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Thema: Ken Jebsen

  1. #291
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    Me, Myself and Media 43 – Divide et Implosion



    Mit Imperien ist es wie mit Luftballons. Die Überdehnung des Materials sorgt für ein lauter Knall. Am Ende bleibt nicht mehr als heiße Luft. Obwohl die USA dieses Muster aus dem Niedergang vorheriger Weltreiche hätten erkennen können, sind sie unfähig, nicht die selben Fehler zu machen. Wer die geopolitischen Spannungen der letzten Jahre, das Russland-Bashing, das 9/11-Märchen, die Fail-State-Serie in Middle East, richtig deuten will, statt nur Chaos zu sehen, muss einen Schritt zurücktreten. Abstand kann helfen, schärfer zu sehen. Das aktuelle Imperium hat abgewirtschaftet. Amerika hat auf dem Eurasischen Kontinent immer weniger zu melden, während China mit Riesenschritten zur neuen Nr. 1 aufsteigt. Wer das Herzland kontrolliert, ist der neue Chef am Set. Diese Theorie ist nicht neu, sondern wurde schon 1904 vom britischen Geostrategen Halford Mackinder in Buchform veröffentlicht. Damit das Pentagon Mackinder auch weiter auf der Pfanne hätte haben können, hätte McDonalds den Mackinder-Burger erfinden müssen. Dafür ist es jetzt zu spät. Die Chinesen haben Eurasien längst übernommen. Sie kamen ohne Kontrabass und sie waren deutlich mehr als drei. Bye Bye Amerika…
    Liebe Grüße
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  2. #292
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    KenFM im Gespräch mit: Christoph Pfluger ("Stop Fake-Money")



    Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Warum kommt es einer Katastrophe gleich, wenn in unseren westlichen Überflussgesellschaften die Wirtschaft stagniert oder gar schrumpft? Wie kann es sein, dass selbst die UNO Wirtschaftswachstum als eines ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ausgerufen hat? Obwohl wir tagtäglich mit allerlei Prognosen, Geschäftsklimadiagrammen und Börsenindexen konfrontiert werden, sind diese eigentlich grundlegenden Fragen weit aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten und werden nur selten ausdiskutiert. Dies bietet den Predigern des ewigen Wirtschaftswachstums die erforderlichen Freiräume, ein weltumspannendes System zu etablieren, welches auf ständiger Übervorteilung der Unwissenden basiert. Dabei ist das Geheimnis eigentlich gar nicht so schwer zu durchschauen. Auf der einen Seite gibt es Schulden und auf der anderen Seite gibt es Guthaben. Da die Schulden zinsbelastet sind, reicht die Guthabenmenge niemals aus, um die Schulden vollständig zu decken. Wirtschaftswachstum wird zur Grundvoraussetzung, um ansteigende Zinslasten weiterhin bedienen zu können. Es ist die Schippe in der Hand des zinsuniformierten, im Bankenjargon oft gehuldigten „arbeitenden Geldes“. Glücklicherweise setzt sich langsam aber sicher in immer größeren Teilen der Gesellschaft die Erkenntnis durch, dass dieses von Kritikern oftmals als „metastasenartig“ beschriebene System auf lange sich nicht Überlebensfähig ist. Die Schweizer Bürgerinnen und Bürger haben am 10. Juni dieses Jahres die Möglichkeit in einem Volksentscheid über das nationale Geldschöpfungsmonopol zu entscheiden. Aus diesem Anlass hat KenFM mit dem renommierten Buchautoren und Geldaktivisten Christoph Pfluger gesprochen. Er ist Präsident der „Allianz für Vollgeld und Gerechtigkeit“ und legt in verständlicher Weise die Vorzüge eines auf souveräner Geldschöpfung basierenden schuldenfreien Geldes dar. Banken würden von profitgetriebenen Wirtschaftsunternehmen zu tatsächlichen Finanzintermediären. Das Gemeinwohl stünde vor Einzelinteressen. Auch wenn die Vorzüge eines solchen Systems nicht vom Tisch zu kehren sind, zeigt sich Pfluger realistisch: „Das Geldproblem ist zu groß für eine Lösung“. Außerdem sitzt man in Mitteleuropa immer noch recht bequem auf dem Sofa der alten Geldordnung. Ein langer Atem wird also nötig sein, um ein gesamtgesellschaftliches Problembewusstsein zu schaffen. Den scheint Christoph Pfluger zu haben.
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  3. #293
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    AW: Me, Myself and Media 43 – Divide et Implosion

    Zitat Zitat von arewe? Beitrag anzeigen
    liebe grüße
    das alte video ist gelöscht!





    lg

  4. #294
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer ("Die Angst der Eliten")


    LG

  5. #295
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    KenFM im Gespräch mit: Michael Meyen ("Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand")



    Was braucht man für eine gute Fußball-Berichterstattung? „3 Medienheinis, die mit den Spielern die fünf Antworten auswendig lernen, die auf die drei möglichen Interviewanfragen gegeben werden können.“ Was das Satiremagazin TITANIC hier locker-lässig als Witz formuliert hat, hat einen tieferen Kern. Gescripteter, abgesprochener Journalismus ist bei weitem nicht mehr nur Satire oder ausschließlich im Privatfernsehen zu finden. Vorgegebene, diktierte Meinungsmache ist real und begegnet uns beim Medienkonsum Tag für Tag. Längst hat sich auch der politische Journalismus von der Wirklichkeit verabschiedet. Die Realität und unsere Haltung zu Putin, Trump, Kim und Merkel entstehen nicht einfach so, sie werden gemacht – und zwar von dem, was Presse- und PR-Agenturen schreiben und vor allem: was sie nicht schreiben. Wie funktioniert das? Was muss seriöser Journalismus eigentlich leisten und wie unterscheidet er sich von klassischer Public Relations? Michael Meyen, ehemaliger Journalist und aktuell Kommunikationswissenschaftler an der LMU München, geht diesen Fragen auf den Grund. In seinem Buch „Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand – Wie uns die Medien regieren“, beschreibt er, wie Werbung, Medien und Journalisten um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Er erklärt, wie einseitig die Gebührenzahler bei politischen Geschehnissen informiert werden und wie das große Theater, das uns tagtäglich von Tagesschau bis Weltmeisterschaft präsentiert wird, funktioniert. Er macht aber auch klar, dass wir uns mittels Achtsamkeit, Gehirn und eigenständigem Denken von diesen Manipulationen befreien können. Haben wir erst einmal durchschaut, welche Rolle die Protagonisten auf der Theaterbühne des Journalismus spielen, welcher Journalist mit welchem Gehaltszettel eine Nachricht zur herrschenden Meinung und letztlich zu unserer eigenen Meinung macht, werden die Zusammenhänge klarer: Das Misstrauen steigt und die vielen Manipulationen verpuffen wie ein Abstoß ins Abseits. Üben wir uns in Achtsamkeit. Lernen wir, die Dinge zu verstehen. Bestehen wir auf Transparenz. Und sehen wir die Weltmeisterschaft in Russland als eine Art Übung in Medienkompetenz. Auch das ist ein Weg zum Frieden. 5:0 für Russland. Vorhang auf.
    Liebe Grüße
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  6. #296
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    Die Macher: Julian Aicher – Wasserkraftwerk-Inhaber



    „Umschalten auf Zukunft“. Unter diesem Motto möchte die Bundesregierung so schnell wie möglich in das Zeitalter der erneuerbaren Energien steuern. Die Gründe sind einleuchtend: Erneuerbare Energien sind einfach da. An einem Tag strahlt die Sonne 10.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Weltbevölkerung am selben Tag verbraucht. Das Ausnutzen dieser Potenziale würde nicht nur den kostspieligen Ressourcenkriegen, sondern auch den hochumjubelten, bewusst herbeigeführten Naturkatastrophen à la Fracking jegliche Grundlage entreißen. Aus technischer Sicht wäre die Energiewende schneller zu vollziehen, als sich das die meisten Menschen vorstellen können. Woran es scheitert, sind eher die „Fossile“ in den Logen der Parteipolitik, die sich nur allzu bereitwillig von Interessensvertretern der Energiekonzerne dazu überreden lassen, das Zeitalter fossiler Ressourcennutzung maximal auszudehnen. Deutschland weiß sich in seiner mitteleuropäischen Lage zwar nicht mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Sonnenstunden gesegnet, doch bieten sich uns hierzulande alternative Potenziale an regenerativer Energie, die nur darauf warten, ausgenutzt zu werden. Eine davon ist die Wasserkraft, die schon heute bundesweit den Strombedarf von etwa 12 Millionen Menschen deckt. Dessen Wirkungsgrad, mit Spitzen um die 90%, lässt den des heimischen Energieträgers Kohle (um die 40%) alt aussehen. Bei konsequenterer Nutzung würden sich zahlreiche Feinstaubdebatten wohl in Luft auflösen. Dass viel mehr möglich wäre, dieser Meinung ist auch der Wasserkraftwerk-Inhaber Julian Aicher. Vor allem dank des Wassers hat sein Heimatdorf Rotis die Energiewende schon vor Jahren vollzogen und produziert dreimal so viel Strom aus erneuerbaren Quellen, wie es selbst verbraucht, klima- und geldbeutelschonend. Auch so kann Strukturwandel im ländlichen Raum aussehen. Leider, so Aicher, beraubt die deutsche Bürokratie solche positiven Entwicklungen oftmals ihrer Dynamik. Sie ist mitverantwortlich, dass von den 100.000 vorhandenen Querbauwerken der Großteil vor sich hinrostet, weil naturnahe Städter mit fundiertem hydrologischem Know-how sich z. B. besorgt um das Wohl der Fische zeigen. Denen scheint es jahrhundertealten Untersuchungen zufolge mit Staumauern jedoch besser zu gehen als ohne. Gut, dass es Pioniere gibt, die den Teich an Vorurteilen durch Selbstermächtigung langsam aber sicher trockenlegen. Mit Rückgrat gegen den Strom für den Strom.
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  7. #297
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Holger Balodis ("Die große Rentenlüge")




    „Die Rente ist sicher!“ Nur wenige politische Phrasen brannten sich so in das kollektive Gedächtnis der Deutschen ein, wie einst Norbert Blüms Plädoyer für die umlagebasierte Rentenversicherung. Schon seit jeher hatte das Rentensystem mit seinen hohen Beitragseinnahmen Begehrlichkeiten in der Privatwirtschaft geweckt, die in ihrer neoliberalen Blüte nun die Zeit gekommen sah, sich einen weiteren großen Topf des Gemeineigentums unter den Nagel zu reißen. Man kann es als Ironie der Geschichte sehen, dass nicht Blums CDU, sondern es die Sozialdemokraten waren, die der privaten Altersvorsorge mit dem Altersvermögengesetz im Jahr 2001 mächtig in die Karten gespielt haben. Seither wird bundesweit „geriestert“, was das Zeug hält, und das mit einem so bunten Portfolio an verschiedenen Anlagemöglichkeiten, dass einem nur ein erfahrener Pfadfinder das passende Angebot aus dem Dickicht an Möglichkeiten heraussuchen kann. Da die von Stiftung Warentest geprüfte Beratung mit erhöhten Verwaltungs- und Abschlusskosten einhergeht (etwa zehnmal so hoch wie bei der gesetzlichen Altersvorsorge), vertrauen die Pfadfinder ganz auf das Gambling-Know-How ihrer Zockerfreunde, die an den Spieltischen der Finanzwirtschaft ihr Pokerface aufsetzen, um die Kosten wieder reinzuholen und zudem maximale Gewinne zu erwirtschaften. In Anbetracht dieses Aufwands sollte man meinen, die deutschen Renten seien sicherer denn je. Doch leider gibt es bei Glücksspiel immer Gewinner und Verlierer. Und wenn große Versicherungsunternehmen Milliardengewinne verzeichnen und Rekorddividenden ausschütten, hat der Beitragszahler dann überhaupt noch eine Chance, den Lebensabend auf der Sonnenseite zu verbringen? Ein vergleichender Blick in die Nachbarländer Schweiz und Österreich zeigt, wer im Privatisierungsquartett mal wieder den Schwarzen Peter gezogen hat. Es ist der Arbeiter, der zeitlebens brav seine Beiträge gezahlt und von dem bisschen, was noch übriggeblieben ist, privat vorgesorgt hat, nur um am Ende festzustellen, dass er sich trotz aller Anstrengungen mit einer mehr als dürftigen Rente begnügen muss. Spätestens jetzt wird ihm klar, was für einem riesigen Betrug er aufgesessen ist. Die Handhabung der Rente in Deutschland hat mit „Sozial“ so wenig zu tun, wie die FIFA mit Fair-Play. Mehr noch: Sie gefährdet den sozialen Frieden im Land. Aus diesem Grund beschäftigt sich Holger Balodis nun schon seit Jahrzehnten mit diesem scheinbar trockenen Thema. Er möchte vor allem den jungen Menschen zeigen, mit welchen billigen Taschenspielertricks ihnen „Generationengerechtigkeit“ vorgegaukelt wird, wenn eigentlich „Altersarmut“ gemeint ist. Mit Fingerzeig auf unsere südlichen Nachbarstaaten illustriert er, wie ein gerechtes Rentensystem von heute auf morgen ohne großen bürokratischen Aufwand etabliert werden könnte, zum Wohle aller. Okay, fast aller: Pfadfinder und Zocker müssten auf ihre Provisionen verzichten.

    LG

  8. #298
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    Me, Myself and Media 44 – Game over Deutschland



    Game over Deutschland Die Zeiten, in denen „Made in Germany“ gleichbedeutend mit Referenzklasse war, sprich besser geht es nicht, sind vorbei. Die Konkurrenz hat mächtig aufgeholt, während das Land unter Angela Merkels Regie zu einer Nation wurde, die die Demokratie dadurch auszubremsen versucht, indem sie alle Entscheidungen, die auf Kosten der Bevölkerung und gegen deren Willen willkürlich verkündet werden, als alternativlos bezeichnet. Dieses Land steckt in einer tiefen Systemkrise, die längst auch das Projekt Europa gefährdet. Wenn deutsche Leistungsträger es zulassen, dass ein international agierender Geldadel die Demontage des Sozialstaates vorantreibt, gefährden sie den sozialen Frieden in der Republik, aber auch bei unseren Nachbarn. Deutschland ist Opfer und Täter zugleich. Es missbraucht in der EU seine wirtschaftliche Überlegenheit und zwingt seinen Nachbarn, neoliberale „Reformen“ auf, die dort zu rechtsradikalen Milieus führen. Mit Trump im Amt wird dieses Prinzip der Selbstherrlichkeit von den USA auf die BRD übertragen, was die hiesigen Eliten empört. Spätestens seit Angela Merkel 2015 in einem nationalen Alleingang die NATO-Flüchtlinge aus dem nahen Osten aufrief, nach Europa zu kommen, dürfte klar geworden sein, dass diese Frau weder deutsche noch europäische Interessen vertritt. Merkel setzt amerikanische und israelische Geopolitik um und weiß in einer weitgehend unterwanderten Presse zahlreiche Komplizen an ihrer Seite. In der aktuellen Ausgabe von MMM versuchen wir die Metapher Fußball zu nutzen, um den Leistungsträgern unserer Gesellschaft zuzurufen: Lernt von Joachim Löw. Tretet vor die Kameras, räumt euer Scheitern ein und dann räumt die Posten für neue und vor allem unabhängige Nachfolger! Diese Land hat bessere verdient, als die Dieselbetrüger in den Autokonzernen, die Planer von Stuttgart 21 oder BER, die Strippenzieher bei den systemrelevanten Großbanken oder die Alpha-Journalisten in den GEZ-Medien. Als Löw nach dem Ausscheiden der deutschen Elf davon sprach, unsere Mannschaft hätte weit unter Klasse gespielt und hätte ein Weiterkommen nicht verdient, traf er nicht nur für die Fußballer-Kenner den Nagel auf den Kopf. Seine Analyse kann man ohne Probleme auf die Spitzen der deutschen Politik und der deutschen Großkonzerne übertragen. Es wird Zeit, eine schonungslose Bilanz zu ziehen. Game over Deutschland! Aber auch: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel."
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Mirko Hannemann (Batterie-Pionier)



    Hört man sich im eigenen Bekanntenkreis zum Thema Elektromobilität um, ist der Tenor recht einhellig: Vorstellbar ist ein Umstieg vom Verbrennungs- zum Elektromotor allemal, allerdings erst dann, wenn die Technik wirklich ausgereift ist. Doch wer bestimmt eigentlich, wann eine Technik ausgereift ist? Was wäre, wenn die Technik so fortgeschritten wäre, dass schon heute die grundlegenden Kundenbedürfnisse befriedigt würden? Wie zum Beispiel eine Akkureichweite von mehr als 500 Kilometern. Geht das oder geht das nicht?

    Mirko Hannemann, ex-Chef von Colibri Energy, hat bereits vor acht Jahren gezeigt, was möglich wäre. Damals, im Oktober 2010, legte er, mit einem zum Elektroauto umgebauten Audi A2, die ca. 600 Kilometer lange Strecke zwischen München und Berlin zurück, ohne dabei einen einzigen Ladestopp einzulegen. Eine Sensation. Hannemann und seine Mitarbeiter hatten der Welt demonstriert, zu welchen Leistungen Stromspeicher imstande sind. Es wirkte wie der Startschuss in ein neues Zeitalter. Acht Jahre später ist die Realität eine andere. Autos mit Verbrennungsmotoren dominieren nach wie vor das Straßenbild.

    Der Anteil an Elektroautos liegt hierzulande immer noch weit unter fünf Prozent. Wie kann das sein? Im Gespräch mit KenFM legt Mirko Hannemann dar, wie er die letzten Jahre nach der Rekordfahrt erlebt hat. In verständlicher Weise erklärt der Batterie-Pionier, was einen Stromspeicher ausmacht und wozu sie heute in der Lage sind. Er spricht über die deutsche „Innovationsangst“ und die daraus resultierende Rückständigkeit. Wenn Innovationen und der Status-Quo einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen werden, ist es selten die Innovation, die gewinnt. Kurzfristige Gewinne sind Teil der kapitalistischen Unternehmer-DNA. Dass dies in einem sich so tiefgreifend wandelnden Sektor auf lange

    Sicht nicht gut gehen kann, kommt langsam aber sicher auch in den Vorstandsetagen von Daimler, Volkswagen und Co. an. Doch statt die Gegenwart zu akzeptieren, klammert sich die deutsche Automobilbranche an die Vergangenheit und versucht, die „Zitrone Verbrennungsmotor“ bis zum allerletzten Tropfen auszupressen. Welche langfristigen Folgen sich hieraus für ein vom Automobilsektor so abhängiges Land wie Deutschland ergeben werden, ist heute noch nicht absehbar. Doch wenn nicht bald ein Umdenken einsetzt, könnte es für ein Aufspringen auf den Zug der Zukunftsmobilität schon bald zu spät sein.

    LG

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