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Thema: G20-Staaten:

  1. #1
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    G20-Staaten:

    G 20 sehen Zusatzwachstum von zwei Billionen Dollar

    Mit 800 Maßnahmen soll die weltweite Wirtschaft kräftig wachsen. Kanzlerin Merkel lobt beim G-20-Treffen zudem die Bankenregulierung und einen Durchbruch beim Freihandel.




    Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...kenregulierung
    und auch: http://www.nachrichten.at/nachrichte...;art15,1540525

    Erfolge bei Bankenregulierung

    Die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) haben sich zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfeltreffens im australischen Brisbane auf Reformmaßnahmen zur Ankurbelung des weltweiten Wirtschaftswachstums verständigt. Ziel sei es, bis zum Jahr 2018 ein zusätzliches Wachstum von 2,1 Prozent zu erreichen, hieß es am Sonntag in einer Erklärung.


    Der Plan fällt laut den Worten von Australiens Finanzminister Joe Hockey durchaus ehrgeizig aus. Damit würde die globale Wirtschaftsleistung einen Schub von zwei Billionen Dollar erhalten, sagte er. Millionen neuer Arbeitsplätze würden geschaffen.
    APA/AP/Andrew Taylor
    Australiens Premier Tony Abbott und Merkel kuscheln mit einem Koala

    Gemeinsames Vorgehen gegen Steuerflucht

    Zugleich verständigten sich die G-20 auf eine weltweite Bekämpfung der Steuerflucht durch multinationale Unternehmen. Künftig sollen Firmen ihre Gewinne in dem Land versteuern, in dem sie erzielt wurden. Die jüngste Berichterstattung über in Luxemburg operierende Firmen hatte deutlich gemacht, dass viele Konzerne Gewinne innerhalb des eigenen Unternehmens verschieben, um sie künstlich kleinzurechnen und den Rest am Standort mit dem niedrigsten Steuersatz zu versteuern.
    Großkonzerne können aber weiter in vielen Teilen der Welt auf eine vertrauliche Behandlung ihrer Steuersparmodelle hoffen. Ein Vorstoß von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, rasch einen automatischen Austausch über die Praktiken zwischen Staaten festzuschreiben, lief beim G-20-Gipfel ins Leere. Frühestens 2017 oder sogar erst Ende 2018 soll in den führenden Wirtschaftsnationen eine solche Vereinbarung greifen - vorausgesetzt, der gesetzliche Rahmen ist geschaffen.
    Regulation von Schattenbanken auf den Weg gebracht

    Grund zur Freude hatte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Die G-20 hat ihre Forderung nach einer strengeren Bankenregulierung abgesegnet. Die systemrelevanten Banken seien nun weltweit reguliert, sagte Merkel kurz vor dem Ende des Gipfels. Damit müssten die Steuerzahler bei einem Zusammenbruch solcher Institute nicht mehr zahlen. Bis 2016 sollen auch Schattenbanken wie Hedgefonds reguliert sein. Dafür habe die G-20 einen Fahrplan verabschiedet, sagte Merkel.
    Bekenntnis zum Klimaschutz

    Tempo wollen die G-20-Staaten auch beim Klimaschutz machen. Bis zum ersten Quartal nächsten Jahres sollen alle Teilnehmer an der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris ihre geplanten nationalen Beiträge zum Kampf gegen die Erderwärmung melden, hieß es am Sonntag im Kommunique zum Abschluss des Gipfels. „Wir unterstützen energische und wirksame Aktionen, um den Klimawandel anzupacken.“ Gemeinsam wollten die G-20-Staaten mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um in Paris ein Protokoll oder eine Vereinbarung mit rechtlich bindender Wirkung für alle zu verabschieden.
    Scharfe Rüge an die USA

    Die USA mussten sich in Brisbane eine Rüge gefallen lassen. Die anderen Wirtschaftsnationen zeigten sich tief enttäuscht, dass die Vereinigten Staaten die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) nun schon seit vier Jahren blockieren. „Wir fordern die USA auf, sie (die Reformen, Anm.) zu ratifizieren“, hieß es in der Abschlusserklärung. Sollte das nicht geschehen, behalten sich die Partner weitere Schritte vor, um die Reformen umzusetzen.
    Es gibt bisher keine Mehrheit im US-Kongress für die Neuordnung, die aufstrebenden Ländern wie China und Indien mehr Einfluss in der mächtigen Finanzorganisation geben soll. Da die USA eine Sperrminorität bei Abstimmungen haben, könnten die anderen Staaten den größten IWF-Anteilseigner nicht einfach überstimmen.
    Ukraine-Krise überschattete den Gipfel

    Überschattet wurde der Gipfel vom Streit zwischen dem Westen und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine-Krise. US-Präsident Barack Obama warf Putin vor, dessen Ukraine-Politik sei eine Gefahr für die Welt. Die russische Führung wies dagegen Vorwürfe zurück, sie destabilisiere das Nachbarland. Die EU drohte Russland mit neuen Sanktionen, die von den USA hingegen abgelehnt wurden.
    Putin: „Muss am Montag wieder arbeiten“

    Putin, der viel Kritik anhören musste, fehlte beim abschließenden Mittagessen am Sonntag und der Unterzeichnung der Gipfelergebnisse. Gerüchte, seine vorzeitige Abreise könnte mit dem Ukraine-Konflikt in Zusammenhang stehen, wies Putin am Sonntag zurück. „Damit es nur keine Spekulationen gibt. Ich bin nicht zum allgemeinen Essen geblieben, aber unser Finanzminister nahm daran teil“, sagte er am Sonntag.

    „Wir müssen von hier aus neun Stunden nach Wladiwostok fliegen und dann noch einmal neun Stunden bis Moskau. Dann müssen wir noch nach Hause. Und Montag geht es schon wieder zur Arbeit.“ Und vier bis fünf Stunden schlafen wolle er auch noch. Auf dem Gipfel kam Putin auf jeden Fall nicht viel zum Schlafen. Er führte mehrere Einzelgespräche mit Regierungschefs, sein Treffen mit Merkel dauerte am Samstag bis tief in die Nacht.
    meldet ORF: http://orf.at/stories/2253910/225391
    ..auch Putin mit Koala


    ...und hier geht die Hetze gege Putin weiter:


    G20 Ends Abruptly as Obama Calls Putin a Jackass


    ST. PETERSBURG (The Borowitz Report)—Hopes for a positive G20 summit crumbled today as President Obama blurted to Russia’s Vladimir Putin at a joint press appearance, “Everyone here thinks you’re a jackass.”


    The press corps appeared stunned by the uncharacteristic outburst from Mr. Obama, who then unleashed a ten-minute tirade at the stone-faced Russian President.
    “Look, I’m not just talking about Snowden and Syria,” Mr. Obama said. “What about Pussy Riot? What about your anti-gay laws? Total jackass moves, my friend.”



    As Mr. Putin narrowed his eyes in frosty silence, Mr. Obama seemed to warm to his topic.
    “If you think I’m the only one who feels this way, you’re kidding yourself,” Mr. Obama said, jabbing his finger in the direction of the Russian President’s face. “Ask Angela Merkel. Ask David Cameron. Ask the Turkish guy. Every last one of them thinks you’re a dick.”
    Shortly after Mr. Obama’s volcanic performance, Mr. Putin released a terse official statement, reading, “I should be afraid of this skinny man? I wrestle bears.”
    weiter: http://www.newyorker.com/humor/borow...utin-a-jackass (ist zwar eine Satire aber doch gemein)


    ...im Großen und Ganzen hat dieser Gipfel eigentlich nichts gebracht!
    (bzw. außer Kosten nichts für Uns) TIPP wurde hoch gelobt, Wirtschaftswachstum in Billionenhöhe verordnet. (fällt unter Wunschtraum)

    Ein riesiger "Arroganter Sauhaufen"
    Nur alles leere Worte, die Reichen werden reicher und die Armen noch Ärmer.
    Putin wird weiter die Schuld an der Ukrainekriese in die Schuhe geschoben und ins politische Abseits verdrängt, sogar als >Feind für den Weltfrieden bezeichnet< weil er nicht mehr zulassen will das man ukrainische Russen wie Vieh abschlachtet. Weil er es gewagt hat vier Schiffe in der nähe Australiens zu platzieren, zwischen 20 NATOt-Schiffen. Über MH17 hat man auch nicht gehört. Was zuhören war ist das alle über eine Verschärfung der Sanktionen nachdenken....


    LG

  2. #2
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    Obama - Man marschiert nicht in andere Länder ein

    Die Chuzpe des Westen ist nicht zu überbieten. Chuzpe, Jiddisch für "Frechheit, Anmassung, Dreistigkeit und Unverschämtheit". Was die westlichen Staatsmarionetten am G-20 Gipfel von sich gegeben und Präsident Putin vorgeworfen haben, schlägt wirklich alles was es an Lügen und Doppelmoral gibt. Putin hat deshalb dem Gastgeber, Australiens Premier Tony Abbot, gesagt, er wird am gemeinsamen Mittagessen und an der Unterzeichnung des Abschlussprotokolls am Sonntag nicht teilnehmen. Für leeres Geschwätz hätte er keine Zeit.

    Was man sonst nicht hört, Putin im Gespräch mit Abbot

    Ich nehme an er dachte für sich, diesen Scheiss müsse er sich nicht länger anhören. In Diplomatensprache sagte Putin, er müsse schliesslich am Montag wieder arbeiten und die Flugzeit nach Hause wäre sehr lang. "Wir müssen von hier aus neun Stunden nach Wladiwostok fliegen und dann noch einmal neun Stunden bis Moskau. Dann müssen wir noch nach Hause. Und Montag geht es schon wieder auf die Arbeit." Dann fügte er hinzu: "Ich bin zu Tony gegangen, er hat das mit Verständnis aufgenommen. Es gibt also hier keine anderen Gründe", meinte Putin (grins).

    Der Gipfel der Frechheit war der belehrende Vorwurf von Obama gegenüber Putin, "Man marschiert nicht in andere Länder ein". Putin dürfe nicht weiter internationales Recht brechen, schwere Waffen an prorussische Separatisten liefern und das Minsker Abkommen missachten, sagte Obama. Er sei sich hier mit den EU-Spitzen einig.

    "Wir sind auch sehr standfest in der Notwendigkeit den Kern der internationalen Prinzipien aufrecht zu erhalten ... man marschiert nicht in andere Länder ein oder finanziert Proxies und unterstützt diese in einer Art, um ein Land auseinander zu brechen das Mechanismen hat für demokratische Wahlen."

    WIE BITTE, PRINZIPIEN???

    Erstens, wann sind russische Soldaten in der Ukraine einmarschiert? Ist doch voll gelogen. Wo sind die Beweise? Zweitens, wer ist in den letzten 70 Jahren in 60 Länder einmarschiert? Wer führt Krieg in Afghanistan und im Irak und hat Soldaten dort stationiert? Wer liefert den Terroristen in Syrien und Libyen Waffen? Wer stürzt ständig Regierungen? Wer hat Soldaten in die Ukraine geschickt für NATO-Manöver? Wer hat den gewaltsamen Putsch in Kiew inszeniert und Faschisten an die Macht gebracht? Wer erlaubt den Nazi-Banden einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung der Ostukraine zu führen? Die USA zusammen mit seinen Lakaien aus Europa. Obama spricht nur über sich selber!!!

    Aber die Unverschämtheiten gehen weiter. Obama warf Putin vor, Moskau stelle eine Gefahr für die Welt dar. "Wir sind federführend im Umgang mit Ebola in Westafrika und in der wir der russischen Aggression gegen die Ukraine widerstehen, die eine Bedrohung für die Welt darstellt, wie wir mit dem entsetzlichen Abschuss von MH17 gesehen haben," sagte Obama. Ach ja? Wer ist denn der wirklich grösste Kriegstreiber der Welt? Wer bombardiert ständig andere Länder? Doch nur Washington!

    Wer hat denn bisher einen Krieg verhindert? Es ist die ausserordentliche Besonnenheit und Politik von Präsident Putin. Jeder andere Staatsführer hätte schon längst zugeschlagen, bei diesen ständigen Provokationen, Drohungen und Heranrücken durch das Pentagon und die NATO unmittelbar an die russische Grenze. Obama wirft Putin Expansions- gelüste vor, hat aber in Brisbane den alleinigen Führungsanspruch Amerikas im asiatisch-pazifischen Raum untermauert. Am Rande des G20-Gipfels kündigte er an, das Engagement der USA zu vertiefen, "und dafür alle Mittel zu nutzen".

    Obama hielt seine Rede nicht bei einer offiziellen G20-Veranstaltung, sondern am Rande des Gipfels - in einer Universität. "Ich will heute sagen: Die amerikanische Führung im asiatisch-pazifischen Raum wird immer ein fundamentaler Bestandteil meiner Aussenpolitik sein. Wir werden tagein, tagaus daran arbeiten, unser Engagement zu vertiefen - und dafür alle Mittel nutzen, die uns zur Verfügung stehen: diplomatisch, militärisch, wirtschaftlich, entwicklungspolitisch und mit der Kraft unsere Werte und Ideale." Er fügte hinzu: "Am Ende dieses Jahrzehnts wird die Mehrheit unserer Marine und unsere Luftwaffe aus dem Pazifikraum heraus agieren. Denn die USA sind eine pazifische Macht, und werden es immer sein."

    Was für eine Arroganz und Anmassung? Der Pazifik gehöre den USA, egal was die anderen Anrainerstaaten denken oder für Interessen haben. Die Grossmächte in dieser Region haben nichts zu wollen, wie Russland, China, Indonesien und Indien. Mit Flugzeugträgern die vor der Küste Chinas herumkreuzen wird der imperialistische Machtanspruch Washingtons betont. Was die Briten als damalige Kolonialherren schon vor hunderten Jahren mit "Kanonenboot-Diplomatie" gegenüber China durchführten, macht die USA seit dem II. Weltkrieg gleich, arrogantes Herrschaftsdenken. Die gleiche aggressive Expansionspolitik betreibt die USA im Baltikum, in Osteuropa und in Zentralasien. Aber Obama hat die Frechheit Putin vorzuwerfen, Russland würde sich ausdehnen wollen.

    Die generelle Parole die man unter den folgsamsten Schosshunden Washingtons abgesprochen hatte war, Putin zu demonisieren und zu isolieren. Kanada wurde als Wadenbeisser bestimmt und hat Präsident Putin in Brisbane während des G20 angekläfft. Als Putin am Samstag auf den kanadischen Premierminister Stephen Harper zuging, um ihm die Hand zu geben, sagte Harper: "Ich gebe Ihnen schon die Hand, aber ich habe nur eines Ihnen zu sagen: Sie müssen aus der Ukraine raus." Darauf reagierte Putin ganz gelassen und sagte: "Das ist unmöglich, weil wir sind gar nicht dort."

    Ich sage es noch mal, ich bewundere Putin wie ruhig er diese Lügerei und Tatsachenverdrehung der westlichen "Kollegen" sich ständig anhört. Ich hätte schon längst die Geduld verloren und dieser Dreckbande eins in die Fresse gehauen. Die einzige Sprache die sie verstehen, eins vor dem Latz knallen. Alles andere wird als Schwäche betrachtet. Deshalb verstehe ich völlig, dass Putin jetzt russische Militärflugzeuge und Kriegsschiffe vor die europäische, amerikanische und australische Küste auffahren lässt. Der kriegshetzerische Westen soll mal umgekehrt erleben was sie selber ständig machen.

    Hier etwas Nachhilfeunterricht in Geschichte, damit ihr versteht was ich meine. Anfang der 1960-Jahre wollten die Pentagon-Generäle und überhaupt der Militärisch-Industrielle-Komplex unbedingt gegen die Sowjetunion einen atomaren Erstschlag durchführen. Man fühlte sich gegenüber Moskau haushoch überlegen. Von 1959 an stationierten die USA in Italien eine Staffel mit 25 und in der Türkei zwei Staffeln mit je 25 nuklear bestückten Mittelstreckenraketen vom Typ Jupiter, die auf die UdSSR gerichtet waren. Im April 1962 wurden die amerikanischen Thor- und Jupiter-Atomraketen in der Türkei einsatzbereit gemacht. Ein klares Zeichen für Moskau, diese konnten nur zu einem atomaren Erstschlag genutzt werden.

    Zudem fuhren auf den Meeren US-U-Boote mit Polaris-Atomraketen vor die Küste. Diese "Submarine Launched Ballistic Missiles" konnten auch unter Wasser abgefeuert werden und waren entsprechend schwer zu treffen. Die Sowjetunion hatte zu dem Zeitpunkt nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Erst als Moskau im Gegenzug und als Reaktion darauf Atomraketen auf Kuba stationierte, nur 90 Kilometer vor Florida, lenkte Washington ein. Den kriegshetzerischen Amerikanern musste klar gemacht werden, "was ihr könnt, können wir auch", und sie riskieren die eigene Vernichtung, sollten sie die Sowjetunion angreifen. Nur durch diese deutliche Drohung einigte man sich dann, auf beiden Seiten die Raketen zurückzuziehen.

    Klar wird die "Kuba-Krise" vom Westen nur einseitig und falsch dargestellt, die Russen wären die Bösen gewesen und selber hat man nichts dazu beigetragen, genau wie jetzt auch. Von einer eigenen Expansion, Aggression und Auslöser der Krise will man nichts wissen, genau wie jetzt auch. Der "Westen" hat schon immer sich als Unschuldslamm dargestellt und Tatsachenverdrehung und Geschichtsfälschung betrieben. Sie leugnen auch jetzt hinter dem gewaltsamen Putsch in Kiew gewesen zu sein, der die ganze Krise in der Ukraine überhaupt ausgelöst hat. Wie immer ist der Russe der Bösewicht und sie selber Heilige. Man stelle sich vor, Moskau hätte einen pro-russischen Putsch in Mexiko inszeniert und würde Soldaten unmittelbar an der US-Grenze stationieren, was dann los wäre?

    Der grösste Heuchler in dieser Sache ist das deutsche Bundesregime. Die eigentlichen Schuldigen sind ganz klar Merkel und ihr Aussenminister Franz-Walter Steinmeier. Dieser hinterfotzige Rückenstecher hat am 20. Februar 2014, zusammen mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen, den ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch bewusst ins Messer laufen lassen. Man drohte der ukrainischen Regierung mit Strafmassnahmen, sollte nicht ein Abkommen mit der Opposition unterschrieben werden. Steinmeier "garantierte" gemeinsam mit dem Aussenminister Polens, Radosław Sikorski durch seine Unterschrift die Einhaltung. Nur, diese Garantie war nicht das Papier wert auf dem sie gechrieben wurde und es erfolgte der gewaltsame Putsch.

    Noch am Tag der Unterzeichnung des Abkommens erklärten Vertreter der oppositionellen Gruppen, darunter die rechtsextreme, militante Gruppe Prawyj Sektor, die getroffene Vereinbarung nicht anerkennen zu wollen, man beharre auf der Forderung nach Janukowytschs sofortigem Rücktritt. Am Morgen des folgenden Tages, Samstag den 22. Februar 2014, verkündete ein Sprecher des Protestlagers auf dem Maidan, das nun „Selbstverteidigungskräfte“ die Macht in Kiew ergriffen hätten. Es wurde gewaltsam die Kontrolle über das Parlament, den Regierungssitz und die Präsidialkanzlei übernommen. Janukowytsch wurde in Abwesenheit, ohne sich an die Verfassungsregeln zu halten, für abgesetzt erklärt.

    Was haben Merkel und Steinmeier und überhaupt die EU-Länder sowie Obama gegen diesen Vertragsbruch getan? Nichts! Sie haben den Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Janukowytsch geschehen lassen, ja aktiv gefördert, war sogar von Anfang an geplant. Die Regierung Russlands kritisierte in den folgenden Tagen mehrfach, dass die Regierungen der beteiligten EU-Länder ihren Einfluss auf die Opposition nicht genutzt hatten um das Abkommen durchzusetzen. Das heisst, Berlin und Washington sind an der Krise in der Ukraine schuld und nicht Moskau. Dazu kommen die völlig unberechtigten Sanktionen gegen Russland.

  3. #3
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    G20: Allzu viele Worte und zu wenige Taten

    Die G20 drohen zu einem immer weniger einigen und damit schwachen Gremium zu werden, das kaum noch in der Lage ist, substantielle Beschlüsse mit ökonomischer Tragweite zu treffen. Die Kommuniqués strotzen zwar nur so von vielversprechenden Worten, doch echte Taten fehlen allzu oft, meint Jürgen Matthes, Leiter Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung am Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.



    „Das Treffen der G20 in Brisbane war relativ stark von der Politik überlagert, so dass die wirtschaftlichen Beschlüsse etwas in den Hintergrund gedrungen sind, zumal die großangekündigte Wachstumsinitiative von Australien, eher in Vordergrund gestellt, beim genauen Hinsehen dann doch deutlich zusammenschrumpft…


    Allzu oft treten Zwistigkeiten, Interessenunterschiede in den Vordergrund, die am Ende die G20 dann doch handlungsunfähig zu machen drohen, oder zumindest die Gefahr heraufbeschwören, dass einfach Beschlüsse gefasst werden, die allzu viele Worte und zu wenige Taten enthalten…


    Die G20 sind im November 2008 gegründet worden, vor allem um die Finanzmärkte besser zu regulieren. Da ist Einiges passiert, das muss man auf alle Fälle anerkennen: vieles ist in die richtige Richtung gegangen, aber gerade das Problem der besonders großen Banken, die eben als too big to fail gelten, also bei denen der Staat am Ende sich nicht trauen würde, sie fallen zu lassen, weil ansonsten Ansteckungseffekt im gesamten Bankensystem drohen, dieses Problem ist nur nicht ausreichend angegangen. Deswegen sind diese Vorschläge richtig, aber wir glauben, dass sie in einigen Punkten noch korrigiert werden sollen…


    Schattenbanken


    Nach der großen globalen Finanzkrise, die dann auch in eine Schuldenkrise der Staaten übergegangen ist, hat sich bei der internationalen Besteuerung vieles ins Positive geändert. Es ist offenbar so, dass viele Staaten inzwischen so dringend auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um ihre Schulden im Griff zu halten und ihre Schulden dann auch wieder drücken zu können und zu senken, dass man weniger tolerant gegenüber Staaten ist, die bisher dann als Steueroasen oder als Regulierungsoasen gedient haben. Deswegen sind an vielen Stellen hier schon unter anderem auch durch die konstruktive Mitarbeit der OECD deutliche Fortschritte erzielt worden, aber es kommt natürlich insbesondere darauf an, einen klaren und auch verlässlichen Informationsaustausch zu haben. Dieser Beschluss sollte jetzt auf der G20-Ebene getroffen werden.

    In Europa ist man da schon ziemlich weit, aber auf der globalen Ebene braucht man das natürlich auch, damit Ausweichmöglichkeiten in andere Steueroasen verhindert werden und dass diese Regelung natürlich idealerweise global gilt. Hier hat man in den Beschlüssen, die jetzt am Wochenende getroffen wurden, zunächst einmal die Entscheidung, wieder etwas weiter hinausgeschoben, vertagt.

    Und es ist auch noch nicht klar, ob dann tatsächlich ein solcher verlässlicher Informationsaustausch dann 2018, also in vier Jahren tatsächlich erfolgen wird, wie es dort avisiert wird. Da bleibt noch Mal dies offen, und es ist nur zu hoffen, dass es tatsächlich in diese Richtung geht…"
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_11_17/G20...ge-Taten-2626/




    Aus einem Artikel von Alles Schall und Rauch:

    Ich hätte schon längst den Feinden Russlands als Strafe den Gashahn zugedreht. Sollen doch die arroganten Europäer sich den Arsch abfrieren, wenn sie nicht kapieren wie sie ständig von den Amerikanern missbraucht, hinters Licht geführt, ausgenommen und verarscht werden. Es gibt keine naivere, folgsamere und dümmere Gruppe von Idioten als die Europäer. Lassen sich wieder von Washington in einen Krieg auf eigenen Boden hineinziehen. Sie können sich ja von den amerikanischen "Freunden" mit Rosinenbombern das Gas über den Atlantik einfliegen lassen (lach). Die stellvertretende US-Aussenministerin Victoria Nuland sagte "Fuck the EU" und die Europäer schnallen immer noch nicht was die Amis über sie denken.

    ---------------------------

    In den Westmedien wird so getan, wie wenn Präsident Putin von den Teilnehmern am G20-Gipfel als Aussätziger behandelt wurde und keine Freunde hat. Nur, wer ist die so oft zitierte "westliche Gemeinschaft" eigentlich? Doch nur eine kleine Gruppe von hörigen Satelliten die um Washington kreisen, sich aber anmassen für die Welt zu sprechen. Sie bilden im G20 eine Minderheit und im Weltmassstab sowieso. Nicht gezeigt werden Bilder wie dieses:




    Am Rande des G20-Gipfel in Brisbane hat Präsident Putin Gespräche mit den Staatschefs der BRICS-Länder geführt. Von links: Russlands Präsident Putin, Indiens Premierminister Narendra Modi, Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, Chinas Präsident Xi Jinping und der Präsident von Südafrika Jacob Zuma. Diese Staaten vertreten etwa 40 % der Weltbevölkerung, 3 Milliarden Menschen. Was ist da die "westliche Gemeinschaft" bestehend aus Nordamerika, Europa, Australien und Japan dagegen mit nur 1 Milliarde? Sehr wenig!

    jetzt müssen es doch die Kläffer wie Merkel und Co doch endlich begreifen und Herrchen "Obama" ans Bein pinkeln!

    LG

  4. #4
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    Bruch auf dem G-20 Gipfel in Brisbane

    Für Alfredo Jalife war der G-20 in Brisbane nicht das Theater einer Isolation Russlands, sondern eine immer stärkere ausgeprägte Kluft zwischen den Mitgliedern der BRIC-Staaten einerseits und den Verbündeten von Washington andererseits. Die Ersten konstatierten zuerst die Bösgläubigkeit der Abendländler, die sich im Jahr 2010 in Seoul zu einer nie durchgeführten Reform des IWF engagiert hatten. Daher haben sie ihre gemeinsamen Interessen und ihre Entscheidung wieder behauptet, ein alternatives internationales System zu schaffen. Außerdem scheint es, als sei die Unerbittlichkeit der atlantischen Medien, die vorzeitige Abreise von Präsident Putin zu verspotten, dazu da, um die Gerüchte über ein mögliches Attentat gegen ihn zu verbergen.



    Der APEC- Gipfel in Peking hatte bessere Ergebnisse als der G-20 in Brisbane, wo sich die Kluft zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern vertieft hat.


    Über die angebliche Flucht von Präsident Putin, hochgespielt von den angelsächsischen Medien, die genauso wirksam in Desinformation sind wie sie streitsüchtig sind, flüstern russische Quellen, dass er tatsächlich durch Morddrohungen ins Visier genommen wäre und das ist, was Russland dazu geführt hätte, seine Kriegsschiffe - den mit Lenk-Raketen ausgestatteten Kreuzer Varyag und den Zerstörer Marschall Schaposchnikov – nahe der australischen Küste zu platzieren, eine Tatsache, die von der russischen Botschaft in Canberra bestätigt wurde [1].


    Ein von Australien, von einem aggressiven Mitglied der Anglosphäre organisierter G-20-Gipfel und von russischen Kriegsschiffen subtil belagert, das ist nicht wirklich Gang und Gebe.
    Präsident Putin hatte ein paar Tage zuvor berichtet, dass die russische Wirtschaft nicht durch die Dollar-Diktatur dominiert werden würde [2], und dass es sich mit den schmerzhaften Sanktionen auf einen Wirtschaftskrieg vorbereite, seitdem die Russische Zentralbank 55 Tonnen Gold im dritten Quartal gekauft hatte [3].


    Der russische Präsident, der die Petrodollar boykottiert und Gold hortet, ist doppelt tollkühn; Wir wissen, was das Ende der anderen Staatsoberhäupter, Saddam Hussein und Muammar Gaddafi war, die ähnliche Manöver versucht hatten.


    Luisa Corradini, von der argentinischen Tageszeitung La Nación [4], enthüllt, dass bei dem vom Mandarin Xi dem russischen Präsidenten angebotenen Festmahl, am Rande des APEC-Gipfels, er erklärt habe, dass China und Russland dem Druck von Washington wiederstehen und im Interesse der Welt vereint bleiben müssten.


    Aber fast nichts ist in der völlig durch die USA und die Anglosphäre kontrollierten westlichen Presse durchgesickert, über den Mini-Gipfel zu fünft den die BRIC-Staaten am Rande des G-20 hielten, wo die Haltung der USA hart angeprangert wurde, weil sie die Reform des IWF im Jahr 2010 nicht ratifiziert hatten, was ihre Legitimität und Vertrauen untergräbt [5]. Wir haben da noch eine echte Schwachstelle zwischen dem G7 und den BRIC-Ländern gesehen.

    Die Spaltung innerhalb des G-20 wirkt sich auf allen Ebenen aus, und sie breitet sich in den Medien der Anglosphäre, Großbritannien, Kanada, Australien so obszön aus, wenn sie in kontinuierlichem Strom Präsident Putin beschimpfen, wegen Rechtsstreitigkeiten über die Ukraine, während die Vertreter der BRIC-Staaten sich für Zurückhaltung entschieden haben.

    Die chinesische inoffizielle Zeitung Global Times [6] sagt in ihrer Diagnose, dass der Gipfel G-20 in Brisbane entgleist ist, obwohl eines der wichtigsten Ziele war, das Wachstum und die Beschäftigung zu fördern, und dass die ganze öffentliche Aufmerksamkeit sich auf die Rivalität zwischen Russland und dem Westen konzentriert hat.


    Das gleiche Organ ist der Auffassung, dass China den Gipfel der APEC mit 21 Ländern viel besser verwaltet hat, als Australien den G20-Gipfel. Man kann es nicht besser sagen...
    Selbst die Tageszeitung Le Monde, inoffizielles Sprachrohr der französischen Diplomatie, gesteht ein, dass jenseits der intensiven rhetorischen Streitereien zwischen dem Westen und Russland, „die echte Rivalität heute zwischen China und den USA liegt“ [7].

    Sylvie Kauffmann, Analyst von Le Monde, stimmt Philip Stephens vom Financial Times zu [8]: Russland ist "eine Macht im Niedergang, mit regionalen Ambitionen", sagt sie.

    Aber man muss zugeben, dass Russland auf wirtschaftlichem, militärischem und wissenschaftlichem Niveau heute weitaus mächtiger ist als Frankreich und das Vereinigte Königreich, die beiden ehemaligen Kolonialmächte, die ins Trudeln kommen.


    Diese hirngespinstische Verzerrung befindet sich im Herzen des Problems der Unterschätzung von Russland und der Überschätzung des Westens durch sich selbst.
    Vorsichtiger als seine kriegerischen britischen Kollegen, sagt Andrew Critchlow, vom Daily Telegraph [9], dass die gesamte Wirtschaft leiden wird, trotz dem Wunschdenken des G-20 in Brisbane, von dem keine andere Spur bleiben wird, als die Erinnerung an die übereilte Abfahrt von Wladimir Putin. Wenn hier das Ziel gewesen wäre, Putin auf der Weltbühne als isoliert darstellen zu wollen, um seiner Popularität in seinem Land einen Schlag zu erteilen, wäre das Manöver gescheitert und zeige eine große Unkenntnis der russischen Mentalität.

    Er fügt hinzu, dass, anstelle des Ziels des G-20 für einen weiteren Wachstumsanstieg von 2%, „die Gefahr für die Weltwirtschaft wäre, dass der Streit zwischen dem Westen und Russland, der nun als ein neuer Kalter Krieg allgemein anerkannt wird, als eine signifikante Bremse für das Wachstum in den kommenden Jahren wirken wird“, insofern Russland schon die achte Weltwirtschaft ist.


    Andrew Critchlow fügt noch hinzu, dass der Westen bereits die Auswirkung der schmerzhaften Isolation von Moskau fühlt, während Europa die Petrodollar mehr braucht, als Russland den zerrütteten Wirtschaftsblock der 27 Länder braucht, die sich untereinander streiten um zu entscheiden, ob sie zusammen bleiben werden (ich korrigiere: es sind 28 und nicht 27).


    Abgesehen von seinem persönlichen Groll gegen Putin hat David Cameron, britischer Staatsmann des Admiralschiffs der Anglosphäre - England ist an der zehnten Stelle in Bezug auf das BIP, während Kanada den 14. Rang und Australien den 18. einnimmt - am Ende des G-20 vor einem bevorstehenden zweiten globalen Crash gewarnt, während Japan, auch ein sehr streitsüchtiges Land, das jegliche nukleare Erinnerung verloren hat, gerade wieder in eine x-te Rezession gefallen ist, und das Euro-Währungsgebiet sich am Rande einer dritten Rezession befindet [10]. Das genügt vollkommen, um die Nervenkrise des G7 zu verstehen...


    Seit Peking (auf dem APEC-Gipfel) bis Brisbane (Gipfel des G-20) hat Obama vielfache Persönlichkeiten verkörpert: Er ging von der verführerischen Haltung zur rhetorischen Brutalität über, die auf der Universität von Queensland einen Höhepunkt erreichte, als er das Niveau der globalen Bedrohung von Russland auf Platz drei herabstufte (nach dem er sie schon auf den zweiten Platz gestellt hatte), nämlich nach den Dschihadisten und der Ebola, und gegenüber China über das amerikanische Management der asiatisch-pazifischen Region schwadronierte, was nach Angaben der WSWS-Website einer Kriegsdrohung entspricht. [11].


    Obama hat gegen China gewettert, ohne es aber zu nennen: eine effektive Ordnung in Sachen Sicherheit für Asien sollte nicht auf Einflusssphären oder Zwang oder Einschüchterung beruhen, wo große Länder kleine zwingen sich unterzuordnen, sondern auf Allianzen, um die Sicherheit gemeinsam zu verwalten, durch das Recht und internationale Standards, sagte er.


    Außerhalb der multipolaren Realität, um nichts von der neuen geostrategischen dreiseitigen Unordnung zu sagen, hat Obama sein stichfestes Engagement an Seiten seiner regionalen Verbündeten als einzige Hypermacht der Welt garantiert [12].


    Frank Sieren, Analyst der Deutschen Welle, sagte seinerseits, dass der neuerliche Vertrag des Frei-Handels zwischen Australien und China die « USA entsetzt hat » [13] », was seiner Meinung nach einem Mikro-Bruch innerhalb des westlichen Blocks gleichkäme im Kontext der globalen Makro-Fraktur zwischen den G-7 und den BRIC-Staaten.


    Vorsichtiger als die hohle Prahlerei der Anglosphäre und der unhaltbare unipolare Solipsismus, befürworten Robert Blackwill und Dimitri Simes, von der wichtigen The National Interest Website, die Eröffnung eines privaten Kanals für eine Diskussion mit Putin, um zu versuchen, die Ukraine-Konfrontation zwischen den USA und Russland zu beenden, bevor sie außer Kontrolle kommt. [14].


    Ja, die Welt ist in Gefahr, es ist nicht notwendig, davor Gorbatschow und Kissinger zu warnen...
    Quelle: http://www.voltairenet.org/article186038.html#nb1

    LG

  5. #5
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    AW: G20-Staaten:

    Putin und Obama treffen sich überraschend zu Krisen-Gespräch

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama haben in der Türkei ein Krisen-Gespräch zur Weltlage abgehalten. Beide sagten überraschend einhellig, dass man gegen den IS gemeinsam vorgehen müsse. Unterschiede bleiben bei Detail-Einschätzungen.




    Überraschend haben sich am Rande des G-20-Gipfels in der Türkei US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin am Sonntag getroffen. Ein Vertreter des Weißen Hauses sprach anschließend von einer „konstruktiven Diskussion“. Beide Staatschefs seien sich einig, dass es einen von Syrien gestalteten politischen Übergang in dem Land geben solle. Vorausgehen müssten von der UNO begleitete Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und der Opposition sowie ein Waffenstillstand, hieß es weiter.

    Obama habe in dem Gespräch die Anstrengungen aller Nationen im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz IS begrüß
    t. Auch Russland fliegt seit September Angriffe in Syrien.

    Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte nach dem Treffen, Moskau und Washington teilten dieselben „strategischen Ziele“ im Kampf gegen die IS-Miliz. „Es bestehen aber weiter Meinungsverschiedenheiten über die Taktik“, fügte er hinzu. Obama habe zudem sein Beileid zum Tod von 224 Menschen beim Absturz eines russischen Flugzeugs in Ägypten ausgesprochen. Ein Zweig der IS-Dschihadistengruppe hatte sich dazu bekannt.
    Viele Medien staunten darüber, dass die beiden sprechen – obwohl seit der UN-Versammlung klar ist, dass Obama den Kontakt mit Putin gesucht und gefunden hat. Beide Präsidenten arbeiten im Syrien-Konflikt eng zusammen, sehr zum Verdruss der militärischen Hardliner in Washington. Diese kritisieren, dass Obama mit den Russen kooperiert und verlangen eine Bodenoffensive in Syrien.


    Über die Inhalte der Gespräche wurde offizielle nichts mitgeteilt. Zuvor hatte Putin eine Bündelung der Kräfte in Syrien gefordert: „Man kann die terroristische Bedrohung nur beherrschen, wenn die gesamte Staatengemeinschaft ihre Bemühungen vereint.“ Obama nannte keine konkreten Schritte als Folge der Anschläge in Paris. Er sagte: „Die Ermordung unschuldiger Menschen auf Grundlage einer pervertierten Ideologie ist nicht nur ein Angriff auf Frankreich, nicht nur auf die Türkei, sondern auf die zivilisierte Welt.“


    Für die obligate Peinlichkeit sorgte ein EU-Vertreter: EU-Präsident Donald Tusk forderte Putin auf, sich bei den Luftangriffen in Syrien künftig auf den IS zu konzentrieren und nicht auf moderate Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Jeder, der sich auch nur fünf Minuten mit den Ereignissen in Syrien bschäftigt hat, kennt die offizielle Strategie der Russen. Sie kämpfen gegen alle Terroristen, auch wenn sich diese „moderate Opposition“ nennen und von den USA finanziell unterstützt und von US-Militärberatern geleitet werden. Die USA kooperieren in Syrien insbesondere mit der zu al-Kaida gehörenden al-Nusra-Front. Es ist durchaus nicht klar, ob nicht die al-Kaida hinter den Anschlägen von Paris steckt.
    G20 sucht nach Strategie gegen Terror

    Zwanzigminütiges Gespräch zwischen Obama und Putin in Belek


    Belek – Die Staats- und Regierungschefs der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) haben am Sonntag ihr Gipfeltreffen in der Türkei mit bilateralen Beratungen begonnen. Als erstes stand ein Treffen des US-Präsidenten Barack Obama und des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan auf dem Programm.


    Der Gipfel tagt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen im Badeort Belek nahe Antalya an der türkischen Mittelmeerküste. Wegen der blutigen Anschläge von Paris soll die Runde vor allem eine Strategie gegen den Terror des "Islamischen Staates" (IS) suchen. Auch der Krieg in Syrien und die Flüchtlingskrise stehen neben Wirtschaftsfragen und dem Klimaschutz auf der Tagesordnung.


    Russlands Wladimir Putin wollte als erstes mit den Führern aus China, Indien, Brasilien und Südafrika zusammentreffen. Diese fünf Staaten bilden die sogenannte BRICS-Gruppe.
    Beratungen zwischen Obama und Putin

    Auch Obama und Putin haben am Rande Gipfels bilateral beraten. Das Gespräch habe etwa 20 Minuten gedauert, meldeten russische Agenturen. Angaben zum Inhalt wurden zunächst nicht gemacht. Fernsehaufnahmen zeigten die beiden Präsidenten, die nur von Dolmetschern begleitet beieinandersaßen.
    Über ein Treffen Putins mit Obama war vor dem Gipfel viel spekuliert worden, aber keine der beiden Seiten hatte es offiziell bestätigt. Wegen Syrien und des Kampfes gegen den Terror gibt es aber Abstimmungsbedarf zwischen den USA und Russland.
    Das Treffen dauert bis Montag. Gastgeber der G20 im kommenden Jahr ist China.
    weiter: http://derstandard.at/2000025760403/...e-gegen-Terror

    ...wer sich den Rest des Mainstreams durchschaut wird erkennen wer diese leitet und bezahlt.
    Sie vermuteten das Treffen Obama-Putin, doch nicht das es im Vorfeld schon Absprachen und Einstimmigkeit gibt.
    Jetzt suchen sie sicher schon nach einer neuen Strategie um Putin zu verteufeln.
    (Zb.: bei Spiegel, die Welt, Focus, 1x Prorussische Meldung, 3x Querverweise auf Antirussische Propaganda)

    LG

  6. #6
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    Finanzminister und Zentralbanker geraten sich bei Gipfel in die Haare

    Die träumen immer noch von unbegrenztem globalen Wachstum!

    Ich war diese Woche mal im Kaufhof und habe mir die Konsumgüter ganz bewusst angeschaut.
    Es ist einfach nur entsetzlich wieviel unnützer Schund produziert und dann auch noch gekauft wird!
    Einkaufen ist ganz einfach: Brauch ich oder brauch ich nicht!
    Wer das nicht unterscheiden kann oder will, ist selber schuld.

    Finanzminister und Notenbanker stritten am Freitag auf dem G20-Gipfel über eine neue Ausrichtung der Staaten. Die Meinungen über die Notwendigkeit für globale Konjunkturprogramme oder die Auswirkung der Niedrigzinsen gehen weit auseinander. Dass es zu einer Einigung kommt, erwarten nicht einmal mehr die Teilnehmer.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-in-die-haare/
    LG
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  7. #7
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    Putin reist zu G20-Gipfel – Peking: China und Russland keine Rivalen in Eurasien

    Das hätten die USA gerne gehabt .......

    Peking weist Behauptungen zurück, dass Russland und China in Eurasien zu Rivalen werden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
    In einem Monat wird in Hangzhou der G-20-Gipfel eröffnet, der unter dem Vorsitz Chinas stattfindet. Bei einem Treffen mit russischen Journalisten im chinesischen Außenministerium wurde zu verstehen gegeben, dass man große Hoffnungen auf den Gipfel setzt, darunter hinsichtlich der Festigung der Beziehungen zwischen Moskau und Peking. Wie es im Außenamt hieß, ist die Kooperation zwischen Russland und China eine Grundlage für die globale Prosperität.



    Hauptthema des G20-Gipfels werden die Probleme der Weltwirtschaft sein, die in den letzten Jahren viele Turbulenzen erlebt hat und sich nicht daraus befreien kann. Wie allerdings der Direktor der Abteilung der Länder Europas und Zentralasiens im Außenministerium Chinas, Gui Congyou, betonte, will Peking den Gipfel zu Verhandlungen mit Moskau nutzen, weil Russland und China eine grundlegende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit und des Friedens spielen und die größten Motoren der Weltwirtschaft sind.

    weiter hier: http://de.sputniknews.com/zeitungen/...el-peking.html
    LG
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  8. #8
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    AW: G20-Staaten:

    G20 in China: Ausnahmezustand in Hangzhou – Bizarrste Sicherheitsmaßnahmen

    Millionenstadt im Ausnahme-Zustand: Im Vorfeld des G20-Gipfels in Hangzhou machen Chinas Behörden den Einwohnern das Leben schwer wie nie. Die Stadt wurde regelrecht lahmgelegt, selbst Supermärkte zum Schließen gezwungen.



    Chinas KP-Regime feiert sich als G20-Gastgeber und erstarkten Global Player. Doch die Prestige-Veranstaltung geht vor allem auf Kosten der Bürger von Hangzhou. Die Metropole in der Provinz Zhejiang wurde lahmgelegt und Sicherheitsvorkehrungen übertreffen alles bisher Dagewesene – und das sagen selbst die Chinesen, die bizarrste Maßnahmen gewöhnt sind.


    Läden und Betriebe zum Schließen aufgefordert, Märkte verboten, der Schulanfang eine Woche verschoben. Wer nahe des G20-Geländes lebt, wird am Wochenende nicht mal mehr kochen und die Wohnung verlassen dürfen: Die Polizei wird stattdessen das Essen liefern.
    Schon vor drei Wochen wurde verkündet, dass vom 1. bis 7. September in neun Bezirken der Millionenmetropole alle Betriebe sieben Tage geschlossen werden sollen. Alle, bis auf die Unverzichtbaren.


    Ab 20. August mussten Geschäfte zugemacht werden, ab 23. keine Straßenmärkte mehr stattfinden.
    Die Einwohnerin Frau Li aus Hangzhou erzählte EPOCH TIMES: Kneipen, Bars, Discos und Karaoke-Bars wurden bereits geschlossen, auch Imbisse und Take-aways sind dicht.

    Hamsterkäufe der Einwohner

    Weil Lebensmitteln knapp werden könnten (auch Supermärkte haben zu), machten die Hangzhouer schon vor Wochen Hamsterkäufe. Frau Li berichtete von leergekauften Supermärkten schon am 15. August.
    Um die Umsatzeinbußen, die Ladenbesitzer wegen der Sperre haben, kümmert sich niemand. Ein Ladenbesitzer sagte, er habe vor mehreren Wochen die Mitteilung bekommen, dass er einen halben Monat dicht machen müsse. Den Verlust muss er selbst tragen.
    Aber nicht nur Menschen sind betroffen: Auch vor Haustieren macht der Sicherheitswahnsinn nicht halt.


    Gassi gehen mit dem Hund ist verboten. Sicherheitspersonal kontrolliert, ob die Hunde gemeldet sind. Wer kein Papier vorweisen kann, dem wird der Hund beschlagnahmt und man zahlt dick, um ihn wiederzubekommen: Bei einem kleinen Hund werden 3.000 Yuan (400 Euro), bei einem großen Hund 5.000 Yuan fällig (700 Euro) – wobei anzumerken ist, dass 3.000 Yuan das Durchschnittsgehalt eines chinesischen Städters sind.
    Frau Li wird deshalb zwischen dem 1. und 7. mit ihrem Hund verreisen. Und dass sei auch das Ziel der Behörden meint sie: Die Bevölkerung vertreiben, um die Stadt für die G20-Teilnehmer sicher und hübsch zu machen.


    Denn, dass in den Nachbarprovinzen derzeit bei Tourismus-Attraktionen freier Eintritt gilt, ist sicher kein Zufall …
    weiter: http://www.epochtimes.de/china/china...-a1928533.html
    ...der selbe Tohuwabohu wie bei uns wenn die WELT sich trifft, vielleicht nicht so extrem auffällig, doch Kostenintensiver!

    LG

  9. #9
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    AW: G20-Staaten:

    Obama sehr kühl in China zum G20 empfangen

    Sonntag, 4. September 2016 , von Freeman um 09:00

    Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China sind nicht besonders gut. Peking wirft Washington vor, sich ständig in chinesische Angelegenheiten einzumischen, speziell was das Meeresgebiet vor der chinesischen Küste betrifft, also der sogenannte Inselstreit im Südchinesischen Meer. Es ginge den USA weit ab von der US-Küste auf der anderen Seite des Pazifik das chinesische Meer überhaupt nichts an. Ausserdem hat das Pentagon China mit Militärbasen umzingelt und ein sogenanntes Raketenabwehrsystem in Südkorea installiert, genau wie Russland mit NATO-Basen auch eingekreist wurde und mit Raketen vor seiner Grenze bedroht wird.

    Wie schlecht die Beziehungen sind, zeigt was nach der Landung der Air Force One in Hangzhou passiert ist, wo sich die Staatsführer der G20-Länder treffen. Für Obama und seiner Entourage wurde keine Fluggasttreppe an die Maschine herangefahren. Der Präsident der Vereinigten Staaten konnte nicht wie gewohnt aussteigen, nicht wie ein Staatsgast empfangen werden. Er musste die im Flugzeug eingebaute Nottreppe benutzen und praktisch über die Hintertür in China einreisen.


    Dann kam es auf dem Rollfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Assistenten des US-Präsidenten und einem chinesischen Offiziellen, der verlangten, der Pressetross der Obama begleitete, von ihm Abstand halten müsse. Als der Mitarbeiter des Weissen Haus darauf bestand, sie würden die Abstandsregeln für ihren Chef festlegen, reagierte der chinesische Gegenüber mit den Worten: "Hier ist unser Land! Das ist unser Flughafen!", um zu verdeutlichen, die Amerikaner hätten auf chinesischen Boden nichts zu sagen.

    Beim Treffen zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und Obama sah es auch nicht gerade freundschaftlich aus, wie folgendes Foto zeigt:


    Die chinesische Führung liess Obama spüren, was sie von der aggressiven Kanonenboot-Politik Washingtons vor der Küste Chinas halten. Xi Jinping wies in seinen Gespräch mit Obama jede Kritik zurück und forderte die USA auf, vielmehr "eine konstruktive Rolle" bei der Wahrung von Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu spielen. China werde "unerschütterlich" seine territoriale Souveränität und maritimen Interessen schützen, warnte Xi.

    Pekings Aussenministerium warf den USA vor, "zweierlei Mass" anzulegen. Die USA hätten kein Recht, sich zu dem Inselstreit zu äussern, weil sie die Seerechtskonvention (UNCLOS) nicht einmal ratifiziert hätten, sagte ein Sprecher. Er reagiert auf ein Interview des US-Präsidenten mit dem US-Sender CNN, in dem Obama mit Blick auf das selbstbewusste chinesische Vorgehen und den Inselstreit Chinas mit seinen Nachbarn zur Zurückhaltung aufgerufen und vor "Konsequenzen" gewarnt hatte.

    Es stimmt, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen oder "United Nations Convention on the Law of the Sea" (UNCLOS) trat am 16. November 1994 in Kraft und legt die vorher umstrittene Breite des Küstenmeeres und seiner Anschlusszone fest und entwickelt die Regelungen zum Festlandsockel fort. Es führte die ausschliessliche Wirtschaftszone mit besonderen Rechten der Küstenstaaten ein, ein internationales Regime des Meeresbodens und seines Untergrundes jenseits der Grenzen des Festlandsockels sowie die Archipelgewässer.

    Das Übereinkommen wurde von fast allen Ländern der Welt ratifiziert, nur nicht von den Vereinigten Staaten und wenigen anderen Ländern wie die Türkei. Das heisst, die USA haben gar kein Recht sich über den Anspruch Chinas auf Inseln auf ihrem Festlandsockel zu äussern oder Kritik zu üben, da Washington gar nicht die Regeln anerkennt. Wie immer handelt das US-Regime anmassend, überheblich und arrogant, wie wenn ihnen die Welt gehört und sie selber sich an keine Regeln halten müssen.

    Mittlerweile haben sich Russland und China emanzipiert und akzeptieren keine Alleinherrschaft Washingtons über den Planeten. Obama hat es symbolisch und deutlich jetzt zu spüren bekommen, in dem er ohne einer herangebrachten Treppe aus seiner Maschine aussteigen musste. Einen geringschätzigeren Empfang geht fast nicht, grenzt eindeutig an Beleidigung!

    Wie sich auf der anderen Seite eine Alternative und Solidarität neben den USA bildet, zeigt das folgende Foto des Treffens der Chefs der BRICS-Staaten Hand in Hand, das neben dem G20-Gipfel stattfand:


    Es ist bekannt, der chinesische Präsident Xi Jinping liebt russische Eiscreme, welche er vor Jahren bei einem Moskau-Besuch entdeckt hat. "Ich habe ihnen versprochen, etwas Eiscreme mitzubringen", sagte Putin beim Treffen mit Jinping. "Ich habe für Sie eine Schachtel davon als Geschenk gebracht."

    "Vielen Dank für das Geschenk, für die leckere Eiscreme. Bei jeder Reise nach Russland frage ich immer nach russischer Eiscreme. Und dann zu Hause essen wir sie", sagte Chinas Staatsoberhaupt. "Ihr habt die beste Eiscreme und sie ist so lecker. Ich mag sie sehr. Danke für diese Liebenswürdigkeit", fügte er hinzu.

    Oh Obama! ... wer einen Tag vorher China mit Krieg droht und in Hongkong die Regenschirme tanzen lässt!
    ... der kam am nächsten Tag keinen "roten Teppich" von China erwarten!

    LG

  10. #10
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    AW: G20-Staaten:

    G20 Gipfel: USA hat fertig und muß sich von China demütigen lassen
    5. September 2016 von Niki Vogt

    05. September 2016 (Kommentar von Niki Vogt) Daß die Beziehungen zwischen den USA und China zur Zeit nicht die besten sind, ist sicher richtig. Aber das Hickhack darum, was China im südchinesischen Meer tut oder läßt und die Einkreisung Chinas durch US-Militärstützpunkte und Raketenabwehrbasen in Südkorea (die natürlich angeblich gegen Nordkorea gerichtet sind, wie auch die Raketen in Polen, vor Rußlands Haustür ausschließlich gegen Angriffe aus dem Iran geplant sind) ist nur eine Facette dessen, was sich gestern beim G20-Gipfel ereignete.

    China hat den USA unverblümt und überdeutlich gezeigt, daß die Macht der Vereinigten Staaten von Amerika erlischt. Die Supermacht Nummer 1 des Planeten ist gestern in Hangzhou degradiert worden. Sowohl symbolisch, als auch direkt und mit mit klaren Worten. Die Bezeichnung „kühler Empfang“ ist weit untertrieben. Eingedenk dessen, daß die Wahrung des Gesichts, der Etikette und der korrekten Umgangsformen in China einen immensen Stellenwert hat, ist das, was in Hangzhou geschah, eine unglaubliche Beleidigung und Erniedrigung des amerikanischen Präsidenten und damit der USA. Es handelt sich nicht um ein Versehen oder ein „Chaos“, wie es die Medien versuchen schönzuschreiben. Wochenlang wurden die aberwitzigsten Vorbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die westliche Presse schüttete teilweise Häme und Spott über soviel Detailplanung und überzogene Maßnahmen aus. Und ausgerechnet und ausschließlich bei der Ankunft des amerikanischen Präsidenten unterläuft ein Versehen nach dem anderen? So viele Pannen in Reihe gibt es nicht und die Chinesen wursteln nicht chaotisch und unwissend-tolpatschig herum. Das war Absicht und geplant.

    Chinesen sind auch dann noch vorsichtig und höflich, wenn es eigentlich schon brodelt. Sie wahren das eigene Gesicht und das des Gegners noch sehr lange. Sie überlegen lieber 200mal zuviel als einmal zuwenig, bevor sie etwas Gefährliches oder Riskantes unternehmen, getreu den Lehren Sun-Tsus. Dieser empfiehlt, erst dann in einen Kampf einzutreten, wenn man sich vergewissert hat, daß man ihn nicht verlieren kann. Und außerdem: „Die Ersten, die auf dem Schlachtfeld eintreffen, erwarten den Gegner mit Ruhe. Die Letzten, die eintreffen und sogleich in die Schlacht geführt werden, sind bereits erschöpft [und verlieren.]“

    Genau das sehen wir hier. China hat die Weltlage eingehend studiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, daß die Zeit gekommen ist, sich den USA zum Kampf zu stellen. China ist sich offensichtlich sicher, diesen Kampf zu gewinnen, und hat das Schlachtfeld vorbereitet, in das die Amerikaner wie der Bär in die Falle hineingetapst sind. China bestimmt den Beginn der Schlacht, den Ort der Schlacht und die Waffen.
    Das ist eindeutig zu beobachten.
    Schon bei der Landung der Präsidentenmaschine beginnt es:


    • Es wird keine Treppe an das Flugzeug des amerikanischen Präsidenten herangerollt. Er kann nicht huldvoll winkend oben stehen und sich filmen lassen. Er muß an der Hinterseite unten über die ausgefahrene Treppe des eigenen Flugzeugs heraussteigen, was seinem Auftritt jeden Pomp nimmt. Die Medienleute stehen wie bestellt und nicht abgeholt an der Stelle, wo sie die Treppe und den kamerareifen Ausstieg Obamas erwarten und müssen um das Flugzeug herumrennen.





    • Es ist kein roter Teppich ausgelegt worden, über den der US-Präsident schreitet. Er muß über das nackte Rollfeld gehen.
    • Als die Presseleute und Mitarbeiter des Weißen Hauses nun dorthin laufen wollten, wo Obama aussteigt, wurden sie von einem chinesischen Sicherheitsmann angeschrieen und zurückgeschickt. Als sich die Mitarbeiter des Weißen Hauses dagegen zur Wehr setzen wollten, gab es sogar „Rangeleien“.
    • Der chinesische Sicherheitsbeamte machte daraufhin vollkommen klar, wer das Sagen hat und schrie die Amerikaner an.“Hier ist unser Land! Das hier ist unser Flughafen!“


    Man darf davon ausgehen, der chinesische Offizielle war vollkommen sicher, daß er sich genauso verhalten durfte und sollte. Er hat keinesfalls selbstherrlich und gegen den Willen der Regierung gehandelt.
    Obama versuchte, das Ganze zu überspielen, sprach von „Reibereien“, einem „holprigen Auftakt“ und daß Amerika eben einen anderen Begriff von Pressefreiheit habe. Den Medien müsse die Berichterstattung über den Gipfel möglich sein. „Wir finden, dass es wichtig ist, daß die Presse Zugang zu der Arbeit hat, die wir hier machen und daß sie die Möglichkeit hat, Fragen zu stellen“, so Obama, und er bemühte wieder westliche Werte: „Und wir lassen unsere Werte und Ideale nicht zu Hause, wenn wir diese Reisen machen.“
    Die deutschsprachige Mediendependance der USA, die Deutsche Welle, wurde erst gar nicht akkreditiert. Die Weigerung, die Journalisten der Deutschen Welle zuzulassen, begründeten die Chinesen gegenüber der deutschen Botschaft in Peking folgendermaßen: Für die Deutsche Welle lägen keine Akkreditierungen vor und die Journalisten wüßten schon, warum nicht.
    Auch hier ist demnach nicht von einem Versehen oder einer Panne auzugehen.

    Bemerkenswert: Obama versucht, das Ganze herunterzuspielen und gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Warum dreht sich der mächtigste Mann der Welt nicht auf dem Absatz herum, steigt zurück in die Airforce One und verläßt des ungastlichen Ort, nicht ohne zuvor Konsequenzen für diese Beleidigung anzukündigen? Warum spielt er alles als Versehen, „Holprigkeit“ und „Reibereien“ herunter?

    Weil er muß.
    Er muß sich sogar noch mehr gefallen lassen.

    Obama hatte Kritik an Chinas Verhalten im südchinesischen Meer geübt. In diesem Gebiet spielt sich ein sehr großer und wichtiger Teil des Welthandels zu Wasser ab. Dieses Meer zwischen China, Vietnam, Malaysia, Brunei und den Philippinen ist nicht nur eine der wichtigsten Routen des Welthandels, ein enorm fischreiches Gebiet und eine Region großer Gas- und Ölvorkommen, hier stehen sich auch verschiedene Interessen im Wege. Kambodscha und Thailand um die Ecke sind ebenfalls Anrainer.

    China will nicht nur dieses Gebiet kontrollieren, es sieht auch ungern, daß die USA seinen Nachbarn Vietnam mit Waffen beliefern, als Verbündete gegen China aufbauen und im nicht allzuweit entfernten Südkorea Militärbasen und Raketensysteme stationieren. China baut nun auf diversen Inseln, Sandbänken und Riffen viele kleine militärische Stützpunkte auf, um den USA eine eigene militärische Struktur entgegenzusetzen. Obama hatte China darauhin bezichtigt, sich illegitimerweise zum Beherrscher des Südchinesischen Meeres aufschwingen zu wollen und drohte „Konsequenzen“ an. Xi Jinping wies die Kritik Obamas brüsk als „unverantwortlich“ zurück. Die USA würden mit zweierlei Maß messen, und China werde „unerschütterlich“ seine territoriale Souveränität und maritimen Interessen schützen.

    „Mit zweierlei Maß messen“ bezieht sich aber nicht nur darauf, daß die USA sich in diesem Gebiet aufführen, wie der Hausherr – während sie es China, das direkt an dieser Meeresregion liegt, verbieten wollen. Xi Jinping bezieht sich auch auf das Abkommen UNCLOS (United Nations Convention on the Law of the Sea).

    Ein Chinesischer Sprecher begründete Jinpings Haltung: Die USA dürften sich in den „Inselstreit“ gar nicht einmischen, da sie die Seerechtskonvention (UNCLOS) nicht einmal unterschrieben haben.

    Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, UNCLOS, trat am 16. November 1994 in Kraft. Es legte die Breite des Küstenmeeres und seiner Anschlußzone verbindlich fest. Es führte eine Wirtschaftszone mit speziellen Rechten der Anrainer-Küstenstaaten ein, dazu eine internationale Verwaltung der Archipele, des Meeresbodens und seines Untergrundes außerhalb des Festlandsockels. Diese Vereinbarung ist von fast allen Ländern der Welt unterschrieben worden. Wenige Länder haben nicht unterschrieben. Die USA haben nicht ratifiziert. Bedeutet: Die USA haben die Regeln des UNCLOS-Übereinkommens nicht anerkannt, und dürfen sich daher nicht in die ganze Angelegenheit im südchinesischen Meer einmischen.

    Das ist kein unbekanntes Vorgehen von Seiten der USA. Sie unterschreiben ungern internationale Vereinbarungen, bei denen sie sich zur Einhaltung irgendwelcher, für sie möglicherweise nachteiliger Regelwerke verpflichten. Kommt ihnen das Regelwerk aber gelegen, reklamieren sie es trotzdem für sich, was bisher auch immer funktionierte, weil niemand auf diesem Planeten es wagte, dem Klassenbully entgegenzuhalten „Du spielst hier gar nicht mit!“.

    Doch das hat sich ab jetzt geändert. Wir werden gerade Zeuge des historischen Momentes, in dem offen zutage tritt, was sich schon lange andeutete: Die Ära der Weltsupermacht USA ist zu Ende.

    Wir werden das zweifelhafte Vergnügen haben, den Abstiegskampf einer Supermacht mit durchleben zu müssen. Machen wir uns nichts vor: Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Menschen nichts aus der Geschichte lernen.

    Die USA ist nicht die erste Supermacht, die abtritt, um einer Neuen Platz zu machen. Das geht nicht ohne Schmerzen und Verwerfungen ab. Die USA wird sich nicht weise in ihr Schicksal fügen. Sie hat es auch nicht weise verhindert. Jede wirklich große Supermacht bietet ihren Verbündeten und Provinzen in der Zeit ihrer Blüte und Konsolidierung große wirtschaftliche und militärische Vorteile. Nach einer gewissen Zeit setzen immer Dekadenz, Verschwendungssucht und Inkompetenz der tragenden Struktur ein. Die Besten werden von den ewigen Kriegen zur Aufrechterhaltung des Imperiums zerrieben. Korruption und Vetternwirtschaft, Lobby-Interessen und mit Wohltaten erkaufter sozialer Frieden ufern immer weiter aus und ruinieren den Staat. Daraufhin werden die Verbündeten und Provinzen ausgeplündert, das Geld verwässert und die Geldmenge aufgebläht, um das marode System am Laufen zu halten. Sich sträubende Vasallen bekommen die volle Härte des Knüppels zu spüren. Doch irgendwann haben die Ausgebeuteten das Spiel satt, und entwickeln eine feine Nase dafür, wann sie ihren gierigen, aber schwachen, degenerierten Herrscher verlassen können – und sich dem neuen Anführer zuwenden, der die Herausforderung wagt. von:http://quer-denken.tv/g20-gipfel-usa...anzeln-lassen/



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