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Thema: Frankreich und die EU

  1. #61
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    Star-Moderator fragt per Twitter ob Frankreich raus aus der EU soll – und verfälscht das Ergebnis

    Für alle, die heute (vielleicht) einen schlechten Tag hatten!

    Lesen und ganz laut lachen!!!

    Der französische Moderator Jean-Jacques Bourdin fragte sein Publikum vor kurzem per Twitter, ob Medien lügen. 91 Prozent sagten „Ja.“ Nun fragte er, ob Frankreich die EU verlassen soll, wieder sagte die Mehrheit "Ja." Doch Bourdin postete ein anderes Ergebnis.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/europa/45031-...-manipulation/
    Herrlich!

    LG
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  2. #62
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    AW: Frankreich und die EU

    Fillon und Le Pen – Umfragen sehen die Russlandversteher in Frankreich vorn

    In Berlin und Brüssel steigt die Nervosität vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Umfragen zufolge werden François Fillon und Marine Le Pen die Stichwahl erreichen. Beide stehen für ein Ende der Konfrontationspolitik gegenüber Russland.


    Etwa drei Monate vor der ersten Runde der Präsidentenwahlen in Frankreich beginnt sich das endgültige Teilnehmerfeld abzuzeichnen. Insgesamt haben sieben Politiker der Parteien aus dem linken Spektrum ihre Ambitionen bekundet, für das höchste Staatsamt zu kandidieren. Nachdem die Bürgerlich-Konservativen bereits Ende des Vorjahres ihren Kandidaten bestimmt haben, werden die Linken am 22. und voraussichtlich in einer Stichwahl am 29. Januar ihren Frontrunner bestimmen.


    Die eigentliche Wahl des Staatsoberhauptes wird am 23. April und - sollte erwartungsgemäß kein Kandidat eine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang erringen - am 7. Mai stattfinden. Den Umfragen zufolge wird es für die Linke höchst unwahrscheinlich, nach François Hollande 2012 auch diesmal wieder das Präsidentenamt zu erobern.
    Größere Chancen auf einen Sieg haben Umfragen zufolge der Konservative François Fillon und die Rechtsnationale Marine Le Pen, die sich jüngst erstmals an die Spitze der Wählergunst gesetzt hat. Im Falle einer Stichwahl zwischen Fillon und Le Pen räumen die Meinungsforscher jedoch Ersterem eine Favoritenstellung ein.
    Beide Kandidaten treten für eine Annullierung der Sanktionen gegen Russland auf. Der Sozialist Emannuel Macron, der als unabhängiger Kandidat ins Rennen gehen will, liegt an dritter Stelle der Beliebtheitsskala. Er ist ein Kandidat, der sich in seiner Russlandpolitik am derzeitigen Kurs der EU orientiert. Wie sieht das Kräfteverhältnis im Vorfeld der Wahlen aber im Detail aus?
    Geringe Chancen für die Sozialisten
    Nach der Entscheidung von François Hollande, nicht mehr für eine zweite Amtszeit zu kandidieren, könnte der frühere Premierminister Manuel Valls als Kandidat der Sozialisten aus den Vorwahlen hervorgehen. Gemäß den jüngst veröffentlichten Umfrageergebnissen des Journal Du Dimanche wird er ungefähr 36 Prozent der Stimmen einfahren und die erste Runde der Vorwahlen im linken Lager gewinnen. In der zweiten Runde wird Valls dem derzeitigen Stand zufolge entweder dem ehemaligen Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg aktuelle Unterstützungsquote 24 Prozent oder dem ehemaligen Bildungsminister Benoît Hamon gegenüberstehen, dem derzeit 21 Prozent eingeräumt werden.


    Auf Grund zahlreicher fehlerhafter Prognosen der Umfrageinstitute in der Vergangenheit sind diese Zahlen jedoch mit Vorsicht zu genießen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Beliebtheit von Valls im Laufe des letzten Monats deutlich gesunken ist: So soll dieser der gleichen Publikation zufolge im Laufe eines Monats, also seitdem er seinen Regierungsposten verlassen hat, gleich acht Prozent an Zuspruch verloren haben.


    Am 10. Januar traf sich der ehemalige Regierungschef mit den Bürgern der Kommune Clermont-Ferrand. Journalisten des Radiosenders Europe 1 berichteten, es wären nur etwa 300 Menschen zu der Veranstaltung gekommen. In seiner Rede forderte der Politiker die Anwesenden dazu auf, "aufzuwachen" und sich "nicht besiegen zu lassen". Bei den Anwesenden schien der "Weckruf" jedoch weitgehend ungehört verhallt zu sein. Mehr noch: Die Teilnehmer der Veranstaltung beklagten sich im Nachhinein gegenüber der Presse, Valls sei in seiner Rolle als Premierminister viel überzeugender gewesen, als er es nun als Präsidentschaftskandidat ist.


    Die französische Presse berichtet zudem, dass einer der Hauptkonkurrenten von Valls in der Vorwahl, Benoît Hamon, gerade in dieser Gegend, die als traditionelle Hochburg der Sozialisten gilt, viel herzlicher empfangen wurde. Zum einen hätte er in der Gegend gleich dreimal so viele Besucher angezogen wie Valls, zum anderen habe er mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ein Thema, das zahlreiche Wähler mobilisiert.


    Die bevorstehenden Vorwahlen nehmen zurzeit eine herausragende Rolle in der Berichterstattung der Medien ein. Experten sowie die letzten Umfragedaten legen jedoch die Annahme nahe, dass egal, wer am 29. Januar als Sieger bei den Sozialisten hervorgehen wird, dieser trotzdem keine wirkliche Rolle bei den Präsidentschaftswahlen im April selbst spielen wird.


    Auch wenn die Umfragedaten mehrerer Organisationen voneinander abweichen: Keines ihrer Umfrageergebnisse zeigt einen der Kandidaten aus dem linken Lager auch nur in den Top 3 unter allen, die antreten werden. So genießt Manuel Valls nach den Zahlen des Umfrageinstituts BVA zwar eine höhere Zustimmung im Land als seine innerparteilichen Konkurrenten. Bei den Wahlen im April kann er jedoch nach derzeitigem Stand lediglich auf elf Prozent hoffen.


    Merkel bald auch in Europa isoliert?
    In der Vorwoche übernahm erstmals die Chefin des Front National, Marine Le Pen, die Führung in den Umfragen. Dabei haben die Experten von BVA in ihren Analysen zudem mehrere Szenarien für die Stichwahl ermittelt, je nachdem, wer nach dem ersten Wahlgang voran liegen würde. In beiden Fällen, also unabhängig ob Le Pen oder Fillon mit dem stärksten Ergebnis in die Stichwahl gehen, sind die Meinungsforscher zu dem Ergebnis gelangt, dass der Sieger der Wahlen am Ende François Fillon heißen wird.
    In der EU fürchtet man bereits jetzt, dass einer der beiden aussichtsreichsten Kandidaten Präsident wird. Es ist kein Geheimnis, dass die politische Zukunft Westeuropas entscheidend von der "Russland-Frage" beeinflusst wird. Beide, Fillon und Le Pen, haben öffentlich die Aufhebung der Sanktionspolitik und die Wiederherstellung des Dialogs mit Moskau gefordert - auch in der Syrienfrage. Dies widerspricht der aktuellen Position der EU. Daher befürchtet man, dass nach der Wahl einer der beiden Kandidaten deren "einheitliche Politik" nicht mehr aufrechterhalten werden könnte.


    Fillon gilt den EU-Eliten dabei vergleichsweise noch als "geringeres Übel", da er die Zusammenarbeit mit Berlin als eines seiner Hauptziele genannt hat.


    Auch die "russischen Hacker" dürfen nicht fehlen
    Wie in anderen Staaten der EU geht auch in Frankreich die Furcht vor den ominösen "russischen Hackern" um, die Washington zufolge planen sollen, sich in die europäischen Wahlen einzumischen. So teilte der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian mit, dass Frankreich im letzten Jahr 24.000 Cyberangriffe auf Verteidigungsobjekte des Landes abgewehrt habe. In diesem Jahr könnten derartige Angriffe auch "mit dem Ziel, den Wahlprozess zu behindern", durchgeführt werden, so der Minister.


    Zum Bericht der US-amerikanischen Geheimdienste, in dem behauptet wird, dass Russland hinter den Angriffen auf die Demokratische Partei der USA steht, merkte er an: "Falls dahinter wirklich staatliche Behörden stehen, so ist das eine untragbare Einmischung." Daher könne es sich Frankreich nicht erlauben, "naiv zu sein". Ein ähnliches Szenario wie in den USA wäre also seiner Meinung nach durchaus auch im kommenden Frühling zu erwarten.

    Die Fünfte Republik behält sich das Recht vor, auf derartige Attacken in jener Weise zu antworten, welche sie für richtig erachtet", äußerte sich der Minister weiter.
    Mittlerweile hat das Land Berichten zufolge auf Initiative des Verteidigungsministeriums damit begonnen, eine Befehlszentrale für Cyberoperationen einzurichten, in der bis 2019 etwa 2.600 Cybermilitärs und 600 Cyberexperten dienen werden.
    In Deutschland hatte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, jüngst ebenfalls das Thema aufgegriffen und merkte an, dass neben den Wahlen in Frankreich auch die Bundestagswahlen und die Parlamentswahlen in den Niederlanden zu neuen Zielen der vermeintlichen "russischen Hacker" werden könnten. Maaßen ist überzeugt, dass auch die Attacke auf das Informationsverarbeitungssystem der OSZE im November 2016 von Russland durchgeführt worden wäre.


    Bruno Kahl, der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, stützte diese Aussage und merkte an, dass derartige Angriffe als einziges Ziel hätten, "politische Unsicherheit auszulösen". Selbst wenn die "russischen Hacker" nicht in der Lage wären, in die Arbeit der Informationsnetze wichtiger politischer Ämter einzudringen, könnten sie durchaus angesehene Plattformen zur Veröffentlichung von Materialien nützen, die "für den Kreml unbequeme Kandidaten diskreditieren" können.

    Der Kandidat aus dem Holodeck


    In Europa hofft man deshalb auf ein Wunder, das nach Meinung einiger Experten allenfalls der ehemalige Wirtschaftsminister Frankreichs, Emannuel Macron, vollbringen könnte.
    Bisher nimmt er den dritten Platz im Beliebtheitsranking ein und hat etwa vier bis fünf Prozent Abstand zu den zwei Spitzenkandidaten. Die Daten des Meinungs- und Marktforschungsinstituts IFOP zeigen, dass Macron, falls es ihm gelingen sollte, in die zweite Wahlrunde vorzustoßen, gute Chancen auf einen Sieg hätte. Gegen François Fillon erreiche er zurzeit 52 Prozent.


    Bis dato gibt es in Frankreich jedoch erst einen offiziellen Präsidentschaftskandidaten. Der bekannte Linksnationalist Jean-Luc Mélenchon hat bereits 517 Unterschriften von Bürgermeistern und Deputierten französischer Rathäuser gesammelt, um seine Kandidatur anzumelden. Benötigt werden derer 500. Während der Ankündigung seiner Kandidatur teilte der Politiker seinen Anhängern auch bereits das Datum seiner ersten Wahlversammlung mit.


    Diese soll am 5. Februar gleichzeitig in Lyon und Paris stattfinden. Der Kandidat beabsichtigt, dabei eine Übertragungstechnologie zu verwenden, die in Frankreich zum ersten Mal eingesetzt wird. Die Rede ist von einer holografischen Abbildung, die es dem Politiker erlauben wird, an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Weltweit hat es aber schon einige Fälle der Anwendung einer solchen Technologie gegeben: Im Jahr 2012 führte der indische Premier Narendra Modi auf diese Weise ein Treffen mit seinen Sympathisanten durch, und 2014 wendete auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan diese Technologie an.

    ...66 Millionen Franzosen manipuliert! ...da hat Putin wieder ganze Arbeit geleistet!
    ...oder ist hier doch die EU-Politik Schuld???

    LG

  3. #63
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    Frankreichs Justiz leitet Untersuchung gegen Fillon ein

    François Fillon gilt bei der kommenden Präsidentschaftswahl in Frankreich als Favorit. (ach ja? )Wenige Wochen vor dem Urnengang könnte der Kandidat der Konservativen nun aber über die jahrelange Beschäftigung seiner Ehefrau stolpern. Die französische Justiz leitete eine Voruntersuchung ein.

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/a...chung-ein.html
    Wer zwingt "t-online" eigentlich solche Satire zu verbreiten?

    LG
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  4. #64
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    Frankreich: Sozialisten schicken linken Hamon gegen Le Pen ins Rennen

    Die französischen Sozialisten ziehen mit einem Linkskurs in die Präsidentschaftswahl. Doch nach dem Trump-Sieg ist auch ein Sieg von Marine Le Pen möglich.

    Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...en-ins-rennen/
    Liebe Grüße
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  5. #65
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    Plötzlich Favorit EU-Fan soll Frankreich vor den Rechten retten

    Hier passt das mal wirklich gut!

    Die Mainstream Presse betätigt sich als Schaumschläger!!! Ihr wisst ja, was anschließend mit den Blasen passiert!

    Knapp drei Monate vor der Präsidentenwahl in Frankreich schlagen die Wellen hoch. Konservativen-Kandidat Fillon kämpft mit einer Affäre. Polit-Jungstar Macron bekommt hingegen Zulauf. Kann er die Rechtspopulistin Marine Le Pen stoppen?

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/a...en-retten.html
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  6. #66
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    Marine Le Pen: „Die Europäische Union ist gescheitert“

    Der Front National geht mit einem radikalen Programm in die französische Präsidentschaftswahl. Gewinnt Le Pen die Wahl, würde Frankreich einen Austritt aus der EU und aus dem Euro anstreben.

    Mit einem auf die französische Nation zugeschnittenen Wahlprogramm und Lob für US-Präsident Donald Trump ist die Spitzenkandidaten des Front National, Marine Le Pen, in den Präsidentschaftswahlkampf gestartet. Bei der Vorstellung ihres Programms sprach sich die Vorsitzende des FN am Sonntag in Lyon für einen EU-Austritt, eine strikte Begrenzung der Einwanderung und einen harten Kampf gegen den „islamistischen Fundamentalismus“ aus.
    Le Pen präsentierte sich vor tausenden Anhängern als Kandidatin des Volkes und der „Patrioten“. „Ich werde dem Volk seine Stimme zurückgeben“, sagte die 48-Jährige und versprach, „als roten Faden immer an das nationale Interesse“ zu denken. „Mein Versprechen ist es, Frankreich binnen fünf Jahren wieder in Ordnung zu bringen.“
    Le Pens Programm listet 144 Wahlversprechen mit dem Tenor „Frankreich zuerst“ auf: Unter anderem will sie der „Masseneinwanderung“ ein Ende setzen, protektionistische Maßnahmen für die französische Wirtschaft ergreifen und sechs Monate nach einem Amtsantritt ein Referendum über einen Austritt Frankreichs aus der EU („Frexit“) abhalten.


    „Die Europäische Union ist gescheitert“, sagte Le Pen. „Sie hat keines ihrer Versprechen eingehalten.“ Die Franzosen wollten wieder „frei“ sein. Die FN-Chefin will auch den Schengenraum verlassen, wieder eine nationale Währung einführen und Frankreich aus der Nato-Kommandostruktur führen.
    Le Pens Wahlprogramm sieht eine „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber Kriminalität und mutmaßlichen Dschihadisten sowie 15.000 neue Polizistenstellen vor. Sie will höhere Steuern für ausländische Arbeitskräfte und Importe sowie weniger bürokratische Vorgaben für kleinere Betriebe. Zudem plant sie eine Senkung des Renteneinstiegsalters und die Erhöhung bestimmter Sozialhilfen. Ähnlich wie US-Präsident Trump im Wahlkampf zielt sie damit auf Wähler ab, die sich als Verlierer der Globalisierung fühlen.
    Le Pen lobte den neuen US-Präsidenten in ihrer Rede: Er sei „gegen ein verschworenes System“ gewählt worden, setze seine Wahlversprechen um und handle „schnell und stark im Interesse und nach dem Willen des Volkes“.
    Die Wahlpunkte im Einzelnen:
    NEUVERHANDLUNG DER EU-MITGLIEDSCHAFT: Unmittelbar nach einem Wahlsieg will der FN Verhandlungen mit den EU-Partnern beginnen mit dem Ziel einer radikalen Veränderung der französische Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU). Die Verhandlungen in Brüssel sollen die EU insgesamt zu einem lockeren Staatenbund zurückstutzen: Abschaffung der Gemeinschaftswährung, des grenzfreien Schengen-Raums, der EU-Haushaltsregeln und des Vorrangs der EU-Rechtssprechung.
    REFERENDUM ZUM AUSSTIEG AUS DER EU: Nach den auf sechs Monaten ausgelegten Verhandlungen sollen die Franzosen über ihre EU-Mitgliedschaft abstimmen. Le Pen plädiert für einen Ausstieg, sollte die EU keine umfassenden Reformen in ihrem Sinn einleiten. Als wahrscheinlichste Option gilt dann der „Frexit“.
    AUSSTIEG AUS DEM EURO: Zur Zukunft der französischen Mitgliedschaft in der Gemeinschaftswährung finden sich keine Details. Laut einem führenden FN-Vertreter ist aber ein Ausstieg aus dem Euro geplant. Frankreichs Schuldenstand soll in einer neuen Währung verrechnet werden, die von der Zentralbank gestützt werden darf.
    PROTEKTIONISMUS: Vergabe öffentlicher Aufträge nur noch an französische Firmen, solange die Kosten nicht deutlich höher sind. Laut Le Pens Berater Jean Messiha sollen Einzelhändler dazu verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil französischer Produkte anzubieten. Verkäufer von Importgütern sollen die Mehrwertsteuer nicht mehr vollständig auf die Käufer umlegen können. Internationale Handelsabkommen sollen aufgekündigt werden.
    NIEDRIGERE STEUERN, FRÜHERE RENTE, MEHR SOZIALHILFE: Die Einkommensteuer für Geringverdiener soll um zehn Prozent verringert werden, und kleine Firmen sollen bei Lohnnebenkosten entlastet werden. Das Rentenalter will der FN auf 60 von derzeit 62 Jahren senken. Die Partei verspricht zudem finanzielle Unterstützung für arme Senioren, Kindergeld unabhängig vom Einkommen, fünf Prozent niedrigere Gas- und Stromkosten sowie den Erhalt der 35-Stunden-Woche.
    AUSLÄNDER UND FLÜCHTLINGE: Arbeitgeber sollen FN-Vertretern zufolge eine zehnprozentige Abgabe auf den Lohn für Ausländer zahlen. Bestimmte Rechte wie kostenlose Bildung sollen nur noch Franzosen vorbehalten sein. Illegalen Einwanderern soll die kostenlose Gesundheitsversorgung entzogen werden. Einwanderer ohne Papiere haben keinerlei Chance auf legalen Aufenthaltsstatus. Asyl kann nur noch in französischen Konsulaten im Ausland beantragt werden. Höhere Hürden für den Erhalt der französischen Staatsbürgerschaft – Geburt in Frankreich reicht nicht mehr aus.
    SICHERHEIT UND VERTEIDIGUNG: Der FN will 15.000 Polizisten einstellen und neue Gefängnisse mit Platz für 40.000 Häftlinge bauen. Verurteilte Ausländer werden sofort abgeschoben wie auch alle Ausländer, die wegen Verbindungen zum Islamismus unter Beobachtung der Geheimdienste stehen. Alle radikalen Moscheen sollen geschlossen werden. Höhere Verteidigungsausgaben, Austritt aus der gemeinsamen Nato-Kommandostruktur.
    Umfragen sehen Le Pen derzeit bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 23. April mit rund 25 Prozent auf dem ersten Platz. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass sie die Stichwahl am 7. Mai gewinnen kann: Umfragen zufolge würde sie dort sowohl dem unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Macron als auch dem Konservativen François Fillon unterliegen. Allerdings ist Fillon durch eine Scheinbeschäftigungs-Affäre unter massiven Druck geraten. Inzwischen ist laut AFP sogar seine Präsidentschaftskandidatur in Gefahr, hinter den Kulissen suchen die Konservativen nach einem „Plan B“.
    Der Investmentbanker Macron, der unter dem sozialistischen Staatschef François Hollande zwei Jahre lang Wirtschaftsminister war und sich nun als unabhängiger Kandidat präsentiert, wird von den Pariser Eliten hofiert und von einigen französischen Medien bereits als der neue Star am Himmel angepriesen: Die staatliche französische Nachrichtenagentur AFP behauptet, Macron habe Fillon in Umfragen bereits überholt und liege hinter Le Pen auf dem zweiten Platz – ohne allerdings auszuführen, um welche Umfragen es sich handelt. Die AFP wörtlich:
    „Der 39-jährige sozialliberale Reformer präsentierte sich als frische Alternative zu den Vertretern der großen Parteien und ist für viele Franzosen ein Hoffnungsträger geworden. Rund 8000 Anhänger besuchten am Samstag Macrons Wahlkampfveranstaltung in Lyon, tausende weitere verfolgten sie wegen Platzmangels draußen auf einer Großleinwand. In seiner Rede griff Macron immer wieder die Front National an: Marine Le Pen spreche „nicht im Namen des Volkes“, sagte Macron, der im vergangenen April seine Bewegung „En Marche!“ gegründet hatte.“
    Bei den regierenden Sozialisten wurde am Sonntag Vorwahl-Sieger Benoît Hamon offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Der Parteilinke hat zuletzt in Umfragen aufholen können, liegt aber mit rund 16 Prozent nur auf dem vierten Platz und würde den Einzug in die Stichwahl damit klar verfehlen.

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  7. #67
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    Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron: "Es gibt keine französische Kultur"

    Wie blöd und/oder indoktriniert muss man sein?

    Der unabhängige Kandidat für die französischen Präsidentschaftswahlen im Mai leugnet in einer Rede die Existenz einer französischen Kultur. Politiker der Rechten möchten ihm in den sozialen Medien das Gegenteil beweisen. Unter anderem mit einem Schinkenbrot.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/europa/46225-...kampf-twitter/
    Selbst Wiki weiss es besser: https://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich#Kultur_2

    LG
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  8. #68
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    Le Pen will den Euro in Frankreich abschaffen

    Wer ist nervös? Die Anleger!

    Also um wen geht es hier wirklich .......

    Der französische Wahlkampf läuft anders als erwartet. Erst wird Konservativen-Kandidat François Fillon von einer Affäre erschüttert. Nun macht der "Frexit"-Plan von Marine Le Pen die Anleger nervös.

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/a...bschaffen.html
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  9. #69
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    AW: Frankreich und die EU

    Bürgerkrieg in 5 Pariser Vororten – Ausbreitung befürchtet – Anwohner sollen zu Hause bleiben

    Von Kathrin Sumpf14. February 2017 http://www.epochtimes.de/politik/eur....html?latest=1

    In den von Migranten bewohnten Pariser Vorstädten Aulnay-Sous-Bois, Aulnay, Argenteuil, Bobigny und Tremblay-en-France gibt es seit dem Wochenende bürgerkriegsartige Ausschreitungen, die immer weiter um sich greifen. Anwohner sind aufgefordert wurden, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

    Seit Tagen gibt es bürgerkriegsartige Ausschreitungen in den von Migranten bewohnten Pariser Vorstädten, die immer weiter um sich greifen. Anwohner wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

    Am Wochenende kam es nach einer Demonstration gegen Polizeigewalt gegenüber einem 22 Jahre alten schwarzafrikanischen Franzosen zu massiven Gewaltausbrüchen. Es wurden Autos in Brand gesteckt, Steine geworfen, sich geprügelt und die Einsatzkräfte attackiert. Vier Polizisten, denen vorgeworfen wird, übergriffig geworden zu sein, wurden wegen Vergewaltigung angeklagt und vom Dienst suspendiert.
    Betroffen sind die fünf Pariser Vororte Aulnay-Sous-Bois, Aulnay, Argenteuil, Bobigny und Tremblay-en-France, die östlich von Paris gelegen sind. In dem betroffenen Bezirk Saint-Seine-Denis wohnen 50.000 Einwohner.

    Der „Express“ schreibt, dass die betroffenen Gebiete „in Flammen stehen“. Im Internet sind viele Videos zu finden, auf denen zu sehen ist, wie maskierte Männer alles angreifen und Autos anzünden, darunter auch ein Behindertenfahrzeug. Die Polizei wird mit Molotow-Cocktails beworfen, Reporter verletzt. Sie verursachen ein massives Chaos auf den Straßen, schreibt der „Express“.

    Französische Verwaltung befürchtet eine weitere Ausbreitung der Gewalt

    Die Tageszeitung „Le Figaro“ kommentiert die gewaltsamen Proteste so:
    „Seit 40 Jahren breiten sich rechtsfreie Zonen auf unserem Staatsgebiet aus. Es flossen Subventionen in Milliardenhöhe, ohne dass sich irgendetwas verändert hat. Im Gegenteil, dieses Geld hat oft dazu gedient, den sozialen Frieden zu erkaufen. Selbst die Unruhen vom November 2005, die sich auf ganz Frankreich ausbreiteten, haben nicht als Lektion gedient.

    Sobald die Feuer gelöscht waren, haben die Drogenbosse und Unruhestifter ihre Reviere wieder unter Kontrolle gebracht. Knapp 70 Tage vor der Präsidentschaftswahl darf man nicht mit dem scheidenden Staatschef rechnen, um angemessene Antworten darauf zu finden.“ (Material von afp)

    lg

  10. #70
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    Ratingagentur: Frankreich bei Euro-Austritt automatisch pleite

    Wie klar und deutlich muss man es noch bringen, um zu verstehen was da los ist???

    "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht;"

    - Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie
    Die Ratingagentur Standard & Poor’s lässt keinen Zweifel: In dem Moment, in dem Frankreich aus dem Euro austritt, würde das Land als zahlungsunfähig eingestuft. Damit wäre das Ende der Euro-Zone besiegelt, weil auch alle Target 2-Forderungen wertlos würden.

    Ein Sieg des Front National mit seiner Spitzenkandidatin Marine Le Pen bei den französischen Präsidentschaftswahlen hätte wahrscheinlich weitreichende Folgen für die Geldgeber des Landes. Zu diesem Ergebnis kommt der Economist (Rothschild-Blatt!) in einer Analyse, in der die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) zitiert wird. Die Absicht der Partei, aus dem Euro auszusteigen und den Franc wiedereinzuführen, würde faktisch zur Bankrotterklärung durch die amerikanischen Ratingagenturen führen, schreibt das Blatt.

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