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Thema: Ken Jebsen

  1. #31
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    KenFM über: Terror lebt vom Timing

    Terror lebt vom Timing. Inszenierter Terror erst recht.

    Wer in Paris zwölf Menschen in der Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ kaltblütig erschossen hat, wissen wir nicht wirklich. Alles, was wir von Massenmedien spontan vermittelt bekommen, ist, dass wohl klar ist, wer es gewesen sein müsste:

    Radikale Muslime.

    In den ersten Minuten will die Polizei bereits die Identität von zwei der Männer geklärt haben.
    Zwei Brüder aus Algerien mit Französischen Pässen. Einer der beiden soll 2008 schon mal vor Gericht gestanden haben. Das schreibt zumindest der „Focus“, und verweist dabei auf die „Welt“.
    http://www.focus.de/politik/ausland/a...



    LG

  2. #32
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    KenFM-Telefoninterview mit Evelyn Hecht-Galinski: Auschwitz-Gedenkfeier ohne Russland

    Am 27. Januar 1945, also vor genau 70 Jahren, wurde das weltweit wohl bekannteste Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis befreit. Die Befreier kamen in Uniform, es handelte sich um die Rote Armee.

    Das Grauen, dass die russischen Soldaten bisher selbst erlebt hatten, wurde durch die Eindrücke in Auschwitz um Längen übertroffen. Leichenberge, Gaskammern und entstellte menschliche Kreaturen. Um der Nachwelt authentische Eindrücke vermitteln zu können, filmten russische Kameramänner damals das Elend Eins zu Eins ab. Ein beispielloses Dokument der Zeitgeschichte.

    Jedes Jahr wird der Befreiung Auschwitz’ weltweit gedacht, und jedes Jahr bedankt die Welt sich dabei auch bei den Befreiern. 2015 ist das anders. Die Unstimmigkeiten des Westens gegenüber Russlands werden instrumentalisiert und überschatten den Jahrestag. Es wird kein kollektives Gedenken aller großer Staatsmänner geben. Auf den Bildern, die unter anderem Angela Merkel, Barack Obama und Benjamin Netanyahu zeigen, wird dieses Jahr Wladimir Putin fehlen. Die geopolitische Großwetterlage wird auf die Befreiung von Auschwitz übertragen. Anders als 1945, als man den Russen für ihren „Besuch“ dankbar war, ist das russische Erscheinen 2015 unerwünscht.

    Evelyn Hecht-Galinski, deren Vater Heinz Galinski Auschwitz eben nur aufgrund dieser Befreiung überlebte, ist über dieses Verhalten mehr als empört. Wir sprechen mit ihr über die Instrumentalisierung des Vernichtungslagers, die schwer in Mode gekommen ist. Leider.

    Außerdem geht es in dem Gespräch um den von den Palästinensern anerkannten Internationalen Gerichtshof in Den Haag, was ihnen gegenüber in erster Konsequenz zu Sanktionen der Besatzungsmacht Israel führte.

    Weiteres Thema ist das Pariser Massaker, was nach offizieller Darstellung von radikalen Extremisten mit islamischem Hintergrund ausgeübt worden sein soll. Mit welchen politischen Konsequenzen müssen wir nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland rechnen? Evelyn Hecht-Galinski geht davon aus, dass vor allem die Pegida-Bewegung den Anschlag von Paris auf ganzer Linie nutzen wird, um weiter pauschal Stimmung gegen den Islam zu machen.



    LG

  3. #33
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    Me, Myself and Medien #2 - Pegida, NoPegida und Reptiloidenschwachsinn Ende letzten Jahres veröffentlichten wir die erste Aus

    Ende letzten Jahres veröffentlichten wir die erste Ausgabe von MMM - Me, Myself and Medien, in der wir auf im NDR-Magazin "Panorama" gezeigte Statements einiger Pegida-Mitläufer eingingen. Der Beitrag stieß auf ein breites Interesse und wurde von der Community heftig diskutiert. Es wurde auch Enttäuschung darüber geäußert, dass wir nur auf von Mainstream-Medien eingefangene O-Töne zurückgriffen und nicht selbst mit den Menschen, die bei Pegida auf die Straße gehen, gesprochen haben.

    Am ersten Montag des neuen Jahres gingen erstmals auch in Berlin Pegida-Befürworter auf die Straße, die sogenannte Bärgida, begleitet von gleich zwei Gegen-Veranstaltungen. Wir begaben uns zum Ort des Geschehens, um also nicht nur über, sondern auch MIT Pegida zu sprechen. Doch die Dreharbeiten wurden uns unmöglich gemacht und das Team bedroht - und zwar von den Gegendemonstranten, was uns überrascht, und deren beschränkter Horizont uns ebenfalls schockiert hat.

    Diese Reaktion hätten wir nach unserer recht deutlichen Positionierung und Distanzierung der letzten Wochen eher vonseiten der Pegida erwartet, doch dieser Dialog kam, zumindest an diesem Abend, gar nicht erst zustande.

    Eine weitere Ausgabe von Me, Myself and Medien. Außerdem beschäftigen wir uns mit Netz-Reaktionen auf die aktuellsten KenFM-Beiträge, einem fragwürdigen Artikel im "Spiegel" und interessanten Aussagen der Grünen-Politikerin Göring-Eckardt zur Atlantik-Brücke und militärischem Engagement.



    LG

  4. #34
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    Me, Myself and Medien #3 - Wer ist alles Charlie?

    Was lernen wir aus dem Massaker in Paris? Was wissen wir überhaupt über dieses Verbrechen?
    Fakt ist, dass es eine ganze Reihe an Ungereimtheiten gibt. Fakt ist auch, dass der Grundsatz „in dubio pro reo“ immer seltener zu gelten scheint. So wurde aus Tatverdächtigen binnen weniger Stunden Terrorristen. Keiner von ihnen hat überlebt. Keiner konnte befragt werden.


    Wieso wurde die bei Kapitalverbrechen übliche Nachrichtensperre nicht eingehalten?
    Wieso gelangte der angeblich im Fluchtfahrzeug verlorene Pass eines vermeidlichen Täters an die Presse noch bevor dieser gefasst werden konnte?

    Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Wir stellen diese Fragen. Wir machen uns aber darüber hinaus auch Gedanken, wie wir alle miteinander leben wollen. Ob Religion nicht missbraucht wird. Ob es uns gelingt, die Hassspirale zu durchbrechen.

    Wir fragen uns stellvertretend, ob wir nicht nur in der Causa Paris ehrlich zu uns sind. Wie geht der Westen seit seiner Kolonialzeit mit dem Orient um? Sind Moslems seit dem 11. September nicht zu hunderttausenden ermordet worden? Von der NATO, im Kampf gegen den Terror?

    Wenn wir uns in einen Clash der Kulturen hineinziehen lassen, ist der Frieden auch in Europa nicht mehr zu machen.

    Im aktuellen "Me, Myself and Media" geht es darüber hinaus um das Hausverbot, das KenFM zur Rosa-Luxemburg-Konferenz erhielt. Die Freiheit der Andersdenkenden scheint für den Gastgeber dann doch recht schnell zu enden. Was war das Motiv?

    Und zu guter Letzt: Verleumdung!

    Verleumdung ist eine immer beliebtere Sportart, vor allem bei der Presse. Aktuell schießt die Berliner Zeitung in ihrer Online-Ausgabe den Vogel ab. Sie behauptet, Ken Jebsen sei bei PEGIDA-Demonstrationen aufgetreten.

    Medienberater wie Hasso Mannsfeld übernehmen das ungeprüft und schreiben das ebenfalls bei "The European".
    weiter: https://www.youtube.com/channel/UCr6...Fs5EOtjMK3i2AQ



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  5. #35
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    KenFM im Gespräch mit: Daniele Ganser über den Anschlag auf Charlie Hebdo. Was wissen wir wirklich?


  6. #36
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    Als Anfang 2014 die Montagsmahnwachen als spontane Friedensbewegung in Berlin entstanden, war die Furcht der Demonstranten vor einem Krieg in Europa der Auslöser. Genauer, dass die Krise um die Krim sich wie ein Flächenbrand ausbreiten könne, der wiederum schnell die Kraft hätte, einen militärischen Konflikt mit Russland zu provozieren. Einer Atommacht.

    Wir als Redaktion KenFM werden uns 2015 verstärkt für den Frieden einsetzen. Global, aber vor allem vor unser Haustür. In Europa. Wir lassen uns nicht gegen unsere muslimischen Nachbarn aufhetzten und wir halten es wie Opa. Die Russen sind längst unsere Freunde. Wir kritisieren sie, wenn wir es für richtig halten, aber wir schießen nicht auf sie! Niemals. Wir lernen die Geschichte unsere Grosseltern nicht nur auswendig. Wir versuchen auch, AUS ihr zu lernen.

    Wer erinnert sich noch an die Fußball-EM in Polen und der Ukraine 2012? Dort wurde gezeigt, dass uns viel verbindet. Fair Play und Krieg passen nicht zusammen. Wer Menschen in Europa 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder dazu bringen will, sich gegenseitig abzuschlachten, hat nicht nur nichts aus der Geschichte gelernt, er sollte auch Gesichte sein. Schickt die Kriegstreiber nach Hause. Entzieht den Scharfmachern euer Vertrauen. Supergauck hat Recht, wenn er sagt: „manchmal ist es erforderlich, zu den Waffen zu greifen“.

    Nur meinen wir die Waffen, von denen Noam Chomsky spricht, wenn er rät, die Menschen mögen intellektuelle Selbstverteidigungskurse belegen, um sich gegen die Gehirnwäsche der Regierung zu wehren.

    An dieser Stelle noch ein Hinweis, den die üblichen Verdächtigen reflexartig als Verkürzte Kapitalismuskritik in den Wind schlagen werden:

    EIN PROZENT hat mehr als der Rest der Welt. Aber das ist dann wohl verkürzte Kapitalismuskritik.
    weiter: wwwKenFMde



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  7. #37
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    KenFM am Set: Protest-Aufruf von Reiner Braun zur Münchner Sicherheitskonferenz / NATO

    "Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln."
    Dieser legendär gewordene Ausspruch stammt von Carl von Clausewitz, einem preußischen General und Militärtheoretiker.


    Er wurde in der Vergangenheit sowohl als Warnung sowie auch als Empfehlung ausgelegt. Als von Clausewitz diesen Satz formulierte, gab es jedoch noch keine Atomwaffen.

    "Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise." Sagte Albert Einstein, um so darauf aufmerksam zu machen, dass Krieg als Mittel der Politik im Atomzeitalter eine selbstmörderische Doktrin wäre, da es in einem Atomkrieg keine Gewinner geben kann. Diese Erkenntnis des Nobelpreisträgers für Physik scheint sich bis heute in NATO-Kreisen nicht herumgesprochen zu haben. Für die NATO ist Krieg nicht die Ausnahme, sondern die Regel, und so trifft sie sich auch dieses Jahr auf der MSC, der Münchner Sicherheitskonferenz, um über die Zukunft der Menschheit zu debattieren und zu entscheiden.

    Wo Sicherheitskonferenz draufsteht, ist Unsicherheit drin, denn die NATO wünscht sich nicht nur, dass der Wehr-Etat aller Mitglieder auf 2% des Bruttoinlandsproduktes angehoben wird, sie plädiert auch für eine umfassende Modernisierung der Atomwaffen auch in Europa, und sie hat sich seit 1989 wider des abgegebenen Versprechens gegenüber Russland um 12 Staaten erweitert.
    weiter: wwwKenFMde




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  8. #38
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    Me, Myself and Medien #4 - Sharia Hebdo und die Ukraine im deutschen TV

    In der Ukraine wird weiter gemordet. In der ARD kommt Ministerpräsident Jazenjuk zu Wort und darf behaupten, die Russen hätten schon mal die Ukraine und Deutschland überfallen. Der Mann spricht vom Einmarsch der Roten Armee in Nazi-Deutschland 1945. Vonseiten der ARD wird ihm dabei nicht widersprochen. Geschichtsverdrehung für GEZ, 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz. Schon GEZ-ahlt?

    Die Berliner Zeitung hat sich für ihre Unwahrheiten über KenFM bei KenFM entschuldigen müssen. Wir waren nie als Redner auf einer PEGIDA-Demo.
    Dennoch nehmen wir die Gazette wieder ins Visier, denn sie macht sich erneut lächerlich, da sie in Sachen Satire mit zweierlei Maß misst. Und dann gibt es in der BRD ja noch den Paragraphen 166 im Strafgesetzbuch, der Gotteslästerung unter Strafe stellt. 2015! Wie passt das zur Pressefreiheit?

    Wohin driftet der Euro? Die Schweiz hat sich von der Euro-Koppelung verabschiedet, die EZB kauft für weitere Milliarden Schrottpapiere maroder Euro-Staaten. Die Maastricht-Kriterien scheinen egal zu sein.

    Und dann gibt es da noch den CIA-Folterbericht auf Deutsch. Wir stellen das Buch kurz vor und reichen weitere Buchtips zur CIA nach.

    Final noch ein Aufruf für den 7. Februar in München. Die MSC - die Münchner Sicherheitskonferenz, eine NATO-Party - steht vor der Tür. Wir gehen hin, also zur Großdemo, und würden uns freuen, auch euch Zahlreich zu sehen. Betrachtet diesen Termin als Relaunch der Montagsdemos, auch wenn der 7.2. ein Samstag ist.
    weiter: wwwKenFMde



    ...Zusammenfassung der schwachsinnigen Aussagen von Politiker, nicht zu entschuldigende ARD Berichterstattung, Warnungen von Ex CIA Mitarbeiter, der Euro Wahnsinn von René Zeyer...
    LG
    Geändert von green energy (26.01.2015 um 20:00 Uhr)

  9. #39
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    KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser

    „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man die Bevölkerung in Atem hält.“ Ezra Pound

    Das Zentrum der Stabilität in einem Machtapparat besteht in der Fähigkeit, Feindbilder zu erzeugen. Wer nicht bereit ist, sich unterordnend der Bekämpfung des Feindes anzuschließen, wird vom System selber zum Feind erklärt. Soziale Isolation, die wirtschaftliche Zerstörung und kollektive Ächtung sind Mittel, mit denen ein Machtapparat „Abtrünnige“ gezielt bestraft.

    Das geschieht bewusst in aller Öffentlichkeit, um mögliche Nachahmer abzuschrecken. Wer, auch in einem „demokratischen“ System, der Macht zu nahe kommt, indem er entlarvende Fragen stellt, wird systematisch bekämpft.

    Dr. Daniele Ganser bewegt sich als Historiker, Terrorexperte, Friedens- und Konfliktforscher in einer permanenten Grauzone. Er deckt die Mechanismen und Strukturen aktueller Imperien auf, ohne Rücksicht auf Tabus. Verdeckte Kriegsführung oder die 9/11-Forschung haben ihn bekannt, aber auch bei den Eliten „berüchtigt“ gemacht. So geriet er auch als Schweizer Historiker ins Fadenkreuz des Pentagons, und verlor seinen Job an der Universität Basel.

    Mit der Gründung des Swiss Institute for Peace and Energy Research SIPER weiß Ganser eine breite Allianz an Wissenschaftlern hinter sich. Er wird als Gast-Dozent auf internationalen Panels geladen, oder hält Vorträge an Universitäten. So auch am 15. Dezember, als er die Universität in Tübingen besuchte. Hier sprach er vor über 500 Personen zum Thema „Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der ‚Clash of Civilizations’ - Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss“.



    Im Anschluss an diesen Vortrag trafen wir Dr. Daniele Ganser, um mit ihm über das komplexe Thema Machterhalt in all seinen Facetten zu sprechen.
    weiter: wwwKenFMde


    LG

  10. #40
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    Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001 - Vortrag von Daniele Ganser

    Ein aktueller, hochwertiger Beitrag. Sehr empfehlenswert!

    Hab das von zottel veröffentliche Video auch mal hier zu KenFM abgelegt!
    Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in den Nord- und den Südturm des World Trade Centers rasten, und beide Türme nach kurzer Zeit einstürzten, war die gesamte Welt geschockt. Die mediale Aufmerksamkeit war zunächst bei den eingestürzten Zwillingstürmen, nicht jedoch bei dem ebenfalls eingestürzten WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde. Die Aufmerksamkeit lag dann sehr schnell bei der Frage, wer für diese Attacke verantwortlich sei, und die Antwort wurde überraschend schnell präsentiert - Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Kaida. Seither steht jeder Moslem unter Generalverdacht, und wer das Wort Terrorist hört, denkt in aller Regel an einen bärtigen Turban-Träger, und nicht an einen RAF- oder ETA-Terroristen.

    Warum ist das so? Wer lanciert diese Feindbilder und profitiert davon? Welcher Zusammenhang besteht zu den aktuellen Kriegen des 21. Jahrhunderts? Sind diese Einsätze wirklich "Demokratie-Exporte"? Und kann man die Vereinigten Staaten von Amerika als Imperium bezeichnen? All das sind Fragen, auf die der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag "Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations' - Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss" am 15. Dezember 2014 im voll besuchten Hörsaal der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen einging. Neben über 500 interessierten Zuhörern aller Altersklassen wurde der Vortrag auch von KenFM-Kameras verfolgt und aufgezeichnet, und nun hier, wie bereits im letzt Interview angekündigt, veröffentlicht. In Kürze wird zudem ein Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß veröffentlicht, der Ganser nach Tübingen eingeladen hatte und den Vortrag trotz massivem Gegenwind stattfinden ließ.



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