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Thema: Diverse Themen

  1. #181
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    Zur Bekämpfung von Fake News: SPÖ will Internet-Führerschein für Schüler einführen

    Um gegen Falschmeldungen gewappnet zu sein, fordert die SPÖ einen flächendeckenden Internet-Führerschein, der Schülern die sichere Online-Nutzung näherbringen soll. Nach der Schulung sollen die Kinder ein entsprechendes Zertifikat erhalten.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/europa/89573-...fuehrerschein/
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  2. #182
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    Per Verfassung verboten : In Österreich darf Wasser nicht privatisiert werden

    Geht doch!

    Der gefallene FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hatte im „Ibiza-Video“ eine Privatisierung des Trinkwassers angedacht. Dem hat der Nationalrat jetzt einen Riegel vorgeschoben. Auch zum Rauchverbot gab es eine Einigung.

    Österreich hat eine Privatisierung des öffentlichen Trinkwassers per Verfassung verboten. Darauf haben sich ÖVP, SPÖ und FPÖ am Dienstag in einer Sitzung des Nationalrates geeinigt und damit die erforderliche Zweidrittelmehrheit aufgebracht. Österreich bekenne sich zur Wasserversorgung als Teil der Daseinsvorsorge und dazu, das öffentliche Eigentum an der Trinkwasserversorgung und die Verfügungsgewalt in öffentlicher Hand zu erhalten, heißt es in einer Formulierung des Parlaments.
    Anlass für die Gesetzesnovelle war, dass der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im dem sogenannten „Ibiza-Video“ unter anderem eine Privatisierung des Trinkwassers angedacht hatte. Das veröffentlichte Skandalvideo führte zum Rücktritt Straches, zu einem Bruch der Koalition und zum Sturz von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
    Seither regiert eine Übergangsregierung unter der früheren Verfassungsrichterin Brigitte Bierlein. Diese Regierung verfügt über keine stabile Mehrheit, im Parlament entscheiden nun wechselnde Mehrheiten. Neuwahlen sind für den 29. September geplant.
    Verbot von Glyphosat zeichnet sich ab

    Vor der Sommerpause im Nationalrat sollen am Dienstag und Mittwoch mehr als 30 Beschlüsse zur Abstimmung kommen. So wurde am Dienstag schon beschlossen, dass von November an in österreichischen Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf. Das Verbot gilt auch für Shishas und E-Zigaretten.
    Davon betroffen sind nicht nur Lokale, sondern alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke angeboten werden, also zum Beispiel auch auf Feuerwehrfesten oder in Festzelten. Davon ausgenommen sind die Biergärten. In der Alpenrepublik greifen im europaweiten Vergleich besonders viele Frauen und Jugendliche zur Zigarette. Die Ärztekammer und die Krebshilfe hatten bei einem Volksbegehren mehr als 880.000 Unterschriften für ein Rauchverbot gesammelt.
    Der Schritt ist das Ende eines politischen Zick-Zack-Kurses. 2015 hatte die damalige SPÖ-ÖVP-Regierung ein Verbot ab 2018 beschlossen. Die seit Ende 2017 regierende ÖVP-FPÖ-Koalition hatte das Inkrafttreten des Verbots auf Druck der FPÖ verhindert. Nach dem Ende des Bündnisses im Mai signalisierte die ÖVP ihre Bereitschaft, die alte Verbotsregel von 2015 doch noch umzusetzen.
    Als erstes Land in der Europäischen Union will Österreich am Dienstag zudem ein generelles Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat beschließen. Die Freiheitliche Partei (FPÖ) kündigte an, einem Antrag der Sozialdemokraten (SPÖ) für ein Totalverbot zuzustimmen. Damit hätte ein Verbot die nötige Mehrheit im österreichischen Nationalrat. Die Abstimmung ist für den Nachmittag anberaumt. Der deutsche Chemieriese Bayer steht wegen der 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme des amerikanischen Saatgut-Konzerns Monsanto bereits unter Druck, aus dessen Haus Glyphosat stammt.

    Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16264873.html
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  3. #183
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    Polizisten verweigern neue iPhones

    Jahrelang fordern Polizistinnen und Polizisten eine bessere Ausrüstung für den Dienst. Doch die rund 27.000 neu angeschafften iPhones und mehr als 3.000 Tablets wollen nicht alle Beamten nutzen. Laut Gewerkschaft verweigern bis zu 20 Prozent der Polizisten das neue Diensthandy.

    Die iPhones sollen den Dienstalltag der Polizistinnen und Polizisten erleichtern. Zum Einsatz sollen sie, da sie über eigene Apps verfügen, etwa bei Personen- oder Verkehrskontrollen kommen. Den Startschuss zur Anschaffung gab vor zwei Jahren der damalige Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP). „Bis Ende 2019 sollen jede Polizistin und jeder Polizist ein Dienst-Smartphone erhalten“, wurde damals versprochen.
    Mittlerweile wurden 27.000 Smartphones und mehr als 3.000 Tablets der Marke Apple angeschafft. Allein die Wiener Polizei bekam rund 5.800 neue iPhones. Doch nicht alle Polizistinnen und Polizisten wollen das neue Diensthandy verwenden, auch wenn es eine Dienstanweisung so vorsieht. Darin heißt es: „Mit Dienstbeginn ist das Smartphone zu aktivieren und im Außendienst in jedem Fall mitzuführen.“

    weiter hier: https://wien.orf.at/stories/3002849/
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  4. #184
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    Gesichtserkennung in Österreich: Woher stammen die Daten?

    Ab Dezember 2019 soll die Polizei in Österreich mit Gesichtserkennung arbeiten dürfen. Diese Art der Ermittlungs- bzw. Analysemethode bedient sich einer Software, die Gesichter, die im öffentlichen Raum in Erscheinung treten und von Kameras erfasst werden, mit Fotos aus diversen Datenbanken abgleicht. Das Prinzip der Software ist es, biometrische Muster zu erkennen. Die Software, die das macht, wird in den meisten Fällen vom Staat angekauft. Am Markt gibt es einige Anbieter dafür. In einigen Ländern, wie beispielsweise in China, ist so eine Software großflächig im Einsatz und erkennt bestimmte Herkunftsgruppen angeblich sogar rein an ihrem Gang (also auch Vollverschleierung bringt nichts). In einigen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien, liegt die Fehlerquote bei stolzen 81%. In San Francisco hat man sich - unter anderem wegen der hohen Zahl an "false positives" - darauf geeinigt, Gesichtserkennung gänzlich zu verbieten. Kurz darauf hat auch Oakland beschlossen, dieser Überwachungsmaßnahme einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben. Die Zugänge dazu könnten also unterschiedlicher nicht sein.

    Gesichtserkennung an sich ist aus unserer Sicht ein schwerer Eingriff, denn hier werden nicht nur Daten gesammelt, sondern auch biometrische Daten analysiert und ausgewertet. Zwar betont die Polizei, dass es - im Gegensatz zu China - in Österreich keine Pläne gibt, Gesichtserkennung als Echtzeit-Tool einzusetzen, aber aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Eingriffe bzw. Befugnisse meist nach und nach ausgeweitet werden. Dies geschieht hier ohne, dass eine neue Rechtsgrundlage beschlossen wird.
    Unsere Kritikpunkte an Gesichtserkennung:


    • Die Verwendung von Gesichtserkennung, vor allem von Bildern aus dem öffentlichen Raum, ist gefährlich und führt zu einer Einschränkung der Freiheit. Neben der Videoüberwachung selbst führt der Einsatz solcher Überwachungs- und Ermittlungsmaßnahmen zu einem sogenannten „chilling effect“: Die Menschen verhalten sich anders, wenn sie wissen, dass sie beobachtet werden. Das hat grundlegende soziale Auswirkungen.
    • Wir sind grundsätzlich dagegen, dass bestehende Befugnisse durch neue Software ausgeweitet werden. Das ist immer wieder der Fall, weil es immer mehr Daten gibt und immer bessere Analysemethoden (siehe KI, Algorithmen, etc.), womit den polizeilichen Befugnissen unter Umständen ganz neue Bedeutungen zukommen.
    • Gesichtserkennung hat starke Biases (siehe Hautfarben, Geschlechter) und hohe Fehlerquoten. Die Verwendung und Filterung nach Metadaten, die unweigerlich mit biometrischen Merkmalen verbunden sind, führt zu Racial Profiling.
    • Biometrische Bilder werden immer bedeutender. Die Vernetzung dieser Daten birgt große Gefahren und auch das Risiko zu Identitätsdiebstahl etc. (siehe Beispiel Südkorea)


    Welche Software wird also in Österreich zum Einsatz kommen? Laut der Recherche des Standard stammt die Software von Atos IT Solutions bzw. dessen Subunternehmen Cognitec Systems. Eine parlamentarische Anfrage hat weiters ergeben, dass die Software rund 450.000 Euro kostet, Wartung exklusive.
    In Österreich sieht die Polizei den Einsatz der Software durch zwei Gesetze abgedeckt: Zum einen das Sicherheitspolizeigesetz (SPG) und zum anderen die Strafprozessordnung (StPO). Allerdings nur, wenn eine „unmittelbare Gefahr“ bevorsteht, also nur zur Gefahrenabwehr. Vorgesehen ist ein Abgleich mit einer „Referenzdatenbank“. Und da gelangen wir schon zum Kern des Problems. Denn, wie eine Anfrage von Mathias Huter, einem Aktivisten des Forum Informationsfreiheit, ergeben hat, soll diese Datenbank ein bis fünf Millionen Datensätze enthalten. Die Leistungsbeschreibung der Software wurde bei der Anfragebeantwortung mitgeliefert.

    Für uns ergeben sich zwei Hauptfragen, zu denen wir Theorien, aber keine konkreten Antworten haben, da sich die Behörden mit Informationen bedeckt halten. Wir werden aber versuchen, hier mehr Transparenz zu schaffen.
    1. Woher stammen die Daten?

    Laut Polizei aus der „erkennungsdienstlichen Evidenz“, also Fotos, die die Polizei selbst gemacht hat (zB. von Verdächtigen bei der Festnahme etc.). Dem Sicherheitsbericht 2017 zufolge befinden sich darin etwa 580.000 gespeicherte Personen. Die Daten könnten in Zukunft auch aus weiteren Quellen stammen, da es ja bis zu fünf Millionen Referenzdaten geben soll. Aus dem Führerscheinregister, zu dem es leider keine genauen Zahlen gibt, eher nicht - das war unsere ursprüngliche Theorie. 2006 wurden 3,5 Millionen Scheckkartenführerscheine ausgestellt und es gibt auch Zahlen darüber, wie viele Menschen eine Lenkberechtigung pro Jahr erwerben. Allerdings wird das Register laut Informationen von Statistik Austria nicht „gepflegt“, das heißt, Verstorbene werden nicht gelöscht, was die Vermutung aufkommen lässt, dass diese Datenbank weit mehr als fünf Millionen Lichtbilder umfasst und somit eigentlich kaum in Frage kommt als Referenzdatenbank. Unsere Theorie ist, dass es sich also um eine Kombination des nationalen Erkennungsdienstes und internationaler erkennungsdienstlicher Evidenzdatenbanken handeln muss - zum Beispiel von Europol bzw. Interpol. Laut Informationen von Interpol befinden sich in deren Datenbanken aber nur etwa zwischen 50.000 und 100.000 "Gesuchte". Bei Europol könnte der Datensatz etwas größer sein, allerdings ist nicht zu vergessen, dass dieser Datensatz steigen wird, sobald Europol die geplanten Änderungen vornimmt und mehr Befugnisse erhält. Weiters plant auch die EU, den internationalen Austausch von Daten zu Gesichtserkennung (und DNA!) auszuweiten.
    2. Wie anfällig ist der Einsatz solch einer Software für Diskriminierung?

    Im Beschreibungs- bzw. Leistungskatalog der Software ist auch vorgesehen, dass die Daten nach Metadaten, wie unter anderem „Herkunft“ gefiltert werden können. Es werden also extrem sensible Daten (biometrische und über die Herkunft) kombiniert und analysiert. Das macht das System sehr gefährlich und anfällig für Diskriminierung. Menschen aufgrund bestimmter Merkmale zu filtern, wird immer die Gefahr bergen, dass eine Art von Racial Profiling entsteht.

    epicenter.works wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass der Einsatz solcher Massenüberwachungstools gar nicht erst zustandekommt. Im Angesicht der internationalen Thematisierung von Gesichtserkennung sehen wir, dass wir hier einen starken Fokus auf dieses Thema legen müssen und werden uns vorbehalten, hier auf verschiedenste Art und Weise (aktivistisch, juristisch) dagegen vorzugehen.

    Quelle: https://epicenter.works/content/gesi...mmen-die-daten
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  5. #185
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    Österreichs neuer Supercomputer

    Mit dem Vienna Scientific Cluster 4 (VSC-4) steht Österreichs leistungsfähigster Computer vor der Inbetriebnahme. Er ist viermal so leistungsstark wie das Vorgängermodell. Das Gemeinschaftsprojekt mehrerer Universitäten schafft es auf Platz 82 der Weltrangliste.

    Der Großrechner der Firma Lenovo wurde an der TU Wien installiert. „Er ist nun im Prinzip funktionstüchtig, allerdings dauert es bei solchen Großrechnern immer einige Zeit, bis die Abnahme fertig durchgeführt ist und das Gerät den Regelbetrieb aufnehmen kann“, erklärt der Leiter des VSC-Research Centers, Herbert Störi. Das wird voraussichtlich im Herbst der Fall sein.

    Mit einer Leistung von 2,7 Petaflops (ein Petaflop ist eine Billiarde - 10 hoch 15 - Rechenoperationen pro Sekunde) wird erstmals in Österreich die Petaflop-Schallmauer von einem Computer durchbrochen. In der Weltrangliste der Supercomputer schafft es der VSC-4 damit auf Platz 82.
    Als Kosten für den Computer nannte Störi auf Anfrage der APA rund acht Mio. Euro. Weil sich eine einzelne Uni eine derartige Infrastruktur im Bereich High-Performance-Computing nicht leisten könnte, kooperieren die Universitäten Wien und Innsbruck, die Technischen Universitäten Wien und Graz sowie die Universität für Bodenkultur schon seit Jahren im VSC-Projekt und werden dabei aus den Hochschulraum-Strukturmitteln des Wissenschaftsministerium finanziell unterstützt.
    Breites Anwendungsspektrum

    Der neue Supercomputer verfügt über 790 Knoten zu je zwei Prozessoren mit je 24 Kernen - also insgesamt 37.920 Prozessorkerne. Damit erreicht der VSC-4 eine theoretische Spitzenleistung von 3,7 Petaflops, im praktischen Betrieb sind es 2,7 Petaflops. Um Energie zu sparen, verfügt der VSC-4 über eine spezielle Wasserkühlung.
    Der Supercomputer soll für unterschiedliche Forschungsbereiche genutzt werden: Diese reichen von der Simulationen des frühen Universums kurz nach dem Urknall über medizinische Simulationen, quantenphysikalische Berechnungen für die Entwicklung neuer Materialien bis zu Modellen zum optimalen Management öffentlicher Verkehrsmittel. Die Wissenschaftler der beteiligten Unis müssen Rechenzeit beim Steuerungsgremium für den VSC-4 beantragen, es wird aber auch Rechenzeit für andere Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen verkauft. Das 2014 installierte Vorgängermodell VSC-3 soll voraussichtlich noch bis 2021 in Betrieb bleiben.

    Quelle: https://science.orf.at/stories/2988474/
    Unter Weglassung von Punkt 1 kann man viel Geld sparen, denn wer heute noch an den Urknall glaubt, hat selbigen direkt im Kopf! Der Blick nach Osten ist/wird verstellt, das darwinsche materialistische Bild wird krampfhaft aufrecht erhalten.

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    Österreich: Regierungsfestplatte unter falschem Namen geschreddert

    "Normaler Vorgang" oder unmittelbarer Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre?

    In Österreich gibt es nach der Ibiza-Affäre jetzt eine "Schredder-Affäre", nachdem herauskam, dass ein inzwischen zur ÖVP gewechselter ehemaliger Mitarbeiter des Bundeskanzleramts wenige Tage vor dem Misstrauensantrag gegen die Regierung Kurz die Festplatte eines Kopierers professionell vernichten ließ. Ein merkwürdiger Umstand dabei ist, dass er das unter einem falschem Namen machte. Noch merkwürdiger ist aber, dass er die 76 Euro für die Vernichtung der Festplatte nicht bezahlte, aber seine richtige Telefonnummer hinterließ.
    Mit dieser Telefonnummer stellte die Vernichtungsfirma auf der Suche nach ihrer Vergütung eine Betrugsanzeige, welche dazu führte, dass die Polizei an den richtigen Namen gelangte, den sie an die nach der Ibiza-Affäre eingesetzte Sonderkommission weitergab. Dem Kurier zufolge kam dieser "Soko Ibiza" die Angelegenheit so merkwürdig vor, dass sie den Mann nicht nur aus der ÖVP-Zentrale abholen, sondern auch seine Wohnung durchsuchen ließ.

    Kurier: Blümel wusste davon

    Bei der Befragung durch die Polizei gab der Mann an, er habe keine Beweismittel unterschlagen, sondern lediglich dafür sorgen wollen, dass Informationen über die auf dem Kopierer gefertigten Ausdrucke und Kopien nicht an Parteien gelangen, die sie im Wahlkampf einsetzen. Dem Kurier zufolge handelte er dabei nicht alleine, sondern mit dem Wissen des damaligen Kanzleramtsministers Gernot Blümel, dessen Name auch in den Affären um ein "schwarzes Netzwerk" im österreichischen Verfassungsschutz (vgl. Österreich: Kurzer Dienstweg zwischen Verfassungsschutz und ÖVP) und illegale Parteienfinanzierung über Vereine auftaucht (vgl. Staatsanwältin will "genaue Landkarte politiknaher Vereine") und der eine Quasi-Klarnamenspflicht im Internet durchsetzen wollte (vgl. "Digitales Vermummungsverbot").
    Der damalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der gerade das kalifornische Silicon Valley besucht, verteidigte die Festplattenvernichtung gestern als "üblichen Vorgang" vor einem anstehenden Regierungswechsel. Es müsse schließlich "sensibel mit Daten umgegangen" werden. "Nicht korrekt gewesen" sei lediglich, dass der Mitarbeiter "schlampig agiert" und das beauftragte Unternehmen nicht bezahlt hatte. Das habe er jedoch inzwischen nachgeholt und "sich entschuldigt". Einen anderen Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre als die Vorbereitung auf den daraus resultierenden Regierungswechsel gebe es bei der Festplattenvernichtung nicht.
    "In weiten Teilen der SPÖ zugerechneten Spitzenbeamtenschaft im Kanzleramt nicht unbedingt getraut"?

    Aus Kurz' Partei verwies man darüber hinaus darauf, dass die Festplatte ja nur Daten von ausgedruckten und kopierten Dokumenten enthalten habe, und keine Videos. Das schließt jedoch nicht aus, dass es in Dokumenten um Informationen über diese Videos gegangen sein könnte. "Auch bei der Übergabe von Kanzler Kern an Kanzler Kurz im Dezember 2017" wurden einem ÖVP-Sprecher zufolge "leere Büroräume und keine Datenträger oder Unterlagen aus der Ära Kern vorgefunden".
    "Daten, die nicht Bestandteile von Akten sind" würden bei einem Regierungswechsel nämlich ebenso "aussortiert, gelöscht oder geschreddert" wie "persönliche Arbeitsunterlagen". Einen falschen Namen habe der Mitarbeiter dabei angegeben, weil er "keine Gerüchte schüren" wollte. Dem ORF gegenüber hat die Partei außerdem "angedeutet", "dass man der in weiten Teilen der SPÖ zugerechneten Spitzenbeamtenschaft im Kanzleramt nicht unbedingt getraut hat".
    Dort, in der SPÖ, hat der Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda "zahllose Fragen" zum Vorgang. Die haben auch Stephanie Krisper von den Neos, Peter Pilz von der Grünen-Abspaltung "Jetzt" und Hans-Jörg Jenewein, der Sicherheitssprecher der FPÖ. Er hat dazu eine offizielle parlamentarische Anfrage angekündigt und mutmaßt, dass die der ÖVP Mitte Juni von EU Infothek vorgelegten E-Mails zwischen dem Ex-Kanzler und Blümel vielleicht doch nicht alle so gefälscht sind, wie die beiden behaupten.
    Das Medium, dass in der Ibiza-Affäre die Spuren in eine Münchner Detektivbüro, eine Wiener Anwaltskanzlei und zu einem zahlungskräftigen deutschen Verein aufdeckte, hatte der ÖVP Screenshots und einen Teil der ihm zugespielten Mails vorgelegt, die nahe legen, dass Kurz und Blümel bereits vor dem öffentlichen Bekanntwerden des Ibiza-Videos von den Aufnahmen von Johann Gudenus und Heinz Christian Strache wussten. Die ÖVP ließ daraufhin von der Firma Deloitte ein forensisches Gutachten anfertigen, das zum Ergebnis kam, es handle sich dabei um Fälschungen. Allerdings wurden von den zwölf Seiten des Gutachtens nur sechs veröffentlicht.


    Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Oes...t-4476523.html
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