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Thema: Malaysisches Flugzeug über Ukraine abgeschossen

  1. #31
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    ARD = Volksverblödung?

    Zitat Zitat von kadango Beitrag anzeigen


    [Mach mit]


    Wir sind Viele
    Schau dir die ARD Fragen einmal an!

    Das ist "VERARSCHUNG 10³"


    Die Fragen im Detail*:
    Wer, glauben Sie, trägt Schuld an der Ukraine-Krise:
    A. Heino: 1 Prozent
    B. Horst Seehofer: 2 Prozent
    C. Pippi Langstrumpf: 1 Prozent
    D. Wladimir Putin: 96 Prozent
    Welcher Politiker ist am gefährlichsten:
    A. Michael Buhre (Bürgermeister von Minden): 0 Prozent
    B. Landrat Anton Klotz (Oberallgäu): 0 Prozent
    C. Ska Keller (Grüne EU-Abgeordnete): 1 Prozent
    D. Wladimir Putin: 99 Prozent
    Welcher Politiker wäre imstande, einen Konkurrenten mit einem Judogriff auszuschalten:
    A. Sigmar Gabriel: 1 Prozent
    B. Herman Van Rompuy: 0 Prozent
    C. Wladimir Putin: 65 Prozent
    D. Martin Sonnenborn (Parteivorsitzender Die Partei): 34 Prozent
    Welchem Zweck dient die russische Armee (früher „Rote Armee“ der Sowjetunion/UdSSR):
    A. Naturschutz: 2 Prozent
    B. Sprachkurse: 3 Prozent
    C. Partnervermittlung: 8 Prozent
    D. Militärische Operationen: 87 Prozent
    *Untersuchungs-Design Christian-Grabbe-Institut
    Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren
    Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/ Dual Frame
    (Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)
    Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)***

    Fallzahl: 1004 Befragte
    Erhebungszeitraum: 04. bis 05. August 2014
    Sonntagsfrage: 1.504 Befragte
    Erhebungszeitraum: 04. bis 06. August 2014

    Qu: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

    LG

  2. #32
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    Flugschreiber von MH17 immer noch nicht ausgewertet

    Wo ist die Auswertung vom Flugschreiber? Was ist mit dem OSZE Mitarbeiter, der einen MG Beschuss als Ursache annimmt?



    Quelle: Klagemauer TV

    .... und wo ist MH 370?
    .....ist Diese vieleicht die nächste "faseflag" gegen Russland? (Gerüchteküche brodelt)

    LG

  3. #33
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    Russischer TV Bericht: Kiew plante Abschuss von Flug MH17 lange im Voraus


    Hacker der Gruppe Cyber Berkuts haben den Schriftverkehr der ukrainischen
    Staatsbeamten geknackt, in dem er Bezug nimmt auf den erfolgten Absturz der MH 17!





    Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCSc...0toXjBk7R79O8g

    ...wie lange wird der wahre Grund noch vertuscht?

    LG
    Geändert von green energy (18.08.2014 um 21:20 Uhr)

  4. #34
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    MH17- das Schweigen der Medien ist ohrenbetäubend

    Der Absturz der Boeing 777 der Malaysia Airlines Flug MH17 ist jetzt über einen Monat her. Was fällt mir was die Berichterstattung betrifft darüber auf?

    Das völlige Schweigen der Medien schon seit Ende Juli. Kein Wort mehr darüber und absolute Stille. Dabei war die Presse und das Fernsehen am Anfang übervoll mit hysterischen Schlagzeilen, Schauermärchen und natürlich mit Vorverurteilungen und falschen Beschuldigungen. Die Separatisten der Ostukraine hätten die Maschine abgeschossen, dann die russische Armee hätte es getan und nach einigen Tagen war es Präsident Putin persönlich der eine Rakete abgefeuert hat. Putin ist schuld am Tod von 298 Menschen und das stand auf den Titelseiten der westlichen Lügenblätter.


    "Putins Plünderer rauben die Opfer aus"
    "Putins Opfer" und man zeigt Fotos der Passagiere
    "Putins Rebellen sprengten Flugzeug"
    "Russische Gangster haben unsere Lieben getötet"
    "Der Finger zeigt auf Putin"
    "Putin hat meinen Sohn getötet"

    Die Medien im deutschsprachigen Raum waren keinen Deut besser:






    Wie die Medien ohne Unterlass lügen beweist die letzte Titelseite mit dem Ticker "+++ Blackbox geklaut +++". Dabei wurden die beiden Flugdatenschreiber von den sogenannten Separatisten an die malayischen Behörden übergeben und die wiederum haben sie britischen "Experten" ausgehändigt. Die Boxen werden seit Wochen ausgewertet und gestern hiess es, die ersten Ergebnisse der Auswertung der Flugschreiber sollen Anfang September veröffentlicht werden.

    Wo ist die Aufzeichnung des Funkverkehrs zwischen ukrainischen Fluglotsen und Piloten der Boeing? Warum wird dieser Dialog nicht von Kiew veröffentlicht? Warum dürfen wir nicht hören was den Piloten angewiesen wurde und was sie kurz vor der Katastrophe gesagt haben? Wir wissen nur, der ukrainische Geheimdienst stürmte sofort in die Räumlichkeiten der Bodenkontrolle rein und beschlagnahmte alle Aufzeichnungen. Das Putsch-Regime rückt nichts raus und hilft auch nicht bei der Aufklärung des Absturzes. Geht's noch deutlicher, sie haben etwas zu verbergen?

    Bis heute ist kein einziger Funken an Beweis vorgelegt worden, die Separatisten, Russland oder Präsident Putin hätten mit dem Absturz von MH17 etwas zu tun. Es deutet eher alles darauf hin, die Boeing wurde mit einer Luft-Luft-Rakete getroffen und dann mit der Bordkanone eines Kampfjets des Typs Su-25 beschossen. Das zeigen die Radarbilder des russischen Militärs und die zwei grossen Rumpfteile der Boeing, die durchsiebt sind wie von Schrapnell und von Maschinegewehrkugeln getroffen.


    Insgeheim haben die Länder, deren Bürger sich an Bord des Flugs MH17 befunden hatten, einen entsprechenden Vorbericht des niederländischen Sicherheitsrats (Dutch Safety Board – DSB) bereits erhalten. Darin steht was anderes drin als von den westlichen Schreihälsen verkündet wurde, nämlich, die Maschine wurde von der ukrainischen Armee abgeschossen. Das berichtete anschliessend auch die regierungsnahe malaysische Zeitung "New Strait Times".

    Die Zeitung beruft sich noch auf den AP-Reporter Robert Parry, der gesagt hatte: "Meine Quellen in den US-Geheimdiensten sind zum Schluss gekommen, dass die Rebellen und Russland nicht für die Boeing-Katastrophe verantwortlich sind. Höchstwahrscheinlich sind dafür die ukrainischen Regierungstruppen verantwortlich." Deshalb das plötzliche völlige Schweigen seitens der westlichen Medien und Politiker, die vorher so gross ihr Maul aufgerissen haben, die Russen wären schuld.

    Man tut jetzt so wie wenn der Absturz gar nie passiert wäre. Kein Piepes ist zu hören, ist schon lange keine Thema mehr, weitergehen, hier gibt’s nichts zu sehen. Eines weiss ich, wenn Beweise für die Täterschaft seitens der Separatisten oder Russlands vorliegen würden, dann wäre das Geschrei der westlichen Medien ohrenbetäubend, dann würde man sowieso einen Krieg als Vergeltung fordern. Es ist ja schlimm genug, dass man Russland mit Sanktionen bestraft, die völlig unbegründet sind.

    Russland ist an allem schuld, Putin ist der Böse, deshalb hauen wir drauf und verhängen Strafmassnahmen. Moskau kann sich noch so zurücknehmen und völlig passiv verhalten, es wird von seitens der USA, EU und NATO nur provoziert und Lügen verbreitet. So wie aktuell das Märchen, eine russische Kolone gepanzerter Fahrzeuge wäre in die Ukraine eingedrungen und dort vom ukrainischen Militär vernichtet worden. Diese Geschichte ist völlig erfunden und nie passiert.

    Wo sind Aufnahmen der zerstörten Militärfahrzeuge oder der Leichen von russischen Soldaten? Wäre doch ein Fest für die Nazi-Propaganda aus Kiew wenn es sie gebe und der „casus belli“ für einen Krieg. Gibt es nicht, denn alles ist erstunken und erlogen. Bei so viele Lügen wie die faschistische Kiew-Junta und die westlichen Medien und Politiker von sich geben, müssten sie alle eine 10 Kilometer lange Pinocchio-Nase haben.

    Am schlimmsten benimmt sich der NATO- Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Hassmussen, der nur noch Falschmeldungen äussert und den Oberkriegshetzer abgibt. In der heutigen Blöd-Zeitung behauptet er doch tatsächlich, Russland bereite eine Ukraine-Invasion vor und er droht mit den Worten: "Wir werden entschieden antworten!" In welcher Lügenwelt lebt dieser Typ? Moskau hat überhaupt keine Absicht in der Ukraine zu intervenieren. Wenn gewollt, hätten sie es schon längst getan und die Ukraine in einem Tag überrollt.

    Von wegen "entschieden antworten". Die NATO ist doch ein Papiertiger der nur aus heisser Luft besteht. Die greift nur Länder an die sich nicht wehren können und dann kriegen sie eins auf die Schnauze. In Afghanistan müssen sie den Schwanz einziehen und abhauen, die Taliban haben gesiegt. Trotz über 10 Jahren Besatzung im Irak, haben die Amerikaner ein völlig unregierbares chaotisches Land hinterlassen, müssen schon wieder Bomben abwerfen. Die Terroristen der ISIS sind im Vormarsch und übernehmen den Laden.

    Mit der False Flag von 9/11 hat Washington die verbrecherischen Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak begründet. Das Ereignis von 7/17 war auch ein selbstinszenierter Angriff, den man Russland in die Schuhe schieben will, um damit auch einen Krieg vom Zaun brechen zu können. Scheint aber voll in die Hose gegangen zu sein, da Moskau sich nicht provozieren lässt und die Wahrheit über den waren Tathergang ans Tageslicht kommt. Deshalb das totale Schweigen im Blätterwald.

    Dieses Schweigen kann nur aus einem Grund sein. Die sogenannten „Experten“ welche die Absturzursache untersuchen und die einen Bericht schreiben, müssen krampfhaft überlegen wie sie die Wahrheit doch irgendwie verdrehen können, damit es nach einer russischen Schuld aussieht. Das dauert seine Zeit und da ist Fantasie gefragt. Bestenfalls wird in diesem Bericht etwas neutrales stehen, es war ein Pilotenfehler oder ein technischer Defekt, das Wetter oder Aliens. Ja genau, wenn nicht den Russen dann waren es Ausserirdische denen man die Schuld geben kann. Die haben übrigens auch Flug MH370 spurlos verschwinden lassen. Darüber hört man auch nichts mehr.

    Die Rolle von Deutschland im Geopolitischem Krieg - von Mark Bartalmai:



    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: MH17- das Schweigen der Medien ist ohrenbetäubend http://alles-schallundrauch.blogspot...#ixzz3AtQH63QV

    ....doch jede Lüge vom "Schokoprinzen" wird sofort aufgegriffen, um einen neuen Komplott gegen Putin zu schmieden!

    Weg mit Rasmunssen!
    Weg mit der NATO!
    Weg mit allen Politikern die auf der US Gelhaltsliste stehen!


    Bitte mitmachen: https://www.openpetition.de/petition...us-deutschland

    LG

  5. #35
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    Niederländischer Premier für neue Sanktionen gegen Russland

    Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat am Freitag neue Sanktionen gegen Russland wegen der Eskalation des Ukraine-Konfliktes befürwortet, wie Reuters meldet.

    Laut Rutte sind die bisher verhängten Maßnahmen „unwirksam“. Weitere Sanktionen seien nicht auszuschließen.


    Die EU und die USA waren Ende Juli von Einzelsanktionen gegen natürliche Personen und Unternehmen zu Strafmaßnahmen übergegangen, die ganze Sektoren der russischen Wirtschaft betreffen.

    Als Reaktion darauf beschränkte Russland den Import von Lebensmitteln aus den USA, den EU-Staaten, aus Kanada, Australien und Norwegen, die Sanktionen gegen Moskau verhängt hatten. Auf der russischen Verbotsliste stehen Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Wurst, Fisch, Gemüse, Obst, Milcherzeugnisse und sonstige Produkte.
    Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140829/269424738.html



    MH17 sind sehr viele Niederländer ums Leben gekommen,
    warum fragt er nicht:
    Wo sind die Auswertungen der Black Box? Wo sind die Ermittlungsergebnisse? Wo sind die Protokolle vom Fluglotsen? Wo sind die Sattelitenfotos der US-Armee?
    ...die Wahrheit über MH17 will anscheinend keiner unserer Politiker mehr wissen!
    Noch ein Politiker der auf der US-Gehaltsliste steht???




    Hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass Sanktionen gegen Russland, Europa in der
    Ruin führen, mit Russland in einen Kriegszustand kommen könnten? Alles um die US Weltherrschaft und die Machtansprüche auf Europa zu fördern?
    Bitte mitmachen:
    https://www.openpetition.de/petition...us-deutschland
    LG

  6. #36
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    Untersuchung: MH17 wurde von „großer Zahl von Objekten mit hoher Energie getroffen“

    Der niederländische Untersuchungsbericht über den Abschuss von Flug MH17 wirft neue Fragen auf: Die Kommission beschreibt in dem Bericht, dass die Passagiermaschine von hochenergetischen Teilen in der Luft getroffen wurde. Ob diese auf Maschinengewehrfeuer oder eine Rakete zurückzuführen sind, geht aus dem Bericht nicht hervor. Der Bericht gibt keinen Hinweis, dass die Russen die Maschine abgeschossen haben.



    Der Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ukraine ist nach Auffassung niederländischer Ermittler durch Einwirkung von außen verursacht worden.


    Es gebe keine Hinweise, dass technisches Versagen oder Fehler der Besatzung der Grund für den Absturz im Juli gewesen seien, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Bericht der Behörden. Eine große Zahl energiereicher Objekte habe den Rumpf der Boeing 777 von außen durchdrungen. Die Maschine der Malaysia Airlines sei daraufhin auseinandergebrochen.


    Bemerkenswert: Von einem Abschuss durch eine Rakete von den Rebellen ist in dem Bericht nicht mehr die Rede. Statt dessen heißt es: “Eine große Anzahl hochenergetischer Objekte haben die Maschine durchbohrt.´”


    Die Beschreibung “hochenergetische Objekte” wirft neue Fragen über die Absturzursache auf: Sie kann auf Maschinengewehrsalven ebenso zutreffen wie auf sehr moderne Raketen. Solche Raketen bringen zahlreiche Splitter zur Explosion und haben das Ziel, die Besatzung auszuschalten und die Maschine auf diesem Weg zum Absturz zu bringen. Das spekuliert zumindest die FT. Allerdings wirft diese Varianten mehrere Fragen auf – vor allem jene, warum die Maschine dann nicht hunderte Kilometer weiter entfernt abgestürzt ist.


    Die USA und die EU hatten unmittelbar nach dem Abschuss Russland für die Katastrophe verantwortlich gemacht. Schon bald waren jedoch in US-Geheimdienstkreisen Zweifel an dieser Theorie aufgekommen.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ft-durchbohrt/



    Das ist ein Bericht???
    Na man ist sich noch nicht auf eine Version geeinigt, wie man
    Russland als Schuldigen anprangert.
    Die "Mainstream" machen es schon!

    Da gibt es schon in den eigenen Reihen Kritik!

    US-Journalist Engdahl kritisiert niederländischen Bericht zu Boeing-Absturz



    LG

  7. #37
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    Malaysia-Airlines-Absturz: 30 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt

    Eine Belohnung von 30 Millionen Dollar ist für Informationen über die Verantwortlichen für den Abschuss der Passagiermaschine des Fluges MH17 der Malaysia Airlines über der Ostukraine ausgesetzt, berichtet das Wirtschaftsmagazin „Capital“ am Mittwoch unter Berufung auf einen Privatermittler.



    Nachdem auch neun Wochen nach der Katastrophe das internationale Ermittlerteam keine Erkenntnisse zu den Ursachen des Absturzes liefern kann, teilte Josef Resch von der Wirtschaftsfahndung Wifka mit, ein anonymer Auftraggeber lobte für Hinweise auf die Hintermänner des mutmaßlichen Abschusses das besagte Kopfgeld aus.


    „Für Hinweise, die belegen können, wer hinter der Tat steckt, steht den Hinweisgebern die ausgelobte Belohnung in Höhe von 30 Mio. Dollar zu. Die 30 Mio. Dollar sind sicher in der Schweiz (Zürich) hinterlegt. Das Geld wird in Zürich oder einem gewünschten neutralen Ort ausbezahlt“, heißt es in einem Aufruf auf der Internetseite der Firma Wifka. "Eine neue Identität wird auf Wunsch durch den Auftraggeber zugesichert."


    Es ist die größte Kopfgeldjagd der Geschichte, betont das Magazin. Selbst für Hinweise auf den Aufenthaltsort von al-Qaidas Nummer eins Osama Bin Laden hatte die US-Regierung 25 Millionen Dollar ausgesetzt.


    Reschs Aufgabe ist es, die Hinweise zu sammeln, auszuwerten und zu verifizieren. Der Privatermittler ist überzeugt, dass die Belohnung Mitwisser der Tat animieren wird, auszupacken. „Jeder ist käuflich, es ist nur eine Frage der Summe“, sagt Resch.


    Wer hinter der Millionenofferte steckt, ist unbekannt. Nicht einmal der Privatermittler kennt die Identität seiner Auftraggeber. Gegenüber Capital sagte Resch, dass es mehrere Treffen in verschiedenen Ländern gegeben hätte.


    Resch vermutet, dass die Jagd politisch oder wirtschaftlich motiviert sei. „Wenn man sich fragt, wer so viel Geld investieren kann, bleiben nicht viele Möglichkeiten übrig“, sagt Resch. Theorien, wer hinter dem Auftrag steckt, hat er viele, und er möchte nichts ausschließen. Nicht einmal Geheimdienste. Vielleicht seien es russische Oligarchen.


    Er zweifelt nicht an der Ernsthaftigkeit seiner Auftraggeber. Allein für die Annahme des Auftrags hat er bereits 40.000 Euro erhalten, zudem weitere 500.000 Euro, die er im Erfolgsfall mit seinem Honorar verrechnen kann.


    Josef Resch arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Privatermittler. Oft für Konzerne und Unternehmen, aber auch für deutsche Behörden. Im Jahr 2012 wurde er einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, als er auf den damals untergetauchten Hedgefondsmanager Florian Homm 1,5 Mio. Euro Kopfgeld ausgesetzt hatte.


    Vergangene Woche hatten die Niederlande einen vorläufigen Bericht über die Ursachen des Absturzes des Flugzeugs mit 298 Insassen veröffentlicht. Experten zufolge war die Boeing durch zahlreiche Objekte von außen durchlöchert worden und noch in der Luft auseinandergebrochen. Klarheit über die Quelle dieser „Objekte“ konnte vorerst nicht geschaffen werden.
    Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140917/269567871.html+
    >und: http://www.n-tv.de/

    30.000.000,00 US $, da werden einige schwitzen!

    LG

  8. #38
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    MH17-Absturz: Familien deutscher Absturzopfer wollen Ukraine verklagen

    Die Angehörigen der deutschen Opfer des in der Ukraine abgestürzten malaysischen Verkehrsflugzeuges wollen Medienberichten zufolge die ukrainische Regierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen.

    Nach internationalem Recht sei jeder Staat für den Luftraum über seinem Staatsgebiet verantwortlich, wenn er ihn für Durchflüge öffnet, sagte Rechtsanwalt Elmar Giemulla (63), der drei deutsche Opferfamilien vertritt, nach Angaben der Agentur Reuters. Könne ein Staat die Sicherheit nicht gewährleisten, müsse er seinen Luftraum sperren.

    Die Ukraine sei ihrer Verantwortung, die Sicherheit ihres Luftraums zu gewährleisten, nicht nachgekommen, und habe damit eine Menschenrechtsverletzung begangen, sagte Giemulla, Professor für Luftfahrtrecht, Bild am Sonntag.


    Giemulla will in etwa zwei Wochen für die deutschen Hinterbliebenen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die Regierung der Ukraine und Präsident Pjotr Poroschenko wegen Totschlags durch Unterlassen in 298 Fällen einreichen und Schmerzensgeld von mindestens einer Million Euro pro Opfer fordern.


    Die Boeing mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen warfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.


    Erste Bilder von der Absturzstelle der malaysischen Boeing in Ostukraine > >
    Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Ermittlungen. Die beiden Flugschreiber der Boeing wurden zur Auswertung nach Großbritannien gebracht. Am 9. September veröffentlichten die niederländischen Experten einen Zwischenbericht zur Katastrophe. Darin hieß es, dass die Passagiermaschine der Malaysia Airlines „von einer großen Anzahl an hochenergetischen Objekten" getroffen worden und in der Luft auseinandergebrochen sei. Der endgültige Bericht soll binnen eines Jahres nach dem Flugzeugabsturz veröffentlicht werden.
    Quelle: http://de.ria.ru/society/20140921/269599449.html

    und:

    MH17: Angehörige deutscher Opfer verklagen Regierung der Ukraine wegen Totschlags


    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

    LG

  9. #39
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    Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges МH-17

    1. Ereignis

    Das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia-Airlines (Amsterdam — Kuala Lumpur) startete von dem Amsterdamer Flughafen Schiphol um 10:14 Uhr UTC (14:14 Uhr MSK) und sollte um 6:10 Uhr der örtlichen Zeit am Zielflughafen ankommen (22:10 Uhr UTC/ 2:10 Uhr MSK).
    Der Luftkorridor 330 war einschließlich der 10 Kilometer Höhe, auf der die abgestürzte Boeing flog, offen für internationale Transitflüge über dem ukrainischen Gebiet. Nach Angaben der Fluggesellschaft brach die Verbindung um 14:15 Uhr GMT ab, in ca. 50 km Entfernung von der ukrainisch-russischen Grenze. Jedoch laut den Daten des Portals Flightradar24 hat die Maschine die ADS-B Übertragung nach 13:21:28 Uhr UTC (17:21:28 MSK, 16:21:28 örtliche Zeit) über der ukrainischen Stadt Snischne auf Flugfläche 33.000 Fuß (knapp über 10 km) eingestellt (letzte übertragene Koordinate: 48.0403°, 38.7728°). Die Überreste des Flugzeuges wurden brennend auf dem ukrainischen Boden entdeckt. Das Flugzeug stürzte ab in der Nähe des Dorfes Hrabovo (nahe der Stadt Thorez). Keiner der Passagiere und der Besatzungsmitglieder überlebte.


    2. Zu klärende Fragestellungen

    Was waren die Umstände des Absturzes?
    Wer konnte in dem Absturz beteiligt sein?
    3. Analyseausschuss

    Für die Analyse der Situation wurde ein Expertenausschuss aus dem Verband der Ingenieure Russlands gebildet, unter den Experten waren Reserveoffiziere mit professioneller Erfahrung mit Flugabwehrraketen sowie Luftwaffenpiloten mit beruflicher Erfahrung mit Luft-Luft-Waffen. Das vorliegende Problem wurde auch während einer Sitzung der Akademie für geopolitische Probleme diskutiert, wobei viele Theorien getestet und wiederholt diskutiert wurden. Bei der Analyse verwendeten die Experten Daten aus öffentlichen Quellen und Medien. Darüber hinaus wurde die Lage unter Verwendung der Computersimulation der Su-25 analysiert.
    Als Ergebnis dieser Arbeit liegt das folgende Analysematerial vor.
    4. Allgemeine Ausgangsdaten für die Durchführung der Analyse

    4.1. Allgemeine Darstellung der Luftsituation im Raum Donetsk
    Eine allgemeine Darstellung der Lustsituation im Raum der Stadt Donetsk erfolgte am 21.07.2014 auf dem Sonderbriefing des Verteidigungsministeriums Russlands zum Thema des Absturzes des Fluges MN17 über der Ukraine. Generalleutnant Andrej Kartapolov, Leiter der Hauptbetriebsdirektion, stellvertretender Leiter des Generalstabs der russischen Streitkräfte, präsentierte in dem Sonderbriefing Daten einer objektiven Kontrolle während der Zeitspanne 17:10 – 17:30 Uhr nach Moskauer Zeit.
    In dieser Zeitspanne befanden sich drei Passagierflugzeuge auf ihren planmäßigen Flügen:
    • Flug aus Kopenhagen nach Singapur um 17:17 Uhr;
    • Flug aus Paris nach Taipei 17:24 Uhr;
    • Flug aus Amsterdam nach Kuala-Lumpur. Darüber hinaus wurde von den russischen Kontroll-Radaren der Luftlage ein Höhenanstieg eins Flugzeuges der ukrainischen Luftabwehrkräfte festgestellt, vermutlich einer Su-25, in Richtung der malaysischen Boeing 777. Die Entfernung des Flugzeuges Su-25 von der Boeing 777 betrug ca. 3 bis 5 km.
    Skizze der Luftlage in Raum des Absturzes der Boeing 777 (nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation)
    4.2. Meteorological conditions in the area of the crash of the Boeing 777
    Wetterarchiv in Thorez, Region Donetsk, Donnerstag, 17 Juni 2014

    Uhrzeit Wetterlage Lufttemperatur Windgeschwindigkeit м/Sek. Luftdruck Uhrzeit
    15:00 Durchgehende Wolkendecke +31°C 4.0
    730 15:00
    15:00 Durchgehende Wolkendecke +31°C 4.0 730 15:00
    4.3. Ausgangsdaten des Absturzortes der Boeing 777
    Ein umfassenderes Bild über die Absturzursachen der Boeing 777 kann eine detaillierte Analyse der Fragmente liefern. Bei der Betrachtung der im Internet präsentierten Fotos der Flugzeugfragmente sieht man verschiedene Schäden an der Verkleidung – Risse und Brüche, Eintrittseinbrüche mit Kantenbiegung sowohl zur inneren als auch zur äußeren Rumpfseite, was auf eine mächtige externe Einwirkung auf das Flugzeug hindeutet.
    Fragment des Flügels der Boeing 777
    Fragment der Verkleidung der Boeing 777
    Fragment des Flügels der Boeing 777
    Fragment des Flügels der Boeing 777
    Fragment des Rumpfes der Boeing 777
    Fragment der Kabine der Boeing 777
    Auffällig sind Eintrittseinbrüche mit der Kantenbiegung zur Innenseite des Rumpfes, diese Öffnungen weisen eine rundliche Form auf und sind in der Regel dicht beieinander gruppiert. Solche Öffnungen können nur von Metallelementen verursacht werden, welche einen runden Querschnitt aufweisen, möglicherweise Stäbe und Geschosse einer Bordkanone. Es stellt sich die Frage: wer und auf welche Art und Weise könnte solche Gegenstände in die Nähe des Flugzeuges bringen?
    4.4. Charakteristika des Flugzeuges Boeing 777 als Luftangriffsziel
    Die Ausgangsdaten für die Analyse der gegebenen Situation sind technische Voraussetzungen des Flugzeuges Boeing 777, dessen Flugroute, Höhe und Geschwindigkeit des Fluges, Kursabweichungen hinsichtlich des vorgegebenen Kurses, Absturzort, Foto- und Videomaterial der Überreste des Flugzeuges, Beschreibung des Radius und des Streuungscharakters der Fragmente.
    Boeing 777
    Wichtigste Parameter der Boeing 777 für die Ziele der vorliegenden Analyse
    Spannweite der Flügel (m) 60.93
    Länge des Flugzeuges (m) 63.73
    Höhe des Flugzeuges (m) 18.52
    Fläche der Flügel (m2) 427.80
    Maximalgeschwindigkeit (km/h) 965
    Tatsächliche Reisegeschwindigkeit (km/h) 905
    Praktische Reichweite (km) 8910
    Praktischer Höhengipfel (m) 13100
    The Boeing 777 aircraft is not considered to be a difficult aerial target for AA systems. It is a high altitude aerial target (4000—12000 m) with a very large RCS (Radar Cross Section) – no less than 10m (the RCS for an airplane of the Su-25 type is 0.5—0.6m), it has limited maneuverability, and it has no capacity for anti-AA counteraction (active and passive jammers, false targets, etc). It can be effectively targeted both by military aircraft (interceptors or other types of aircraft acting in the same altitude and speed range) as well as by AA systems of object (S-200, S-300 type) or tactical (BUK-M1) types.
    5. Technische Sachlage

    Moderne Praxis in der Anwendung von Luftangriffsanlagen klassifiziert getroffene Ziele von Luftangriffen nach folgenden Typen:
    • Typ A : Beenden des gesteuerten Fluges;
    • Typ B: Eingeschränkte Fortsetzung des gesteuerten Fluges ohne Landemöglichkeit;
    • Typ C: Fortsetzung des gesteuerten Fluges mit Landemöglichkeit und anschließender Reparaturnotwendigkeit.
    In dem vorliegenden Fall geben die Merkmale der Sachlage Grund zu der Annahme, dass das Ziel nach dem Typ A getroffen wurde: Beenden des gesteuerten Fluges.
    Wir haben die von Experten aus verschiedenen Ländern vorgetragenen Erklärungen des Geschehens studiert. Betrachtet man die technische Seite der Sachlage, könnte man behaupten, dass die Boeing 777 von Luftangriffsanlagen zerstört wurde oder aber auch von Flugabwehrraketen, welche vom Boden aus bzw. von einem anderen Flugzeug unter Anwendung dessen Raketen- und Kanonenausrüstung abgeschossen wurden. Unter Anwendung der Methoden der ingenieurtechnischen Analyse haben Experten des Verbandes der Ingenieure Russlands die beiden Erklärungstheorien betrachtet, auf welche sich so gut wie alle Aussagen von Experten und Spezialisten reduzieren.
    6. Theorie Nr. 1: Boeing 777 wurde von einem Flugabwehrraketensystem vernichtet, z.B. “Buk-М1“

    Flugabwehrraketensystem 9K37M1 “Buk-М1»
    ТТH Flugabwehrraketensystem 9К37М1 “Buk-М1“
    Beginn der Serienproduktion 1983
    Trefferreichweite der Entfernung (km)
    — Flugzeuge des Typs F-15 3..32—35
    Trefferreichweite der Höhe (km)
    — Flugzeuge des Typs F-15 0,015..22
    Anzahl der gleichzeitig beschossenen Ziele 18
    Trefferwahrscheinlichekeit von:
    — Kampfjet 0,8..0,95
    — Hubschrauber 0,3..0,6
    — Marschflugkörper 0,4..0,6
    Maximale Geschwindigkeit der zu treffenden Ziele (m/Sek.) 800
    6.1. Umstände zugunsten der Theorie Nr. 1
    6.1.1. Die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung von Luftzielen wie die Boeing 777 unter Anwendung des Flugabwehrraketensystems 9K37M1 "Buk-M1" ist hoch, da das Flugzeug sich auf Flugfläche der Höhe 10100 befand, eine Geschwindigkeit von 900 km/h aufwies und seine Parameter ein Luftangriffsziel für das Flugabwehrraketensystem "Buk-M1" werden könnten. Die Trefferwahrscheinlichkeit des gegebenen Ziels durch das Flugabwehrraketensystem "Buk-M1" beträgt 0,8 – 0,95, demnach ist es technisch problemlos möglich, ein solches Luftangriffsziel zu treffen.

    Aufstellung der ukrainischen Flugabwehrraketensysteme
    Die Aufstellung der ukrainischen Truppen am 17. Juli im Raum des Flugzeugabsturzes enthielt drei bis vier Anlagen „BUK-M1“. Diese Angabe wurde von dem russischen Verteidigungsministerium gemacht. Leiter des Generalstabs der russischen Streitkräfte Generalleutnant Andrej Kartapolov betonte, dass Russland Standort-Aufnahmen aus dem Weltraum zur Verfügung stehen, welche einzelne Untereinheiten der ukrainischen Armee im Südosten der Ukraine zeigen, insbesondere "Buk", 8 km Entfernung von Lugansk. Am Morgen des Absturztages des malaysischen Airliners entdeckten russische Radare eine Batterie der Flugabwehrraketensysteme "Buk-M1" in der Nähe des Dorfes Zaroschenskoe. An diesem Tag wurde die Batterie in die Nähe von Donetsk verlegt – also in den Raum, in dem sich die Volksarmee befindet. Wir glauben, diese Daten sind objektiv und genau.
    6.1.2. Auch hat das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bekanntgegeben, russische Militärs hätten am Tag des Absturzes der malaysischen Boeing 777 Aktivität der ukrainischen Radaranlage der Flugabwehrraketensysteme "Buk-M1" festgestellt. Die Zielerkennungsstation 9S18 "Kupol" ist eine drei-Koordinaten-Impuls-kohärente Zielerkennungsstation und ist ausgerichtet auf die Übermittlung von Informationen über die Luftlage an die Kommandozentrale 9S470 9K37 "Buk". Die Zielerkennungsstation 9S18 ist in der Lage, Objekte in Reichweite von 110-160 km in der Luft zu erkennen und zu identifizieren, die Reichweite der Identifikation von tief fliegenden Zielen (bis zu 30 m) beträgt bis zu 45 km. Ein solches Radarsystem könnte für die Erkennung und Verfolgung der Boeing 777 verwendet werden.
    9С18М1 «Kupol»
    9С18М1 «Kupol»
    Sichtzone:
    nach Azimutgrade (Grad) 360
    nach Winkel (Grad) 0-40
    Instrumentalreichweite (km) 10-160
    Auflösung:
    nach Länge (m) 400
    nach Azimutgrade (Grad) 3-4,5
    nach Winkel (Grad) 3-4,5
    Maximale ununterbrochene Arbeitszeit (Std.) 48
    Ausfahr-/ Einfahrzeit (Min.) 5
    Maximale Geschwindigkeit (km/h) 65
    6.1.3. Experten des Verbandes der Ingenieure Russlands erachten es für wichtig, die folgenden wichtigen audio-visuellen Faktoren beim Start der Rakete "Buk-M1" anzumerken:
    • Erheblicher Lärmeffekt, sowohl bei dem Start der Rakete als auch während des Fluges, insbesondere in Höhenlagen von 100 bis 3000 m.
    • Gewaltiger Blitz am Standort der Startvorrichtung (Bild 10).
    • Kondensstreifen auf der Flugbahn, gebildet durch die Verbrennung von Raketentreibstoff (Bild 11).
    • Blitz und charakteristisches Erscheinungsbild im Luftraum beim Zusammentreffen der Rakete mit dem Ziel (Bild 12). 6.1.4. Die Theorie über die Anwendung des Flugabwehrraketensystems "Buk-M1" hat nach Expertenmeinung eine Reihe von Schwachstellen, welche ihre Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit zweifelhaft erscheinen lassen:
    а) Bisher gibt es keine glaubwürdigen Beweise für den Start einer „Boden-Luft“-Rakete, welcher bekanntlich von erheblichen visuellen- sowie Lärmeffekten begleitet wird.
    Die Spur des Kondensstreifens auf der Fluglaufbahn reicht bis in die Wolken und verbleibt bis zu 10 Minuten in der Luft. Der Lärm, der durch das Starten der Rakete verursacht wird, ist im Umkreis von 7-10 km von der Startrampe zu hören.

    Start der Flugabwehrrakete "Buk-M1“
    b) Der Flug der Flugabwehrrakete wird von einem durchdringenden Geräusch begleitet. Ihre Flugbahn kann aufgrund des Kondensstreifens infolge der Treibstoffverbrennung visuell nachverfolgt werden.
    Im vorliegenden Fall wurde weder eine dicke, weißliche Kondensations-schleife aus Verbrennungsprodukten des Treibstoffes registriert, noch waren Kondensspuren zu sehen, welche sich am Startort bilden und noch einige Minuten im Umkreis von mindestens 10 km erkennbar sind.
    Flugabwehrrakete "Buk-M1“ im Anflug
    c) Die Explosion des Sprengkörpers hat ein typisches Erscheinungsbild, was bei gutem Wetter vom Boden aus zu sehen ist.

    Flugabwehrrakete "Buk-M1“ trifft ihr Ziel
    Die Flugabwehrrakete 9M38 hat einen Dual-Festtreibstoff-Motor (Gesamtarbeitszeit von etwa 15 Sekunden).

    9М38 Flugabwehrrakete "Buk-M1“
    Flugabwehrsprengwaffen 9М38
    Länge 5,5 m
    Durchmesser 400 mm
    Schwung des Steuers 860 mm
    Gewicht 685 kg
    Gewicht des Sprengkopfes 70 kg
    Eine Boden-Luft-Rakete mit einem Sprengkopfgewicht von 40 bis 70 Kilogramm explodiert nicht am Zielobjekt, sondern in dessen Nähe in einem Abstand von 50 bis 100 Metern. Die Detonation des Sprengkopfes bewirkt eine Stoßwelle, welche eine hohe Geschwindigkeit bei der Fragment-Streuung bewirkt. Die Fragmente können zwar den Rumpf des Flugzeuges durchdringen, jedoch angesichts der Größe der Boeing 777 (63,7 Meter lang, mit einer Spannweite der Flügel über 60 Meter), können sie das Flugzeug nicht in viele kleine Fragmente reißen, wie es etwa mit bis zu 7-10 mal kleineren Flugzeugen geschieht. Solche Fragmente können beim Zusammenstoß mit der Boeing 777 zum Bruch des Brennstoffsystems und Verbreitung des Brennstoffs auf den Rumpf und die Tragflächen mit anschließender Feuerentfachung führen.
    d) Wenn analog dazu das hydraulische System beschädigt worden wäre, würde die Boeing-777 die Kontrolle verlieren bzw. die Kontrolle wäre erheblich erschwert worden (Typ „B“ nach der Klassifizierung der zu treffenden Zielen bei Luftangriffen). Wäre also eine so große Maschine wie die Boeing-777 von Malaysia Airlines von einer Boden-Luft-Rakete getroffen worden, wäre die Mannschaft in der Lage, die Fluglotsen-Systeme über die entstandene Situation zu informieren. Jedoch ist nach Informationen, die den Medien zur Verfügung standen, nichts dergleichen in den entschlüsselten Daten des Flugschreibers entdeckt worden.
    e) Der Absturz ereignete sich tagsüber, in einem Wohngebiet mit einer hohen Bevölkerungsdichte, wo nicht nur viele Militärbeobachter die Luftlage beobachtet haben, sondern auch mit Kameras ausgerüstete Journalisten sowie auch Einwohner, die Fotoapparate und Mobiltelefone mit Aufnahmefunktion besitzen. Es ist ebenfalls anzumerken, dass beim dem Start der Rakete „Buk-M1“ nicht etwa eine einzige Person involviert ist, sondern mindestens eine ganze Mannschaft, was die Möglichkeit eines verdeckten Raketenstartes fast ausschließt. Es ist nur logisch anzunehmen, dass entsprechende Bild- und Tonaufnahmen von allen möglichen Winkeln und Phasen der Flugbahn der Rakete im Internet praktisch unverzüglich veröffentlicht würden (ein Beispiel dafür ist etwa der Meteoriten-Einschlag in Chelyabinsk). Die Anwohner haben jedoch nur den Fakt der Explosion in der Luft sowie das Fallen der Körper in der Nähe ihrer Häuser registriert.
    f) Zum Zeitpunkt des Absturzes der Boeing 777 hat sich über dem ukrainischen Gebiet ein amerikanischer Satellit befunden. In diesem Zusammenhang vertreten die russischen Streitkräfte die Meinung, dass die amerikanische Seite diejenigen Satellitenbilder veröffentlichen sollte, welche zum Zeitpunkt des Absturzes aufgenommen wurden, falls Washington solche Bilder zur Verfügung stehen.
    Schlussfolgerung bzgl. der Theorie Nr. 1:
    Alles oben ausgeführte lässt in einem hohen Maße an der Theorie der Zerstörung des malaysischen Flugzeugs Boeing 777 durch den Einsatz eines Flugabwehrraketensystems "Buk-M1" zweifeln.
    7. Theorie Nr. 2: Die Boeing 777 wurde infolge der Anwendung der Raketen- und Kanonenausrüstung eines anderen Flugzeuges (bzw. mehrerer Flugzeuge) zerstört.

    7.1. Für diese Theorie können die folgenden Umstände der Sachlage sprechen:
    7.1.1. Zahlreiche Augenzeugen haben im Luftraum im Bereich der fallenden Fragmente der Boeing 777 ein Militärflugzeug beobachtet (einige Zeugen sprachen von zwei Flugzeugen), vermutlich ein Jet-Kampfflugzeug, wie Augenzeugen ausgehend von den Merkmalen sowie der Geschwindigkeit des Flugzeuges bestimmten (Flughöhe 5.000 – 7.000 m bei einer Geschwindigkeit von etwa 950 km/h). Darüber hinaus hörten sie den Fluglärm eines Flugzeuges in den Wolken. Vermutlich handelte es sich um einen Flugzeugtypen wie MiG-29 oder Su-25.
    MiG-29
    MiG-29

    Maximale Fluggeschwindigkeit: in großer Höhe/ in Bodennähe 2450 km/h (М=2,3)\1300 km/h
    Maximale Ansteiggeschwindigkeit (m/Sek.) 330
    Beschleunigungszeit: 600 - 1-100 km/h / 1.100 до 1.300 km/h, с 13,5\8,7
    Abfluggeschwindigkeit (km/h) 220
    Maximaler Gipfel (m) 18000
    Transportreichweite (ohne Aussentank/ mit einem Aussentank/ mit drei Aussentank) (km) 1500\2100\2900
    Maximale Drehgeschwindigkeit (°/Sek.) 23,5
    Betriebsüberlastung
    +9
    Die Waffenausrüstung der MiG-29 beinhaltet eine Kanone mit einem Lauf GSch-301 (30 mm, Schussmunition: 150 Patronen, Schussgeschwindigkeit: 1.500 Schüsse/Minute) in der linken Flügelwurzelvorrichtung. Für den Kampf mit Zielobjekten in der Luft können auf sechs Vorrichtungsknoten unter den Flügeln die folgenden Waffen befestigt sein: sechs Nahkampf-Raketen R-60M bzw. Raketen mit kurzer Reichweite R-73; vier Nahkampf-Raketen R-60M und zwei Raketen mit mittlerer Reichweite R-27RE mit Radiolokalion oder R-27TE mit Navigationssystem R-77.
    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation haben russische Radarsysteme zur Kontrolle über den Luftraum am 17. Juli einen Höhenanstieg eines Flugzeuges der ukrainischen Luftwaffe, vermutlich einer Su-25, in Richtung der malaysischen Boeing 777 aufgezeichnet. Der Abstand zwischen den beiden Flugzeugen war nicht größer als 3-5 Kilometer.
    Su-25
    Waffenausstattung: eine doppelläufige 30-mm-Lauf GSch-30-2 Kanone mit 250 Geschossen in der unteren Vorderseite .Rakete: „Luft-Luft“ P-3 (AA-2) oder R-60 (AA-8) „Luft-Boden“ H-25ML, H-29L und S-25L. Behälter SPPU-22 mit einer doppelläufigen 23-mm-Lauf GSch-23L Kanone mit 260 Geschossen.
    Su-25
    Spannweite der Flügel (m)
    14.36
    Masse (kg)
    Höchstabflug 17600
    Maximale Fluggeschwindigkeit
    • in Bodennähe 975
    • in großer Höhe М=0.82
    Praktische Reichweite (km) 1850
    Radius der kampfaktivität (km)
    • in Bodennähe 1250
    • in großer Höhe 750
    Maximale Gipfelhöne (m) 7000—10000
    Es ist wichtig und notwendig anzumerken, dass die Su-25 kurzzeitig eine Höhe von über 10.000 m erreichen kann. Zu ihrer Standardausrüstung gehören Raketen der Klasse „Luft-Luft“ R-60, welche Ziele aus bis zu 10 km Entfernung treffen können bzw. aus 8 km Entfernung garantiert treffen. Eine Su-25 muss sich nicht dicht an ihr Ziel annähern, sondern nur die Distanz bis auf die Reichweite der garantierten Treffsicherheit reduzieren.
    7.1.2. Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation verkündete, dass von den russischen Streitkräften Aktivitäten der Zielerkennungsstation „Kupol“ der ukrainischen Batterie von Flugabwehrraketensystemen am Tag des Absturzes der malaysischen Boeing 777 festgestellt wurden.
    Statistik der Aktivität ukrainischer Radaranlagen im Bereich des Absturzes der malaysischen Boeing 777
    Die Aktivitäten dieser Radaranlage können indirekt auf die Kampfverwendung der Luftstreitkräfte hinweisen, da diese Radaranlagen für das Auskundschaften der Luftlage sowie Weiterleiten der Informationen über an den Standort der Fluglotsen dient, d.h. sie liefert Ausgangsdaten für die Navigation eines einzelnen Kampfflugzeugs oder einer Gruppe von Kampfflugzeugen während einer Luftpatrouille bzw. Aktionen aus dem Hinterhalt heraus. Hierbei erfolgt der Angriff auf Zielweisung vom Boden aus, sowohl auf Kollisionskurs als auch auf Verfolgungskurs..
    7.1.3. Auf den Radaren erscheint die Su-25 identisch mit der MIG-29, da sie bzgl. ihrer Fläche eine ähnliche Reflektionsoberfläche aufweist. Die Dienstgipfelhöhe, die von der MiG-20 erreicht wird, beträgt 18.013 Meter, somit ist für MiG-29 die Höhe von 10.100 Meter, in der sich das malaysische Flugzeug befunden hat, unschwer zu erreichen. Die MiG-29 verfügt über zwei Triebwerke mit hohem Schub, was ihr eine Geschwindigkeit von 2.000 Kilometer pro Stunde ermöglicht.
    7.1.4. Zugunsten der Theorie des Angriffs auf die Boeing 777 durch ein anderes Flugzeug sprechen auch die Daten der meteorologischen Bedingungen. Wetterbedingungen von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr am 17.07.2014 im Umkreis der Stadt Donetsk waren durch Regen und durchgehende Wolkendecke gekennzeichnet. Die Flugroute von Passagierflugzeugen verläuft über der unteren Grenze der oberen Wolkenschicht. In dieser Höhe gibt es nur Zirruswolken. Dies sind aufgelockerte, faserige weiße Wolken, dünn und transparent, manchmal mit dicken oder flockigen Formationen. Sie haben die Form von Bündeln und Bändern, erstrecken sich über den gesamten Himmel und konvergieren am Horizont. Durch diese Wolken ist der Himmel gut sichtbar. Die durchschnittliche Höhe vom Boden bis zu der unteren Grenze beträgt 7-10 km, ihre Dicke beträgt mehreren hundert Meter bis zu mehreren Kilometern. Der Angriff eines Kampfflugzeuges nach einem scharfen Aufstieg aus der Wolkenschicht dürfte für die Besatzung der Boeing 777 unerwartet gewesen sein. Vom Boden aus könnte ein solcher Angriff aufgrund der dichten Bewölkung in den mittleren und unteren Wolkenschichten nicht durch visuelle Inspektion entdeckt werden.
    Somit kann man mit hinreichender Sicherheit behaupten, dass die Boeing 777 im Horizontalflug in einer Höhe von 10.000 Fuß im Abschussbereich der Raketen- und Kanonenbewaffnung von Kampfflugzeugen - ob nun die MiG-29 oder die Su-25 - gewesen sein könnte.
    7.1.5. Berechtigte Frage: Welche Waffe führte zu der Zerstörung der Boeing 777 der Malaysischen Fluggesellschaft?
    Raketenbewaffnung
    Sowohl die MiG-29 als auch Su-25 können mit Nahkampf-Lenkflurkörpern R-60M ausgerüstet sein.
    Raketen R-60M, befestigt auf dem äußeren Träger des Flugzeuges
    R-60M
    Länge (m) 2,14
    Durchmesser (m) 0,12
    Spannweite der Flügel (m) 0,39
    Gewicht (kg) 45
    Gewicht des Gefechtskopfes (kg) 3,5
    Geschwindigkeit 2,5M
    Höhenbereich der Zielerreichung 0,03...20
    Maximale Schussreichweite 10/8 km
    Minimale Schussreichweite 0,3 - 0,25
    Die MiG-29 ist mit der 30-mm-Kanone GSch-301 ausgerüstet, die 1.500 Schüsse pro Minute abfeuern kann. Diese Kanone ist mit 150 Geschossen geladen, welche eine Wolfram-Legierung enthalten. Die effektive Reichweite des Beschusses von Luftzielen beträgt 200-800 m, bei Bodenzielen sind es 1.200-1.800 m. Solche Geschosse durchdringen ihr Ziel und hinterlassen einen perfekt runden Eintrittseinbruch, sie explodieren nicht in der Kabine und setzen diese nicht in Brand, jedoch können sie die Besatzung töten und Kabine zerstören. Typischerweise haben Eintrittsdurchbrüche nach innen gerichteten Kanten und Austrittsdurchbrüche nach außen gerichteten Kanten.


    Flugabwehrkanone Gsch-301
    Die Su-25 ist mit der Flugabwehrkanone Gsch-2-30 ausgerichtet.
    Flugabwehrkanone GSch-2-30
    Gsch-2-30 (GSch-2-30K)
    Träger Су-25, Су-39, (Ми-24П)
    Gewicht
    Geschossgewicht 390 g
    Patronengewicht 832 g
    Kanonengewicht 105 (126) kg
    Merkmale
    Kaliber 30 mm
    Anzahl der Läufe 2
    Munition 250 (750) patronen
    Schussgeschwindigkeit (300—2600)sch/min
    Effektive Reichweite der Luftzielabschüsse 200—800 m

    Darüber hinaus kann die Su-25 Kanonencontainer SPPU-22 mit einer doppelläufigen 23-mm Kanone GSch-23L tragen.
    Beide Arten von Kanonenbewaffnung führen bei einem Kampfeinsatz zu ähnlichen Beschädigungen ihrer Luftziele wie diese auf den Trümmern der Boeing 777 zu sehen sind.
    Schlussfolgerung bzgl. der Theorie Nr. 2:
    Somit ist die Maschine Boeing 777 nach Meinung der Analytiker der Russischen Union der Ingenieure sowohl von Nahkampf Luft-Luft-Raketen als auch von doppelläufigen 23-mm-Bordkanonen bzw. Kanonencontainer SPPU-22 mit doppelläufigen 23-mm Kanonen Gsch-23L getroffen worden. Dabei konnte bei dem Abschuss ein Laser-Distanzmesser bzw. ein Laser-Visier verwendet werden, der die eine erhebliche Schussgenauigkeit ermöglicht. Dafür sprechen die Art der Beschädigung und die Streuung der Fragmente: es gibt sowohl runde Durchbrüche, welche in der Regel infolge von Kanonenschüssen entstehen, als auch Sprengdurchbrüche, typisch für Raketen mit Pfeilgeschossen.
    8. Analyse der Trümmer

    Bei der Betrachtung der ersten Theorie über die Gründe des Absturzes wird klar, dass die Konfiguration der Durchbrüche in den Trümmern der Tragflächen und des Rumpfes des Flugzeuges kein typisches Bild der Beschädigung durch Munition einer Rakete des Typs „Buk-M1“ ergibt. Diese würde sehr deutliche und für diese Munition charakteristische Spuren hinterlassen. Im vorliegenden Fall sieht man jedoch, dass die Trümmer solche Spuren nicht aufweisen.
    Nach Einschätzung von Experten müssten im Falle des Abschusses durch das Boden-Luft-Flugabwehrraketensystem „Buk-M1“ Spuren von zahlreichen Durchbrüchen durch dessen Munition zu finden sein, was jedoch auf den Aufnahmen vom Absturzort nicht zu sehen ist.
    Bezüglich der Möglichkeit solcher Schäden bei der Verwendung von Nahkampf-Luft-Luft-Raketen sollte angemerkt werden, dass die Raketen R-60 (Su-27) und R-73 (MiG-29) beschränkt leistungsstarke Nahkampf-Raketen mit Infrarot-Zielortung sind. Der Radius der Treffer-Reichweite beträgt nur 3-5 Meter, eine Treffsicherheit gibt es nur beim direkten Kontakt, die Masse der Streumunition der R-60 (Su-27) beträgt 3,5 kg, bei der R-73 (MiG-29) sind es 3,5 kg. In der Streumunition ist ein fein gehackter Wolframdraht enthalten. Es handelt sich hierbei um relativ leistungsschwache Raketen, die ausschließlich für Ziele von geringer Größe konzipiert sind. Solche Raketen folgen der Wärmespur und sind in erster Linie für die Zerstörung von Triebwerken entwickelt worden. Naheliegender und logischer ist vielmehr die Annahme, dass der auf Bild 19 dargestellte Schaden für Geschosse einer Bordkanonen wie GSch oder SPPU charakteristisch ist.
    Schäden an der Tragfläche der „Boeing 777“ sind nicht charakteristisch für Treffer der Flug-abwehrraketensysteme „Buk-M1“.


    Beschädigte Tragfläche der „Boeing 777“

    Beschaffenheit der Schäden an der Kabine der Boeing 777
    Die Art der Eintritts- und Austrittsdurchbrüche im Cockpit (Pilotenkabine) der Boeing 777 entspricht voll und ganz Durchbrüchen von ca. 20-30 mm Kaliber-Geschossen der Bordkanonen eines Militärflugzeugs. Dies bekräftigt die zweite Theorie über den Absturz der Boeing. Dafür spricht auch die Art der Streuung der Durchbrüche auf der Oberfläche des Flugzeugs. Die Kanten der Rumpffragmente aus dem Cockpit auf der linken Seite sind von der Innen- zur Außenseite hin gebogen. Dies deutet auf erhebliche Zerstörungen hin, welche innerhalb der Kabine stattgefunden haben, und zwar als Folge der dynamischen Einwirkung der Geschosse auf die rechte Kabinenseite.
    Auf der Oberfläche sind charakteristische Eintrittsdurchbrüche sowie einige Austrittsdurchbrüche zu sehen. Die Kanten der Durchbrüche sind nach innen gebogen, sie sind deutlich kleiner und weisen eine runde Form auf. Die Austrittsdurchbrüche sind weniger deutlich herausgebildet und haben rissige Kanten. Darüber hinaus sieht man, dass die Austrittsdurchbrüche zweimal die Aluminium-Verkleidung durchbrochen und diese nach außen gebogen haben. Das heißt, die Streumunition (nach der Art der Einwirkung zu urteilen - Bordkanonengeschosse) haben die Pilotenkabine durchdrungen. Auch wurden geöffnete Nieten nach außen gebogen.
    Bruchstück der Boeing 777. Es sind deutliche Schäden an der Verkleidung zu sehen: Eintrittsdurchbrüche, verursacht einer 30-mm Kanone.
    Man sieht deutlich, dass die Kanten der Durchbrüche zur Innenseite der Verkleidung gebogen sind, charakteristisch für Geschosseintritte..
    Geschoss aus der Kanone GSch 2-30


    Art der Schäden in der Verkleidung der Boeing 777
    Art der Schäden in der Verkleidung der Boeing 777
    Bruchstück der Boeing 777.

    Ausgebrochene Nieten.


    Riss im Rumpf mit Kantenbiegung nach außen infolge eines inneren dynamischen Stoßes, dessen Ursache entweder eine Explosion im Flugzeug oder ein plötzlicher Innendruckabfall in großer Höhe gewesen ist.
    Das Gesamtbild der Durchbrüche und ihre Anordnung legen nahe, dass die Boeing 777 höchstwahrscheinlich von Geschossen der Bordkanone Gsch-2-30 oder des Kanonencontainer SPPU-22 mit einer doppelläufigen 23-mm Kanone Gsch-23L getroffen wurde, als Ziel wurde der Bereich der Pilotenkabine anvisiert. Hierbei haben die Geschosse das Cockpit durchschossen und beim Austritt Schäden auf der Flügeloberfläche verursacht (s. Bild 20).
    Beide Arten von Kanonenbewaffnung, im Kampf angewendet, fügen Angriffszielen in der Luft solche Schäden zu, welche auf den Fragmenten der Boeing 777 zu sehen sind.
    Die Art der Durchbrüche auf den Fragmenten der Verkleidung der Flügel und des Rumpfes, deren Aufnahmen in Informationsnetzwerken zur Verfügung gestellt wurden, geben Anlass zur Behauptung, dass hierbei Raketen-Kanonen-Bordbewaffnung angewendet wurde.
    9. Rekonstruktion der Ereignisse

    Basierend auf dem oben Dargelegten kann man zu den folgenden Schlüssen kommen:


    9.1. Bezüglich der Umstände des Absturzes der Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines.
    Das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines flog am 17.07.2014 die Route Amsterdam — Kuala Lumpur entsprechend dem von Fluglotsen festgelegten Korridor. Hierbei ist es am wahrscheinlichsten, dass die manuelle Steuerung abgeschaltet war und das Flugzeug vom Autopiloten entsprechend der am Boden festgelegten Route gesteuert wurde, welche von ukrainischen Fluglotsen korrigiert wurde.
    Um 17:17 - 17:20 Uhr befand sich die Boeing 777 in ukrainischen Luftraum in der Region der Stadt Donetsk in 10.100 m Höhe. Ein unerkanntes Flugzeug (vermutlich Su-25 oder Mig-29), das sich in einem Luftkorridor darunter befunden hat, gewann rasch an Höhe, tauchte unvermittelt aus den Wolken vor dem Passagierflugzeug auf und eröffnete das Feuer auf die Pilotenkabine (Cockpit) mittels Kanonenbewaffnung mit 30-mm oder kleinerem Kaliber. Diese Aktionen konnten sowohl von einem Piloten eines Kampfflugzeugs in „freier Jagd“ ausgeführt werden (unter Verwendung eines Bordradars), als auch von einem Flugzeugnavigationssystem unter Verwendung der Daten über die Luftlage durch ein Boden-Radars.
    Das Cockpit ist infolge zahlreicher Durchbrüche von Geschossen beschädigt worden, dadurch ist es ist abrupt zu einem Druckverlust gekommen. Dies und daneben mechanische Einflüsse zogen den sofortigen Tod der Besatzung nach sich. Der Angriff war unerwartet und dauerte Bruchteile einer Sekunde, die Besatzung konnte aufgrund dieser Umstände keine für solche Fälle vorgesehenen Signale aussenden, da der Flug in einem normalen Modus verlief und kein Angriff erwartet wurde.
    Da weder der Motor noch das hydraulische System noch andere für das Fortführen des Fluges wichtige Anlagen außer Betrieb gesetzt wurden, hat die vom Autopiloten gesteuerte Boeing 777 (was zum Regelfall gehört) den Horizontalflug fortgeführt und möglicherweise gleichmäßig an Höhe verloren.
    Der Pilot des unidentifizierten Kampfflugzeugs vollführte ein Manöver und näherte sich der Boeing 777 aus der hinteren Hemisphäre. Anschließend nahm das unidentifizierte Flugzeug einen Kampfkurs an, der Pilot initiierte mit der Bordausrüstung die Zielverfolgung, nahm das Ziel ins Visier und veranlasste den Start der Rakete R-60 bzw. R-73.
    Als Folge des Raketeneinschusses entstand ein Druckverlust in der Kabine, das Steuerungssystem des Flugzeuges wurde zerstört, der Autopilot wurde abgeschaltet, das Flugzeug stellte den Horizontalflug ein und und geriet ins Trudeln. Die daraus resultierende Überlastung führte zu einem mechanischen Versagen in großen Höhen.
    Entsprechend den Flugschreibern zerbrach das Flugzeug in der Luft, was nur bei einem vertikalen Fall aus der Höhe von 10.000 m möglich ist, dies kann nur bei Überschreiten der maximalen zulässigen G-Kräfte geschehen. In der Regel bedeutet ein solches Trudeln eine Unfähigkeit der Besatzung das Flugzeug zu steuern, etwa infolge eines Ausnahmefalles in der Kabine und nachfolgendem Luftdruckabfall in der Piloten- sowie in der Passagierkabine. Das Flugzeug wurde in großer Höhe zerstört, was die Tatsache erklärt, dass Flugzeugtrümmer über ein Territorium über 15 km² zerstreut wurden.


    9.2. Bezüglich der Partei, die den Tod der 283 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder verantwortet.
    Die Streitkräfte der selbsternannten Volksrepublik Donetsk verfügten zum 17.07.2014 weder über entsprechenden Kampfflugzeuge, welche in der Lage wären, ein Luftziel wie die Boeing 777 zu zerstören, noch über ein Netzwerk von Flugplätzen, noch über Mittel der Radarerfassung, Zielverfolgung und des Anvisierens.
    Kampfflugzeuge der Streitkräfte der Russischen Föderation haben den Luftraum der Ukraine nicht verletzt, was sowohl von der ukrainischen Seite als auch von Dritten Seiten bestätigt wird, welche die Lage auf dem ukrainischen Gebiet aus dem Weltraum beobachten.
    Zur Feststellung der wahren Sachlage ist es notwendig, objektiv und unparteiisch alle Umstände des Absturzes der malaysischen Boeing 777 zu untersuchen, tausende von Bürgern zu befragen, die etwas beobachtet haben konnten. Selbstverständlich sollten diese Befragungen von erfahrenen Fachleuten durchgeführt werden. Die richtigen Fragen zu stellen ist eine exakte Wissenschaft und zugleich eine große Kunst der Annäherung an die Wahrheit. Wichtige Informationen sind in den Trümmern und Fragmenten des abgestürzten Flugzeuges zu finden, jedoch ist diese Information leicht zu zerstören, zu verfälschen und zu verschleiern. Und es gibt viele Mitwirkende, die an der Verschleierung einer jeden realen Tatsache interessiert sind. Dies wird von der Tatsache belegt, dass die Ukraine, die Niederlande, Belgien und Australien am 8. August eine Vereinbarung unterzeichnet haben, dass Informationen über die Untersuchung des Absturzes nur bei Zustimmung aller Parteien weitergegeben werden dürfen. "Im Zusammenhang mit der Untersuchung werden immer noch Expertisen und andere Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt“, verkündete der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine Yuri Boychenko, „die Ergebnisse werden nach dem Abschluss der Untersuchung bei Zustimmung aller Parteien, die eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben, bekannt gegeben."
    Verzögerungen und ausweichendes Verhalten bzgl. einer vollständigen und objektiven Untersuchung unter Teilnahme von renommierten internationalen Organisationen lassen zweifeln, ob die beteiligten Parteien wahre Umstände des Absturzes der Boeing 777 der Fluggesellschaften Malaysia Airlines bekannt geben werden.

    Quelle: http://www.voltairenet.org/article185485.html

    LG

  10. #40
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    Westen will Kiews Schuld an Boeing-Absturz aus politischen Erwägungen nicht gestehen

    Der Bundesnachrichtendienst (BND), der die Schuld am Absturz einer malaysischen Boeing über der Ostukraine den Volksmilizen in die Schuhe schiebt, zweifelt nach Expertenansicht nicht daran, das die Maschine von der ukrainischen Armee abgeschossen worden war. „Aber der Westen kann das aus politischen Erwägungen heraus nicht gestehen“, sagte der russische Militärexperte Igor Korotschenko am Montag in Moskau.

    „Die Erklärung des BND, wonach die malaysische Passagiermaschine von einem ukrainischen Raketenkomplex des Typs ‚Buk‘ abgeschossen wurde, führt vor Augen, dass westliche Geheimdienste keine Zweifel daran haben, wer hinter diesem Verbrechen steht“, sagte Korotschenko in einem Interview mit dem TV-Sender Rossija 1. „Ein Bergarbeiter, der mühsam das Handhaben einer Kalaschnikow-Maschinenpistole erlernt hat, kann das technisch komplizierte Buk-System kaum bedienen. Offiziere werden für die Betreuung solcher Raketenkomplexe im Laufe von fünf Jahren ausgebildet“, sagte der Experte.
    Zuvor hatte der BND den ostukrainischen Volksmilizen vorgeworfen, den malaysischen Passagierjet mit einer bei der ukrainischen Armee erbeuteten Buk-Rakete abgeschossen zu haben. Laut deutscher Version explodierte die Rakete in unmittelbarer Nähe zum Flugzeug. Kiew selbst dementierte die Angaben.

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 283 Fluggästen, darunter 85 Kindern, und 15 Besatzungsmitgliedern an Bord war am 17. Juli von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs gewesen. Um etwa 15.20 Uhr MESZ verschwand sie von den Radaren, als die Maschine über der Ukraine flog. Nach Angaben russischer Fluglotsen befand sich die Boeing in diesem Augenblick etwa zehn Flugminuten bis zur russischen Grenze. Bei dem Absturz überlebte niemand. Noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.
    Quelle: http://de.ria.ru/society/20141020/269834121.html


    Wo sind hier die Beweise?
    Macht der BND jetzt auch Propaganda für US + CIA?



    Die kaufen Ihnen das auch nicht ab:

    http://www.http//deutsche-wirtschaft...s-nachrichten/

    Dünne Suppe: BND präsentiert „Plausibilitäten“ statt Beweise zu MH17

    Der Bundesnachrichtendienst (BND) tappt bei der Aufklärung des Abschusses von Flug MH17 im Dunklen: Dem parlamentarischen Kontrollgremium wurden keine handfesten Beweise, sondern nur „Plausibilitäten“ vorgelegt. Die Bundesregierung hat die geheimen Erkenntnisse offenbar gezielt jetzt geleakt: Die Steuerzahler sollen von den enormen Kosten abgelenkt werden, die im Zuge der Rettung der bankrotten Ukraine auf sie zukommen.

    Im Zuge der Aufklärung des immer noch völlig rätselhaften Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine spielen die Geheimdienste jene Rolle, die sie spielen müssen: Ihr Geschäft ist das der Desinformation. Geheimdienste spionieren um Auftrag der Regierungen. Ihr Geschäft besteht darin, Märchen und Legenden in die Welt zu setzen, um die politischen Ziele ihrer Regierungen zu unterstützen. Der BND-Chef unterliegt nicht der Wahrheitspflicht.


    Daher sind Geheimdienst-Informationen grundsätzlich nicht glaubwürdig. Doch im Fall der massiven Desinformationswellen, die den aktuellen Kalten Krieg mit Russland begleiten, werden Berichte von Geheimdiensten gerne für bare Münze genommen – vor allem von Medien, die vorschnell Dinge behauptet haben, die sich nicht sauber belegen lassen.

    So hat der Spiegel – entweder vom BND oder der Bundesregierung – nun einen kleinen Hinweis bekommen, was der BND den Bundestagsabgeordneten über den Abschuss von MH17 zu erzählen wusste. Die Ausbeute ist, gelinde gesagt, ziemlich mager: Der BND hat nämlich überhaupt keine Beweise dafür, dass die Rebellen im Osten den Flieger abgeschossen haben. Weil das jedoch die offizielle Lesart ist, hat der BND-Präsident Gerhard Schindler offenbar bei seinem Auftritt eine schön PowerPoint-Präsentation vorgelegt, aus der hervorgeht: Wenn man bestimmte Hinweise in einer bestimmten Richtung interpretiert, dann kann man zu einem bestimmten Schluss kommen, wenn man will.


    Die Tagesschau hat ihren Reporter Rainald Becker um eine Interpretation gebeten. Im TV klingt das alles ganz nett, aufgeschrieben ist es eher dürftig:


    Frage: Was sind das genau für Belege, die da präsentiert wurden?
    Rainald Becker: Ja, das ist das Wichtigste. Es sind eben Belege. Es sind keine Beweise. Der Bundesnachrichtendienst legt Wert auf die Feststellung, dass der BND-Präsident –, dass Gerhard Schindler eine Reihe von Plausibilitäten, nämlich diese Belege vorgelegt hat, die einen bestimmten Schluss sehr, sehr nahe legen.
    Das ist so in etwa, wie der BND sich einlässt. Es deutet alles darauf hin, dass diese BUK-Luftabwehr-Rakete von den pro-russischen Separatisten abgefeuert wurde. Das sind im wesentlichen Satelliten-Aufnahmen. Das sind Fotos, das sind Recherchen, das sind Gespräche, die natürlich ohne Angaben von Quellen jetzt dem Parlamentarischen Gremium vorgelegt wurden.


    Das Ganze hat ja schon am 8. Oktober stattgefunden. Also der Schluss liegt sehr nahe: Es waren die pro-russischen Separatisten.


    Frage: Nun unterliegen diese Sitzungen normalerweise der Geheimhaltung. Warum kommt die Information des BND gerade jetzt an die Öffentlichkeit?
    Rainald Becker: Ja, weil jetzt elf Tage später irgendjemand – vermutlich einer der Mitglieder des Parlamentarischen Kontroll-Gremiums -, wie man so schön sagt, das Wasser nicht halten konnte. Also es durchgestochen hat, es dem Nachrichtenmagazin, was berichtet hat, gesteckt hat. So kommt vieles raus, was in diesem eigentlich wirklich geheim tagenden Parlamentarischen Kontroll-Gremium besprochen wird.


    Beckers Umgang mit den Belegen dürfte ihm ein Sonderlob des BND eintragen: Er kommt, wie gewünscht, in wenigen Sekunden von der Aussage “Es sind keine Beweise” zum Schluss: “Es waren die pro-russischen Separatisten.” Die Erklärung vom nicht gehaltenen Wasser ist absurd – in einem Thema, das längst zur Achilles-Ferse der Merkel-Regierung geworden ist, weil die deutsche Öffentlichkeit Beweise fordert statt bloßer Behauptungen.


    Tatsächlich wäre es im Interesse der Hinterbliebenen von größter Bedeutung, wer das Flugzeug wirklich abgeschossen hat: Ein deutschen Anwalt klagt im Namen der Hinterbliebenen gegen die Regierung in Kiew, weil sie einen solch unsicheren Luftraum für zivile Überflüge hätte schließen müssen. Die Protokolle der Fluglotsen werden von der Bundesregierung unter Verschluss gehalten. Die Amerikaner sind längst zu dem Thema auf Tauchstation gegangen – offenbar, weil sie nicht beweisen können, was sie gerne beweisen würden. Die Russen verlangen als einzige hartnäckig Aufklärung. Die Aufzeichnungen der AWACS-Flugzeuge belasten die Ukraine.


    Was der BND in diesem Zusammenhang lanciert, sind wertlose Spekulationen – die den Spionen nur deswegen durchgehen, weil sie sich bei ihren Verdächtigungen und Schlussfolgerungen auf Geheimhaltung und anonyme Quellen zurückziehen können.
    Russische Beobachter vermuten, dass der BND die niederländische Untersuchung beeinflussen solle. Die Spekulation des Staatssenders RT scheint weit hergeholt.


    Denkbar wäre jedoch, dass Angela Merkel nach dem Gipfel in Mailand versuchen könnte, neuen Druck auf Russland aufzubauen: In Mailand haben sich die Ukraine und Russland zusammengetan, um der EU gemeinsam die Gasrechnung der Ukraine zu präsentieren, die Kiew der Gazprom noch schuldet.


    Die Kanzlerin dürfte ein vitales Interesse daran haben, dass die Öffentlichkeit in den kommenden Tagen abgelenkt wird: Denn in dieser Woche wird sich in Brüssel entscheiden, wieviele Milliarden die EU-Steuerzahler zur Unterstützung der Regierung Jazenjuk in die Ukraine pumpen müssen. Die Gasrechnungen, über deren Bezahlung sich Putin freuen wird, sind nur ein Bruchteil des Problems: Ein Minister aus Kiew erwartet, dass die Zahlungen alle bisherigen Vorstellungen übersteigen werden.


    Es ist daher für die Kanzlerin ganz praktisch, dass der Spiegel mit der Berichterstattung über den BND-Scoop auch in eigener Sache unterwegs ist: Das Magazin hat mit seinem ohne Fakten präsentierten Titel-Aufruf “Stoppt Putin jetzt!” nach der MH17-Katastrophe einen schweren Reputationsverlust hinnehmen müssen.

    Erfahrungsgemäß korrigiert der Spiegel jedoch Fehler gerne, indem er versucht, falsche Dinge mit zielgerichteten, nicht ergebnisoffenen Recherchen im Nachhinein zu untermauern.

    Dass die Tagesschau auf diesen Zug gerne aufspringt, liegt in der Natur der Sache: Auch die öffentlich-rechtlichen Sender haben sich bisher bis auf wenige Ausnahmen als treue Lautsprecher der Regierungs-Verlautbarungen in Sachen MH17 erwiesen. In der Berichterstattung über die Schüsse am Maidan ist in einigen Formaten jedoch offenbar mittlerweile wieder der journalistische Sachverstand eingekehrt (siehe Video von Monitor am Ende des Artikels).

    ...wann gibt es einen ECHTEN Untersuchungsbericht, mit allen Fakten wie Blackbox Auswertung, Funkverkehr mit Tower in Kiew, US-Satellitenbildern, AWACS-Aufzeichnungen....???

    LG










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