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Thema: Frankreich und die EU

  1. #171
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    „Lügenpresse“-Debatte durch „Gelbwesten“ ausgelöst: Französische Medien in der Krise

    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  2. #172
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    Erster Jahrestag der Proteste der Gelben Westen

    Aktivisten der Gelben Westen versammeln sich heute in Paris, um den ersten Jahrestag ihrer Proteste zu feiern. An jedem Samstag der letzten 12 Monate sind Demonstranten in ganz Frankreich gegen die Politik des Macron-Regimes auf die Strassen gegangen.



    Die Massenproteste waren anfänglich wegen der drastischen Erhöhung der Treibstoffsteuer vergangenen November. Viele Franzosen, besonders die, die auf dem Land leben, sind Pendler und müssen mit dem Auto zu Arbeit fahren, was erheblich verteuert wurde.

    Aber die Proteste weiteten sich aus, als sich die Menschen versammelten, um ihre Unzufriedenheit mit der allgemeinen Situation im Land auszudrücken. Sie verlangen laut den Rücktritt von Macron.

    Um die Ankunft der Gelben Westen zu verhindern wurden über 20 Metro-Stationen in Paris heute geschlossen. Demonstranten die sich zu Fuss in die Innenstadt machten haben spontan Strassen blockiert.


    Die Fake-News-Medien berichten sehr ausführlich über Proteste die weit weg auf der Welt stattfinden, die ihnen politisch in den Kram passen, wie die in Hong Kong oder Bolivien, aber kaum was über die vor der Haustür und im Nachbarland Frankreich.

    Merke, wenn Menschen auf anderen Kontinenten unzufrieden mit Regierungen sind und ihren Unmut ausdrücken, dann ist das gut und berichtenswert, aber wenn es in der EU stattfindet, dann werden die Aktionen schlecht gemacht oder verschwiegen.

    Die Main-Shit-Medien betreiben keinen ausgewogenen, fairen und unparteiischen Journalismus, sondern ihre Aufgabe ist es die Agenda der Elite und des Establishments zu puschen und die Meinungsbildung in die gewünschte Richtung zu lenken.

    Die Polizei hat gleich am Anfang der Proteste heute ohne Grund gegen die friedlichen Demonstranten Tränengas eingesetzt:





    Während die Franzosen auf den Strassen und Plätzen gegen das Macron-Regime demonstrieren, sitzen die Deutschen auf ihren Sofas und lassen widerstandslos das Merkel-Regime die Zwangsimpfungs- und Klimawandelgesetze einführen, was einen massiven Angriff auf die persönliche Freiheit und eine Einschränkung der Lebensbedingungen bedeuten wird.
    Liebe Grüße
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  3. #173
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    „Wir wollen eine Politik im edlen Sinne des Wortes“



    Ein Jahr nach der ersten Gelbwesten-Demonstration am 17. November 2018 reflektieren Priscillia Ludosky, eine der Gründerinnen der Bewegung, und Jérôme Rodrigues, einer der wohl prominentesten Gelbwesten-Aktivisten, den momentanen Zustand und die Zukunftspläne der Bürgerbewegung in Frankreich.
    Liebe Grüße
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  4. #174
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    „Generalstreik“ gegen Macrons geplante Rentenreform könnte ganz Frankreich lahmlegen

    Frankreich rüstet sich mit einem riesigen Sicherheitsaufgebot für einen Streik, der das gesamte Land lahmlegen könnte. Allein in der Hauptstadt werden am Donnerstag 6000 Polizisten im Einsatz sein.

    Zu dem großen „Generalstreik“ gegen die Rentenform haben zahlreiche Gewerkschaften aufgerufen. Züge, Metro, Bus – alles soll weitestgehend stillstehen. Aber auch an Schulen, im öffentlichen Dienst, in Krankenhäusern oder der Justiz soll die Arbeit niedergelegt werden. Es wird aber nicht die gesamte Arbeiterschaft des Landes die Arbeit niederlegen.
    Die Behörden rechnen bei Demonstrationen in Paris wieder mit heftigen Ausschreitungen. In ganz Frankreich sind nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner 245 Demonstrationen angemeldet.
    In Paris soll es einen großen Demonstrationszug geben. Grund für den Ausstand ist die geplante Rentenreform. Sie gilt als wichtigste Sozialreform von Staatschef Emmanuel Macron. Das neue System soll die Zersplitterung in Einzelsysteme für bestimmte Berufsgruppen beenden. Arbeitnehmer sollen auch dazu gebracht werden, länger zu arbeiten.

    Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a3087569.html
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  5. #175
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    Massenproteste in Frankreich: Verkehr immer noch lahmgelegt – landesweit mehr als 1,5 Millionen Demonstranten

    Die Politik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gerät immer weiter unter Druck. Seit einem Jahr fortgesetzte Gelbwesten-Demonstrationen und ein Generalstreik am heutigen Donnerstag setzen deutliche Zeichen. Die Regierung hält Krisensitzungen ab.

    Wegen des Generalstreiks aus Protest gegen die geplante Rentenreform müssen sich die Menschen in Frankreich auch am Freitag auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr einstellen.
    Nach Angaben der staatlichen Bahngesellschaft SNCF fallen 90 Prozent der Schnellzugverbindungen und 70 Prozent der Regionalzüge aus. Auch bei den internationalen Verbindungen mit dem Thalys und dem Eurostar werde es wieder Störungen geben. Bei der Pariser Metro sollten zehn von 14 Linien stillstehen.
    Die Fluggesellschaft Air France strich 30 Prozent der Inlandsflüge und fast zehn Prozent der Mittelstreckenflüge. Die Leitung der Zivilen Luftfahrtbehörde forderte die Fluggesellschaften auf, ihr Flugangebot am Freitag um 20 Prozent zusammenzustreichen. Auch die Airlines Transavia, Easyjet und Ryanair annullierten nach eigenen Angaben einige Flüge.
    Der Generalstreik richtet sich gegen die Rentenreform, die im Detail noch gar nicht bekannt ist. Präsident Emmanuel Macron will das komplizierte System vereinheitlichen, das neben einer allgemeinen Rente spezielle Regelungen für 42 Branchen vorsieht. Die Gewerkschaften warnen vor massiven Einschnitten.
    Der Vorsitzende der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, drohte der Regierung mit wochenlangen Protesten. Der Streik sei in vielen Bereichen verlängerbar. Am Freitag wollen die Gewerkschaften über das weitere Vorgehen beraten.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a3088200.html
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  6. #176
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    Kein Nachgeben der französischen Regierung bei Rentenreform – Für Dienstag neue Proteste angekündigt

    Die Fronten im Streit um die Rentenreform in Frankreich sind verhärtet. Premierminister Edouard Philippe ist nicht bereit nachzugeben.

    Trotz der Massenproteste in Frankreich will die Regierung in Paris an ihrer geplanten Rentenreform festhalten. Die Regierung sei „sehr entschlossen“, die Reform umzusetzen, sagte Premierminister Edouard Philippe am Freitag in der französischen Hauptstadt. Die neuen Maßnahmen würden jedoch „schrittweise“ und „ohne Härte“ eingeführt, betonte der Regierungschef.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/eu...-a3089557.html
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  7. #177
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    Tag 13 im Protest gegen Pensionsreform

    In Frankreich haben die Gewerkschaften für Dienstag erneut zu landesweiten Streiks und Protesten gegen die Pensionsreform von Präsident Emmanuel Macron aufgerufen. Zug- und Flugreisende müssen mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. In Paris und anderen Städten sind Kundgebungen geplant. Es ist der 13. Protesttag in Folge.

    weiter hier: https://orf.at/stories/3147853/
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  8. #178
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    Präsident ohne Volk

    Protest gegen »Rentenreform« könnte Frankreichs Staatschef Macron aus dem Élysée-Palast fegen. Hunderttausende auf der Straße.

    So hatte sich Emmanuel Macron die totale Privatisierung Frankreichs wohl nicht vorgestellt. Sein schon 2017 im Präsidentschaftswahlkampf angekündigtes wichtigstes neoliberales Projekt, die »Rentenreform«, erstickt im Protest. Am Dienstag gingen erneut Hunderttausende auf die Straße, alle öffentlichen Transporte blieben unter Streik, Wirtschafts- und Sozialleben des Landes standen still, Schulen und Universitäten blieben geschlossen. Die Gewerkschaften sind sich endlich einig. Seit Macron am Mittwoch vor einer Woche seinen rechten Ministerpräsidenten Édouard Philippe vorschickte und ihn Details des Rentenplans bekanntgeben ließ, marschieren die Führer der größten Gewerkschaften CGT und CFDT Seite an Seite. Der Mann im Élysée-Palast ist ein Staatschef ohne Volk, die gewaltige Demonstration gegen das »System Macron« könnte ihn aus dem Amt fegen. Macron hat in den vergangenen Wochen und Monaten darauf vertraut, dass er bei der Bevölkerung letztlich ohne politische Alternative bleiben würde. Seine bis dato gefährlichste Widersacherin Marine Le Pen, Frontfrau des faschistischen »Rassemblement National« (RN), schien in so ziemlich allen Meinungsumfragen ohne Chancen bei kommenden Wahlen. Mehr als 35 Prozent waren für die walkürenhaft auftretende RN-Führerin nie drin, bei der TV-Diskussion im Mai 2017 hatte Macron sie mit intellektueller Attitüde nach allgemeiner Ansicht vorgeführt, ja fertiggemacht. Jetzt wittert die Partei Morgenluft: Schon beim Protest der »Gelbwesten«, der sich nun mit dem Rentenstreik vereinte, hatte sie versucht, den wachsenden Widerstand gegen einen immer einsamer regierenden Macron zu nutzen.
    Inzwischen ist der Präsident in der Tat nicht mehr alternativlos. Zwar bietet sich bisher weder im linken politischen Spektrum noch bei den Rechtskonservativen akzeptabler Ersatz für den strauchelnden Staatschef an. Beim millionenfachen Protest gegen Macrons Rentenprojekt geht es den Organisatoren – Lohnabhängige, Gewerkschaften, Rentner, Schüler und Studenten wie politische Opposition – aber zunächst darum, den Präsidenten erst mal abzuservieren und hinterher zu sehen, was aus einem solchen Ergebnis zu machen wäre. »Degagismus«, das Entfernen einer Persönlichkeit aus dem Machtzentrum, wie der kommunistische Philosoph Alain Badiou diese Form von Revolte nennt.

    Macron verliert derweil seine wichtigsten Helfer, so den von ihm persönlich eingesetzten Hochkommissar der »Rentenreform«, Jean-Paul Delevoye. Macrons Mann warf am Wochenende den Hut, eine Woche nachdem er nicht nur als Repräsentant des Großkapitals – der global einflussreichen Versicherer wie der französischen Axa oder des weltgrößten Vermögensverwalters Black Rock – enttarnt worden war. Sondern auch als Profiteur des neoliberalen Systems der »Macronie«, wie die Franzosen es nennen, in dem Vollstrecker seines Schlags zweifach Geld einstreichen: als hochdotierte »Berater« aus der Privatwirtschaft und als »kapitalisierte« Staatsbeamte mit bestem Rentenanspruch.
    In großer Not verlässt Macron sich nun wie am Dienstag auf seinen Mann fürs Grobe, den Pariser Polizeipräfekten Didier Lallement, und dessen Provokateure, die in friedlichen Demonstrationszügen Gewalt säen und den Protest desavouieren sollen. Seine Polizei ging wieder einmal mit der verordneten »gnadenlosen Härte« gegen den Widerstand an. Macrons Ziel: Ihn mit Macht zerbrechen.


    Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/368...ohne-volk.html
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  9. #179
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    New general strike call in #France...

    Das ist mal 'ne richtige Ansage!

    The French General Confederation of Labour (CGT) called on workers to occupy all oil facilites and fuel depots in the country between January 7 and January 10.

    Quelle: https://twitter.com/eha_news/status/1212013981927378945
    Und der deutsche Mainstream gehorcht der Politik!

    Am 11. Januar werden sie dann "vielleicht" von "kleineren Problemen" schreiben.

    LG
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  10. #180
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    Hunderttausende Franzosen protestieren gegen Rentenreform

    Am Freitag beginnen die Verhandlungen über Emmanuel Macrons Rentenreform. Die Demonstranten fordern statt einer Anhebung des Rentenalters auf 64 eine Rente mit 60.

    Unmittelbar vor neuen Verhandlungen über die von Präsident Emmanuel Macron geplante Rentenreform haben in Frankreich Hunderttausende Menschen dagegen protestiert. Der Gewerkschaftsbund CGT zählte allein in Paris 370.000 Demonstranten, weitere 120.000 sollen es Zählungen zufolge außerhalb der Hauptstadt gewesen sein, unter anderem in Nantes, Marseille und Bordeaux. Insgesamt waren landesweit mehr als 200 Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt.

    Es ist der vierte Massenprotest seit Beginn der Streiks Anfang Dezember. Zuletzt waren vor Weihnachten nach Regierungsangaben mehr als 600.000 Menschen auf die Straße gegangen. Unter den Streikenden waren Angehörige verschiedener Berufsgruppen, darunter Zugführer, Anwälte, Lehrer und Postmitarbeiter. Zu den Forderungen der Demonstranten gehörte der komplette Rückruf der anvisierten Reform des Rentensystems. Statt einer Anhebung des Rentenalters von 62 auf 64 Jahre forderten sie eine Rente mit 60.

    "Jeder weiß, dass der Ball jetzt im Feld der Regierung liegt"

    Erneut wurde Frankreichs Verkehrsnetz hart von den Protesten getroffen. Die zivile Luftfahrtbehörde hatte vor Störungen und Verspätungen im Luftverkehr gewarnt. Auch bei der Fernbahn und im Nahverkehr gab es massive Behinderungen: Gut zwei Drittel der Zugführer beteiligten sich am Streik, ein deutlicher Anstieg zur Streikquote in den vergangenen Tagen. Die Pariser Metro fuhr, wie auch bei den vergangenen Massenprotesten im Dezember, nur zu Stoßzeiten und in geringerer Taktung. Neben der Staatsbahn SNCF, die der Streik bisher 600 Millionen Euro gekostet hat, ist vor allem der Tourismus von den Protesten betroffen.



    Diese müsse die geplante Regelung streichen, nach der die Franzosen erst mit 64 Jahren volle Rentenbezüge erhalten sollen. Nur dann sei die Gewerkschaft weiter gesprächsbereit. Philippes Kompromissangebot bestand bisher in einem Modell, in dem man nach wie vor mit 62 Jahren in Rente gehen könnte, allerdings zu geringeren Bezügen. Das Rentensystem müsse finanziell ausgeglichen sein, hatte die Regierung stets betont. Eine Senkung der Rentenbezüge sei für die Gewerkschaften jedoch eine "rote Linie", sagte Berger.

    Linke und Rechte Parteien solidarisieren sich mit den Streiks

    Auch die Rechtsaußenpolitikerin Marine Le Pen kritisierte die Verhandlungsangebote der Regierung: "Es ist eine Verhandlungstaktik (...), die darin besteht, etwas vorzuschlagen, das nicht akzeptabel ist, und es dann zurückzuziehen und alles andere, was ebenfalls nicht akzeptabel ist, durchzukriegen", sagte sie im französischen Fernsehen. Unter allen Oppositionsparteien ist Le Pens Rassemblement National (RN) Umfragen zufolge aktuell die stärkste. Zu Le Pens Versprechen gehört eine Rückkehr zur Rente ab 60.

    Auch linke und grüne Parteien warfen der Regierung eine "Verschleißstrategie" vor. Sie setze auf die Ermüdung der Demonstranten, die sozialen Probleme würden dadurch aber nicht gelöst, teilten ihre Vertreter mit. Ähnlich war es bei den Protesten der Gelbwesten gegen Macrons liberale Wirtschafts- und Sozialpolitik vor einem Jahr: Nach mehreren Monaten erlahmten die Demonstrationen, an denen sich anfangs ebenfalls Hunderttausende beteiligt hatten. Manche Demonstranten verglichen Macrons Reformprojekt mit den Rentenreformen in Deutschland unter Gerhard Schröder: Ein punktebasiertes System hätte zu Rentensenkungen geführt. Ähnliches befürchten sie nun auch in Frankreich.

    Die Rentenreform ist eines der zentralen Projekte Macrons. Im Wahlkampf versprach er, das komplizierte System zu vereinfachen. Bisher existieren in Frankreich 42 unterschiedliche Rentenkassen, viele davon sind nur für eine oder wenige Berufsgruppen offen. Viele Gewerkschaften befürchten ein Ende von Sonderrechten und Privilegien der Mitglieder bestimmter Kassen. Durch eine Vereinheitlichung des Systems würden viele von ihnen wegfallen. Das und die Erhöhung des Rentenalters sollen Macrons Plänen zufolge die bestehenden Milliardendefizite der Rentenkassen abbauen.

    Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/...-macron-streik
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