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Thema: Ken Jebsen

  1. #401
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    KenFM am Telefon: Dr. Daniele Ganser zum chronischen Bruch des Völkerrechts durch die USA



    Die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg hatten das Gewaltverbot der UNO zur Folge. Nie wieder sollte Staat A Staat B mit einem Angriffskrieg überziehen dürfen, ohne dafür vor einem Weltgericht abgeurteilt zu werden. Nie wieder sollte ein Staat willkürlich Gewalt gegen ein anderes Land einsetzen dürfen mit der Begründung, hier handelte es sich um präventive Selbstverteidigung. Mit dem Zusammenbruch der UDSSR ist das Gleichgewicht der Kräfte auf diesem Planeten nicht mehr existent. Die USA nutz(t)en diese Situation aus und überziehen, wann immer es ihnen machtpolitisch Vorteile bringt, ganze Regionen mit Krieg. Die Blutspur des Pentagon hat allein nach dem 11. September 2001 Millionen unschuldiger Menschen das Leben gekostet und ein Ende des amerikanischen Staatsterrors ist nicht in Sicht. Wie reagiert die internationale Staatengemeinschaft auf die Massenmörder in Pentagon und dem Weißem Haus? Warum schweigt Den Haag? Mit welchen manipulativen Techniken seifen uns die Massenmedien ein, um uns davon abzuhalten auf die Barrikaden zu gehen? Warum kuschen EU und Deutschland vor den politischen Morden der USA und was passiert, wenn übermorgen Russland und China mit ähnlichen Methoden Realpolitik machen? Antworten auf diese Fragen gibt uns der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser.
    Liebe Grüße
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  2. #402
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    KenFM am Telefon: Peter Haisenko zur Rekonstruktion der Ursachen des Flugzeugabsturzes am 8.1.2020



    Der Abschuss der ukrainischen Boeing 737 am 8.1.2020 durch die iranische Luftabwehr hatte ein Vorspiel. Zuvor hatten die USA den iranischen General Qassem Soleimani im Irak ebenfalls mittels Raketen ermorden lassen, was die iranische Luftabwehr in höchste Alarmbereitschaft versetzt hatte. Die Nerven lagen blank. Teheran rechnete mit allem, auch mit einem direkten Beschuss der Hauptstadt durch das amerikanische Militär, das den Iran seit Jahren umzingelt und permanent provoziert. Als es an Bord der Boeing 737 zu technischen Problemen kam und der Pilot sich entschloss umzudrehen, brach offensichtlich auch die Kommunikation zwischen Flugzeug und Tower ab. Die iranische Luftabwehr hielt das jetzt auf Teheran zufliegende Objekt für eine Rakete und beschloss dieses durch Luftabwehr zu begegnen. Diese Fehleinschätzung kostete 176 Menschen das Leben. Was war los an Bord der 737, dass der Pilot sich entschloss umzukehren? Warum kam es nicht mehr zur Kommunikation zwischen Tower und Flugzeugführer? Wann wird man die Daten des geborgenen Flight-Recorders ausgewertet haben? Wie ist das klassische Procedere geregelt, wenn ein Maschine abgestürzt ist? Wer muss hinzugezogen werden um die Umstände bis ins Detail zu rekonstruieren? Antworten auf diese Fragen gibt uns Peter Haisenko, der rund 30 Jahre als Pilot für die Lufthansa flog.
    Liebe Grüße
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  3. #403
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    M-PATHIE – Zu Gast heute: Ruediger Dahlke – "Die Wirklichkeit ist ganz anders"



    Dr. Ruediger Dahlke ist Pionier, vielleicht sogar der Pionier der alternativen ganzheitlichen Heilmethoden in der BRD. Dahlke spricht hier von der Komplementärmedizin, womit gemeint ist, dass die Schulmedizin nicht alle Heilmethoden erfasst und alle heilenden Methoden komplementär zur Schulmedizin gedacht werden könnten. Dahlke lehrt genau eine solche Medizin. Er schrieb zahlreiche Bestseller zu diesen Methoden und Möglichkeiten, sich selbst gesund zu erhalten. Sein ganz persönliches Steckenpferd ist die gesundheitliche Vorbeugung: Was kann jeder tun, damit er gesund bleibt? Dazu zählt bei Dahlke auch das, was man besser unterbleiben lassen sollte, denn Gesundheit vs. Erkrankung ist auch all das, was wir tun oder eben nicht tun, was wir essen und was wir lieber nicht essen sollten. In diesem Gespräch geht Dr. Ruediger Dahlke auch in seine Vergangenheit und zeigt eine kleine Rückschau seiner Erfahrungen auf. Er erzählt von zahlreichen Studien und wissenschaftlichen Nachweisen, die wir alle berücksichtigen können, um so lange wie möglich gesund und vital zu bleiben. Natürlich nimmt sich der Mainstream und die Medien nicht diesen Studien an, da offensichtlich die Pharmaindustrie nicht an einer vollständigen Gesundung der Menschen interessiert ist. 23 Prozent aller Gifte, die der Mensch aufnimmt, nimmt er über Tierproteine auf. Wenn man sich das wirklich bewusstmacht, würde jeder intelligente Mensch auf Fleisch und Milchprodukte beispielsweise gänzlich verzichten. Dahlke brachte für einen solchen Ernährungsstil eine neue Wortschöpfung in die vegetarisch-vegane Szene hinein: Peacefood. Zusammen mit seinem Fastenprogramm könnten wir eine Vielzahl von Krankheiten, die unser Immunsystem anfällig machen können, vorbeugen und unsere Vitalität steigern. Weitere Informationen über Dr. Ruediger Dahlke hier: https://www.dahlke.at
    Liebe Grüße
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  4. #404
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    Im Gespräch: Lisa Hoppel (“Internationalistischer Nationalismus”)



    Berlin, Winter 1885. Auf der „Kongo-Konferenz“ – initiiert von Reichskanzler Otto von Bismarck – wird über das Schicksal Afrikas bestimmt. Natürlich ohne Afrikaner. Auf dem Reißbrett werden per Lineal willkürlich Grenzen gezogen. Rücksicht auf zuvor natürlich gewachsene soziale Strukturen nimmt man keine. Warum auch? Die Konferenz soll schließlich nicht den Auftakt einer gemeinsamen Entwicklungszusammenarbeit markieren, sondern den der kolonialen Eroberung Afrikas. Heute, über 130 Jahre nach dem Ende der Konferenz, wirken die damaligen Entscheidungen noch immer nach. Die afrikanischen Staaten wurden – zumindest formell – zwar mittlerweile in die Unabhängigkeit entlassen, doch bis dahin war es ein langer und wie der Algerien-Krieg von 1954 bis 1962 gezeigt hat, auch oftmals gewaltsamer Weg. Besonders bemerkenswert am panafrikanischen Befreiungskampf war, dass die unterdrückten Völker des schwarzen Kontinentes sich dabei oftmals gerade jenes Instrumentes bedienten, welches ihnen von den Kolonialherren erst aufoktroyiert wurde: dem Nationalstaat. Ein internationalistischer Nationalismus entstand, der in den verschiedenen Teilen Afrikas ganz unterschiedliche Ausprägungen annahm. Lisa Hoppel, Wiener Globalhistorikerin, hat dieses Phänomen wissenschaftlich untersucht. In ihrem Buch „Internationalistischer Nationalismus: Lehren aus dem panafrikanischen Befreiungskampf“ zeigt sie anhand der Beispiele von Algerien und Ghana auf, wie unterschiedlich der Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung ausgetragen wurde und welche Rolle den Nationalstaaten in diesem Kontext zukam. Eines wird dabei schnell klar: Nationalismus kann nicht schwarz-weiß gedacht werden. Vielmehr ist er ein zweischneidiges Schwert, das sowohl gewaltsam-ideologische als auch emanzipatorische Potenziale in sich vereint. Darüber und über die Rückschlüsse, die sich daraus für die Gegenwart und die Zukunft ziehen lassen, hat sich KenFM mit der sympathischen, jungen Österreicherin in einer neuen Ausgabe von Im Gespräch unterhalten.
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  5. #405
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    Im Gespräch: Albert Ettinger ("Kampf um Tibet")



    „Free Tibet!“ – dieser Ausspruch kommt für das europäische Ohr zunächst einmal recht wohlklingend daher. Freiheit ist immer gut, insbesondere dann, wenn diese Freiheit im imperialen Interesse ist. Doch wie stark wird das tibetische Volk tatsächlich unterdrückt? Welche Politik verfolgt China in Tibet und welche Rolle spielt und spielte der Westen? Albert Ettinger, gebürtiger Luxemburger, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren intensiv mit diesem häufig als „Dach der Welt“ bezeichneten Gebiet. In seinem Buch „Kampf um Tibet: Geschichte, Hintergründe und Perspektiven eines internationalen Konflikts“ zeichnet Ettinger ein Bild, das sich von jenem, dass uns Hollywood zu vermitteln versucht, deutlich unterscheidet: Wussten Sie beispielsweise, wie blutig es früher im Kreise des Dalai-Lamas zuging? Und wussten Sie, dass die CIA Terrorgruppen im Osten Tibets unterstützt hat? Im Gespräch mit KenFM räumt Albert Ettinger gründlich mit festgefahrenen Stereotypen auf und zeigt eindrucksvoll, wie sehr wir auch im Kontext von Tibet medialer Propaganda aufgesessen sind. Eine neue Perspektive auf einen alten Konflikt, die schon lange überfällig war.
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  6. #406
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    Im Gespräch: Julia Szarvasy (Moderatorin und Bürgerjournalistin)



    Die DDR war ein Unrechtsstaat. So steht es zumindest in den meisten Schul- und Geschichtsbüchern geschrieben. Verfasst wurden diese zumeist von Menschen, die in Westdeutschland sozialisiert wurden. Denn: Die Gewinner schreiben die Geschichte. Sie sind es, die der Nachwelt vorschreiben, wie man die Vergangenheit zu interpretieren hat, während das Gewinnersystem – der Neoliberalismus – auf seinem Weg des unendlichen Wachstums auch die Zukunft eben dieser Nachwelt schon heute nachhaltig prägt. Menschen, die zu einem etwas differenzierteren Blick der Geschichte anmahnen, haben es in diesem System nicht leicht. Massive Diffamierungskampagnen sind oftmals nur das geringste Übel, welches sie über sich übergehen lassen müssen. So geschehen auch bei Julia Szarvasy. Als junge Lehramtsstudentin des Fachs Geschichte musste sie feststellen, wie unpopulär sie sich in Fachkreisen machen konnte, sollte sie es wagen, die offizielle Geschichtsschreibung der DDR auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Dabei ging es Szarvasy nie darum, ein besonders farbenfrohes Bild der DDR zu malen. Es war und ist ihr vielmehr ein Anliegen zu zeigen, dass eine einseitig graue Darstellung des Lebens in der DDR ebenso verfehlt ist, wie nostalgische Schönfärberei. Und es geht ihr darum zu zeigen, dass sich in der heutigen BRD – Stichwort: Überwachung und mediale Propaganda – weitaus mehr dunkle, (DDR-)graue Anteile verbergen, als sich die meisten Menschen einzugestehen bereit sind. Im Interview mit KenFM spricht Szarvasy über ihre persönliche Biographie, über ihren langen Weg der Politisierung in einer ostdeutsch geprägten Familie sowie über ihre Hoffnungen und Sehnsüchte für die Zukunft. Es ist ein Gespräch mit einer mutigen Frau, dies vor allem aber nicht nur für Westdeutsche einen hohen Aufklärungscharakter besitzt.
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  7. #407
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    Me, Myself and Media 55 – Simulierte Demokratie



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  8. #408
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    Im Gespräch: Alexander Unzicker ("Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur")



    Der berühmte Kabarettist Volker Pispers sagte einst: „Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.“ Doch warum benötigen wir in unserer Gesellschaft überhaupt Feindbilder? Könnte es damit zu tun haben, dass uns die Kontrolle über unseren Verstand entglitten ist? Der Physiker Alexander Unzicker jedenfalls hat den Ausspruch Pispers nun um ein paar Worte abgewandelt. Der Titel seines neuen Buches lautet: „Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur.“ Zu wissen, wo sich eben dieser Verstand so rumtreibt, ist in der heutigen Zeit jedoch kein leichtes Unterfangen. Denn von allen Seiten wird ein erbarmungsloser Kampf um eine unserer wichtigsten Ressourcen geführt: unsere Aufmerksamkeit. Die dabei über uns hineinbrechende Flut an Informationen behindert unseren Verstand zusehends bei seiner Arbeit. Folglich ist eine der wichtigsten Aufgaben des modernen Menschen, zu unterscheiden, welche Dinge seine Aufmerksamkeit wirklich verdienen (z. B. die Bedürfnisse der eigenen Kinder) und auf welche Dinge er getrost verzichten kann (z. B. die permanente Aktualisierung des Facebook Newsfeeds). Einfach ist das nicht. Denn viele der Dinge, die um unsere Aufmerksamkeit ringen, wurden gerade so konzipiert, dass sie die Schwächen unseres Geistes gezielt ausnutzen. In seinem Buch zeigt Alexander Unzicker auf, mit welchen Techniken versucht wird, uns „um den Verstand zu bringen“ und wie wir uns dagegen wehren können, ohne auf die Vorteile des digitalen Zeitalters verzichten zu müssen. Unzicker spricht von der „unsäglichen Irrelevanz des Aktuellen“ und plädiert für einen gesünderen Umgang mit Medien. Da viele von uns inzwischen regelrecht zu News-Junkies geworden sind, täten wir gut daran, seine Worte ernst zu nehmen.
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  9. #409
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    Im Gespräch: Christian Kreiß (“Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft”)



    "Es war die Art zu allen Zeiten, (…) Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten.“ (Mephistopheles; aus: Goethes Faust) Wahrheit, Klarheit und lösungsorientierte Gedankengänge erhalten wir von Professor Christian Kreiß. Er doziert an der Hochschule Aalen und vermittelt nicht etwa die banalen Glaubensgrundsätze des neoliberalen Kapitalismus, wie man es von einem ehemaligen Banker erwarten könnte - Professor Kreiß legt den Fokus auf das große Ganze. Zum Beispiel erfahren wir, dass „die unsichtbare Hand des Marktes“, wie Adam Smith das so schön formulierte, nicht etwa ein großartiger Geist ist, der alles regelt und soziale Ungleichheit von alleine ausgleicht. Es ist laut Kreiß eher der mephistophelische „Geist, der stets verneint“ und zu allem Unglück auch noch eine Kraft besitzt, die im Gegensatz zu Goethes Zeilen, stets das Gute will, jedoch das Böse schafft. Auch wenn sich diese Art von kunstvoller Lyrik noch so schön anhört, im Gespräch wird Klartext gesprochen. Die Situation heute: wahrscheinlich stehen wir kurz vor einem großen Crash, wenige multinationale Konzerne entscheiden, was wir essen, trinken oder kaufen können. Viel zu ernst also, um all das ausschließlich in Metaphern zu packen. Auf diesem 90-minütigen Streifzug durch die Geschichte und die Entwicklungsstufen des Finanzmarktes, kommen wir vorbei am „Erfolgskonzept“ Krieg, landen aber letztendlich bei alternativen Denkweisen und einem spannenden Ausgleichsmechanismus, der Reichen wie Armen gleichermaßen nützt. Ist die „unsichtbare Hand“ nämlich nicht auffindbar, müssen wir eben selbst Hand anlegen. Ein erster Schritt auf diesem Weg das Buch von Christian Kreiß „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ - völlig antikapitalistisch, nämlich kostenlos.
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    Daniela Dahn über die Gründe für den Aufstieg der AfD



    Ausschnitt aus dem Gespräch mit Daniele Dahn – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/daniela-dahn/ Das Buch „Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt“ ist die brillanteste Demokratie-Analyse der letzten Jahre. Die Autorin Daniela Dahn versteht es meisterlich, die schwer angeschlagene Repräsentative Demokratie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit ist. Eine Täuschung. Getäuscht wird die Bevölkerung. Dass es dabei um politische Macht und wirtschaftlichen Einfluss einer sich selbst als Elite definierenden Gruppe geht, ist eine Binsenwahrheit, doch gelingt es Dahn in ihrem Buch aufzuzeigen, wie dies geschieht, mit welchen Tricks gearbeitet wird. Ihr Buch leistet daher nicht nur das, was man Demaskierung nennen muss, sondern versteht sich auch als Aufforderung. Aufforderung zum Widerstand. „Occupy the Law“ ist Dahns Quintessenz, denn dass sich 1 % der Gesellschaft derart schamlos an der Leistung der 99 % bedienen kann, wird von selbstgestrickten Gesetzen „legalisiert“. Das Recht in diesem Fall nicht von „gerecht“ kommt, lässt sich nicht länger leugnen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer massiver auseinander. Dank verrechtlichter Privilegien sorgt die Repräsentative Demokratie dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Das von den Vermögenden installiere Betriebssystem ist bis ins Mark unfair. Daniela Dahn spielt, wenn es um Herrschaftskritik geht, in einer Liga mit Noam Chomsky oder Stéphane Hessel. Auch Sie fordert die Bevölkerungen dazu auf, sich gegen die herrschenden verrechtlichten Privilegien aufzulehnen, bewusst Gesetze zu überschreiten, den zivilen Ungehorsam zu leben, wenn es darum geht, die Repräsentative Demokratie, eine Bevormundung, die heute vor allem durch sogenannte Finanzdienstleister ausgeübt wird, zu überwinden und durch echte Demokratie zu ersetzen. Im Gespräch mit KenFM macht Daniela Dahn konkrete Vorschläge, wie die Überwindung des aktuellen Herrschaftssystems gelingen kann. Natürlich geht es zu Anfang des Gesprächs auch um die Bundestagswahl 2017. Wer hat hier eigentlich versagt und wer wurde abgewatscht? Wie kann es sein, dass in einem Land, das den größten Niedriglohnsektor Europas errichtet hat, eine Zone der Ausbeutung, die betroffenen Massen sich eher der AfD und FDP zuwenden, anstatt ihre Stimme den Linken zu geben? Wie ist dieser Vertrauensverlust zu erklären? Daniela Dahn nimmt kein Blatt vor den Mund.
    https://kenfm.de/daniela-dahn/

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