vouge



    Es ist nur wenige Jahre her, da war die Schweiz noch ein Inbegriff für Souveränität und Freiheit. Dieser Hafen der Verschwiegenheit diente oft als Synonym, wenn man versuchte eine Verbindung mit Unabhängigkeit zu schaffen. Der Mythos ist allerdings am zerbröseln und von Freiheit und Unabhängigkeit dürften die Eidgenossen bald vermutlich nur noch träumen. Der epochale Wandel begann mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses, was jedoch nur die Einleitung zu grundlegenden Veränderungen sein sollte.

    Bereits bevor das Bankgeheimnis in der Schweiz gekippt wurde, sagte ich das in einigen Artikeln voraus. Zu diesem Zeitpunkt war das noch unvorstellbar, jedoch gaben die Bilanzen und das Ausmass an US-Schrottpapieren Anlass dieses zu erwarten. Die beiden größten Geldhäuser der Schweiz – die UBS und Credit Suisse – vereinten 4 Billionen US-Dollar in den Büchern.
    Nach dem Fall des Bankgeheimnisses verschwand jeweils 1 Billion wie durch Geisterhand. Auch ein Versuch von mir über die Pressestelle an Informationen zum Verbleib dieser Bilanzpositionen zu gelangen, verlief im Sande.
    Hätten UBS und Credit Suisse die Bücher wirklich offen legen müssen, wäre in der Schweiz vermutlich kein Stein auf dem Anderen geblieben. Meiner Ansicht nach war die Abschaffung des Bankgeheimnisses der Preis für die Eidgenossen, um die Schrottpapiere still und heimlich ausbuchen zu können. Wäre es tatsächlich um Bekämpfung von Schwarzgeld und Steuerhinterziehung gegangen, hätten die USA doch längst die eigenen Steueroasen trocken gelegt.
    Bevor durch Edward Snowden bekannt wurde in welchem Umfang Bürger tatsächlich überwacht und ausspioniert werden, hätte ich bei Volksabstimmungen Manipulationen erwartet wenn es um Ausweitung der Befugnisse der Dienste, oder Einschränkungen der Freiheit der Menschen gegangen ist. Mittlerweile habe ich jedoch erkannt, dass der Grad an selbstständigem Denken und dem Wunsch nach Freiheit auf ein absolutes Minimum verkümmert ist. Propaganda und Mainstreaming haben Ihren Dienst geleistet, das muss man neidlos anerkennen.
    Nicht nur mit Videoüberwachung in HD legte man in der Scheiz neue Maßstäbe, auch bei der Nutzung biometrischer Daten in Verbindung mit Kennzeichenauswertung ließ man sich die Vorreiterrolle nicht streitig machen. Es ist also durchaus Denkbar, dass die Bevölkerung in der Schweiz sich selbst kasteite, als man bei der Volksabstimmung für mehr Befugnisse zur Überwachung stimmte.
    Während in Deutschland die Störerhaftung für W-lan-Netze kassiert wurde, will man in der Schweiz nun die totalitäre Karte Spielen. Mit der neuen Verordnung zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs soll jetzt jeder Computer und jede Mobile Device eindeutig identifizierbar gemacht werden. Noch kann jeder Bürger seine Bedenken anmelden, es steht jedoch zu vermuten, dass auch diese Nouvelle anstandslos passieren wird. Dann wird ab Anfang 2018 der Gläserne Bürger in der Schweiz Realität.
    Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass die Schweiz in naher Zukunft in die EU integriert werden wird. All die Regularien würden damit einen guten Grundstein für eine EU-Gesetzgebung dienen. Wenn schon die Freigeister der Schweiz dagegen nichts einzuwenden hatten, warum sollten sich dann die „Resteuropäer“ dagegen auflehnen? Blaupausen haben Hochkonjunktur und Privatsphäre sowie Freiheit scheinen eh Relikte längst vergangener Gesellschaften zu sein.
    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #45
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    AW: Diverse Themen

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  6. #46
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Diverse Themen

    Coole Sache evtl. bekommt der Elsberg mit seinem Roman Blackout doch noch Recht!!!!
    Es lebe die Digitalisierung allerortens und damit die Möglichkeiten der Manipulation durch Dritte!

  7. #47
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    AW: Diverse Themen

    Handschlagverweigerer setzen sich durch

    Die Eltern der beiden Schüler aus Therwil BL waren mit den verordneten Disziplinarmassnahmen nicht einverstanden.
    Die Beschwerde wurde nun gutgeheissen.


    In der sogenannten Handschlag-Affäre hat die Baselbieter Regierung die Beschwerde einer muslimischen Familie teilweise gutgeheissen. Die Disziplinarmassnahme gegen einen Schüler wurde wegen eines Formfehlers aufgehoben. An der Handschlagpflicht für Schüler hält die Regierung aber fest.
    Weil sich zwei muslimische Burschen an der Sekundarschule Therwil geweigert hatten, einer Lehrerin die Hand zu geben, musste sich die Baselbieter Regierung mit einer Beschwerde der Familie befassen. In einem am Donnerstag publizierten Regierungsentscheid heisst es, beim Handschlag handle es sich «um eine in der hiesigen Gesellschaft übliche Geste» zur Begrüssung und Verabschiedung.
    Die Religionsfreiheit werde «durch das Einfordern des Handschlags durch eine Person des anderen Geschlechts zwar tangiert», mit dem Bildungsgesetz des Kantons bestehe jedoch eine gesetzliche Grundlage für die Einforderung des Handschlags, heisst es weiter. Deshalb könne der Handschlag im Kanton Baselland von allen Lehrpersonen eingefordert werden.

    Handschlag nicht eingefordert

    Weil einer der muslimischen Schüler auch nach Inkrafttreten der Handschlagpflicht den Handschlag verweigert haben soll, veranlasste die Sekundarschule Therwil Disziplinarmassnahmen. Der Schüler sollte zehn Stunden Arbeit in einer sozialen Institution leisten und mehrmals die Schulsozialarbeit besuchen.
    Dagegen wehrten sich die Eltern. Sie begründeten dies damit, dass die Schule keine konkrete Situation nennen konnte, in der der Schüler die Handschlagpflicht verweigert habe. Die Regierung bestätigt dies. Der Regierung sei bekannt, dass eine weibliche Lehrperson des Schülers den Handschlag nicht eingefordert habe. In diesem Punkt wurde die Beschwerde der Eltern gutgeheissen.
    Die Eltern müssen Verfahrenskosten von 200 Franken bezahlen. Für das Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat erhalten sie dagegen eine Entschädigung von 2000 Franken. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig, weil dagegen beim Kantonsgericht Beschwerde erhoben werden kann.

    Der Fall der beiden muslimischen Schüler, die einer Lehrerin den Handschlag verweigert hatten, sorgte im letzten Jahr landesweit für Schlagzeilen. Sogar Bundesrätin Simonetta Sommaruga bezeichnete die Verweigerung des Handschlags als inakzeptabel.
    Quelle
    Noch eine Text zum gleichen Thema
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  8. #48
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    AW: Diverse Themen

    Die "Schweizer" Banken gibt es nicht mehr

    Mittwoch, 16. August 2017 , von Freeman um 08:00

    Es hat sich was ganz einschneidendes in der Schweizer Bankenlandschaft zum Negativen geändert. Nur wer in der Schweiz wohnt, dort gemeldet und dort steuerpflichtig ist, kann bei einer Schweizer Bank ein Konto haben. Wer aus irgendwelchen Gründen ins Ausland zieht, zum Beispiel wegen der Pensionierung und seinen Lebensabend in wärmeren Gefilden verbringen will, dem wird das Konto gekündigt und muss sein Geld ins Ausland transferieren. Das betrifft Schweizer und Nicht-Schweizer.


    Das schlimme ist noch dazu, sobald man nicht mehr in der Schweiz gemeldet ist, wird das Konto eingefroren, kommt man nicht mehr an sein Geld ran. Die Banken sind der verlängerte Arm der Steuerbehörden geworden und es findet ein Informationsaustausch zwischen den Ländern statt.

    Das Bankgeheimnis, dass wegen der Judenverfolgung in den 1930-Jahren eingeführt wurde, ist aufgehoben und gibt es faktisch nicht mehr!!! Die Schweizer Banken sind auf die Erpressungen der ausländischen Regierungen und Steuerbehörden völlig eingeknickt.

    Im folgenden Interview erklärt Rechtsanwalt Vital Burger wie die Schweizer Banken mit seinen Mandanten umgegangen sind. Am schlimmsten hat sich die Zuger Kantonalbank daneben benommen, die langjährige Kunden wie Dreck behandelt. Zusagen werden nicht eingehalten und nur Hürden aufgestellt. Barabhebungen über 10'000 Franken sind nicht mehr möglich.

    Die "Schweizer" Banken, so wie sie einmal waren, gibt es nicht mehr. Das heisst, jeder der in der Schweiz lebt und die Absicht hat ins Ausland zu gehen, sollte unbedingt vorher sein Geld in Sicherheit bringen. Wer im Ausland wohnt, ob Schweizer oder Nicht-Schweizer, kann sowieso nicht mehr ein Konto bei einer Schweizer Bank eröffnen. Das ist schon länger vorbei.



    Hier ein Artikel des "Blick" mit dem Titel: "Heimatland! Schweizer Banken sperren Auslandschweizer aus"

    "774'923 Auslandschweizer fühlen sich zunehmend heimatlos – was ihre Bankkonten angeht. Seit Jahren nehmen die Schikanen der Finanzinstitute für Schweizer Bürger mit Wohnsitz im Ausland zu: steigende Gebühren, wachsender bürokratischer Aufwand oder schlicht und einfach die Aufkündigung der Geschäftsbeziehungen."

    Wenn Schweizer so abweisend und schlecht von den Schweizer Banken behandelt werden, kein Konto mehr haben können, dann erst recht Ausländer. Und das alles nur wegen dem Kniefall vor den USA und der EU.

    Genauso wie es keine Schweizer Fluglinie mehr gibt, "Swiss" gehört der Lufthansa, gibt es keine echten Schweizer Banken mehr.

    "Toblerone" mit dem Matterhorn als Symbol ist eine amerikanische Marke. Auch die "Milka" Schokolade mit der "lila Kuh" ist schon lange nicht Schweizerisch sondern amerikanisch.

    Ovomaltine ist britisch und der Werbespruch, "Häsch dini Ovo hüt scho gha?" vergessene Geschichte.

    Dass die Credit Suisse keine echte Schweizer Bank mehr ist, sieht man an den Besitzverhältnissen. Der Staatsfond von Katar hat fast 18 Prozent der Aktien bzw. durch Wandelanleihen Erwerbsrechte, ist der grösste Aktionär.

    Bisher jedenfalls, denn heute hat Katar Aktien verkauft (aus Geldnot) und jetzt 15,91 Prozent. Saudi-Arabien ist mit 10,22 Prozent an der CS beteiligt. Also ein Viertel der Credit Suisse gehört den Scheichs!

    Die Schweiz wurde von den Politikern und sonstigen Landesverrätern verscherbelt und verkauft.
    LG

  9. #49
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    AW: Diverse Themen

    Autofahrer sollen länger Rot sehen

    Ein vertrauliches Papier zeigt, wo das Bau- und Verkehrsdepartement den motorisierten Individualverkehr stauen will.


    Eigentlich ist das Behördenpapier aus dem Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Doch die geplanten Massnahmen, die in dem 13-seitigen «Umsetzungskonzept Städtische Verkehrslenkung Basel» beschrieben werden, sind von hohem öffentlichem Interesse: Sollten sie realisiert werden, dürften die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss massiv sein. Der BaZ liegt das amtsinterne Dokument vor. Sie macht die wesentlichen Inhalte an dieser Stelle publik (siehe Bilderstrecke).
    Um was geht es? Die Planer des BVD haben gemeinsam mit einem externen Büro eine Strategie «zur maximal möglichen Reduktion und Lenkung des motorisierten Individualverkehrs (MIV)» ausgearbeitet, «die der Kanton Basel-Stadt in alleiniger Kompetenz umsetzen könnte». Begründet wird der Auftrag mit dem kantonalen Umweltschutzgesetz. Dieses verpflichte Basel-Stadt, den MIV zwischen 2010 und 2020 «um mindestens 10 Prozent zu senken.» Am Mittwoch hatte die Regierung allerdings im Zusammenhang mit der «Zämme fahre mir besser»-Initiative des Basler Gewerbeverbands die bemerkenswerte Aussage gemacht, die «Aufhebung des unrealistischen Reduktionsziels» als «durchaus sinnvoll» zu begrüssen.
    Nimmt man die beim BVD getroffenen Absichten zum Nennwert, ist die Richtung jedoch klar: Mit der Erzeugung von längeren Wartezeiten und Staus sollen die Autofahrer gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern benachteiligt werden. In dem Dokument heisst es: «Im Ergebnis werden diejenigen Massnahmen ins Umsetzungskonzept übernommen, die dem öffentlichen Verkehr sowie dem Fuss- und Veloverkehr wesentliche Vorteile bringen, die mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sind (gute Kosten-Nutzen-Bilanz) und keine gravierenden negativen Nebenwirkungen aufweisen.» In Zürich oder Bern seien «ähnliche Ansätze bereits erfolgreich erprobt und umgesetzt worden».
    Vor allem mit dem Einsatz von «Dosieranlagen» sollen die Ziele erreicht werden. So ist an diversen Standorten vorgesehen, während den Hauptverkehrszeiten die Rotlichtdauer für den motorisierten Individualverkehr zu verlängern. Zwei Pilotprojekte starten bereits dieses Jahr: Beim Knoten Dreirosenbrücke/Klybeckstrasse sowie bei der Einfallsachse Saint-Louis werden die Grünphasen verringert. Dies soll auch an sechs weiteren Strassenabschnitten geschehen, wobei der Einführungstermin meist mit «kurz- mittelfristig» deklariert wird.
    Die Gesamtkosten für die städtische Verkehrslenkung belaufen sich auf mehre Millionen Franken.
    Quelle

    Ich dachte mir auch schon, man könnte die Ampeln untereinander etwas mehr präzisieren....
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  10. #50
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    Drittweltland Deutschland

    Nach dem peinlichen Scheitern deutscher Tunnelbauer muss sich Schweiz überlegen, ihr Entwicklungshilfebudget aufzustocken, um dringend benötigte Ingenieure zum Einsatz bringen zu können.



    Die grosssprecherische Politik Deutschlands, die gerne mal Vorgaben für Drittweltländer und andere beinhaltet, sie verdient in Anbetracht des Chaos im Güterverkehr nur Hohn und Spott. Es ist diese grossspurige Politik, die anderen gerne vorgibt, wie erfolgreiche Klima- , Wirtschafts- oder Sicherheitspolitik auszusehen hat. Man braucht sich dafür gar nicht erst Peitschen-Peers siebter Kavallerie im Fort Yuma zu erinnern, «von der die Indianer nur wissen müssen, dass es sie gibt». Der frühere Finanzminister meinte damit die Schweizer.

    Es ist genau dieselbe Politik, die es zulässt, zwei von drei europäischen Nord- Süd-Achsen zwecks Sanierung zu schliessen, während die dritte in offensichtlich dilettantischer Weise untertunnelt wird. Der Warenverkehr in weiten Teilen Europas liegt deswegen darnieder. Ins Bild passt, dass sich in Deutschland derzeit für keinen Politiker so etwas wie eine Verantwortlichkeitsfrage stellt. Wer für die Schäden bei Dienstleistern und Privatindustrie aufkommt, bleibt damit unklar.


    Die Schweiz täte gut daran, Deutschland künftig als Drittweltstaat einzustufen, insbesondere, wenn es dort um Infrastruktur- und Verkehrspolitik geht. Die Schweiz muss sich deshalb überlegen, ihr Entwicklungshilfebudget aufzustocken, um so im Krisengebiet vor Ort dringend benötigte Planer und Ingenieure zum Einsatz bringen zu können. Nach Deutschland reisen könnten gleich auch ein paar Juristen, die in Berlin die Bedeutung von Unterschriften erklären. Deutschland hat sich 1996 per Staatsvertrag verpflichtet, seinen Neat-Zubringer auf eigenem Territorium fertigzustellen. Rechtzeitig. Der Termin ist verstrichen, ein neuer ist nicht in Sicht. (Basler Zeitung)
    Erstellt: 18.08.2017, 20:59 Uhr https://bazonline.ch/schweiz/standar...story/17089785

    Haben in Basel die Journalisten von Russland Phobie auf Deutschland Mobbing umgestellt??

    LG

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