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Thema: Frankreich und die EU

  1. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
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    AW: Frankreich und die EU

    tja, wenn ein Politiker oder eine sonst wichtig zu nehmende Person für ein bestimmtes Gremium in Ungnade fällt, weil er/sie es bevorzugt mal die Wahrheit zu sagen oder deren Anweisung nicht richtig ausführt, dann finden sich immer
    1001 Geschichten
    um dessen Ruf und/oder seine Zukumft zu zerstören.

    Beispiele gibt es genug davon. Hier mal einige aufgelistet, die mir so ad-hoc einfallen



    natürlich haben einige davon echt "Dreck am Stecken" ... aber welcher von denen da oben hat das nicht?....

    wenn man aber solchen Personen einfach nichts anhängen kann, oder deren Ruf schon so geschädigt ist, dass es keine schlimmerer Affäre mehr geben kann, dann wird man


    wenn nun einer der momentan aktiven Politakteure sich ebenso als querulant verhält, dann findet man sicher etwas, was man ihm/ihr anhängen kann.

    lg mike
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  2. #22
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    AW: Frankreich und die EU

    Ausnahmezustand in Frankreich wird zum Normalfall

    in Politik, https://www.contra-magazin.com/2016/...um-normalfall/

    Nach den Anschlägen von Paris am 13.November 2015 wurde in Frankreich der Ausnahmezustand verhängt. Jetzt soll dieser bis zum 26.Mai verlängert werden. Nach den Worten von Premierminister Manuel Valls soll dieser sogar solange gelten bis der IS besiegt ist und das könne nach seinen Worten 30 Jahre dauern.

    Unterdessen werden in Frankreich per Ausnahmerecht immer mehr Umweltaktivisten und Arbeiter verhaftet. Der Staat nutzt seine Vollmachten exzessiv aus.




    Von Dr. Christian Weilmeier
    Wohlgemerkt, wir reden hier von unserem großen Nachbarland Frankreich und nicht von irgendeiner Bananenrepublik. Was passiert hier? Der Kampf gegen den Terrorismus droht völlig aus dem Gleis zu geraten. Eine offenbar maximal verunsicherte politische Klasse in Frankreich nutzt die Chance, um das Land zu disziplinieren.

    Zuviel Unmut hat sich über die Jahre aufgebaut: Wirtschaftskrise, EU-Misswirtschaft, korrupte Eliten usw. Die Menschen haben die Nase voll, auch in Frankreich. Da nutzt man die Chance des Ausnahmezustands, um im Sinne der Mächtigen aufzuräumen.

    Das gefällt den Herrschenden so gut, dass sie die Sonderrechte gar nicht mehr hergeben wollen. Die Demokratie ist in Gefahr und das dort, wo wir es nie erwartet hätten. Wie absurd erscheinen da die hysterischen Reaktionen in Deutschland wegen irgendwelcher radikaler Facebook-Kommentare, wenn zu den knallharten Fakten aus Frankreich geschwiegen wird.


    Fast erscheint Frankreich als Menetekel für Europa. Gut vorstellbar, dass noch andere Länder in den Ausnahmezustand abrutschen. Auch in Deutschland könnte man sich Gründe vorstellen ein Ausnahmerecht einzuführen. Frankreich macht es vor. Dann ist es mit der Demokratie aus. Niemand kann glauben, dass ein permanenter Ausnahmezustand die Demokratie unbeschädigt lässt.

    Je länger er gilt, desto schwächer werden die demokratischen Institutionen, desto mehr gewöhnt sich der Sicherheitsapparat an seine Vollmachten und nutzt sie immer exzessiver. Schon hört man aus Frankreich, dass immer mehr Umweltaktivisten und Arbeiter verhaftet werden. Das hat nichts mehr damit zu tun, warum der Ausnahmezustand eingeführt worden ist. Man sieht, auf welch wackeligem Fundament das ach so stabil erscheinende Europa steht.
    ...diese Zustände kommen auch bald bei uns, wir sind auf dem besten Wege dorthin!

    LG

  3. #23
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    AW: Frankreich und die EU

    Gegen Sarkozy
    Verfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung

    Gegen Frankreichs konservativen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy ist wegen illegaler Wahlkampffinanzierung ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet worden.


    Französischer Ex-Präsident Nicolas Sarkozy Foto © (c) AP (Christophe Ena)

    Gegen den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy ist ein formelles Ermittlungsverfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung eröffnet worden. Es werde gegen ihn wegen Überschreitung der zulässigen Kostenobergrenze ermittelt, teilte der Pariser Staatsanwalt Francois Molins am Dienstagabend mit. Das Verfahren ist ein herber Rückschlag für Sarkozys Ambitionen auf ein Comeback als Präsident.

    Der Vorsitzende der oppositionellen Republikaner war den ganzen Tag lang von einem Untersuchungsrichter in Paris befragt worden, weil seine Partei bei dem Wahlkampf für die Präsidentenwahl 2012 illegale Ausgaben vertuscht haben soll. In der Affäre geht es um Vorwürfe, dass Sarkozy mit seinen Ausgaben die zulässige Obergrenze für den Wahlkampf in Höhe von 22,5 Millionen Euro massiv überschritt.

    Um dies zu vertuschen, wurden Kosten für Wahlkampfveranstaltungen in Höhe von 18,5 Millionen Euro offenbar regelwidrig von seiner Partei UMP abgerechnet, die inzwischen in Republikaner umbenannt wurde. Die falschen Rechnungen stellte die Veranstaltungsfirma Bygmalion aus - deswegen ist die Affäre in Frankreich als Bygmalion-Affäre bekannt. Sarkozy bestreitet, von den Vorgängen gewusst zu haben.

    Sein Anwalt Thierry Herzog hob am Dienstag hervor, dass es bei den nun eröffneten Ermittlungen nur um die Verletzung der Kostenobergrenze gehe. Die Frage, ob Sarkozy Kenntnis von dem illegalen Rechnungssystem der Firma Bygmalion hatte, sei dagegen nicht Gegenstand der Untersuchung. In diesem Teil der Affäre wurde er als Zeuge mit Rechtsbeistand eingestuft - ein Status zwischen Zeuge und Beschuldigtem.

    Als Zeuge mit Rechtsbeistand soll Sarkozy laut der Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen des Betrugs, der Fälschung und der Untreue aussagen, die im Zusammenhang mit der Affäre um die gefälschten Rechnungen von Bygmalion stehen. In der Affäre wird bisher gegen 13 Verdächtige ermittelt, darunter frühere Wahlkampfmitarbeiter, Mitglieder der UMP und Angehörige von Bygmalion.
    Wegen des Skandals musste 2014 schon der damalige UMP-Chef Jean-François Copé zurücktreten, der enge Kontakte zu den Bygmalion-Gründern hatte. Der Politiker entging aber vergangene Woche einem Ermittlungsverfahren.

    Die Ermittlungen ergaben bisher keinen direkten Beweis für den Verdacht, dass Sarkozy über das System der falschen Rechnungen informiert war. Ermittlern zufolge ordnete Sarkozy aber einige Wochen vor der Wahl an, die Zahl der Wahlkampfveranstaltungen zu erhöhen - obwohl er gewarnt worden sein soll, dass damit eine Überschreitung des erlaubten Budgets drohe.

    Kandidatur für 2017

    Sarkozy will bei den Präsidentschaftswahlen 2017 Revanche für seine Wahlschlappe 2012 gegen den Sozialisten François Hollande nehmen - auch wenn er offiziell noch keine Kandidatur angekündigt hat. Dem in zahlreiche Affären verstrickten konservativen Politiker droht bereits ein Korruptionsprozess: Er soll vor zwei Jahren versucht haben, einen hohen Staatsanwalt zu bestechen.
    Eine Reihe von Politikern der eigenen Partei macht ihm zudem die Kandidatur der Konservativen 2017 streitig. In Umfragen landet Sarkozy weit hinter seinem ärgsten Widersacher, dem früheren Regierungschef Alain Juppé. Am Sonntag kündigte auch der ehemalige UMP-Vorsitzende Copé an, sich um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zu bewerben.

    Sarkozy und die Skandale

    Der konservative Oppositionschef, der mit einer Rückkehr in den Elysée-Palast liebäugelt, ist in eine Reihe von Skandalen verwickelt. Ein Überblick:
    Welche Affären sind für Sarkozy besonders gefährlich?

    WAHLKAMPFFINANZEN 2012:
    In der Affäre wurde Sarkozy am Dienstag formell beschuldigt. Der damalige Staatschef soll 2012 die Obergrenze für das Wahlkampfbudget in Höhe von 22,5 Millionen Euro massiv überschritten haben. Um dies zu vertuschen, übernahm offenbar seine UMP-Partei - inzwischen umbenannt in Die Republikaner - regelwidrig einen Teil der Wahlkampfkosten. Versteckt wurde dies durch falsche Rechnungen in Höhe von 18,5 Millionen Euro, die die Eventfirma Bygmalion der UMP ausstellte. Womöglich übernahm die Partei aber noch deutlich mehr Wahlkampfkosten.


    BESTECHUNGSVORWÜRFE:
    Bereits im Juli 2014 wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy in einer Korruptionsaffäre eingeleitet. Der Ex-Staatschef soll versucht haben, einen Staatsanwalt an Frankreichs Oberstem Gerichtshof zu bestechen, um Informationen zum Verlauf eines ihn betreffenden Verfahrens zu erlangen. Abgehörte Telefonate zwischen Sarkozy und seinem Anwalt belasten den Politiker schwer. Die Ermittlungen wurden bereits abgeschlossen; ob Sarkozy der Prozess gemacht wird, ist aber noch nicht entschieden.

    In welchen Affären wird außerdem ermittelt?

    GADDAFI-GELDER:
    Seit April 2013 gehen Untersuchungsrichter dem Verdacht nach, dass Sarkozys Präsidentschaftswahlkampf 2007 von Libyens damaligem Machthaber Muammar al-Gaddafi mitfinanziert wurde. Die Rede ist von mindestens 50 Millionen Euro. Noch als Präsident nannte Sarkozy den Verdacht "grotesk".

    UMFRAGEN-AFFÄRE:
    Die Justiz ermittelt zu dem Vorwurf, der Elysée-Palast habe unter Sarkozy in den Jahren 2007 bis 2012 ohne ordnungsgemäße Ausschreibung eine Reihe von Umfragen in Auftrag gegeben. Profitiert haben soll davon insbesondere sein damaliger Berater Patrick Buisson. Gegen diesen wurde bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet - ebenso wie gegen Sarkozys einstige Kabinettschefin Emmanuelle Mignon.

    TAPIE-AFFÄRE:
    In Sarkozys Amtszeit bekam der umstrittene Unternehmer Bernard Tapie nach einem Schiedsverfahren 403 Millionen Euro staatlichen Schadenersatz zugesprochen. Später wurden Betrugsvorwürfe laut, Tapie soll wegen seiner Nähe zu Sarkozy eine Vorzugsbehandlung bekommen haben, der Schiedsspruch wurde inzwischen aufgehoben. Sarkozys damaliger Finanzministerin - der heutigen IWF-Chefin Christine Lagarde - soll wegen des Vorwurfs der Nachlässigkeit im Umgang mit öffentlichen Geldern der Prozess gemacht werden.

    In welchen Affären wurde Sarkozy entlastet?

    BETTENCOURT-AFFÄRE: Im März 2013 wurde Sarkozy formell beschuldigt, die Schwäche der demenzkranken L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ausgenutzt zu haben, um an Geld für seinen Wahlkampf 2007 zu kommen. Das Verfahren gegen Sarkozy wurde später aber aus Mangel an Beweisen eingestellt.

    KARACHI-AFFÄRE: In dem Fall geht es um Geld, das für ein U-Boot-Geschäft nach Pakistan und dann teils wieder zurück nach Frankreich geflossen sein soll, um den Präsidentschaftswahlkampf 1995 des damaligen Premierministers Edouard Balladur mitzufinanzieren. Sarkozy war zu der Zeit Haushaltsminister und Wahlkampfsprecher von Balladur. Die zuständigen Untersuchungsrichter haben aber zum Abschluss ihrer Ermittlungen keine Vorwürfe gegen Sarkozy erhoben.

    VON UMP ÜBERNOMMENE STRAFZAHLUNG: In einer anderen Affäre um Sarkozys Wahlkampffinanzen des Jahres 2012 wurden die Ermittlungen eingestellt. Die UMP hatte eine gegen Sarkozy wegen des Überziehens seines Budgets verhängte Strafzahlung übernommen - eigentlich hätte der Politiker selbst zahlen müssen. Die Vorwürfe wurden im vergangenen Jahr aber fallengelassen.
    Quelle: http://www.kleinezeitung.at/k/politi...ffinanzierung-
    ...von ca. 25 Pressemitteilungen auf Google News, bringen nur 6 die Meldung von dem Verdacht, das Ghadaffi rund 50 Millionen Sarkozy sponserte!

    Hier sind die Online Ausgaben der 6 Medien die darüber berichten: die Kleine Zeitung, ÖO - Nachrichten, RP - Online, Ntv, Basler Zeitung, Léssentie online.
    Bei Ntv dürftes sich hier um eine Ausname handeln, die morgen schon weg ist.

    LG

  4. #24
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    AW: Frankreich und die EU

    Ausnahmezustand in Frankreich hält an - Jonas Lendl, Paris

    AutorInnen: Heike Demmel -
    Creative-Commons Lizenzvertrag
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.

    Radio: RadioZ, Nürnberg
    Frankreich im Ausnahmezustand, jahrelang - wer hätte sich das vorstellen können? Doch seit den islamistischen Terroranschlägen vom 13. November 2015 in Paris ist der Ausnahmezustand Alltag. Bis zum 26. Mail soll er gelten - vorläufig. Denn er wurden schon mal verlängert und wird es wohl wieder. Und wieder.... Was das in der Realität bedeutet, welche Maßnahmen und Befugnisse darin stecken berichtet Jonas Lendl, freier Mitarbeiter von Radio Z, der zur Zeit in Paris lebt.

    LG

  5. #25
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    AW: Frankreich und die EU

    Frankreich: Ausschreitungen bei Demos gegen Regierung

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    In Frankreich haben am Samstag hunderttausende gegen die Pläne der Regierung demonstriert, mit denen der Arbeitsmarkt reformiert werden soll. In mehreren Städten kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.




    In Frankreich ist es am Samstag bei Protesten gegen die geplante Arbeitsmarktreform zu Krawallen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In Paris und Rennes, wo es die heftigsten Auseinandersetzungen gab, wurden nach Behördenangaben 17 Menschen festgenommen. Mindestens sieben Polizisten seien verletzt worden. Auch in Nantes kam es zu gewaltsamen Protesten. Landesweit hätten rund 120.000 Menschen demonstriert, teilte das Innenministerium mit.

    Zu den Kundgebungen hatten die Gewerkschaften aufgerufen. Sie befürchten durch die vorgesehene Arbeitsmarktreform mehr Entlassungen und schlechtere Arbeitsbedingungen. Die Regierung will den Unternehmen unter anderem bei den Arbeitszeiten mehr Flexibilität verschaffen.


    Es war der mittlerweile sechste Tag der Proteste gegen die Reformpläne der Regierung. Ihren Höhepunkt hatten die Kundgebungen am 31. März, als nach Angaben der Veranstalter im ganzen Land 1,2 Millionen Menschen ihrem Unmut Luft machten.


    Frankreich leidet seit längerem unter einer Arbeitslosigkeit von über zehn Prozent. Präsident Francois Hollande hat erklärt, er werde sich Mitte 2017 nur dann erneut um das Präsidentenamt bewerben, wenn die Arbeitslosigkeit deutlich sinke. Hollande kämpft mit schlechten Umfragewerten und hat die geplanten Reformen bereits abgeschwächt. Aktuell hätte Hollande keine Chance, in die Stichwahl um die Präsidentschaft einzuziehen. Für den ersten Durchgang sehen die Umfragen den Front National von Marine Le Pen vorne.

    LG

  6. #26
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    AW: Frankreich und die EU

    Schwere Ausschreitungen von Jugendlichen in Paris

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    In Paris ist es am Abend am Rande von Protesten der Bewegung „Nuit debout“ erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hunderte Jugendliche plündern Geschäfte. Es gab mehr als 20 Festnahmen.




    Am Rande der Proteste der Bewegung „Nuit debout“ in Paris ist es am Donnerstagabend erneut zu Ausschreitungen gekommen. Hunderte Jugendliche seien durch die Straßen gezogen und hätten Schaufensterscheiben eingeschlagen und Geschäfte geplündert, teilte die Polizei mit. Rund 20 Menschen seien festgenommen worden. Auch am Place de la République selbst, dem eigentlichen Ort der Proteste, schleuderten Aktivisten Wurfgeschosse auf Polizisten.


    Die Polizei setzte dort Tränengas ein. Laut Polizeiangaben wurden vier Demonstranten verletzt. Bereits seit zwei Wochen treffen sich jeden Abend unter dem Motto „Nuit debout“ („Nacht im Stehen“ oder „Die Nacht über wach“‚) hunderte Demonstranten auf dem Place de la République, um gegen eine geplante Reform des Arbeitsrechts und für mehr soziale Gerechtigkeit zu protestieren.
    ...ein Querverweis: « Die Nacht zum TAG » (Nuit debout), ein Alptraum
    LG

  7. #27
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    Francois Hollande hat kaum noch Rückhalt bei den Franzosen

    Die Zustimmung der Franzosen für Präsident Hollande ist auf sehr tiefe Werte gesunken. Ein erneuter Antritt bei den Wahlen im kommenden Jahr ist unter den gegebenen Umständen faktisch aussichtslos. Besonders die hohe Arbeitslosigkeit ist Hollande zum Verhängnis geworden.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-bevoelkerung/
    Liebe Grüße
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  8. #28
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    AW: Frankreich und die EU

    Le Pen plant EU-Austrittsreferendum

    Die Vorsitzende der "Front National" hat versprochen, dass es in Frankreich ein Referendum über den Austritt aus der Europäischen Union geben werde, falls sie zur Präsidentin gewählt werden sollte. Marine Le Pen will es nicht länger zulassen, dass Brüssel die Entscheidungen für Frankreich trifft.




    „Wenn ich Präsidentin der französischen Republik geworden bin, werde ich innerhalb von sechs Monaten nach meiner Wahl ein Referendum vorschlagen. Ich werde die Franzosen fragen: „Wollen Sie in der EU bleiben?“ Und zugleich stehe ich vor Brüssel und werde vier Komponenten einfordern für die Unabhängigkeit meines Landes die territoriale Souveränität für Währungs-, Wirtschafts- und die Legislative“ so Marine Le Pen. Die Politikerin ist überzeugt, dass die EU in der Nähe eines Zerfalls ist und ihre Aufgaben nicht bewältigen kann.

    „Unser Ranking im internationalen Handel ist erst gefallen, nachdem wir die Grenze abgeschafft haben“, sagte sie. Le Pen stellte fest, dass weltweit 90% der Länder Grenzen haben und dieses System überall sehr gut funktionieren würde.
    LG

  9. #29
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    Schwere Ausschreitungen bei Protesten gegen Regierung in Frankreich

    Hunderttausende Franzosen haben am Donnerstag gegen die Regierung Hollande protestiert. Die Aufmärsche nehmen an Heftigkeit zu: Es kam zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...in-frankreich/
    Liebe Grüße
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  10. #30
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    AW: Frankreich und die EU

    Krieg steht wieder vor der Tür": Hollande gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges

    Frankreichs Präsident François Hollande hat am Sonntag in Paris der Gefallenen im Zweiten Weltkrieg gedacht.

    Zunächst legte Hollande einen Kranz an der Statue des Generals Charles de Gaulle am Champs-Elysées nieder, die für die Franzosen zum Symbol für den Widerstand gegen die Okkupanten aus Nazi-Deutschland in den Jahren des Zweiten Weltkriegs geworden war.

    © AFP 2016/ Daniel Mihalescu

    Anschließend gedachte der französische Staatschef auch am Triumphbogen im Beisein verschiedener Armee-Abteilungen sowie schlussendlich noch am Grab des Unbekannten Soldaten am Place de l'Étoile der Opfer des Krieges.

    „Der Krieg ist über 70 Jahre her. Man könnte meinen, er sei schon Geschichte. Aber leider steht der Krieg wieder vor unseren Türen. Massaker in Syrien, in Aleppo, es geht weiter.

    Im Irak, in Nordafrika. Der Krieg kann wieder aufflammen, wir wissen das. Es ist wichtig, dass die neuen Generationen die Geschichte kennen und sich dessen bewusst sind, dass sich die Ereignisse in der Zukunft wiederholen können", sagte François Hollande im Anschluss an die Gedenkveranstaltungen in einem Interview mit dem Fernsehsender France 2. weiter: http://de.sputniknews.com/panorama/20160508/309707887/Krieg-Hollande-Gedenken-Opfer-Zweiten-Weltkrieges.ht
    "Tag des Sieges" in Moldawien: US-Militär zu Gedenktagen ausgestellt
    LG

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