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Thema: RT Deutsch ab heute online

  1. #341
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    AW: RT Deutsch ab heute online

    Moskau: Kritik an der Zusammenarbeit mit Rechtspopulisten



    In Russland regt sich Kritik an den guten Beziehungen zwischen russischen Politikern und den Rechtspopulisten in der EU. Wortführerin der Kritiker ist Veronika Krascheninnikowa. Die Politologin ist Leiterin der Abteilung Außenpolitik der Regierungspartei „Einiges Russland“.

    Im Juli 2018 veröffentlichte Krascheninnikowa im russischen Wirtschaftsmagazin Ekspert eine mehrseitige Analyse über die europäischen Rechtspopulisten. Darin wies die Politologin nach, dass die rechtspopulistischen Parteien nicht vom Himmel gefallen sind, sondern von Personen initiiert wurden, die zu den ultranationalistischen und rechtsextremen Kräften in Europa gehören.

    Im Gespräch mit dem Journalisten Ulrich Heyden erklärt Krascheninnikowa, warum eine islamophobe und nationalistische Politik, wie sie die europäischen Rechtspopulisten betreiben, für Russland gefährlich ist. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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  2. #342
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    Rechtsgutachten bewertet EU-Verteidigungsfonds als illegal: Merkel-Sprecher ist das ziemlich egal...



    Die EU-Kommission hat den Entwurf einer Verordnung für die Einrichtung des "Europäischen Verteidigungsfonds" (EVD) vorgestellt: Mindestens 13 Milliarden Euro sollen ab 2021 für die Entwicklung neuer Waffensysteme wie die Euro-Drohne, ein Kampfjet der nächsten Generation sowie ein neuer deutsch-französischer Kampfpanzer bereit gestellt werden. Die EU-Mitgliedsländer haben dem Vorhaben "in seiner partiellen allgemeinen Ausrichtung" bereits zugestimmt. Doch es gibt ein Problem: Der Lissabon-Vertrag verbietet in Artikel 41 die Finanzierung militärischer oder verteidigungspolitischer Projekte aus dem EU-Haushalt. Die Rechtswidrigkeit des EVD bestätigt nun auch ein Rechtsgutachten, welches der Bremer Rechtswissenschaftler Andreas Fischer-Lescano im Auftrag der Linksfraktion für das EU-Parlament verfasst hat. Laut Fischer-Lescano verstößt der Verteidigungsfonds gegen EU-Recht. Der Jurist spricht von einem "Versuch des offenen Rechtsbruchs" durch die EU-Kommission. Zudem greife die Kommission mit ihrer Verordnung auch auf "unzulässige Art" in das Mitspracherecht des Bundestages ein. RT fragte auf der Bundespressekonferenz nach der rechtlichen Einschätzung der Bundesregierung zum Europäischen Verteidigungsfonds. Doch der Sprecher des Verteidigungsministeriums zeigte sich völlig unbeeindruckt von dem Rechtsgutachten und dem im Lissaboner EU-Vertrag festgelegten Verbot einer Finanzierung militärischer oder verteidigungspolitischer Projekte aus dem Gemeinschaftshaushalt.
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  3. #343
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    Vorankündigung: Große Pressekonferenz von Wladimir Putin am 20. Dezember

    Am 20. Dezember antwortet Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau auf Fragen von Journalisten aus aller Welt. Das ist bereits seine 14. Große Pressekonferenz. RT Deutsch überträgt den Event ab 10 Uhr deutscher Zeit mit deutscher Simultanübersetzung.

    Bei der Großen Pressekonferenz von Wladimir Putin handelt es sich um ein alljährliches Treffen mit russischen und ausländischen Journalisten, das seit dem Jahr 2001 durchgeführt wird. Am Anfang der Veranstaltung gibt der russische Präsident gewöhnlich wichtige sozialwirtschaftliche Kennwerte und Statistiken bekannt.
    Die vorige Pressekonferenz hat am 14. Dezember 2017 stattgefunden. Dafür waren 1.640 russische und ausländische Journalisten akkreditiert. Der Event dauerte 3 Stunden 40 Minuten lang. Innerhalb dieser Zeit beantwortete Wladimir Putin 73 Fragen.




    Quelle: https://deutsch.rt.com/russland/8132...m-20-dezember/
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  4. #344
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    Putin-Jahreskonferenz in Moskau: Die wichtigsten Aussagen

    Einmal im Jahr stellt sich der russische Präsident Wladimir Putin den Fragen der Internationalen Presse. Hier sind die wichtigsten Aussagen zu den Themen der Pressekonferenz zusammengefasst: Syrien, Kertsch, Sanktionen, globale Aufrüstung, Khashoggi-Mord und Gelbwesten.
    Vorfall von Kertsch eine "ukrainische Provokation"
    Der russische Präsident Wladimir Putin antwortete auf eine Frage zum Vorfall von Kertsch, dass "Präsident Petro Poroschenko ukrainische Soldaten in den Tod geschickt hatte", und fügte hinzu, dass solches ja "glücklicherweise nicht geschehen ist". Der russische Präsident hält Poroschenkos Vorgehen für eine "Provokation" in der Hoffnung, damit "seine Popularität" für die bevorstehenden ukrainischen Wahlen zu erhöhen.

    "Poroschenko hat seine Popularität vor der Wahl auf Kosten der Interessen des Landes erhöht. Das ist ein schlechter Weg. Provokationen sind immer schlecht, sie verschlimmern die Situation", sagte Wladimir Putin.
    Er wies darauf hin, dass ukrainische Schiffe die russische Seegrenze verletzt hätten und dass es nach Abschluss der strafrechtlichen Ermittlungen einfacher sein wird zu wissen, was mit dem festgehaltenen Militärpersonal geschehen soll.
    "Der Versuch, Probleme militärisch zu lösen, den wir seit Jahren in Kiew sehen, ist zum Scheitern verurteilt. Es ist eine Sackgasse", fügte er hinzu.
    Sanktionen gegen die Bewohner der Krim
    Wladimir Putin kam auf die Sanktionen zu sprechen, die die Bewohner der Krim betreffen, und verurteilte die westliche Logik in dieser Frage. "Sie waren Gegenstand von Sanktionen (bei) Visabeschränkungen, Finanztransaktionen, Versicherungen und so weiter... Dies betrifft fast alle Bewohner der Krim. Sie unterliegen Sanktionen. Nicht nur gegen die Führer, sondern gegen das ganze Volk der Krim", sagte er.

    "Von außen ist die Rede von der Annexion der Krim durch Russland. Was ist eine Annexion? Es handelt sich um eine militärische Besetzung. Wäre es eine militärisch geführte Besetzung, dann hätte das Volk der Krim nichts damit zu tun", fuhr der russische Präsident fort. "Warum sind die Sanktionen gegen sie?", fragte er dann rhetorisch, bevor er die Antwort gab: "Wenn es wegen der Abstimmung ist, dann, weil [der Westen] anerkennen muss, dass die Abstimmung stattgefunden hat."
    Schwächung der Rüstungskontrolle könnte zu einer globalen Atomkatastrophe führen
    Gegenseitige Rüstungskontrollmaßnahmen, die seit Jahrzehnten praktiziert werden, fallen nun auseinander, warnte Putin. Inzwischen gibt es einen wachsenden Trend, die tatsächliche Bedrohung durch einen Atomkrieg weltweit zu unterschätzen.

    "Die Gefahr, dass solche Entwicklungen Realität werden können, wird verschleiert oder negiert, es wird für unmöglich oder unwichtig gehalten", sagte Putin. "In der Zwischenzeit, wenn so etwas - Gott bewahre uns - doch passiert, würde eine ganze Zivilisation - oder sogar der Planet - untergehen."
    Nichtsdestotrotz wird die Hemmschwelle für den Einsatz von Atomwaffen weiter abgesenkt, da "es Ideen gibt, 'schwache' Atomwaffen herzustellen", stellte der Präsident fest. Ein weiterer gefährlicher Trend ist der Einsatz von nicht-nuklearen ballistischen Raketen. Während die USA die Versuche, diese Geschosse zu bauen, aufgegeben hatten, ist die Technologie dennoch vorhanden.
    "Das ist schrecklich, es sollte nicht so weit kommen. Dennoch gibt es immer noch die Möglichkeit, ballistische Raketen mit nicht-nuklearen Sprengköpfen zu verwenden."
    Putin bedauerte, dass "das internationale Rüstungskontrollsystem jetzt effektiv zusammenbricht". Im Jahr 2021 läuft auch der New Start-Vertrag aus, ein wichtiger Vertrag zwischen den USA und Russland, der ihre jeweiligen Atomwaffenarsenale stark reduziert hat. Aber es gibt keine praktikable zukünftige Alternative dazu.

    Kashoggi-Mord als Zeichen der Doppelmoral
    Der russische Präsident betonte die unterschiedliche Behandlung des Falles Skripal und des Falles Khashoggi durch die internationale Gemeinschaft. Er stellte fest, dass der ehemalige russische Doppelagent nicht gestorben sei, im Gegensatz zum saudischen Journalisten, und betonte, dass nur Moskau von Sanktionen betroffen sei. "Das Ziel ist es, die Entwicklung Russlands so weit wie möglich zu verlangsamen", erklärte er.
    "Wir werden als Rivale wahrgenommen", fuhr der russische Präsident fort, der zum Thema Sanktionen einen Neuanfang machte. Er fügte hinzu, dass Russland "in seiner Geschichte" öfter mit Sanktionen konfrontiert worden sei. "Politisierte Russophobie wird vom Westen genutzt, um Russland als Konkurrenten auf der internationalen Bühne einzudämmen", analysierte er.
    Dopingvorwürfe an russische Athleten

    Ein Sportjournalist fragte nach Doping und entsprechenden Vorwürfen gegenüber Russland. Kann Russland sagen, dass es sich mit seinem Dopingproblem befasst hat? Putin sagte, dass es in Russland Probleme mit dem Doping gab, bestritt aber, dass es jemals ein staatlich gefördertes Dopingkonzept gegeben hat. Aber die Regierung hatte es zumindest versäumt, Dopingfälle richtig anzugehen, und ehrliche Sportler haben darunter gelitten.

    Russland hat seit Beginn der Skandale viel getan, um seine Anti-Doping-Infrastruktur zu verbessern. Eine WADA-Delegation arbeitet derzeit daran, dies zu überprüfen. Was den politischen Aspekt der Doping-Vorwürfe betrifft, so hofft Putin, dass sie eines Tages beseitigt werden können.
    Die Zukunft Syriens
    Zur Lage in Syrien erklärte der russische Präsident zunächst, dass er sich mit dem amerikanischen Präsidenten über den Sieg gegen Daesh einig sei. "Wir haben entschlossen zugeschlagen", sagte er.

    Er wies jedoch auf die Bedrohung durch Kämpfer des Islamischen Staates in anderen Regionen und Nachbarländern hin: "Das ist eine große Gefahr für uns alle."

    "Was den Abzug der amerikanischen Truppen betrifft, so weiß ich nicht, was das bedeutet. Amerikanische Truppen sind seit 17 Jahren in Afghanistan und jedes Jahr sagen sie, dass sie das Land verlassen werden, aber sie sind immer noch da", sagte der russische Präsident unter Bezugnahme auf die Ankündigung von Donald Trump über den Abzug seiner Truppen aus Syrien. "Wir haben keine Informationen über den Rückzug von Amerikanern aus Syrien", sagte er.
    "Wir machen Fortschritte auf dem Weg zu einer politischen Lösung", erklärte er zur Lage in Syrien und hob die jüngsten Fortschritte bei der Einrichtung eines Verfassungsausschusses im Land hervor.

    Er erinnerte daran, dass im Einvernehmen mit Präsident Bashar al-Assad, aber auch mit der Türkei und dem Iran eine Liste von Personen erstellt worden sei, die diesen Ausschuss bilden sollten. "Wir haben diese Liste den Vereinten Nationen vorgelegt", sagte er und er hoffe, dass sich so die Situation bis Anfang des Jahres verbessern könnte.
    Die Beziehung zur Türkei

    Ein türkischer Journalist fragte nach Putins Einstellung zu Kemal Atatürk und den russisch-türkischen Beziehungen. Er sei "ein großer Mensch, der viel für die türkische Nation getan hat, und ein guter Freund Russlands", antwortete Putin. Was die Beziehungen betrifft, so entwickeln sie sich gut, auch wenn einige Interessen der beiden Nationen nicht übereinstimmen. Russland respektiert die türkischen Interessen in Syrien und sieht, dass Ankara bereit ist, Kompromisse einzugehen, wenn es um die russischen Interessen geht. Die persönliche Haltung von Präsident Erdoğan trägt zu dieser Situation bei, so dass Russland seine Führungsrolle in der Türkei positiv sieht, fügte Putin hinzu.
    Über die Bewegung der Gelbwesten
    Zu den Gelbwesten vertrat der russische Präsident die Ansicht, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise "Zündstoff" für jede Unzufriedenheit sei. "Es sind in der Regel die Franzosen, die demonstrieren", fuhr er fort und betonte, dass sie von einer großen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden.

    "Meiner Meinung nach ist das Verhalten der Behörden sehr unangemessen", fuhr er fort und stellte die Entscheidung der französischen Regierung in Frage, die Kraftstoffsteuern zu erhöhen.
    Erhöhung des Renteneintrittsalters in Russland
    Auf die Renten zurückzukommend verteidigte Putin die Notwendigkeit, die Funktionsweise des Rentensystems in Russland zu ändern. Wenn es jetzt nicht getan würde, müsste Russland das Rentenalter einige Jahre später anheben, weil es von der demographischen Situation im Land bestimmt wird.

    Putin antwortete auf die Kritik der Kommunistischen Partei, die das Rentenalter beibehalten wollte, und sagte, dass ihre populistischen Experimente zum Zusammenbruch der Sowjetunion führten und dass Russland heute viel kleiner wäre, wenn man ihnen freie Hand ließe.


    Quelle: https://deutsch.rt.com/russland/8138...sten-aussagen/
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  5. #345
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    AW: RT Deutsch ab heute online

    LIVE: Große Pressekonferenz von Wladimir Putin (mit deutscher Simultanübersetzung)


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  6. #346
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    Warum das "schwarze Schaf" Relotius den Qualitätsmedien nur den Spiegel zeigt



    Der Starreporter des Spiegel Claas Relotius, der zum schwarzen Schaf der Branche gemacht wird, hat lediglich das Spiel der Qualitätsmedien perfektioniert. Er hat mit seinem ausgeprägten Gespür für das Gewünschte, wenn auch ungewollt, dem Spiegel und dem Rest der Branche den Spiegel vorgehalten.
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    AW: RT Deutsch ab heute online

    Trumps Abzug aus Syrien: Transatlantische Sorge um die "liberale Ordnung"

    Kaum verkündete US-Präsident Donald Trump die Absicht, die US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, erfasste eine Woge der Empörung die transatlantische Staatengemeinschaft. Der IS sei noch nicht besiegt und die Kurden würden "verraten". Ist die Kritik gerechtfertigt?


    US-Präsident Donald Trump begründete die Ankündigung die offiziell 2000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, damit, dass man den "Islamischen Staat" (IS) besiegt habe. Zudem könnten die Vereinigten Staaten nicht länger der "Weltpolizist" sein. Das ist zwar ohnehin reiner Zynismus, sorgte aber dennoch für Schweißperlen und vehemente Kritik im Washingtoner Polit-Establishment. Empörung herrscht ebenso in London und Paris vor. Auch die Bundesregierung zeigt sich - etwa in Form von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen oder Außenminister Heiko Maas - entsetzt über die Ankündigung des US-Präsidenten. Das Argument: Der IS sei noch nicht vollständig besiegt und durch einen Abzug würden die USA die Kurden "verraten".

    Mehr zum Thema: "Ich habe nie gesagt, ob schnell oder langsam": Trumps Plan für Syrien-Abzug bleibt nebulös

    Im Falle Syriens offenbart sich allerdings, dass Washington im Rahmen der Operation Inherent Resolve ein doppeltes Spiel spielt. Nicht zuletzt geht die Entstehung der Terrororganisationen Al-Kaida und IS auf das Konto der eigenen militärischen Abenteuer zurück. Was die marxistisch-leninistisch geprägten Kurden in der Region anbelangt, nutzt man diese gerne zur Durchsetzung der eigenen Interessen, ohne sich jedoch mit den Zielen und politischen Ideen der Kurdenorganisationen zu solidarisieren. Der "Verrat" ist Teil des Konzepts.


    Quellenverzeichnis:
    America’s Marxist Allies Against ISIS
    As Turkey Attacks Kurds in Syria, U.S. Is on the Sideline
    Continued US Occupation of the Middle East Does Not Suppress Terrorism, It Causes It
    Department of Defence Information Report, not finally evaluated intelligence
    Deshalb versetzt Trumps Truppenabzug die Welt in Unsicherheit

    PKK | Terrorlisten
    Röttgen enttäuscht über Rückzug der USA als Weltordnungsmacht
    Shadow Wars: The Secret Struggle for the Middle East
    Statement by the President on Airstrikes in Syria
    Syria’s Second-Biggest Oil Field Is Operational Again
    The legacy of U.S. Support to Kurds: Two major episodes
    U.S. Policy and Strategy in the Middle East
    US puts multimillion dollar bounties on 3 PKK leaders
    US-Senator: US-Truppenabzug aus Syrien wird verlangsamt, um "großen Sieg Irans" zu verhindern
    US watched ISIS rise in Syria and hoped to ‘manage’ it — Kerry on leaked tape
    We finally know what Hillary Clinton knew all along - US allies Saudi-Arabia and Qatar are funding ISIS


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  8. #348
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    Deutscher Journalisten-Verband fordert: Keine Rundfunklizenz für RT


    Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat aufgerufen, dem russischen TV-Sender RT keine Rundfunklizenz zu erteilen. Für den DJV ist RT kein Massenmedium, sondern ein Propagandainstrument. Der russische Sender hatte den DJV einst selbst mit einer Falschmeldung erwisch



    Der DJV fordere die Landesmedienanstalten auf, dem Kanal Russia Today für seine Webseite RT Deutsch keine Rundfunklizenz zu erteilen, teilte der Verband am Freitag mit. In der Mitteilung wird der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall mit den Worten zitiert: „Russia Today ist für uns kein Informationsmedium, sondern ein Propagandainstrument des Kreml (…) „das mit Desinformation Politik zu machen versucht.“

    Laut Überall hat RT in der Vergangenheit „immer wieder Geschichten erfunden oder tatsächliche Ereignisse einseitig dargestellt“. Es sei unverständlich, dass der langjährige MDR-Chefredakteur offenbar seinen Ruf aufs Spiel setze, um Putins Sprachrohr den Weg an die Seite des Qualitätsrundfunks zu ebnen.

    Mit diesem Statement reagierte der DJV-Vorsitzende auf Berichte, nach denen der Medienberater und frühere MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich von RT damit beauftragt sein soll, die Erteilung einer Rundfunklizenz an RT Deutsch in die Wege zu leiten.

    Vor rund zwei Jahren hatte RT den DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner „faktenfreier Verleumdung“ unter „Einsatz von Fake News“ im Fall Lisa bezichtigt.
    Grund dafür war Zörners Behauptung, RT Deutsch habe „das Märchen einer angeblichen Vergewaltigung in die Welt gesetzt und damit diplomatische Verwicklungen ausgelöst“. Der DJV-Sprecher gestand damals ein, dass seine Behauptung falsch gewesen sei, und entschuldigte sich.

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  9. #349
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    Der „vierte Weltkrieg“ gegen den Terror: Ein Krieg um wirklich jeden Preis



    Längst ist der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ als integraler Bestandteil der internationalen Beziehungen fest im kollektiven Bewusstsein verankert. Noch zu selten wird er hinterfragt. Aktuelle Zahlen verweisen derweil auf dessen furchtbare Bilanz. Der 11. September gilt als wohl markanteste geopolitische Zäsur der jüngeren Zeitgeschichte.

    Die fatalen New Yorker Anschläge bildeten den Auftakt zu einem beispiellosen Feldzug gegen die eigene Interpretation des „Bösen“. Die so oft gestellte Frage „Was haben die nur gegen uns?“ ist dabei rein rhetorisch und wird gleich selbst beantwortet. Es ist demnach schlicht „unsere Art zu leben“ die bei den islamistischen Fanatikern die Sicherungen durchbrennen lässt. „Die eigenen Werte verteidigen“ lautet seitdem das Credo im Kampf gegen den „Islamismus“.

    Seit Jahren ist dabei bekannt, dass etwa der dritte Golfkrieg auf einem Lügenkonstrukt zur Rechtfertigung eines Regime-Change diente. Viele dürften allerdings nach wie vor weniger vertraut sein, mit dem schieren Ausmaß an Leid und Zerstörung die der „Kreuzzug“ seit dem 11. September 2001 über den Nahen Osten brachte. Ganz zu Schweigen von den astronomischen Kosten für eine Militärmaschinerie die seither ihr Netz immer enger um die Welt spannt – und dabei auf den ständigen Nachschub an Feindbildern angewiesen ist.

    Tatsächlich lässt sich anhand jüngster Zahlen festhalten, dass sich etwa die Zahl radikalisierter Muslime und Dschihadisten seit den Anschlägen des 11. Septembers vervielfacht hat. Von der enormen Zahl an Menschenleben die der Antiterrorkrieg bislang forderte, ganz zu schweigen. Der vor knapp zwanzig Jahren ausgerufene Krieg sei schon längst zum Selbstzweck geworden, sagen die Einen, während die Anderen davon ausgehen, dass er schon immer Selbstzweck war.
    Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/


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