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Thema: Frankreich und die EU

  1. #121
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    Steineschmeißer in Warnwesten und ein Präsident im Maßanzug

    Vorbemerkung: Der folgende Artikel beinhaltet noch keine Zusammenfassung, bzw. Details der Ereignisse in Frankreich vom 08.12.2018.
    Ladenplünderungen, Straßenschlachten, in Flammen stehende Autos und Gebäude. Es sind erschreckende Bilder, die uns neuerdings aus Frankreich erreichen. Und mittendrin hört man immer wieder: „Macron Demission! Macron Demission!“.Bereits für das vierte Wochenende in Folge sind im ganzen Land in gelbe Westen gekleidete Menschen zu Zehntausenden auf die Straße gegangen. Einerseits richtet sich ihr Protest gegen die für Januar 2019 geplante Erhöhung der Treibstoffabgaben. Anderseits treibt die Demonstranten jedoch vor allem eine Forderung um: Emmanuel Macron, aktueller Staatspräsident der 5. Republik, soll seinen Posten räumen.Nur anderthalb Jahre nach seinem „historischen Wahlerfolg“ (1) ist Macron in seiner Heimat vom umjubelten Heilsbringer zur verhassten Persona non grata verkommen. Seine Umfragewerte befinden sich im steilen Sinkflug und legen dabei ein Tempo hin, mit dem selbst sein Vorgänger François Hollande – der bis dato unbeliebtesten Präsidenten der Grande Nation – seine Mühen hätte mitzukommen. Ist das l´effet Schulz, version tricolore? Wie konnte es soweit kommen, dass der Mann, der länderübergreifend in ganz Europa, ja gefühlt auf der ganzen Welt, zum Hoffnungsträger Nummer 1 erkoren wurde, nun in einem derartigen Ausmaß den Unmut seiner eigenen Landsleute auf sich zieht? Er, der Zitat Spiegel: „Heilsbringer aus dem Establishement“, der nicht müde wird zu betonen er stehe weder Links noch Rechts (2). Er, der Zitat Tagesschau: „Glücksfall“ für Frankreich, der mit seinen Reformen und seinem Regierungsstil dem Land einfach nur „gut tut“ (3). Er, der Zitat Welt: „Klimapräsident“, der der ganzen Welt zeigen möchte „dass Klimaschutz cool ist“ (4). Ja wie in Gottes Namen konnte so etwas möglich sein? Und was hat das alles mit der ominösen Gelbwesten Bewegung zu tun?Was machen Sie nur mit unserer Kohle?Spulen wir die Zeit zurück. Am 18. Oktober macht das Handyvideo einer bis dahin völlig unbekannten französischen Staatsbürgerin, Jacline Mouraud, auf Facebook die Runde. Innerhalb kürzester Zeit wird es über 6 Millionen Mal geklickt. „Monsieur Macron“ empört sich darin die 51-jährige „was machen sie nur mit unserer Kohle?“. Mouraud schimpft gegen steigende Benzinpreise, gegen steigende Mautgebüren UND gegen die „Jagd“ auf die noch kürzlich dem Konsumenten als umweltfreundlich angedrehten Dieselfahrzeuge (5). Welch Ironie eine solch scharfe Kritik gerade aus Frankreich zu hören, lag doch der Erdbebenherd des Dieselskandals klar diesseits des Rheins.Doch zurück zu den steigenden Benzinpreisen. Sie waren es, die der Aufhänger einer Massenbewegung werden sollten, mit der selbst im so protesterprobten Frankreich wohl nur die wenigsten gerechnet hätten.Für das Jahr 2018 hatte die Regierung Macron eine Erhöhung der Benzinsteuer von 4 Cent pro Liter beim Benzin und von 7 Cent pro Liter beim Diesel verabschiedet. Offizieller Grund: Der Kampf gegen den Klimawandel. Wer also heute seinen einst hochgepriesenen, dieselmotorisierten Renault Clio mit 55 Litern volltanken möchte, der zahlt aufgrund der neuen Steuer einen Aufpreis von 3,85€ bei jeder Tankfüllung. Das ist aber noch nicht die ganze Geschichte. Zu diesen 3,85€ gesellt sich noch der generelle Anstieg des Rohölpreises, der sich, laut dem Internetportal „carbu.com“ mit zusätzlichen 12 Cent pro Litern (Stand: 04.12.18) im Vergleich zum Vorjahr an der Zapfsäule niederschlägt (6). Damit ist man schon bei 8,80€ mehr pro Tankfüllung. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, plante die Regierung eine weitere Erhöhung der Benzinsteuer um 6 Cent pro Liter beim Diesel (3 Cent/Liter beim Benzin), die, aber das nur am Rande, jedes Jahr aufs Neue, von 2019 bis 2022 von statten gehen sollte (7). Besonders verzwickt dabei: In Frankreich stellen Dieselfahrzeuge mehr als 60% der nationalen Autoflotte (8). In der Endabrechnung würde dies für unseren imaginären Renault-Kleinwagen(!)-Fahrer ab 2019 einen Preisanstieg von 12€ pro Tankfüllung seit Ende 2017 bedeuten.Das möchte er sich nicht gefallen lassen und geht am 17. November, inspiriert durch den Mut Jacline Mourauds und begleitet von 300.000 weiteren Mitbürgern erstmals auf die Straße. Zusammen streifen sich die Demonstranten gelbe Warnwesten über und blockieren wichtige Verkehrsadern im ganzen Land. Gelbe Westen übrigens deshalb, weil diese in Frankreich, wie das Warndreieck hierzulande, in jedem PKW verpflichtend mitgeführt werden müssen.Nun muss man wissen, dass der gemeine Gelbwestenträger (Achtung Verallgemeinerung) keineswegs Klimaskeptiker ist. Er hat nichts gegen Macrons Pläne einer Reduktion der nationalen Treibhausgasausstöße, obgleich er in der Vergangenheit auch nicht unbedingt als vehementer Klimaschützer in Erscheinung getreten ist. Ihn stört etwas anderes, nämlich: Die Art und Weise wie die Regierung Klimaschutzmaßnahmen voran treibt – auf Kosten der ärmsten Bevölkerungsschichten.Diese Einsicht kann man durchaus teilen. Laut dem Journalisten und Abgeordneten der Nationalversammlung François Ruffin stoßen die wohlhabendsten 10% der französischen Haushalte 8-mal so viel klimaschädliche Treibhausgase aus wie die ärmsten Haushalte (9). Zu einem ähnlichen, wenn auch etwas weniger dramatischen Ergebnis kam auch eine 2010 vom Insee (franzöisches Amt für Statistik) veröffentlichte Studie, wonach die reichsten 20% der französischen Haushalte für 2,5-mal mehr Emissionen verantwortlich sind als die ärmeren Haushalte (10). Nicht der Anwohner einer Banlieue im Norden von Marseille, sondern die Bourgeoisie ist es, die ihre Wochenenden wahlweise im privaten Zweitwohnsitz in Marrakesch, wahlweise beim Shoppen in New York oder London verbringt und damit dem Klima ordentlich einheizt. Denn die Anreise dorthin erfolgt garantiert nicht im Renault Clio. Aber Steuererhöhungen im Flugverkehr? Fehlanzeige.(Anmerkung: Dieser Textabschnitt impliziert keineswegs eine moralische Überlegenheit des Prekariats, welches, sofern es denn die Möglichkeiten dazu hätte, aller Voraussicht nach ein ähnliches Verhalten an den Tag legen würde)Eskalation in ParisDie Haltung der Regierung zu den Forderungen der Demonstranten, gab, einen Tag nachdem sich die ersten Proteste formiert hatten, Premierminister Édouard Philippe in klassischem Merkelsprech zum Besten: „Der Kurs, den wir eingeschlagen haben, ist gut und wir werden ihn beibehalten“ (11). Subtext: Eure Meinung kümmert uns einen Scheißdreck.Dass das die aufgebrachte Franzosenseele nicht unbedingt besänftigen würde, war absehbar und mündete folgegemäß eine Woche später im zweiten Akt des Stücks „Manu und die gelben Männchen“. An jenem Wochenende des 24./25. Novembers folgen 106.000 Menschen dem zweiten Aufruf der „Gilets jaunes“ und die Protestwelle erreicht die Hauptstadt. Dort kommt es auf den Champs Elysee zu gewaltsamen Ausschreitungen im Laufe derer 24 Personen verletzt werden (12). Bilder von in Flammen stehenden Autos wecken schon zu diesem Zeitpunkt unschöne Erinnerungen an die schweren Unruhen von 2005.In Anbetracht der Ereignisse unternimmt Präsident Macron unter dem Motto „Ende der Welt und Ende des Monats, wir kümmern uns um beides“ einen ersten Versuch der Debatte ein wenig ihrer Schärfe zu entziehen. In einer Rede am 27.11 betont er die Wichtigkeit der Energiewende für sein Land und verspricht, dass er auf dem Weg dorthin stets die Kaufkraft seiner Landsleute im Auge behalten wird. Er redet über die Schließung von Atomkraftwerken, den vollständigen Kohleausstieg, anstehende Investitionen in den Hausbau und noch vieles mehr (13). Zweifellos richtige und hehre Ziele. Nur wie er das akute Problem des „Ende des Monates“ angehen möchte, darauf geht er kaum ein. Und Premierminister Édouard Philippe? Der verkündet abermals, dass an der geplanten Steuererhöhung nichts zu rütteln sei. Ein bisschen wirkt es, als sehne man förmlich einen dritten Akt herbei…Wie bestellt, so geliefert. Schon am frühen Samstagmorgen des 1. Dezembers sammeln sich die Gelbwesten auf den Straßen, um eine neue Runde einzuläuten. Ihr personifizierter Gegner, Macron, bekommt das alles nur aus der Ferne mit. Er sitzt auf Kosten des nicht minder geplagten argentinischen Steuerzahlers am G20 Verhandlungstisch in Buenos Aires. Dort verhandelt er, ehm…, ja was eigentlich?Nunja, jedenfalls erlebt vor allem Paris in Abwesenheit seines Staatsoberhauptes einen Tag, der in die jüngere Geschichte des Landes eingehen sollte. Insgesamt 249 Brände muss die Feuerwehr an diesem Samstag löschen, zudem werden zahlreiche Geschäfte geplündert und sogar der Triumphbogen bleibt vom Vandalismus nicht verschont. Auf die pure Zerstörungswut einiger Demonstranten antwortet die Polizei mit 1193 Hartgummigeschossen und 1379 Granaten. Mehr Granaten an einem Tag, als im gesamten Jahr 2017 (14). „Champs Elysees oder Schlachtfeld?“ fragen sich einige französische Nachrichtenportale angesichts der angeheizten Gewaltspirale, während die Libération einen „Aufruhr in einem seit 1968 ungekannten Ausmaß“ konstatiert.Alles in allem liest sich die Bilanz nach dem 3. Protestwochenende der Gelbwesten ernüchternd: 3 Tote, 788 Verletzte und mehr als 1600 Festnahmen (15).Es geht nicht um BenzinHeuer, im Angesicht der Eskalation, rudert die Regierung erstmals zurück. „Keine Steuer rechtfertigt es, die Einheit der Nation zu gefährden“ hört man doch tatsächlich aus dem Munde von Édouard Philippe, gepaart mit dem Versprechen, die geplante Erhöhung der Benzinpreise für 6 Monate auszusetzen (16). Ein Spiel mit der Zeit, um die Geduld der Demonstranten auf die Probe zu stellen. Ob diese Taktik aufgehen wird, bleibt abzuwarten.Längst symbolisieren die gelben Warnwesten weitaus mehr, als einzig die Unzufriedenheit über teure Spritpreise. Die kürzlich herausgegebene Liste an Forderungen der Gelbwesten umfasst mehr als 40 Punkte, darunter u.a. „große Steuern für die Großen (Amazon, Google, Carrefour,…), kleine Steuern für die Kleinen (Handwerker, Kleingewerbe,…)“, eine „Mindestrente von 1200€ im Monat“ und ein „gesetzlicher Mindestlohn von 1300€ im Monat“. Dazu wünschen sie sich mehr Geld für Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur, sowie eine Rückverstaatlichung der privaten Energiekonzerne (17). Kurzum: Eine Abkehr vom neoliberalen Regierungskurs.Mit zunehmender Zeit wird mehr und mehr wird deutlich, dass die hohe Benzinsteuer lediglich der berühmte Tropfen war, der das randvolle Fass zum überlaufen gebracht hat. Macrons Umfragewerte sind nicht erst aufgrund seiner vielleicht gut gemeinten Umweltschutzmaßnahmen in den Keller gesunken. Genauso wenig ist, entgegen der Behauptung Philippes, die Einheit der Nation erst seit den Gelbwesten in Gefahr. Die Einheit der Nation ist eine Illusion. Jeder, der die Aufnahmen der anderen Seite der „Festlichkeiten“ nach dem fulminantem Sieg der französischen Nationalmannschaft bei der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft gesehen hat – dem vermutlich größten Moment nationaler Freude seit Jahrzehnten – musste unweigerlich feststellen, dass der Haussegen in der Grande Nation gehörig schief hängt (18). Da half es auch nicht, dass Macron, Sohn eines Ärzteehepaares, sich nach dem Endspiel mit seinen Helden, überwiegend Jungs aus den rauen Vorstädten, im „Instagram-Livestream“ sehen ließ und mit Paul Pogba zum berühmten „Dab-Move“ ansetzte.Dass die Gelbwesten gerade ihren Präsidenten zum Feindbild auserkoren haben, hängt mit einem tief sitzenden Gefühl der Ungerechtigkeit zusammen, welches Macron mit seinen großen politischen Entscheidungen bisher stets zu nähren gewusst hat. Beispiele gefällig?In Frankreich vereint das obere 1% der Haushalte knapp 23% des nationalen Vermögens auf sich. Klingt viel, sind im Vergleich zum Nachbarland Deutschland jedoch schon fast kommunistische Verhältnisse (19). Mit ein Grund für diese, nennen wir sie mal „ausbalancierteren“ Verhältnisse, war die hohe Besteuerung eben jener 1%-Superreichen. „War“ deswegen, weil Macron als eine seiner ersten Amtshandlungen überhaupt, die Reichensteuer (ISF) durch eine Reichensteuer-Light (IFI) ersetzt hat. Diese lässt von ursprünglich etwa 4 Milliarden Euro, nunmehr lediglich 850 Millionen Euro zur jährlichen Umverteilung übrig (20). Doch keine Panik! Die hierdurch entstehende Differenz wird den ärmeren Bevölkerungsschichten freilich über andere Wege, solchen des „Trickle-Down“, schon wieder zu gute kommen. Wirklich! Steht so in den Infobroschüren zu Makroökonomie von Macrons ehemaligem Arbeitgeber – der Rothschild Investment Corporation. Man muss nur dran glauben.Ein weiterer Grund warum die Verunglimpfung „Macron – Präsident der Reichen“ vielleicht doch nicht so deplaziert ist, findet sich in seiner Zeit als Wirtschaftsminister von François Hollande. In dieser Funktion kam ihm, zusammen mit seinen Kollegen im Finanzministerium, eine geniale Idee – der CICE. Was das ist? Vereinfacht erklärt ist der CICE eine staatliche Zuwendung, bei der der Staat allen Unternehmen mit mehr als einem Angestellten, 7% aller Gehälter bis zu einer Obergrenze von etwa 3700€ zahlt (21). Begründet wurde der CICE damit, dass man auf diesem Wege versuchen wolle, Investitionen zu forcieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nur: Verpflichtend ist hier rein gar nichts. Und so verwundert es auch nicht, dass eine Studie von „France Strategie“ zwei Jahre nach der Verabschiedung von CICE konstatieren muss: „Das Komitee hält die Resultate jener Untersuchungsteams für robust, die zu dem Schluss kommen, dass keine kurzfristigen Effekte des CICEs auf Investitionen, Forschung & Entwicklung, sowie die Exporte zu verzeichnen sind“. Was den Broterwerb angeht, spricht die Studie von einer Zahl an Arbeitsplätzen „in der Größenordnung von 50.000 bis 100.000, die gesichert bzw. neu geschaffen werden konnten“ (22).Für das Jahr 2019 beläuft sich die Höhe dieser staatlichen Steuergeschenke an das Unternehmertum auf 40 Milliarden Euro (23). 40 MILLIARDEN EURO. Man muss kein Volkswirtschaftsprofessor sein, um sich auszumalen wie viele neue Arbeitsplätze man mit diesem hübschen Batzen an Geld hätte schaffen können. Eine konservative Rechnung des Internetportals „Osons Causer“ kommt auf eine Zahl von weit über 1 Million (24). Doch wo ist das Geld hin, wenn schon nicht in Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen?Nun, über das größte Geschenk des CICE-Weihnachtsmanns durfte sich 2018, wie auch in den Jahren zuvor, das Einzelhandelsunternehmen Carrefour freuen. 132 Millionen Euro gab es, was den Berg an steuerlichen Zuwendungen, die Carrefour seit Bestehen des CICEs verbuchen konnte auf sage und schreibe 744 Millionen Euro anschwellen ließ (25). In der Chefetage zeigte man sich darüber zutiefst dankbar, verkündete aber gleichzeitig noch im vergangenen Januar, man werde aufgrund eines „harten Jahres“ 2400 Posten abbauen müssen (26).Hauptaktionär bei Carrefour ist übrigens Bernard Arnault, der mit einem geschätzten Vermögen von 75 Milliarden US Dollar auf Rang 4 der Forbes Liste der reichsten Menschen der Welt rangiert. Dieser ist seit 2015 stolzer Besitzer der 130-Millionen-Euro-Yacht „La Symphonie“, welche seither unter der Flagge der Cayman Inseln (soll mal einer sagen die Franzosen besäßen einen übertriebenen Nationalstolz) im Meer vor sich hin tuckert (27). Trickle-Down vom feinsten für die Yachtindustrie!Wie geht es weiter?Es wird spannend zu beobachten sein, welche Dynamiken, kurz und langfristiger Natur, sich aus der Gelbwesten Bewegung noch ergeben werden. Die Regierung Macron jedenfalls, arbeitet schon fieberhaft an einer Lösung, sollte sich das entzürnte Volk mit der vorgeworfenen Beruhigungspille nicht zufrieden geben. Innenminister Christophe Castanner brachte jüngst eine Rückkehr zum Ausnahmezustand ins Spiel (28). Verständlich, schließlich ließe sich so das lästige Problem der Versammlungsfreiheit vorzüglich lösen. Anstalten den eigenen Kurs zu überdenken, macht man auf Seiten von „La République En Marche!“ hingegen keine. Eine Rückkehr der Reichensteuer ISF schloss Macron ebenso kategorisch aus, wie einen generellen Kurswechsel in seiner Reformpolitik (29).Wenn dem so ist, wird sich am französischen Gemütszustand aller Voraussicht nach nicht viel ändern. Schubhaft wird es wohl immer mal wieder zu Frustrationsentladungen kommen, gleich der am vergangenen Samstag auf der Elysee Promenade. Die Politik wird immer mal wieder minimale Zugeständnisse machen, die keine Zugeständnisse sind, bis das Spiel bei der nächsten Wahl 2022 in die nächste Runde geht. Ob Macron mit dieser Taktik jemals wieder Zustimmungswerte von über 30% erreichen wird, geschweige denn die nächsten 4 Jahre durchhalten wird, bleibt abzuwarten.Doch trotz alldem ist die Gelbwesten Bewegung in einer Hinsicht schon jetzt ein voller Erfolg: Die wirklich wichtigen Themen, die das Land umtreiben, werden gemeinsam diskutiert. Links und Rechts treffen sich im Kreisverkehr und werden sich zunehmend bewusst, dass sie eigentlich im selben Boot sitzen. Damit wird ein Grundstein für gesellschaftliches Zusammenrücken gelegt. Ob etwas aus diesem Potenzial erwächst – und wenn ja was – wird sich in den kommenden Monaten und Jahren herauskristallisieren. Die etablierten Parteien haben bei den vergangenen Wahlen ihren Denkzettel ja bereits bekommen. Warum sollte selbiges nicht auch mit dem unter dem Deckmantel des Fortschrittes verkappten Establishement passieren?

    Quelle: https://kenfm.de/steineschmeisser-in...-im-massanzug/
    Liebe Grüße
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  2. #122
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    Gewalt in der Geisterstadt Russland soll Krawalle in Frankreich aktiv befeuern

    Wenn die Argumente ausgehen und nichts mehr hilft: Dann war es Russland/Putin!

    Die schweren Krawalle in Paris setzen sich fort. Über 1000, teils schwer bewaffnete Menschen werden festgenommen. Schürt Russland mit Desinformationen die Proteste, um Macron zu schaden?

    Tränengas, Zusammenstöße mit der Polizei und Massenfestnahmen: Auch der vierte Protesttag der "Gelbwesten" in Frankreich ist von Gewalt bestimmt. Möglicherweise spielen auch 600 Twitter-Profile dabei eine Rolle, die laut einer US-Stiftung dafür bekannt sind, die Agenda des russischen Kremls zu befördern. "#giletsjaunes", die französische Bezeichnung für die Gelbwesten, sei in den vergangenen Wochen der bedeutendste Hashtag der Profile gewesen, sagte Bret Schafer vom German Marshall Funds der Nachrichtenagentur Bloomberg.

    Russische Staatsmedien verzerren das Geschehen

    Mit den Accounts werde hauptsächlich Desinformation russischer Staatsmedien RT, Sputnik News und Ruptly verbreitet. Bereits im Wahlkampf hatten die Medien Falschbehauptungen über Emmanuel Macron verbreitet, den heutigen Präsidenten Frankreichs. Auch hatte es Hacker-Attacken auf die Kampagne gegeben, die Russland zugeschrieben werden. Offenbar hat sich die Agenda nicht geändert. Recherchen von t-online.de hatten vor Kurzem eine heimliche Medienzentrale des russischen Staats mitten in Berlin aufgedeckt.

    weiter hier: https://www.t-online.de/nachrichten/...-befeuern.html
    Die sogenannte "Recherche" von t.online ist nichts als eine Verklärung von Informationen über Medien, die versuchen den Leuten wirkliche Nachrichten zu vermitteln!
    Nicht diesen Lügenquatsch des Mainstreams.

    LG
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  3. #123
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    AW: Frankreich und die EU

    Gelbe Jacken - Unterwerfung zur Revolution

    lg

  4. #124
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    Interview mit Ghislain Coutard, den Mann hinter der Idee der gelben Weste

    Einen Monat vor den ersten Strassensperren in Frankreich reagierte Ghislain Coutard auf einen Aufruf bei Facebook, indem er sein eigenes Video veröffentlichte, das schnell viral wurde. Darin schlug Coutard vor, dass die Menschen als Zeichen der Solidarität eine gelbe Warnweste auf das Armaturenbrett ihres Autos legen, was erstaunlicherweise eine Bewegung in ganz Frankreich auslöste, die der Gelben Westen.


    Sein Video erschien am 17. Oktober und wurde 5,4 Millionen Mal angeschaut. Darin erklärt er im Auto sitzend seinen Frust über die unhaltbare Situation in Frankreich und er legt seine Weste, die er für die Arbeit benötigt, auf das Armaturenbrett. Hier die Youtube-Version:



    Coutard - der am vergangenen Wochenende nicht in Paris war - sprach mit dem TV-Sender Euronews darüber, warum er das Video gepostet hat, warum er sich der Bewegung anschloss und was passieren muss, damit die Proteste aufhören.



    Euronews: Erzählen Sie mir von Ihrem Video, das Sie online gestellt haben.

    Ghislain Coutard: Ich habe mich wie alle anderen mit diesem Video beschwert und kam auf die Idee, die gelbe Weste zu verwenden, da ich sie jeden Tag bei der Arbeit verwende.

    Als ich sie auf das Armaturenbrett meines Autos legte, wurde mir klar, wie sichtbar sie ist. Es ist eine Idee, die ganz von alleine kam. Ich war sehr überrascht, wie viele Aufrufe mein Video bekam und wie schnell ich sie bekam.

    Warum haben Sie sich entschieden, an den Protesten überhaupt teilzunehmen?

    Weil ich sehe, dass (die Preise) alles ohne nennenswerten Grund steigt. Ich weiss nicht, wohin das Geld geht, also wurde ich wütend. Das Leben wird immer teurer.

    Wir arbeiten und wir machen Überstunden, aber wir werden für alles besteuert. Am Ende frage ich mich, warum ich überhaupt arbeite, nur um zu überleben. Wir haben nur ein Leben und müssen alles weggeben ... es ist nicht möglich.

    Wie sieht die Arbeit eines Tages für Sie aus?

    Ich verlasse das Haus früh, ich fahre täglich zwischen 200 und 500 Kilometer und arbeite in der Reparatur von Maschinen in Fabriken. Also schlafe ich, arbeite, schlafe, arbeite und bezahle, bezahle und bezahle.

    Das Wochenende bin ich müde, weil die Woche hart war. Entweder sind wir müde oder wir haben kein Geld, weil das Leben immer teurer wird.

    Sehen Sie dasselbe Muster um Sie herum?

    Ja, als ich das Video gemacht habe, war es besonders für die engen Freunde von mir, die nicht das gleiche Gehalt wie ich haben und es wirklich hart haben, und für sie wird es wirklich schwieriger zu leben.

    Wenn irgendein Problem auftritt, können wir nicht damit umgehen, weil wir kein Geld sparen können.

    Was muss die Regierung tun?

    Sie müssen weniger arrogant sein, weil sie nicht das gleiche Leben haben wie wir. Sie wissen nicht einmal, was der Mindestlohn ist, sie wissen nicht, wie viel Diesel derzeit kostet, sie müssen nicht für Diesel bezahlen, um zur Arbeit zu fahren, sie zahlen nicht für Restaurants. Sie sind in einer anderen Welt, sie können nicht vergleichen.

    Wenn wir nicht jemanden haben, der weiss, dass das Leben wirklich so ist, werden wir das nie durchstehen. Jemand muss wissen, was es bedeutet, einmal im Leben nicht genug Geld auf seinen Bankkonten zu haben.

    Was muss sich ändern, damit die Bewegung stoppt?

    Das ist die Frage, die sich alle stellen. Es ist wahr, dass alle schreien und protestieren, aber auf dem Papier haben wir nichts Konkretes.

    Das Minimum wäre, in den vollen Rückwärtsgang zu schalten, den Mindestlohn ein wenig zu erhöhen, um Kaufkraft zu geben.

    Wenn sie (die Regierung) ihre Gehälter senken, um ein Beispiel zu sein […], sie müssen keine 15'000 € pro Monat verdienen, um zu leben, wenn alles bezahlt ist.

    Ist das eine neue Wut?

    Das ist schon seit Jahren so. Er (Macron) bezahlt dafür, wie arrogant er ist. Das, plus die Art, wie er mit den Franzosen spricht. Er interessiert sich nicht für die Menschen, er ist in seiner Welt. Für all das muss er jetzt bezahlen. Er ist der arroganteste aller Präsidenten. Ich weiss nicht, warum er das tut, er sollte wissen, wie er mit Franzosen spricht. Er glaubt, dass er allen überlegen ist.

    Für diejenigen im Ausland, die nicht von Anfang an mitverfolgt haben, was möchten sie das sie über die aktuelle Lebenssituation der Franzosen und die Bewegung der gelben Weste verstehen?

    Die Gelben Westen nicht mit den Leuten zu verwechseln, die Dinge beschädigen und gewalttätig sind, die Bewegung ist sehr spezifisch und hat einen sehr guten Grund. Es ist keine Eifersucht gegenüber den Reichen, wie manche sagen.

    Die Regierung tut alles, damit die Reichen reich und die Armen arm bleiben. Jeder muss wissen, dass die Reichen alles tun, um reich zu bleiben und versuchen uns zu spalten. Wenn alle mehr hätten, wären alle glücklicher.

    ----------

    Ghislain Coutard, der Initiator der Gelben-Westen-Bewegung, bestätigt um was er geht, nämlich die 1% oben gegen die 99% unten.

    Macron ist ein arrogantes Arschloch und tut alles für die Reichen gegen die Masse der arbeitenden Bevölkerung. Das ist sein Auftrag und deshalb wurde er mit Wahlmanipulation durch das Establishment zum Präsidenten gemacht.

    Macron hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung, denn er bekam im ersten Wahlgang nur 24 Prozent der Stimmen.

    Eigentlich hätte die Wahl zwischen Le Pen und Fillion stattfinden müssen, aber die kontrollierten Medien liessen eine gigantische negative Propaganda gegen die beiden los.

    Marie Le Pen wurde als Rechtsradikale Nationalistin diffamiert, dabei ist sie alles andere als das. Nämlich ihr Programm ist wie das von
    Charles de Gaulle, also patriotisch, der gegen die NATO, für ein Europa der Nationen, gegen die Migration und für Souveränität stand.

    François Fillon, obwohl ein Vertreter des Establishments, da Premierminister 2007–2012 unter Sarkozy, und pro EU, hat man fertig gemacht, in dem man ihn eine Nähe zu Russland unterstellte und irgendwelche Skandal nachsagte.

    Die Franzosen sind leider auf die Meinungsmanipulation reingefallen und haben Macron mit 66,1 % gegenüber Le Pen 33,9 % gewählt. Jetzt sind sie aufgewacht und haben ihren Fehler erkannt.

    Sie verlangen bei ihren Demonstrationen den Rücktritt von Macron; "Macron démission!"

    Es zeigt sich, am Ende bringt eine Wahlmanipulation gegen den echten Volkswillen nichts, denn wie sagte Abraham Lincoln?

    "Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."

    Ein Schuss ins Knie für die Finanzelite, denn ihre Marionette Macron wird kaum die Amtszeit bis 2022 überleben. Wahrscheinlich werden sie ihn selber zum Rücktritt zwingen, denn sonst wird Frankreich unregierbar.

    -------------

    Hier ein Geschichtsrückblick über Charles De Gaulle, der erste Politiker der Geschichte, der 1965 bereits die Schwäche des Dollars erkannte, Washington damit konfrontierte und darauf bestand, die Dollars in französischem Besitz in Gold zu konvertieren.

    In seiner berühmten Rede erklärt er den Franzosen, Washington hätte es geschafft, das die USA Schulden gratis machen kann, Schulden auf Kosten aller anderen Länder.



    Er verlangte, dass die USA die umgetauschten Dollars in Gold den Franzosen aushändigen, damit der Bestand nicht "dem Zugriff einer fremden Macht preisgegeben" sei.

    Anfang August 1971 wurde ein Kriegsschiff nach New York entsandt, um das Gold aus dem Lager der New York Federal Reserve Bank abzuholen und nach Frankreich zu bringen.

    Weil einige Länder wie die Schweiz dem französischem Beispiel folgten und auch ihr Gold zurück wollten, musste Präsident Nixon am 15. August 1971 das Ende der Golddeckung des Dollars verkünden.

    Der US-Dollar ist seitdem durch NICHTS gedeckt, ausser durch die Drohung mit der amerikanischen Kriegsmaschine ... und durch die Vereinbarung mit dem saudischen Königshaus, das ÖL nur gegen Dollars zu verkaufen. Im Gegenzug hält Washington die Kopfabschneider an der Macht.
    Liebe Grüße
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  5. #125
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    Frankreichs Präsident richtet "Mea Culpa" an die Nation Macrons Drahtseilakt

    Die Franzosen wollten doch keine Krümel, sondern das Baguette!

    Wende im Élyséepalast: Nach wochenlangen Massenprotesten gegen seine Politik macht Staatschef Emmanuel Macron Zugeständnisse. Reicht das aus, um den Flächenbrand einzudämmen?

    Der sonst so angriffslustige Emmanuel Macron ist angesichts der "Gelbwesten"-Proteste gefährlich in die Defensive geraten. "Ich weiß, dass ich einige von Ihnen mit meinen Bemerkungen verletzt habe", räumt der französische Staatschef bei seiner Fernsehansprache an die Franzosen am Montagabend in ungewöhnlicher Offenheit ein.
    Der 40-Jährige äußert auch Verständnis für die Wut, die sich auf den Straßen des Landes seit Wochen Bahn bricht. Die Gewaltausbrüche bei Protesten mit vielen Verletzten verdammt der sozialliberale Staatschef jedoch als nicht hinnehmbar.
    Nach seinem "Mea Culpa" wirbt Macron dafür, gemeinsam einen Weg zu finden, um aus der schweren Krise herauszukommen. Der Staatschef spricht bereits von einem "wirtschaftlichen und sozialen Notstand".
    Macron trat nach langem Schweigen vor die Kameras. Medien nannten den Auftritt die "Stunde der Wahrheit" oder einem "Drahtseilakt". Die eskalierte Krise zwang den einstigen Polit-Jungstar, zu handeln - und Bescheidenheit zu zeigen. Denn die Proteste legen das Land teilweise lahm. In Paris und in anderen Städten gab es am vergangenen Wochenende wieder schwere Ausschreitungen und viele Festnahmen.

    Macron steht unter enormen Druck

    Der Staatschef, bisher von Mitarbeitern so gerne als "Herr der Uhren" stilisiert, stand unter enormen Druck. Nicht nur die "Gelbwesten", sondern auch Politiker der Opposition forderten von dem früheren Wirtschaftsminister "starke Maßnahmen".
    Macron kündigt nun in seiner "Rede an die Nation" an, dass Beschäftigte mit dem Mindestlohn Smic 100 Euro im Monat mehr erhalten sollen - schon vom kommenden Jahr an. Beschäftigte sollen auch eine Jahresendprämie erhalten, falls ihre Arbeitgeber dazu in der Lage sind.
    Viele bezweifeln aber, dass die Zugeständnisse Macrons und der Mitte-Regierung von Premier Édouard Philippe ausreichen, um den Flächenbrand im Land zu löschen. Denn die im Land geäußerten Forderungen umfassen auch die Wiedereinführung der weitgehend abgeschafften Vermögensteuer für wohlhabende Bürger - und das lehnt Macron ab. Neue Proteste an diesem Samstag sind bereits absehbar.

    Die "soziale Wende", von der in Frankreich bereits gesprochen wird, dürfte für Frankreich teuer werden. Zumal sich die von den "Gelbwesten-Protesten" ausgelöste Krise auf das Wirtschaftswachstum negativ auswirken wird. Kann nächstes Jahr die Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung eingehalten werden? "Ich bin dafür, dieses Dogma in Europa in Bewegung zu bringen", meint Landwirtschaftsminister Didier Guillaume im Nachrichtensender Franceinfo mit Blick auf das Neuverschuldungslimit. Macron schaffte es bisher, die Defizitgrenze einzuhalten und damit insbesondere gegenüber Deutschland glaubwürdig aufzutreten.
    Am Donnerstag wird Macron zum EU-Gipfel nach Brüssel aufbrechen. Auch in der Europapolitik kann der einstige Senkrechtstarter nicht die Erfolge einfahren, die er gerne schnell gehabt hätte. Dazu gehört das Vorhaben einer Steuer für Digitalriesen wie Facebook und Google. Es scheiterte vorerst, da die europäischen Finanzminister zerstritten sind. Der Grünen-Europapolitiker Sven Giegold sieht Macron wegen der Rückschläge in der Heimat und in Brüssel gleich "doppelt geschwächt".

    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/...tseilakt-.html
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  6. #126
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    Schießerei am Weihnachtsmarkt Drei Tote bei Terroranschlag in Straßburg – Täter auf der Flucht

    Der malerische Weihnachtsmarkt in Straßburg zieht jedes Jahr viele Besucher an. Nun hält der Terror in der Stadt im Elsass Einzug. Ein Mann eröffnete das Feuer im Stadtzentrum – und versetzt damit das ganze Land in höchsten Alarmzustand.

    Frankreich ist erneut von einem schweren Terroranschlag erschüttert worden. Bei dem Angriff mitten in der Weihnachtssaison wurden am Dienstagabend drei Menschen in Straßburg getötet, wie Frankreichs Innenminister Christophe Castaner am frühen Morgen mitteilte. Zwölf Menschen wurden nach seinen Angaben verletzt, sechs von ihnen sehr schwer. Die Polizei geht von einem terroristischen Hintergrund aus. Der Täter war am frühen Mittwochmorgen noch auf der Flucht.
    Eines der Todesopfer kommt aus Thailand. Das Außenministerium in Bangkok bestätigte, dass es sich um einen 45 Jahre alten Mann handelt, der zusammen mit seiner Frau zu einem Urlaub in Frankreich war. Das Paar war erst wenige Stunden zuvor eingetroffen. Die Frau blieb dem Ministerium zufolge unverletzt. Nach Medienberichten starb der Thailänder durch einen Schuss in den Kopf.

    Frankreichs Regierung ließ nach dem Anschlag die höchste nationale Sicherheitswarnstufe ausrufen. Das bedeute verstärkte Kontrollen an den Grenzen des Landes, erläuterte Castaner. Auch Weihnachtsmärkte würden stärker kontrolliert. Laut dem Minister war der mutmaßliche Täter bereits wegen Delikten in Frankreich und Deutschland verurteilt worden.

    Der Verdächtige hatte nach Angaben der Präfektur gegen 20 Uhr nahe dem Weihnachtsmarkt der Elsass-Metropole das Feuer eröffnet. Castaner beschrieb den genauen Tatort nicht näher und sagte lediglich, der Täter habe an drei verschiedenen Orten in der Stadt "Terror" verbreitet. Zwischen 20 und 21 Uhr habe er sich zweimal einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Patrouilleneinsatz geliefert.

    weiter hier: https://www.t-online.de/nachrichten/...r-flucht-.html
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  7. #127
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    Frankreich ist ein Polizeistaat

    Weil die meisten Menschen ausserhalb Frankreich nicht wissen, nicht verstehen und auch nicht glauben wollen, dass das Land unter Macron eine neoliberale, linksfaschistische, globalistische Diktatur und damit Hölle ist, zeige ich folgenden Bericht. Darin sieht man wie die Zuschauer von einem Massenaufgebot an Polizisten daran gehindert werden, die Show des berühmten Komiker DIEUDONNÉ zu sehen. Sie wurden vor dem Betreten des Theaters ausgesperrt.



    Dieudonné sagt, die Ausperrung seiner Zuschauer aus seinem eigenen Theater wäre völlig illegal und willkürlich, aber Frankreich wäre kein Rechtsstaat mehr, sonder ein Polizeistaat, wo Meinungen die dem Staat nicht passen brutal mit Gewalt unterdrückt werden.

    Dies passierte am 11. Oktober 2018 vor dem Theater l'Ampoule in Châtillon.


    Sein eigenes Theater blieb leer, weil die Zuschauer von der Polizei ausgesperrt wurden.


    So viel zur Meinungs-, Rede- und Kunstfreiheit in Frankreich. Und dann behaupten doch die Politiker, die EU und seine Mitgliedsländer wären ein Leuchtturm der Demokratie, ein leuchtendes Beispiel für andere (lach).

    Was dürfen die Franzosen vom Komiker, Schauspieler und politischen Aktivist Dieudonné NICHT hören? Seine Satire und Witze über alles mögliche. Auch über den Zionismus, was ihn den Vorwurf des "Antisemitismus" einbrachte.

    Kritik am Zionismus wäre antisemitisch, wird behauptet.

    Das ist genau so absurd und falsch wie die Behauptung, Kritik am Kommunismus wäre antirussisch oder Kritik am Nationalsozialismus wäre antideutsch.

    Jeder kann ein Zionist sein, ein Vertreter einer rassistischen Ideologie, und hat nicht unbedingt mit Judentum was zu tun.

    In Frankreich werden Dieudonnés Veranstaltungen nicht als künstlerische Auftritte, sondern als politische Veranstaltungen gewertet, in denen Dieudonné angeblich Hass verbreite.

    Ich stelle mir nur vor, was passieren würde, wenn diese Unterdrückung eines Künstlers in Russland passieren würde, wie dann die Westmedien einen hysterischen Schreikrampf kriegen würden.

    Wenn es aber in Frankreich stattfindet, wird es totgeschwiegen und man weiss nichts davon, hört und sieht nichts. Nur die alternativen Medien berichten darüber.

    Da die Zuschauer nicht ins Theater durften, musste Dieudonné vor die Tür, um mit seinem Publikum zu sprechen, dass auf der Strasse stand. Er sagte:

    "Aussergewöhnlich, meine Freunde, ... willkommen bei 'in Wahrheit' ... unter diesem Mond. Wie ihr seht, hat das Spektakel bereits begonnen. Ja, ich habe die Unterstützung des Staates jetzt ... ein Konzept, das ich erfunden habe.

    Zwischen Euch und mich ist ein Chordon an Bereitschaftspolizei ... um den Abend etwas zu würzen. Ihr lacht? Beruhigt Euch. Es wird nicht gut von ihnen aufgenommen. Ich bringe die Leute zum Lachen, die Zahnlosen zum Lachen, den Abschaum zum Lachen.

    Oh ja, Ihr seid einige von ihnen.
    "

    Im Begleittext zum Video steht:

    CRS und Zuschauer waren zahlreich anwesend bei der Premiere von "In Wahrheit", der brandneuen Show von Dieudonné. Die Szene wiederholt sich jeden Tag im Théâtre de l'Ampoule in Châtillon: Der Humorist wird von einem Polizistencordon vom Publikum abgeschnitten. Der Grund für diesen aussergewöhnlichen Einsatz ist vage, nur der politische Wille, dem Künstler Schaden zuzufügen, ist klar. Sie werden in diesem Bericht erfahren, wie Dieudonné mit diesem Druck spielt, aber in welcher Dimension der Künstler seine Arbeit fortsetzen möchte ...

    CRS steht für Compagnies Républicaines de Sécurité (deutsch: Sicherheitskompanien der Republik, was der Bereitschaftspolizei entspricht)



    Was hatte Dieudonné dem Unrechtsstaat zu sagen, der seine Veranstaltungen blockiert und sabotiert? Er machte den vom ihm erfundenen Quenelle-Gruss, eine Geste die von Dieudonné als Protestausdruck gegen das politische Establishment dargestellt und von vielen Ausführenden auch als solcher aufgefasst wird.


    Um ihn und andere die ihn machen zu schaden, wird von der Obrigkeit und den Medien behauptet, es wäre ein umgekehrter Hitlergruss oder eine Nazi-Geste. In der Schweiz wird man dafür bestraft. Dabei bedeutet diese eher, "ihr könnt mich so tief hinein am Arsch lecken!!!"

    Macron müsste man wegen Hitler-Gruss anzeigen ...


    ... und Merkel auch:



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  8. #128
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    Terroranschlag von Strassburg kommt wie gerufen

    Nun, wie wahrscheinlich kann es sein, dass man genau zum richtigen Zeitpunkt eine "passende False Flag" gegen die Gelbwesten inszeniert?

    Das kann man wohl eindeutig mit 100% annehmen!

    Die Frage, ob die Franzosen jetzt noch genauso weitermachen werden, ist schwerer zu beantworten.

    Wenn ich der französische Innenminister wäre und fast 90'000 Polizisten aufbieten musste, um die Gelben Westen landesweit unter Kontrolle zu bringen, wie am vergangenen Wochenende, dann würde ich mir was einfallen lassen, damit ich in Zukunft hart durchgreifen kann und es keine Demonstrationen mehr gibt. Ich würde einen "Terroranschlag" inszenieren, am besten auf einen Weihnachtsmarkt, um dann die höchste Terrorwarnstufe für das Land ausrufen und alle Versammlungen aus "Sicherheitsgründen" verbieten zu können.

    Denn, was kaum wahrgenommen wurde, nach Macrons Ansprache am Montag kam es erneut zu gewaltsamen Protesten. Die Gelben Westen forderten noch mehr Zugeständnisse von ihm, die angekündigten Massnahmen reichten nicht aus. Es kam zum "schwarzen Dienstag" mit Strassensperren an Kreiseln und Mautstationen in ganz Frankreich. Eine Gruppe wütender Demonstranten hat sogar kurz nach Macrons Rede den Eingang des lokalen Regierungsbüros in Mont-de-Marsan im Südwesten Frankreichs zugemauert. Auch Schüler und Studenten haben sich der Bewegung angeschlossen und setzten ihre Blockaden und Streiks in Bezug auf Bildungsreformen fort.

    Am Wochenende wird der "Acte5" mit weiteren Demonstration erwartet, denn Macron hat die Gemüter überhaupt nicht mit dem Streuen seiner paar Krümeln beruhigt. Der linke Jean-Luc Mélenchon sagte, Macron irre sich sehr, wenn er der Meinung sei, "etwas Geld verteilen" würde "den Aufstand" beruhigen. Die Gelben Westen verlangen weiter den Rücktritt von Macron!

    Deshalb musste was zur Ablenkung stattfinden und voila, quelle coïncidence, ein Terroranschlag ist in Strassburg passiert!!!


    Es wird uns erzählt, ein 29-jähriger Mann eröffnete am Dienstagabend gegen 20 Uhr am Weihnachtsmarkt von Strassburg das Feuer. Er erschoss drei Menschen. 13 Menschen wurden verletzt, acht von ihnen sehr schwer, wie die Präfektur am Mittwoch mitteilte.

    Der Einzeltäter hätte die Sicherheitsmassnahmen für den Weihnachtsmarkt umgangen, wild um sich geschossen, lieferte sich zwei Schusswechsel mit Soldaten und Polizisten, hätte dabei "Allahu Akbar" gerufen und wäre dann mit einem Taxi davongefahren.

    Der freiberufliche Journalist Camille Belsoeur sagte, er sei in einer Wohnung eines Freundes in der Innenstadt gewesen und habe die Schüsse zunächst für Feuerwerkskörper gehalten. "Wir haben das Fenster geöffnet. Ich habe gesehen, wie ein Soldat etwa 12 bis 15 Schüsse abfeuerte", sagte er.

    Da der Attentäter angeblich dadurch verletzt wurde, müsste er doch leicht zu finden sein, wenn er medizinische Versorgung benötigt. Aber er ist wie vom Erdboden verschwunden.

    Jedenfalls hat Innenminister Christophe Castaner in der Nacht auf Mittwoch sofort im Zuge des Anti-Terror-Plans Vigipirate die Warnstufe auf das höchste Niveau "urgence attentat" ("Notfall Anschlag") angehoben, was die Rechte der Franzosen einschränkt.

    Wer jetzt noch gegen das Macron-Regime sich äussert und demonstriert, wird als Terrorist bezeichnet. So kann man die Gelben-Westen-Bewegung im Keim ersticken. Clever eingefädelt vom Machtapparat.

    Je länger sie ihn suchen müssen, je länger kann der Ausnahmezustand aufrechterhalten und begründet werden. Sollten sie den mutmasslichen Attentäter finden, dann wird er höchst wahrscheinlich "auf der Flucht erschossen", damit er nicht reden kann.

    Jedenfalls ist das Thema Gelbe Westen jetzt vom Tisch in Frankreich und "TERROR" ist die Nummer 1!!!

    Inszenierte Terroranschläge waren schon immer das gerne genutzte Mittel, um die Opposition gegen die Regierung auszuschalten, die Bevölkerung abzulenken und hinter dem Polizeistaat zu solidarisieren.

    Jetzt kann man sogar den Einsatz des Militärs im Inland begründen!!!

    Ein Soldat sperrt den Zugang zum Weihnachtsmarkt ab

    Ich sag ja, quelle coïncidence???

    Die "Terroristen" haben die Gabe immer dort zuzuschlagen, wo man sie gerade benötigt. Wer sagt, das ist Absicht und kein Zufall, ist ein Verschwörungsspinner!!!

    ---------------------

    UPDATE 10:00 Uhr: Die Behörden haben den Namen des mutmasslichen Attentäter herausgegeben. Es soll sich um Cherif Chekatt handeln, einen mehrfach verurteilten Einbrecher.

    So ist er in eine Zahnarztpraxis in Mainz und eine Apotheke in Engen im Süden Baden-Württembergs eingebrochen. Ausserdem wurde er unter anderem schon 2008 in Frankreich und 2013 in der Schweiz jeweils wegen mehrerer Einbrüche zu Gefängnisstrafen verurteilt. Alle Taten hat er zugegeben.

    UND DAS SOLL DER TERRORIST VON STRASSBURG SEIN???

    Von einem "simplen" Einbrecher zum Massenmörder mutiert ... wer soll das glauben? Die meinen auch, wir sind blöd und schlucken alles. Ich hätte einen "glaubhafteren" Terroristen als Sündenbock rekrutiert.

    UPDATE 10:30 Uhr: Jetzt gibt es auch ein Foto von Cherif Chekatt.


    Um dieses Bild zu finden haben die Behörden mehr als 12 Stunden gebraucht, dabei war er ihnen laut Strafakte bekannt.

    Ach sie haben vergessen seinen Pass am Tatort als "Beweis" zu pflanzen, was ja zur Standardpraxis bei gefakten "Terroranschlägen" gehört und in anderen Fällen die Identifizierung beschleunigte.

    Obwohl, wieso wussten sie gleich nach der Tat, wer er ist???

    UPDATE 12:00 Uhr: Sieht so aus wie wenn ich nicht der einzige bin, der an ein Ablenkungsmanöver des Staates denkt. Unter den Gelben Westen kursiert die Mutmassung, Strassburg wurde inszeniert.

    Es musste der Staatssekretär des Innenministeriums Laurent Nuñez dazu Stellung nehmen und hat sich darüber aufgeregt: "Ich bin empört, [...] wir sind eindeutig in den Verschwörungsthesen".

    https://twitter.com/franceinter/stat...kommt-wie.html

    "Laut Tweets und anderen Bemerkungen gedeihen solche Verschwörungs- theorien in den Reihen der 'Gelben Westen'. Und das ist ein weiterer Beweis. Solche Dinge zu sagen, ist ehrlich gesagt eine Schande."

    Ach ja, du fils de pute? Die wirkliche Schande ist das brutale Vorgehen der Polizei gegen das Volk und alle die eine andere Meinung haben.

    Update 20:00 Uhr: Es sind 24 Stunden seit dem "Terroranschlag" vergangen und es gibt keine Spur des "Täters". Wie ist das möglich?
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  9. #129
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    Erste soziologische Studie über Gelbwesten: Hoher Frauenanteil und mehrheitlich linksorientiert

    Es sind und bleiben eben Lügenmedien! Punkt!

    Unter der Leitung des Émile-Durkheim-Universitätszentrums wurde eine erste soziologische Studie über die Gelbwesten durchgeführt. Dafür sind zahlreiche Soziologen durch ganz Frankreich gereist und haben das Gespräch mit den Gelbwesten gesucht. Die Ergebnisse überraschen.

    Zwischen dem 24. November und dem 1. Dezember haben über 70 Soziologen Fragebögen mit 28 Fragen an die Gelbwesten im ganzen Land verteilt und analysiert. Die ersten Ergebnisse hat die Tageszeitung Le Monde veröffentlicht.
    Mehrheit der Gelbwesten bezeichnet sich als links

    Die Zahlen brechen mit einigen Vorurteilen, insbesondere was die politische Verortung der Teilnehmer bei den Gelbwesten betrifft. 33 Prozent der Befragten bezeichnen sich als "weder links noch rechts". Aber von den 67 Prozent der Gelbwesten, die sich zu einer politischen Richtung bekennen, bezeichnen sich 42 Prozent als links und 15 Prozent als "extrem links". Sechs Prozent positionieren sich in der "politischen Mitte", zwölf Prozent als "rechts" und 5,4 Prozent als "extrem rechts".
    Gemeinsam ist allen die Aussage, dass sie für eine höhere Kaufkraft und gegen eine Politik zugunsten der Reichen kämpfen. 81 Prozent sprechen sich gegen politische Parteien als Teil der Bewegung aus, und 64 Prozent der Gelbwesten lehnen Gewerkschaften ab.
    Durchschnittseinkommen der Gelbwesten 30 Prozent unter Durchschnitt
    45 Prozent der Gelbwesten-Aktivisten sind Frauen. Die Formalbildung der Aktivisten liegt signifikant unter dem französischen Durchschnitt, ebenso deren Haushaltseinkommen. Der Medianwert beträgt bei den Gelbwesten 1.700 Euro Netto und liegt damit 30 Prozent unter dem Median-Durchschnittseinkommen in Frankreich. Ein hoher Anteil der Teilnehmer entstammt der Arbeiterklasse.
    Es engagieren sich vor allem Angestellte (33 Prozent) und Arbeiter (14 Prozent) bei den Gelbwesten; Handwerker, Händler und mittelständische Unternehmer sind mit zehn Prozent vertreten. Wenig überrascht, dass Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nur mit fünf Prozent bei den Gelbwesten präsent sind.
    47 Prozent der befragten Gelbwesten nehmen laut der Studie zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Protest-Mobilisierung teil, und 56 Prozent haben nach eigener Aussage noch nie an einem Streik teilgenommen.
    "Einmalige soziale und politische Zusammensetzung"

    Das Durchschnittsalter der befragten Gelbwesten wird mit durchschnittlich 45 Jahren angeben, wobei die Sozialwissenschaftler darauf verweisen, dass die am stärksten mobilisierte Altersgruppe sich im Bereich von 35 bis 49 Jahren befindet.
    Diese Vielfalt der politischen und sozialen Zugehörigkeit verleiht der Bewegung, laut Darstellung der beteiligten Soziologen, eine große Singularität, die in der Geschichte der Protest-Mobilisierung in dieser Form einmalig sei.
    So vorsichtig man mit diesen Zahlen auch umgehen muss, laut Le Monde wurden nur einige Hundert Gelbwesten befragt, die Anzahl der Teilnehmer an der Studie bleibt also unter der Grenze zur Repräsentativität, so brechen die Zahlen doch mit gewissen medialen Narrativen, insbesondere in den deutschen Medien über die politische Ausrichtung der Gelbwesten-Bewegung.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/europa/80976-...er-gelbwesten/
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  10. #130
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    Wer profitiert von der Terrorattacke? Nur Macron!

    Um ein Verbrechen als Kriminalist aufzuklären, sucht man nach folgenden drei Kriterien bei der Untersuchung eines Falles: hatte der Verdächtige ein Motiv, hatte er die Gelegenheit und hatte er die Mittel für die Tat. Wenn man diese drei Punkte auf den mutmasslichen Täter anwendet, den 29-jährigen Cherif Chekatt, dann stimmt vieles nicht überein und die Punkte werden nicht erfüllt.

    Überwachungskamera filmte Chérif Chekatt 2016
    beim Einbruch in eine Apotheke,
    so ein Amateur und Dilettant war er!

    Wenn man aber völlig unvoreingenommen, und das sollte jeder Kriminalist sein, auch den Staat selber in den Verdacht einbezieht, dann passt es perfekt. Nur völlige Naivlinge und Untertanen sagen, "der Staat würde doch nie die eignen Bürger töten". Die Geschichte zeigt nämlich überdeutlich, die Staatsmacht hat immer am meisten Menschen weltweit ermordet.

    Die Psychopathen hinter der Staatsmacht sind zu allem fähig, sind völlig ohne Gewissen, Moral und Skrupel, tun alles um ihre Macht zu erhalten, und sind und waren schon immer die grössten Verbrecher. Sie sehen die kriminellen Taten die sie anordnen und begehen nicht als Verbrechen an, sondern sie meinen, der Zweck heiligt die Mittel.

    Siehe als jüngstes Beispiel die bestialische Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul, auf Befehl des saudischen Kronprinzen und defakto Herrschers Mohammed bin Salman.

    Damit wurde eine mögliche Gefahr für das Königshaus "beseitigt" und kaum eine ach so demokratische Regierung protestiert. Warum? Weil sie es selber ständig praktizieren!!!

    Bereits vor 2000 Jahren hat Kaiser Nero seine Mutter ermordet und seine Gemahlin, dazu Rom in Brand gesteckt und es den Christen in die Schuhe geschoben, damit er sie verfolgen kann, alles nur für seinen Machterhalt!

    Tacitus hat Nero die Brandstiftung vorgeworfen und sagte: "Zu hassen begann ich dich, seitdem du Mörder deiner Mutter und Gemahlin, Wagenlenker, Schauspieler und Brandstifter wurdest."



    Nero: Ist es möglich, dass Menschen so ein Geräusch erzeugen können?
    Petronius: Ja, wenn sie zu weit getrieben werden.

    Emanuell Macron betrachtet sich selber als Kaiser über Frankreich und als neuen Napoléon. Kritik an seiner Person und seiner Politik sieht er als Majestätsbeleidigung an.

    Wenn man die Situation und Stimmung in Frankreich nach dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt in Strassburg analysiert, dann erkennt man, Macron und der Staatsapparat ist der grosse Gewinner und die Bewegung der Gilets Jaunes der grosse Verlierer. Nichts ist mehr wie vorher. Das Thema "Macron démission" ist vom Tisch und die Terrorbekämpfung beherrscht die Diskussion.

    Die Entschlossenheit der Aktivisten der Gelben Westen zu protestieren ist über Nacht zusammengefallen, die Luft ist raus, viele werden nicht mehr auf die Strasse gehen. Die Bewegung spaltet sich in die, die weiter machen und die, die aufhören wollen. Ich bin deshalb der festen Überzeugung, das Verbrechen von Strassburg hat den Gelben Westen das Aus beschert. FIN!!!

    Und genau das war das Motiv für die Tat!!!

    Wie ich im vorherigen Artikel erklärt habe, wenn ich in Paris an der Macht wäre und Angst hätte vom Volkszorn gestürzt zu werden, wie Macron und seine Strippenzieher, dann würde ich genau so eine Attacke inszenieren, wenn ich gewissenlos wäre. Das Motiv, die Gelegenheit und die Mittel hätte ich genügend dazu. Alleine der Zeitpunkt spricht so deutlich für sich!

    Terroranschlag von Strassburg kommt wie gerufen

    Erfüllt der mutmassliche Attentäter Cherif Chekatt die drei Kriterien? Nein, denn wenn man sein Biographie studiert und Leute die ihn kennen anhört, dann passt nichts zusammen. Er war nur ein Einbrecher, der bisher keine Gewalt gegen Personen angewendet hat. Sein Anwalt, der ihn 2016 vertreten hatte, hat ihn jetzt so beschrieben:

    "Mein Mandant machte einen ruhigen geselligen Eindruck. Ich habe ihn in Erinnerung als jemanden der gerne scherzte, der gerne Witze machte. Das Thema Religion war lediglich am Rande ein Thema. Man hatte bei ihm nicht den Eindruck, dass die Religion eine übergeordnete Rolle spielte. Radikale Tendenzen, bzw. Sympathie für den Islamismus, oder radikale Ausübung von Religion, war nicht erkennbar."

    Jetzt soll aber Chakatt aus "religiösen" Motiv und völlig "radikalisiert" den Weihnachtsmarkt angegriffen haben, das christliche Symbol, denn das wäre die einzige Erklärung. Sonst hat er nichts davon. Im Gegenteil, damit hat er "seiner Religion" noch mehr geschadet. Dadurch sind noch mehr Leute davon überzeugt, der Islam ist nicht friedlich.

    Der Weihnachtsmarkt von Strassburg befindet sich auf einer Insel, die nur über Brücken und zu Fuss erreichbar ist, wird von schwer bewaffneten Polizisten und sogar Soldaten streng bewacht. Alle Besucher müssen sich einer Leibesvisitation unterziehen und Taschen werden durchsucht. Chakatt hatte deshalb nicht so einfach die Gelegenheit seine Tat zu vollstrecken.

    Und das Mittel, die Waffe, wie schwer ist es mittlerweile in Frankreich, besonders in Deutschland, aber in ganz Europa, an so eine ranzukommen? Die Waffengesetze sind mittlerweile so strikt, man muss in einem Schützenverein sein oder ein Jäger, um überhaupt noch eine Waffe kaufen und besitzen zu dürfen. Das war Chakatt nicht!

    Ganz verdächtig erscheint mir die Tatsache, er ist den Sicherheitskräften trotz massiven Aufgebot mit einem Taxi entkommen und bis zu diesem Zeitpunkt unauffindbar. Er muss einen "mächtigen Schutzengel" haben, der ihn gut versteckt. Dazu kommt noch, es gibt keinen einzigen Beweis, einen Video-Beweis, er war überhaupt der Täter, obwohl Strassburg mit Überwachungskameras vollgespickt ist.

    Wo ist eine Aufnahme, die eindeutig sein Gesicht identifiziert? Wir sollen nur alles glauben, was uns die Sicherheitsbehörden und die Medien über den "Tathergang" und den "Täter" erzählen, bewiesen ist nichts. Es kann sich genauso gut um eine andere Person handeln, um einen vom Staat eingesetzten Schützen, und Chakatt ist nur der designierte Sündenbock.

    Die kritische Frage die keiner stellt lautet, wieso hat das Sicherheitsdispositiv völlig versagt und warum wurde der Anschlag nicht verhindert? Schliesslich haben die Sicherheitsorgane mittlerweile alle gewünschten Vollmachten und Ausrüstungen erhalten. Sie dürfen einfach alles, alles abhören, alles durchsuchen, es gibt keine Grenzen mehr.

    Rollt irgendein Kopf, wird ein Versager diszipliniert? Nein, man ist voll des Lobes für die "Beschützer des Volkes", auch wenn es Tote gibt. Dabei sieht es aus wie wenn extra Lücken geschaffen wurden zum Eindringen in den Weihnachtsmarkt und Fluchtwege wieder raus.

    Es kann sogar sein, die Toten und Verletzen wurden durch "friendly fire" verursacht, also von den Polizisten und Soldaten selber, die wild um sich geschossen haben und gar nicht durch den Attentäter. Wird das jemals untersucht?

    Was meinen Verdacht erhärtet, es ist eine False Flag, ist die Reaktion von Macron und überhaupt der Politik in Frankreich. Das Ausrufen der höchsten Terrorwarnstufe, gibt den Behörden ausserordentliche Befugnisse: Sie reichen von landesweiten Ausgangssperren bis zu Demonstrationsverboten.

    Es werden die Gelben Westen aufgefordert, aus "Solidarität" und "Pietät" auf weitere Demonstrationen zu verzichten. Jetzt müssen alle Franzosen sich hinter Macron und dem Staat und der Polizei stellen, denn nur sie können die Sicherheit der Bürger gewähren ... oder eben nicht, wie geschehen.

    Wer gegen Macron ist, ist für Terror, lautet die Botschaft!

    Mal schauen ob die Gilets Jaunes darauf reinfallen. Ich meine Ja, denn sie sind im Grunde Patrioten und werden sich um den Fahne schwenkenden Macron scharen. "Gefickt eingeschädelt" von ihm, denn dumm ist die Rotschild-Puppe nicht, dazu völlig kaltschnäuzig, arrogant, machtbesessen und deshalb zu jeder Schandtat bereit.

    Wer profitiert von der Terrorattacke? Nur Macron!

    Es sind 36 Stunden seit dem Anschlag vergangen und immer noch gibt es keine Spur von Cherif Chekatt, obwohl der ganze gigantische Sicherheits- und Polizeiapparat Frankreichs und Deutschlands ihn sucht.

    Wie ich oben sagte, er muss einen "mächtigen Schutzengel" haben ... wer kann das wohl sein? Der Mossad, die CIA, der MI6, der BND, oder der französische DGSE? Oder alle zusammen?

    Ich meine, fürs Publikum "gefasst" wird er erst nach dem kommenden Wochenende, wenn die Demos der Gelben Westen im Sand verlaufen. Bis dahin gilt der Ausnahmezustand und die Zurückhaltung gegenüber dem Staat.
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