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Thema: Der Nicaragua Kanal

  1. #1
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    Der Nicaragua Kanal

    Das Projekt fällt natürlich unter den Haupt-Begriff Globalisierung! Diese wird für das ständige Wachstum (neue Weltreligion) immer weiter vorangetrieben, koste es was es wolle, auch wenn es letztendlich die totale Zerstörung der Natur ist.
    Wenn ich mir so ansehe, was da alles transportiert wird http://www.bpb.de/nachschlagen/zahle...2531/seefracht , frage ich mich, ob wir das alles wirklich brauchen?!

    Desweiteren wird sich hier ein großes Konfliktpotential in mehreren Richtungen öffnen!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua-Kanal

    Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik: Bau des Nicaragua-Kanals soll im Dezember starten

    100 Jahre nach seiner Eröffnung scheint der Panama-Kanal tatsächlich Konkurrenz zu bekommen. Im Dezember soll in Nicaragua der Bau einer zweiten künstlichen Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik beginnen. Doch das Projekt ist hoch umstritten - und Widerstand programmiert.

    weiter hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-943095.html
    Bauherr modifiziert Projektentwurf für geplanten Nicaragua-Kanal

    Neben der Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik sollen zwei Häfen, eine Freihandelszone und ein Flughafen entstehen.

    Der Bauherr des geplanten Kanals durch Nicaragua hat Änderungen am Projektplan vorgenommen. Neben der Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik sollen nun zwei Häfen, eine Freihandelszone und ein Flughafen entstehen, wie es am Donnerstag auf der Internetseite des chinesischen Unternehmens HKND hieß. Zuvor war von zwei Flughäfen die Rede gewesen. Die geplante Eisenbahnlinie und eine Ölpipeline werden in der neuen Projektbeschreibung nicht mehr erwähnt. Zusätzlich sollen nun Ferienanlagen, ein Kraftwerk sowie mehrere Fabriken am Kanal entstehen. Der Baubeginn ist für Ende des Jahres geplant. Gegner des Kanals bezweifeln, dass die bislang recht unbekannte HKND in der Lage ist, das rund 40 Milliarden US-Dollar (30,3 Mrd Euro) teure Großprojekt zu stemmen.

    Quelle: http://www.verkehrsrundschau.de/bauh...l-1368251.html
    Russland plant militärischen Schutz beim Bau des Nicaragua-Kanals

    Laut Berichten lateinamerikanischer Medien plant Russland eine Beteiligung am Bau des sogenannten "Großen Interozeanischen Kanals", der als Alternative zum Panamakanal durch Nicaragua führen soll. Die Bauarbeiten für den insgesamt 286 Kilometer langen Kanal sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Panamakanal ist im Vergleich lediglich 81,5 Kilometer lang. Die Kosten des Projekts werden auf 40 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Hauptinvestor ist die chinesische HKND Group, die eine Konzession für den Bau und die Nutzung des Kanals für 100 Jahre erhalten hat. Es wird erwartet, dass Arbeiter aus China und Zentralamerika den Kanal bauen werden. Russlands Beitrag soll in der militärischen und politischen Unterstützung des Projekts liegen, was die Präsenz russischen Militärs zum Schutz des Kanalbaus beinhalten soll.
    In Russland wird der Einstieg in das Kanalprojekt aus wirtschaftlicher und geostrategischer Perspektive diskutiert. So erklärt Emil Dabagyan vom Lateinamerikainstitut der Russischen Akademie der Wissenschaft, dass die USA durch den Bau des Nicaragua-Kanals signifikant an Einfluss über die westliche Hemisphäre verlieren würden. Der Leiter des Nationalen Energieinstituts Sergeij Prawosudow spricht von einem Schlag gegen das Prestige der USA als Kontrollinstanz der wichtigsten Handelsrouten. In Russland gibt es aber Stimmen, die das Projekt für höchst riskant halten und darauf hinweisen, dass sein Bau für Russland weniger wirtschaftlich wichtig sei als für China, da Russland dank seiner eigenen Arktisroute über eine Alternative verfüge.
    Der Vorteil des Nicaraguakanals soll in der Breite von 83 Metern und der Tiefe von 27,5 Metern liegen, wodurch größere Containerschiffe den Kanal passieren können. Neben dem Bau des Kanals selbst ist auch der Bau von zwei Häfen, eines Flughafens und einer Ölpipeline geplant. Den Plänen zu Folge könnte der Kanal ab 2019 genutzt werden, der vollständige Abschluss der Bauarbeiten ist aber erst 2029 zu erwarten. Mit dem geplanten Bau des Kanals ist in Nicaragua die Hoffnung auf einen Wirtschaftsboom durch neue Arbeitsplätze, Aufträge für einheimische Firmen und Einnahmen aus der Nutzung des Kanals verbunden.
    Nicaraguas Beziehungen zu Russland haben sich während der Präsidentschaft Daniel Ortegas intensiviert, was bereits zu verschiedenen Kooperationsprojekten geführt hat. Dies geschieht im Kontext einer breiter angelegten Intensivierung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Russland und Lateinamerika.

    Quelle: http://amerika21.de/2014/06/102042/r...icaragua-kanal
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  2. #2
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    Im Vorgarten der U.S.A.: Nicaragua-Kanal und G.L.O.N.A.S.S.-Satelliten-Bodenstation

    Im Januar 2010 berichtete Radio Utopie über die Pläne der Regierung unter Präsident Daniel Ortega in Nicaragua ein Bauprojekt in Zusammenarbeit mit Russland und China zu realisieren (Zweiter Kanal zwischen Pazifik und Atlantik), einen neuen Wasserkanal zwischen atlantischen und pazifischen Ozean.

    Für die Vereinigten Staaten von Amerika bedeutet dieser neue Kanal ein wirtschaftliches und militärisches Fiasko und ist einer der Gründe mehr, China und Russland als potentielle Feinde durch die evangelikane Faschistenriege zu defamieren, die führende Schlüsselpositionen in der U.S.-Politik einnehmen.
    So wie die Kontrolle der Strasse von Malakka in Asien und der Suezkanal in Ägypten ist der von den U.S.A. kontrollierte Panama-Kanal einer der strategisch wichtigsten Knotenpunkte in der weltweiten Schiffahrtsindustrie.
    Kein Wunder also, dass auch die Reederei Maerks grösstes Interesse an dem zukünftigen vierzig Milliarden U.S.-Dollar schweren Projekt bekundet und dieses unterstützt. Die grössten Containerschiffe der Reederei können den immer wieder versandeten Panama-Kanal nicht passieren. Auch die dänische DHI Group, spezialisiert auf Grossanlagen im Bereich Wasser und Umwelt, bemüht sich um Aufträge an der Projektentwicklung.
    Nicaragua schloss jetzt verbindliche Verträge zur Erteilung einer Konzession mit dem chinesischen Grossinvestor HKND Group. über den Bau des Kanals mit einer Laufzeit von einhundert Jahren ab. Noch liegen nicht alle Prüfberichte zur Umweltverträglichkeit vor.
    In der lokalen Bevölkerung formierte sich grosser Widerstand. Das Projekt ist ein Eingriff in unberührte Waldlandschaften und grosse Seen mit einer einmaligen Flora und Fauna sowie Lebensraum der indigenen Bevölkerung. Dennoch ist der Baubeginn noch in diesem Herbst vorgesehen. Der Kanal wird von Strassen- und Eisenbahnlinien und Ölpipelines flankiert werden. An den Küsten der beiden Ozeane entstehen Terminals, ein Flughafen mit all der notwendigen Infrastruktur.
    Russland beteiligt sich ebenfalls mit Bauinvestitionen. Vor allem aber ist hier auch der militärische Aspekt vor Sabotage und Übergriffen aus den U.S.A. von Bedeutung. Nicaragua wird auf eine verstärkte militärische Zusammenarbeit mit Moskau setzen.
    Weiter wird eine Bodenstation für das Satellitensystem G.L.O.N.A.S.S. aufgebaut. Zu Beginn diesen Monats wurden die satellitengestützten G.P.S.-Bodenstationen der U.S.A. auf russischem Territorium geschlossen. Der Grund liegt nicht in der aktuellen Krise in der Ukraine sondern darin, dass seit Jahren im Gegenzug für die Erlaubnis von Bodenstationen der Russen in den Vereinigten Staaten von Amerika bisher stets wegen der Möglichkeit von Spionageaktivitäten aus dem Erdorbit diese Genehmigung abgewiesen wurde.
    Fazit: Mit dem Kanal werden unwiderbringliche intakte Gebiete unseres Planeten zerstört. Der Grund liegt allein darin, dass wir das zulassen. Anstatt gemeinsam friedlich mit allen Ländern Handel zu treiben erlauben wir den Regierungen die militärische Aufrüstung, die Finanzierung in Kriegseinsätze und eine Politik der Spannungen mit all ihren Eskalationen.
    In einer Welt, die sich die meisten Menschen wünschen, würde der schon existierende Panama-Kanal oder ein Kommunikationssystem von allen Nutzniessern gemeinsam finanziell gestützt und modernisiert werden. Viele Personen glauben an diese Vision, die schon längst keine mehr sondern Realität sein sollte.

    Quelle: https://www.radio-utopie.de/2014/06/...-bodenstation/
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  3. #3
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    Zweiter Panama-Kanal in Nicaragua nimmt Formen an

    Das gigantische Projekt eines Kanals zwischen Atlantik und Pazifik in Nicaragua nimmt konkretere Formen an. Und je präziser die Planungen der Regierung in Managua werden, desto größer wird die Furcht der Naturschützer vor einem gigantischen ökologischen Desaster. Denn der Kanal soll mitten durch den Cocibolca-See führen, das größte Süßwasserreservoir Zentralamerikas.

    Vor wenigen Tagen stellte Nicaraguas Präsident Daniel Ortega zusammen mit dem beauftragten Hongkonger Konsortium HKND den geplanten Verlauf des Kanals vor - das Projekt soll 40 Milliarden Dollar (rund 29,5 Milliarden Euro) verschlingen, dem nach Haiti zweitärmsten Land des amerikanischen Kontinents aber einen gewaltigen Entwicklungsschub verschaffen. Aus sechs zur Auswahl stehenden Routen fiel die Wahl auf eine, die auf einer Länge von 105 Kilometer durch den Cocibolca-See (auch Nicaragua-See genannt) führt.
    HKND nennt diese Route die ökologisch verträglichste von den sechs. Der Chef des Konsortiums, Wang Jin, beschreibt den Kanal gar als "umweltfreundlich". Immerhin soll der Kanal nicht den natürlichen Wasserweg des Río San Juan nutzen, des Grenzflusses zu Costa Rica, der den Cocibolca-See mit dem Atlantik verbindet und in großen Teilen durch Urwald führt. Doch Umweltschützer befürchten, dass das Ökosystem des Cocibolca-Sees - mit einer Fläche von 8264 Quadratkilometern etwa 15 Mal so groß wie der Bodensee - und anderer Gebiete dramatisch beschädigt werden könnte.
    Umweltexperten des Humboldt-Zentrums in Managua monieren eine ungenügende Informationspolitik durch HKND. Zwar habe das Konsortium Wissenschaftler und Geschäftsleute zu einer Präsentation eingeladen, dabei jedoch nicht genügend wissenschaftliche und technische Details geliefert. "Heute haben wir noch immer mehr Fragen als Antworten bezüglich der wichtigsten Umweltaspekte", bemängelt das Zentrum.
    Konkreter wird der Umweltschützer David Quintana: Er fürchtet nicht nur eine Verunreinigung des Trinkwassers, sondern auch die ökologische Vernichtung des Naturreservats Los Guatusos am Río San Juan, des durch seine Künstlerkolonie und Naturschönheiten berühmten Solentiname-Archipels im Cocibolca-See und der Karibikregion Punta Gorda, wo der Kanalbau bereits im Dezember beginnen soll. Außerdem müssten sich die Dorfgemeinschaften entlang der Kanalroute "für das Schlimmste wappnen", da ihre komplette Umsiedlung bevorstehe, warnt Quintana.
    Für die Regierung sind die Bedenken der Umweltschützer allerdings zweitrangig. 45 Prozent der sechs Millionen Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Mit Neid blickt die Staatsführung deshalb nach Panama, das mit seinem genau 100 Jahre alten interozeanischen Kanal etwa eine Milliarde Dollar jährlich einnimmt.
    Der Nicaragua-Kanal soll 278 Kilometer lang sein - deutlich länger als Panama-Kanal (77 Kilometer). Der zentralamerikanische Isthmus ist in Nicaragua zwar deutlich breiter als in Panama. Der Cocibolca-See gleicht diesen Nachteil aber zumindest teilweise aus. Die günstigen geographischen Voraussetzungen hatten schon im 19. Jahrhundert in den USA das Projekt eines Kanals durch Nicaragua aufkommen lassen, um die lange Schiffsreise um das Kap Hoorn vor der Südspitze Südamerikas abzukürzen - doch die Wahl fiel dann schließlich auf Panama.
    Durch den Panama-Kanal fließen derzeit rund fünf Prozent des Welthandels. Dennoch sieht die nicaraguanische Regierung Bedarf für einen zweiten Kanal zwischen den Weltmeeren in Zentralamerika. Der Welthandel werde weiter wachsen, zudem soll die neue Wasserstraße breiter und tiefer als der Panama-Kanal werden - der derzeit allerdings selbst vergrößert wird.

    Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/zwe...070708552.html
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    Megaprojekt im Stillstand

    Erst mal scheint die Naturzerstörung gestoppt.

    Ein Kanal zwischen Atlantik und Pazifik in Nicaragua wäre ein Projekt von historischem Ausmaß. Doch ob er je gebaut wird, ist fraglich – derzeit sieht es nicht so aus, als bekäme der Panamakanal bald Konkurrenz.

    weiter hier: http://www.handelsblatt.com/technik/.../12814664.html
    LG
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