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Thema: Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

  1. #1
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    Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

    Moskauer Konferenz entlarvt Strategie der Farbrevolutionen

    Auf der Moskauer Sicherheitskonferenz am 23. Mai haben führende Militärsprecher aus Rußland und Weißrußland scharf die „neue Technik der Aggression“ des Westens angegriffen.
    Auf der jährlichen Moskauer Konferenz über Internationale Sicherheit, die am 23. Mai stattfand, haben Verteidigungsminister und Militärchefs aus Rußland und Weißrußland erklärt, daß sie die sogenannten „farbigen Revolutionen“ als eine neue Form des Angriffskriegs betrachten. Die Steuerung dieser Revolutionen von außen sei eine „neue Technik der Aggression“, mit dem geopolitischen Ziel, Länder, die an einer strategisch wichtigen Position liegen und eine unabhängige Außenpolitik betreiben, gezielt zu destabilisieren. Auf diese Weise solle „in einer bestimmten Region eine erhebliche Verschiebung des Mächtegleichgewichts“ erreicht werden. Das richte sich nicht nur gegen Rußland, sondern auch gegen China, den Nahen Osten, Afrika, Zentralasien und Südasien.
    Anthony Cordesman von der einflußreichen Washingtoner Denkfabrik CSIS (Center for Strategic and International Studies), der an der Konferenz teilnahm, war so beeindruckt, daß er 52 Seiten eigene Aufzeichnungen und die Powerpoint-Bilder der Redner auf die CSIS-Webseite stellte. Cordesman schreibt dazu:

    • „Russische Offiziere bringen jetzt den Begriff ,Farbige Revolution’ mit der Krise in der Ukraine in Verbindung, und mit einer, wie sie es sehen, neuen amerikanischen und europäischen Methode der Kriegführung, die darauf abzielt, in anderen Staaten destabilisierende Revolutionen zu erzeugen, welche mit geringen Kosten und minimalen Opfern eigene Sicherheitsinteressen fördern. Dies wird als potentielle Bedrohung für Rußland im benachbarten Ausland, für China und asiatische Länder angesehen, die nicht mit den USA verbündet sind...
      Hohe russische Offiziere und Amtsträger erklärten, ihrer Ansicht nach destabilisierten die USA und der Westen gezielt Länder in Nordafrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt für ihre eigenen Zwecke. Diese Aktionen seien gescheitert und seien eine wichtige Quelle des Terrorismus. Der Westen lehne eine Partnerschaft ab, da der Westen Rußland als Bedrohung an allen seinen Grenzen mit Europa betrachte.
      Führende russische Amtsträger verwenden den Begriff ,Farbrevolution’ weitaus kritischer als früher. Zum Beispiel hat der russische Außenminister Sergej Lawrow den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union vorgeworfen, in der Ukraine eine weitere farbige Revolution anzuzetteln, und er sagte auf der Konferenz: ,Versuche, anderen Ländern hausgemachte Rezepte für innere Veränderungen aufzuzwingen, ohne deren Traditionen und nationalen Besonderheiten zu berücksichtigen, den Export von Demokratie zu betreiben, hat destruktive Folgen für die internationalen Beziehungen und führt zu einer Zunahme von Krisenherden auf der Weltkarte.’

    Das Endergebnis ist eine radikal andere Auffassung der modernen Geschichte, von amerikanischer und europäischer Strategie, deren Einsatz von Gewalt und der amerikanischen und europäischen Ziele und Vorgehensweise, als man sie irgendwo in der westlichen und früheren russischen Literatur findet...
    Es ist von entscheidender Bedeutung, daß die USA und Europa darauf hören, was die russischen Militärführer und -strategen sagen. Europa und die USA können es sich nicht leisten, diese russischen Ansichten zu ignorieren.“ (Hervorhebung im Original)

    Von Serbien über Libyen bis zur Ukraine

    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu beschrieb zur Eröffnung der Konferenz die negativen Folgen „farbiger Revolutionen“ für die internationale Stabilität. Laut der Zusammenfassung von Dmitri Gorenburg auf der Webseite russiamil.wordpress sagte Schoigu, die Farbrevolution sei eine neue Form der Kriegführung, die sich westliche Regierungen ausgedacht hätten, um Regierungen abzusetzen und durch westlich gesteuerte Regime zu ersetzen. Auf diese Weise sollten etlichen Ländern auf der Welt fremde Werte aufgezwungen werden. Dabei sei man in einer Vielzahl von Fällen nach dem gleichen Schema vorgegangen: Anfänglich werde versucht, Regierungen durch angeblich vom Volke ausgehende Proteste auszutauschen, dann jedoch folgten, falls diese Proteste erfolglos blieben, massive Destabilisierung und Schüren innerer Konflikte. Das sei das Vorgehen in Serbien, Libyen und Syrien gewesen - alles Länder, in denen politische Einmischung des Westens in Militäreinsätze überging. Diese Methode benutze man nun in der Ukraine, wo die Lage in den letzten Wochen praktisch zu einem Bürgerkrieg eskalierte, und in Venezuela, wo die sog. demokratische Opposition in Wirklichkeit von den USA gesteuert sei.
    Schoigu sagte weiter, die Resultate der Revolutionen seien ganz andere, als die Protestbewegungen selbst es ursprünglich anstrebten. Überall auf der Welt sei vor allem Instabilität die Folge gewesen. Der Arabische Frühling beispielsweise habe den Nahen Osten und Nordafrika destabilisiert. Infolge der Ereignisse in Libyen stünden eine ganze Reihe afrikanischer Staaten kurz vor dem Zusammenbruch. Auch Afghanistan sei zunehmend instabil, was Rußland zur Verstärkung seiner Militärpräsenz in Zentralasien gezwungen habe.

    Regimewechsel als Ziel

    Andere Sprecher, die ausführlich auf das Thema eingingen, waren der russische Generalstabschef Walerij Gerasimow, der weißrussische Verteidigungsminister Juri Schadobin, der Generalsekretär der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit (OVKS) General Nikolai Bordjuscha sowie Gen. Wladimir Sarudnizkij, Chef des Operativen Hauptdirektorats des russischen Generalstabs, der in der Sitzung über den Nahen Osten und Nordafrika sprach.
    Gen. Gerasimow bekräftigte die Einschätzung, die USA hätten eine neue Methode der Kriegführung entwickelt, bei der anfangs nichtmilitärische Taktiken eingesetzt würden, um gegnerische Regierungen mit Hilfe farbiger Revolutionen zu stürzen, indem man sich das Protestpotential in der Bevölkerung zunutze macht, um einen friedlichen Regimewechsel herbeizuführen. Sollte sich das Protestpotential als ungenügend erweisen, werde militärische Gewalt eingesetzt; Libyen sei hierfür das Lehrbeispiel. In Syrien setze der Westen Söldner und Militärhilfe ein, um die Regierung zu stürzen. Ein anfangs rein innerer Konflikt habe sich in einen Krieg zwischen religiösen Extremisten und der Regierung verwandelt.
    Gorenburg zufolge erwähnte der weißrussische Verteidigungsminister Juri Schadobin auch den US-Professor Gene Sharp als Urheber der bei diesen Revolutionen angewandten Strategie. Auch EIR und Neue Solidarität haben dies ausführlich dokumentiert (siehe dazu unsere Dokumentation). Schadobin sagte, farbige Revolutionen würden immer von außen in Gang gesetzt. Er verwies auch darauf, daß die baltischen Staaten eine „Grauzone“ in Europa darstellten, weil dort die Truppenbegrenzung nach dem Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa nicht gelte. Dort könnten insgeheim größere Truppeneinheiten zusammengezogen werden.
    Gen. Sarudnizkij war der Sprecher, der sich am eingehendsten mit der Strategie der Farbrevolution befaßte. Wir zitieren aus Gorenburgs Zusammenfassung:

    • „Wie die Plenumsprecher konzentrierte sich Sarudnizkij auf die militärischen Aspekte der farbigen Revolutionen. Der Westen betrachte Farbrevolutionen als friedliches Mittel zum Sturz undemokratischer Regime, aber die Ereignisse im Nahen Osten und in Nordafrika hätten gezeigt, daß militärische Gewalt ein integraler Bestandteil aller Aspekte der farbigen Revolutionen sei. Dazu gehöre äußerer Druck auf die fraglichen Regime, um den Einsatz von Gewalt zur Wiederherstellung der Ordnung zu verhindern, die Bereitstellung von Militär- und Wirtschaftshilfe an die aufständischen Kräfte, und wenn diese Maßnahmen nicht ausreichten, die Durchführung von Militäroperationen, um die Regierungstruppen zu besiegen und den Rebellen die Machtübernahme zu ermöglichen. Farbige Revolutionen seien somit eine von den Vereinigten Staaten erdachte neue Angriffstechnik, die darauf abziele, einen Staat durch die Spaltung der Bevölkerung von innen zu zerrütten. Der Vorteil dieser Technik sei, daß sie einen relativ geringen Ressourcenaufwand erfordere, um ihr Ziel zu erreichen.
      Sarudnizkij erklärte, bei dieser Art Kriegführung gebe es keine Frontlinie, da sie auf dem Prinzip des Netzwerks beruhe. Sie werde hauptsächlich in Stadtgebieten eingesetzt, wobei häufig Zivilisten als Schutzschilde dienten. Allgemein akzeptierte Regeln der Kriegführung würden mißachtet, da keine offiziellen staatlichen Streitkräfte zum Einsatz kämen. Statt dessen dürften kriminelle und terroristische Kräfte und private Militärfirmen ungestraft agieren. Konterguerilla-Taktiken seien erforderlich, um diese Art Kriegführung niederzuschlagen.
      Die wichtige Frage für die Militärplaner laute, gegen welchen Staat als nächstes vorgegangen wird. Schwache Staaten mit schlechter Wirtschaft seien am ehesten Zielscheibe dieser Taktik, aber der Hauptfaktor bei der Zielauswahl sei das geopolitische Interesse des provozierenden Staates. Deswegen würden derartige Revolutionen überwiegend in Ländern mit bedeutsamen Bodenschätzen organisiert oder in solchen, die wichtige strategische Positionen haben und eine unabhängige Außenpolitik betreiben. Die Destabilisierung solcher Länder ermögliche eine erhebliche Verschiebung des Mächtegleichgewichts in einer Region (im Falle des Arabischen Frühlings im Nahen Osten und Nordafrika).“

    Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2014/25/schoigu.htm
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    AW: Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

    Revolutionen - Was kommt dabei raus!



    LG

  4. #4
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    AW: Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

    Demokratie-Missionare als Todesengel - NGOs im Dienste der Kriegstreiber | 10.04.2016 | www.kla.tv

    Nichtregierungsorganisationen sind nicht ungefährlicher, nur weil offiziell keine Regierung hinter ihnen steht. Im Gegenteil: Die mächtigsten NGOs der Welt agieren in der Machthierarchie sogar deutlich über einzelnen Regierungen.

    Mit ihnen sind dann weitere Netzwerke von einflussreichen NGOs verfilzt. Diese schmücken sich jeweils gerne damit, völlig regierungsunabhängig und privat tätig zu sein, z.B. als edle Hilfswerke für eine sogenannte "offene Zivilgesellschaft" in rückständigen Ländern.

    Doch genau da liegt das Problem: Die mächtigsten Kriegstreiber auf Erden sind längst nicht mehr Staaten und Regierungen, sondern diejenigen privaten Gruppen, die diese Staaten und Regierungen an der Leine führen. - In dieser Dokumentation nennen wir Ross und Reiter...
    http://www.kla.tv/8061




    LG

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    AW: Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

    Lateinamerika Putsch 2.0 in Chile? Medienmonopole attackieren Präsidentin Bachelet nach brasilianischem Vorbild

    Ebenso wie ihre brasilianische Amtskollegin, ist auch die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet zunehmenden Medienattacken aus dem neoliberalen Lager ausgesetzt, die zudem beinahe 1:1 dem in Brasilien angewandten Strickmustern folgen. Steht dem Land ein erneuter Putsch unter US-amerikanischer Ägide ins Haus? RT Deutsch-Korrespondent Frederico Füllgraf berichtet aus Santiago de Chile und rät, die Entwicklungen im Auge zu behalten.

    Von RT Deutsch-Lateinamerika-Korrespondent Frederico Füllgraf https://deutsch.rt.com/amerika/39008...elle-bachelet/

    “Also, sagte sie zur mir: 'Hör zu, unter einer Milliarde darf meine Schwiegermutter nicht abserviert werden'. Ich hakte nach: Wer, bitte? 'Wer denn sonst, du Trottel? – meine Schwiegermutter, Michelle Bachelet', antwortete sie”.
    Juan Díaz, berühmt-berüchtigter chilenischer “Operador” – eine Art Dealer zwischen politischen Parteien und privaten Geldspendern – sprach auf seinem Handy über Natalia Compagnon, Schwiegertochter der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet, und eine angeblich mit ihr geführte Verhandlung. Der Geheimdienst OS-9 der Bereitschaftspolizei Carabineros hörte mit.


    Mehr lesen:Pinochet, die CIA und die Medien – Chiles größter Zeitungsverleger für Rolle bei Putsch angeklagt

    Der Hintergrund: Anfang 2015 stellte Compagnon ihre Schwiegermutter in ein schiefes Licht, als bekannt wurde, dass sie von Banco de Chile einen 1,0 Millionen US-Dollar-Kredit ohne jedwede Garantien zugeschanzt bekommen hatte. Die Kreditzusage erfolgte, nachdem ihr im Ostberliner Exil geborene Ehemann Sebastián Dávalos dafür beim Bankier und reichstem Mann Chiles, Andronico Luksic, persönlich intervenierte. Der Fall schlug Wellen der Empörung, in seiner Eigenschaft als Sohn der Staatspräsidentin hatte Dávalos einen eklatanten Interessenkonflikt nicht gescheut.
    Der transkribierte Mitschnitt von Diáz' Gesprächen umfasste 140 DINA-4-Seiten und geriet in die Hände der konservativen Wochenzeitschrift Qué Pasa, im Besitz des Medienkonzerns Copesa, der 42 Prozent des chilenischen Medienmarktes unter Kontrolle hat.

    Die Transkription nannte eine beachtliche Schar von Politikern und Geschäftsleuten, die jedoch im Abdruck von Qué Pasa verschwiegen wurden. Mit einer Ausnahme: die Staatspräsidentin, der eine Beteiligung von umgerechnet 1,3 Millionen Euro in einer schäbigen Schmiergeldaffäre unterstellt wurde.

    "Schluss mit diesen Falschmeldungen und Lügengeschichten!", reagierte die entrüstete Bachelet wenige Stunden später, und erstattete Anzeige wegen Behauptung falscher Tatsachen und Diffamierung. Ihr Prozess wird in großen Teilen der Öffentlichkeit fälschlicherweise als "Behinderung der Pressefreiheit" bezeichnet. Schon seit Anfang 2015 ist die chilenische Staatspräsidentin Zielscheibe medialer Attacken, wie auch ihre brasilianische Amtskollegin Dilma Rousseff.

    Nach erfolgreicher erster Amtsperiode verabschiedete sich Bachelet 2010 mit der erstaunlichen Popularitätsrate von 84 Prozent. Vier Jahre später kehrte sie mit eisernen Reformversprechen und 62 Prozent der Wählerstimmen in den La Moneda-Palast zurück. Doch das Wahlergebnis trügte: Mit der höchsten Wahlenthaltungsrate der Landesgeschichte hatten 60 Prozent der Chilenen der Präsidentschaftswahl von 2013 den Rücken gekehrt.

    Beobachter verschiedener Couleur waren sich bald einig: Chiles Wähler seien des herrschenden Parteiensystems überdrüssig, die junge Demokratie erlebe ihre dramatischste Repräsentativitäts-Krise seit Ende der Pinochet-Diktatur.
    Kritiker der 1990 gegründeten "Concertación" und 2013 in "Nueva Mayoría" umgetauften Parteienkoalition von Sozialisten, Sozial- und Christdemokraten werfen dem Bündnis vor, dass vom Pinochetismus geerbte, hemmungslose neoliberale Wirtschaftssystem beibehalten zu haben. Der Umstand, dass die reichen 10 Prozent 27-mal mehr Einkommen auf sich konzentrieren als die ärmsten 10 Prozent der Bevölkerung, habe die Erwartungen der Mehrheit unter den 16 Millionen Chilenen bitter enttäuscht.

    Rezessiver Weltmarkt und inländischer Investitionsboykott


    Michelle Bachelet waren diese Erwartungen bekannt, weshalb sie zu Beginn ihrer zweiten Amtsperiode vier vorrangige Reformen versprach: ein kostenloses, öffentliches Bildungsystem; eine sozial gerechte Steuerreform; die Demokratisierung des Arbeits- und Streikrechts und die Schaffung eines öffentlichen Rentensystems. Zwei Jahre danach ist die Luft raus aus dem Elan der Reformen.
    Abgesehen von Bachelets Versäumnissen, sollte man ihr allerdings zu Gute halten, dass sie auch zum zweiten Mal die drastischen Auswirkungen außengesteuerter, weltweiter Rezession auszubaden hat.

    Während ihrer ersten Amtsperiode wurde Chile zwischen 2008 und 2009 vom US-amerikanischen, bald vom europäischen Bankencrash getroffen, der relevante Investoren vom chilenischen Markt fernhielt.

    Unter ihrem konservativen Nachfolger, Sebastián Piñera (2010-2014), schrumpfte 2013 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 5,5 Prozent auf 4,1 Prozent, stürzte 2014 auf dramatische 1,8 Prozent ab und hat sich seitdem nicht mehr erholt. Die IWF-Prognose für 2016 wurde inzwischen von der Zentralbank von 2,25 Prozent auf 1,25 Prozent fast halbiert. Hauptgrund der dramatischen "desaceleración económica” (Wirtschaftliche Abbremsung) ist der weltweite Preisverfall des Kupfers, Chiles wichtigster Deviseneinbringer. Mit der sinkenden Nachfrage in China, Chiles Hauptexportmarkt, halbierte sich der Kupferpreis seit 2012 von 4,5 US-Dollar auf gegenwärtige 2,4 US-Dollar pro Pfund.


    Mehr lesen:Absetzung von Rousseff: Wie die brasilianischen Medien den Machtwechsel einleiteten


    Da das Metall 60 Prozent der chilenischen Exporte ausmacht, hätten sich Staat und Privatwirtschaft längst einen Umbau der Wirtschaft einfallen lassen müssen. Doch Chiles Unternehmer denken nicht daran, allen voran das Dutzend Milliardäre im Forbes-Ranking, darunter Familienclans wie das der Luksics, mit einem anstößigen Vermögen von 12,0 Milliarden Euro. Seit Inkrafttreten von Bachelets Steuerreform, mit der 20-prozentigen Erhöhung der Umsatzsteuer, ziehen es Chiles Milliardäre vor, nicht im Inland, sondern im Ausland, z.B. in Kolumbien zu investieren.

    Die "anämische Regierung"


    Doch auch die Staatschefin scheint von akuter Trägheit befallen. Zwar fehlen ihr die Kupfererlöse, doch dürfte sie sich an erhöhten Steuereinnahmen erfreuen.
    Die Bildungsreform wollte Bachelet mit umgerechnet 8,0 Milliarden Euro Sondereinahmen aus der Steuerreform finanzieren, doch sie machte einen Rückzieher: der längst versprochene, kostenlose Hochschulbesuch wurde noch einmal auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Die Protest-Demonstrationen reißen nicht ab: 47 Prozent der Studenten sind mit Studiengeld-Krediten aussichtslos verschuldet. Michelle Bachelt fehlt es an politischer Standfestigkeit.

    In einem Leitartikel von Ende Mai ("La anemía política de Michelle Bachelet", 26.5.2016) bescheinigte El Mostrador, Chiles älteste Online-Zeitung, der Regierung fehlendes politisches Rückgrat.

    Frontal an die Adresse Bachelets gerichtet, warnte El Mostrador: "Die zentrale Eigenschaft des politischen Systems in Chile ist der Ruf nach einer aktiven Exekutivmacht. Es ist die eindeutige Führung des Präsidenten, der sich die übrigen Institutionen unterordnen, von ihr überzeugen lassen und Impulse erhalten. Wenn Verfügungsgewalt und Kontrollinstanzen gefragt sind, kennen die Institutionen keine Neutralität. Wenn die Exekutive, aus welchen Gründen auch immer, zaudert, unentschlossen reagiert, dann gibt es praktisch keine Regierung, keine Richtung, sondern nur noch Administration".

    Strickmuster nach brasilianischem Vorbild


    Bereits im April 2015 war Michelle Bachelet Zielscheibe einer Medienintrige. Damals unterstellte ihr Tomás Mosciatti, Eigentümer der Mediengruppe Radio Biobío, Rücktrittsabsichten. Mit der Überschrift "El comienzo de la despedida de Bachelet" (Der Anfang vom Abschied Bachelets – 21.5.2016), sägte nun Qué Pasa zum zweiten Mal am Stuhl der Staatspräsidentin.
    Auf frappante Weise erinnert der Qué Pasa-Leak an den Fall Veja vom 23. Oktober 2014, in Brasilien. Unter Berufung auf den Kronzeugen Alberto Youssef und der Schlagzeile “Sie wussten alles”, hatte das brasilianische Wochenmagazin Dilma Rousseff und ihrem Amtsvorgänger Luiz Inácio Lula da Silvas unterstellt, Mitwissende der Korruption innerhalb von Petrobras- und mit illegalen Parteispenden gewählt worden zu sein.

    Mit dem Ziel, den zweiten Wahlgang vom 26.10.2014 gegen die Wiederwahl Rousseffs zu beeinflussen, hatte das immer am Sonntag erscheinende Magazin seine Edition um drei Tage antizipiert – ein bodenloser Anschlag auf den Rechtsstaat und ein klarer Fall für den Obersten Gerichtshof. Yousseffs Anwalt, Antonio Figueiredo Basto, bezeichnete die Behauptungen als grobe Fälschung, doch der Fall ließ die Magistraten kalt.

    Mehr lesen:Wer ist Brasiliens Übergangspräsident Temer? - Neoliberaler Schock-Therapeut von Washingtons Gnaden


    Die Straflosigkeit des rechtsradikalen Wochenmagazins Veja ermutigte die andernorts bereits beschriebene Hetzkampagne gegen Rousseff, die schließlich am 11. Mai 2016 in Ihrer Amtsenthebung gipfelte.

    Doch der Fall Qué Pasa erhellt eine zusätzliche Analogie zum brasilianischen Präzedenzfall: Was Staatspräsidenten verwundbar macht, ist ihre Reformangst und zaudernde Staatsführung. Notorische Angriffs-Signale sind gezielt eingesetzte, fragwürdige Meinungsumfragen zur Dekonstruktion ihrer Popularität, gefolgt von systematischen Medienangriffen zu ihrer endgültigen Destabilisierung.

    Seit Anfang 2015 erlebt Michelle Bachelet den freien Fall ihrer Popularität. Konnte sie vor eineinhalb Jahren noch schwächliche 32 Prozent der Wählerzustimmung auf sich vereinen, so sind es nach jüngsten Erhebungen von Plaza Pública Cadem gerade noch alarmierende 24 Prozent. Mehr als Dreiviertel der Chilenen (74 Prozent) sind der Meinung, ihr Land befinde sich auf dem "Irrweg".
    Die Staatspräsidenten sollte die Signale ernst nehmen.
    Südamerika scheint die nächste "Demokratische Großbaustelle" des US-Imperiums zu sein!
    ...außer ALLE zu destabilisieren, neue Feinde schaffen, erhöhte Rüstungsausgaben, ihr eigenes Land im Chaos und Überschuldung zu stürzen, unaufhaltsam und im freien Fall sich selbst vernichten! ...sonst haben sie absolut rein gar nichts erreicht!

    LG

  6. #6
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    Massen-Demo gegen den EU-Austritt Großbritanniens

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    In London haben tausende Menschen an einem Marsch für die EU teilgenommen. Es ist unklar, wer hinter den Organisatoren steckt. Die Organisatoren fordern Neuwahlen oder ein zweites Referendum. König Elizabeth mahnte Schottland im Hinblick auf die im Raum stehende Loslösung vom Vereinigten Königreich zu Besonnenheit.



    Tausende Briten kamen am Samstag zu einer Pro-EU-Demo nach London. (Foto: dpa)


    Die Queen kam am Samstag nach Schottland. (Foto: dpa)

    Tausende Briten haben am Samstag gegen den Brexit demonstriert. Die Menschenmenge zog durch die Hauptstadt London und am Regierungssitz des amtierenden Premierministers David Cameron vorbei zum Parlament. Laut den Organisatoren nahmen 40.000 Menschen an der Demonstration teil.

    Queen Elizabeth II. warnte am Samstag im schottischen Parlament die Schotten vor dem Bestreben nach Unabhängigkeit: „Wir alle leben in einer zunehmend komplexen und fordernden Welt.“ Vor dem Hintergrund dieser sich rasch entwickelnden Welt sei es wichtig, „ruhig und gefasst“ zu bleiben. Eine gute Führung zeichne sich auch dadurch aus, dass sie genügend Raum für „ruhiges Nachdenken und Einkehr“ gebe. Dies ermögliche „tiefere, kühlere Überlegungen“ darüber, wie „Herausforderungen und Möglichkeiten“ am besten angegangen würden.

    Der von den Organisatoren „Marsch für Europa“ getaufte Protestzug startete im Londoner Hyde Park und zog friedlich durch die Straßen der britischen Hauptstadt. Als die Menge in der Downing Street vorbeikam, riefen einige Demonstranten „Schande über Dich“ – in der Hausnummer Zehn hat Premier Cameron seinen Amtssitz. Die Demonstration endete schließlich am Parlament. Wer hinter dem Marsch steckt ist unklar. Als Organisator wird auf Facebook Kieran McDermott angegeben. Auf seiner Facebook-Seite fordert McDermott Neuwahlen oder ein neues Referendum.

    Die Briten hatten am Donnerstag vergangener Woche überraschend mit knapp 52 Prozent für einen EU-Austritt ihres Landes gestimmt und den gesamten Kontinent mit dem Votum geschockt. Eine Petition meldet 4 Millionen Unterschriften, die ein neues Referendum über die Zukunft Großbritanniens in der EU fordern. Ob die Stimmen wirklich einzelnen Menschen zuzuordnen ist, ist objektiv nicht zu beurteilen. Die Petition ist in Verruf geraten, weil unter anderem mehrere tausend Stimmen aus dem Vatikan kamen.

    „Die ‚Leave‘-Kampagne hat die Menschen in die Irre geführt“, sagte die 37-jährige Demonstrantin Casey, die gelbe und blaue Blumen im Haar trug. „Ich möchte die EU nicht verlassen.“ Der frühere TV-Produzent Nicholas Light forderte eine neue Volksabstimmung. „Jeder weiß, dass wir dann für einen Verbleib stimmen werden.“ Auch der in den EU-Farben gekleidete Demonstrant David sagte: „Wir können noch etwas tun, solange Artikel 50 noch nicht aktiviert ist.“

    Artikel 50 der EU-Verträge regelt den Austritt eines Landes aus der EU. Damit er zum Tragen kommt, muss die britische Regierung aber erst einmal offiziell einen Austrittsantrag stellen. Wann das nach dem historischen Brexit-Referendum geschieht, ist allerdings unklar. Cameron hatte nach der Volksabstimmung seinen Rücktritt bis zum Herbst angekündigt. Mehrere potenzielle Nachfolger ließen bereits erkennen, dass sie den Artikel frühestens 2017 aktivieren werden.

    ...einmal hier einstellen! ...es geht ales zu schnell, Petition auch gleich organisiert?


    LG

    LG

  7. #7
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    Abchasiens Premier: Unruhen in Suchum gefährden Existenz des Staates

    Das ist eindeutig die Handschrift von Breszinski/Soros!!!

    Es wird ständig versucht die Umgebung Russlands zu destabilisieren, um dort weiteren Zugriff zu bekommen!

    Diese Opposition, also diese Menschen sollte man sich mal genauer betrachten (sh. Ukraine/Maidan) und ...leider gibt es wahre Dummköpfe, die dann auch noch im falschen Glauben mitmachen.

    Die Kundgebung der Opposition in Suchum, die am Dienstag in Unruhen ausartete, ist ein Versuch, die Behörden unter Druck zu setzen, wie der Premier Abchasiens, Artur Mikwabija, am Mittwoch sagte.

    Diese Vorgänge „sind zum einen als eine schwere politische Krise und zum anderen als Versuch zu werten, die Behörden unter Druck zu setzen. All diese Ereignisse sprengen den Rahmen des Rechtsfeldes“, zitiert die Agentur Apsnypress den Regierungschef. Die Teilnehmer der Kundgebung hatten versucht, das Gebäude des Innenministeriums zu stürmen. Die Protestierenden forderten, das für den 10. Juli angesetzte Referendum über vorzeitige Wahlen des Staatschefs auf den Herbst zu verlegen und den Innenminister Leonid Dsapschba wegen der Verschlechterung der Situation mit der Kriminalität im Land zu entlassen. Laut der Opposition will Dsapschba die Mitarbeiter des Innenministeriums daran hindern, ihre Meinung bei dem Referendum frei zu äußern.
    Der Regierungschef betonte, die derzeitigen Aktivitäten zur Destabilisierung der Situation gefährdeten die Existenz des Staates selbst. „Wir brauchen keine Erschütterungen, sondern eine ruhige Arbeit zum Aufbau eines effektiven, problemlosen und für ein komfortables Leben geeigneten Staates…“, so der Premier.

    Präsident Raul Chadschimba hat die Protestaktion als eine versuchte Destabilisierung der Situation im Land bezeichnet, jedoch den Innenminister für die Zeit einer staatsanwaltschaftlichen Ermittlung suspendiert. Wie der abchasische Generalstaatsanwalt Alexej Lomija mitteilte, soll ein Strafverfahren wegen „Organisation von Massenunruhen“ eingeleitet werden.
    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte am Mittwoch zu Journalisten, dass der Kreml die Situation in Abchasien aufmerksam verfolge. „Wir möchten Abchasien …als stabilen, sich entwickelnden Staat sehen, der an die Russische Föderation angrenzt. Und wir hoffen, dass alle Fragen nur im Zuge von politischen Debatten und auf dem Verfassungswege beigelegt werden“, so Peskow.
    Auf die Frage, ob Putin mit dem Abchasien- und Südossetien-Beauftragten Wladislaw Surkow die Frage des Referendums in Abchasien besprochen habe, sagte Peskow, Surkow stehe als Berater Putins in ständigem Kontakt mit dem Präsidenten.
    Das vom abchasischen Präsidenten angesetzte Referendum über vorzeitige Präsidentenwahlen sollte „die von der Opposition geschürten Spannungen in der Gesellschaft abbauen“.

    Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20...z-staates.html
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    AW: Die Lüge der "Farbrevolutionen" - bisher medienwirksam, aber inszeniert!

    "Tod dem Diktator" - Anti-Regierungsproteste wegen gestiegenen Preisen im Iran


    In Protestaktionen gegen gestiegene Preise im Iran mischen sich politische Forderungen. Am Freitag trieb die Polizei nach Berichten der Nachrichtenagentur Fars in der Stadt Kermanschah Demonstranten auseinander, die Sprechchöre gegen die Regierung riefen.

    Rund 300 Menschen haben Medienberichten zufolge gerufen: "Lasst die politischen Gefangenen frei" und "Freiheit oder Tod". Außerdem sei öffentliches Eigentum zerstört worden, meldete Fars.

    m Donnerstag hatten in Maschhad, der zweitgrößten Stadt Irans, hunderte Menschen gegen hohe Preise demonstriert und dabei auch politische Slogans skandiert. Der oberste Geistliche in der Stadt, Ajatollah Ahmed Alamolhoda, forderte die Polizei zum Durchgreifen auf. Wenn dies nicht geschehe, würden Feinde Irans Filme und Fotos veröffentlichen und behaupten, das System der Islamischen Republik habe in Maschhad seine revolutionäre Basis verloren, sagte Alamolhoda laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Irna.

    In sozialen Netzen veröffentlichte Aufnahmen zeigen Demonstranten, die rufen: "Tod Rohani" und "Tod dem Diktator". Auf einigen Videoaufnahmen waren auch Forderungen zu hören, der Iran solle sein Engagement in Syrien und für die Palästinenser einstellen. Auch in mindestens zwei weiteren iranischen Städten kam es zu Protestaktionen. weiter: https://deutsch.rt.com/der-nahe-oste...teste-im-iran/
    Trump unterstützt Demonstranten im Iran

    Der US-Präsident fordert die Regierung auf, den Bürgern das Recht auf Meinungsäußerung zuzugestehen.
    Die Sicherheitskräfte warnt er: "Die Welt schaut hin."


    US-Präsident Donald Trump hat die iranischen Sicherheitskräfte vor einer harten Reaktion auf die Proteste gewarnt: "Die iranische Regierung sollte die Rechte ihres Volkes respektieren, darunter das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Welt schaut hin!", twitterte Trump. "Unterdrückerstaaten können nicht für immer Bestand haben."

    Dazu stellte er ein Video seiner Rede vor der UN-Vollversammlung im September, in der er die iranische Regierung scharf kritisiert und als "Schurkenstaat" bezeichnet hatte. "Der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk eine Wahl haben wird", zitierte er aus der Rede.
    weiter: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...-demonstranten

    ...wer nach den Meldungen von "Q", auf ein ENDE der "Farbrevolutionen" wartet, der muss weiter waren!
    Weihnachten kommt in 12 Monaten wieder!

    LG

  9. #9
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    Im Gespräch mit Prof. Dr. Yousefi: "Proteste im Iran werden in deutschen Medien aufgebauscht"

    Immer noch genug "Dumme" da draussen!

    Seit Tagen demonstrieren Menschen im Iran gegen die Regierung. Die Bilder und Meldungen ähneln jenen, die wir bereits von Revolutionen und Erhebungen in anderen Ländern aus den vergangenen Jahren kennen.

    Wieder feiern Bild und Co. ein demokratisches Aufbegehren in einem nicht-europäischen Land. Wieder übt der Westen, allen voran die USA, Druck auf die Regierung des mit Protesten überzogenen Landes aus. Wieder wird an die "Menschenrechte" und an die "Demokratie" erinnert. Schon solidarisiert sich der demokratische EU-Bürger mit den Demonstrierenden. Seine Solidarität ist oft so weitreichend und blind, dass nicht einmal Schusswaffen, die bei einzelnen Demonstranten gefunden wurden, ihn zum Hinterfragen anregen. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Großteil der iranischen Bevölkerung die aktuelle Regierung unterstützt und diese Unterstützung mittels Pro-Regierungs-Demonstrationen zum Ausdruck bringt. Doch warum gehen die Menschen im heutigen Iran auf die Straße? Wer sind die Demonstrierenden? Wie hat sich die Islamische Republik Iran in den letzten Jahren entwickelt?

    Der gebürtige Iraner und Professor für Interkulturelle Philosophie, Dr. Hamid Reza Yousefi, beantwortet diese und weitere Fragen rund um die jüngsten Ereignisse im Iran im Interview mit RT-Deutsch-Reporterin Maria Janssen.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/der-nahe-oste...teste-yousefi/
    LG
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  10. #10
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    Oliver Stones Film - Ukraine in Flammen

    Oliver Stones Film - Ukraine in Flammen

    Der amerikanische Filmregisseur und Oscar-Preisträger Oliver Stone präsentierte seinen Dokumentarfilm "Ukraine on Fire" anlässlich des 62. Filmfestival von Tamomina, Sizilien im Jahre 2016.




    Bei der Vorstellung sagte Stone: "Es ist ein Film über die Ukraine. Es ist ein eindrücklicher Dokumentarfilm. Es zeigt die Seite der Geschichte, die den meisten von uns nicht erzählt wird. Ich bin sehr stolz darauf, als Produzent in dem Film involviert zu sein."


    Oliver Stone hat Interviews mit dem russischen Präsident Wladimir Putin und mit dem abgesetzten demokratisch im Jahre 2010 gewählten Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowytsch geführt, um ihre Sicht der Ereignisse zu hören.

    Nicht überraschend hatte Stone grosse Probleme einen Verleiher zu finden, um den Film in den USA und überhaupt in den westlichen Ländern in die Kinos zu bringen oder irgendwo zu zeigen. Die russische Version kam ziemlich schnell heraus und wurde im TV in Russland gesendet.

    Die Menschen in der sogenannten "freien Welt" hatten keine Möglichkeit den ganzen Film bisher zu sehen. Warum wohl? Weil die Wahrheit über die Ukraine und wie es zum gewaltsamen Putsch im Februar 2014 kam nicht gezeigt werden darf.

    Dabei müsste gerade das westliche Publikum darüber informiert werden, was wirklich damals passiert ist und die andere Seite hören, um der Propaganda der westlichen Politiker und Fake-News-Medien nicht einseitig ausgesetzt zu sein.

    Schliesslich müssen die Menschen im Westen wissen, ob die Sanktionen des Westens gegen Russland wirklich gerechtfertigt sind, denn sie schaden der europäischen Wirtschaft am meisten und kosten Arbeitsplätze.

    Es wird ja immer noch von der westlichen Seite fälschlich behauptet, Russland hätte die Krim gewaltsam annektiert und wäre militärisch in die Ukraine eingedrungen. Russland wäre der "Bösewicht" und muss deshalb bestraft werden.

    Es wird der militärische Aufmarsch der NATO bis an die Grenze zu Russland damit begründet und von einer russischen Bedrohung gesprochen, um uns Angst zu machen und um die Rüstungsausgaben zu erhöhen.

    Die Wahrheit ist aber, der Anschluss der Krim an Russland kam als Ausdruck des Volkswillen durch ein Referendum zustande und es läuft ein blutiger Krieg des faschistischen Regimes in Kiew gegen die eigene ethnisch russische Bevölkerung in der Ostukraine, die mehr Autonomie fordert.

    Am deutlichsten wird die Wahrheit sichtbar, wenn man die "Abstimmung mit den Füssen" beobachtet. Es sind nämlich sagenhafte 8 Millionen Ukraine aus ihrer Heimat geflüchtet. Die meisten ins "böse" Russland, viele auch nach Polen und andere Nachbarstaaten.

    Warum wohl? Weil es ihnen nach dem Putsch und der Westorientierung so gut geht? Nein, weil die Ukraine ein gescheiterter Staat geworden ist, ohne Zukunftsperspektive für die Bevölkerung.

    Die Behauptung des Regimes in Kiew, es leben 45 Mio Menschen in der Ukraine, ist eine Lüge. Ohne der Krim und Donbass sind es 42 Mio, und minus den Auswanderern nur noch 34 Mio. Ein katastrophaler Verlust!

    Die Ukraine ist ein typisches Beispiel, wie der Westen mit der Behauptung, es gehe um "Demokratisierung", "Menschenrechte" und "europäischer Werte", wieder einen funktionierenden Staat zerstört hat. Es ist alles gelogen und nur eine Täuschung.

    Tatsächlich geht es darum, den Einfluss Russlands auf die Nachbarstaaten zu schwächen, noch einen Staat ins NATO-Bündnis einzuverleiben und Russland militärisch noch enger einzukreisen.

    Es war schon immer die Absicht des Westens geschichtlich gesehen, ob Osmanen, Briten, Schweden oder Japaner, ob Napoléon oder Hitler, Russland zu erobern und die unermesslichen Ressourcen zu plündern.

    Was man nicht vergessen darf, die Ukraine ist eigentlich gespalten. Die West-Ukraine hat während dem Krieg mit Nazi-Deutschland und der Wehrmacht kollaboriert, hat gegen die Sowjetunion gekämpft und die antirussische Nazi-Mentalität ist bis heute erhalten geblieben.

    Es werden die Nazi-Symbole in der heutigen Ukraine offen gezeigt und der Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera offiziell geehrt. Die Ultra-Nationalisten wurden vom Westen an die Macht gebracht, die alles russische verbieten und unterdrücken.

    Aber ein Grossteil der Ukraine ist und war schon immer russisch orientiert. Russisch ist die Sprache die jeder spricht. Die Ukraine und Ukrainisch ist ein neues Gebilde, denn die geschichtlichen Verbindungen zu Russland gehen weit zurück.

    Deshalb hat sich der Bevölkerungsteil der Ukraine, der nicht von Nazis regiert werden will, gewehrt und sich unabhängig erklärt, wie die Bewohner der Krim und die der Ost-Ukraine, speziell nach dem Massaker von Odessa!

    Es ist wieder typisch wie der Westen mit Neo-Nazis zusammenarbeitet und an die Macht bringt, weil sie gegen Russland sind. Genauso wie der Westen mit radikal-islamischen Terrorgruppen zusammengearbeitet hat, um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen, oder um die russenfreundlichen Staatsführer Gaddafi oder Assad zu stürzen.

    Deswegen ist der Kampf des Westens gegen den Faschismus und gegen Neo-Nazis, oder gegen den islamistischen Terror, pure Heuchelei und nur vorgespielt. Je nach Verwendungszweck werden diese Gruppen geschaffen, unterstützt und eingesetzt.

    Die westlichen Fake-News-Medien haben uns völlig falsch berichtet, der Maidan-Protest war ein populärer Aufstand der Bevölkerung, dabei war es der Sturz der legitimen Regierung durch von Washington unterstützte und finanzierte nationalistische Gruppen.

    Es ging und geht nur um geopolitische Machtinteressen. Was mit den Menschen und dem Land passiert ist den amerikanischen Imperialisten und ihren europäischen Lakaien völlig egal. Washington hat auch nach dem Putsch sofort das ganze Gold der Ukraine gestohlen.
    .
    Oliver Stones Dokumentarfilm "Ukraine on Fire" ist in der englischen Version und in voller Länge jetzt frei zugänglich und deswegen zeige ich ihn hier:



    Liebe Grüße
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