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Thema: Zeitungssterben

  1. #11
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    Cool Quartalszahlen II/2016

    Ich mußte ein wenig suchen, da die Qualitätspresse mit solchen Zahlen ja nicht hausieren geht!

    Allerdings, zum Fensterputzen top!!!

    IVW-Bilanz: Welt schwächelt im EV / Bild am Sonntag gewinnt Abo

    Die Axel Springer SE muss für ihre beiden Tageszeitungen Bild und Welt eine negative Quartalsbilanz ziehen. Beide Titel verzeichneten sowohl im Einzelverkauf (EV) als auch im Abonnement rückläufige Auflagenzahlen. Dabei brachen besonders bei der Welt die Einzelverkäufe im Vergleich zum Vorjahreswert ein. Die Zeitung musste hier einen Rückgang von über 40 Prozent hinnehmen. Damit setzt sich der Negativtrend des Titels fort, der auch schon im ersten Quartal 2016 ein Minus von 43 Prozent im Einzelverkauf hinnehmen musste.
    Dies geht aus der aktuellen Auflagenstatistik der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) hervor. Demnach sanken im zweiten Quartal dieses Jahres die Einzelverkaufszahlen aller großer überregionalen Tageszeitungen.
    Zumindest die Bild am Sonntag darf sich wie auch schon im vorangegangenen Quartal als Gewinner der Abonnement-Auflage zählen. Die Wochenzeitung steigerte hier ihr Ergebnis erneut um mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Handelsblatt erzielten positive Verkaufszahlen im Abo, wenn auch nur mit einem Plus von 0,46 Prozent. Dies ist nicht zuletzt auf den Wirtschaftsclub zurückzuführen, wie Gabor Steingart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt, erklärt: „Eine moderne Zeitung wie das Handelsblatt verbindet Information mit Inspiration – dies wissen unsere Leserinnen und Leser zu schätzen. Hinzu kommen die positiven Effekte des Handelsblatt Wirtschaftsclubs: Seit Clubstart im Januar ist die bereits traditionell niedrige Kündigerquote noch einmal spürbar zurückgegangen. Es gibt jetzt mehr als einen Grund, die Zeitung zu abonnieren - und ihr treu zu bleiben."
    Bei der Zeit freut man sich hingegen über die Entwicklung des Digitalgeschäfts. Verlagsangaben zufolge legte der digitale Verkauf um 43,8 Prozent zu. Aus diesem Grund will die hier weiter zulegen, wie Rainer Esser, Geschäftsführer der Zeit Verlagsgruppe, erklärt: „Unser Digitalabonnement entwickelt sich prächtig und ist zu einer stabilen Erlösquelle geworden. Das freut mich ganz besonders, weil wir unser digitales Paid-Content-Angebot im kommenden Herbst weiter ausbauen wollen. Unsere Leser sind bereit, für den besonderen Journalismus der ZEIT zu bezahlen – egal ob auf Papier oder digital.“

    Auflagen IVW II/2016 - Veränderung zu II/2015
    Einzelverkauf
    II/2016
    Veränderung Vorjahr (%) Abonnement
    II/2016

    Veränderung
    Vorjahr (%)
    BILD/B.Z. 1.770.864 -13,38
    97.204
    -16,5
    SÜDDEUTSCHE 46.709 -12,14
    258.353
    -3,45
    FAZ 31.907 -5,57
    188.008
    -5,17
    DIE WELT/WELT KOMPAKT 13.293 -41,46
    79.869
    -12,55
    HANDELSBLATT 4.475 -9,36
    85.886
    +0,46
    TAZ 3.422 -10,65
    42.010
    -3,1
    BILD AM SONNTAG
    923.264
    -10,83
    45.412
    +121,79
    WELT AM SONNTAG 166.596 -6,66
    78.333
    -11,03
    DIE ZEIT 74.661 -5,75
    337.071
    -0,97
    FAS 53.761 -10,7
    164.510
    -6,92

    Quelle: http://www.dnv-online.net/medien/det...dien&nr=111079
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  2. #12
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    AW: Quartalszahlen II/2016

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Ich mußte ein wenig suchen, da die Qualitätspresse mit solchen Zahlen ja nicht hausieren geht!

    Allerdings, zum Fensterputzen top!!!



    LG
    wow! BILD AM SONNTAG +121,79%

    .....man braucht eben doch die seichte Unterhaltung!


    Lg


  3. #13
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    AW: Quartalszahlen II/2016

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    wow! BILD AM SONNTAG +121,79%

    .....man braucht eben doch die seichte Unterhaltung!


    Lg

    Wahrscheinlich verschenkte Werbe-Abos! Auflage verdoppelt, Einnahmen halbiert!

    Insgesamt sehr, schöne Zahlen! Da werden wieder einige um ihre Jobs bangen!
    Dabei wäre es so "leicht", kündigt einfach alle und schaut zu, was eure Chefs machen!

    LG
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  4. #14
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    FAS“, „Bild“ und „Berliner Zeitung“ verzeichnen dramatische Auflagenverluste

    Es geht weiter in die richtige Richtung! Kein Geld für Lügen- und Manipulationsmedien!

    Wenn erstmal genügend "Schmierfinken" arbeitslos geworden sind, müssen sie sich was einfallen lassen!

    Die verkaufte Auflage der großen Zeitungsverlage ist im dritten Quartal 2016 erneut deutlich zurückgegangen. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Bild-Zeitung und die Berliner Zeitung verloren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als zehn Prozent ihrer Leser. Insgesamt setzte das Flaggschiff des Springer-Konzerns mehr als 240.000 Exemplare weniger ab. Die verkaufte Auflage liegt damit unter der Marke von zwei Millionen.
    Deutlich zurückgehende Verkaufszahlen mußten zudem Neues Deutschland (minus 9,3 Prozent), der Stern (minus 8,4 Prozent) sowie die Bild am Sonntag (minus 8,1 Prozent) verkraften. Die verkaufte Auflage des Spiegel ging um 5 Prozent auf nun weniger als 790.000 Exemplare zurück. Die linksalternative taz büßte vergleichsweise geringe 1,8 Prozent ein.
    Die JUNGE FREIHEIT konnte ihre Auflage in dem Zeitraum um 18 Prozent steigern. Erhoben werden die Daten von der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.“ (IVW). (gb)


    Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/medi...lagenverluste/
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  5. #15
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    Eine Redaktion bangt

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  6. #16
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    Mainstreampresse auf Talfahrt: Verkaufszahlen brechen weiter ein

    Wann wird der Schmerz groß genug sein???

    Die neuesten Quartalszahlen der IVW lassen für die Mainstreampresse nichts Gutes erahnen. Der Leserschwund geht unvermindert weiter. Den Axel Springer-Verlag trifft es besonders hart. BILD und Die Welt verlieren dramatisch. Sonntagstitel folgen dem Abwärtstrend.

    Dass sich die Verkaufszahlen der Mainstreampresse im Sinkflug befinden, ist nicht neu. Die neuesten Quartalszahlen der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) überraschen aber dennoch. Vor allem den Springer-Verlag und sein Flaggschiff BILD trifft es hart.


    Satte 12,2 Prozent weniger Leser, in Zahlen 248.540, im 3. Quartal 2016. Damit sackt die Auflage zum dritten Mal in diesem Jahr mit 1.789.997 verkauften Exemplaren weit unter die Zwei-Millionen-Grenze. Gezählt wurde ohne Bordexemplare und Sonderverkäufe. Auch das zweite Aushängeschild des Axel Springer-Verlags leidet deutlich: Die Welt verliert zusammen mit Welt Kompakt deutliche 10,8 Prozent und kommt nun auf 93.289 Leser.

    Das ist praktisch Regionalzeitungsniveau. Auch alle anderen größeren Titel lassen federn. Die FAZ verliert 5,1 Prozent, die Süddeutsche 4,7 Prozent und die TAZ 5,9 Prozent. Die Sonntagstitel folgen dem Abwärtstrend. Auch hier präsentiert sich der Springer-Verlag mit dramatischen Verlusten. Die Bild am Sonntag verliert 8,2 Prozent und die Welt am Sonntag plus Kompakt 8,0 Prozent. FAZ am Sonntag zeichnet die größten Verluste aller Sonntagstitel mit minus 10,3 Prozent. Keine Kehrtwende in Sicht.

    Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/42363-...ahlen-brechen/

    LG
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  7. #17
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    Die New York Times "entschuldigt" sich

    Zitat (leicht verändert): Erst wenn der letzte Leser vergrault, die letzten Zeitungen unverkauft geblieben und die letzten Redakteure arbeitslos sind, werden sie merken, dass man das Volk nicht belügen soll!

    Nun wissen auch die US-Bürger wie es geht!

    Was für eine Genugtuung und Freude für mich und was für eine Blamage für die Zeitung der Zeitungen. Am Freitag hat die New York Times mit einem Brief an ihre Abonnenten sich für ihre einseitige Berichterstattung über die Wahl entschuldigt. Das musste der Verleger Arthur Ochs Sulzberger tun, weil die Reputation der Zeitung erheblichen Schaden erlitten hat und die Einnahmen deswegen drastisch zurückgehen. Sie musste ihre Leser darum bitten, doch bei ihr zu bleiben. Der Brief des Verlegers war zum Teil Entschuldigung und zum Teil eine Verteidigung und er versprach in Zukunft besser zu sein. Er hat zugegeben, die Zeitung hat die Unterstützung und Beliebtheit von Donald Trump in der amerikanischen Bevölkerung nicht richtig eingeschätzt.

    Trump kritisierte die Times, weil sie
    die Zuschauermenge als gering berichtete.
    Die Schlagzeile lautete: "Ein Tag der leeren Sitze ..."
    "Lügner!" sagte Trump am nächsten Tag.

    "Nach so einer wechselhaften und unberechenbaren Wahl gibt es unausweichliche Fragen: Hat Donald Trumps schiere Unkonventionalität uns und andere Nachrichtenmedien dazu geführt, seine Unterstützung unter den amerikanischen Wählern zu unterschätzen?"

    Während er darauf bestanden hat, seine Mitarbeiter hätten "über die Kandidaten fair berichtet" (das ich nicht lache), versprach er, dass die Zeitung "sich wieder der fundamentalen Mission des Times-Journalismus widmen wird. Das heisst, Amerika und der Welt ehrlich zu berichten, ohne Angst und Bevorzugung."

    Was für eine Heuchelei und Lügerei. Wenn die Zeitung wirklich "fair" über alle Kandidaten berichtet hätte, wie er sagt, warum muss er dann jetzt Busse tun und eine ehrliche Berichterstattung für die Zukunft versprechen?

    Tatsache ist, die New York Times hat Trump von Anfang bis zum Ende nur dämonisiert, hat ihn bei jeder Gelegenheit mit Dreck beworfen und nieder gemacht. Hillary auf der anderen Seite wurde heilig gesprochen, wurde in den Himmel gelobt und nichts schlechtes über sie berichtet, obwohl der Dreck bei ihr bis zur Decke sich stapelt.

    Die Zeitung hat aber auch die Trump-Unterstützer auf übelste beschimpft, als Gesindel, Rassisten und Homophobe bezeichnet. In ihrer völligen Arroganz und Überheblichkeit hatte sie null Ahnung was die Menschen über Trump denken, was in ihrem Leben wirklich passiert und warum sie ihn zu ihrem Präsidenten gewählt haben.

    Jetzt verspricht er, die Zeitung "wird danach streben, immer alle politischen Perspektiven und Lebenserfahrungen zu verstehen und zu reflektieren, in den Artikeln die wir ihnen bringen."

    Aber schlampiger Journalismus deckt nicht alle Sünden der Times ab. Nicht nachdem die Zeitung verkündet hatte, sie bricht die Regeln der Berichterstattung, weil Trump keine Fairness verdient.

    Wie der Leitartikelschreiber Jim Rutenberg es im August erklärt hat, die meisten Reporter der Times sahen Trump "als einen abnormalen und potenziell gefährlichen Kandidaten an" und deshalb konnten sie nicht ausgewogen sein.

    Das war aber nicht ein Reporter der so dachte, sondern es war von oben diktierte Verlagspolitik für alle. Die journalistischen Standards, die über Jahrzehnte entwickelt wurden, damit die Reporter und Redakteure fair in ihrer Arbeit sind, um dadurch das Vertrauen der Öffentlichkeit zu erlangen, wurden völlig eliminiert als es um Trump ging.

    Der Mann der für diese unprofessionelle Entscheidung verantwortlich ist, Chefredakteur Dean Baquet, hat die Standards der Fairness und Unparteilichkeit komplett über Bord geworfen. Interessant ist, Baquet ist der erste Afroamerikaner in dieser Position. So viel zur Behauptung, Schwarze sind keine Rassisten gegenüber Weisse!

    Jeder Artikel der eine sogenannte Nachricht brachte, war eindeutig voller Vorurteile gegen Trump und zugunsten von Hillary Clinton. Jeder Trick wurde angewendet, um den richtigen Präsidenten den Lesern vorzustellen: Lügengeschichten, manipulierte Photos, schreierische Schlagzeilen und die Platzierung in der Zeitung, egal was die Fakten waren.

    Jetzt ist aber die Quittung dafür gekommen. Geschockt durch den Sieg von Trump und von vielen für ihre Einseitigkeit verspottet, verliert die Zeitung seine Leserschaft ... und Geld! Es ist in der Branche bekannt geworden, viele Leser haben ihr Abonnement gekündigt und das Problem ist gravierend geworden, wo eh schon die Zeitungsbranche im Niedergang begriffen ist.

    Die Strafe für die Lügerei des Flaggschiffs des amerikanischen Journalismus kommt in Form von stornierten Abos!

    Aber nicht nur die New York Times hat eine skandalöse Berichterstattung über Donald Trump sich geleistet, die meisten Leitmedien haben das in den USA und in Europa getan. Speziell in Deutschland. Man nehme nur den Schmiergel oder den Lokus, oder die Velt, die Südtäusche und die Blöd-Zeitung, alle haben Trump dämonisiert und als das Böse schlechthin bezeichnet. Tun sie immer noch!

    Ob man Verleger Sulzberger sein Versprechen über eine Besserung glauben kann? Das hat der Chefredakteur des Schmiergel auch vor einiger Zeit versprochen, wegen der einseitigen Berichterstattung. Nur, hat sich was geändert? Nein, es ist noch schlimmer geworden und man muss dieses Magazin und überhaupt die Medien ignorieren und boykottieren. Die Macher verstehen erst die Botschaft, wenn sie keine "Kundschaft" mehr haben und pleite sind.

    Hier der Brief an die Leser der New York Times:

    To our readers,

    When the biggest political story of the year reached a dramatic and unexpected climax late Tuesday night, our newsroom turned on a dime and did what it has done for nearly two years — cover the 2016 election with agility and creativity.

    After such an erratic and unpredictable election there are inevitable questions: Did Donald Trump’s sheer unconventionality lead us and other news outlets to underestimate his support among American voters? What forces and strains in America drove this divisive election and outcome? Most important, how will a president who remains a largely enigmatic figure actually govern when he takes office?

    As we reflect on this week’s momentous result, and the months of reporting and polling that preceded it, we aim to rededicate ourselves to the fundamental mission of Times journalism. That is to report America and the world honestly, without fear or favor, striving always to understand and reflect all political perspectives and life experiences in the stories that we bring to you. It is also to hold power to account, impartially and unflinchingly. We believe we reported on both candidates fairly during the presidential campaign. You can rely on The New York Times to bring the same fairness, the same level of scrutiny, the same independence to our coverage of the new president and his team.

    We cannot deliver the independent, original journalism for which we are known without the loyalty of our subscribers. We want to take this opportunity, on behalf of all Times journalists, to thank you for that loyalty.

    Sincerely,

    Arthur O. Sulzberger Jr.
    Publisher

    Dean Baquet
    Executive Editor

    ----------------------

    Unter Journalisten ist allgemein bekannt, die New York Times gehört zu den amerikanischen Medien, welche am engsten mit der CIA kooperierten. Der Herausgeber Arthur Hays Sulzberger erliess eine allgemeine Regel nach dem II. Weltkrieg, der CIA zu assistieren, wann immer es möglich ist. Sie hat nicht nur immer wieder Operationen der CIA gedeckt, sondern auch viele Kriege dem amerikanischen Publikum verkauft, wie der Angriffskrieg gegen den Irak, mit der Lüge über Saddams Massenvernichtungswaffen, die es nicht gab. Dafür hat sie sich auch mal entschuldigt ... halbherzig!

    Der grosse Verlierer dieser Wahl ist nicht nur Hillary Clinton und ihre kriminellen Strippenzieher im Hintergrund, sondern die Medien allgemein, sei es Print- oder TV-Medien. Wer kann ihnen überhaupt noch glauben und vertrauen, nachdem was sie sich an Einseitigkeit, an Voreingenommenheit und an Lügerei geleistet haben? Man kann sich nur noch angeekelt von ihnen abwenden. Der beste Beweis dafür ist jetzt die Entschuldigung der New York Times an ihre Leser, sozusagen die Mutter und das Vorbild aller Zeitungen.
    LG
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  8. #18
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    Zutiefst verunsicherte Journalisten

    Zitat (leicht verändert): Erst wenn der letzte Leser vergrault, die letzten Zeitungen unverkauft geblieben und die letzten Redakteure arbeitslos sind, werden sie merken, dass man das Volk nicht belügen soll!

    So ein Artikel baut einen doch richtig auf und lässt Freude aufkommen!

    Von einer Podiumsdiskussion und viel Mediengejammer.
    Ich war gestern abend beim „Mainzer Medien Disput” in Berlin in der Landesvertretung von Rheinland-Pfalz.

    Ein paar Notizen habe ich mir gemacht, das aber schnell aufgegeben. Eigentlich war’s belanglos. Im Prinzip nichts anderes anderthalb Stunden Gejammer über den Niedergang des Pressewesens. Ich habe ein paar Stichworte, aber weiß nicht mehr genau, wer sie gesagt hat. Ich fand’s aber dann doch interessant, dass sie so langsam mitbekommen, dass was schief läuft (sag ich ja schon lang).
    Keiner will sie mehr, keiner braucht sie mehr, keiner achtet sie mehr, die Journalisten.
    Man erkennt und hat erfasst, dass der Journalismus wegen seines Einheits-Mainstream-Geblubbers seine Funktioniert mehr erfüllt und auch nicht mehr gekauft wird, aber man weiß nicht, wie man da wieder rauskommt und warum man überhaupt darin steckt. Man fragt sich, warum man nichts anderes schreibt.
    Es gab aber auch eine Antwort darauf: Journalisten von heute seien zutiefst verunsichert und verängstigt. Sie könnten es nicht mehr gut machen (da stimme ich zu, sehen die Schuld aber nicht beim Publikum) und bekämen für alles Haue, und würden sich deshalb in ihrer Not an Mainstream und Einheitlichkeit halten. Halte ich für Blödsinn und wieder mal den Versuch, die Schuld auf andere abzuladen. Sie versuchen Politik zu machen und nicht Journalismus.
    Es wurde sogar kurz angesprochen, dass es wohl einige wenige gibt, die zu doof, zu blöd sind. Das sei aber nicht die Regel, es gehe eher um ein „Problemvermeidungsverhalten”.
    Tatsächlich sei es aber so, dass die Journalisten in doppeltes Selbstwertproblem hätten: Das erste sei monetär, denn sie bekämen ja immer weniger Geld, es würde immer weniger verdient. Das nage am Selbstwertgefühl. Das zweite sei qualitativ, denn sie würden ja immer geringer geschätzt und immer stärker gesellschaftlich geächtet.
    Schuld sind natürlich wieder die anderen und das Internet. Auf die Idee, dass ihre Qualität unter Null ist, kommen sie nicht.
    Ein Problem sei nämlich auch, dass sie sich als vierte Gewalt, als ein Bindeglied zwischen Politik und Bürgern verstünden, beide sie aber eigentlich nicht mehr bräuchten. Social Media und so. Politiker könnten inzwischen publizieren und Aussagen unters Volk bringen, ohne dafür noch Journalisten zu brauchen. Deshalb nähmen sie sie nicht mehr ernst und verachteten sie. Die „zunehmende Respektlosigkeit der Politik gegenüber den Medien” wurde beklagt.
    Bürger brauchen sie aber auch nicht mehr, eben wegen der Social Media und so. Heißt so im Klartext: Politiker und Bürger kommunizieren – wenn überhaupt noch – eher direkt miteinander. Journalisten bräuchte man nicht mehr. Webseiten wie Telepolis oder Nachdenkseiten machten ihnen zunehmend Konkurrenz.
    Dann natürlich auch das zeitgeistige Geschimpfe auf „Falschmeldungen”. Falschberichterstattung würde heute nicht sanktioniert und käme deshalb immer häufiger vor.
    Dann kam dann doch noch etwas Selbstkritik, die Medien hätten eine Art „Kommunikationsinfarkt” mit Teilen der Gesellschaft erlitten. Es sei da die Verbindung zwischen Presse und Lesern abgerissen. (Irgendwann hatte jemand noch erwähnt, dass es diese Verbindung eh nicht so intensiv gab, wie man es hingestellt hätte, weil ohnehin nie mehr als 2 Millionen Leute die „Qualitätsmedien” gelesen hätte.) Das läge auch daran, dass die Lebenswelt von Journalisten eine völlig andere als die des Restes der Bevölkerung sei. Ihre Selbstwahrnehmung sei das Problem.
    In Frankreich sei das anders, dort nämlich herrsche ein Zustand, den irgendein Autor, dessen Namen ich mich nicht schnell genug notiert hatte, mit der Aussage beschrieben habe, dass in Frankreich die Medien Opposition verkauften und existierten, indem sie Widerstand leisteten. (Das ist in Deutschland halt genau andersherum, hier sind sie Mainstream und bekämpfen jede Opposition.) Man müsse deshalb einen Rollenwechsel von Journalisten zur Bevölkerung vornehmen. Einer erläuterte dies anhand der Sichtweise von Leuten auf dem Land. Journalisten hockten alle in den Städten und kämen nur mal kurz vorbei, wenn wieder ein Flüchtlingsheim brennt. Ansonsten sähe man sie nicht, und dann kämen sie und wollten den Leuten erzählen, wie die Welt ist.
    Und – und das fand ich dann doch bemerkenswert – Journalisten müssten wieder Achtung vor dem Argument entwickeln.
    Das ist der Brüller. Journalisten müssten wieder Achtung vor dem Argument entwickeln.
    Bisher haben die ja alles plattgewalzt, was nicht ihrer Wunschmeinung entsprach, alle für dumm, rechts, ungebildet erklärt.
    Sie hätten aber bemerkt, dass sich der Kontakt zur Mitte nicht mehr aktivieren ließe, die hat man erst mal irreparabel verloren. (Man könnte auch sagen, die haben sich selbst erledigt.)
    Und dann kam was, da hab ich dann echten Groll entwickelt. Man müsse die Medien vom Erwerbszwang befreien.
    Sei ja ganz schrecklich, dass Journalisten heute manchmal nach Klickzahlen bezahlt würden und sie dafür sorgen müssten, ihr Einkommen zu erwirtschaften. Sei ja fürchterlich, wenn man schreiben müsse, was die Masse lesen wolle, und nicht, was man gerne schreiben würde.
    Einer verlangte dann ganz direkt, dass die Presse öffentlich-rechtlich finanziert werden müsse. Es gebe ja schon eine Kooperation zwischen Fernsehen und irgendeiner Zeitung, die offenbar der Querfinanzierung diene (heißt: Dass wir mit den Fernsehgebühren was mitbezahlen, was wir gar nicht bezahlen müssten.) Diese Querfinanzierung sei der richtige Weg und müsse sein.
    Heißt für mich: Ist denen völlig egal, ob sie noch für irgendwen schreiben oder irgendwelche Qualitätsanforderungen erfüllen, die wollen einfach für ihr Hobby aus Steuergeldern bezahlt werden, sich nicht mehr selbst ernähren müssen. Widerlich. Und dann beschimpfen sie auch noch permanent die, die hier noch Steuern zahlen.
    Sie wissen, dass sie Mist schreiben, (es wurde sogar die Frage gestellt, warum man daran nichts ändern, wenn man sich im Befund doch einig sei…), dass Politiker sie nicht mehr brauchen, Bürger sie nicht mehr brauchen, sie vor lauter Angst nur noch Mainstream abschreiben, auf Argumente nicht mehr eingehen, den Kontakt zum Bürger verloren haben, in einer Scheinwelt leben, eigentlich in jeder erdenklichen Hinsicht nutzlos und überflüssig geworden sind, und ihnen auch keiner mehr zuhört, aber sie wollen gerne dabei bleiben und dafür öffentlich-rechtlich querfinanziert werden.
    So sieht’s aus.
    Mir ging dabei so richtig auf den Wecker, dass die dabei auch noch ständig betonten und darauf herumritten, dass sie Qualitätsjournalismus herstellten und ach so intellektuell und gebildet seien, und das Problem sei, mit einem immer dümmeren Publikum umzugehen. Wieder mal: Publikum ist schuld weil zu blöd für den heilig-genialen Qualitätsjournalismus.
    Was bilden die sich ein? Wofür halten die sich?
    Ich habe mir dann nach Freigabe der Publikumsfragen das Mikro geben lassen und ihnen schön langsam und im Slow-Burn-Stil erklärt, dass mir das jetzt leid täte, dass sie es ausgerechnet hier und von mir erfahren müssten, aber sie seien nicht intellektuell und auch nicht gebildet. Im Gegenteil hätte ich die dümmsten Leute meiner letzten 20 Jahre in Politik und Medien gesehen. Sie kämen ja alle aus diesem Geisteswissenschaftsumfeld, das nicht nur unter einem grotesken Qualitätssturz leide, sondern im Zuge der Akademisierung auch mit Leuten geflutet werde, die an einer Universität eigentlich nichts verloren hätten und aus denen sie sich dann rekrutierten. Sie hielten sich für intelligent und ihr Publikum für dumm, es sei aber umgekehrt. Ihr Bildungssturz sei viel größer als der des Publikums, weshalb das Publikum ihren Produkten keinen Informationsgewinn mehr entnehmen könne.
    Kurz gesagt: Ich habe ihnen so ganz direkt, frontal und geradeaus, aber schön langsam, gesagt, dass sie alle zu doof sind.
    Und hatte – slow burn comedy – so aufschaukelnd die Lacher aus dem Publikum. Da haut mal einer drauf. Fanden allerdings nicht alle lustig, einige waren davon ganz schwer in ihrem Stolz angegriffen (hähä, das war ja der Zweck…) und einige Gesichter waren dann doch derangiert.
    Irgendwelche neuen Erkenntnisse?
    Ja.
    Ich habe zum ersten Mal Laura Himmelreich gesehen.
    Ich habe sie auch gehört, aber das ist keiner Erwähnung wert. Die hat nichts gesagt, dem ich jetzt aus meiner Sicht auch nur irgendeinen Wert zugemessen hätte. Und da scheine ich nicht der einzige zu sein, denn sie sagte ja selbst, dass sie bis ans Lebensende primär wegen dieser einen Sache gegoogelt wird.
    Die eine Sache? Wisst Ihr nicht, wer Laura Himmelreich ist? Das war die im Dirndl, über das sich damals Rainer Brüderle geäußert hatte, und woraus dieser #Aufschrei wurde. Diese Schmiereninszenierung ist das einzige, womit sie offenbar herausgetreten ist.
    Was so erkenntnisreich daran ist, sie auch zu sehen? Etwas, das nicht nur mir aufgefallen ist, sondern auch andere, mir fremde Leute in einer Unterhaltung sagten, als ich mit der Suppe zufällig am selben Tisch stand.
    Brüderle hatte doch gesagt „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“
    Kann sie nach meiner und der Einschätzung meiner Tischnachbarn eben gerade nicht.
    Brüderle muss das wohl ironisch gemeint haben. Vielleicht war das der Auslöser.
    Bleibt der Eindruck, dass so ziemlich die ganze Branche fertig und am Ende ist. Und das auch schon vor #Aufschrei war, und #Aufschrei eigentlich schon intellektuelle Insolvenzverschleppung war.

    Quelle: http://www.danisch.de/blog/2016/12/0...-journalisten/
    LG
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  9. #19
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    Unruhe vor Betriebsversammlung: Hamburger Morgenpost steht vor weiterem Stellenabbau

    Weg mit den Lügenmedien!

    Nach der Berliner Zeitung droht auch der ebenfalls zur Kölner Mediengruppe M.DuMont Schauberg gehörenden Regionalzeitung ein weiterer Personalabbau. Betroffen hiervon ist zunächst das Layout der Tageszeitung. Damit reagiert die Geschäftsführung des norddeutschen Boulevard-Titels auf anhaltend deutlich rückläufige Printauflagen.

    Kurz vor der heutigen Betriebsversammlung um 11 Uhr wächst die Anspannung unter den Mitarbeitern der Hamburger Morgenpost. Der Grund: Der Betriebsrat befürchtet, dass die Geschäftsleitung und Chefredaktion in der nächsten Zeit 16 Stellen abbauen will. Mopo-Geschäftsführerin Susan Molzow will die Zahl nicht bestätigen, unterstreicht aber, dass die Boulevardzeitung künftig mit weniger Mitarbeitern auskommen muss. Betroffen hiervon ist unter anderem das Layout. „Wir befinden uns mitten im Prozess der ‚agilen Redaktion‘. Es werden viele Prozesse in der Redaktion unter die Lupe genommen. Beispielsweise werden wir künftig im Layout Seitenproduktionen standardisieren und hier werden wir uns personell schlanker aufstellen. Gleichzeitig verstärken wir uns im Digitalen“, erklärt Molzow.

    weiter hier: http://meedia.de/2016/12/16/unruhe-v...-stellenabbau/
    LG
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  10. #20
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    IVW-Blitz-Analyse: Zeitschriften-Top-100 und überregionale Zeitungen – viele Verlierer, nur wenige Gewinner

    Der Druck wird immer größer und das ist gut so!!!

    Die deutsche Publikumszeitschriftenbranche erlebt einen weiteren schlimmen Tag - die IVW-Quartalsauflagen sind da. Eins der Ergebnisse: Von den 100 Top-Titeln steigerten sich in den Kategorien Abo und Einzelverkauf nur 19 - die anderen 81 verloren Käufer. Deutlich nach unten ging es u.a. für 14-tägliche Programmies, gewonnen haben u.a. einige Kinder-Titel und Billig-Zeitschriften. Bei den Zeitungen hielten sich Süddeutsche und Handelsblatt stabil, Bild und BamS verloren erneut mehr als 10%.

    weiter hier: http://meedia.de/2017/01/20/ivw-blit...nige-gewinner/
    LG
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