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Thema: Ken Jebsen

  1. #281
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    AW: Ken Jebsen

    Me, Myself and Media 42 – Willkommen in Absurdistan!



    Herrschaftssprache und Gehirnwäsche

    Das menschliche Gehirn ist ein Verknüpfungsorgan, das permanent dabei ist einen Prozess am Laufen zu halten, den wir Denken nennen. Wenn ein Gedanke in unser Bewusstsein vorgedrungen ist und wir uns "unsere" Meinung bilden, ist der größte Teil der Denkarbeit schon erledigt.
    80% und mehr laufen in unserem Kopf unterbewusst ab und kein Mensch ist in der Lage sich bei diesem Prozess selber zu beobachten.

    In der Verhaltensforschung werden die Regeln unserer "Denk-Software" Stück für Stück decodiert. Aus gutem Grund: Wer verstanden hat wie der menschliche Geist arbeitet, kann ihn manipulieren, ohne dass der Betroffene das überhaupt mitbekommt. Der Mensch kann zwar tun, was er will - aber er kann nicht wollen, was er will. Menschen werden über Massenmedien jeden Tag in ihrem Denken extrem beeinflusst, um so ihr Verhalten zu steuern.

    Das geschieht vor allem über Sprache, Sprachbilder und Metaphern. Sie sind die Zutaten aus denen jeder sich "seinen" Meinungskuchen backt- nur kann durch entsprechende Vorauswahl eben dafür sorgen, dass am Ende jeder ganz individuell vor demselben Kuchen sitzt. Zufall! Hinter der sprachlichen Manipulation steht die erforschte Erkenntnis, dass sich das Verhalten eines Menschen steuern lässt.

    Das Rezept ist simpel: Vergiftet Sprache führt zu vergifteten Überzeugungen, denen vergiftete Handlungen folgen müssen. Joseph Goebbels war ein Meister darin Menschen über Sprache auf den Totalen Krieg vorzubereiten. Die heutigen Massenmedien haben seine Technik perfektioniert.

    Wir werden von "unseren" Medien via Sprache auf ein neues Feindbild eingeschworen, dem ein neuer Krieg folgen soll. In der aktuellen Ausgabe von MMM versuchen wir die Technik des "Framings" aufzuzeigen und zu enttarnen. Nur wer die tägliche sprachliche Propaganda erkennt, kann sich aus dem Klammergriff der Herrschaftssprache befreien.

    Wir brauchen eine eigene Sprache, die es unmöglich macht, dass wir uns an der Front wiederfinden. Wir brauchen neue Begriffe und Metaphern, die es nicht gestatten Krieg überhaupt in Erwägung zu ziehen. Da Wort "Menschheitsfamilie" wäre ein Anfang. Wir Alle sind Teil dieser Menschheitsfamilie.

    LG

  2. #282
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    Positionen 14: Flucht und Krise – Geostrategie oder Gastfreundschaft?



    Kein Satz hat Deutschland in den letzten Jahren nachhaltiger gespalten als: „Wir schaffen das“, geäußert von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es folgte eine undemokratische – da von ihr im Alleingang beschlossene – kurzfristige Öffnung der deutschen Grenzen, die zahllose Menschen, vor allem aus dem Mittleren Osten, dazu nutzten, unkontrolliert in die Bundesrepublik einzuwandern. Woher diese Personen konkret stammten und vor allem wie viele Menschen quasi legal illegal nach Deutschland einreisten, ist bis heute vollkommen unbekannt. Es gibt nur Schätzungen und die sprechen von bis zu zwei Millionen. Für die einen ist Angela Merkels „Tag der offenen Tür“ ein Akt, der von tiefem Humanismus und gelebter Gastfreundschaft geprägt ist. Für die anderen hat sie leichtfertig die innere Sicherheit der ganzen Republik aufs Spiel gesetzt. Es wäre naiv zu glauben, Angela Merkel hätte mit der illegalen Grenzöffnung aus christlicher Nächstenliebe gehandelt. Die Kanzlerin hat definitiv nicht für jeden Verfolgten ein großes Herz. Als sie 2015 an einer Schule in Rostock mit einer palästinensischen Schülerin konfrontiert wurde, die abgeschoben werden sollte, blieb die ewige Kanzlerin steinhart und gab dem Mädchen zu verstehen, Deutschland könne eben nicht alle aufnehmen. Warum machte sie kurze Zeit später diese Ausnahme? Hier kann nur spekuliert werden. Hinter „Wir schaffen das“ steckt knallhartes geopolitisches Kalkül. Es betrifft den verdeckten NATO-Krieg in Syrien, der auch nach sieben Jahren nicht zum „Regime-Change“ in Damaskus geführt hat. Im Gegenteil: Statt den säkularen arabischen Staat an den Westen zu binden, hat sich das Land mit Russland und dem Iran zu einer militärischen Allianz zusammengeschlossen. Militärisch hat die NATO sich in der Region ein weiteres Mal selber ein Bein gestellt. Aber auch die Sanktionen gegen das Land, an denen sich die BRD beteiligt, konnten Präsident Assad nicht auf die Knie zwingen. Wenn eine vom Krieg gezeichnete Nation dann aber in großer Zahl seine Bürger verliert, da diese einer pauschalen Einladung aus Deutschland folgen, kann diese Taktik des Ausblutens vielleicht doch noch dazu führen, dass Syrien sich dem Druck des Westens beugt und wie eine gute Kolonie benimmt. Und nur darum geht es. Syrien ist ein wichtiger Brückenkopf im Mittleren Osten. Russland und der Iran sichern sich über Damaskus den Zugang zum Mittelmeer und wollen hier in der Zukunft Öl und Gas nach Europa verkaufen. Um das zu verhindern, muss Syrien vom Westen „übernommen“ werden. Dieser Plan wurde von der damaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice bereits auf der Bilderberger Konferenz 2008 formuliert und im Anschluss akribisch vorbereitet. Wer „Wir schaffen das“ verstehen will, muss sich mit amerikanischer Außenpolitik beschäftigen, die sich oft hinter Think-Tank-Begriffen wie „Refugees welcome“ oder „Peacekeeping Operation“ versteckt und nur militärisches Handeln verschleiern soll. Solange Krieg als Mittel der Politik zur Normalität gehört und vor allem die NATO weiter aggressiv außerhalb ihrer eigentlichen Grenzen agiert, muss man „Gastfreundschaft“ auch als „Geopolitik“ dekodieren, die zu weiteren Fluchtwellen führen wird. Wie sollen wir damit umgehen? In der aktuellen Ausgabe von Positionen treffen Gäste aufeinander, die dazu stark abweichende Antworten haben.

    Die Gäste sind:
    + Kilian Kleinschmidt - Ehemaliger Leiter der UN-Flüchtlingskomission
    + Stefan Keuter - Bundestagsabgeordneter der AfD
    + Rüdiger Lenz - Tätertherapeut und Publizist, Das Nichtkampf-Prinzip
    + Alexander Dill - Leiter des Social Capital Monitor der UN
    Liebe Grüße
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  3. #283
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    KenFM im Gespräch mit: Christian Blex



    Seit rund sieben Jahren wird der säkulare arabische Staat Syrien, wie vor ihm schon der Irak oder Libyen, von außen destabilisiert und mit Terror überzogen. Das Ziel ist ein verharmlosend genannter „Regime-Change“, bei dem es vor allem darum geht, die souveräne syrische Regierung durch eine Führung zu ersetzen, die sich imperialen Zielen unterordnet. Im Kern handelt es sich hier um ein neokoloniales Auftreten, bei dem erst mit Zuckerbrot, dann mit Peitsche, gearbeitet wurde. Hätte sich Präsident Assad den Wünschen der NATO gebeugt, hätte er „Hoffnungsträger“ bleiben können. Als er das Angebot der Zusammenarbeit zu westlichen Konditionen ausschlug, wurde er, wie schon seine Vorgänger Hussein und Gaddafi, zum neuen Hitler erklärt und das Land in einen brutalen Krieg gezwungen, bei dem vor allem die Zivilbevölkerung buchstäblich zwischen X Fronten aufgerieben wird. Als sich andeutete, dass Syrien mit eigenen Mitteln nicht zu halten war, orderte die Regierung militärischen Beistand vor allem aus Russland. Seither haben wir es in Syrien mit einem Krieg zu tun, bei dem sich die NATO der Atommacht Russland gegenübersieht. Wer sich nach sieben Jahren Krieg ein nicht von Propaganda verzerrtes Bild der Lage machen will, kommt nicht umhin, die Region zu besuchen, denn sowohl westliche Medien, als auch die Verbündeten Assads, berichten immer nur aus ihrer Sicht. Anfang März entschloss sich daher eine sechsköpfige Gruppe von AfD-Politikern Syrien zu besuchen. Städte wie Aleppo, Homs und Damaskus standen auf dem Programm. Man hatte vor, sich mit den Würdenträgern sämtlicher Konfessionen zu treffen und Krankenhäuser zu besuchen. Das Ziel war schlicht herauszufinden, ob Syrien, wie in den Westmedien pauschal behauptet, vollkommen zerstört sei, oder ob sich die Lage langsam aber sicher verbessert hätte. Können geflüchtete Syrer zurückkehren, um beim Wiederaufbau zu helfen oder aber wäre das ein Selbstmordkommando. Zu den Syrienreisenden der AfD gehörte auch Dr. Christian Blex aus NRW, der in seinem vorherigen Leben als Lehrer für Mathematik und Physik seine Brötchen verdiente, bevor er für die AfD in den Landtag von NRW einzog. Die AfD-Reise nach Syrien wurde von der Mainstreampresse, aber auch von vielen etablierten Parteimitgliedern der CDU und der Grünen, öffentlich verrissen. Man betitelte die Reisenden als Assad-Fanboys oder Teil der Täter-Clique. Was die Politiker in Syrien gesehen und erlebt hatten, ging dabei weitgehend unter. Recherche vor Ort grenzt in unserer NATO-Demokratie offensichtlich an Sabotage. KenFM lud daher Dr. Blex zum Gespräch, um ihn endlich einmal selber zu Wort kommen zu lassen. Klassischer Journalismus!
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  4. #284
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    AW: Ken Jebsen

    nachdenKEN über: NATO-Angriff auf Syrien am 14. April 2018



    In der Nacht auf Samstag, den 14. April, feuerten die USA in Abstimmung mit ihren NATO-Verbündeten Großbritannien und Frankreich rund 100 Raketen auf angebliche Chemiewaffenstandorte in der syrischen Hauptstadt Damaskus ab. Ziel war es, die dort unterstellte Herstellung von chemischen Kampfstoffe zu unterbinden und so den Assad unterstellten Einsatz von Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Duma Anfang April zu vergelten. Dieser Militärschlag wurde von Trump zuvor öffentlich angekündigt und Assad im selben Atemzug als „Tier“ bezeichnet.

    Angela Merkel stellte sich nach der Attacke ohne UN-Mandat hinter die Raketenangriffe und dankte den drei ständigen Mitgliedern des NATO-Sicherheitsrats für ihr Engagement und die übernommene Verantwortung. Zwei Tage zuvor hatte sie ausgeschlossen, dass Deutschland sich an militärischen Aktionen gegen Syrien beteiligen würde.

    Die Friedensbewegung in Deutschland rief kurzfristig zu einer Demonstration am Montag, den 16. April, um 18 Uhr, in Berlin und Potsdam auf. Weitere Kundgebungen sollen folgen, Termine werden unter http://friedensbewegung.info bekannt gegeben.

    LG

  5. #285
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    AW: Ken Jebsen

    Dr. Daniele Ganser: Können wir den Medien vertrauen? – Vortrag im Scala Basel



    Nichts hat die Macht-Pyramiden westlicher Eliten mehr erschüttert, als das Entstehen des Internets mit seinen Blogs, sozialen Netzwerken und alternativen Presseplattformen. So fiel das Meinungsmonopol der Mainstream-Medien, deren primäre Aufgabe es nie war, die Massen mit neutralen Informationen zu versorgen, sondern im Gegenteil, es ihnen mittels extrem einseitiger Darstellungen so schwer wie möglich zu machen, auch nur auf die Idee zu kommen, die gelieferten Darstellungen zu hinterfragen. Es ging zudem um das subtile Aufrechterhalten einer stabilen Meinungsfront. Heute ist es nur eine Frage von Sekunden, um angebliche Fakten, geliefert von Konzernmedien oder dem Staatsrundfunk, mit eigener Gegenrecherche in ein anderes Licht zu rücken, wesentliche Details herauszufinden. Oft stellt sich die gesamte Meldung als reine Propaganda, als frei erfunden, heraus. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht, weiß bekanntlich der Volksmund. Die klassischen Massenmedien wurden in den letzten Jahren derart oft der Lüge überführt, dass ihnen das, was man Vertrauen nennt, nahezu vollkommen abhandengekommen ist. Immer mehr Menschen sehen in den etablierten Medien nicht mehr die vierte Gewalt, deren Aufgabe es offiziell immer war, die Demokratie zu bewahren, sondern halten die meisten Journalisten für Komplizen korrupter Eliten. Fakt ist, nicht alles, was in den neuen Medien veröffentlicht wird, entspricht der Wahrheit. Fakt ist aber auch, dass vieles, was uns in Massenmedien seit über Jahre als Wahrheit verkauft wurde, als reine Propaganda dreist gelogen war. Medien haben aber auch eine soziale Funktion. Sie sollen ein Klima schaffen, das eine Gesellschaft auf der Basis von vermittelten Werten synchronisiert und damit stabil hält. Medien sind damit ein wesentlicher Faktor für den inneren sozialen Frieden eines Staates. Wer wie private und staatliche Medien immer wieder und vorsätzlich lügt, darf sich nicht wundern, wenn sich immer mehr Menschen angewidert abwenden. Sie fühlen sich verraten. Der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser zeigt in seinem Vortrag „Können wir den Medien vertrauen?“ nicht nur wie unsere Medien ihre Reputation verspielt haben, sondern wie es ihnen gelang, die Bürger mit bewusster Manipulation, Lüge und staatlichen Fake News in verbrecherische Angriffskriege zu führen. Sie haben sich und uns mit Blut besudelt. Die Konsequenz daraus ist die inzwischen für jeden erkennbare Systemkrise.
    LG

  6. #286
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    AW: Ken Jebsen

    Terror, Lüge und Wahrheit – Podiumsdiskussion im Scala Basel am 3.3.2018

    lg

  7. #287
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    KenFM im Gespräch mit: Fariss Wogatzki ("Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst!")



    Happy Birthday, Israel! Am 26. April 2018 wurde im Deutschen Bundestag dem 70. Geburtstag des Staates Israel gedacht und siehe da, ein gemeinsamer Nenner war parteiübergreifend erkennbar. Eine Querfront im Namen der Mahnung. CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und AfD stehen bedingungslos zum Heiligen Land. Zusammenfassend lässt sich ihre Message so deuten: Israel ist die einzige Demokratie im Mittleren Osten, umgeben von Barbaren, die es nur dank militärischen Geschicks in Schach zu halten vermag. Das Land wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Überlebenden des Holocaust buchstäblich aus der Wüste erschaffen. Man hatte verlassenes Land vorgefunden und es über Jahrzehnte fruchtbar gemacht. Gewalt oder Vertreibung hat es nie gegeben sowie es auch ein palästinensisches Volk nie gegeben hat. Gott persönlich hat den heutigen Israelis das Land schon vor mehreren tausend Jahren geschenkt und jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Lügner, Nazi oder eben Antisemit. Für Fariss Wogatzki stellt sich der Mythos um den Staat Israel ein wenig anders dar. Sein Buch zum Status quo in Palästina will er als Anklage verstanden wissen. Es trägt den eindeutigen Titel: "Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst".
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  8. #288
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    KenFM im Gespräch mit: Dr. Alexander Dill ("Die Welt neu bewerten")



    Kolonialismus hat viele Gesichter, z. B. indem man den Wert einer Nation danach bemisst, wie hoch das Bruttoinlandsprodukt ausfällt, abgekürzt BIP. Wer einen hohen BIP-Wert erwirtschaftet, erhält günstige Kredite. Länder mir weniger auf Produktion getrimmter Wirtschaft müssen dann horrende Zinsen bezahlen und rutschten in die Schuldenfalle. Wer die koloniale Brille trägt, kann das soziale Klima eines Landes nicht als Wert erkennen oder besser anerkennen. Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft oder Mitgefühl sind Werte, die im BIP nicht enthalten sind. Aber sind sie deshalb auch nichts wert? Wir müssen endlich aufhören, dem gesamten Globus unsere neoliberalen Maßeinheiten aufzuzwingen. Der Wert eines Landes setzt sich aus weit mehr zusammen als klassische Waren, die man über den Scanner ziehen kann. Der promovierte Soziologe Alexander Dill, Gründer des Institute of Commons and Economics zur Messung von Sozialkapital in Basel, rät als Autor seinen Lesern, die ideologischen Scheuklappen abzulegen und den überfälligen Perspektivwechsel zu vollziehen. Der Westen und seine sogenannten Werte und Messmethoden sind weder neutral, noch geeignet die Zukunft des Planeten zu sichern. Der wirtschaftliche Output einer Nation kann nicht die einzige Bemessungsgrundlage sein nachdem es Zugang zu den internationalen Finanzmärkten hat. Es sei denn, man verfolgt verdeckt das Ziel, diesem von außen knebelnde Regeln aufzuzwingen.
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  9. #289
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    KenFM im Gespräch mit: Domenico Losurdo ("Wenn die Linke fehlt...")



    Die Begriffe „Links“ und „Rechts“ sind in der politischen Diskussion eher neu. Griechen und Rom kannten sie nicht und brauchten sie auch nicht. Wer etwas zu sagen hatte, wer die Befehle gab, war in der Regel vermögend. Gehorchen mussten all jene, die ohne Reichtum, Land oder Beziehungen waren. Geld regierte auch damals im Wesentlichen die Welt. Die sogenannten politisch linken Bewegungen kreisen im Kern vor allem um eben diese Kombination "Einfluss durch Einkommen", die sie für sozial nicht gerecht halten, was zutrifft. Kein Mensch kann etwas dafür, wenn er in armen Verhältnissen aufwächst und daher schon den Zugang zur einer wesentlichen Ressource – Bildung – kaum oder nur schwer ermöglicht bekommt. Ungebildete Menschen bekommen schlechter bezahlte Jobs, haben kaum eine Perspektive und wenden sich aus lauter Frust eher Alkohol und Privatfernsehen zu. Hier wächst dann die nächste Generation Benachteiligter heran. Warum wählen ausgerechnet diese Menschen, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht, rechts? Rechts steht für eine Politik, die der Spitze der Machtpyramide dient. Rechte, heute neoliberale Politik, vertritt immer die Interessen der Reichen und Superreichen, also jene Gruppe der Gesellschaft, die die miesen Verhältnisse am Boden zu verantworten haben. Uralte Netzwerke aus Wirtschaft, Politik, Medien und Justiz bilden ein stabiles Geflecht, was man verharmlosend Tiefenstaat nennt, in Wahrheit aber eher einer weltweit agierenden Mafia des Geldadels gleicht. Die intellektuelle Analyse der Macht in all ihren Erscheinungsformen ist eine Hausaufgabe, die von den Linken bis ins kleinste Detail und über Dekaden erledigt wurde. Nur mit welchem Ergebnis? Was haben all die Bücher über das zerstörerische Wesen des Kapitalismus gebracht, wenn sich keine Therapie findet, um den gepeinigten Massen zu helfen? Die Linke als politisch relevante Macht fehlt, aber sie fehlt vor allem, weil sie intern versagt hat. Unterwanderung durch die Eliten ist ein Punkt. Ein weiterer ist der Neid im eigenen Lager. Linke, gedrillt in Kaderschmieden und geschlossenen Zirkeln, gönnen links denkenden Freelancern, die ungefragt ihre Ideen des Wandels äußern, die Butter auf dem Brot nicht. Wer den Hass der Linken auf alles was rechts oder rechtskonservativ ist steigern will, muss sich als Linker ohne von Linken genehmigte Lizenz zum freien Denken zu erkennen geben. Dann wird er in einer Form attackiert, die denen rechter Schlägertrupps in nichts nachsteht. Wer profitiert von dieser Unterwanderung? Wer leugnet sie innerhalb der Linken? Die "imperialen Linken" sprechen sich längst global für "demokratische Kriege" aus und sind damit der neoliberalen Agenda zu 100 % auf den Leim gegangen. Das kommt von der klebrigen Nähe zur Macht. Macht korrumpiert. KenFM sprach mit dem italienischen Professor für Philosophie und Geschichte Domenico Losurdo über den weltweit kafkaesken Zustand linker Bewegungen. Vor allem Linke sollten sich das Gespräch ansehen. Losurdo spricht für sie bewusst einfach und vermeidet es intellektuelle Schachtelsätze aufzutürmen, die den meisten Bühnen-Linken nur zu einem dienen: Sie sollen verschleiern, dass sie den Kern des Problems nur oberflächlich erfasst haben und dass es ihnen in den eigenen Reihen auch nur darum geht, in die Charts der Blender zu kommen.
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    KenFM im Gespräch mit: Daniel Harrich ("Netzwerk des Todes")



    Heute (15.5.2018) ist am Landgericht Stuttgart Prozessauftakt gegen sechs ehemalige Mitarbeiter der Rüstungsfirma Heckler & Koch. Ihnen werden Verstöße gegen das Waffenkontrollgesetz vorgeworfen. Passend zu dieser Meldung veröffentlicht KenFM das Interview-Gespräch mit dem Regisseur, Filmemacher und Buchautor Daniel Harrich. Daniel Harrich ist vor allem eines: investigativer Journalist. Als solcher bewegt er sich gewissermaßen wie ein Zollbeamter in der Grauzone zwischen Legalität und Illegalität. Sein aktuelles Buch "Netzwerk des Todes" stellt dabei das Schichtprotokoll seiner Nachforschungen in den Kreisen der deutschen Rüstungsindustrie dar. In dem 90-minütigem Gespräch gehen wir der Frage nach wie der Waffenexport von der deutschen Politik ausgestaltet wird und wie es sein kann, dass deutsche Waffen immer wieder dorthin gelangen, wo sie offiziell nie landen sollten: in den Händen verbrecherischer Regime oder paramilitärischer Kriegsparteien verschiedenster Couleur. Welche Konsequenzen werden aus Korruption und fragwürdigen Waffenlieferungen von der Politik gezogen? Und wie lässt sich die Spirale des illegalen Waffenhandels durchbrechen, die am Ende Opfer und Täter gleichermaßen produziert?
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