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Thema: Die Wahrheit - Fakten Weltweit!

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    Die Wahrheit - Fakten Weltweit!

    Des Wahnsinns fetteste Beute (ein Film von Frank Höfer)





    VG.

  2. #2
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    "Es wird Blut fließen, viel Blut"

    Eric Hobsbawm

    "Es wird Blut fließen, viel Blut"

    Quelle "Stern.de"


    Eric Hobsbawm "Es wird Blut fließen, viel Blut" 13.05.2009, 13:01 Uhr

    Sozialhistoriker und Philosoph Eric Hobsbawm, 92. "Was Shakespeare für die Darstellung der menschlichen Seele getan hat, das ist dem Historiker Hobsbawm bezüglich der Universalgeschichte gelungen", so die "Süddeutsche Zeitung"
    © Volker Hinz



    Billionen Euro und Dollar setzen die Politiker gegen die Wirtschaftskrise ein. Wissen sie, was sie da tun? Nein, sagt Eric Hobsbawm, einer der wichtigsten Historiker der Gegenwart. Schlimmer noch als die Große Depression, die er vor 80 Jahren in Berlin miterlebte, sei der Zusammenbruch heute. Er hat Angst, dass der Kapitalismus sich über eine fürchterliche Katastrophe rettet.



    Herr Hobsbawm, Sie haben das Verschwinden von vielen Systemen erlebt: den Untergang der Weimarer Republik, die Zerschlagung des Faschismus, das Absterben der DDR, den Kollaps des Kommunismus und nun …


    Wenn Sie das so aufzählen, merke ich, dass ich fast so etwas wie ein Museumsobjekt bin. Als ich ein Kind war, war der König von England auch noch der Kaiser von Indien, die Welt bestand zum großen Teil aus Monarchien, Kaiser- und Kolonialreichen. Und fast alle sind flöten gegangen.


    Und nun erleben Sie vielleicht auch noch das: das Ende des Kapitalismus.


    Nein, ich glaube nicht, dass ich dieses Ende, über das ich mich freuen würde, noch erlebe. Als Historiker weiß ich aber, dass es keine Dauerlösungen gibt. Auch der Kapitalismus, egal, wie zäh er ist und wie sehr er auch in den Köpfen der Menschen als etwas Unabänderliches erscheint, er wird verschwinden, früher oder später.


    Klar, dass Sie das so sehen müssen.


    Wieso denn?


    Sie als alter Marxist, der hier in London in Rufweite vom Grab von Karl Marx lebt.


    Spotten Sie nicht. Dass ich Marxist geworden bin, liegt an meinen persönlichen Erfahrungen in den 30er Jahren, in der Großen Depression.


    Sie lebten damals in Berlin, Sie wissen also, was das heißt: Krise.


    Ich habe als junger Mensch zwischen Schule und Straßenkämpfen mitbekommen, was es bedeutet, wenn Arbeitslosigkeit sich durch die Gesellschaft frisst. Das ist wie eine alles zersetzende Krankheit. Die Angst kroch in das Bürgertum. Mir war damals klar, dass wir auf der "Titanic" sind und dass wir bald den Eisberg rammen würden. Das einzig Ungewisse war, was passieren würde, wenn es so weit ist. Wer würde ein neues Schiff bereitstellen?


    Sie wussten, dass ein System zu Ende gehen würde?


    Ja. Ich lebte in einer Welt, an deren Fortbestand keiner mehr glaubte. Eigentlich war ich literarisch interessiert, ein Schöngeist eben. Aber das war unmöglich 1931/32 in Berlin, man wurde politisiert, ich wurde Mitglied des Sozialistischen Schülerbunds. Die Krise war wie ein Vulkan, der politische Eruptionen hervorrief. Vor der letzten Reichstagswahl habe ich noch Flugblätter verteilt, es war gefährlich, aber für mich als Jugendlichen war da auch so ein Element von Indianerspielen, wie bei Karl May, dabei. Am 25. Januar 1933 organisierte die KPD ihre letzte legale Demonstration, einen Massenmarsch durch die dämmrigen Straßen Berlins zum Karl-Liebknecht-Haus. Wir sangen Lieder wie "Der kleine Trompeter", auch ein Lied über die Bauernkriege, "Wir sind des Geyers schwarzer Haufen", die "Internationale", es war da ein kollektives Hochgefühl, Massenekstase trotz Zukunftsangst.


    Als Hitler an die Macht kam, da …


    Als er am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, es war ein kalter Tag, auf dem Heimweg von der Schule mit meiner Schwester las ich die Schlagzeilen, ich kann sie immer noch, wie im Traum, vor mir sehen. Ja, ich habe es gespürt: Das ist ein historischer Wendepunkt.


    Und jetzt? Stehen wir wieder an einem Wendepunkt?


    Ich denke, ja. Der 15. September 2008, der Tag, an dem die Lehman-Bank zusammenbrach, wird den Lauf der Geschichte mehr verändern als der 11. September 2001, als die Türme des World Trade Centers zusammenbrachen.


    Riskieren Sie doch mal einen Blick in die Zukunft.


    Wir Historiker sind keine Propheten. Ich kann nur sagen: Wir kommen wohl noch nicht an den Jüngsten Tag. Aber Teile der Welt können untergehen.


    Warum bloß?


    Zunächst mal: Mir, der ich die Große Depression miterlebt habe, fällt es immer noch unfassbar schwer zu verstehen, wieso die Ideologen der entfesselten Marktwirtschaft, deren Vorgänger schon einmal so eine fürchterliche Katastrophe, also Armut, Elend, Arbeitslosigkeit, letztendlich auch den Weltkrieg mitverursacht haben, in den späten Siebzigern, den 80er, 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder das Sagen haben konnten.


    Warum? Wie erklären Sie sich das?


    Der Mensch hat ein unglaublich kurzes Gedächtnis. Wir Historiker schreiben die Verbrechen und den Wahnsinn der Menschheit auf, wir erinnern an das, was viele Menschen vergessen wollen. Aber fast nichts wird aus der Geschichte gelernt. Das rächt sich nun. In den letzten 30, 40 Jahren wurde eine rationale Analyse des Kapitalismus systematisch verweigert.


    Wir haben jede Menge Wirtschaftswissenschaftler, Experten, die den ganzen Tag nichts anderes tun.


    Wir haben vor allem Theologen des Marktes mit einem kindlichkindischen Glauben, dass der Markt alles von allein regeln wird. Sie verschließen die Augen vor der Wirklichkeit, das macht sie so gefährlich für die Menschheit. In den vergangenen Jahren weigerten sie sich einfach, die Krisen, die sich immer mehr aufbauten, überhaupt wahrzunehmen. Verblendete. Ignoranten.


    Manche in den USA sprachen - ganz euphorisiert - vom Ende der Geschichte. Gab es denn gar keinen Grund für diesen Optimismus?


    Nein. 40 Prozent der Weltbevölkerung leben von einem Dollar am Tag. Das ist doch keine Basis für eine stabile Gesellschaftsordnung. Von wegen Ende der Geschichte. Die Krisen wurden am Rand immer größer und immer dramatischer. Bei uns im Zentrum kamen sie gelegentlich als Börsenkräche an, die bald wieder repariert waren, das Spiel konnte weitergehen.


    Das Spiel ist aus.


    Ja, das kann man wohl so sagen. Diese Krise hat eine völlig neue Qualität. Das Einzige, an dem sich die Politiker ein wenig orientieren können, ist die Zeit zwischen 1929 und 1933.


    Nun haben wir, sagt die "New York Times", sogar eine Krise, die womöglich dramatischer ist als die der Großen Depression. Und diese Depression damals sei erst durch den Weltkrieg bereinigt worden.


    Roosevelts heute so gefeierter New Deal hat die Krise tatsächlich nicht beendet, er verhinderte allenfalls politische und soziale Aufstände in den USA. Niemand bekam in den 1930er Jahren die Krise wirklich in den Griff. Und heute - obwohl sich Geschichte nicht wiederholt - ist es ähnlich dramatisch wie damals, nein schlimmer: Keine Regierung weiß, was sie tun soll.


    Wie bitte? US-Präsident Barack Obama pumpt Billionen Dollar in die Wirtschaft, Angela Merkel und die Bundesregierung legen milliardenschwere Konjunkturprogramme auf, auf dem G-20-Gipfel haben sie erklärt: Wir halten zusammen! Wir wissen, was wir tun!


    Haben Sie das Gefühl, die wissen wirklich, was sie tun? Stecken da Konzepte, Analysen dahinter? Nein, aufgeschreckt wie Krankenschwestern eilen die Politiker ans Bett des Kapitalismus und tun so, als ob sie etwas täten.


    Sie wissen nicht, wohin sie gehen?


    Ja, und das macht die Sache so schrecklich ungemütlich: Sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen! Was wir im Augenblick erleben, ist ja etwas, was es nach der radikalen Moraltheologie des Marktes gar nicht geben kann und darf, es ist also etwas, was das Denkvermögen der Akteure sprengt. Wie ein blinder Mann, der durch ein Labyrinth zu gehen versucht, klopfen sie mit verschiedenen Stöcken die Wände ab, ganz verzweifelt, und sie hoffen, dass sie so irgendwann den Ausgang finden. Aber ihre Werkzeuge funktionieren nicht.




    Der frühere französische Premierminister Laurent Fabius fürchtet "soziale Revolten", und die, meint die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan, könnten zu einer Gefahr für die Demokratie werden.


    Alles ist möglich. Inflation, Deflation, Hyperinflation. Wie reagieren die Menschen, wenn alle Sicherheiten verschwinden, sie aus ihrem Leben hinausgeworfen, ihre Lebensentwürfe brutal zerstört werden? Meine geschichtliche Erfahrung sagt mir, dass wir uns - ich kann das nicht ausschließen - auf eine Tragödie zubewegen. Es wird Blut fließen, mehr als das, viel Blut, das Leid der Menschen wird zunehmen, auch die Zahl der Flüchtlinge. Und noch etwas möchte ich nicht ausschließen: einen Krieg, der dann zum Weltkrieg werden würde - zwischen den USA und China.


    Das ist doch Unsinn.


    Nein.


    Okay, das ist doch einfach absurd, dieser Gedanke!


    Nein. Im Augenblick, das gebe ich gern zu, erscheint dieses Szenario sehr unwahrscheinlich. Im Augenblick scheinen sich China und die USA zu ergänzen, ja sich sogar zu stützen, sie erscheinen geradezu komplementär. Doch im pazifischen wie im asiatischen Raum wird ihr Konkurrenzkampf immer härter. Es gibt keine Basis für eine dauerhafte Freundschaft zwischen diesen beiden Großmächten.



    Eric Hobsbawm in seiner Londoner Wohnung
    © Volker Hinz



    Hören Sie doch bitte auf mit Ihrem Pessimismus!


    Ob es Ihnen passt oder nicht: Es gibt wenig Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken! Im 19. Jahrhundert glaubten die Menschen, es gehe stets aufwärts, vorwärts, man werde zivilisierter, man werde gebildeter. Die Leute lernten lesen, schreiben, sie glaubten, es gehe nicht nur materiell, sondern gleichzeitig auch moralisch voran. Man konnte optimistisch sein.


    Aber dann kam 1914.


    Und da hört das alles auf. Ein schreckliches, ein extremes Zeitalter beginnt: Mehr Menschen als jemals zuvor wurden im 20. Jahrhundert in Kriegen oder auf Weisung und mit staatlicher Erlaubnis ermordet. Die Folter, die im Westen offiziell abgeschafft worden war - ein dramatischer Fortschritt in der Menschheitsgeschichte -, sie kam zurück! Und wurde am Anfang des neuen Jahrtausends durch die USA wieder zu einem staatlichen Mittel der Befragung! Die Barbarei schreitet voran. Anerkannte Werte der Zivilisation werden plötzlich wieder aberkannt.


    So wie Sie reden, kann man nur sagen: Der Mensch ist blöd.


    Sehen Sie, materiell hat sich die Welt für sehr viele Menschen verbessert. Man ist größer, lebt länger, man ist gesünder. Aber geistig, politisch, moralisch - da kommt der Mensch nicht hinterher, vielleicht entwickelt er sich sogar im Augenblick noch weiter zurück. Was sind die Werte des Lebens? Warum leben wir? Wozu?


    Was ist Ihre Antwort?


    Tja, ich könnte nun fragen, warum hält der Mensch an einem System fest, das regelmäßig die fürchterlichsten Katastrophen produziert? Das die Umwelt ausbeutet und zerstört, den Ast also absägt, auf dem er sitzt? Und jetzt brechen und knacken überall die Äste. Vielleicht wird die Menschheit noch bedauern, dass sie nicht auf Rosa Luxemburg gehört hat: Sozialismus oder Barbarei.


    Ich bitte Sie: Es waren Ihre politischen Freunde, die Erben Lenins, die den Gegenentwurf zum Kapitalismus zertrümmert, den Gedanken an die Utopie zerstört haben.


    Ja, das stimmt. Und das rächt sich nun. Denn nun, wo wir es wirklich brauchten, gibt es kein Gegenprojekt für die Menschheit! Das ist fatal.


    "Unverantwortliche Banker", sagt die Kanzlerin, "hemmungslose Gier", erklärt der Bundespräsident, hätten die Grundlagen des Gemeinwesens verzockt. Mich erinnert das an mittelalterliche Deutungsversuche. Gab es früher eine Dürre, hieß es: Wir haben gesündigt, Gott straft uns dafür. Und nun soll wieder eine Todsünde, Gier, schuldig am Schlamassel sein - der strafende Gott ist nun der strafende Markt!


    Die Politiker müssen so reden, sie können ja wohl schlecht zugeben, dass nicht der einzelne Mensch, sondern das System an sich falsch ist. Der Markt ist nicht moralisch. Die reine Marktwirtschaft ist auf Habgier aufgebaut - und auf sonst gar nichts, das ist das System.


    Vielleicht ist es einfach so: Der Mensch ist habgierig - fertig, aus, Nikolaus.


    Nein. Nein. Auch Karl Marx hat ja nie gegen gierige Kapitalisten argumentiert, er war gegen ein System, das notwendigerweise Habgier schafft. Der Mensch, mein fester Glaube, kann anders sein. Aber im Kapitalismus sucht jeder seinen Vorteil, jeder ist dazu verdammt, sonst geht er unter.


    Die Banker, sagen Sie, haben also nichts übertrieben?


    Sie haben sich absolut systemimmanent verhalten. Profit. Gewinn. Maximales Wirtschaftswachstum. Die marktradikalen Theorien sind ja wunderbar - wenn man von der Wirklichkeit absieht. Man konstruiert sich ein System, nennt es Freiheit, und in der Theorie funktioniert es: Jedermann, jeder Mensch, jede Firma sucht für sich den Vorteil, den rational kalkulierbaren Vorteil, und der Markt, jenseits des menschlichen Urteils, regelt alles zum Guten. Eine primitive Ideologie. Das Wissen von Leuten jedoch, die den Kapitalismus analysiert und verstanden hatten, wurde dagegen verspottet und vergessen: Leute wie Marx und Schumpeter wussten, dass der Kapitalismus etwas Instabiles ist, dass er sich entwickelt und revolutionär voranschreitet, aber auch zwangsläufig zusammenbricht, dass er stets anfällig ist für Krisen von unterschiedlicher Dauer und bisweilen großer Heftigkeit.


    Und nun rufen selbst die ungestümsten Freunde der Marktwirtschaft nach dem Staat.


    Ja, das ist doch eine nette Ironie der Geschichte.


    Und Sie freuen sich, recht zu haben.


    Ich empfinde eine gewisse Schadenfreude, ja.


    Ähnlich empfand Karl Marx 1857 in einer Krise, er amüsierte sich: "Dass die Kapitalisten nun überall von den Regierungen öffentliche Unterstützung verlangen, ist schön."


    Ja, und sie glauben auch nun, dass nach einer kurzen Zeit des staatlichen Eingriffes alles wieder zum Alten zurückkehren werde. Aber das wird nicht passieren.


    Warum denn nicht?


    Es ist ganz einfach: Entweder hören wir mit der Ideologie des grenzenlosen Wachstums auf, oder es passiert eine schreckliche Katastrophe. Entweder wandelt sich die Gesellschaft, scheitert aber dieser Versuch, dann kommt die Finsternis. Heute geht es um das Überleben der Menschheit.


    Sie mögen es dramatisch.


    Nein. Die Menschheit kann nicht zum Laisser-faire-Kapitalismus der letzten Jahrzehnte zurückkehren. Die Zukunft kann keine Fortsetzung der Vergangenheit oder auch der Gegenwart sein. Die Lösung liegt in der richtigen Kombination aus Markt und Staat.


    Das könnte auch der Marktradikale Guido Westerwelle sagen, genau so!


    Nein. Es kann so nicht weitergehen. Wir werden Gesellschaften bekommen müssen, in denen der Staat wieder eine größere Rolle, eine viel größere Rolle spielt.


    Und das ist alles?


    Anders geht es im Moment nicht, oder soll ich auf die große Revolution hoffen? Nein, die Zeit drängt. Die Welt riskiert im Augenblick eine Explosion wie eine Implosion. Sie muss sich also ändern.


    Aber danach sieht es nicht aus: Mit der Abwrackprämie etwa hier in Deutschland wird die Wegwerfgesellschaft sogar noch staatlich subventioniert.


    Die Politiker sind Gefangene des alten Denkens, das ist beängstigend. Womöglich kann sich der Kapitalismus tatsächlich nur durch eine Riesenkatastrophe retten, wie es Schumpeter nennen würde, durch eine "kreative Zerstörung". Ich möchte das nicht, aber sehen Sie, die Schäden und Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg waren ein ungeheurer Ansporn zum Aufbau.


    Sie sind ein Apokalyptiker.


    Ich stelle nur fest: Keiner kann wissen, wie wir aus der Krise kommen, denn so etwas wie heute hat es noch nie gegeben. Und noch etwas kommt hinzu: Die Weltwirtschaft verschiebt sich vom Westen, ihrem historischen Zentrum, in ein neues Zentrum, nach Asien - ein Vorgang, der schon in normalen Zeiten für unruhige Zustände sorgen würde.


    Was mich beunruhigt: Es herrscht - angesichts der Herausforderungen - eine Dürre des Denkens, eine Art intellektuelle Wortlosigkeit.


    Ja, Sie haben recht. Es fehlen heute Leute und Denker wie Keynes, der in den Dreißigern so weitsichtig war, dass es ihm gelang, den Kapitalismus zu bändigen. Er wollte den Kapitalismus nicht überwinden, er wollte ihn stabilisieren, er wollte ihn retten. Er sagte ganz offen: "Meine Klasse ist das gebildete Bürgertum, und ich möchte eine Welt, in der es Leuten wie mir gut geht. Aber das heißt, es muss den anderen auch gut gehen."


    Also: Was ist zu tun?


    Ich sehe nur einen Weg aus dem Dilemma, der aber setzt eine fundamentale Bewusstseinsveränderung voraus, er ist ein internationales, ein Riesenprojekt: die Welt gegen die Umweltgefahr sicherer machen. Das würde helfen, die Wirtschaft anzukurbeln, aber es wäre auch ein Projekt, das man gegen die Marktkräfte durchsetzen müsste.


    Mein Gott, für einen alten Marxisten hören Sie sich sehr bescheiden an!


    Ja. Ich bin nun 92 Jahre alt, lebe von einem Tag auf den anderen, aber meine Utopie ist schon noch die vom alten Marx, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, "also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist". Irgendwo in meinem Innern schlummert noch immer der Traum der Oktoberrevolution.


    "Alle Revolutionen", sagte aber Ihr Marx, "haben bisher nur eins bewiesen, nämlich dass sich vieles ändern lässt, bloß nicht die Menschen."


    Das stimmt. Aber eine große Sache ist es dennoch, dieses Prinzip Hoffnung. Auch wenn die ideale Gesellschaft, wie Max Weber glaubte, jenseits unserer Möglichkeiten liegt, ist nichts Ernsthaftes in der Politik zu erreichen, wenn man nicht an sie glaubt. Der Mensch hat die Anlagen zum Guten wie zum Schlechten - und wie er sich benimmt, das kann man wohl ändern! Dass unsere Welt, immer noch oder endlich mal Heimat für alle werden kann - das ist doch ein schönes Ziel!


    Quelle:Stern.de


    Sehr sehr Gut!

  3. #3
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    Vortrag über die Befreiungslüge und die Umerziehung des deutschen Volkes

    Vortrag über die Befreiungslüge und die Umerziehung des deutschen Volkes

    Quelle: Youtube

    Guter Vortrag.


    Quelle:
    Landtagsabgeordneter Jürgen Gansel --- Jahr 2005 ---



    VG.
    Geändert von zwirni (10.07.2014 um 09:47 Uhr)

  4. #4
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    Ewald Stadler : Die EU / USA soll aufhören , Länder gegen Russland auszuspielen

    Quelle Youtube



    VG.

  5. #5
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    Verboten mit Russland befreundet zu sein

    Quelle youtube

    Das gemalte Feindbild Russland mal anders betrachten.
    Die 25 MYTHEN der Russophobie von in Russland lebendem Franzosen Alexandre Latsa (2010): http://alexandrelatsa.ru/2010/03/die-...
    Musik zum Video entnommen von Youtube-Kanal "Ich liebe Russland und ehre Wladimir Wladimirowitsch Putin"


    VG.

  6. #6
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    Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte - Severn Suzuki

    Quelle Youtube

    Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte - Severn Suzuki


    Übersetzung: meadowchild

    Meine Webseite: http://ichbin.me

    Nach dem ich nun einige Zeit die Kommentare zu diesem Video beobachtet habe ist mit aufgefallen, dass viele der Kommentare ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit ausdrücken. Dazu wollte ich mich kurz äußern.

    Ja, wenn wir auf Andere schauen und was sie tun, könnte ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit aufkommen, weil diese Anderen womöglich nicht das tun, was wir für notwendig erachten. Wir könnten das Gefühl haben alleine oder mit einer winzig kleinen Gruppe dazustehen, mit dieser riesigen Aufgabe: "Die Welt und die Menschheit retten".

    Meiner Meinung nach, ist dies auch ein bisschen viel verlangt.

    Ja, ihr habt Recht! Als einzelner wirst Du kaum in der Lage sein die ganze Welt und die Menschheit zu "verändern" oder zu "retten".

    Die Frage ist: Geht es denn wirklich darum?

    Es ist nicht wirklich ausschlaggebend was andere tun - ausschlaggebend für Dich und Dein Leben, ist was Du tust. Und dies muss wahrlich nicht viel sein.

    Alles steht in Wechselwirkung mit einender, ob Dir dies nun Bewusst ist oder nicht. Verändere einen Faktor, und es verändert sich die Wechselwirkung.

    Was bedeutet das?

    Warte nicht länger darauf, dass sich etwas verändert. Schaue nicht darauf was Andere tun.
    Viel wichtiger für Dich und Dein leben ist was Du tust. Wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest etwas verändern, dann verändere einen Faktor in Deinem Leben und lass es Kreise ziehen.

    Beobachte zum Beispiel bewusst, Deinen Umgang mit Anderen.
    Gibt es Da Möglichkeiten der Verbesserung?

    Bist Du ehrlich in Deiner Kommunikation? Sagst Du ehrlich was Du meinst und fühlst ohne Andere mit Vorurteilen und Schuldzuschiebungen zu manipulieren? Hörst Du zu? Kannst Du zugeben, nachgeben, verzeihen, ermutigen, loben? Vertrittst Du deinen Standpunkt mit ehrlichen Gründen und Argumenten und lässt trotzdem Raum für den Standpunkt deines Gegenübers?

    Bist Du ehrlich mit Dir selbst auch dann, wenn Du dann nicht ganz so glänzend dastehst? Bist Du ehrlich mit Dir selbst auch dann, wenn Du ganz glänzend da stehst?

    Allein schon diese kleine Veränderung in Deinem Verhalten deinen Mitmenschen gegenüber, verändert die Wechselwirkungen die Du im Außen erlebst!

    Dies schafft Bewusstsein und darum geht es hier tatsächlich.

    Es geht nicht darum "die Welt und die Menschheit zu retten", es geht um Bewusstsein.

    Auf das Bewusstsein von Anderen hast Du keinen Einfluss - das kommt von Innen.
    Schärfe also Dein eigenes Bewusstsein in Deinem Inneren und verändere so Deine Wechselwirkungen im Außen.

    Du wirst staunen was dann alles Möglich ist!
    Mehr braucht es nicht.

    Alles Liebe
    Mikki


    VG.

  7. #7
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    Gorbatschow dementiert Wiedervereinigungs Story von Kohl

    Quelle Youtube

    Gorbatschow dementiert Wiedervereinigungs Story von Kohl

    jedes volk hat den kanzler, den es verdient Helmut Kohl Lüge 1991 ,zur gründung der Illegal organisiertenBRD-GMBH Gorbatschow dementiert Einheitsbedinung Grenze und




    VG.

  8. #8
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    Was die Lügenmedien noch nie gezeigt haben

    Was die Lügenmedien noch nie gezeigt haben

    Quelle Youtube:



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  9. #9
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    Die Westmächte wollten einen großen Krieg mit Hitler-Deutschland, nicht anders herum.

    Quelle: http://lupocattivoblog.com

    Die Westmächte wollten einen großen Krieg mit Hitler-Deutschland, nicht anders herum.

    Die Westmächte wollten einen großen Krieg mit Hitler-Deutschland, nicht anders herum.

    Posted by Maria Lourdes - 24/07/2014


    Nikita Chruschtschow war ein bedeutender sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef der UdSSR. Er galt als kluger Machtpolitiker und Meister der sozialistischen Rhetorik. Nach dem Tod Stalins im März 1953 zum Parteichef der KPdSU aufgerückt, leitete er am XX. Parteitag der KPdSU 1956 durch eine riskante Geheimrede über Stalins Verbrechen die sogenannte Entstalinisierung ein.


    Zitat Chruschtschow: “Vielleicht hätte es den Krieg gar nicht gegeben, eine vernünftig angelegte Politik hätte ihn vermeiden können.”



    Großbritannien und Frankreich erklärten am 3. September 1939 dem Deutschen Reich den Krieg unter dem Vorwand, Deutschland habe Polen überfallen. Die Wahrheit sieht anders aus. Polen tötete massenweise Deutsche auf seinem Raubgebiet und hielt große Teile des Reiches, entgegen allen Völkerrechtsverträgen, besetzt. (mehr dazu hier)

    Am 1. September 1939, nur fünfunddreiviertel Stunden bevor von Deutscher Seite aus zurückgeschossen wurde, verkündete der polnische Staatsrundfunk:
    “Die polnischen Armeeverbände befinden sich auf einem triumphalen Vormarsch nach Berlin. Unsere Streitkräfte werden an diesem Wochenende in Berlin einmarschieren. Die Deutsche Wehrmacht flieht an allen Fronten und befindet sich in totaler Auflösung.”


    Der polnische Historiker Pawel Wieczorkiewicz bestätigt heute, das Hitler mit Polen keinen Krieg wollte, sondern
    “da bis März 1939 Polen vom Dritten Reich als potentieller Verbündeter angesehen wurde, und erst die Allianz mit Großbritannien dies untergraben hat. ‘Die Briten und Franzosen wussten vom Hitler-Stalin-Pakt und haben Polen mutwillig ins offene Messer laufen lassen’.” (Die Welt, 20.9.2005, S. 32)


    Hätte der Westen nur aus edlen Rittern bestanden, die für Menschenrechte und Demokratie kämpften, dann hätten sie dem Kriegsverbrecher Stalin den Krieg erklären müssen, weil dieser am 17. September 1939 in Polen einfiel, die Hälfte besetzte und im Wald von Katyn über 20.000 polnische Intellektuelle, Offiziere und Soldaten ermorden ließ.
    Dieses grauenhafte Verbrechen wurde in Nürnberg selbstverständlich der Wehrmacht in die Schuhe geschoben. Der 2. Weltkrieg war nichts anderes, als ein teuflisches Komplott der Westmächte, Hitler daran zu hindern, das jüdische Programm publik zu machen. Diese Verschwörung kostete mehr als 50 Millionen Menschen das Leben.


    Bitte lesen Sie die folgenden Passagen aus einem atemberaubenden Dokument.
    Die Welt, 14.2.2006, Seite 6

    “Stalin hat das Heilige im Menschen ausgelöscht”


    “…Wie aus jetzt, 50 Jahre nach dem historischen 20. Parteitag der KPDSU, erstmals freigegebenen Dokumenten hervorgeht, die die Zeitung “Iswestija am Montag veröffentlichte, hielt Chruschtschow den Generalissimus für ein Teil des Problems, nicht der Lösung.


    …In einer Rede auf einer Tagung des Zentralkomitees der polnischen Kommunisten unmittelbar nach dem epochalen Moskauer 20. Parteitag räumte Chruschtschow ein, der Sieg über die Deutschen wäre ohne Stalin “früher und mit weniger Blut” errungen worden. “Vielleicht hätte es den Krieg gar nicht erst gegeben, eine vernünftig angelegte Politik hätte ihn vermeiden können”, sagte der Stalinnachfolger im März 1956.


    …Chruschtschow hatte zuvor mit seiner berühmten Geheimrede vor dem Parteitag Geschichte geschrieben. Dem Auftritt am Abschlusstage waren lange Diskussionen in der Parteiführung vorausgegangen. “Lohnt es sich, das Alte umzuwenden?”, habe man sich gefragt. Schließlich seien die Menschen daran gewöhnt, das eine zu denken, und plötzlich werde ihnen mitgeteilt, was einst blütenweiß war, sei heute schmutzig. “Wir haben lange gestritten”, erzählte Chruschtschow später den Polen.


    …Noch am 1. Februar 1956, wenige Tage vor Beginn des Parteitages, war es im Präsidium des Zentralkomitees in Moskau zum Streit gekommen, wie ein von der “Iswestija” abgedruckter Protokollauszug von der Sitzung belegt. “Gen. Chruschtschow, werden wir genügend Mut aufbringen, um die Wahrheit zu sagen?” notierte der Stenograf die Frage von Aristow.


    …Während Molotow auf dieser Sitzung zusammen mit Woroschilow noch versuchte, seine “historische Wahrheit” ins Spiel zu bringen, da unter der Führung Stalins “der Sozialismus siegte”, setzte sich Chruschtschow mit seiner Sichtweise durch: “Stalin war der Sache des Sozialismus ergeben, aber mit barbarischen Methoden… Er hat alles Heilige ausgelöscht, das im Menschen existiert.”


    Die Einzelheiten seines Vortrags wirkten auf das Auditorium wie Schläge. Allein in den Jahren 1937 und 1938, so verlas Chruschtschow, wurden 1 548 366 Menschen wegen “antisowjetischer Tätigkeit” verhaftet. 681 692 von ihnen wurden erschossen. Von den 1966 Delegierten des 17. Parteitages, die 1934 die Parteielite darstellten, wurden 1103 verhaftet. 848 wurden ermordet. Als Chruschtschow geendet hatte, blieb nichts als Schweigen.

    Putin versucht offenbar zögerlich, sich mit der historischen Wahrheit zu verteidigen.
    Den Holocaust verurteilt er weiterhin…es wäre einfach, die Völker der Welt über die wahre Geschichte aufzuklären, stattdessen verspricht Putin Israels Präsident Shimon Peres:

    “…Die russische Gesellschaft werde nie den Holocaust vergessen und alle jüdischen Menschen, die ihr Leben gaben, um den Nationalsozialismus zu besiegen…” (Wladimir Putin bei seinem Treffen mit dem israelischen Amtskollegen Shimon Peres Anfang 2014 in Moskau). Artikel hierzu - Zur Erinnerung: Putin’s Versprechen!

    Dennoch tat Putin etwas, was noch keiner seiner Vorgänger wagte. Er machte einige der wichtigsten unter Verschluß gehaltenen Dokumente über Stalins Vernichtungskrieg der Öffentlichkeit zugänglich.



    Daraufhin geriet das Weltjudentum in Panik und peitschte im Namen des israelischen Historikers Gabriel Gorodetsky das Buch “Die große Täuschung. Hitler, Stalin und das Unternehmen Barbarossa” auf den Markt. Gorodetsky versucht krampfhaft, die alten Lügen über Hitler’s Rußlandfeldzug am Leben zu erhalten.


    Die von Putin nunmehr freigegebenen Dokumente sind jedoch derart stichhaltig, daß Michael Ploetz von der Berliner Morgenpost es zum ersten Mal in der BRD-Geschichte wagte, die Behauptungen eines jüdischen Historikers in Sachen Adolf Hitler als falsch anzuprangern: “So zeigt sich, dass Gorodetskys Interpretation keinerlei Grundlage in den Quellen hat. … Zweifel an der wissenschaftlichen Seriosität und den Intentionen des Autors sind mehr als angebracht.”


    Mehr noch, die Besprechung von Gorodetskys Buch verwandelt sich in eine revisionistische Gegenattacke und endet mit der Schlussfolgerung, dass “anders als Gorodetsky suggeriert, Hitler nicht der Genius des Bösen war, zu dem er heute allenthalben verklärt wird.” (mehr dazu hier)


    Derartiges von einem deutschen Journalisten in einer BRD-Zeitung dem Judentum ins Gesicht geschleudert, wäre noch vor Kurzem undenkbar gewesen und markiert den Beginn einer Zeitenwende. Lesen Sie im folgenden die revisionistischen Passagen der Berliner Morgenpost, die als Besprechung von Gorodetskys Anti-Hitler-Buch gedacht waren:


    …Der ehemalige Offizier des sowjetischen Militärgeheimdienstes, Viktor Suworow alias Wladimir Resun, der 1978 nach Großbritannien geflohen war, vertrat die These, Stalins Außenpolitik habe ein langfristiger Plan mit dem Ziel zugrunde gelegen, zunächst einen Krieg zwischen den kapitalistischen Hauptmächten zu entfesseln, um dann das kriegsmüde Europa in einer gigantischen Offensive aufzurollen.


    …Anhand von Indizien suchte Suworow außerdem zu beweisen, dass die Rote Armee 1941 nicht zur Verteidigung, sondern zu einem Angriff aufmarschiert sei. Suworows Thesen fanden in Russland Zustimmung.


    In den neunziger Jahren wurden dann in den russischen Archiven Aufmarschpläne aus den Jahren 1940/41 gefunden, in denen der sowjetische Generalstab die Strategie für einen Offensivkrieg gegen Deutschland ausgearbeitet hatte.


    …1995 konnte W. Neweschin, ein Historiker von der Akademie der Wissenschaft, anhand von neuem Archivmaterial belegen, dass die sowjetischen Kultureliten seit dem Frühjahr 1941 propagandistische Vorbereitungen für einen Offensivkrieg gegen Deutschland trafen. Auch die heftig umstrittene Frage, ob Stalin am 5. Mai 1941 vor den Absolventen der sowjetischen Militärakademien von einem Offensivkrieg gegen Deutschland gesprochen hatte, konnte in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre abschließend mit «Ja» beantwortet werden.


    …Die Revision des etablierten Geschichtsbilds beschränkt sich aber nicht allein auf Stalins Winkelzüge unmittelbar vor dem deutschen Angriff. Boris Sokolow, gleichfalls von der Akademie der Wissenschaften, vermutet, dass Stalin bereits im Frühjahr 1940 einen Angriff auf das im Westen gebundene Deutschland vorbereitete. Der deutsche Blitzsieg über Frankreich habe dann aber einen Aufschub erzwungen.


    …Sokolow stützt sich auf einen Operationsplan der sowjetischen Marine vom Februar 1940, in dem Deutschland und seine Verbündeten als einzige mögliche Gegner genannt werden. In der Massenerschießung von polnischen Offizieren, die Anfang Mai 1940 unter anderem in Katyn stattfand, sieht Sokolow ebenfalls ein Indiz für den geplanten Kriegseintritt der UdSSR. Die Liquidierung der polnischen Militärelite sollte die Voraussetzung für den Aufbau einer von Kommunisten geführten Befreiungsarmee schaffen. Die Rekrutierung polnischer Kriegsgefangener, die bereit waren, unabhängig von der polnischen Exilregierung gegen die Deutschen zu kämpfen, setzte dann auch in der Tat im Oktober 1940 ein.


    …Für den 7.9.39 notierte Dimitroff folgende Äußerungen Stalins: «Der Krieg wird zwischen zwei Gruppen von kapitalistischen Staaten geführt – Wir haben nichts dagegen, daß sie kräftig aufeinander einschlagen und sich schwächen. Nicht schlecht, wenn Deutschland die Lage der reichsten kapitalistischen Länder (vor allem Englands) ins Wanken brächte. Der Nichtangriffspakt hilft Deutschland in gewissem Maße. Der nächste Schritt ist der, die andere Seite anzuspornen. Die Kommunisten der kapitalistischen Länder müssen entschieden gegen ihre Regierungen, gegen den Krieg auftreten. Die Einheitsfront von gestern diente dazu, die Lage der Sklaven im kapitalistischen Regime zu erleichtern. Unter den Bedingungen des imperialistischen Krieges steht die Frage nach der Vernichtung der Sklaverei.»


    Und am 25.10.1939 erläuterte Stalin, worauf bei der Propaganda zu achten sei:


    1) Nicht vorpreschen! Nicht alle Losungen auf einmal. Man muß die Massen allmählich an revolutionäre Losungen heranführen!


    2) Vorerst sind negative Losungen das wichtigste! Nieder mit dem imperialistischen Krieg! Die Friedensfrage sofort auf der Grundlage der Vernichtung des Kapitals aufzuwerfen heißt, Chamberlain und den Kriegsbrandstiftern zu helfen – heißt, sich von den Massen zu isolieren!


    …Anders als Gorodetsky suggeriert, bringen die neuen russischen Forschungsergebnisse auch keine moralische Entlastung für Deutschland. Sie zeigen allenfalls, dass Hitler nicht der Genius des Bösen war, zu dem er heute allenthalben verklärt wird.


    Quelle: Berliner Morgenpost – Sonntag, 11. März 2001 gefunden bei globalfire.tv


    “Der Jude siegt mit der Lüge und stirbt mit der Wahrheit.”



    Bei Großkundgebungen in der Deutschlandhalle im Herbst 1935 (Bild) wurde sehr oft gegen Juden polemisiert: “Der Jude siegt mit der Lüge und stirbt mit der Wahrheit.” Doch fast 60 Jahre (2001) nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wird von offizieller Seite zugegeben, daß die Kriegspropaganda der Alliierten in weiten Teilen verlogen und “Hitler nicht der Genius des Bösen war”.


    Linkverweise:





    Wie Hitler Stalins Krieg vereitelte - Man hatte uns restlos für einen Angriffskrieg vorbereitet – und es war nicht unsere Schuld, daß die Aggression nicht von uns ausgegangen war. Generalmajor R G. Grigorenko (Erinnerungen – Im Keller trifft man nur Ratten, S. 138) Am 17. Juni 1945 führte eine Gruppe sowjetisch-militärischer Untersuchungsrichter eine Vernehmung der höchsten militärischen Führer des faschistischen Deutschland durch. hier weiter


    Das “Rakowskij-Protokoll” über die Vernehmung des Sowjetbotschafters Kristjan Jurjewitsch Rakowskij durch den Beamten der GPU Gabriel G. Kuzmin am 26. Januar 1938 in Moskau – Pflichtlektüre für jeden aufrechten Wahrheitssucher:hier weiter


    Die Anti-Hitler-Koalition des zweiten Weltkrieges – Stalin/Roosevelt/Churchill und ihre Ziele. Josef A. Kofler schreibt in seinem Buch: Die falsche Rolle mit Deutschland: “Das endlose Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Den Deutschen hat man durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen. So wurden sie geistig gefesselt, verkrüppelt und blind gemacht.” hier weiter


    Sie sagten Frieden und meinten Krieg - Die wahren Ziele der US-amerikanischen Außenpolitik. Die Methoden, mit denen US-amerikanische Regierungen ihre Kriege seit 1846 als Feldzüge für Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie deklariert und doch oft als Intrigenspiele inszeniert haben. hier weiter


    Der Wortbruch: Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg - Der international anerkannte Historiker Werner Maser dokumentiert, wie Stalin und Hitler synchron jeweils mit den anderen westeuropäischen Alliierten verhandelten, wieso Stalin sich zum Pakt mit Hitler entschloß und wie beide Diktatoren von da an unter dem Schirm ihrer unheilvollen Allianz Maßnahmen vorbereiteten und umsetzten, die die Welt veränderten. hier weiter


    Warum es keinen Zufall gibt und wie verborgene Kräfte über dem menschlichen Schicksal wachen! Fast jeder kennt in seinem Leben Situationen, in denen ihm nichts anderes übrig geblieben ist, als erstaunt auszurufen: “Das kann doch kein Zufall sein!” War es auch nicht! hier weiter


    „Gegen das Vergessen!” Vortrag von Werner Weinlein - Werner Weinlein, nach dem Krieg Justizamtsrat, hat diesen Erlebnisbericht aus eigenen Erinnerungen aufgeschrieben und nach den Erzählungen seiner Bekannten und Freunde. Herr Weinlein ist im Jahre 2004 an einer Herzoperation gestorben. Kurz vor seinem Tod hielt er am 08. Mai 2004 noch einen Vortrag mit dem Titel „Gegen das Vergessen!” Sie sollten sich auch den Artikel…hier weiter


    Die 7 Schleier vor der Wahrheit – Der Weg zur Wahrheit führt durch sieben Illusionen. Sie sind wie Schleier, die uns vom Wesentlichen fernhalten. Sobald diese verstanden und gelüftet werden, wird alles im Leben einfacher und erfüllender: hier weiter


    Putin Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto” Im Interview für Russia Today hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Sicht der US-amerikanischen Geschichte dargelegt. Nebenbei spricht er auch die Wahrheit über den Diktator Stalin aus. Nehmen Sie sich die 2.min30 Zeit für das Video, sagt Maria Lourdes! Putin: Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto. hier weiter


    666 – Die Zahl des Tieres - Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Die Rede ist von der Zahl des Tieres (Apk 13,16-18), der Zahl 666. hier weiter


    Blind und blöd? Zur geistigen Befindlichkeit der „Gutmenschen“ und Bundestrottel - Wir müssen schonungslos den geistigen Ist-Zustand der Deutschen beleuchten und die Gründe aufdecken, wie es zu diesem Zustand kam, um sodann Antworten zu geben. Beginnen wir mit den Gründen: hier weiter


    Das wache Ohr Rothschilds beim “Geopolitical Chess Game” - Nach dem Ende des Kalten Krieges blieb die USA als einzige Supermacht übrig. China war erst im Aufbau während in Russland Boris Jelzin durch Finanzmittel der “City of London” ausgestattet, gerade dabei war das Land den Oligarchen (“Finanzsoldaten der Rothschilds”) zu übergeben. hier weiter


    VG.

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    Adolf Hitlers Flucht nach Argentinien – FBI veröffentlicht Dokumente

    Quelle: Weltfokus.tk



    Adolf Hitlers Flucht nach Argentinien – FBI veröffentlicht Dokumente

    K.Simon | 8. März 2014 | Geschichte | Keine Kommentare


    Neu Freigegebene FBI-Dokumente beweisen, dass die US-Regierung wusste, das Hitler noch am Leben und gesund war, und noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg in den Anden lebte.


    Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler in seinem unterirdischen Bunker “Selbstmord”. Sein Körper wurde später entdeckt und von den Sowjets “identifiziert”, bevor sie zurück nach Russland eilten. Ist es wirklich möglich, dass die Sowjets die ganze Zeit lügen verbreiteten und dass die Geschichte absichtlich umgeschrieben wurde?


    Niemand dachte das bis zur Veröffentlichung der FBI-Dokumente. Es scheint möglich, dass der am meisten gehasste Mann in der Geschichte, dem Krieg zerrissenen Deutschland flüchtete und ein bukolisches und friedliches Leben in den schönen Ausläufern der Anden lebte.




    Die Geheimdienste wussten darüber Bescheid.


    Kürzlich veröffentlichte FBI-Dokumente zeigen, dass nicht nur Hitlers und Eva Brauns Selbstmord vorgetäuscht waren, auch könnte das berüchtigte Paar Hilfe vom Direktor der OSS (Amt für strategische Dienste, dem Vorgänger der CIA) selbst, Allen Dulles gehabt haben.


    In einem FBI-Dokument aus Los Angeles, stellt sich heraus, dass sich die Agentur über ein geheimnisvolles U-Boot, das sich seinen Weg zur argentinische Küste hinauf bahnte, und hohe NS-Funktionäre debarkierte, bewusst war. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass das FBI wusste, dass er in der Tat, in den Ausläufern der Anden lebte.


    Wer war der geheimnisvolle Informant?


    In einem Brief aus Los Angeles an das Präsidium im August 1945, vereinbarte ein unbekannter Informant, Informationen gegen politisches Asyl auszutauschen. Was er den Agenten erzählte, war atemberaubend.


    Der Informant wusste nicht nur das Hitler in Argentinien war, sondern er war einer der vier bestätigten Männer die das deutsche U-Boot getroffen hatten. Offenbar waren zwei U-Boote an der argentinischen Küste gelandet, und Hitler mit Eva Braun waren an Bord des zweiten.


    Die argentinische Regierung begrüßte nicht nur den ehemaligen deutschen Diktator, sondern unterstützte ihn auch sich zu verstecken. Der Informant ging dazu über, nicht nur detaillierte Wegbeschreibungen zu den Dörfern zu geben, die Hitler und seine Partei durchlaufen hatten, sondern auch glaubwürdige physikalische Details über Hitler.


    Während aus offensichtlichen Gründen der Informant niemals in den FBI-Papieren genannt wurde, war er doch für einige Agenten glaubwürdig genug.


    Das FBI verheimlichte Hitlers Verbleib.




    Selbst mit einer detaillierten Personenbeschreibung und genauen Adressen ging das FBI immer noch nicht diesen neuen Hinweisen nach. Selbst mit Nachweisen der Platzierung des deutschen U-Bootes U-530 an der argentinischen Küste, kurz bevor Kriegsende, und vielen Augenzeugenberichten von debarkierenden deutschen Ofizieren, hat das niemand untersucht.




    Noch mehr Beweise gefunden:


    Zusammen mit den Unterlagen des FBI detailliert ein anderer Augenzeugenbericht Hitlers Verbleib in Argentinien. Nun kommen noch mehr Tatsachen ans Licht, die beweisen, dass Adolf Hitler und Eva Braun nicht in dem Bunker in Berlin starben.


    In 1945, informierte der Marineattaché in Buenos Aires, Washington, das es eine hohe Wahrscheinlichkeit gab, dass Hitler und Eva Braun gerade in Argentinien angekommen seien. Dies deckt sich mit den Beobachtungen des U-Bootes U-530. Hinzu kommt der Beweis in Form von detallierten Zeitungsartikeln über den Bau eines Herrenhauses im bayrischen Stil, in den Ausläufern der Anden.
    Ein weiterer Beweis kommt in Form des Architekten Alejandro Bustillo, der über sein Design und Bau von Hitlers neuem Hause schrieb , das von wohlhabenden ehemaligen deutschen Einwanderern finanziert wurde.





























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    Unwiderlegbare Beweise, dass Hitler entkam:


    Der vielleicht vernichtenste Beweis, dass Hitler den Sturz Deutschlands überlebte, liegt in Russland. Mit der sowjetischen Besetzung von Deutschland, wurden die Überreste Hitlers schnell versteckt und nach Russland geschickt, um nie wieder gesehen zu werden. Das ist, bis 2009, als ein Archäologe aus Connecticut in den USA, Nicholas Bellatoni, DNA-Tests an einem der wiedergefundenen Schädelfragmente durchführen durfte.


    Was er entdeckte, liess eine Reaktion durch die Geheimdienst und wissenschaftlichen Gemeinden gehen. Nicht nur, dass die DNA nicht allen angenommenen aufgezeichneten Proben Hitlers entsprechen, auch haben sie nicht zu Eva Brauns DNA gepasst. Die Frage ist also, was haben die Sowjets im Bunker entdeckt, und wo ist Hitler?


    Auch Ex-General und Präsident Dwight D. Eisenhower schrieb nach Washington .


    Es war nicht nur General Eisenhower, der über Hitlers vollständiges Verschwinden betroffen war, Stalin äußerte auch seine Bedenken. Im Jahr 1945, zitiert die Zeitung “Stars and Stripes” den damaligen General Eisenhower, der an die reale Möglichkeit glaubte, das Hitler sicher und bequem in Argentinien lebte.


    Ist es möglich?


    Mit all den neuen Beweisen die ans Licht kommen, ist es möglich und sogar sehr wahrscheinlich, dass Hitler nicht nur aus Deutschland fliehen konnte, sondern er die Hilfe der internationalen Geheimdienste hatte. Die veröffentlichten FBI-Dokumente belegen, dass sie nicht nur Kenntnis von Hitlers Gegenwart in Argentinien hatten, sondern sie auch dazu bereit waren, es zu vertuschen.
    Es wäre nicht das erste Mal, dass das OSS geholfen hat, einem Nazi-Beamten hohen Ranges, der Verhaftung und Strafe zu entkommen. Schauen Sie sich die Geschichte an wie Adolf Eichmann in Argentinien in den 1960er Jahren gefunden wurde.


    Ist Hitler nach Argentinien entkommen? Die Antwort ist ja.

    Hitler Dokumente Teil 1. 203 Seiten.Hier als PDF runterladen.
    Hitler Dokumente Teil 2. 179 Seiten.Hier als PDF runterladen.
    Hitler Dokumente Teil 3. 221 Seiten.Hier als PDF runterladen.
    Hitler Dokumente Teil 4. 139 Seiten.Hier als PDF runterladen.


    VG.

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